Archiv der Kategorie: Skipper.ADAC

Internationaler Bootsschein – Wir, der ADAC sind weiterhin für Sie da

Die Kolleginnen und Kollegen der Sportschifffahrt des ADAC tun ihr Möglichstes,  um Ihre Anträge zur Bootsregistrierung zu bearbeiten, und dies zum größten Teil vom Home Office aus.
Aufgrund der aktuellen Situation
kann es bei der Ausstellung des Internationalen Bootsscheins zu Verzögerungen kommen. 

Derzeit können per Post eingereichte Unterlagen maximal einmal wöchentlich gesichtet werden.
Alternativ können Sie alle die Bootsregistierung betreffenden Unterlagen per E-Mail einreichen. Damit kann eine zügige Bearbeitung gewährleistet werden. Ein Nachversand der Originalunterlagen ist derzeit nicht erforderlich. 

Nehmen Sie auch unser Angebot der Terminierung wahr und reichen die Unterlagen bereits jetzt ein. Zum gewünschten Ausstellungstermin wird der Bootsschein an Sie verschickt. Sollten Sie eine nachträgliche Änderung des Ausstellungstermins wünschen, reicht eine kurze E-Mail mit dem neuen Wunschdatum. 

Bitte geben Sie bei der Antragstellung auch eine E-Mail-Adresse an. Dies vereinfacht die Kontaktaufnahme bei Rückfragen, zudem erhalten Sie nach Ausstellung der Registrierung das Ihnen zugeteilte Kennzeichen per E-Mail. 

Bedenken Sie bitte auch, dass es seitens der Deutschen Post zu Verzögerungen bzw. Einschränkungen bei der Zustellung kommen kann. 

Bitte beachten Sie auch die weitere Meldung mit Hinweisen zu den derzeitigen Einschränkungen unserer Serviceleistungen. 

Einschränkungen bei der Bearbeitung des Internationalen Bootsscheins aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2

Der ADAC folgt der Empfehlung der Bundesregierung und hat zum Schutz der Mitarbeiter für alle Bereiche, die für die Leistungserbringung nicht zwingend im Gebäude des ADAC anwesend sein müssen, Home-Office angeordnet.

Leider können daher aktuell nicht alle Serviceangebote aufrechterhalten werden. Folgende Einschränkungen und Maßnahmen sind bereits in die Wege geleitet:

  1. Der Service der Expressbearbeitung wird weiterhin angeboten, jedoch mit folgenden Einschränkungen:
    • Bis auf weiteres erfolgt kein Expressversand des IBS, da dieser Vorgang manuell im Haus verrichtet werden muss
    • Der Bootsschein wird mit der normalen Post versendet.
    • Die Express-Servicegebühr wurde dementsprechend auf 45 € angepasst.
  2. Da keine persönliche Vorstellung bei einem Notar erfolgen kann, bieten wir aktuell lediglich die einfache Abmeldebestätigung
  1. Um weiteren Einschränkungen bereits entgegenwirken zu können, wurde beschlossen die Registrierungen, die sich mit Stand heute in der automatischen Verlängerung befinden und deren internationale Gültigkeit bis einschließlich 30.6.2020 endet, bereits in den nächsten Tagen als Anschlussdokument zu verlängern und an die aktuell vorliegende Adresse des Bootseigners zu verschicken. Sollten sich vor Ablauf der Gültigkeit Änderungen der Motorisierung oder Ausrüstung ergeben, können diese nur per E-Mail ([email protected]) beantragt werden. Der entsprechende Eigentumsnachweis (z.B. Kaufvertrag oder Rechnung) muss beigefügt werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis für unsere Vorgehensweise. Wir hoffen, dass bald eine Besserung der Gesamtlage in Sicht ist und Ihr Bootsurlaub wie geplant stattfinden kann. Seien Sie achtsam und bleiben Sie gesund!

Schleusenbetrieb MHW/OHW unterbrochen

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde hat heute am 17.3.2020 eine Pressemitteilung zum unterbrochenen Schleusenbetrieb an der Oberen-Havel-Wasserstrasse und Müritz-Havel-Wasserstrasse veröffentlicht.

Die vor-Ort mit WSV-Personal bedienten Schleusen an der
– Oberen-Havel-Wasserstraße (OHW) und
– Müritz-Havel-Wasserstraße (MHW)
stehen ab sofort bis voraussichtlich 20.04.2020 nicht mehr für den Schiffsverkehr zur Verfügung.
Diese sind Mirow, Canow, Diemitz, Strasen, Wesenberg, Steinhavel, Marienthal, Pinnow, Schwedt.

Auf Grund der gegenwärtig bestehenden Ansteckungsgefahr und der damit verbundenen Gesundheitsrisiken durch den Corona-Virus ist diese Einschränkung im Sinne unserer Beschäftigten und der Nutzer/-innen der Wasserstraßen erforderlich.

Ausgenommen hiervon sind die automatisierten, in Selbstbedienung nutzbaren Schleusen unseres Reviers.

  • Rheinsberger Gewässer: Schleuse Wolfsbruch
  • Obere-Havel-Wasserstraße: Schleusen Liebenwalde, Bischofswerder, Zehdenick, Schorfheide, Regow, Bredereiche, Fürstenberg
    Voßwinkel, Himmelpfort, Zaaren (erst ab 06.04.2020)
  • Templiner Gewässer: Schleuse Templin
  • Werbelliner Gewässer: Schleusen Rosenbeck und Eichhorst (ab Anfang April 2020 wegen derzeit laufender Bauarbeiten).

Es muss mit Einschränkungen auf den jeweiligen Kanalstrecken gerechnet werden, da keine Verkehrssicherungsarbeiten und Beseitigungen von Schifffahrtshindernissen durchgeführt werden können.

Aktuelle Meldungen entnehmen Sie bitte www.elwis.de.

Coronavirus in italienischen Häfen

Italien ist das Epizentrum der Corona-Pandemie, die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 zwingen dabei auch die Marinas zum “Notbetrieb”. Die ADAC Stützpunktmarinas in Italien können Eignern jedoch zumindest eine Sorge nehmen: nach den Booten wird geschaut und sie sind sicher.

Das neuartige Coronavirus bestimmt derzeit unser Alltagsleben, viele Grenzen sind geschlossen und in einigen europäischen Ländern gibt es zur Verlangsamung der Virusverbreitung sogar Ausgangssperren.

Auch in Italien wurden mit dem Dekret „IchBleibeZuhause“ vom 11. März 2020 weitere Einschränkungen beschlossen. Damit ist es z.B. Eignern ausdrücklich untersagt, einen Ortswechsel zum Boot hin zu unternehmen. Berufstätige sind dazu angehalten, ihre Arbeit wo möglich ins Home Office zu verlegen oder über Urlaub bzw. Überstundenabbau ein Verlassen der eigenen vier Wände zu verhindern.

Boote werden in italienischen Marinas trotz Corona-Notbetrieb bewacht

Diese dringend notwendigen Maßnahmen haben natürlich auch Auswirkungen auf die personelle Besetzung der Marinas, die physische Präsenz in der Verwaltung und in den angeschlossenen Servicebetrieben ist auf ein notwendiges Minimum reduziert. Nach Rücksprache mit den ADAC Stützpunktmarinas in Italien betreffen diese Einschränkung jedoch ausdrücklich nicht die Beaufsichtigung und Bewachung der Boote und Yachten, dieser Service ist weiterhin uneingeschränkt gewährleistet.

Sollten Eigner während der eingeschränkten Bürozeiten Klärungsbedarf mit der Marinaverwaltung haben, so ist nach ADAC-Nachfrage bei den Betrieben derzeit die Kontaktaufnahme via E-Mail der effizienteste Weg.

Boote dürfen in Italien zu Freizeitzwecken derzeit nicht genutzt werden

In Italien ist ein Verlassen des Hauses derzeit nur unter wichtigem Grund möglich, zum Beispiel zur Ausführung beruflicher Zwecke, zum erreichen des Arbeitsplatzes, zur medizinischen Versorgung oder zur Heimkehr auf direktem Weg, hierzu ist eine Selbsterklärung mitzuführen.

Viele Vertragsverhältnisse laufen auch zu Ende März aus, häufig würde dieser Umstand dann auch eine Verlegung des Bootes notwendig machen, was unter den gegebenen Umständen unmöglich ist. Auch in diesen Fällen bitten die Stützpunktmarinas zur Kontaktaufnahme per E-Mail, so kann eine einvernehmliche Lösung besprochen werden.

Auch die deutsche Bundesregierung regelt entsprechende Einschränkungen bezüglich der Nutzung von Booten und Yachten,“Übernachtungsangebote dürfen nicht mehr zu touristischen Zwecken verwendet werden.“

25% Zusatzzoll auf USA-Boote

Aufgrund vermehrter Anfragen zum Import von in den USA gebauten Booten greifen wir das Thema an dieser Stelle auf.

Im Handelsstreit mit den USA hat die Europäische Gemeinschaft als Reaktion auf die Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium im Juni 2018 Zusatzzölle auf US-amerikanische Produkte verabschiedet.

Was bedeutet das für den Import von Booten aus den USA?

Bei der Einfuhr von in den USA gebauten Booten nach Deutschland fällt neben 1,7 % Einfuhrzoll ein Zusatzzoll von 25 % an. Betroffen sind Wasserfahrzeuge, Vergnügungs- und Sportboote, Ruderboote und Kanus, Motor- und Segelboote.

Als Bemessungsgrundlage für die Einfuhr nach Deutschland gilt der Warenwert plus evtl. Transportkosten, darauf werden 1,7 % Einfuhrzoll, 25 % Zusatzzoll und 19 % Umsatzsteuer gerechnet.

Für Importboote aus anderen Drittländern entfällt der Zusatzzoll von 25 %. Hier bleibt es bei den ursprünglichen Zollsätzen von 1,7 % + 19 %. Auch Sportboote des Herstellers Brunswick Group (Sea Ray, Bayliner) sind von diesem Zusatzzoll nicht betroffen, da diese bereits in der EU (Polen) gefertigt werden.

Beim Kauf von Booten, vor allem Gebrauchtbooten, ist der Nachweis der EU-Konformität wichtig. Boote, die erstmalig in der EU in Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden, müssen der 10. Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) entsprechen.
Boote aus den USA (Drittländern), die nicht der EU-Konformität entsprechen, müssen nachzertifiziert werden. Hierfür fallen Kosten für eventuell erforderliche Umbaumaßnahmen an. Deshalb empfiehlt der ADAC  bereits vor Bootskauf, Kontakt mit den zuständigen Institutionen wie International Marine Certification Institute (IMCI) oder TÜV Product Service aufzunehmen, da nicht nur Bootskörper, sondern auch Motoren mit ihren Emissionen von einer Nachzertifizierung betroffen sind.

Informationen rund um Steuer & Zoll für Boote sind im ADAC Skipper-Portal hinterlegt.

 

ADAC begrüßt Auftakt zum Masterplan für Nebenwasserstraßen

Mit der Regionalkonferenz zur Zukunft der Nebenwasserstraßen am 2. März in Oranienburg wurde mit den die Vertreter*innen eines Verbände-Bündnisses aus ADAC, BVWW, DKV, DMYV, DOSB, DRV , DSV und DTV ein offener Dialog im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Wassertourismuskonzepts für die Freizeitwasserstraßen in Brandenburg-Berlin und Mecklenburg-Vorpommern geführt.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

„Gerade im Nordosten hat sich der Wassertourismus zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Dabei stellen uns die teils historischen Schleusen und Wehre außerhalb des Kernnetzes vor große Herausforderungen. Aber: Wir stehen zu unserer Verantwortung für eine nachhaltige Wasserstraßeninfrastruktur. Darum erarbeiten wir jetzt gemeinsam mit Ländern, Verbänden und Kommunen einen Maßnahmenplan zur Verbesserung der Sport- und Freizeitschifffahrt auf den Nebenwasserstraßen.“

Die Freizeitschifffahrt hat sich zu einem gewichtigen Wirtschaftsfaktor in Deutschland entwickelt. Hierbei spielen verschiedene Handlungsfelder eine Rolle:

  • Blick auf Potentiale bei Verkehr, Infrastruktur und Betrieb
  • Umwelt-, Natur- und Klimaschutz
  • mehr Umweltbewusstsein rund um die Schifffahrt wie z.B. alternative Antriebe
  • Kommunikation, Kooperation und Einbindung der Beteiligten
  • Automatisierung und Digitalisierung bei der Nutzung der Nebenwasserstrassen

Die Entwicklung und Umsetzung des  Masterplan ist ein Meilenstein hin zu einer gut funktionierenden Infrastruktur für die Freizeitschifffahrt im größten Binnenrevier Europas.

Der ADAC begrüßt zusammen mit den anderen Verbänden die Erarbeitung des Masterplans für die Nebenwasserstrassen und bietet gemeinsam mit den anderen Verbänden seine volle Unterstützung an.

Die Zukunft der Freizeitwasserstraßen sichern

Verbände überreichen Anforderungspapier an Bundesverkehrsministerium.

Berlin, 2. März 2020: In Oranienburg trafen sich heute die Vertreter*innen eines Verbände-Bündnisses aus ADAC, BVWW, DKV, DMYV, DOSB, DRV und DSV um die Zukunft der so genannten Nebenwasserstraßen zu diskutieren. Drei Aspekte wurden als zentrale Themen identifiziert:

  • Es gilt, den Wassertourismus als Instrument der Regionalentwicklung, Wirtschaftsentwicklung und der Daseinsfürsorge ins Wasserstraßen-Gesetz aufzunehmen.
  • Es muss eine Bestandsaufnahme über den aktuellen Zustand der Schleusen und Wehre erfolgen und daraus ein detaillierter Sanierungsfahrplan abgeleitet werden. Dabei müssen die Entwicklungspotentiale im Sinne der oben genannten Ziele die Rangfolge der Investitionen bestimmen und nicht veraltete Erhebungen.
  • Im Bundeshaushalt muss ein eigenständiger Haushaltstitel für die Nebenwasserstraßen eingeführt und die dafür notwendigen Personalkapazitäten zur Verfügung gestellt werden.

„Seit Jahren schaut der Bund zu, wie Schleusen und Wehre verfallen. Ist eine Anlage defekt, vergehen Jahre für die Notinstandsetzung oder einen Neubau. Es ist an der Zeit, endlich zu schnellen und sinnvollen Lösungen zu kommen“, sagt Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes.

Kurt Heinen, Tourismuspräsident des ADAC, ergänzt: „Ausfälle von Schleusen wie zuletzt zwischen der Mecklenburger Seenplatte und den Brandenburger Gewässern müssen zukünftig vermieden werden. Dazu ist es notwendig, nach einem abgestimmten Prioritäten- bzw. Maßnahmenplan die in die Jahre gekommenen Schleusen schnellstmöglich in Stand zu setzen.“

„Deutschlands einzigartiges Freizeitwasserstraßennetz ist die Sportstätte für unsere Wassersportler*innen. Mit einem eigenständigen Haushaltstitel wird sichergestellt, dass diese Infrastruktur auch zukünftig flächendeckend für den Wassersport und -tourismus nutzbar bleibt“, erläutert Lisa Carstensen, Beauftragte für den Wassersport beim Deutschen Olympischen Sportbund.

Im Rahmen der Veranstaltung überreichten die Verbände ihr gemeinsames Papier mit den Anforderungen an eine nationale Tourismusstrategie aus Sicht des Wassersports, der Wassersportwirtschaft und des Tourismus an den anwesenden Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann.

Hintergrund zum Anforderungskatalog für eine nationale Tourismusstrategie aus Sicht des Wassersports

Rund 7.300 km Binnenwasserstraßen gehören dem Bund als Eigentümer. Davon sind rund 4.500 km Haupt- und rund 2.800 km Nebenwasserstraßen sowie und 23.000 km² Seewasserstraßen. Aus der touristischen Nachfrage werden rund 4 Mrd. Euro Bruttoumsatz generiert. Mindestens 65.000 Personen bestreiten ihren Lebensunterhalt durch den Wassertourismus an den Bundeswasserstraßen. Der Wassertourismus in Deutschland ist eine Boombranche und auch unter dem Gesichtspunkt der Regionalentwicklung und der Nachhaltigkeit des Tourismus vor Ort von zunehmender Bedeutung, die staatliche Unterstützung verdient.

TÜV für Sportboote in Kroatien ?

Die Urlaubssaison für Freizeitskipper rückt immer näher und es wird schon eifrig geplant, welches Revier denn 2020 erkundet werden soll.
Kroatien mit seinen landschaftlich reizvollen Revieren steht wie jedes Jahr ganz oben auf der Wunschliste.

Da verunsichern die Gerüchte und Fragen, die in letzter Zeit vermehrt gestellt werden, ob man für sein in Deutschland zugelassenes Sportboot in Kroatien eine TÜV-Bescheinigung benötigt, die es ja in Deutschland gar nicht gibt. Die ADAC Sportschifffahrt hat sich bei ihren Partner vor Ort erkundigt und kann vorerst Entwarnung geben.

Ja, es gibt eine Gesetzesänderung für Freizeitboote in Kroatien, diese gilt aber nur für Boote unter kroatischer Flagge.

Die entsprechenden Verordnung für Boote und Yachten NN 13/2020 ist vom Ministerium für Marine, Transport und Infrastruktur verabschiedet worden und am 1. Februar 2020 in Kraft getreten.

Artikel 47:

Eigner von Booten

  • die für private Zwecke genutzt werden
  • unter kroatischer Flagge fahren
  • deren Rumpflänge 7 Meter oder die installierte Antriebsleistung von mehr als 15 kW überschreiten

sind verpflichtet, einen Antrag auf regelmäßige Inspektion wie folgt zu stellen

  • für Schiffe, die nicht älter als 5 Jahre sind bis spätestens 31. Dezember 2025
  • für Schiffe zwischen 5 und 10 Jahren bis spätestens 31. Dezember 2023;
  • für Boote älter als 10 Jahre bis spätestens 31. Dezember 2021

Informationen rund um das Revier Kroatien mit Bestimmungen, Vorschriften und Törnvorschlägen finden Sie hier.

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Nutzen Sie unser Vergleichs- und Buchungsportal und finden das beste Charterangebot für Ihren Urlaub.

 

 

 

Neue Regelung zu Fäkalientank Niederlande

In den Niederlanden gibt es für Sportboote keine Ausrüstungspflicht für Fäkalientanks. Zum 1.1.2021 soll es ein neues Umweltgesetz geben, das bei fehlendem Fäkalientank die Versiegelung von Seeventilen vorsieht.

Das Einleiten von Toilettenwasser in die Gewässer ist in den Niederlanden für Boote von 2,4 bis 24 Meter grundsätzlich verboten. Eine Ausrüstungspflicht für einen Fäkalientank an Bord gibt es hingegen nicht. Bisher war es auch nicht nötig, den Borddurchlass zu versiegeln. Das soll sich aber demnächst ändern. Die Niederländer haben festgestellt, dass ihre seit 2009 bestehende Regelung nicht zu einer Verbesserung geführt hat, da Kontrollen des Einleitverbots mehr oder weniger unmöglich sind.

Neues Gesetz zu von Sportbooten eingeleiteten Fäkalien ab 2021

Zum 1. Januar 2021 soll ein neues Umweltgesetz in Kraft treten, das vorsieht, Seeventile der Toilettenanlage zu versiegeln, falls sich kein Tank an Bord befindet. Es soll auch rechtlich verankert werden, dass Kontrolleure das Boot betreten, das Siegel kontrollieren und gegebenenfalls ein Bußgeld erheben dürfen.

Aufbereitungsanlagen für Abwasser von Sportbooten sollen Abhilfe schaffen

Um Bootseignern den Einbau eines Fäkalientanks zu ersparen, werden Aufbereitungsanlagen zugelassen, die gereinigtes Abwasser einleiten dürfen. Stand 2020 gibt es allerdings noch keine entsprechende Aufbereitungsanlage auf dem Markt, die alle Kriterien erfüllt.

Die „Braune Flotte“ könnte weitgehend unbetroffen bleiben

Die in den Niederlanden aus circa 500 ehemaligen Frachtschiffen bestehende „Braune Flotte“ (niederländisch „Buine Vloot“), die auf Traditionsschiffen – meist Plattboden- oder Rundspantschiffe –  gewerbliche Passagierfahrten anbieten, könnten bedingt durch die Größe von oftmals über 24 Metern von der Neuregelung weitgehend unbetroffen bleiben.

Bootssport-Experten auf der f.re.e in München

Bayerns größte Reise- und Freizeitmesse feiert  50-jähriges Jubiläum. Vom 19. bis zum 23. Februar präsentieren über 1.300 Aussteller aus 60 Ländern Neuheiten und Trends auf dem Münchner Messegelände und bieten Besuchern Inspirationen und Tipps für die schönste Zeit des Jahres.

Neben umfangreichen Informationen zu Reise- und Freizeitangeboten bietet die f.re.e auch wieder eine Vielzahl an Aktionsflächen.
Hierzu zählen unter anderem mehrere Fahrradparcours, eine Seenlandschaft für Kanu und SUP sowie ein Kletterturm und ein Tauchbecken.
Der Themenbereich Wassersport in der Halle B6 ist der Treffpunkt für Freunde des kühlen Nass. Eine große Seenlandschaft ermöglicht es, sowohl im Kanu als auch auf dem Stand Up Paddling Board die eine oder andere Proberunde zu drehen. Ein paar Meter weiter präsentiert sich das Taucherbecken, wo unter professioneller Anleitung jeder Besucher einen Schnupper-tauchkurs belegen kann. Am Samstag, 22. Februar findet bereits zum fünften Mal der Bayerische Tauchertag auf der Messe statt.

Specials für Segelfreunde

Auf der f.re.e 2020 finden Segelfreunde ein umfangreiches Programm vom Mittelmeer-Seminar über die Törnberatung vor Ort bis hin zum Wassersportforum des Bayerischen Seglerverbandes.

  • Das Wassersportforum des Bayerischen Seglerverbandes findet am Samstag, 22. Februar im Konferenzraum B51/52 (1. Stock, Halle B5) statt. Es gibt zwei Gesprächsrunden zu den Themen
    – Freizeittourismus im Zusammenspiel mit Breiten- und Leistungssport
    – Initiativen für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz an bayerischen Gewässern
    Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und endet um 14:30 Uhr.
    Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Bis 2019 war das ADAC Mittelmeerskipper-Treffen fester Bestandteil der f.re.e und hatte sich als beliebter Erfahrungsaustausch der ADAC Sportschifffahrt mit interessierten Skippern bewährt.
    Das ADAC Mittelmeerskipper-Treffen wird mit der f.re.e 2020 vom Mittelmeer-Seminar abgelöst.
    blauwasser.de veranstaltet zum zweiten Mal ein umfangreiches Mittelmeer-Seminar mit hochkarätigen Referenten wie Weltumsegler Sönke Roever, Charter-Experte Michael Amme und Wetter-Profi Michael Sachweh. Dabei geht es um wichtige nautische Informationen zu den Anrainerstaaten und konkrete Revier-vorstellungen aus erster Hand. Das Thema Mittelmeerwetter wird behandelt und darüber hinaus Sicherheit, Kommunikation, Kosten und alles Wichtige rund um das Schiff: beispielsweise Segel, Autopilot, Ankergeschirr, Beiboot, Energiemanagement.
    Die Veranstaltung beginnt um 10:45 Uhr und endet um 16:45 Uhr und findet auf dem Messegelände statt.
    Die Teilnahme am eintägigen Seminar kostet 85,- Euro pro Person.
    Darin enthalten ist auch der Eintritt auf die Messe f.re.e.
  • Während der gesamten Messezeit bieten Michael Amme, Mitinhaber bei blauwasser.de, Fotograf & Autor „Yacht“, und Christian Renner, Leiter der Segelschule des Segel-Club-Elba in Halle A6, Stand 738 eine kostenlose Törnberatung für interessierten Skipper und Bootsurlauber an, die einen Törn in ein bekanntes oder unbekanntes Revier planen und sich darüber informieren möchten.
    Dabei können die jeweiligen Berater sowohl Vorschläge zu Routen und Marinas machen als auch über die aktuellsten rechtlichen Entwicklungen und die Gesetzeslage Auskunft geben.
    Wichtig: Melden Sie sich bitte unter folgender E-Mail-Adresse zur Törnberatung an und nennen Sie Ihren Wunschtermin, Wunschberater und Ihr Wunschrevier: [email protected]

Die Reise- und Freizeitmesse f.re.e findet vom 19. bis 23. Februar (jeweils von 10 – 18 Uhr) auf dem Messegelände München ein, parallel dazu finden in zwei Sonderhallen wieder die MÜNCHNER AUTOTAGE (19. bis 23. Februar) und die Golftage (21. bis 23. Februar) statt.

Im Vorverkauf gibt es die Tagestickets für 9 € statt 12 € pro Person, diese gelten für alle drei Veranstaltungen.
ADAC Mitglieder können Tagestickets vorab online oder direkt in den ADAC Vorverkaufsstellen erwerben.

Besuchen Sie den  ADAC Südbayern  auf der f.re.e!

Der ADAC Südbayern ist mit einem großzügigen Reisebüro in komplett neuem Look und tollem Gewinnspiel in Halle 6 Stand 416 vertreten. Die Urlaubsengel helfen Ihnen, Ihr persönliches Reise-Highlight 2020 zu finden.

Neuer Service bei der Bootsregistrierung

Ab sofort bieten wir unseren Bootseignern die Möglichkeit, die Neuregistrierung des Bootes bereits vor Beginn der Hauptsaison, ohne Druck und Zeitnot, zum gewünschten Ausstellungstermin zu beantragen.
Sie können die vollständigen Antragsunterlagen mit Angabe Ihres Wunschtermins für Ihre Registrierung an die im Antragsformular genannten Kontaktdaten schicken.

 

Und was ist noch neu?

Geben Sie im Antragsformular gerne an, in welchem der aufgeführten Reviere Sie mit Ihrem Boot unterwegs sind. Wir werden sie dann bequem und kostenfrei per E-Mail informieren, sobald aktuelle Themen zum Fahrtgebiet vorliegen.

 

Sie möchten regelmäßig zu Themen rund um den Wassersport informiert werden?

Melden Sie sich doch direkt zu unseren ADAC Skipper-News an. Sie erhalten anschließend alle 14 Tage per E-Mail aktuelle Informationen aus der Welt der Wassersportler.

So können Sie ganz entspannt und bestens informiert in die neue Bootssaison starten.

boot: ADAC Rabattaktion am 24./25. Januar

10 % Rabatt auf Charterbuchungen
10 % Rabatt auf Kurse der ADAC Yachtschule
Sonderpreise Internationaler Bootsschein und Eintrittskarten für ADAC Mitglieder

Besuchen Sie den Stand des ADAC und sichern Sie sich die Messeangebote am 24. und 25. Januar 

Sie wollen Ihre Traumyacht oder komfortables Hausboot für Ihren Bootstörn direkt auf der boot buchen?

Kommen Sie zum ADAC in Halle 14, D35 und lassen sich von den Kollegen von Charter Check beraten.
Nur auf der boot und im Aktionszeitraum erhalten Sie auf Ihre Buchung einen zusätzlichen Rabatt von 10 %, liegt der Buchungswert über 1.000 €, dann wird der Eintrittspreis für eine über den ADAC erworbene Eintrittskarte zusätzlich auf den Charterpreis angerechnet.

 

Sie wollen sich fit für den nächsten Bootstörn machen?

Besuchen Sie den ADAC und lassen sich direkt vom Leiter der ADAC Yachtschule Möhnesee beraten.
Nur auf der boot und im Aktionszeitraum gewährt Ihnen die ADAC Yachtschule auf die Buchung von  vom Kurs bis zum Ausbildungstörn, einen  Rabatt von 10 %.

 

Hier noch die weiteren Aktionen des ADAC während der boot!

 

Sie wollen Ihr Boot hier auf der Messe gleich registrieren?

Dann kommen Sie zum ADAC und lassen sich von den Kollegen zum Bootsschein beraten.

Wenn Sie während der Messe Ihre Antragsunterlagen direkt am Stand abgeben, beträgt der Messepreis für Neuregistrierung, Verlängerung oder Änderung  nur 15 €.

Sie benötigen noch Eintrittskarten für die boot ?

 

ADAC Mitglieder können im Vorverkauf ermäßigte Eintrittskarten für den Besuch der Messe erwerben.
Sie erhalten Eintrittskarten online und in teilnehmenden ADAC Geschäftsstellen zum ermäßigten Preis von 16,- € statt 25,-€

In welchen ADAC Geschäftsstellen Sie verbilligte Tickets erhalten, erfahren Sie hier.

Online erhalten Sie Karten mit ADAC Mitglieder-Vorteil über den Ticketshop der Messe Düsseldorf.