Kategorie: News

Rein in die Doldrums

Damien Guillou kommt am Morgen des 22. September am Fotogate auf den Kanaren an – auf Platz 12 © GGR

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Zum Hafenkino nach Bonifacio

Da kriegst Du den Mund nicht wieder zu: Traumstadt Bonifacio © Jens Brambusch

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Drama im Medalrace: Die Hintergründe zum Jury-Fauxpas bei der 470er-EM

Louise Wanser und Philipp Autenrieth waren schwer enttäuscht vom Ausgang der 470er EM, als eine Jury-Fehlentscheidung die mögliche Medaille kostete. Nun teilen sie das Erlebnis. Weiterlesen →

Fliegender T-Foiler eTrimaran: 160 Knoten schnelles vollelektrisches Wassertaxi

Es wird enger auf dem Wasser. Bald müssen Segler wohl immer öfter auf Bodeneffekt-Fahrzeuge achten. Der Seaglider hat erste Tests bravourös gemeistert. Er nutzt eine von Seglern entwickelte Technik. Weiterlesen →

Meeresforschung: Auf der Pendel-Plattform im Southern Ocean – Versorger-Schoner im Bau

Wir wissen längst nicht alles über den Southern Ocean – der Franzose Étienne will das ändern. Auf der futuristisch wirkenden Pendel-Plattform Polar POD. Alles Zukunftsmusik? Mitnichten – der segelnde Versorger ist bereits im Bau. Weiterlesen →

Eine Segelreise, die unter die Haut geht

Tattoos erzählen ein Seglerleben © Maik Ulmschneider

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AC40 in Auckland: Erste Flüge, Manöver, 40 Knoten-Runs – und die erste Kenterung

Der AC40, der in dieser Woche erstmals vor Auckland hin- und her rast, könnte die Segelsport-Geschichte nachhaltig verändern. Die jüngsten Bilder zeigen, wie gut er schon funktioniert. Weiterlesen →

Wassersportbranche: Gemischte Gefühle trotz Boom

Auf dem traditionell im Rahmen der Bootsmesse „Interboot“ in Friedrichshafen stattfindenden Branchengespräch zogen die Teilnehmer ein gemischtes Fazit

Seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine und der damit einhergehenden steigenden Inflation haben viele Branchenkenner mit einem Rückgang der Umsätze rund um den Bootssport gerechnet. 2020 und 2021 entwickelten sich wegen der Corona-Pandemie zu einem echten Boom und einem spürbaren Run auf Boote und Zubehör. Wegen der Reisebeschränkungen suchten viele Menschen das Wasser als Urlaubsmöglichkeit – die Auftragsbücher waren voll, viele Lieferslots schnell ausverkauft und die Preise für gebrauchte Boote und Yachten stiegen überdurchschnittlich an.

Ungebremster Run auf Boote

Es wäre daher wohl keine große Überraschung gewesen, wenn durch die Inflation und die derzeitig unsichere Lage sowohl die Stimmung als auch die Umsätze der Branche sinken würden. Umso erstaunlicher ist das Fazit, welches die Teilnehmer der diesjährigen Branchengesprächs auf der Friedrichshafener Wassersport- und Bootsmesse „Interboot“ zogen: „Die Auslastung der Betriebe sei durch eine anhaltend gute Nachfrage bis weit ins nächste Jahr ausgezeichnet“, so die Zusammenfassung des Austausches.

„Die Menschen gehen aktiv aufs Wasser, nutzen ihre Wasserfahrzeuge intensiv und brauchen dadurch Ersatzteile, verbessertes Zubehör oder wollen gleich ein neues Boot“ (Sonja Meichle, Ultramarin)

Marcus Schlichting (Bavaria Yachtbau, Giebelstadt) spricht von einer 30-prozentigen Steigerung der Produktion im Vergleich zum Vorjahr für das im Juli abgeschlossene Geschäftsjahr 2021/22, die Weft habe mehr als 600 Boote verkauft. Ein ähnliches Ergebnis des Konjunkturbarometers vermeldet auch Karsten Stahlhut, Geschäftsführer des Bundesverbands Wassersportwirtschaft (BVWW), im ersten Halbjahr 2022: „Die Branche wiederholt voraussichtlich das Ergebnis des Rekordjahres 2021.

Kleine Boote mau, Luxussegment wächst

Die Auswirkungen der Folgen der Energiekrise und Inflation sind allerdings dennoch zu spüren. Meik Lessig, Geschäftsführer von Enjoy Yachting, beschreibt die Lage so: „Während die kauffreudigen Eigner von Zwölf-Meter-Yachten und darüber von Krisengejammer nichts mehr hören können, ist das Butter- und Brotgeschäft bei kleineren Einheiten schon zäher geworden.“ Daniel Kallenbrunn, CEO bei der Schweizer KIBAG Marina aus Bäch, geht davon aus, dass am Hobby zuallerletzt gespart werde. „Manche kratzen jeden Rappen fürs Bootsfahren zusammen und kaufen eher weniger Alltags- oder andere Luxusgüter.“ Sein Unternehmen habe bei allen Herstellern auch für 2023 kräftig vorbestellt und kann noch fast jedes Modell in der nächsten Saison liefern, wenn es auf der Interboot bestellt und bis Oktober konfiguriert wird.

Zu schaffen mache der Branche vor allem die teilweise katastrophale Situation bei den Lieferketten. Diese waren bereits während der Corona-Lockdowns in China stark negativ beeinflusst, kommen nun aber stellenweise durch den Urkaine-Krieg völlig zum Erliegen. Zwar würde die Branche reagieren, in dem sie neue Lieferanten sucht, allerdings müsse sich erst noch zeigen, ob die Qualitätsansprüche erfüllt werden.

Fehlten letztes Jahr um diese Zeit vor allem Motoren in allen Klassen, fehlt nun neuerdings eigentlich alles, was man zum Boote bauen benötigt. Ob Klampen, Scheiben, Beschläge, Elektrobauteile, Heizungen, die Liste kann man gefühlt unendlich weiterschreiben. (Karsten Stahlhut, BVWW)

Ausblick für das kommende Jahr eher verhalten

Trotz der guten Auftragslage blickt die Branche verhalten in das kommende Jahr. Karsten Stahlhut vom BVWW analysiert, die Hemmschuhe der Marktsituation seien neben dem generellen Fachkräftemangel der fortlaufende Arbeitsausfall durch Corona und die noch stärker unterbrochenen Lieferketten durch den Ukrainekrieg und Lockdowns in China sowie Preisexplosionen bei Rohstoffen, Materialien, Strom und Gas. „Der Ausblick ist verhaltener, die Euphorie ist verflogen“, berichtet Stahlhut über die Ergebnisse einer Umfrage bei den Mitgliedern des Bundesverbands Wassersportwirtschaft. Sonja Meichle, Geschäftsführerin von Ultramarin/ Meichle+Mohr, beschreibt in ihrer Analyse sehr gut, wie die Erwartungen trotz derzeit guter Lage sind. Ihr Unternehmen habe zwar einerseits einen „Supersommer“ hingelegt, andererseits erwartet auch sie ein schwierigeres 2023. Die ersten Messetage spiegelten den bisherigen Saisonverlauf Laut Meichle wider. Teils bis zu acht-malige Preiserhöhungen seit Jahresbeginn konnten gar nicht immer 1:1 an die Endverbraucher weitergegeben werden. „Das tat dem Umsatz bisher keinen Abbruch, dennoch sind wir vorsichtig, denn einen nicht enden wollenden Zuwachs kann es kaum geben“, betont Sonja Meichle.

 

 

 

(v.l) Moderator Andreas Kling, Meik Lessing, Geschäftsführer von Enjoy Yachting, Karsten Stahlhut, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft in Köln, Marcus Schlichting, PR Bavaria GmbH, Sonja Meichle, Geschäftsführerin von Ultramarin Meichle + Mohr in Kressbronn-Gohren, Marcus Boesch, Mitglied des Vorstands Schweizerischen Bootsbauer-Verbandes, Daniel Kallenbrunn, Geschäftsführer von Kibag Marina und Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen ©Messe-Friedrichshafen

Ein Drittel mehr als im Jahr zuvor

CEO Marc Diening ist zufrieden mit der Entwicklung bei Bavaria Yachts © Verena Diethelm

Ein Drittel mehr als im Jahr zuvor

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Wo bleibt der Wind?

Das bringen die kommenden Tage: hier der Blick auf den Samstag © WetterWelt

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Kollision in Holland: Traditionsschiff überfährt Segler

Ein dramatischer Vorfall auf See kursiert in den Netzwerken. Eine Segelyacht ist offenbar in niederländischen Gewässern einem Traditionssegler unter den Bug geraten. Offenbar stand niemand am Steuer. Weiterlesen →

America’s Cup: INEOS Britannia kündigt eigenen 40-Füßer an und eröffnet neue Basis

Das britische Team möchte mit einer Eigenkonstruktion die ersten Testfahrten unternehmen. Es handelt sich nicht um eine neue AC75-Generation, sondern um einen 40-Füßer – allerdings nicht um die neue Einheitsklasse AC40. Weiterlesen →