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Leser und ihre Häfen: Wemeldinge

Hier ist Tims Bericht (vielen Dank dafür!):

Wir liegen nun seit fast einem Jahr in der Marina Wemeldinge an der Oosterschelde. Diese gehört zu VAN DER REST und hat einen Schwesterhafen, die Marina Kats. Durch den direkten Zugang zur Oosterschelde und somit Tidenabhängigkeit verfügt der Hafen über Schwimmstege.

Die Lage des Hafens hat uns überzeugt, da dieser nur 7 km von der Autobahnabfahrt gelegen ist. Da es auch eine der ersten Abfahrten im Gebiet Zeeland von der A58 ist, sind wir guter Hoffnung bereits am Schiff zu sein während sich andere noch durch den Brückentagsverkehr weiter ins Landesinnere vorarbeiten.

Grundsätzlich bleiben im Hafen keine Wünsche offen. Die Stege sind alle neu gemacht (Binnenhafen 2021) und das W-LAN hat nach einem Anbieterwechsel ausreichende Geschwindigkeit, um auch mal ein paar Boat-Office-Sessions mit Online-Meetings einzulegen oder einen Film zu streamen. Die Sanitäreinrichtungen sind hervorragend ausgestattet und das Hafenbüro mit netten und hilfsbereiten Menschen besetzt. Auf dem Gelände gibt es zwei Restaurants mit guter Küche, einen Ausrüstungsladen und einen Servicebetrieb, der auch für den 20t Kran zuständig ist. Fußläufig erreicht man einen kleinen Baumarkt, den Ort Wemeldinge und den Sandstrand für windarme Tage. Im Ort stehen zwei alte Windmühlen, die man vom Hafen aus sieht und die abends in schönes Licht getaucht sind.

Wir liegen in dem kleineren Teil, dem Binnenhafen, der rundum geschützt ist und über eine kleine Einfahrt verfügt. Im Sommer springen begeisterte Kinder von der Kaimauer in das klare Wasser. Auch im Hafenbecken begegnet man so manchem Schwimmer beim Ein- oder Auslaufen.
Der größere Teil des Hafens ist der Oosthaven in dem auch Schiffe mit viel Tiefgang und Länge Platz finden.

Historisch interessant ist der Hafen, da hier früher die Einfahrt und Schleuse zum Kanaal door Zuid-Beveland war, bevor dieser um ein paar 100 Meter verlegt wurde. Alte Schleusenmauern und dicke Festmacher-Poller erinnern noch an die alte Zeit und in der Schleusenkammer liegen heute Verkaufsboote und hier ist auch der Arbeitshafen des Yachtservice mit dem großen Bootskran.

Das Publikum und die Art der Boote sind bunt gemischt. Angenehm ist der große Vorhafen, der für Manöver und das Klarieren des Bootes sehr viel Platz bietet. Als Ausgangspunkt für Törns liegt der Hafen perfekt: Zum Beispiel direkt neben dem Kanal, der zur Westerschelde führt, von wo aus man fix in Antwerpen oder Cadzand ist. Auch die Zufahrt zum Versemeer ist nicht weit. Die Zeelandbrücke und der Teil der Oosterschelde mit Anschluss an die Nordsee (Roompotsluis) ist gut und verhältnismäßig schnell erreichbar. Perfekt also.

Ein paar Entfernungen von
Marina Wemeldinge –
– Westerschelde/Einfahrt Hansweert 6 NM
– Verse Meer/Zandkreeksluis 6 NM

– Oosterschelde/Zeelandbrücke 8 NM
– Oosterschelde/Roompotsluis 17 NM
– Oosterschelde/Sint Annaland 12 NM

– Grevelingensluis 13 NM

Der Hafen ist sicherlich nicht ganz günstig. Doch das Preis-/Leistungsverhältnis ist in Ordnung. Außerdem habe ich selber beobachtet, dass regelmäßig Kontrollfahren (auch in den Wintermonaten) vorgenommen werden, um nach den Booten zu schauen.

Liegeplätze in Zeeland sind rar, kann mir aber vorstellen, dass man hier noch einen Platz findet. Gastlieger sind natürlich willkommen.

VHF: 31

Jachthaven Wemeldinge

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Die schnellste Impfung der Welt

So.,11. Apr. 2021, Franz.Polynesien/Tahiti/Papeete, Tag 2506, 21.559 sm von HH

Mit Sonnenaufgang um 6:00 Uhr laufen wir in Papeete ein und finden einen vorletzten Platz in der Marina. Frühstück gibt es um 8:00 Uhr und danach trifft Achim auf alte Segelfreunde. Um 9:30 kommt er an Bord zurück: „Wir können uns impfen lassen. Gleich um die Ecke – ohne Anmeldung. Alter egal.“ Wir zögern nicht lange. Wer in Zukunft reisen möchte, kommt um eine Impfung nicht herum. Und bislang haben wir uns auch gegen jeden „Mist“ impfen lassen. Et hät noch immer jot jejange. Fünfzehn Minuten später stehen wir vor dem Impfzelt, weite fünfzehn Minuten später haben wir unseren ersten Pfizer-Schuß intus.

Ob man die Covid-19 Impfung nun gut findet oder nicht, dies hat Klasse. Am Empfang wird man in zwei Gruppen geteilt. Erstimfung oder Zweitimpfung. Wir müssen einen Zettel ausfüllen mit Name und ein paar medizinischen Fragen. Das übliche – chronische Krankheit, dauerhafte Medikamenten-Einnahme, Allergien und schwanger oder nicht.
Im Zelt erhalten wir an der ersten Position einen Impfausweis und den Termin für die zweite Impfung. Eine Station weiter bekommen wir eine kurze medizinische Aufklärung – natürlich spricht die Ärztin Englisch – und an der letzten Station die Impfung. Auf jedem neuen Impfpass wird ein Post-It mit der Impfuhrzeit geklebt. In einem Wartebereich müssen wir fünfzehn Minuten auf Stühlen Platz nehmen. Bekommen Wasser oder Kaffee während der Wartezeit. Eine große Uhr hängt unter einem Ventilator. Erst nach Ablauf der Wartezeit dürfen wir das Zelt verlassen. Ein Kontrolleur prüft das Post-It. Herzlich willkommen in einer Welt mit pragmatischer Organisation. Danke Französisch Polynesien. Alles kostenlos, auch für uns Ausländer. Danke Macron.

Impfzelt in Papeete

 

Pfizer Schuss für Achim

In Französisch Polynesien sind knapp 30.000 Menschen erstgeimpft. Das sind ungefähr 11 Prozent der Bevölkerung. Wenn man bedenkt, dass die Leute auf 78 Atolle tausende Kilometer versprengt wohnen, keine schlechte Quote. Im ersten Schritt waren die über 75jähren an der Reihe. Und systemrelevante Personen. Dann brach die Lieferung des Impfstoffes für vier Wochen ein. Als dann Impfstoff in größeren Mengen geliefert wurde, hat man das System geändert und die Impfung für alle frei gegeben. Im Mai sollen die Grenzen für Touristen wieder öffnen. Bis dahin möchte man ‚eine Mauer gegen das Virus‘ errichtet haben, besonders unter den Menschen, die in der Branche arbeiten. Zur Zeit entdeckt man nur noch zwischen drei und sieben Neuinfizierte täglich. Bora Bora beispielsweise hat sich als Corona frei erklärt. Das soll so bleiben mit Hilfe der Mauer.

Bleibt noch von der schnellsten Überfahrt der Welt nach Tahiti zu berichten. Schlappe 36 Stunden haben wir gebraucht. Allerdings gemogelt. Als wir aus dem Windschatten von Bora Bora raus kommen, merken wir, das ist gar kein Windschatten. Acht Knoten Wind auf die Nase lassen uns unter Segeln nirgendwo ankommen. Die Maschine bleibt an. Zwischendurch können wir mal dreißig Meilen segeln, dann ist wieder Essig mit Wind. Blöd, aber bequem. Die Segel bleiben als Stütze oben. Schaukel- und widerstandslos pflügen wir auf glattgezogenem Ozean nach Tahiti. Der Skipper hält sich tapfer. Keine Steinaktivitäten jetzt seit einer Woche.




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Für alle, denen es Zuhause zu eng wird: MEIN BOOT IST MEIN ZUHAUSE.

Ich kenne Yachten mit eingebauter Sauna. Und solche mit Hubkiel. Ich kenne aber nur eine Yacht mit eingebauter Badewanne.
Lesen Sie, wo obige Badewanne steht.

Es muss nicht gleich die Badewanne sein, die es braucht, um ein Boot zu einem richtigen Zuhause zu machen. Oder doch? Autor Holger Peterson hat sie stilecht in seine knapp 12 Meter FUCHUR verbaut. Aber er liess sich auch 12 Jahre Zeit, bis er sich mit viel Liebe zum Detail sein Haus auf dem Wasser so umgebaut hatte, dass es von der Technik über die Sicherheit bis zum Komfort seinen Wünschen 

So gemütlich kann Boot sein: Eine Februarnacht bei starkem Schneefall auf Holger Petersons FUCHUR in einem Bremer Hafen.

entspricht. Gesegelt ist er trotzdem viel. Aber die Liebe zum Detail führte ihn zu einem Detailwissen, das seinesgleichen sucht, und das er für die 4. Auflage seines Handbuches MEIN BOOT IST MEIN ZUHAUSE nun noch einmal vertieft und erweitert hat.

12 Jahre müssen Sie also nicht warten auf ein gemütliches Boot. Holger Petersons Buch liegt vor. Und der Traum vom Leben an Bord ist einfach. Aber die wenigsten haben ihn sich erfüllt – und das nicht einmal zeitweise und vorübergehend. Dabei ist auf dem Boot leben und arbeiten heute einfacher denn je – Homeoffice und Melderecht sind nicht nur nervige Gängelei, sondern in der Krise echte Chancen-Öffner und Verbündete für ungeahnte Veränderungen und Abenteuer im Leben, und sei es nur, dass man sein Leben mal ausnahmsweise ein halbes Jahr aufs Wasser verlegt statt immer nur davon zu träumen.

Also rein ins kalte Wasser jetzt im Frühjahr! Ein bisschen Know-How darf sein, und Holger Peterson kann ihnen helfen, die größten Fallgruben auf dem Weg zum Zuhause auf dem Meer zu vermeiden. Die vier Jahreszeiten durch die Fenster des eigenen Schiffes zu erleben ist klasse. Kalte Füsse und eine nächtliche

Tropfsteinhöhle wegen Kondenswasser von der Decke kann man mit etwas Anleitung vermeiden. Holger Petersons MEIN BOOT IST MEIN ZUHAUSE ist neu in 4. Auflage erschienen – und liefert den Stoff, aus dem Träume wahr werden. Von der Suche nach dem idealen Boot über das Leben an Bord zu jeder Jahreszeit mit eigenem Trinkwasser und behaglicher Wärme bis hin zum Leben und Arbeiten auf dem Boot. 

Und wenns denn wirklich die Badewanne sein soll: Fragen Sie den Autor. Er hilft Ihnen gerne weiter – er weiß auch ganz sicher, wie der richtige Duschkopf für Ihr Boot aussieht ;-)


MEIN BOOT IST MEIN ZUHAUSE als ebook, als Paperback -> will ich mehr drüber wissen.