Kategorie: Skipper.ADAC

Gebrauchtbootkauf: Was Skippern wichtig ist

Im ADAC Skipper Club haben wir gefragt, was beim Thema Gebrauchtbootkauf wichtig ist. Dabei haben wir von unseren Teilnehmern einige spannende Antworten erhalten.

Der Gebrauchtbootkauf ist ein Thema, das viele Freizeitskipper beschäftigt – von langjährigen Eignern, die auf der Suche nach einem Upgrade sind, bis hin zu jenen, die sich erstmals den Traum vom eigenen Boot erfüllen möchten. Jedes Jahr aufs Neue wechseln tausende Gebrauchtboote ihren Besitzer. Zahlreiche Portale im Internet haben sich auf den Gebrauchtbootkauf und -verkauf spezialisiert. Alleine die Bootsbörse des ADAC Skipper-Portals listet zehntausende Verkaufsangebote.

Doch worauf legen Eigner und all jene, die es noch werden wollen, beim Gebrauchtbootkauf wirklich wert? Welche Faktoren sind beim Kauf entscheidend und was ist vielleicht weniger relevant? Wir sind neugierig geworden und haben den ADAC Skipper Club zu diesem Thema befragt. Nachfolgend präsentieren wir unsere spannendsten Erkenntnisse.

So relevant ist das Thema für die Skipper Club Community

Dass der Gebrauchtbootkauf für die Teilnehmer der Befragung relevant ist, zeigt bereits ein Blick auf die Zahlen: 60 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal ein Gebrauchtboot gekauft zu haben. 31 Prozent der Befragten gaben an, den Kauf eines Gebrauchtbootes zu planen oder zumindest darüber nachzudenken. Nur 10 % der Befragten gaben an, dass Gebrauchtboote nichts für sie seien.

Was beim Gebrauchtbootkauf wichtig ist

Aus der Befragung ging ebenso hervor, dass manche Faktoren die Kaufentscheidung mehr beeinflussen als andere. So sind insbesondere der Zustand des Bootes, die technischen Daten oder das Vorhandensein von Bootsdokumenten beim Bootskauf wichtig. Weniger wichtig, aber immer noch relevant sind Eigenschaften wie der Preis, die Möglichkeit einer Probefahrt oder Informationen über den Verkäufer.

Darstellung, was beim Gebrauchtbootkauf wichtig ist.Was Kunden beim Gebrauchtbootkauf wichtig ist. Foto: ADAC Skipper
Online-Portale hoch im Kurs

Der Gebrauchtbootkauf findet heutzutage größtenteils online statt. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, ihr Boot bevorzugt bei Online-Portalen gekauft zu haben oder einen Online-Kauf zu planen. Rund 35 Prozent der Befragten kaufen Boote nach wie vor am liebsten bei stationären Händlern. Ein nicht zu vernachlässigender Anteil – 25 % – gab an, Boote privat oder bei Freunden bzw. Bekannten gekauft zu haben oder das zu planen.

Beim Bootsverkauf sind Online-Portale mit rund 75 % sogar noch beliebter. Der Verkauf an stationäre Händler oder an Privatpersonen ist weniger von Interesse.

Infografik: Wo am häufigsten Boote gekauft werden.Wo am häufigsten Boote gekauft werden. Foto: ADAC Skipper
Was ein gutes Online-Portal für Gebrauchtboote bieten muss

Auf die Frage, welche Features ein Online-Portal für den Gebrauchtbootkauf oder -verkauf bieten muss, kristallisierten sich mehrere Punkte als nahezu unverzichtbar heraus.

Beim Kauf von Gebrauchtbooten stand die Möglichkeit, detaillierte Suchfilter zu setzen, an vorderster Stelle. Doch auch hochauflösende Bilder und Videos bei den Inseraten sowie der direkte Kontakt zum Verkäufer per Telefon ist Nutzern besonders wichtig.

Beim Gebrauchtbootverkauf setzen Nutzer bei Online-Portalen die Möglichkeit zum Upload von Bildern und Videos, einen einfachen Anmeldeprozess und idealerweise auch die Unterstützung beim Einstellen von Inseraten voraus.

Infografik, was ein gutes Onlineportal für Gebrauchtbootkauf bieten muss.Was ein Online-Portal für den Kauf/Verkauf von Booten bieten muss. Foto: ADAC Skipper
Was sich Skipper vom ADAC erwarten

Auch zur Rolle des ADAC beim Gebrauchtbootkauf und -verkauf haben wir unsere Skipper Club-Teilnehmer befragt. Die erfreuliche Nachricht: Viele der Informationen und Services, die sich Nutzer von uns erwarten, bieten wir schon jetzt an. Dazu gehören:

Informationen zu Versicherungsangeboten
Informationen zum Trailern
Ratgeber zum Gebrauchtbootkauf und -verkauf
Vorlagen für einen Kaufvertrag
Zum Download: Bootskauf-Broschüre mit den wichtigsten Infos und Muster-Kaufvertrag

In Zukunft möchten wir unsere Leistungen in diesem Bereich noch weiter ausbauen. Bei konkretem Feedback oder Fragen dazu stehen wir euch jederzeit auch unter [email protected] zur Verfügung.

Über den ADAC Skipper Club

Der ADAC Skipper Club ist eine Gruppe von Bootsfahrern, die durch regelmäßige Befragungen die Möglichkeit haben, ihre Meinungen und Wünsche mit uns zu teilen.

Als Teilnehmer kannst du Angebote, Leistungen, Produkte (z.B. Apps) und Services des ADAC aktiv mitgestalten und dazu beitragen, dass wir immer besser werden – für dich!

Nach deiner Registrierung laden wir dich regelmäßig zu Befragungen ein. So können wir unsere Leistungen und Angebote mit dir zusammen weiterentwickeln.

Die Teilnahme am ADAC Skipper Club und den Befragungen ist selbstverständlich freiwillig und kostenlos und kann auch jederzeit ganz einfach wieder beendet werden.

Du möchtest auch am ADAC Skipper Club teilnehmen? Hier findest du weitere Informationen:

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Donaukonferenz von BVWW und BMYV: Die Zukunft der Donau im Fokus

Die Zukunft des Wassertourismus auf der Donau steht im Fokus der diesjährigen Donau-Konferenz, die am 03.07.2024 im bayerischen Niederwinkling stattfindet. Neben zahlreichen Vertretern aus Politik und Tourismus ist auch der ADAC als Partner der Veranstaltung zu Gast.

Das enorme ökonomische Potenzial, welches die Donau im Bezug auf Wassersport bietet, wird viel zu oft vernachlässigt oder übersehen. Deshalb haben der Bundesverband Wassersportwirtschaft e.V. (BVWW) und der Bayerische Motoryachtverband e.V. (BMYV) die Donau-Konferenz ins Leben gerufen, um Entscheidungsträger aus Politik und Tourismus an einen Tisch zu bringen und über die Zukunft der bedeutenden Wasserstraße zu diskutieren. Bei der Veranstaltung, die am 03.07.2024 im bayerischen Niederwinkling stattfindet, ist auch der ADAC als Partner zu Gast.

Ziel der Veranstaltung ist es, die teilnehmenden Bürgermeister, Landräte und Geschäftsführer von Tourismusverbänden zu ermutigen und zu inspirieren, Potenziale für die Region zu nutzen sowie umsichtig und umfassend die Weichen für eine zukunftsfähige Entwicklung ihrer Kommunen, Städte oder Regionen zu stellen.

Ist-Situation an der Donau und Zukunftsperspektiven

Im Rahmen der Veranstaltung wird unter anderem ein Blick auf die Ist-Situation an der Donau geworfen. So hätten laut Veranstaltern viele Gemeinden und Kommunen an der bedeutenden Handelsroute bislang lediglich das Potenzial hinsichtlich Containerschifffahrt und Güterumschlag erkannt und weiterentwickelt, während Infrastruktur für die Freizeitschifffahrt dagegen nur begrenzt vorhanden sei. Der Ausbau der touristischen Infrastruktur scheitere oftmals am sehr großen Widerstand seitens Anwohnerinnen und Anwohnern.

Daneben sind aber auch die perspektivische Entwicklung und potenzielle Chancen der Donau für die Freizeitschifffahrt wichtige Programmpunkte. An den Beispielen des Hafenausbaus in Bad Karlshafen sowie am Sportboothafen Vilshofen soll etwa gezeigt werden, wie der touristische Ausbau der Infrastruktur an der Donau erfolgreich umgesetzt werden kann – nicht gegen den Widerstand der Bewohnerinnen und Bewohner, sondern mittels transparenter Kommunikation und frühzeitiger Einwerbung von Fördermitteln.

Auch Informationen über die Bedeutung der Donau als internationaler Verkehrsweg wie auch der aktuelle Stand des Donauausbaus, der Hochwasserschutzmaßnahmen und der möglichen Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden an der Donau werden Teil der Veranstaltung sein.

Zu den Referenten zählen unter anderem Karsten Stahlhut, Geschäftsführer des BVWW, Klaus Michael Weber, der Präsident des Bayerischen Motoryachtverband sowie mehrere Vertreter aus Politik, Tourismus und Wirtschaft. Dr. Steffen Häbich, der Leiter des Bereichs Special Interest beim ADAC, wird im Rahmen der Donaukonferenz über aktuelle Trends und Entwicklungen auf den Bundeswasserstraßen berichten.

„Die Bedeutung der Bundeswasserstraßen für den Wassertourismus wird auch vom Bundesverkehrsministerium anerkannt. Nun geht es insbesondere darum, die zahlreichen Maßnahmen des Masterplans Freizeitwasserstraßen schnellstmöglich umzusetzen und notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen“, so Häbich.

Informationen zur Veranstaltung

Datum: 03.07.2024, 11:00 Uhr – 15:30 Uhr
Ort: Kommunalunternehmen Niederwinkling, Dorfplatz 1, 94559 Niederwinkling
Weitere Informationen: Programmübersicht und Anmeldung

Weitere aktuelle Nachrichten

Wieder regulärer Schleusenbetrieb an Müritz-Havel-Wasserstraße
ADAC offiziell der EBI beigetreten
ADAC Skipper-Portal erhält zwei neue Awards
Schleuse Kannenburg öffnet wieder nach 6 Jahren Bauzeit

 

Titelbild: Pixabay/ArminEB

Die wichtigsten Segelmanöver im Überblick: Wende, Halse und Co.

Alles Wichtige zu Segelmanövern wie Wende, Halse, Reffen, Q-Wende und Aufschießen sowie Tipps zum Ankern in unserer Übersicht.

Müritz-Havel-Wasserstraße und Obere Havel-Wasserstraße: Wieder regulärer Schleusenbetrieb

Aufgrund von fehlendem Schleusenpersonal schien die Saison an der Müritz-Havel-Wasserstraße und der Oberen Havel-Wasserstraße in Gefahr. Dank des regionalen Bootsvermieters Kuhnle Tours ist nun jedoch eine Lösung in Sicht. 

Die Müritz-Havel-Wasserstraße und die Obere Havel-Wasserstraße in Mecklenburg-Vorpommern und in Brandenburg zählen zu den höchstfrequentierten Wasserstraßen Deutschlands. Staus und lange Wartezeiten an den Schleusen sind hier keine Seltenheit. In dieser Saison hätte sich die Situation beinahe noch weiter verschärft: Aufgrund von Personalmangel wären an den insgesamt sechs personalbedienten Schleusen nur stark verkürzte Schleusenzeiten möglich gewesen. Nun scheint jedoch eine Lösung gefunden zu sein – der regionale Bootsvermieter Kuhnle Tours hat sich bereit erklärt, das fehlende Schleusenpersonal zur Verfügung zu stellen.

Personalmangel an sechs Schleusen

Schon im Mai war bekannt geworden, dass für die Schleusen Mirow, Diemitz, Canow und Strasen an der Müritz-Havel-Wasserstraße sowie die Schleusen Wesenberg und Steinhavel an der oberen Havel-Wasserstraße Schleusenwärter fehlten. Die insgesamt sechs Schleusen waren deshalb zunächst nur im Ein-Schicht-Betrieb mit Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr in die Saison gestartet. Die Folge: Noch größere Verzögerungen an den ohnehin schon stark frequentierten Schleusen und befürchtete massive Auswirkungen auf den Tourismus und die Berufsschifffahrt im größten zusammenhängenden Wassersportgebiet Europas.

Kuhnle Tours übernimmt Schleusendienst

Nach intensiven Gesprächen ist es dem zuständigen WSA Oder-Havel kürzlich jedoch gelungen, einen Dienstleister zu beauftragen, der das bislang fehlende Schleusenpersonal stellt und die regulären Schleusenöffnungszeiten bis zum Ende der diesjährigen Saison gewährleistet. Verantwortlich dafür zeichnet sich der in Rechlin ansässige Bootsvermieter „Kuhnle Tours“, nachdem dieser dem WSA seine Unterstützung in der Sache angeboten hatte.

Rund 20 Aushilfs-Schleusenwärter des Unternehmens wurden kürzlich bereits im Rahmen eines dreitägigen Kurses in den Schleusendienst eingewiesen. „Das ist schon eine verantwortungsvolle Aufgabe“, sagt Dagmar Kuhnle, die selbst an der Schulung teilnahm. „Kein Hexenwerk, aber auch kein Job, bei dem man seine Gedanken woanders haben kann.“ Beim Bootsvermieter hoffe man, durch die Unterstützung lange Wartezeiten oder gar Notübernachtungen an der Schleusenwartestelle für Urlaubsgäste und einheimische Bootfahrer zu reduzieren.

Auch beim WSA ist man gelungene Beauftragung erfreut. „Mit der zusätzlichen Manpower gewährleisten wir ab 17. Juni an unseren personalbedienten Schleusen zwischen Berlin und der Müritz wieder einen regulären Schleusenbetrieb. Die Wassersportsaison 2024 ist gesichert“, sagt Ralf Dimmek, Leiter des WSA oder-Havel. Ab sofort sind an den betroffenen Schleusen bis zum Saisonende am 31. August wieder die regulären Betriebszeiten von 7 bis 21 Uhr (mit einer Pause von 12 bis 12:30 Uhr) möglich.

Weitere Links zum Thema

Schleuse Kannenburg öffnet nach 6 Jahren Bauzeit
Alles Wichtige zum Schleusen
Magazin Seenland 2024: Jetzt gratis für ADAC Skipper
Revierbericht Mecklenburgische Seenplatte und Müritz
Yachtcharter an der Müritz: Tipps und Angebote

 

Titelbild: Wikimedia Commons/E-W (CC BY-SA 3.0)

Bordbatterien für Boote: Arten und Einsatzbereiche von Bootsbatterien

Worauf es bei Bootsbatterien ankommt: Arten und Einsatzbereiche von Lithiumbatterien, Blei-Säure-Batterien, AGM-Batterien und Gel-Batterien.

European Boating Industry: ADAC offiziell der EBI beigetreten

Der ADAC ist kürzlich offiziell als unterstützendes Mitglied der European Boating Industry (EBI) beigetreten. Beide Organisationen erwarten sich dadurch eine noch bessere Zusammenarbeit auf europäischer Ebene.

Seit Jahren setzt sich der ADAC auch auf europäischer Ebene für die Interessen von fast einer Million Bootsfahrern unter seinen knapp 22 Millionen Mitgliedern ein. Vor Kurzem hat der Verband sein Engagement in diesem Bereich weiter vertieft, indem er der European Boating Industry (EBI) als Fördermitglied beigetreten ist.

Die EBI repräsentiert zahlreiche Vertreter der europäischen Bootsindustrie im Bereich der Freizeitschifffahrt, wie Bootsbauer, Bootsausstatter und -ausrüster, Marinas und andere Dienstleister. Zu ihren Hauptaufgaben zählt der Einsatz für eine nachhaltigere Industrie im Bootstourismus und im nautischen Tourismus.

Der Beitritt des ADAC zur EBI erfolgte im Rahmen der Generalversammlung EBI, die alle zwei Jahre stattfindet und zuletzt am 11. Juni in Barcelona abgehalten wurde. Im Zuge der Veranstaltung trafen sich zahlreiche Vertreter der Bootsindustrie aus ganz Europa, um aktuelle Themen zu diskutieren und strategische Partnerschaften zu schließen. Zu den Anwesenden zählte auch ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck.

Einsatz für Kreislaufwirtschaft und EU-Anerkennung von Sportbootführerscheinen

„Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Fördermitgliedschaft des ADAC in der EBI. Dadurch können unsere beiden Verbände noch wirksamer auf europäischer Ebene zusammenarbeiten und wichtige Themen wie die Etablierung der Kreislaufwirtschaft in der Bootsbranche oder die durchgängige gegenseitige Anerkennung von Sportbootführerscheinen in den EU-Ländern und darüber hinaus voranbringen“, so Jungbeck.

Neben dem ADAC sind auch der Türkische Verband der Yacht- und Bootsindustrie (YATED) und der nautische Sektor des kroatischen Arbeitgeberverbands (CEA) der EBI beigetreten. Damit erhöht sich die Anzahl an EBI-Mitgliedern auf insgesamt 28 Verbände und Organisationen, die europaweit mehrere Tausend Unternehmen im Bereich der Freizeitschifffahrt vertreten. „Wir freuen uns, unsere neuen Mitglieder aus der Türkei, Kroatien und dem ADAC willkommen zu heißen. Ihre Aufnahme wird unsere gemeinsame Stimme stärken und unsere Fähigkeit verbessern, die Interessen der Branche auf europäischer Ebene zu vertreten“, so EBI-Präsident Robert Marx.

 

Titelbild: EBI

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Nachhaltigkeit im Bootssport: Aktuelle Entwicklungen und Tipps für Skipper
Neue Regeln für Bootsfahrer in Amsterdam: Vignettenpflicht und emissionsfreie Zonen

Gratis für ADAC Skipper: Das Seenland Magazin 2024

Die ADAC-Edition des diesjährigen Seenland Magazins ist da. Auf 164 Seiten gibt es wieder viele Tipps rund um den Urlaub am und auf dem Wasser in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin. Abonnenten des ADAC Skipper-Newsletters bekommen das neue Heft gratis nach Hause.

Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin sind mit mehr als 5.000 Seen und rund 1.600 Kilometern an Wasserwegen ein echtes Paradies für Boots- und Wassersportler. Mit der Mecklenburgischen Seenplatte, der Müritz, dem Ruppiner Seenland, den Potsdamer und Brandenburger Havelseen, dem Havelland oder den Gewässern rund um Berlin gibt es in der Region auch zahlreiche lohnende Reviere, die wie geschaffen für einen gelungenen Urlaub auf dem Wasser sind.

Dem Bootsurlaub in Deutschlands „blauem“ Nordosten hat sich auch das jährlich erscheinende Magazin Seenland verschrieben. Die diesjährige Ausgabe liefert auf 164 Seiten die schönsten Törnvorschläge und Tourberichte – vom Wochenendtrip durch die Uckermark bis hin zur einwöchigen Bootsreise auf der Müritz. Daneben nimmt das Magazin auch die Menschen der Region in den Fokus. Zusätzlich gibt es im Magazin zahlreiche Reviertipps, Informationen und Inspirationen für die Gewässer in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und Anregungen für Wanderungen, Radtouren und Trips mit dem SUP-Board. Ab sofort ist auch die ADAC-Edition des Magazins erhältlich.

Seenland Ausgabe 2024: Das sind die Themen-Highlights

Wassersportbegeisterte können sich in der neuen Seenland Ausgabe 2024 unter anderem über die folgenden Themen freuen:

Schiffshebewerk Niederfinow: Mit dem Fahrgastschiff durch das alte und neue Schiffshebewerk
Hausboot mieten: So gelingt der erste Bootsurlaub Schritt für Schritt
Urlaubsglück auf dem Hausboot zwischen Rheinberg und Neustrelitz
Mit dem Motorkreuzer von Potsdam nach Brandenburg an der Havel
Zehn-Seen-Radtour südöstlich von Berlin
Vier Touren auf dem SUP durch Berlin und Brandenburg
Richtiges Verhalten in der Schleuse
Kanu-Tour durch die Feldberger Seenlandschaft
Hafen-Empfehlungen
Kartenmaterial
Infos zu Charterschein-Revieren
Schleusenzeiten
uvm.

Seenland Ausgabe 2024: Gratis für ADAC Skipper

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In der Betreffzeile bitte „Bestellung Seenland Magazin 2024“ und die Email-Adresse, unter welcher der ADAC Skipper Newsletter abonniert wurde, angeben
Die gewünschte Versandadresse, an die das Magazin Seenland geschickt werden soll

Zwei neue Awards für das ADAC Skipper-Portal

Nach dem Deutschen Servicepreis 2024 im Februar erhielt das Portal kürzlich zum dritten Mal in Folge den Award für „Deutschlands beste Online-Portale“.

Gleich mehrere Auszeichnungen konnte das ADAC Skipper-Portal in diesem Jahr bereits entgegennehmen. Erst im Februar wurde das Portal vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) und dem Nachrichtensender ntv mit dem Deutschen Servicepreis 2024 ausgezeichnet. Kürzlich folgte die Prämierung mit dem Award für Deutschlands beste Online-Portale.

Deutschlands beste Online-Portale: Verbraucher entscheiden sich für ADAC Skipper

Ein Verbrauchervotum aus mehr als 55.000 eingegangenen Kundenstimmen war für DISQ und ntv die Basis, um Deutschlands beste Online-Portale zu ermitteln, zu denen in diesem Jahr abermals das ADAC Skipper-Portal zählt. Im Rahmen einer bevölkerungsrepräsentativ angelegten Befragung über ein Online-Panel wurde die Kundenzufriedenheit mit insgesamt 674 Online-Portalen in 69 Kategorien untersucht. Teilnehmer an der Befragung konnten Portale in den Bereichen Angebot und Leistung, Kundenservice und Internetauftritt/App bewerten. Mehrere Einzelaspekte, etwa Qualität und Vielfalt der Dienstleistung, Kontaktmöglichkeiten, Reaktionen auf Kundenanfragen sowie Informationswert und Usability der Portalseiten fanden dabei ebenfalls Berücksichtigung.

Im Rahmen der Preisverleihung, die Ende Mai in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz stattfand, wurden schließlich je nach Größe der Branche und Anzahl der bewerteten Anbieter bis zu drei Unternehmen pro Kategorie prämiert. Neben zwei weiteren Online-Portalen konnte das ADAC Skipper-Portal den Preis in der Kategorie „Bootsankauf und -verkauf“ entgegennehmen. Damit ist es bereits das dritte Mal in Folge, dass das ADAC Skipper-Portal die Auszeichnung erhalten hat. Im Fokus der Prämierung stand die beliebte Bootsbörse des Portals, in der Nutzer die Möglichkeit haben, gebrauchte Segelboote, Motorboote, Schlauchboote oder Bootstrailer zu inserieren.

Deutscher Servicepreis 2024: Skipper-Portal überzeugt mit Kundenorientierung

Der Award für Deutschlands beste Online-Portale ist bereits die zweite Auszeichnung, die das ADAC Skipper-Portal in diesem Jahr erhalten hat. Auch der Deutsche Servicepreis 2024, der im Februar des Jahres ebenfalls vom DISQ und ntv verliehen wurde, ging unter anderem an die ADAC Skipper.

Der Award, der 2024 in 67 Kategorien verliehen wurde, ist das Ergebnis einer umfassenden Jahresauswertung von Studien, Kundenbefragungen und Social-Media-Analysen und gilt als Auszeichnung für außerordentliche Kundenorientierung. Insgesamt wurden für den Award 2.277 Unternehmen untersucht. Im Zentrum der Untersuchung standen dabei die Vor-Ort-Beratung, der Online-Service, der Service am Telefon und per E-Mail sowie Kundenaussagen zum Service der Anbieter. Die ADAC Skipper konnten in der Kategorie „Boot & Yacht“ überzeugen.

ADAC Skipper-Portal: Durch umfassendes Angebot nah am Nutzer

Mit dem Preis für Deutschlands beste Online-Portale und dem Deutschen Servicepreis 2024 trugen Kundinnen und Kunden aus ganz Deutschland erneut dem umfangreichen Angebot auf dem ADAC Skipper-Portal Rechnung. Bootsfahrer und Wassersportler finden auf dem Portal

detaillierte Informationen zu Häfen und Marinas
umfassende Länder- und Revierbeschreibungen
Ratgeber und aktuelle Infos zu sämtlichen Themen rund ums Bootfahren
die bewährte Bootsbörse
eine intuitive Yachtcharter- und Hausbootsuche
sowie alles Wichtige rund um die Registrierung für den Internationalen Bootsschein (IBS)

Weiter ausgebaut wurde das Angebot im Mai 2023 mit der ADAC Skipper-App für Android- und iOS-Geräte, die seit Kurzem auch in der um zusätzliche Features erweiterten Pro-Version zur Verfügung steht.

Kundennähe beweisen die ADAC Skipper zudem mit dem ADAC Skipper Club. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Bootsfahrern, die durch regelmäßige Befragungen die Möglichkeit haben, ihre Meinungen und Wünsche mit dem ADAC zu teilen. Teilnehmer am Skipper Club haben die Möglichkeit, Angebote, Leistungen, Produkte (z.B. auch die ADAC Skipper App) und Services des ADAC aktiv mitzugestalten und können dazu beitragen, dass diese noch besser auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden.

 

Titelbild: Thomas Ecke / DISQ / ntv

Neues Update für die ADAC Skipper App: Pro-Version mit noch mehr Funktionen

Ein neues Update für die ADAC Skipper App bringt deutliche Verbesserungen der Pro-Version und neue Features mit sich. Die wichtigsten Informationen dazu im Überblick.

Seit Januar können sich Wassersportbegeisterte bereits von den ersten Pro-Features der ADAC Skipper App überzeugen. Nach Abschluss des Testzeitraums kommt nun pünktlich zum einjährigen Jubiläum der App ein Update, mit dem die Pro-Version verbessert und um weitere Features ergänzt wird.

Reaktion auf Nutzerfeedback

Pünktlich zur boot Düsseldorf 2024 im Januar dieses Jahres ging die lang erwartete Pro-Version der ADAC Skipper App mit ihren ersten Features an den Start. Nutzer der App erhielten dadurch noch mehr Funktionen für den Törn-Alltag, wie eine ausführlichere Törnplanungs-Funktion, Pro-Wetter-Informationen und einen Offline-Modus.

In den vergangenen Monaten konnten die neuen Pro-Features bereits ausgiebig getestet werden. Im Hintergrund hat die ADAC Skipper viel Nutzerfeedback erreicht, das enorm bei der Weiterentwicklung der App geholfen hat. Mit dem neuen Update, das zum einjährigen Jubiläum der ADAC Skipper App Anfang Mai erschienen ist, ist ein weiterer Schritt gelungen, die ADAC Skipper App noch nutzerfreundlicher zu gestalten und noch weiter zu verbessern.

Diese Verbesserungen bietet das Update

Das Update bringt unter anderem Verbesserungen für das Pro-Wetter mit Informationen zu Wind, Böen, Wolken, Wellen und Luftdruck und der Integration von Kartenlayern und verschiedenen Wettermodellen. Die Pro-Törnplanung wurde um die Anzeige von Brücken, Schleusen, der voraussichtlichen Ankunftszeit und auf das verwendete Boot abgestimmte Streckenhinweise ergänzt.

Daneben wurde auch das Design im Zuge des Updates noch nutzerfreundlicher gestaltet und u.a. um nützliche Hinweise zur Verwendung der Pro-Version ergänzt. Allgemeine Bugfixes und Performance-Verbesserungen waren ebenfalls Bestandteil des Updates.

Weitere Updates in Planung

Auch in den kommenden Wochen und Monaten wird die ADAC Skipper App laufend durch Updates verbessert und erweitert. Auch neue App-Funktionen für die Basis- und Pro-Version befinden sich bereits in der Prüfung. Daneben arbeitet das Entwicklerteam auf Hochtouren daran, die App für die Verwendung auf sämtlichen unterstützten Endgeräten zu optimieren.

Die wichtigsten Infos zur ADAC Skipper App

Die Basis-Version der ADAC Skipper App steht im Google Play Store und im Apple App Store kostenlos zum Download zur Verfügung.

Für iOS herunterladen
Für Android herunterladen

In der App besteht die Möglichkeit auf ein Upgrade zur Pro-Version (im Abo 19,99 €/Jahr für ADAC Mitglieder bzw. 24,99 €/Jahr für Nicht-Mitglieder).

Jetzt weiterlesen: Alles Wichtige zur ADAC Skipper App und ihren Features

Brandenburg: Schleuse Kannenburg öffnet nach sechs Jahren Bauzeit

Nach sechs Jahren Bauzeit hat der Neubau der Schleuse Kannenburg bei Templin in Brandenburg offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Seit 2017 war die wassertouristisch bedeutende Schleuse für den Schiffsverkehr geschlossen.

Sechs Jahre lang wurde in Brandenburg an einem Ersatz für die baufällige Schleuse Kannenburg gebaut. Am 19.04. wurde der Neubau der Schleuse Kannenburg bei Templin im Landkreis Uckermark nun offiziell eröffnet.

Ersatz für die baufällige Kannenburger Schleuse

Die neu errichtete Schleuse ersetzt die alte Kannenburger Schleuse. Aufgrund von irreparablen Schäden wurde die in die Jahre gekommene Schleuse 2017 für den Schiffsverkehr gesperrt. Damit war auch die wassertouristisch bedeutsame Verbindung zwischen Templiner Gewässer und Havel jahrelang unterbrochen.

Mehr dazu: Alles zum Revier Mecklenburgische Seenplatte

Der Ersatzneubau der Schleuse Kannenburg wurde 2023 fertiggestellt und befand sich vergangenen Herbst bereits zwei Wochen im Probebetrieb. Die Kosten für den Neubau von rund 18 Millionen Euro wurden zu 100 Prozent von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes getragen, die gleichzeitig auch Eigentümer der neuen Schleuse ist. Umgesetzt wurde der neue Schleusenbau von der Stadt Templin im Zuge einer Partnerschaft mit dem Bund.

Schleusenbau am aktuellen Stand der Technik

Der moderne Schleusenbau wurde als Spundwandschleuse mit massiven Schleusenhäuptern konzipiert und ist als nutzerbediente Schleuse im halbautomatischen Betrieb mit erneuerten Vorhäfen, Schleusenbetriebsgebäude und einer Überführungsanlage ausgestattet.

Mehr dazu: Die wichtigsten Infos zu Schleusen

Er bietet zahlreiche Verbesserungen für den Schleusbetrieb, wie neue Einsatzstellen für muskelbetriebene Wasserfahrzeuge oder längere Liegestellen in den Vorhäfen. Die neue Schleuse ist zudem technisch an eine Leitzentrale in Niederfinow angebunden, was auch ein Schleusen außerhalb der saisonalen Betriebszeiten ermöglicht. Darüber hinaus gibt es nun auch eine Überführungsanlage für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie für den Radverkehr.

Abmessungen der neuen Schleuse Kannenburg

nutzbare Durchfahrtsbreite: 5,40m
Kammerbreite: 7,00m
Nutzbare Kammerlänge: 41,65m zzgl. 0,75m Sicherheitsabstand je Seite

Bedeutung der Schleuse für den Wassertourismus

Mit der Inbetriebnahme der Schleuse Kannenburg sind nun auch die beliebten Templiner Gewässer nach jahrelanger Unterbrechung wieder von der Freizeitschifffahrt befahrbar. Rund 7.500 Boote sollen die Schleuse von nun an jährlich passieren.

Der Ausfall der Schleuse Kannenburg ist eines der bekanntesten Beispiele, in denen marode Schleusen den Wassertourismus in Deutschland in erheblichem Maße beeinträchtigt hatten.

Schon 2019 hatte der ADAC davor gewarnt, dass sich eine ähnliche Situation wie an der Schleuse Kannenburg auch jederzeit an wassertouristisch noch bedeutenderen Wasserstraßen in Deutschland ereignen könnte.

 

Titelbild: WSA Oder-Havel

Dieselpest: Ursachen, Vorbeugung und Bekämpfung

Alles Wichtige zu Dieselpest: Entstehung und Vorbeugung, praktische Tipps zur Bekämpfung, Infos zu Additiven und mehr.

Seezeichen und Betonnung: Alles Wichtige in der Übersicht

Alles Wissenswerte zu Seezeichen, Schifffahrtszeichen und der Betonnung auf See in der Übersicht: Kardinalsystem, Lateralsystem, uvm.