Archiv der Kategorie: News & Blogs

Dehler bringt neue alte 38

Dehler 38 SQ: <p>
	Erste gr&ouml;&szlig;ere &Auml;nderungen seit 2012: Dehler 38</p>

Das älteste Schiff der aktuellen Flotte wird einem Relaunch unterzogen, der im Wesentlichen optischer Natur ist und nun als Dehler 38 SQ bezeichnet

Ein Rundgang über die Dilly-Dally

Oft wurde ich gefragt, ob ich nicht mal die Dilly-Dally, auf der ich seit knapp zwei Jahren lebe, etwas besser vorstellen kann. Ein Solo-Trip nach Göcek gab mir nun die Gelegenheit dazu. Alleine segeln – ohne Hund, Katze, Maus – ist dann doch bisweilen etwas langweilig.  Hier also das Video auf dem Weg von Kas in den Golf von Fethiye.

Abfahrt verschoben

Fr.,03.Jul.20, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva, Tag 2224, 20.254 sm von HH

Die Insel lässt uns nicht los.
So einfach ist es dann nicht, nach so langer Zeit los zu kommen. Alle Vorbereitungen sind getroffen. Wir haben beim alten Fritz (dem Trans-Ocean-Stützpunktleiter-Urgestein) Tschüss gesagt und uns bei Philip verabschiedet. Achim hat Kette und Unterwasserschiff sauber getaucht. Wir haben alles verstaut und weg gerödelt und dann am Morgen der Abfahrt ein letzter Blick ins Wetter.
Heijeijeijei. Das Wetterfenster ist gut – keine Frage – für unsere geplante Ankunft am Montag. Aber ab Dienstag werden 30 Knoten Wind auf Hao vorhergesagt. Nicht schlimm, oder? Dann sind wir ja längst da. Aber was, wenn wir länger brauchen oder der starke Wind zeitgleich mit uns am Montag anreist? Dann sind wir die Doofen. Der Wind käme uns im Pass genau auf die Nase. Wir vermuten, dass wir dann dort nicht hinein fahren könnten. Acht, neun, zehn oder mehr Knoten Strömung würden uns entgegen blasen. Wir haben schon mit eigenen Augen gesehen, was dieser Pass kann. Er kann physikalische Gesetze außer Kraft setzen. Es gibt Geschichten, dass der Pass, wenn er richtig böse ist, zwanzig Knoten Strömung entstehen lassen kann. Die Abfahrt riskieren oder nicht? Zwei Stunden tagt der Crew-Rat, dann fällt die Entscheidung: wir haben es nicht eilig (die Zahnärztin kommt sowieso erst im August nach Hao zurück) und es kommen bessere Gelegenheiten.
Im Chor singen wir: „Wer weiß, wofür es gut ist …“.

Der Pass in Hao kann stehende Wellen von zwei Metern und mehr erzeugen

VALSO: COVID19-Test der Teilnehmer und tschüss – Ablegen ohne Gedöns und Applaus

Es war durchaus eine seltsame Stimmung, als alle VALSO-Segler sich 2 Stunden vor dem Ablegen auf COVID 19 testen ließen. Doch alle nahmen es gelassen. Boris Herrmann: „Ich freue mich auf den Hohen Norden“ Weiterlesen

Corona Updates: Skippersmeeting per Skype – Haftungsausschluss gefordert

Wie in Hamburg wird auch im Süden das Regattageschehen erleichtert. Seit dem 1. Juli gilt in Baden-Württemberg eine überarbeitete Empfehlung für Wettkämpfe. Auch in Niedersachsen tut sich was. Weiterlesen

America’s Cup: Grant Dalton nimmt Stellung – “Keine Veruntreuung öffentlicher Gelder”

Team New Zealand und Grant Dalton kommen nicht zur Ruhe. Der Boss versucht in einem persönliche Statement noch einmal, die Dinge einzuordnen und erkennt Wettberwerbsvorteile für die Gegner auf dem Wasser. Weiterlesen

Wiederauferstehung: Trintella mit neuen Modellen

Trintella 45: <p>
	H&uuml;bsche Linien: Die neue Trintella 45. Die 50-Fu&szlig;-Schwester sieht ihr sehr &auml;hnlich</p>

Bootsbauer Joop Doomernik hat von Germán Frers einen 45- und einen 50-Fuß-Gentleman-Sailer entwerfen lassen. Beide tragen den stolzen Namen Trintella

Kunstautomat

{Time:22:00:00}
{Date:20200702}
{Position:54°47.4387’N, 009°25.7729’E}
{Direction/Speed:-°/ -kn}
{Place:Flensburg}
{Target:Huelva}
{Temp Air/Pressure:19°C}
{TempWater:-°}
{Wind:VAR}
{Wave:0,0m}
{Vimeo:}
{YouTube:}
{Photo:20200702}
{Title:Kunstautomat}

Was einem nicht so alles auf dem Weg zum Bahnhof begegnet.

Das kann eigentlich nur Flensburg sein. An der Mauer hängt ein eindeutig zweckentfremder Zigarettenautomat aus den 80igern. Superschön bemalt, er läßt mein Auge vor der Installation verweilen. Für vier Euro wird hier Kunst verkauft. „Mist, ich habe keine vier Euro dabei!“ Also wenigstens ein Foto. Später google ich natürlich und siehe da. Die Idee kommt aus Berlin und Kunstautomaten sind viele in Deutschland verteilt. Also Augen auf und immer vier Euro dabei haben. „Kunst statt Kippe“, schon aufgefallen? Wir haben 9.000 Menschen in Deutschland, die an den Folgen von Corona gestorben sind. Mögen es 12.000 zum Jahresende werden, so stehen dem Virus 120.000 Menschen gegenüber, also die 10 fache Menge, die an den Folgen von Zigarettenkonsum sterben werden. Dann doch lieber Kunstautomaten, finde ich.

Zwischenstation Düsseldorf. Nach sechs Stunden Fahrt in einem etwas überfüllten RE und dann IC erreiche ich das Airbnb „Idyllisches Hinterhofzimmer“, meine Bleibe für die Nacht. 16 Jahre Düsseldorf haben anscheinend eben doch nicht gereicht. Zumal ein Handvoll Freunde, zwei Söhne den Aufenthalt sinnvoll machen. Am sinnvollsten ist der Abflug am Montag nach Faro, der nämlich ab Flughafen Düsseldorf geht.

Ein Spaziergang im Hafen, wo sonst?, endet in Roberts Bistro bei einer Bouillabaisse (Fischsuppe). Die Hälfte der Suppe lasse ich zurück gehen, zu salzig, mundet nicht, ich weiß nicht. Irgend etwas ist komisch. Eine halbe Stunde später liege ich im Bett meines Idyllischen Hinterhofzimmers und mein Kreislauf geht so Hopps, dass mir schwarz vor Augen wird und ich am ganzen Körper zittere, so dass ich den Notarzt rufe. Vorher nehme ich mir noch eine Beruhigungspille. Die nehmen mich direkt mit ins Krankenhaus. Na. Da wollte ich heute eigentlich gar nicht mehr hin. Die bärtige Schwester vom Dienst stellt normale Vitalwerte fest. Also Blutdruck, Fieber, Zucker, EKG etc. Dem diensthabenden ukrainischen Assistenzarzt muss ich ein Bluttest aus den Rippen schneiden. „Da musst Du jetzt aber 2-3 Stunden warten.“ Ich darf netterweise im Behandlungszimmer 2 der Ambulanz warten und die Vorräte an Mineralwasser aufbrauchen. Nach 45 Minuten sind die Blutwerte da. Alles im grünen Bereich. „Die Fischsuppe? Der antibiotikaverseuchte Zuchtlachs in der Suppe? Oder hat sich Wnuk einfach übernommen mit dem Tagesplan?“ Das Reise-Reise-Spiel muss ich wohl noch nen bisschen üben. Gut, dass ich nicht schon im Flieger nach Curacao gesessen habe. Dann wäre ich jetzt erst einmal in zweiwöchiger Quarantäne gelandet. Morgen neuer Tag. Kann nur besser werden.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Ab November soll es wieder auf große Fahrt gehen. Die BVI’s, Sint Maarten, Antigua, Guadeloupe, Martinique, St. Vincent & the Grenadines, Grenada stehen auf dem Plan. Ab Mai 2021 geht es über die Bermudas und die Azoren nach Europa.

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Swan 58: Elegante Blauwasser-Yacht

Gefertigt wurde mit Hilfe der Vakuuminfusions-Methode unter Verwendung hochwertiger Materialien wie Vinylesterharz und Kohlefaser für Verstärkungen. Aktuell wird das Deck laminiert, parallel dazu das Interieur gefertigt.

Konzipiert als leistungsstarke Blauwasseryacht, übernimmt die Neue einerseits die Charaktereigenschaften der Ur-Swans, die beides konnten: Als Cruiser anspruchsvolle Freizeitsegler durch luxuriösen Komfort begeistern und als Performance-Yacht erfolgreich Regatten bestreiten. Allerdings liegt der Fokus der neuen Swan 58 verstärkt auf Fahrten-Kompetenz. Die klassische Schönheit, die wieder einmal von Germán Frers gezeichnet wurde, soll langersehnte Träume von entspannten Langfahrt-Törns erfüllen. Mit dieser Zielsetzung folgt sie ihrer kleineren Schwester Swan 48, (man erinnere sich, sie feierte im vergangenen Jahr Premiere).

Falls gewünscht, können beide aber auch zu Racern werden. In diesem Fall wird, um wirklich konkurrenzfähig zu sein, ein schlanker, tief reichender Racing-Kiel montiert und für eine regattataugliche Decks- und Rigg-Ausstattung, die u.a. ein deutlich größeres Squaretop-Großsegel verträgt, gesorgt. Die trimmrelevanten Beschläge sind so platziert, dass eine vielköpfige Regattacrew schnellstmöglich ihre Manöver absolvieren kann. Aber auch für kleinere Mannschaften ist die knapp 18 Meter lange Yacht handelbar, denn die zentrale Winsch, die in der Mitte zwischen den beiden Steuerrädern aufgestellt ist, befindet sich in Reichweite des Skippers.

Blauwassersegler freuen sich über drei moderatere Kielversionen mit unterschiedlichen Tiefgängen zwischen 2,10 und 3,10 Metern, haben sie dadurch doch die Möglichkeit, ihr Schiff optimal an die bevorzugten Reviere anzupassen.

Die Werft hat sich verschiedene Ausbauvarianten überlegt © Nautors Swan

Für den Ausbau stehen ebenfalls mehrere Varianten zur Disposition. Sie unterscheiden sich durch die Aufteilung der Räume und die Wahl des Holzes, darunter Walnuss und Eiche. Im Scandi Vision Look kommen durchgängig helle Farben (sowohl das Holz als auch die Stoffe betreffend) zum Einsatz. Hier wird überwiegend mit Weiß- und Beige-Tönen gearbeitet, die mit zartem Blau kombiniert werden und insgesamt für eine sehr luftig-leichte Wohnatmosphäre sorgen. Für Velvet Vibe werden etwas dunklere Stoffe und Hölzer mit Grau und Bordeauxrot kombiniert, bei Swan Soul geben Nougat- und Cognac-Töne die entscheidenden Design-Impulse.

In jedem Fall werden mindestens drei Schlafkabinen eingebaut. Zwei liegen achtern unter dem Cockpitboden, die dritte und komfortabelste im Vorschiff. Diese ist als Eigner-Suite deklariert und lässt sich entweder mit einem geräumigem Inselbett oder aber mit zwei Einzelkojen ausstatten. Obligatorisch sind hier das eigene Badezimmer und ein kleiner Vorraum mit Schminktisch. Auch die beiden anderen Kabinen verfügen über eigene Nasszellen, einen zusätzlichen Aufenthaltsbereich haben sie jedoch nicht.

Das Alternativ-Layout, das vor allem für Regattasegler interessant sein dürfte, schlägt eine vierte Kajüte vor. Sie liegt steuerbord neben dem Niedergang und wird anstelle einer geräumigen Navi-Ecke eingebaut. Dieser Raum ist schmal gehalten und mit Doppelstockbetten ausgebaut. Einen „abgespeckten“ Arbeitstisch findet der Navigator dann im Salon. Soll ein Profi-Skipper mitsegeln, kann ein weiterer Schlafraum in der Bugspitze eingerichtet werden, samt WC und Waschbecken.

Gekocht wird backbord neben dem Niedergang an einer übereck aufgestellten Pantry, gegessen im Salon. Bei allen Ausbau-Versionen fällt der Wohn-/Essbereich besonders geräumig aus. Mit fünf Metern Länge und einer großzügigen Sitzgarnitur, bestehend aus U- und Längssofa, bietet er gleichermaßen Langfahrtkomfort für die kleinere Familien-Crew wie Entspannungsmöglichkeiten für die größere Regatta-Mannschaft, nach getaner Arbeit. Am rechteckigen Tisch, der sich zu einer großen Tafel ausbauen lässt, finden sechs bis acht Personen Platz.

Technische Daten:

Konstruktion:Germán Frers
Lüa:19,11 m
Rumpflänge:17,96 m
LWL:17,09 m
Breite:5,27 m
Tiefgang:Cruising-Kiele: zw. 2,10 und 3,10 m; Racing-Kiel: 3,60 m
Verdrängung:24,7 t
Ballast:7 t
Wassertank:930 l
Treibstofftank:1.150 l
Motor:Volvo D3-150 Saildrive, 150 PS
Fock:97 m²
Groß:117 m²
Gennaker:334 m²
Preis:ab 1.890.000 Euro
Internet:www.nautorswan.com

Neel 43 – rasant reisen, luxuriös wohnen

Neekl 43: <p>
	Bew&auml;hrtes Konzept im kompakten Ma&szlig;: der neue Neel 43</p>

Linienpflege bei Neel-Trimarans. Mit einem neuen „kleinen“ Schiff bündelt die Werft seine exklusiven Konzeptvorzüge jetzt wieder im kompakteren Format

Boris Herrmann geht ins Rennen

„Inismara“: wachgeküsst

Inismara Taufe Kappeln 2020 MSe_Inismara Schiffstaufe 1083

Die 5,5-KR-Yacht stand jahrelang vergessen an der Schlei. Dann fand sie im Schweizer Fotografen Markus Senn einen neuen Besitzer. Das Porträt im PDF-Download