Archiv der Kategorie: News & Blogs

Neuheiten II: Bavaria C 42 – die neue Hoffnungsträgerin

Bavaria C 42: <p>
	Viel Volumen, frische Ans&auml;tze: Bavaria C 42</p>

Bavaria Yachts zeigt in Düsseldorf mit der C 42 das erste Schiff des neuen Managements. Es solll frühere Stärken der Werft mit neuen Ansätzen vereinen

Video-Kooperation beginnt mit Messe-TV

Der SVG Service Verlag kooperiert künftig mit der auf Videoproduktion für den Wassersportbereich spezialisierten Firma AQUA-TV aus Berlin. Damit wird eine bereits früher erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem im SVG Verlag beheimateten Magazin segeln und AQUA-TV fortgeführt. „Wir wollen in Zukunft gemeinsam für unsere Leser und Kunden viele weitere spannende Projekte entwickeln.“ sagt Silvan Dahl, Verantwortlicher für Vertrieb und Vermarktung im SVG Verlag.

Messe-TV
Den Start für die Kooperation bildet die boot Düsseldorf (18. – 26.1.2020), wo AQUA-TV vor Ort mit dem SVG Verlag das Format „Messe-TV“ produziert und ausspielt. Mit seinen Portalen Segelreporter, segeln, Segler-Zeitung, Boots Börse und MotorBoot kommt der SVG Verlag auf über 40.000 Follower bzw. Abonnenten auf Facebook, Instagram, twitter und Youtube. Von der hohen Reichweite und von der professionellen Produktion durch AQUA-TV profitieren die Messe-TV-Kunden direkt. Neben der Verteilung über die Kanäle von SVG und AQUA-TV erhalten Messe-TV Kunden, ihr fertiges Video zur Nutzung auf ihren eigenen Social-Media-Kanälen. Die Leser der SVG Medien profitieren durch den informativen Bewegtbild-Content, der viele interessante Neuheiten der Messe zeigt. „Wassersport sind Emotionen pur – und Filme sind die beste Möglichkeit diese Emotionen dem Leser und Zuschauer nahezubringen. Für uns ist es daher folgerichtig und zukunftsweisend unsere Erfahrung als TV- und Videoproduzent mit einem reichweitenstarken Verlag zu kombinieren.“, sagt Torsten Böhm, Geschäftsführer von AQUA-TV.

Der SVG Verlag auf der boot Düsseldorf (18. – 26.1.2020): Halle 15 / D23

Meistens 29 Grad

Sa.,18.Jan.20, Franz.Polynesien/Tuamotu/Hao, Tag 2057, 19.574 sm von HH

Tag und Nacht. Zwei- bis viermal täglich läuft ein kurzer Regenschauer über die Lagune, dann kühlt es runter auf 27 Grad. Der nächste Sonnenschein bringt wieder 29 Grad. Die Einheimischen freut der Regen, füllt dieser prima ihre Wassertanks. Neben jedem Haus steht mindestens ein riesiger Auffangbehälter. Grundwasser oder gar Flüsse gibt es keine auf Hao. Alle sind vom Regen abhängig. Uns freut es auch, dann ist auch für uns genug Wasser da, um Wäsche zu waschen.

Die Wasser-Auffänger sind so groß wie ein halbes Haus

Die Tage verrinnen wie Wasser durch einen Kaffeefilter. Wenn es regnet, machen wir unseren Haushalt, dann wird auch schon mal in den Ecken geputzt. Scheint die Sonne, gehen wir auf Kokosnuss-Jagd und radeln über die Insel.
Eine neue Gastlandflagge muss her und der Chef-Funker an Bord löst ein lange vor sich her geschobenes Problem:

Französisch Polynesien Flagge – Stoffmal-Farben bilden das Logo. In fünf Meter Höhe sieht das aus wie Original

Exkurs von Achim
Seitdem ich die erste Kurzwellenanlage an Bord installiert habe, machte der Kühlschrank Probleme beim Funkempfang. Wenn der Kompressor zu arbeiten begann, dann war der Empfangsteil meines Kurzwellen-Receivers bis mindestens S7 zugemüllt.
Ein Vortrags-Manuskript von DG0SA zum Thema „Entstörung eines Schaltnetzteils“ hat mir dann den entscheidenden Tipp gegeben: Ich habe die Strom-Zuleitungen (+/-) zum Kompressor daher gegenläufig um einen Ferritkern (je 7 Wicklungen) gewickelt, in der Annahme das es sich um Gleichtaktstörungen handelt.
Nur um ganz sicher zu gehen, dass nicht noch Gegentaktstörungen den Funk stören könnten, habe ich beide Zuleitungen noch einmal mit 5 Wicklungen auf einen zweiten Kern gewickelt (gleiche Wickelrichtung). Diese relative kleine Änderung führte zu einer Reduzierung des Störlevel von S7 auf praktisch S0.
Eine entsprechende Lösung benötige ich jetzt nur noch für die Solarpanele und den Votronic mpp Solarregler.

Entstör-Ferite

Ab und an kommt ein Trupp Kinder vorbei. Bis zu fünfzehn Kindern zwischen fünf und zehn Jahren. Vogelfrei streifen sie durch die Nachbarschaft. „Madam“, ruft es dann vor dem Schiff (nach dem ‚Monsieur‘ rufen sie nie). Artig stehen sie in Reihe auf der Pier und plappern und lachen auf uns ein. Manchmal bitten sie an Bord kommen zu dürfen. Wenn man es ihnen erlaubt, möchten sie wissen wo man ‚Pipi‘ macht und schläft. Der Wasserhahn wird kritisch getestet, ob auch wirklich Wasser kommt und sie finden unsere Wohnung viel zu klein. Bisweilen fragen sie nach ‚Pampelmuse‘. Hahaha, frisches Obst und Gemüse haben wir selber nicht mehr. Angebotene Bonbon werden aber auch mit leuchtenden Augen genommen. Süßigkeiten verwöhnt sind die Kinder bei den horrenden Preisen sicher nicht. Soll man ja nicht machen, aber viel verderben kann man sowieso nicht mehr. Die Milchzähne der Kleinsten sind nur noch schwarze Stümpfe. Im Allgemeinen haben die Polynesier aber ganz gute Zähne.
Wird es einem zu viel mit den Kindern an Bord, braucht man nur ‚Sooo, das war’s‘, mit erhobener Stimme zu sagen und schon ziehen sie ab. Das verstehen sie sogar auf Deutsch. :-)

Das Leben ist schön auf Hao. Aber wir wollen jetzt trotzdem weiter. Die letzten Tage hat ein Zyklon unsere Aufmerksamkeit gehabt. Mit großer Geschwindigkeit ist er tagelang schnurgrade nach Osten gezogen, zum Glück ist er seit gestern nach Süden abgeknickt. Wir warten jetzt, ob sein Einfluss bis zu uns reicht – die Biester ziehen ja den Wind großflächig von der Wetterkarte – und dann geht weiter. Es warten noch sechs Segeltage bis Gambier auf uns.

Waschtag

Spaß bei der Arbeit

Preisgekrönt – Das sind Europas Yachten des Jahres 2020!

Spannendes Finale vor der Küste Kataloniens: <p>
	Spannendes Finale vor der K&uuml;ste Kataloniens</p>

Am Eröffnungsabend der boot Düsseldorf sind vor wenigen Minuten die Oscars des Bootsbaus vergeben worden. Und die Gewinner sind….

Dee Caffari gratuliert: Boris Herrmann ist Seamaster 2020!

Seamaster 2020: <p>
	Seamaster 2020: Boris Herrmann mit Laudatorin Dee Caffari und den Gastgebern des Abends, Petros Michelidakis und Konrad Delius</p>

Zum achten Mal verliehen die boot Düsseldorf und der Delius Klasing Verlag die Trophäe für herausragende Leistungen im Wassersport in der „Flagship Night“

Torqeedo und ZF stellen neue elektrische Antriebe vor

Meine Reininkarnation. Tag 0!

{Time:22:00:00}
{Date:20200117}
{Position:54°47.4405’N, 009°25.7622’E}
{Direction/Speed:-°/ -kn}
{Place:Flensburg} 
{Target:Second Life}
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{TempWater:-°}
{Wind:VAR}
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Stammzelltransplantation

Nach fast zweimonatigem Einzelisolation Aufenthalt auf der Stefan Morsch Station, im Malteser Krankenhaus, kamen heute Abend die Spenderstammzellen (links oben im Bild) mit dem DKMS Kurier, der mit der Bundesbahn aus Dresden über Hamburg anreiste. Ich habe bis zum letzten Moment gezittert und gehofft, dass dies mal nichts schief geht. In den letzten sieben Tagen wurde eine Vorbereitungschemo bei mir gemacht, die mir die Socken ausgezogen hat. Nicht mal die Chemo hat meinem Körper so zugesetzt, sondern ein das sogenanntes Kaninchen Serum, ATG, das tatsächlich auf Kaninchenblut hergestellt wird. Erbrechen, starkes Fieber, starkes Unwohlsein und alles was man sich so vorstellen kann. Die Schwestern von der Stefan Morsch Station haben alles getan und mich in diesen schweren Tagen zu begleiten. Haben sie allesamt super gemacht. DANKE SO SEHR! Die restliche Chemo hat sämtliches Knochenmark und die darin enthalten den Krebszellen zerstört. Hoffentlich alle. Heute also konnten die neuen Spenderzellen hinkommen, die relativ unspektakulär innerhalb von circa 1 Stunde in meinem Blutkreislauf hinein getropft sind. Keine OP, nichts zum Aufschneiden, keine riesigen Spritzen, ca. 300 ml Stammzellen in der Tüte die wie Ketchup aussehen. Über den Spender weiß ich nicht viel, außer, dass er meine gleiche Blutgruppe hat und ein ähnliches Gewicht und Alter. Irgendwann nach einer gewissen Zeit, vielleicht schon einem Jahr, dürfen wir Kontakt miteinander aufnehmen, wenn es beide Seiten wollen. Nun leben in mir zwei DNS Informationen nebeneinander, die von meinem Spender, die mein Knochenmark in den nächsten Tagen bilden wird, sowie, die DNS von den umgebenden Gewebe und restlichen Körper. Mir.

In der nächsten Phase, in der die Spenderzellen anwachsen sollen, werde ich für circa zehn Tage kein Immunsystem haben. So lange ungefähr wird es dauern, bis das neue Knochenmark neues Blut, rote, weiße Blutkörperchen und Thrombozyten herstellen wird. In dieser Zeit bin ich extrem gefährdet mich zu infizieren. Während dessen muss noch die Abwehr der transplantiert Zellen, gegen meinen eigenen Körper, die so genannte Graft-versus-Host-Reaktion (GVHR) auf einen genauen Wert mit Medikamenten eingestellt werden, so dass die Spenderzellen, wohlmöglich übrig gebliebene Leukämiezellen bekämpfen. Deshalb habe ich noch einen erweiterten Aufenthalt in der Stefan Morsch Station von circa 3-4 Wochen vor mir.

Dr. Helge nimmt sich die Zeit die Transplantation selber vorzunehmen. „Danke Helge. Da hast du mir wieder einmal das Leben gerettet!“ „Zum vierten Mal Michael.“ Nathalie, die neben mir sitzt, nickt. Ich kann nur hoffen, dass die folgenden Wochen weitgehend problemlos verstreichen. Für wie lange ich von meiner Hoch-Risiko-Leukämie geheilt sein werde, kann mir niemand sagen. Da muss wohl jetzt ein bisschen darüber nachdenken, wie ich mein zukünftiges Leben gestalten werde. Dr. Helge grinst vertrauensvoll: 2020 wird das Jahr der AML Innovationen. Helge ist so schön positiv. Danke Helge. Danke Nathalie.


Mitsegeln auf der MARLIN!

Atlantiküberquerung West – Ost 2020. Sichere Dir Deinen Platz.

CREW 63 Cienfuegos Cuba – St. Martin 22.02.2020 – 17.03.2020
CREW 64 Atlantik Crossing Leg 1 St. Martin – Bermudas 11.04.2020 – 30.04.2020
CREW 65 Atlantik Crossing Leg 2 Bermudas – Azoren 09.05.2020 – 28.05.2020
CREW 66 Atlantik Crossing Leg 3 Azoren – Europa 01.08.20 – 20.08.2020

JOIN THE CREW

Wie man sieht, geht es in vier Schritten, die Engländer nennen das Legs, durch die karibische See von Kuba über Jamaika in die Dominikanische Republik und nach St. Martin. Für diesen sportlichen Törn über gut 1.000 Meilen mit Skipper Stefan, musst Du absolut seetauglich sein. Nix für Anfänger. Von dem Törn wirst Du dann noch Deinen Enkeln erzählen. Angekommen auf St. Martin, ist es schon eine Wonne Rene kennenzulernen. St. Martin: Ein guter Platz um Reparaturen durchzuführen, sich für den kommenden Törn zu verproviantieren. Hier ist das Zentrum der karibischen Yachtindustrie. Man kommt einfach von Europa mit dem Flieger nach St. Martin. Zu sehen gibt es auf St. Martin nicht so viel. Da ist man an einem Wochenende rum. Mit Rene als Führer ein echter Spass. Vor St. Martin zu den Bermudas sind es 850 Meilen. Wofür drei Wochen? Entweder man muss ein paar Tage auf günstigen Wind warten oder man kann eine Woche auf den Bermudas sein. Die Bermudianer sind extrem entspannt und ich habe selten eine Insel besucht, die es so in sich hat. Klima, Kultur, Land und Leute. Passt einfach. Sollte man einfach mal gewesen sein.

So. „Anker Auf.“ Endlich geht es los. Die Schapps sind voll, die Dieseltanks auch, mit zollfreiem Treibstoff. Auch wenn es eine Flaute erwischt, würden wir quasi mit der Strömung und unter Motor bis auf die Azoren kommen. 1.789 Meilen liegen vor uns. Der logische Weg. Erst einmal machen wir weiter Nord um günstige Winde aus West zu bekommen. Nach der ersten Nacht auf See, legt sich die Aufregung, die Transat Blase legt sich über unser Schiff. Weich drückt der Wind den Mast auf die Seite, lässt das Schiff krängen. Was für ein tolles Gefühl. Wer einmal dem Rausch einer Atlantiküberquerung verfallen ist, will es immer wieder. Es ist wie eine Droge. Ein Einrumpfboot ist das bessere Schiff für die Transat. Du vertraust dem Schiff, schon nach wenigen Stunden, nach der ersten Nacht auf See. Du merkst, wenn der Wind zu stark wird oder zu schwach ist an der Neigung des Mastes. Nicht zwei Rümpfe kämpfen gegen unterschiedliche Wellen und die Bewegungen sind abrupt, so wie bei den Katamaran Platzmonstern, die an den Ankerplätzen der Karibik in der Mehrzahl sind. Hier auf der West-Ost-Transat sind Schiffe unterwegs und Du bist dabei… Morgen geht es weiter… Wer mit will, schreibt mir an [email protected]

{end}

Dehler30 OD: Die Schwierigkeiten einer Einheitsklasse – Schmidt-Rybant erklärt das Projekt

Auf der boot wird die Dehler30 Onedesign eine der Attraktionen sein. Das neue Promotion-Video zeigt sie in Aktion. Oliver Schmidt-Rybant engagiert sich als Spezialist. Bei SR erklärt er das Projekt. Weiterlesen

Weltpremiere Bavaria C42

Bavaria C 42: <p>
	Bavaria C 42 auf der boot 2020</p>

Unsere erste Neuvorstellung der boot 2020 im Video. Auf der brandneuen Bavaria C 42 ruhen viele Hoffnungen der fränkischen Bootsbauer

Musto BR1: Leicht und bequem

Die neue BR1 Inshore Jacke von MUSTO bietet nach einem technisch-funktionalen Update noch mehr Schutz für Einsteiger im Küsten- und Binnensegeln. Vorgeformte Ärmel und Innenbündchen an den Ärmeln sollen die Beweglichkeit verbessern und für zusätzliche Dichtigkeit sorgen. Reflektoren an Schulter und Ärmel erhöhen die Sichtbarkeit. Der mit Fleece gefütterte, höhere Kragen sowie die Fleece-Seitentaschen sorgen für zusätzlichen Komfort. Das weiche Polyamid-Gewebe mit der mikroporösen Polyurethan Beschichtung auf der Materialinnenseite lässt Wasserdampf nach außen dringen und hält Feuchtigkeit zuverlässig ab. Das Mesh-Innenfutter schützt die Beschichtung und sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Die BR1 Serie richtet sich an komfortorientierte Segler, die ein leichtes und bequemes Ölzeug suchen, das zuverlässig vor schlechtem Wetter schützt. UVP (brutto): 229,00 Euro.

Peter Frisch auf der  boot Düsseldorf (18. – 26.1.2020): Halle 10 / H21 – H39

Neuheiten I: Moody DS 41 – Deckssalonboot von Hanseyachts

Moody 41 DS: <p>
	Moody DS 41 in Halle 16</p>

Mit der neuen 41er bringt die Werft aus Greifswald das bislang kleinste Boot der Moody-Reihe. Cockpit und Salon liegen auf einer Ebene

Mittelmeer: Orcas vor Sizilien – Gefahr für Segler?

Normalerweise bevorzugen Orcas den Nordpazifik, Nordatlantik und die Polarmeere. Nun wurden sie auch im Mittelmeer gesichtet. In der Vergangenheit gab es Zusammenstöße mit Seglern. Weiterlesen