Archiv der Kategorie: News

Ankertipps für die deutsche Küste

Die Ostsee Von Oben 124 Ruegen Zicker: <p>
	Ankerplatz bei Klein Zicker, an der S&uuml;dspitze R&uuml;gens</p>

Im Corona-Sommer ist es voll in den Häfen, viele Crews bleiben im eigenen Land. Ankern ist eine gute Alternative. Wir sagen wo – jetzt im PDF-Download

Von zart bis hart – was Europas Luxusyacht des Jahres kann

Amel 60 segeln Barcelona EYOTY 2019 RTo_RT-2560: <p>
	Geschickt integriertes Deckshaus und moderne Linien &ndash; die von Berret/Racoupeau gezeichnete Amel 60 kann auch optisch &uuml;berzeugen</p>

Sie verwöhnt ihre Crew mit Geborgenheit und jedwedem Komfort. Aber sie kann auch was wegstecken. Starkwindtest einer Ausnahmeerscheinung im PDF-Download

Ruderbruch – was tun?!

Notruder: <p>
	Notruder geriggt</p>

Eine Yacht ohne Ruder… das gleicht einem Hexentanz auf dem Wasser. Wir haben ausprobiert, welche Hilfsmaßnahmen funktionieren – vom Notruder bis zum Schleppen

SailGP: Warum der sensationelle Einstieg der Team-New-Zealand-Stars so brisant ist

Russell Coutts veredelt seinen verschobenen SailGP mit der Teilnahme der zurzeit besten Schnellsegler der Welt, Burling/Tuke vom Team New Zealand. Ob das Grant Dalton so gut findet? Weiterlesen

Messe: Vorschau auf die Interboot

Friedrichshafen – Kurz und prägnant lässt sich die diesjährige Special
Edition der Interboot auf den Punkt bringen: Der Claim „Mit Abstand
einmalig“ macht deutlich, dass Messen genügend Raum für eine
Corona- konforme Veranstaltungsdurchführung bieten können. Als
eine der ersten großen Wassersportmessen in Europa geht die
Interboot von Samstag, 19. bis Sonntag, 27. September 2020 in
Friedrichshafen mit einem ehrgeizigen Ziel an den Start: „Wir möchten
der Wassersportbranche neun Tage lang eine Plattform bieten, die ein
sicheres Einkaufserlebnis, eine ansprechende Produktauswahl und viel
wertvolles Fachwissen für die Wassersportler bietet“, betont Klaus
Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen. Die
Messemacher am Bodensee ermöglichen in Corona-Zeiten in ihren
Hallen genügend Raum für Aussteller und Besucher. Tickets sind
ausschließlich online erhältlich. Ein detailliertes und umfassendes
Sicherheits- und Hygienekonzept wird den hohen Anforderungen in
Pandemiezeiten gerecht.

Mit rund 200 Ausstellern rechnet das Messeteam derzeit, insgesamt sechs
Messehallen werden dafür geöffnet sein. Das Produktspektrum reicht von
Segel- und Motorbooten, über alle Kategorien von Boards bis hin zu den
Angeboten des Elektronik-, Zubehör- und Bekleidungsmarkts. Das Beach
Kino in Halle A5 bringt Filme rund um das kühle Nass auf die Leinwand.
„Wir bieten dann umfangreiche Einkaufsmöglichkeiten im aktuell größten
Wassersport-Shopping-Center im Herzen Europas“, stellt Interboot-Projektleiter Dirk Kreidenweiß fest.

Die Interboot Special Edition präsentiert sich marktgerecht in diesen
Pandemie-Zeiten. Die Messe hat sich mit ihrem komprimierten Angebot an
die Herausforderungen angepasst und den Fokus auf eine klassische
Produktschau sowie auf die Vermittlung von Fachwissen für den
Wassersportler gelegt. Für Dirk Kreidenweiß ist klar, dass „in besonderen
Zeiten auch besondere Zeichen gesetzt werden müssen. Das Thema
Sicherheit steht für uns eindeutig im Vordergrund. Wir schaffen gute
Voraussetzungen für eine Messe, die unter besonderen Bedingungen
stattfindet, sind hochmotiviert und stellen uns den ungewöhnlichen
Herausforderungen.“

Umfangreiche Gesundheits- und Hygienemaßnahmen wie zum Beispiel die
Vorgabe zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, erhöhte
Reinigungsintervalle von Türgriffen, Handläufen und Sanitäranlagen sowie
Glas- und Plexiglasscheiben im Info-, Garderoben- und Kassenbereich
gewährleisten Ausstellern und Besuchern eine sichere Veranstaltung. „Bei
der Hallenaufplanung achten wir auf breitere Gänge sowie ein
ausgeklügeltes Wegeleitsystem und Abstandsmarkierungen auf dem
Boden“, erklärt Dirk Kreidenweiß. Clemens Meichle, Geschäftsführer von Ultramarin, blickt erwartungsvoll auf die Veranstaltung: „Nach der besonderen Saison 2020 freuen wir uns auf viele Wassersportler in den Messehallen. Von der Ausrüstung über die passende Bekleidung bis hin zu Segel- und Motorbooten von Bavaria und Bente präsentieren wir die gesamte Bandbreite.“ Auch Hans Roelants, General Manager Sea Ray Boats EMEA, ist optimistisch gestimmt: “Wir sind sehr froh, dass die Interboot 2020 stattfinden kann. Insgesamt 15 Boote werden an unserem Stand zu sehen sein. Wir zeigen damit unser Vertrauen in die Interboot.“

Die Interboot präsentiert von Samstag, 19. bis Sonntag, 27. September 2020
täglich von 10 bis 18 Uhr die Welt des Wassersports. Tagesdatierte Tickets
sind ausschließlich online erhältlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.interboot.de

Wasserpest: Pflanzen-Plage lässt Segler verzweifeln – Hilft neue Technik?

Immer wieder sorgt eine aus Amerika stammende Pflanze in den Ruhrstauseen für Ärger bei Wassersportlern. Die Wasserpest wucherte auch in diesem Sommer bereits bis unter die Wasseroberfläche. Weiterlesen

Interview: Lennart Burke im Gespräch mit SR zu seinem Rang 2 bei Les Sables – Acores

Lennart Burke plaudert aus der Trickkiste: Wie  der erst 21-Jährige mit einem zweiten Rang (fast) die gesamte Mini-Elite düpierte. Strategie, Routing, Fehler, Schlafmanagement… „stay focused until the end“. Weiterlesen

Kieler Woche: Olympiasieger und Weltmeister als Nacra17-Gegner für Kohlhoff/Stuhlemmer

Deutschlands Hoffnungen in der olympischen Nacra17-Mixed-Disziplin liegen auf den Schultern der Kieler Crew Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer. Sie sehen die Kieler Woche ist für uns ein Härtetest. Weiterlesen

Dumm gelaufen: Cruiser-Kat knallt mit Mastspitze gegen Brücke

Passt es oder nicht? Für den Skipper des Katamarans stellt sich die Frage offenbar nicht. Ziemlich optimistisch geht er die Brückenpassage an. Dann knallt es. Ob der Mast hält?  Weiterlesen

Über Kiel nach Tokio

2015 und 2016 konnte Kohlhoff mit Caro Werner (Kieler Yacht-Club) Kieler-Woche-Siege hamstern und möchte im „vorolympischen“ Jahr einen draufsetzen. Doch die Konkurrenz im Feld des foilenden Zweihand-Katamarans mit Doppeltrapez ist weltmeisterlich. So sind die amtierenden Weltmeister aus Großbritannien John Gimson/Anna Burnet und die Goldmedaillengewinner aus Brasilien Santiago Lange/Cecilia Carranza Saroli (Wildcard) gemeldet. Diese beiden Duos sind nicht die einzigen Topcrews im Kieler-Woche-Feld. Dazu stoßen die Franzosen Quentin Delapierre/Manon Audinet (WM-4.), das italienische Duo Vittorio Bissaro/Maelle Frascari (Olympia- und WM-5.), die spanische Mixed-Crew Tara Pacheco/Florian Trittel (WM-6.), die WM-Achten Lin Cenholt/Christian Peter Lübeck aus Dänemark, die WM-Neunten Sinem Kurtbay/Akseli Keskinen aus Finnland sowie die Kieler-Woche-Titelverteidiger und Olympia-Dritten Thomas Zach/Barbara Mats (Österreich), die allesamt einiges daran setzen dürften, der deutschen Nachwuchscrew einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Die Titelverteidiger im Nacra 17: Thomas Zach/Barbara Mats (Österreich).

Aber Angst vor großen Namen kennt der 26-jährige Sportsoldat, der 2016 der Jüngste im deutschen Olympiateam war, nicht. Mit seiner neuen Vorschoterin Alica Stuhlemmer sicherte er zum Ende des vergangenen Jahres mit Rang zwölf bei der WM in Neuseeland den deutschen Nationenplatz für die Spiele und nimmt nun seinen zweiten olympischen Anlauf. Neun Punkte hat das Kieler Mixedteam dank des 12. Platz auf dem nationalen Qualifikationskonto. Mit der Kieler Woche und der EM vom 28. September bis 4. Oktober auf dem Attersee in Österreich wird die innerdeutsche Qualifikation fortgeführt. Dann steht fest, wer die deutschen Farben im Nacra17 vertritt. Doch es scheint nur eine Formalie zu sein, denn zurzeit zeichnet sich keine deutsche Konkurrenz ab.

Nun liegt das Heimatrevier Kiel auf dem Weg nach Tokio. „Es ist ein hochkarätiges Feld am Start und eine erste wichtige Standortbestimmung nach einer langen Pause. Das gilt wegen der Pandemie ja für alle“, so Kohlhoff. Es sei schön, den ersten Härtetest auf der Kieler Förde zu erleben. „Wir fühlen uns in unserer Bucht immer besonders wohl und haben ja in den vergangenen Jahren auch fast immer Topleistungen abrufen können“, so der Steuermann, der zusammen mit Vorschoterin Alica Stuhlemmer seit Mitte April in Kiel trainiert und das auch bis zur Kieler Woche fortsetzen wird. Sie würden nichts dem Zufall überlassen. Bei diesem WM-würdigen Klassefeld in Kiel sei vieles möglich, ein Platz auf dem Treppchen das Ziel. Und damit wäre das Olympiaticket sicherlich schon in Kiel gesichert. (hel)

Les Sables-Acores Mini 6.50: Lennart Burke auf Platz zwei – Erster Foiler-Sieg bei Flaute

Lennart Burke (21) ist der große Erfolg in der Mini 6.50-Klasse gelungen. Auf der ersten von drei Etappen bei Les Sables-Acores behauptete er gegen die Franzosen-Elite nach spannendem Finish Rang zwei. Weiterlesen

F18 ermitteln Meister vor Travemünde

Auf dem weitläufigen Gelände der ehemaligen Seebadeanstalt von Travemünde, dem Mövenstein, sind alle Vorkehrungen getroffen worden, um die Regatta nach Corona-Regeln durchführen zu können. So werden den Teilnehmern feste Liegeplätze für ihre Boote zugewiesen, eine Steuerleutebesprechung findet eben so wenig statt wie eine Preisverteilung. Der Fokus liegt auf dem Sport.

Das Konzept hat die Teilnehmer aus ganz Deutschland und sogar aus Dänemark, Österreich und Finnland überzeugt. Insgesamt werden rund 50 Boote mit fast 100 Seglern erwartet. Während es für Akteure der Musto Skiffs, 14-Footer und Topcats darum geht, mal wieder in den Regattamodus hineinzufinden, steht für die F18-Katamrane gleich der Saisonhöhepunkt auf dem Plan. Ursprünglich war ihr deutscher Titelkampf für die Travemünder Woche geplant. Nach dem Corona-bedingten Ausfall der Segelwoche ist die Klasse dem Revier treu geblieben und hat die Internationale Deutsche Bestenermittlung (IDB) auf die Mövensteinregatta verschoben.

Zur IDB wird ein Top-Feld erwartet. 23 Duos haben gemeldet, darunter zwei aus Österreich und jeweils eine Mannschaft aus Dänemark und Finnland. Spannende Wettfahrten sind programmiert: Während die Segler des Lübecker YC, die mit acht Katamaranen die größte Flotte stellen, ihre Revierkenntnisse in die Waagschale werfen können, kommt auch höchste internationale Erfahrung an die Lübecker Bucht. Eckart Kaphengst aus Kiel segelte 1984 bei den Olympischen Spielen von Los Angeles im Tornado, die Brüder Helge und Christian Sach wurden 2006 im Formula 18 Weltmeister, und der Finne Mikko Räisänen gilt im eigenen Land als nationaler F18-Guru. Für jugendlichen Druck auf die etablierten Crews wird Jesse Lindstädt sorgen. Der Hamburger wurde im vergangenen Jahr Vize-Weltmeister im Nacra15 und hat nun auf dem F18 im Team mit seinem Vater Sven die Pinne übernommen.

Die F18-Katamarane haben zehn Wettfahrten geplant und gehen am Freitag um 14 Uhr zum ersten Rennen an den Start. Die weiteren Klassen folgen ab Samstag um 11.30 Uhr. Für sie stehen acht Wettfahrten im Programm. Letzte Startmöglichkeit ist am Sonntag um 14 Uhr. Die Wettervorhersage lässt hochsommerliches Wetter erwarten. Die leichte Brise aus Ost könnte jeweils in den Nachmittagsstunden durch die Thermik angeheizt werden.