Archiv der Kategorie: Luvgier

Die Dokutainment Trilogie – Die Route der Wikinger



Fertig!!! Nach wochenlanger Arbeit ist mit „Salz und Erde“ der erste Teil der Trilogie erhältlich. Ab Mitte Februar ist er dann als Stream, Download und auf USB-Stick bei
segel-filme
und bei
millemari
und natürlich auch direkt bei mir zu bekommen.

Die Kinopremiere wird am 17.3. um 1100h im Burg Theater in Uetersen stattfinden. Es empfiehlt sich eine kostenlose Anmeldung auf der Gästeliste über facebook

Folge 17 – Von den Aland Inseln nach Finnland

Die Video-Episode

Eine neue Folge des Videologbuchs ist Online. Viel Spaß damit!


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Folge 16 – Von Stockholm auf die Aland Inseln


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Musikalische Videobotschaft für die Glüxpiraten




 Video
Meine musikalische Videobotschaft für Babs und Eric von den https://gluexpiraten.de/
Mit Bordmitteln komponiert, produziert & gefilmt. Man verzeihe mir die Textunsicherheit. Gleichzeitig Filmen, Spielen, Singen und Segeln überstieg etwas meine Multitaskingfähigkeiten für diesen nagelneuen Song.

Folge 15 – Von Nynäshamn nach Birka (Mälaren)

 
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Folge 14 – Von Arkösund nach Nynäshamn


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Folge 13 – Von Västervik bis Arkösund



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Segeln – Meine Freiheit, die ich so brauche


Es ist 0700h. Die schwedische Sonne wärmt langsam das Boot auf. Ich liege einsam an einem kleinen Holzsteg an der Schäre Stedsholmen im Tjust Archipel. Den Platz habe ich willkürlich gewählt, zu gross ist die Auswahl an Schärenliegeplätzen in dieser Region um vorher zu planen. Und während ich mir den ersten Kaffee des Tages koche und den Ausblick in mein Gedächtnis brenne, um ihn in kalten Wintertagen wieder vor dem inneren Auge a nsehen zu können, spüre ich warum ich unterwegs bin.Ja, warum ich überhaupt ein Segelboot habe. Ich bin ein Reisender auf der Suche nach Freiheit. Immer schon gewesen. Als kleiner Junge mit dem Fahrrad habe ich einsame Waldlichtungen gesucht, Hochsitze, Einsamkeit. Raum und Ruhe den eigenen Gedanken nachzuhängen, fernab von Eltern und Lehrern. Und auch fernab von Freunden. Diese habe alle ihren Platz in meinem Leben, aber ohne Abstand, Zeit und Reflektion kann ich nicht leben. So wurde dann aus dem Fahrrad ein Mofa, später ein Motorrad und das Auto. 

Natürlich ging es mir beim Reisen auch immer um neue Eindrücke, andere Kulturen, Lebensweisen und Lebensmittel, der Erweiterung des eigenen Horizontes. Aber es war auch immer die Suche nach Einsamkeit, nach unberührten Plätzen und nach der Freiheit. Heute bin ich an so einem Platz. Ich habe keine Termine, die Sonne scheint, das Wasser spiegelt, die Schären glänzen. Der Tag liegt lang und ziellos vor mir, ein noch unbeschriebenes Blatt meiner Reise. Und nur ich entscheide, was passieren wird.  Ich habe Bett und Küche im Segelboot dabei und geniesse die Freiheit. Die Ruhe. Die Zeit. In diesem Augenblick erscheint das Leben so einfach. Alle Nachrichtensendungen sind weit weg. Ich bin angekommen. 

In Deutschland kenne ich diese Momente beim Segeln nicht. Es gibt wenige einsame Ankerbuchten, und kaum einsame Stege in unberührter Natur. Dafür musste ich mich erst auf den weiten Weg hierher machen. Über 500 Seemeilen bisher. Dieser Vormittag ist mein Grund dafür zu segeln. Keine Wettfahrten, keine Ostseehäfen, keine Atlantiküberquerung. Einfach nur das einsame Liegen fernab der Menscheit, ihrer Lautheit und ihrer ständigen Betriebsamkeit. Ich werde hier die Vormittagssonne in mich aufsaugen und dann zur Schäre St. Grindö fahren. Dort gibt es eine Lachsräucherei mit eigenem Anleger. Das Ziel für heute abend ist noch unbekannt, irgendeine Schäre mit Windschutz soll es werden. Freiheit pur.   


Folge 12 – Von Kalmar bis Västervik



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Folge 11 – Von Karlskrona nach Kalmar

 Die bisherige Reiseroute

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Folge 10 – Von Ystad nach Karlskrona

Die bisherige Reiseroute
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Folge 9 – Endlich unterwegs


Am 17.4. habe ich nun in Kiel endgültig die Leinen losgeworfen und bin über die Schlei und nach einem Drehtag in Haithabu in 3 Tagen bis Schweden gefahren. Das Video berichtet darüber ausführlich.


Nach meiner Ankunft in Käseberga erhole ich  mich von den Törntagen, da ich zusammen mit Lars Grötzinger an Bord ziemlich stramm durchgesegelt bin. Ausserdem hat der Wind so sehr aufgefrischt, das eine Weiterfahrt an der schwedischen Südküste zu gefährlich wäre. Direkt vor der Hafeneinfahrt reiten Surfer die Brandungswellen, das sagt alles. Hier in Käseberga gibt es die Schiffssetzung „Ales Stenar“, die ebenfalls ausführlich abgedreht wurde.


Sonst ist hier ausser einer Bäckerei und einer Räucherei nichts los. Ich bin das einzige Boot im Hafen, dessen Fahrrrinne bei meiner Ankunft erst ausgebaggert wurde. Perfekte Bedingungen um ein Gefühl für das lange Unterwegssein zu bekommen und das Boot technisch in Ordnung zu bringen. Auch finden langsam alle Gegenstände ihren Platz. Doch jetzt zieht es mich weiter, sobald es etwas weniger regnet laufe ich aus um die Hanöbucht zu durchqueren.