Kategorie: Skipper.ADAC

Bundesverkehrsminister stellt neuen „Masterplan Freizeitschifffahrt“ vor

Mit einem umfassenden Maßnahmenkatalog soll die Infrastruktur der Wasserstraßen in Deutschland verbessert und nachhaltig ausgebaut werden.

Nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie boomen Freizeitschifffahrt, Wassertourismus und Bootssport in Deutschland. Die Branche erlebt in den vergangenen Jahren einen Aufschwung, der durch die Pandemie noch wesentlich angekurbelt: neue wie gebrauchte Yachten und Boote sind vielerorts kaum lieferbar, Liegeplätze werden knapp und auch die Vercharterer verzeichnen nach den Lockerungen eine gute Auslastung. Urlaub in Deutschland war in den letzten Jahren immer mehr im Trend und während der Reisebeschränkungen entdeckten viele Menschen das große Freizeit- und Sportangebot auf dem Wasser. Durch neue Angebote wie Hausflöße, führerscheinfreie Charteryachten und Stand-Up-Paddling und nicht zuletzt der Führerscheinreform v0n 2012 haben vielen Menschen den Zugang und Einstieg in den Wassersport erleichtert.

Kappeln HafenBoomt: Sportschifffahrt in Deutschland
Infrastruktur benötigt dringend Modernisierung

Gleichzeitig ist die Infrastruktur vielerorts veraltet. Laut Karsten Stahlhut, Geschäftsführer des Bundesverbands Wassersportwirtschaft, liegt das Durchschnittsalter der Schleusen bei 105 Jahren. Außerdem gibt es zu wenig Wasserwanderrastplätze auf den insgesamt 7300 Kilometern Binnenwasserstraßen und den Flüssen und Seen in Deutschland. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat deshalb einen „Masterplan Freizeitschifffahrt“ vorgestellt, um die Infrastruktur zu verbessern mit den Anforderungen für den Klimaschutz in Einklang zu bringen.

Der Maßnahmenkatalog besteht aus vielen Punkten, um das Bundeswasserstraßennetz nachhaltig zu modernisieren und attraktiv zu gestalten. Zur Umsetzung wurden fünf Handlungsfelder geschaffen: Infrastruktur, Schifffahrt, Digitalisierung, Umwelt sowie Kommunikation und Kooperation.

In der Pressemitteilung des BMVI sind einige Beispiele zusammengefasst:

Optimierte Vernetzung der bestehenden digitalen Verfahren und IT-Systeme.
Digitalisierung des Schleusenmanagements (z.B. Automatisierung von Schleusen, Anzeige der Wartezeiten für Nutzer).
Instandsetzung vorhandener Infrastruktur mit Blick auf Nutzerbedürfnisse, etwa Haltegriffe oder Bootsumsetzungsanlagen an Schleusen.
Ausbau von Anlege- und Liegestellen außerhalb des Wartebereichs von Schleusen.
Mehr Kraftstoff- und Stromtankstellen sowie Versorgungs- und Entsorgungsstellen.
Förderung eines umwelt- und klimafreundlichen Schiffsbetriebs z.B. durch Entwicklung und Einsatz alternativer Antriebe und Treibstoffe.
Mehr Transparenz und Beteiligung der Öffentlichkeit bei Maßnahmen an Bundeswasserstraßen.
Schnelleres Planen, Bauen und Betreiben durch neue Vertragsgestaltung und den Einsatz neuer bzw. alternativer Bauweisen und Baustoffe.
Förderung des Ausbaus von bundeseigenen Betriebswegen entlang der Bundeswasserstraßen für den Radverkehr durch Kommunen oder Dritte.

„Mit der Vorlage des Masterplan ist ein guter Anfang gemacht“, sagte ADAC-Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck. „Jetzt beginnt jedoch die eigentliche Arbeit, den Plan mit konkreten Maßnahmen zugunsten der Wassersportler zu füllen.“

Freizeit- und Güterschifffahrt werden nun gleichwertig behandelt

Im veröffentlichten Bundesgesetzblattes (2021, Nr. 28, Gesetz über den wasserwirtschaftlichen Ausbau an Bundeswasserstraßen) wurde zudem entschieden und festgelegt, dass Freizeit- und Güterschifffahrt gleichwertig behandelt werden sollen. Dr. Steffen Häbich, ADAC-Bereichsleiter Special Interest Tourismus, u. a. für Sportschifffahrt dazu: „Das ist aus meiner Sicht ein ganz wesentlicher Durchbruch, um einerseits die Ziele des Masterplans umzusetzen und andererseits die Finanzierung mit einem vom BMVI geforderten eigenem Titel im Bundeshaushalt mittelfristig zu sichern. Bei beiden Themen wird sich der ADAC wirksam einbringen.“

NV-Charts: Neue Navi-App-Version mit AR und Satellitenkarten

Neues aus Eckernförde: Die App des Verlages „Nautische Veröffentlichungen“ (NV-Verlag) ist erneut grundlegend überarbeitet und mit neuen Funktionen ausgestattet worden.

 

NV Chart SatellitenkarteSatellitenansicht, kombiniert mit Vektordaten

Vor allem um zwei neue Ansichten wurde NV-Charts erweitert: Zusätzlich zu der bisher als Alleinstellungsmerkmal zählenden Funktion, zwischen Vektor- und Rasterkartenansicht auszuwählen, gibt es nun auch die Möglichkeit, Satellitenkarten anzeigen zu lassen, und zwar mit Informationen wie Konturen oder Tiefenlinien, die aus den Vektorenkarten als Overlay in den Satellitenkarten integriert werden. Das kann, zum Beispiel um Landmarken zu identifizieren oder um detailliertere Eindrücke zu bekommen, sehr hilfreich für die Navigation sein.

 

 

 

 

 

Navigation mit Augmented Reality

NV Chart AR ScreenNoch spannender aber ist die Augmented-Reality (erweiterte Realität) Anzeige: wird die AR-Ansicht ausgewählt, zeigt die App das Live-Bild der Smartphone-Kamera an und blendet relevante POIs in der jeweiligen Richtung und Umgebung ein, wie Häfen, Ankerplätze, Navigationswarnungen und sogar AIS-Signale anderer Wasserfahrzeuge. Mit WLAN-fähigem AIS Empfänger kann die NV-Charts-App verbunden werden, und Class A und B Ziele, sowie Navigationshilfen (ATON) und sogar SART-Transponder-Notsender angezeigt werden. So sind auf dem Livebild  viele relevante Informationen in der Umgebung in Kompasskursrichtung zu sehen, die eine Beurteilung der Verkehrssituation verbessert. Die App greift dabei auf die in den Karten enthaltenen Daten zurück und benötigt zur möglichst genauen Anzeige sowohl eine GPS-Verbindung und einen kalibrierten Kompass des Smartphones. Die Kalibrierung kann direkt in der App vorgenommen werden.

 

 

 

 

Neue Ansichtsauswahl

Die Ansichtsauswahl ist deutlich verbessert worden. Musste die Art der Kartenansicht bisher noch im Einstellungsmenü ausgewählt werden, steht nun in der Navigationsansicht ein ausklappbarer Reiter zur Verfügung, in dem schnell zwischen Vektor-, Raster- oder Satellitenkarten und der AR-Ansicht gewechselt werden kann.

Als weitere Funktionen neben der reinen digitalen Seekartennavigation, stehen unter anderem Echtzeitströmung für Nord- und Ostsee, Gezeitenproggnosen und Echtzeit-Wetter zur Verfügung. Die App arbeitet per Login plattform-übergreifend und kann soaohl auf dem Smartphone oder Tablet, als auch auf dem PC mit Browser benutzt werden. Die daten sind untereinander zwischen den Geräten exportierfähig, so dass der zu Hause am Rechner geplante Törn samt Route aufs Handy geschickt werden kann.

Die neue Version der NV-Chart-App steht ab sofort in allen Appstores (iOS, Android, Windows und Mac) zum Download zur Verfügung. Wer die Papierkarten des NV-Verlages kauft, bekommt den Code zum Download der digitalen Karten kostenlos für ein Jahr dazu.

Hier gehts zum Download und zur NV-Charts-Website

Mehr über das Navigieren mit Tablet und Handy gibt es hier zu lesen.

 


NV Chart Satellitenkarte

NV Chart AR Screen

Bootssport News-Logbuch Juni ’21: Wichtiges in Kürze.

In unserem Bootssport News-Logbuch fassen wir die wichtigsten, aktuellen Meldungen in Kürze zusammen.

Bootssport News-Logbuch Juni 2021

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02.06.2021 – Tag der Seenotretter 2021 ins Internet verlegt

Wegen der Corona-Pandemie führt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) den „Tag der Seenotretter“ am 25.7.2021 auch diesem Jahr nur online durch. In der heutigen Pressemittteilung der DGzRS heißt es: “

Nach wir vor sind aus Infektionsschutzgründen keine Besichtigungen der Rettungseinheiten möglich. Um die Einsatzbereitschaft der Seenotretter nicht zu gefährden und alle Freunde und Förderer zu schützen, findet auch der Tag der Seenotretter 2021 ausschließlich online statt. „Tausende von Besuchern innerhalb weniger Stunden auf engstem Raum an Bord zahlreicher Rettungseinheiten an Nord- und Ostsee – das ist leider noch nicht wieder möglich“, bittet DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler um Verständnis für die Entscheidung. „Aber auch online bieten die Seenotretter in diesem Jahr kurzweilige Informationen und Unterhaltung“, kündigt er an.

Am 25. Juli demonstrieren die Seenotretter online ihre Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit – und möchten allen Unterstützern herzlich danken. Der erfahrene Moderator Malte Janssen wird spannende Filmbeiträge präsentieren und Gespräche mit Gästen führen. Diese Beiträge werden aus technischen Gründen vorab aufgezeichnet. Daneben sind Livebeiträge geplant, zu denen sich jeder im Vorfeld anmelden kann. Mehr Informationen gibt es in den kommenden Wochen unter seenotretter.de/tds.“

Handy mit Tag der Seenotretter LogoIhren Tag der Seenotretter 2021 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) Pandemie-bedingt ausschließlich online.

 

01.06.2021 – Großbrand in Marina Kaštela

In der kroatischen Marina Kaštela ist bereits am vergangenen Samstag ein Großbrand ausgebrochen. Zunächst brach das Feuer auf einer Motoryacht aus, deren Crew vergeblich versuchten, es zu löschen. Von da breitete sich der Brand weiter aus.  Fünft teilweise Luxusyachten sollen den Flammen zum Opfer gefallen sein. Personenschäden gab es zum Glück nicht. Die Feuerwehr und Mitarbeiter der Marina konnten brennende Yachten aus dem Hafenbereich schleppen, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.



 

 

Schleswig-Holstein öffnet für Touristen. Was bedeutet das für Bootssportler?

Nachdem mit den Modellregionen zunächst in einigen Orten eine Öffnung für Touristen testweise erlaubt wurde, plant nun Schleswig-Holstein wieder Öffnungen unter Auflagen für Touristen. Was muss dabei beachtet werden?

Mittel April wurde das Projekt „Tourismus-Modellregionen“ in Schleswig-Holstein gestartet, zunächst an der Schlei und anderen ausgewählten Nordfrieslands. Voraussetzung dafür war die Umsetzung einer ganzen Reihe von Kontroll- und Hygienemaßnahmen. Trotz, dass mehr Touristen von diesem Angebot gebrauch machten, als vorher eingeschätzt, war der Test durchgängig erfolgreich. Ab 17. Mai sollen deshalb weitere Lockerungen zu Kontaktbeschränkungen, Tourismus und der Gastronomie beschlossen werden. Auch das generelle Beherbergungsverbot soll dann wegen fallender Inzidenzwerte aufgehoben werden, worunter auch die Vercharterer fallen dürften. Doch welche Auflagen und Regeln gelten, um einen Urlaub an Bord verbringen zu dürfen?

„Das heißt, dass wir noch vor Pfingsten wieder Urlaub oder den Besuch von Innengastronomie in allen Teilen des Landes ermöglichen.“ (Daniel Günther, Ministerpräsident SH)

Inzidenzwerte

Die Lockerungen sollen laut Landesregierung mit den bisherigen Erfahrungen der laufenden Projekte „Modellregionen“ beschlossen werden. Sie gelten allerdings nur, solange der Inzidenzwert (Sieben-Tage-Inzidenz) unter 100 bleibt. Darüber greift die sogenannte „Bundesnotbremse“. Es sollte also damit gerechnet werden, dass der Bootsurlaub plötzlich unter- oder abgebrochen werden muss, wenn die Fallzahlen wieder steigen. Sprechen Sie mit ihrem Vercharterer eventuellen Lösungen im Vorfeld ab.

Die aktuellen Inzidenzwerte finden Sie in den ADAC-Hafenbeschreibungen („Corona-Radar“)

Corona-Tests

Reisende müssen bei der Ankunft einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Danach muss alle 72 Stunden ein weiterer Test gemacht werden. Fällt während der Aufenthaltes ein Test positiv aus, muss der Reisende in Quarantäne.

Geimpfte Personen

Geimpfte Personen müssen einen Impfausweis oder ein Dokument mitführen, aus welchem die vollständige Impfung hervorgeht. Die letzte Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Für Impfstoffe, die erst nach der zweiten Dosis vollständigen Schutz bieten (BionTech, Astra Zeneca, Moderna usw.), müssen beide Impfungen nachgewiesen werden. Wer lediglich eine von beiden Impfungen nachweisen kann, muss regelmäßige Tests durchführen. Der Impfstoff muss in der EU zugelassen sein.

 

„Vor dem Hintergrund zunehmender Impfungen sind wir sehr zuversichtlich, dass wir nicht erneut den Rückwärtsgang einlegen müssen“ (Dr. Bernd Buchholz, Tourismusminister SH)

 

Genesene Personen

Als Genesener gilt, wer einen mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alten, positiven PCR-Test nachweisen kann. Liegt der Zeitpunkt der Erkrankung mehr als 6 Monate zurück, sind regelmäßige Tests, bzw. vollständige Impfungen erforderlich. Leider gibt es derzeit noch kein einheitliches, amtliches Dokument, welches Genesene vorzeigen können. Kontaktieren Sie daher vor der Reise Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Anmeldung

In Häfen ist das Anlegen nur gestattet, wenn sich vorher telefonisch angemeldet wurde. Das gilt auch, wenn es sich nur um einen kurzen Zwischenstopp handelt. Jeder Hafen hat wegen der Hygieneregeln ein bestimmtes Kontingent an Booten, die aufgenommen werden dürfen. Zur Planungssicherheit der Hafenbetreiber und auch der Bootscrews ist die vorherige Anmeldung unabdingbar. Nach Möglichkeit sollte die Ankunft am Vortag oder gar noch früher angemeldet werden.

Luca-App

Nach dem Anlegen müssen sich Besucher mit der Luca-App einchecken. Eine manuelle Anmeldung ist nicht vorgesehen. Dazu wird mit der App der QR-Code des Standortes gescannt. Bei Verlassen des Hafens wird über die App ganz einfach ausgecheckt. Die App dient zur Kontaktnachverfolgung, falls es zu einem Ausbruch kommen sollte.

Die Luca App ist kostenlos.

Für Android
Für IOs

 

 

 

Neu: Corona-Radar in den Hafenbeschreibungen

Die ADAC-Hafen-Beschreibungen wurden um eine neue Funktion erweitert: In jedem deutschen Hafen lassen sich die Corona-Regelungen, der Inzidenzwert und die Tendenz für den jeweiligen Ort schnell und aktuell ablesen.

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen führen auch bei Bootssportlern vielerorts zu einer Unsicherheit, weil viele Eigner und Skipper nicht wissen, was sie wo dürfen und was nicht und welche Corona-Regelungen derzeit in ihren Revieren gelten.

Durch die sogenannte Bundesnotbremse sind viele Maßnahmen an die Inzidenzwerte pro 100.000 Einwohner gekoppelt. Diese Werte sind jedoch von Region zu Region unterschiedlich, was dann zu teilweise verschiedenen aktuellen Regelungen vor Ort führt. Der ADAC hat auf diese Situation reagiert: In den Hafenbeschreibungen der deutschen Marinas und Häfen wurde nun mit dem Corona-Radar eine neue Funktion eingebaut, anhand derer man in jedem Hafen den derzeitigen Inzidenzwert und die daraus resultierenden Maßnahmen ablesen kann.

 

Detaillierte Informationen zu den Corona-Regelungen vor OrtDetaillierte Informationen zu den Corona-Regelungen vor Ort

Landkreisgenaue, tagesaktuelle Corona-Informationen für den aktuellen Standort

Das Corona-Radar ist stets tagesaktuell, da die Daten direkt vom Robert-Koch-Institut und vom Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes abgerufen werden. Die örtlich geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Corona-Virus sind an die Inzidenzwerte der jeweiligen Landkreise bzw. Regionen gekoppelt. Daher ruft das Widget immer die aktuellen Daten für den abgefragten Standort ab. Im einzelnen  informiert das Corona-Radar, das ab sofort in allen Beschreibungen deutscher Häfen enthalten ist, folgende Informationen:

• zur 7-Tages Inzidenz

• zu Einreisebeschränkungen ins Bundesland / den Landkreis

• zu den aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen vor Ort

• zu Ausgangsbeschränkungen

• zu Einschränkungen im Bewegungsradius am Standort/Ausgangsort und Zielort

• zu touristischen Beherbergungen am Zielort

 

Diese Informationen finden Sie auch in der ADAC-Trips App, die kostenlos zum Download bereit steht

Für IOs (Apple)
Für Android (Google)

ADAC Trips App Icon ADAC Trips App

 

 

Bootssport News-Logbuch Mai ’21: Wichtiges in Kürze.

In unserem Bootssport News-Logbuch fassen wir die wichtigsten, aktuellen Meldungen in Kürze zusammen.

News-Logbuch Mai 2021

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02.05.2021 – Hafen Schleimünde schließt sich Modellregion an

Der beliebte Hafen in Schleimünde hat seit Ende vergangener Woche im Zuge der touristischen Modellregion auch für Gäste geöffnet, die sich vorher telefonisch anmelden, die Einwilligung  zur Teilnahme der Mofellregion unterzeichnen und die strengen Hygieneregeln beachten (siehe Bild).

 

Hafenregeln Schleimünde Corona

 

01.05.2021 – Regatta „Baltic 5o0“ abgesagt

Wegen der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde die beliebte Doublehand-Langstreckenregatta „Baltic500“, die am 13. Mai starten sollte, abgesagt. Die Regatta führt von Kiel (Strande) aus durch Belte und Sund bis hoch bis zur Kattegatinsel Læsø und wieder zurück nach Kiel.

Vergangenes Jahr durfte die Regatta trotz Lockdowns durchgeführt werden und die vom Veranstalter entwickelten Hygienemaßnahmen galten bislang als vorbildlich. Der diesjährige Antrag auf eine Sondergenehmigung wurde vom Gesundheitsamt in Rendsburg vergangene Woche abgelehnt.

Zur Webseite der Regatta

Baltic500 wurde 2021 abgesagt

Ocean Film Tour: Voucher-Code gewinnen

Das Blaue Wunder: die beliebte INTERNATIONAL OCEAN FILM TOUR kommt nach 7 Jahren mit einem BEST OF direkt zu euch ins Wohnzimmer – ADAC Skipper können sich um einen von 5 kostenlosen Streaming-Vouchern bewerben.

Die etablierte INTERNATIONAL OCEAN FILM TOUR präsentiert in der siebten Auflage die besten Filme der letzten Jahre in drei Episoden.

Das BEST OF nimmt seine Betrachter per Streaming mit auf Abenteuer auf und unter den Wellen und jenseits des Horizonts. Die Protagonisten der Film-Tour tauchen mit Surfbrett, Tauchanzug und Ölzeug kopfüber in die Wunder der sieben Weltmeere ein und fesseln ihre Zuschauer mit spektakulären und mystischen Geschichten – fernab von Land und Lockdown.

Ohne Pause von Kuba nach Florida schwimmen? Eine Verfolgungsjagd über 10.000 Seemeilen?
Ein Amateur bei der härtesten Segelregatta der Welt? Meeresschutz aus tiefster Überzeugung? Das alles und mehr rund ums Meer bietet die brandneue Outdoor-Cinema-Plattform und lädt damit alle Meeresliebhaber dazu ein, sich die sieben Weltmeere direkt ins Wohnzimmer zu streamen.

Alle Informationen zum BEST OF OCEAN FILM TOUR und Streaming-Tickets gibt es unter oceanfilmtour.com oder auf outdoor-cinema.net, Tickets sind ab 9,99 € erhältlich.

ADAC Skipper können mit etwas Glück einen von 5 kostenlosen Streaming-Vouchern erhalten, dazu einfach eine kurze E-Mail an die ADAC Sportschifffahrt senden und die 99., 199., 299., 399. und 499. Zuschrift bekommt dann ganz automatisch einen Gutschein-Code zurück.

News-Logbuch: Wichtiges in Kürze.

In unserem News-Logbuch fassen wir die wichtigsten, aktuellen Meldungen in Kürze zusammen.
26.03.2021 – Klappbrücke Kappeln im Mai mehrmals gesperrt

Normalerweise ist die alte Klappbrücke in Lindaunis an der Schlei in den Schlagzeilen, weil das marode Bauwerk seit Jahren immer wieder technische Probleme hat und daher zeitweise nicht geöffnet werden kann. Nun wird im Mai jedoch auch die moderne Klappbrücke in Kappeln gesperrt. Am 4., 6., 18. und am 20. Mai wird die Brücke wegen Wartungsarbeiten ab sieben Uhr morgens bis sieben Uhr des Folgetages nicht geöffnet werden und daher für Segelyachten bzw. Motoryachten mit hohem Aufbau unpassierbar. Die Durchfahrthöhe der geschlossenen Brücke beträgt 3,30 Meter.  Normalerweise öffnet die Brücke zu dieser Zeit jeweils 15 Minuten vor jeder vollen Stunde von 05.45 Uhr bis 21.45 Uhr.

 

Klappbrücke in KappelnKlappbrücke in Kappeln

 

26.03.2021 – Schleuse Zaaren erneut gesperrt

Die Schleuse in Zaaren auf der Oberen-Havel-Wasserstraße ist laut einer Meldung des Wasser-und Schifffahrtstraßenamts (WSA) Oder-Havel erneut gesperrt. Grund seien „technische Störungen“. Das WSA konnte dem ADAC auf telefonische Nachfrage am heutigen Freitag weder den Grund für die Sperrung noch die voraussichtliche Dauer nennen. Bootssportlern ist empfohlen, sich auf dem ELWIS-Portal über den Stand zu informieren.

Die Schleuse Zaaren (OHW – km 36,08) befindet sich in der wichtigen Verbindungsstrecke zwischen den Berliner- und Brandenburger Gewässern und der Mecklenburgischen Seenplatte. In den vergangenen Jahren machte die Schleuse immer wieder Probleme und wurde erst 2019/2020 umfassend modernisiert.

 

 

25.03.2021 – Ostseehäfen so gut wie ausgebucht

Wegen der aktuellen Corona-Lage sind nahezu alle Häfen entlang der deutschen Ostseeküste für diese Saison ausgebucht. Durch die unsicher Lage, wohin man im kommenden Sommer mit seinem Boot überhaupt fahren darf, suchen derzeit viele Eigner Liegeplätze an der deutschen Küste.  Dazu kommt ein nicht unerheblicher Anteil an neu angeschafften Yachten, da der Markt – auch coronabedingt – derzeit boomt. Jörg Bahnsen, Hafenmeister des ASC in Kappeln an der Schlei bestätigt die Lage: „Es gibt neben sehr viele Anfragen auch viele Vereinsmitglieder, die sich ein neues oder gebrauchtes Boot angeschafft haben und nun Liegeplätze benötigen. Wir hatten wohl noch nie so viele Anfragen in der Vergangenheit wie in diesem Jahr.“

Skipper, die noch auf der Suche nach einem Platz sind, brauchen also viel Geduld und Glück.

Kappeln HafenLiegeplätze an der Ostsee sind rar

 

 

25.03.2021 – Suezkanal: Havarie führt zu erheblichem Stau

Die Havarie des Containerschiffs „Ever Given“ im Suezkanal führt zu einem erheblichen Stau von fast 200 Schiffen in beide Richtungen. Der 400 Meter lange Frachter war in der vergangenen Woche mitten im Suezkanal in einen starken Sandsturm geraten und verkeilte sich manövrierunfähig über die gesamte Breite des Kanals, wo er seitdem fest steckt. Versuche, ihn mit zehn Schleppern freizubekommen, scheiterten. Bug und Keck sind offenbar an den Seiten des Kanals hochgedrückt worden. Wie lange der Kanal gesperrt bleibt, ist derzeit noch völlig unklar. Die Reederei Maersk prüft derzeit, ihre Schiffe über den längeren Weg um das Kap der Guten Hoffnung umzuleiten.

Suezkanal StauÜber hundert Schiffe stauen sich vorm Kanal. ©Marinetraffic.com

 

 

Titelbild: © Suez Kanal Authority

Greenpeace misst hohe Mikroplastikbelastung am Rhein

Krefeld/Dormagen, 18. 3. 2021 – Der Rhein wird kontinuierlich mit Mikroplastik aus industriellen Produktionsprozessen verschmutzt. Rund um Industriegebiete steigt die Verschmutzung mit Mikroplastik deutlich an. Das ist das Ergebnis der neuen Studie “Nicht sauber, sondern Rhein”

Für die Studie haben Greenpeace-Umweltschützer:innen im vergangenen Herbst zunächst vom Aktionsschiff Beluga II aus zwischen Duisburg und Koblenz 44 Wasserproben genommen. Anschließend wurden von Schlauchbooten weitere 206 Proben bei Krefeld und Dormagen gezogen. Erstmals fanden diese Messungen durchgängig über 24 Stunden statt. So ließen sich die möglichen Ursachen der Verschmutzung weiter eingrenzen. Die Proben wurden in Greenpeace-Laboren, auch direkt an Bord der Beluga II ausgewertet. In jeder Probe finden sich Plastikpartikel mit einem Durchmesser von weniger als fünf Millimetern. “Im Rhein wird offenbar Mikroplastik verklappt. Die Umweltbehörde in Nordrhein-Westfalen muss jetzt ermitteln, wer den Fluss verschmutzt”, fordert Daniela Herrmann, Umweltwissenschaftlerin von Greenpeace.

Konzentration an Mikroplastik im Rhein bei Industriegebieten besonders hoch 

Der Schwerpunkt der Untersuchungen lag bei Dormagen und Krefeld. Stromabwärts des Industrieparks Dormagen liegt die Konzentration an primären Mikroplastikpartikeln bei durchschnittlich 1284 Partikeln pro 1000 Kubikmeter Flusswasser und damit ungefähr um ein Drittel höher als die durchschnittlich gemessene Konzentration stromaufwärts des Industriegebiets Chempark Dormagen. Neben industriellen Produktionsprozessen könnten die Mikroplastikpartikel auch aus Filtersystemen von Wasseraufbereitungsanlagen stammen.

Mit dem Aktionsschiff Beluga II untersucht Greenpeace die Verschmutzung mit Mikroplastik im Rhein zwischen Duisburg und Koblenz. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nehmen Wasserproben und Sedimentproben, sieben Mikroplastik aus und analysieren dieses auf die chemische Zusammensetzung in einem Labor auf dem Schiff.Mit dem Aktionsschiff Beluga II untersucht Greenpeace die Verschmutzung mit Mikroplastik im Rhein zwischen Duisburg und Koblenz. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nehmen Wasserproben und Sedimentproben, sieben Mikroplastik aus und analysieren dieses auf die chemische Zusammensetzung in einem Labor auf dem Schiff. © Oliver Tjaden / Greenpeace

Mikroplastik ist schädlich für die Gesundheit von Tieren und Menschen. An den Kunststoffpartikeln können Chemikalien anhaften, die dann von Wasserorganismen, wie Plankton, Muscheln oder kleinen Fischen bei der Nahrungssuche zusammen mit dem Mikroplastik aufgenommen werden können. In früheren Studien hat Greenpeace gezeigt, dass sich Plastikpartikel inzwischen in Austern und Miesmuscheln sowie im Verdauungstrakt von Heringen finden lassen. Deshalb fordert Herrmann: “Beim Einsatz von primären Mikroplastik muss sichergestellt sein, dass die Partikel während der Produktion, des Transports, der Verwendung und der Entsorgung zu keinem Zeitpunkt in die Umwelt gelangen”.

Antifouling: Bewuchs-Atlas online

Auf der Homepage des Umweltbundesamtes können sich Bootssportler über die regionalen Eigenschaften im Hinblick von Bewuchsarten und – stärke und das richtige Antifouling informieren.

Der Bewuchs-Atlas wurde ursprünglich mit Unterstützung des DSV vom Labor für Limnische und Marine Forschung (LimnoMar) entwickelt und steht nun auf der Homepage des Umweltbundesamtes zur Verfügung. Neben einer erweiterten Anzahl von Stationen, mit Angaben zum jeweiligen Bewuchsdruck, werden umfangreiche Empfehlungen für den Einsatz von biozidfreien Bewuchsschutztechniken gegeben, die kontinuierlich aktualisiert werden

Regionale Unterschiede beim Bewuchs und Antifouling

Der Bewuchs-Atlas soll über das Thema Bewuchs informieren. Mit Hilfe der Karte können Sie die lokalen Bewuchsverhältnisse vor Ort oder in Ihrer Region recherchieren. Dafür wurden Regionen gleichen Bewuchsdrucks identifiziert und in einem Ampelsystem (Rot/Gelb/Grün) zusammenfassend dargestellt. Die zugrundeliegenden Bewuchsanalysen aus Sportboothäfen, können direkt über die interaktive Karte ausgewählt oder in der Liste aller Marinas eingesehen werden. Dort werden neben einer kurzen Darstellung der Bewuchs-Analysen auch allgemeine Bewuchsschutz-Empfehlungen ausgesprochen. Mit diesen Empfehlungen soll gezeigt werden, dass auch biozidfreie Antifouling-Produkte oder zumindest mindertoxische Produkte in vielen Revieren einen ausreichenden Bewuchsschutz bieten können. Die derzeit bekannten und praktikablen biozidfreien Bewuchschutzsysteme werden unter Bewuchsschutz kurz vorgestellt.

Bewuchs am Unterwasserschiff einer Segelyacht.Bewuchs am Unterwasserschiff einer Segelyacht. Mit dem Bewuchs-Atlas das richtige Antifouling finden. © Metheo Meloni

Die meistgestellten Fragen zum Internationalen Bootschein (IBS)

Auch in diesem Jahr ist erneut eine besonders hohe Nachfrage bei Bootsregistrierungen zu verzeichnen. Um die Anträge schnell und reibungslos zu bearbeiten, haben wir die meistgestellten Fragen beantwortet.

Bitte beachten Sie zusätzlich unsere Ausfüllhilfe für den Internationalen Bootsschein (IBS)

 

Frage 1: Welche Unterlagen benötige ich für den IBS Neuantrag?

Für die Ausstellung des Internationalen Bootsscheins benötigen wir:

vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular.
ggf. Zusatzformular für die Ausrüstung (Funk & Beiboot).
einen Eigentumsnachweis auf Ihren Namen, z.B. eine Kopie der Rechnung bzw. des Kaufvertrags für Boot und Motor.
Kopie des Ausweises (Reisepass oder Personalausweis) zum Abgleich der Unterschrift.
bei ausländischen Staatsbürgern: Kopie der aktuellen Meldebescheinigung in Deutschland.

Bitte setzen Sie im Antragsformular das Kreuz bei „Neuanmeldung“.

Hier geht’s zum Formular-Download

 

Frage 2: Was trage ich unter dem Punkt „Heimathafen“ ein?

Die Angabe des Heimathafens kann folgende sein:

Der Ort, an dem das Boot regelmäßig liegt, also der feste Liegeplatz, Verein etc.
Bei Trailerbooten kann auch der Wohnort als Heimathafen angegeben werden.
Falls kein fester Liegeplatz vorhanden, kann auch der Ort der Registrierung, also im Falle des ADAC München, einretragen werden.

 

Frage 3: Wie lange ist der IBS gültig?

Für Boote in Deutschland ist der internationale Bootsschein unbegrenzt gültig.
Für Boote, die sich im Ausland befinden, beträgt die Gültigkeitsdauer zwei Jahre.

 

Frage 4: Wie funktioniert die automatische Verlängerung?

Die automatische Verlängerung alle zwei Jahre kann beim Neuantrag mit abgeschlossen werden.
Vier Wochen vor Ablauf der Gültigkeit senden wir dem Inhaber des IBS eine Erinnerung, damit rechtzeitig vor der Ausstellung des neuen IBS etwaige Änderungen angegeben werden können, wie zum Beispiel neuer Motor, neuer Heimathafen, neues Beiboot etc.
Die automatische Verlängerung ist ausschließlich in Verbindung mit dem Lastschriftverfahren möglich.
Diese Serviceleistung ist nur für Bootseigner relevant, die ihr Revier im Ausland haben.

Registrierungsnummer-IBSDie Registrierungsnummer muss gut sichtbar mit mind. 10 cm hohen Buchstaben angebracht sein.

 

Frage 5: Gilt der IBS auch für Jetskis/Jetsurfboards?

Außerhalb Deutschlands können Jetskis und Jetsurfboards auch mit dem IBS gefahren werden.
Innerhalb Deutschlands benötigen Sie ein amtliches Kennzeichen.

 

Frage 6: Wo finde ich die erforderliche Motor-, Antriebs- und Rumpfnummer?

Die Motornummern befinden sich in der Regel auf einem feuerfesten Metallschild auf dem Motor.
Die Rumpfnummer (HIN) ist häufig unterschiedlich angebracht. Meistens befindet sich sich am Heckspiegel, am seitlichen Heck, im Cockpit achtern oder auch seitlich am Bug. Sie ist entweder auf einem angebrachten Metallschild vermerkt oder in das GFK eingestanzt. Die Stanzungen befinden sich meistens achtern.
Bei Kleinkreuzern befindet sich die Nummer auch teilweise im Niedergang oder im Innenraum.
Letzlich hilft es nur, das Boot nach einer entsprechenden Nummer abzusuchen. Notfalls kann ihnen die Bauwerft auch Auskunft geben.
Die Antriebs- auch Transomnummer finden sie auf der Transomplatte, die dass Bindeglied zwischen Motor und Antrieb darstellt und ausschließlich bei Z-Antrieben verbaut wird. Die Transomnummer ist von außen sichtbar in der der Transomplatte eingeschlagen.

 

Frage 7: Wer kann überhaupt einen IBS beantragen?

Berechtigt zur Beantragung eines IBS ist jeder Eigner, der entweder eine deutsche Staatsbürgerschaft besitzt oder seinen Wohnsitz in Deutschland gemeldet hat. Inm letzten Fall ist eine Kopie der amtlichen Meldebestätigung mit einzureichen. Ein Aufenthaltstitel reicht hierfür nicht aus.
Bei Eignergemeinschaften können bis zu sechs Eigentümer in den Internationalen Bootsschein eingetragen werden. Der Eigner, der im Antragsformular geführt wird, ist der „Haupteigner“.

 

Frage 8: Wie reicht man den Antrag ein?

Vergewissern Sie sich, dass alle erforderlichen Unterlagen beigefügt sind, der Antrag gut leserlich ausgefüllt ist.
Alle Pflichtfelder müssen ausgefüllt sein.  Diese Felder sind im Antragsformular mit einem * versehen.
Der Antrag kann gerne per E-Mail eingereicht werden.
bei elektronischer Übermittlung bitten wir, die beigefügten Unterlagen in einem PDF-Dokument zusammenzufügen.

 

Frage 9: Was bedeutet „Vordatierung“?

Die Vordatierung ist eine Terminierung der Ausstellung zu einem Wunschtermin. Wir bieten Bootseigner damit die Möglichkeit, das Boot bereits vor der Saison ohne Druck und Zeitnot zu einem Datum der Wahl neu registrieren zu lassen.
Die Gültigkeit des IBS beginnt mit dem Tag seiner Ausstellung. Die internationale Gültigkeit beträgt 2 Jahre ab Ausstellung.
Bei gewünschter Terminausstellung muss der vollständige Antrag spätestens 30 Tage vor dem gewünschten Ausstellungsdatum vorliegen.

 

 

Alle weiteren Informationen und Formulare finden Sie hier.

 

 

 

Nord-Ostsee-Kanal: Auch 2021 keine Gebühren

Im vergangenen Jahr wurde die NOK-Befahrensabgabe zur finanziellen Entlastung der Schifffahrt ausgesetzt. Diese Regelung wurde nun bis zum 31.12.2021 verlängert.

Im vergangenen Mai wurden die Kanalgebühren für den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) vom Bundesverkehrsministerium ausgesetzt. Wegen der damals günstigen Treibstoffpreise entschieden sich viele Reedereien für den Weg „außen rum“ um die Nordspitze Dänemarks, weil es wegen der Kanalgebühren die günstigere Variante war. Um die Nutzungszahlen des NOK zu steigern, wurde daher zunächst bis zum Ende des Jahres 2020 auf die Entrichtung von Befahrensgebühren verzichtet. Nun wurde die Aussetzung der NOK-Befahrungsabgabenverordnung (NOKBefAbgV) bis zum Ende des Jahres 2021 verlängert. Die freie Benutzung gilt auch für die Sportschifffahrt.

 

NOK mit SchiffenEine der meistbefahrenen Wasserstraßen weltweit

Bereits bezahlte Jahreskarten für 2020 behalten ihre Gültigkeit und werden bis zum 31.05.2022 angerechnet.  Für den Rest des Jahres werden 58% der Jahrespauschale berechnet. Skipper, die ihre Jahreskarten für 2020 rückerstattet bekommen wollen (5/12 des Preises), sollten sich mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) in Verbindung setzen. (Eine Kontakt-E-Mailadresse ist im Link hinterlegt).

Von der Regelung profitieren in diesem Jahr voraussichtlich überdurchschnittlich viele Sportbootfahrer, da wegen der unsicheren Reiselage Viele ihren Bootsurlaub in den deutschen Küstengewässern verbringen werden. Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet die Nordsee mit der Ostsee und gilt als eine der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt. Jedes Jahr passieren fast 30.000 Schiffe die 98 Kilometer lange Bundeswasserstraße zwischen Brunsbüttel und Kiel-Holtenau.