Archiv der Kategorie: News

Tina Plattners Crew führt zum Auftakt: „Sie ist unglaublich“

TP52 Weltmeisterschaft 2019: <p>
	TP52 Weltmeisterschaft 2019: Zum Auftakt haben Tina Plattner und ihre Crew auf &quot;Phoenix 12&quot; die F&uuml;hrung &uuml;bernommen</p>

Starke Bilder, packende Rennen, ein Mastbruch und überraschende Spitzenreiter nach Tag eins: Tina Plattners „Phoenix 12“ führt die WM-Wertung zunächst an

VSaW dominiert die Liga

Der vierte Act am Wannsee verlangte den Seglern der 36 Clubs der 1. und 2. Segel-Bundesliga mit drehenden Winden, Flaute und extremer Hitze alles ab.

In der 1. Segel-Bundesliga führte von Freitag bis Sonntag der VSaW mit beeindruckenden zehn Rennsiegen die Tabelle des Events an und brachte sich für die zweite Hälfte der Saison in Position für die Deutsche Meisterschaft: „Unsere Freude ist riesig! Wir haben den Sieg sauber nach Hause geholt! Im Hinblick auf das Finale wächst der Druck natürlich. Wir werden weiterhin voll angreifen“, sagte Steuermann Jasper Wagner, der die Tabellenführung zusammen Carl Naumann, Elias Rothe und Jens Steinborn verteidigte. Der zweite Platz in der Gesamttabelle bleibt in Bremen beim Wassersport-Verein Hemelingen vor dem Bayerischen Yacht-Club.

In der 2. Segel-Bundesliga behält OneKiel mit Magnus Simon, Bendix Hempel, Matthias Lukosch und Philipp Sudbrack die Spitzenposition und könnte als Liga-Neuling direkt in die 1. Bundesliga durchmarschieren: „Die Bedingungen waren ziemlich tricky – von instabilen Windstärken bis hin zu wechselhaften Drehern. Umso zufriedener sind wir natürlich mit unserer Leistung! Es war ein tolles Event“, freute sich Magnus Simon, Steuermann des Kieler Clubs. In der Tabelle schiebt sich der Potsdamer Yacht Club auf den zweiten Platz vor, der Blankeneser Segel-Club aus Hamburg ist Dritter.

Ergebnisse Erste Bundesliga

Ergebnisse Zweite Bundesliga

Wertvoller Heimsieg auf dem Wannsee

DSB 2019: <p>
	4. Liga-Regatta 2019: Auf dem heimischen Wannsee konnte sich die VSaW-Crew um Skipper Jasper Wagner souver&auml;n durchsetzen</p>

Der Verein Seglerhaus am Wannsee hat beim Heimspiel auf dem Wannsee den zweiten Saisonsieg erkämpft und seine Tabellenführung in der 1. Bundesliga ausgebaut

Hamburg Boat Show: Zweite Auflage in den Startlöchern

Die Hamburg Boat Show, als wichtige Bootsmesse für den Norden, lässt auch in diesem Jahr keine Wünsche offen und baut ihr Angebot sowie ihre Fachlichkeit weiter aus“, erklärt Torsten Conradi, Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes (DBSV), der die Messe veranstaltet. Neben zahlreichen Ausstellern, Motor- und Segelbooten, einem umfangreichen Vortragsprogramm und einem SUP-Becken erwartet die Besucher unter anderem ein neues Diving Center in Halle B7. Hier können sie Tauchvorführungen bestaunen oder gleich selbst beim Schnuppertauchen im 20-Fuß-Container abtauchen.

„Wir haben das Messekonzept zur zweiten Auflage nochmals erweitert. So wird das Thema Tauchen ins Programm aufgenommen, wir bauen die Nachwuchsförderung aus und veranstalten die ersten offenen Hamburger Meisterschaften im SUP-Kopfstand-Stehen. Zudem wird es in den Hallen mehr Mitmach-Angebote an den Ständen geben, beispielsweise mit einem Motorboot-Simulator oder beim Segel-Erlebnis mit Virtual Reality Brille“, berichten Dirk Kreidenweiß und Lars Jansen von der Messe Friedrichshafen, die mit ihren Kollegen für das operative Geschäft verantwortlich sind.

Ein ganz besonderes Gefährt finden Messebesucher in Halle B5. Auszubildende im Boots- und Schiffbau fertigen hier nämlich an den fünf Messetagen ein Wikingerboot. Die neun Meter lange Nachbildung des norwegischen Gokstadfundes entsteht im Gegensatz zu seinem Vorbild allerdings mit neuester Bootsbautechnik aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Das Wikingerboot ist Teil des Jugend-Projektes „Euro-Viking“ von Weltumsegler Burkhard Pieske, in dessen Rahmen Jugendliche aus allen europäischen Ländern mit den nachgebauten Funktions-Repliken auf historisch verbürgten Wikingerrouten von Camp zu Camp segeln und rudern.


Die Hamburg Boat Show findet von Mittwoch, 23. Oktober, bis Sonntag, 27. Oktober 2019, auf dem Messegelände in Hamburg statt und ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Freitag bis 20 Uhr.

Die Tageskarte kostet online 12 Euro, an der Kasse vor Ort 14 Euro. Kinder von 6 bis 16 Jahren zahlen 6 Euro. Eine Familienkarte gibt es online für 26 Euro, an der Kasse für 29 Euro. Neu ist das Sunset-Ticket für 6 Euro, gültig täglich ab 16 Uhr.

Nonstop rundum: Peter Conrad versucht es zum dritten Mal

Peter Conrad: <p>
	Einhandsegler Conrad auf seiner &bdquo;Timshal&ldquo;</p>

2018 scheiterte eine Einhand-Weltumsegelung des Skippers aus Eckernförde zweimal schon nach wenigen Stunden. Jetzt ist er zum nächsten Versuch gestartet

Knarrblog: Von der Legende geschlagen – aber Felix Magath knapp im Kielwasser

Regatta der Hamburger Wirtschaft
Wie er das immer hinbekommt, Hans Werner, die Legende. Nun segeln wir schon mit seinem alten Boot. Versuchen die Aura des Meisters zu inhalieren – und dann fährt er doch einfach in Luv drüber. Weiterlesen

Lignano Sabbiadoro: Plastikverbot wirkt!

Lignano Sabbiadoro zieht Bilanz zu Ferragosto: Das Plastikverbot an den Stränden von zeigt Wirkung.

Mikroplastik ist alles andere als ein kleines Problem. Wie es heißt, kommen im Schnitt bis zu 1,25 Millionen Plastikteile auf einen Quadratkilometer im Mittelmeer. Lignano Sabbiadoro und seine Touristiker haben der Flut der Plastikteile den Kampf angesagt. Die Strände sollen plastikfrei werden. Dieses Ziel hatten sich die Tourismusmanager des Consorzio Spiaggia Viva Cuore di Lignano und die Strandbarbetreiber von Lignano Sabbiadoro gesetzt. Jetzt, zum Ende der Hochsaison an Ferragosto, zeigt sich: Das Verbot von Trinkhalmen, Plastikbechern & Co zeigt erste Wirkung.

Umweltschutz für das Meer beginnt am Strand. Mit Eröffnung der Strandsaison 2019 hatten die Touristiker von Lignano Sabbiadoro erstmals in Italiens Norden das Konzept „Plastic free“ für den Umweltschutz an den Stränden umgesetzt. Überdimensionale Müllkörbe und Hinweistafeln wurden entwickelt, um Strandgäste zu sensibilisieren. Wegwerfartikel wie Plastikteller oder –besteck und Trinkhalme wurden durch umweltfreundliche Becher und Teller aus Bio-Material ersetzt, das zu 100 Prozent natürlich und hitzebeständig ist. „Wir haben uns entschieden, die EU-Richtlinie vorwegzunehmen, die Einwplastikegkunststoffe verbietet und das Projekt Plastic Free mit Begeisterung und Überzeugung umgesetzt“, – erklärt die Präsidentin des Konsortiums SpiaggiaViva, Donatella Pasquin. Ziel ist es, auch Strandbetreiber aus der angrenzenden Region des Veneto und die Bars und Schnellrestaurants im Ort davon zu überzeugen, gänzlich auf Plastik zu verzichten.

Und das Ergebnis der Bemühungen? „Der Plastikmüll konnte bislang um 20 Prozent reduziert werden“, freut sich Dr. Giorgio Ardito, einer der Geschäftsführer von FVGMarinas Network, Betreiber der ADAC Stützpunktmarina Uno und Tourismusmanager vor Ort. Tatsächlich zeichnet sich zu Ferragosto, dem traditionellen Ende der Hochsaison mit zahlreichen Veranstaltungen wie dem Show-Fliegen der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori oder dem nun im 25. Jahr stattfindenden großartigen Feuerwerk „Incendio del mare“ eine positive erste Bilanz ab. Schritt für Schritt sollen nun auch Plastikflaschen verschwinden, die mit als Hauptverursacher von Mikroplastik in den Ozeanen gelten.

Um das Engagement in die Umwelt auch Kindern nahe zu bringen gibt es eine Sensibilisierungskampagne für Kinder, an der das OGS (National Institute of Oceanography and Expe-rimental Geophysics) in Triest beteiligt ist. Zwar wird es eine Weile dauern, bis auch Zigarettenstummel und Plastikflaschen von den Stränden verschwunden sind, denn es ist nicht einfach, mit schlechten Gewohnheiten zu brechen. Doch ein positiver Anfang ist gemacht. „Diese Aktivitäten zeigen, dass die Blaue Flagge der F.E.E. für Engagement im Umweltschutz nicht umsonst über unseren Stränden und Marinas weht“, fasst Dr. Giorgio Ardito die Initiative zusammen.

Greenpeace untersucht Westatlantik auf Mikroplastikbelastung

Neue Untersuchungen von Greenpeace: Westatlantik stark mit Mikroplastik belastet Wissenschaftler an Bord des Greenpeace-Schiffes analysieren Wasserproben.

Die Konzentration von Mikroplastik ist in der westatlantischen Sargassosee offenbar ähnlich stark wie im großen pazifischen Müllstrudel. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler an Bord des Aktionsschiffes „Esperanza“ nach ihren Untersuchungen während einer Greenpeace-Schiffsexpedition vom Nord- zum Südpol. In einer Wasserprobe fanden die Forscher 1298 Teilchen aus Mikroplastik, die Konzentration ist sogar höher als im pazifischen Müllstrudel. Die Sargassosee ist die Heimat zahlreicher bedrohter Meereslebewesen wie etwa Schildkröten oder Aale. “Das tiefblaue Wasser sieht so wunderbar sauber aus, aber unsere Proben zeigen das Gegenteil”, sagt Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack. “Die Sargassosee ist ein Plastikmeer. Es gibt mehr als genug Belege, wie Plastik die Meere verseucht. Wir brauchen dringend einen stärkeren Schutz der Weltmeere.“

Die zum Teil mikroskopisch kleinen Plastikpartikel stammen beispielsweise von Einwegflaschen und Kunststoffverpackungen, das belegen Infrarot-Analysen an Bord der „Esperanza“. Die wissenschaftliche Arbeit ist Teil einer breit angelegten Untersuchung, die zusammen mit wissenschaftlichen US-Instituten, der Universität von Florida und der Regierung von Bermuda durchgeführt wird. Für die Mikroplastikuntersuchung wurde ein sogenannter Manta-Trawl eingesetzt. Diese standardisierte Untersuchungsmethode dient der Analyse von Mikroplastik in Nähe der Wasseroberfläche. Das Greenpeace Team dokumentiert die Bedeutung der Sargassosee für gefährdete Arten und zeigt, wie sich das Plastik auf den Lebensraum auswirkt. Erstmals wurde auch untersucht, ob die in der Sargassosee großflächig verteilten Algenmatten spezielle Lebensbedingungen für Baby-Meeresschildkröten bieten.

Historische Chance: Die UN verhandeln über ein globales Meeres-Schutzabkommen

Mit der Schiffsexpedition will Greenpeace zeigen, dass für die Hohe See dringend ein starkes UN-Schutzabkommen benötigt wird. Zehn Monate lang erforschen sie gemeinsam von Bord der „Esperanza“ besonders schützenswerte und bedrohte Regionen der Hohen See. Greenpeace fordert, bis spätestens zum Jahr 2030 mindestens 30 Prozent der Weltmeere unter Schutz zu stellen. Aktuell treffen sich die Vereinten Nationen in New York, um über eine Rechtsgrundlage zum Schutz der Hohen See zu beraten. Die dritte von vier Verhandlungsrunden der UN läuft noch bis zum 30. August in New York. Ziel ist ein globaler Vertrag zum Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Ozeane.

„Die Bundesregierung muss bei den UN-Verhandlungen mit dafür sorgen, enorm wichtige Meeresregionen auf der Hohen See unter Schutz zu stellen „, führt Maack weiter aus. „Die Meere befinden sich in einer nie dagewesenen Krise – Schutzgebiete sind der schnellste Weg heraus.“

Seekrankheit: Marine testet Vitamin C – Segler schwören längst drauf

Dass Vitamin C als Histaminkiller gegen Seekrankheit helfen kann, wird schon seit Längerem propagiert und unter Seglern erfolgreich getestet. Nun will auch die Marine Nausea wegkauen. Weiterlesen

Ungewöhnlicher Havarist: DGzRS-Seenotretter schleppen Heißluftballon ab

DGzRS, Heißluftballon
Die Crew eines DGzRS-Rettungsbootes hat bei Usedom einen Heißluftballon aus kritischer Situation befreit. Sie musste schließlich eine Schleppverbindung herstellen. Weiterlesen

Vergleichstest der großen Tourer – unter Deck

45-Fuß-Vergleichstest: <p>
	45-Fu&szlig;-Vergleich Teil 2: Unter Deck</p>

Ist doch alles dasselbe? Klares Nein! Denn unter Deck und bei der Bauqualität zeigen Bavaria C45, Hanse 458 und Oceanis 46.1 zum Teil deutliche Unterschiede

Große Feier zum 100. SVK-Geburtstag

Der Tag der offenen Tür scheint perfekt datiert. Denn die Wind- und Wettervorhersage könnte nicht besser sein: Den ganzen Tag soll die Sonne über dem Vereinsareal und dem Sportboothafen an der Kiellinie 215 in Kiel scheinen. Eine leichte Brise auf der Kieler Innenförde wird dafür sorgen, dass die Besucher sehr entspannt in das Segelgeschehen hineinschnuppern können.

Von 10 Uhr bis 18 Uhr wartet ein breites Programm zum Mitmachen und Informieren auf Segler und solche, die es werden wollen. Durchgehend sind die Infostände „Rundum Segeln“ für Jung und Alt aufgebaut, Spiel-, Lern- und Bastelstationen für Kinder und Jugendliche werden angeboten, ein maritimer Flohmarkt bietet Schnäppchen, ein Bildervortrag zeigt die Schönheit des Segeln und nachmittags wird mit Live-Musik, leckeren Getränken und coolen Snacks für Unterhaltung und kulinarische Genüsse gesorgt.

Programm:
10.00 Uhr: Eröffnung, Open-Ship verschiedener Jollen und Dickschiffe, Start der Info- und Aktivitätenstände für Jung und Alt.
11:00 Uhr: Dickschiff-Schnuppersegeln, Mann-über-Bord-Manöver, Stafettensegeln, „Meer bewegen“.
12:00 Uhr: Jollen-Kenter-Training, Vortrag „der perfekte Segeltrimm“.
13:00 Uhr: Mann-über-Bord-Manöver, Vortrag „kleine Wolkenkunde“.
14:00 Uhr: Jollen-Kenter-Training, Vortrag „der perfekte Segeltrimm“.
15:00 Uhr: Mann-über-Bord-Manöver, Live-Musik bei Kaffee und Kuchen, Vortrag „kleine Wolkenkunde“.
16:00 Uhr: Jollen-Kenter-Training, Schnuppersegeln, Preisverleihung Segelquiz.
17:00 Uhr: Preisverleihung und gemütlicher Ausklang.

Segler-Vereinigung Kiel
Kiellinie 215
24106 Kiel