Kategorie: Stegfunk

Messelandschaft in Holland verändert sich – trockene HISWA geht in Rente

Bei den Nachbarn gibt es eine trockene und eine nasse Hiswa. Dabei handelt es sich um Bootsausstellungen. Die eine in der Halle, die andere In-Water. Die erste wurde dieses Jahr noch spektakulär beendet – wegen Corona. Jetzt ist klar: Sie öffnet nie wieder. Die nasse Hiswa startet online durch

Das hatte es so auch noch nicht gegeben: Eine Messe öffnet und schließt nach anderthalb Tagen vorzeitig wieder. Der Grund: Corona. Geschehen in diesem Jahr im März in Amsterdam bei der Hiswa auf dem dortigen Messegelände. Nun teilt die Messegesellschaft RAI in Amsterdam mit, dass die trockene Hiswa, wie sie im Volksmund heißt, in Rente geht. Nach 65 Ausgaben sei nun endgültig Schluss, die Besucherzahlen gaben zuletzt keinen Anlass zur Freude, die Coronaschließung war der endgültige Todesstoß.

Die Forderung aus der Branche war eindeutig: EIN starkes Wassersportevent im Land. Und das wird künftig die Hiswa te Water im September in Lelystad sein. Die findet zwar dieses Jahr virtuell statt, ab 2021 plant man wieder mit einer lebhaften Messe im Bataviahafen. Im März wird es dann jedoch keine Ausstellung mehr zum Saisonanfang geben. Das ist schade aber aus Sicht der Branche eine gute Nachricht, da die Kosten für Messen nicht unerheblich sind.

 

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Japanische Kreuzquallen im Veerse Meer

Sie sind kaum größer als ein zwei-Euro-Stück und verursachen dennoch Hautirritationen, die bei Überempfindlichkeit zu allergischen Reaktionen führen können. Daher gibt es eine Schwimmwarnung für den Bereich Kortgene und Wolphaartsdijk

Besonders vor den Stränden de Schelphoek und Westbermweg sowie beim Camping Paardekreek seien die Tiere gesichtet worden. Daraufhin wurden Hinweisschilder errichtet, die vor den Quallen warnen. Ein Schwimmverbot gibt es (noch) nicht.

Die Galertwesen haben Tentakel und ein Kreuz auf dem Rücken. Eine Berührung kann zu Juckreiz und Rötungen führen. Am besten mit Süsswasser spülen. Bei weiteren allergischen Reaktionen einen Arzt aufsuchen.

Info zur weiteren Entwicklung finden Sie natürlich auf stegfunk.de oder auf zwemwater.nl

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Bilderrätsel KW 25 – Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Letzte Woche waren wir in Zeeland, genau genommen in der Hauptstadt der Provinz, Middelburg. Dorthin gelangt über den Kanaal door Walcheren entweder von Vlissingen oder van Veere aus. Viermal täglich öffnen die Brücken für Convoys von beiden Seiten.

Und auch in dieser Woche folgt ein Bilderrätsel. Also: Wo ist es? Sie wissen es? Schreiben Sie uns unter [email protected] Viel Spaß!

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Holland: Der Wassersport-Überblick zum Wochenende 12.-17.6.20

Der Wochenüberblick über alles Relevante für den Wassersport in den Niederlanden zum Wochenende 12.-14.6.2020. Das Wetter wird solala, die WCs sind wieder geöffnet in den Häfen und nach dem Wochenende darf man auch wieder duschen. Ab zum langen Wochenende.

Wasserstrassen: #In der Provinz Groningen werden Brücken und Schleusen wieder nach Sommerfahrplan bedient #In Zeeland ist der Kanaal door Walcheren für die Freizeitschifffahrt geöffnet. Es sind 4 Passagen an Werktagen möglich (7:07 Uhr, 11:37 Uhr, 15:38 Uhr und 19:37 Uhr). Auch nur nach Voranmeldung, Telefon: +31 6-55484448. Die Schleusen in Veere und Vlissingen sind weiter 24 Stunden in Betrieb. Die Zeelandbrücke öffnet einmal in der Stunde.

Sperrungen und besondere Behinderungen sind darüberhinaus nicht gemeldet.

Allgemein: Es ist immer empfehlenswert, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob die geplante Route Hindernisse enthält. Das geht am besten auf vaarweginformatie.nl

Straßen an Land: Es sind einige Sperrungen geplant für diese Woche.

– A 67: Venlo – Eindhoven, Sperrung aus Richtung Eindhoven ab Freitag 12. Juni 21 Uhr bis Montag morgen

-A76: Heerlen – Belgische Grenze, gesperrt vom 12. Juni 20 Uhr bis Sonntag 14. Juni 20 Uhr. Nach Zeeland über Antwerpen geht also nicht durch Belgien.

Wetter:Tief über der Biskaya, wandert Nordwärts und schwächt sich ab. Wind erst E, später variabel, dreht auf West, schwachwindig. In Schauerböen 3-6 bft. Temperaturen tagsüber angenehm rund 23°C, nachts sicher zweistellig. Wer die Schauern vermeidet, hat ein schönes Wochenende.

Häfen:Häfen WCs sind geöffnet, ab Montag den 15.6. werden auch die Duschen wieder geöffnet. Das gilt für das ganze Land. Päckchenliegen in Stadthäfen, wie in Lemmer, Veere, Zierikzee oder Medemblik üblich, ist nicht erlaubt. Besucher müssen sich darauf einstellen, eventuell keinen Platz zu bekommen. Alternative dann: Ankern. Die Häfen der Watteninsel sind nur sehr eingeschränkt erreichbar. 50-100 Plätze stehen je nach Insel für Passanten zur Verfügung, das ist wenig. Voranmelden ist Pflicht, außer auf Vlieland, eine Resrevierung wird jedoch nicht entgegen genommen.

Tide: Harlingen und Roompot binnen

Besonderheiten: Die Terrassen und Restaurants sind unter besonderen Vorkehrungen geöffnet. Es werden Gesundheitsgespräche beim Einlass geführt, die Abstände müssen zu allen Zeiten eingehalten werden und in Restaurants drinnen dürfen maximal 30 Personen sein. Bitte haben Sie Verständnis, wenn das zu Wartezeiten und unklaren Situationen führt. Die Restaurantbesitzer müssen selbst zunächst mit den neuen Regelungen umzugehen lernen. Reservieren ist unbedingt zu empfehlen.

Events: Nee, erstmal immer noch nicht…Das Oerol-Festival findet auf Terschelling aber digital statt. Einfach mal reinschauen.

Generell gilt:

– 1,5 Meter Abstand halten!

– Belebte Orte meiden!

– Bei Erkältungssymptomen zu Hause bleiben!

– Bei Fieber auch nur einer Person bleiben alle aus dem Hausstand zu Hause!

– Auf Schiffen dürfen maximal zwei Leute nicht aus dem selben Hausstand sein!

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Traditionsschiffe demonstrieren „voor Pampus“ für Hilfe

Wenn ein Schiff oder ein Projekt „voor Pampus“ liegt, bedeutet es, dass es hakt. Es geht nicht weiter. Schiffe lagen in alten Zeiten vor der Sandbank und warteten, oft sehr lange, auf günstige Tide und Wind um den Hafen von Amsterdam anlaufen zu können. Auch die Traditionsschiffe brauchen jetzt Rückenwind

Rund 150 von ihnen haben sich dort versammelt, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Größere Gruppen dürfen nicht zusammen an Bord. Das aber ist genau das Kerngeschäft der Schipper und ihrer Kähne. Seit kurzem dürfen sie zwar wieder mit Gästen fahren, nur die Gruppen, die erlaubt sind, sind so klein, dass es sich nicht lohnt. Die beeindruckende Demonstration sollte die Verantwortlichen in der Regierung dazu bewegen, der Flotte, die für viele ein maritimes Erbe darstellt, zu unterstützen. Bislang, so die Skipper, bliebe diese Hilfe aus, wodurch viele Schiffe vor dem Aus stünden.

Wie das Spektakel aussah, lässt sich hier sehr gut sehen.

 

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Coronaregeln in Holland: Wieviele Menschen sind an Bord erlaubt?

1,5 Meter Abstand. Das ist das Dogma beim Segeln mit Freunden und Gästen in den Niederlanden. Wie das umgesetzt wird, bleibt den Menschen an Bord überlassen und hängt im Zweifel von der Beurteilung der Behörden ab. Feste Regeln fehlen, allerdings gibt es Möglichkeiten, sich zu orientieren

Stegfunk.de hat mit der Hiswa Recron gesprochen, dem Branchenverband für den Wassersport in den Niederlanden. Die Aussage von Stijn Boode, dem bei der Hiswa Verantwortlichen für Urlaub auf dem Wasser, ist ganz klar: „Es gibt keine maximale Anzahl von Menschen, die auf ein Boot dürfen. ABER: Menschen die nicht aus dem gleichen Haushalt kommen, müssen 1,5 Meter Abstand zueinander einhalten“. Weiter führt Boode aus: „Es hängt also vom Boot ab, vom Platz an Deck und der Anzahl der Kabinen“. Sowieso dürfen in einer Kabine nicht Menschen aus verschiedenen Haushalten übernachten, als Daumenregel: Eine Kabine pro Haushalt. Vier Freunde dürfen also auf ein Schiff mit vier Kammern, der Salon gilt dabei nicht als eigene Kabine.

Weiterhin sollten sich die Menschen an Bord auf gewisse Regeln einigen, wie desinfinzieren der WC-Räume, getrennte Einnahme der Mahlzeiten – entweder nacheinander oder in Salon und Cockpit – und eine maximale Anzahl von Menschen, die zugleich im Cockpit sein dürfen, um den Abstand zu jeder Zeit zu gewährleisten. Diese Regeln dann aufschreiben und an Bord aushängen. Bei einer Kontrolle, kann man so zeigen, dass man sich Gedanken gemacht hat und dass die 1,5-Meter-Regel ernstgenommen und nachgelebt wird. Der Überwachungsdruck außerhalb der Ballungszentren ist dem Vernehmen nach gering, dennoch wird von Kontrollen berichtet. Die Behörden wollen natürlich keine Bußgelder verteilen (390 Euro pro Person), müssen es aber, wenn die Regeln nicht eingehalten werden. Wenn man nun dabei hilft, den Kontrollierenden vor Ort zu zeigen, dass es Regeln an Bord gibt die eingehalten werden, dann macht man es denen damit wiederum leicht, von einem Bußgeld abzusehen.

All diese möglichen Maßnahmen sind Auslegungen. Feste Regeln gibt es nicht, außer eben: Haltet 1,5 Meter Abstand zu Menschen, die nicht aus dem gleichen Haushalt stammen. Solcherlei Regeln, die auch auf die Eigenverantwortung der Menschen abzielen, sind natürlich nicht unbedingt geeignet für uns Teutonen. Wir mögen klare Vorgaben. In Deutschland etwa dürfen maximal Menschen aus zwei Haushalten an Bord. Das ist in den Niederlanden anders geregelt, weniger greifbar. Um den Kunden dennoch etwas Orientierung zu geben, hat sich Enjoy Sailing aus Lemmer zu Folgender Übersicht hinreißen lassen, die sicher einen Anhaltspunkt aber keine rechtssichere Regelung darstellt:

 

  • mit 1 Haushalt (2-8 Personen);
  • mit 2 Freunden auf einer Segelyacht bis zum 32 Fuss;
  • mit 3 Freunden auf einer Segelyacht ab 33 Fuss;
  • mit 4 Freunden auf einer Segelyacht mit 4 Kabinen;
  • mit 5 Freunden auf einem Katamaran;
  • mit 2 Ehepaaren auf einer Segelyacht ab 37 Fuß
  • mit 3 Ehepaaren auf einer Katamaran

ACHTUNG: All diese Regeln stellen keine hoheitlich genehmigten Regelungen dar. Mithin lassen sich daraus keine Rechte ableiten. Sie dienen als Anhaltspunkt. Es ist immer sinnvoll, sich bei Vercharterern und Hafenmeistern über die lokale Handhabung der 1,5-Meter-Regel zu informieren. Um sich vor einem Bußgeld zu schützen, müssen zu allen Zeiten 1,5 Meter Abstand eingehalten werden (können).

 

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Restaurantipp: Eine Zuckerrübe in Zierikzee – De Suikerbiet

Zugegeben, in Zierikzee kann man fast überall gut essen. Nur ein Restaurant sticht hervor: De Suikerbiet. Warum? Ganz einfach: Es liegt gleich am Ende des Passantensteges im Hafen der pittoresken Stadt

Also die Rampe hoch, nach links und schon sitzt man auf der Terrasse. Von der aus ist das Treiben im Hafenkanal bestens zu überblicken. Dazu eines der vielen Biere vom Zapf, oder ein Weinchen von der kleinen aber feinen Weinkarte. Wenn der Hunger ruft, warten außergewöhnliche Snacks bis 17 Uhr. Im Anschluss steht nurmehr die eigentliche Karte zur Auswahl.

Näher geht nicht: Der Steg befindet sich direkt neben der Terrsse

Darauf fallen zunächst einmal die berühmten Burger auf. Groß, lecker, saftig, ungewöhnlich. Daneben stehen natürlich erwartbare Dinge wie Sliptong oder Steak auf der Karte, aber auch ungewöhnlicheres wie Lamm. Auch Vorspeisen wie Burrata oder eine reich gefüllte Fischsuppe locken. Auf großen Tafeln an der Wand stehen Saisongerichte angeboten. Die Zutaten dazu kommen meist aus der Gegend. Ein Sache merkt man dem ganzen Laden an: Hier sind Gastgeber am Werke, die ihre Passion ausleben. Das ganze Team strahlt das aus. Das macht Spaß und es schmeckt.

Und nach dem Essen warten ein leckerer Whisky oder ein Rum, auch der von Tres Hombres, auf ihre Aufgabe im Verdauungstrakt. Kurzum: Ein Besuch lohnt. Gibt es auch was zu meckern? Nö. Mir ist nichts aufgefallen. Warum also nicht mal ausprobieren, wie es in einem Restaurant/Café so ist, das seit 1872 an der gleichen Stelle Gäste bewirtet?

Zur Website von de Suikerbiet geht es hier.

Info: Stegfunk.de war dort essen und hat weder gratis essen noch irgendwelche Zahlungen erhalten. Es war einfach gut dort.

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Bilderrätsel KW 24: Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Schleuse Stavoren. Das haben Viele von euch gewusst. Von dort aus werden auch die Brücken in Warns und in Stavoren in der Stadt bedient. Ich durfte dort einen Tag voluntieren für eine Reportage. Das war 2014. Da war die Anlage gerade neu und es funktionierte noch nicht alles. Die Brücke rekuperiert Energie beim Schließen. Das dauert. Daher nutzen die Bediener lieber die schnellere alte Schleuse. Auch die Geometrie der Kammer bereitet einigen Skipper doch arge Probleme. Dennoch: Die Wartezeiten haben sich enorm reduziert, gut, dass es die zweite Kammer gibt, oder?

Auch in dieser Woche sind wir natürlich wieder in den Niederlanden unterwegs. Wer weiß wo? Dann gerne eine Mail an [email protected] Viel Spaß und eine gute (kurze) Woche.

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König Willem Alexander kauft eine Wajer 55

Das ist vorbildlich: In Krisenzeiten nicht auf der Kohle sitzen bleiben, sondern die binnenländische Wirtschaft stimulieren. Wie ginge das besser, als mit dem Kauf einer Yacht? Und so macht es der König vor: Die Wajer 55 wird komplett in den Niederlanden gebaut. Der Preis: bummelig 2 Millionen Euro

Drei Volvo Diesel mit je 480 PS an IPS Antrieben sorgen für Vortrieb. Ok, damit unterstützt er eher die königlichen Kollegen in Schweden, aber auch die können es gebrauchen. Und wenn der Mama ein Großteil von Shell gehört, dann ist der Spritverbrauch vielleicht auch nicht so wichtig.

Fahren wird der König sein neues Spielzeug in Griechenland, denn da steht das Ferienhäuschen der fünfköpfigen Familie. Ein ideales Revier für die Wajer, das konnte der König schon probieren, denn bislang nannte er eine 38 sein Eigen.

Die ist jetzt verkauft und macht Platz für die 16-Meter-Augenweide. Dabei sind die Linien nun wirklich einfach umwerfend. Aber Wajer kann nicht nur hübsch: Die Konstruktion und das Engineering kommt aus Sneek von Vripack, bekannt als Meister ihres Faches, die GFK Arbeiten liefert Zaadnoordijk aus Heerenveen. Die bauen auch noch die C-Yachts, die früher Compromis hießen und sind ebenfalls für feines Handwerk bekannt. Eine echte Friesland-Connection also, denn die Werft von Wajer befindet sich in Heeg. Deren Superkraft ist ein wirklich makelloses Lack-Finish, meist in grau-metallic.

Diese Linien…hübsch, oder?

Im Heck versteckt sich ein Williams Tender, die Fender pusten sich automatisch auf, keine abgerochenen Fingernägel bei den Prinzessinnen also. Und einen E-Grill gibt es auch im Cockpit, wenn die Gemahlin schon aus Argentinien stammt, ist das ja ganz praktisch. Und mit einem Pilske in der Hand mutiert Wim-Lex zum waschechten Asador. Das klingt doch nach einer Menge Spaß, oder?

Wir finden: Eine gute Sache, in der Krise zu zeigen, wo es lang geht und die Wirtschaft zu unterstützen und wünschen der königlichen Familie allzeit eine behouden vaart!

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Holland: Der Wassersport-Überblick zum Wochenende 5.-7.6.20

Der Wochenüberblick über alles Relevante für den Wassersport in den Niederlanden zum Wochenende 5.-7.6.2020. Das Wetter wird mies, viel los ist auch nicht, aber die WCs werden langsam wieder geöffnet in den Häfen. Wer das nicht verpassen will, der muss hin in die Niederlande.

Wasserstrassen: Es gelten die coronabedingten Einschränkungen, etwa in der Provinz Groningen, diese werden allerdings schrittweise und lokal in ein weniger restriktives Bedienschema geändert. Wann und wo das der Fall ist, kann die Provinz im Einzelfall nicht sagen. Skipper sollten sich vorab informieren unter +31 6 – 11741667 (Werktags 8-12 Uhr). Die Robbengat Schleuse in Lauwersoog wird seit dem 30.5. von 9 bis 17 Uhr täglich bedient. #In Noord Holland werden Brücken und Schleusen wieder normal gemäß Sommerplan bedient. #In Friesland wird wie im Sommer üblich geschleust und werden die Brücken bedient. #In Zeeland ist der Kanaal door Walcheren für die Freizeitschifffahrt geöffnet. Es sind 4 Passagen an Werktagen möglich (7:07 Uhr, 11:37 Uhr, 15:38 Uhr und 19:37 Uhr). Auch nur nach Voranmeldung, Telefon: +31 6-55484448. Die Schleusen in Veere und Vlissingen sind weiter 24 Stunden in Betrieb. Die Zeelandbrücke öffnet einmal in der Stunde.

Sperrungen und besondere Behinderungen sind darüberhinaus nicht gemeldet.

Allgemein: Es gelten allerorten Sonderregelungen und Abweichungen. Der Almanak ist nicht mehr aktuell, da diese Sonderregelungen dort nicht berücksichtigt werden können. Daher ist es empfehenswert, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob die geplante Route Hindernisse enthält. Das geht am besten auf vaarweginformatie.nl

Straßen an Land: Es sind einige Sperrungen geplant für diese Woche.

-A6: Lelystad – Almere, gesperrt Nachts zwischen 19:30 und 5:00 Uhr

– A 58: Tilburg Breda, diverse Sperrungen Nachts zwischen 21:00 und 5:00 Uhr

– N 307: Houtribdijk Lelystad – Enkhuizen. Gesperrt 5.-6.6. in der Nacht 20:00 bis 6: Uhr

Wetter:Tief über der Nordsee, östlich von England, Kerndruck rund 980 hPa, zieht langsam nach Süden. Wind erst SW, später W, 16-25 Knoten, in Böen bis 40 Knoten. Leider bringt der Westwind immer wieder Niederschlag mit sich. Temperaturen 10° bis 15° C, Nachts einstellig. Brrrrr. Heizung an, verkriechen, Buch.

Häfen:Welche Häfen für Passanten geöffnet sind, findet man hier. Die Häfen sollen offiziell bis zum 1.7. ihre WCs und Duschen geschlossen halten. In einigen Provinzen wird diese Regelung jedoch gelockert. So etwa in Flevoland, in Friesland und in Noord Holland. Auch in Zeeland sind die WCs in den Häfen nun geöffnet. Die WCs werden teils tagsüber geöffnet oder auch ganz. Es lohnt sich daher, einen als Ziel auserkorenen Hafen, zuvor zu kontaktieren, mit der Frage nach den jeweils gültigen Regelungen, da jeder Hafen das anders handhabt. An Bord übernachten darf nur, wer eigene sanitäre Einrichtungen an Bord hat. Also fließendes Wasser und ein WC mit Fäkalientank. Päckchenliegen in Stadthäfen, wie in Lemmer, Veere, Zierikzee oder Medemblik üblich, ist nicht erlaubt. Besucher müssen sich darauf einstellen, eventuell keinen Platz zu bekommen. Alternative dann: Ankern. Die Häfen der Watteninsel sind nur sehr eingeschränkt erreichbar. 50-100 Plätze stehen je nach Insel für Passanten zur Verfügung, das ist wenig. Voranmelden ist Pflicht, außer auf Vlieland, eine Resrevierung wird jedoch nicht entgegen genommen.

Tide: Harlingen und Roompot binnen

Besonderheiten: Die Terrassen und Restaurants sind unter besonderen Vorkehrungen geöffnet. Es werden Gesundheitsgespräche beim Einlass geführt, die Abstände müssen zu allen Zeiten eingehalten werden und in Restaurants drinnen dürfen maximal 30 Personen sein. Bitte haben Sie Verständnis, wenn das zu Wartezeiten und unklaren Situationen führt. Die Restaurantbesitzer müssen selbst zunächst mit den neuen Regelungen umzugehen lernen. Reservieren ist unbedingt zu empfehlen.

Events: Nee, erstmal nicht…

Generell gilt:

– 1,5 Meter Abstand halten!

– Belebte Orte meiden!

– Bei Erkältungssymptomen zu Hause bleiben!

– Bei Fieber auch nur einer Person bleiben alle aus dem Hausstand zu Hause!

– Auf Schiffen dürfen maximal zwei Leute nicht aus dem selben Hausstand sein!

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Deutscher Wassersportler stirbt in Wessem

Passanten fanden ein leeres Motorboot mit laufendem Motor und alarmierten daraufhin Polizei und Feuerwehr. Die setze Taucher ein und fand den Leichnam wenig später im Hafenbecken von Wessem. Die Polizei untersucht den Vorfall 

Spuren eines Verbrechens konnten die Ermittler bislang nicht feststellen, daher geht man von Gesundheitsproblemen als Ursache des Über-Bord-Gehens aus. Der Leichnam wurde geborgen, das Boot sichergestellt.

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Fünf ungewöhnliche Ankerplätze in Zeeland

Die Häfen werden voll werden diesen Sommer. Was gibt es da Besseres als zu ankern? Alleine in der Natur, mit ganz viel Abstand zu anderen Wassersportlern. Morgens beginnt der Tag mit einem Sprung von Deck. Ideal. Die Übersicht zeigt echte Alternativen für Entdecker

Ankern in Zeeland? Allein auf Veerse- und Grevelingermeer warten zig wunderschöne Ankerplätze. Doch die kennt beinahe jeder, entsprechnd gut besucht werden sie sein. Wer sich dem Trubel ein wenig entziehen will, muss sich auf neue Pfade und damit auf neue Ankerplätze begeben. Dabei sind einige davon auf strömendem Wasser. Hier gelten besondere Regeln beim Ankern. Es stellen sich hauptsächlich in zwei Fragen:

1) Habe ich immer genügend Wasser unter dem Kiel?

2) Was macht der Anker, wenn der Strom kentert?

Zu Punkt 1 ist die Überlegung einfach: Die Wassertiefe ist die Kartentiefe plus die Höhe der Gezeit. Bei letzterer nimmt man den niedrigsten Wert, der in der Zeit des geplanten Verbleibs vor Anker angegeben ist. Die Daten dazu entnimmt man der Waterinfo-Website des Rijkswaterstaat. Dabei auf das korrekte Kartennull achten. Das sollte üblicherweise LAT sein. Dann muss die Kartentiefe am Ankerplatz plus die Höhe der Gezeit bei Niedrigwasser in der eigenen Verweilzeit höher sein als der eigene Tiefgang plus etwas Reserve. Dann sollte es passen. Die Wassertiefe sollte allerdings im gesamten Schwoijkreis der Yacht ausreichend tief sein, denn…

2) …bei kenternder Tide dreht das Schiff sich einmal um 180 Grad. Der Anker wird dann in die falsche Richtung belastet. Oft reißt er dabei aus und gräbt sich nach einigen Metern wieder von selbst ein. Darauf verlassen sollte man sich jedoch nicht. Es ist daher ratsam, sich den Wecker auf den Moment der kenternden Tide zu stellen und zumindest zu überwachen, was geschieht. So kann im Notfall, falls der Anker keinen Halt mehr findet, eingegriffen werden.

Genug der Theorie, jetzt wird geankert. Aber wo?

Schönes Zeeland, ungewöhnliche Ankerplätze. Die Übersicht

Ankerplatz 1, Hollandsch Diep: Westlich der Zufahrt zur Volkrakschleuse. Die große Bucht bietet sogar einige Mooringbojen, sodass man den eigenen Anker an Deck lassen kann. Bei Ostwind ist es dort etwas ungeschützt. Der Hafen von Willemstad ist jedoch sehr nahe, sodass bei unhandigen Bedigungen schnell Schutz gesucht werden kann. Bis recht nahe ans Ufer tief, 2-6 Meter, tidenfrei.

Gut zu sehen sind die ankernden Schiffe neben der Zufahrt zur Schleuse

Ankerplatz 2, Krabbenkreek vor Sint Annaland: Nördlich des Yachthafens ist oberhalb der Fahrrinne genügend Raum zum ankern. Weiter nördlich fällt die Sandbank trocken bei Niedrigwasser. Davon unbedingt freihalten. Mit dem Echolot eine ausreichend tiefe Stelle suchen. Die Strömung dort ist nicht sehr stark, die Wasserstandsänderung kann jedoch bis zu 3,5 Meter betragen. Das bei der Länge der Ankerkette bedenken. Die Wassertiefe bei LAT beträgt 2-5 Meter

Deutlich zu erkennen ist die Sandbank nördlich des Hafens oberhalb derer man ankern sollte

Ankerplatz 3, Oosterschelde Schelphoek: Wer von Zierikzee aus gen Nordwesten dem Fahrwasser Nunnenplaatje folgt, gelangt nach kurzer Fahrt an den Schelphoek. Die Bucht diente als Arbeitshafen beim Bau des Oosterscheldedamms. Versenkte Pontons zeugen davon. Zum ankern ist der Platz jedoch ideal. Je nach Windrichtung lassen sich geschützte Ecken finden. Weht es jedoch aus Südwest muss man sich weiter in die Bucht verkriechen oder besser gleich ins nahegelegene Zierikzee ausweichen. Wassertiefe bei LAT 2-5 Meter. Achtung: An den Rändern untief. Bei Niedrigwasser lässt sich gut erkennen, wo die Untiefen liegen

Viel Natur, aber nach Südwesten ungeschützt: Der Ankerplatz am Schelphoek

Ankerplatz 4, Oosterschelde Betonhaven: Wenn ein Ankerplatz so heißt, dann wurde dort früher gebaut, das Sturmflutwehr im Wesentlichen. Und so richtig ein Gehimtipp ist es auch nicht, zugegeben…Aber bestens geschützt, außer bei SO-Wind, ist der Platz auf der Insel Neeltje Jans durchaus. 4 bis 6 Meter Wassertiefe bei LAT und ein gut betonntes Fahrwasser an der Einfahrt. Was wil man mehr? Wer ein Dingi dabei hat, spaziert vom Ufer aus zu einer der besten Kibbelingbuden Hollands. Das Hafenbecken mit dem Dingi keinesfalls verlassen. Zu nahe ist das Sturmflutwehr, wenn etwas schiefgeht beim Fahren mit dem Beiboot!

Das große Becken links im Bild ist gesperrt für Freizeitboote. Der Ankerplatz befindet sich rechts daneben

Ankerplatz 5, Oosterschelde Zilverput: Genau an der entgegengesetzten Seite der Oosterschelde gelegen befindet sich de Zilverput. Im nördlichen Fahrwasser vorbei an Yerseke und hinein ins Lodijksche Gat gelangt man zu einem sehr ruhigen Ankerplatz. Es fühlt sich ein bißchen an wie das Ende der Welt. Beim Ankern auf genügend Wassertiefe achten. Üblicherweise wird man hier mit auflaufendem Wasser ankommen, sodass die trockenfallenden Bereiche vielleicht nicht mehr gut erkennbar sind. Der Tidenhub beträgt auch hier rund 3,5 Meter, die Strömung kann bei Springtide mit bis zu 1,5 Knoten laufen.

Wie das Ende der Welt. Die Schleuse führt nach Tholen und in die Schelde-Rijnverbinding

Dieser Artikel wurde teils inspiriert durch das Niederländische Magazin Zeilen, das in seiner Ausgabe 6/2020 ein großes Zeeland-Special enthält.

 

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