Archiv der Kategorie: Skipper.ADAC

Lignano Sabbiadoro startet „Plastic free“ in die Saison 2019

Lignano Sabbiadoro soll plastikfrei werden. Dieses Ziel haben sich die Tourismusmanager des Consorzio Spiaggiaviva Cuore di Lignano und die Strandbarbetreiber von Lignano Sabbiadoro gesetzt.

Umweltschutz in der Region liegt den Strandbetreibern am Herzen. So starten die Strände von Lignano Sabbiadoro in ihre erste plastikfreie Saison und haben hierfür gemeinsam eine Initiative ins Leben gerufen. In den Strandbars werden künftig nur noch biologisch abbaubare Becher und keine Plastikgefäße mehr ausgegeben.

Mit Eröffnung der Strandsaison 2019 greif erstmals in Italien das Konzept „Plastic free“ für den Umweltschutz an den Stränden. Entwickelt wurde es von der Gruppe Consorzio Spiaggiaviva Cuore di Lignano. „Wir haben uns entschieden, die EU-Richtlinie vorwegzunehmen, die Einwegkunststoffe verbietet und das Projekt Plastic Free mit Begeisterung und Überzeugung umgesetzt“, – erklärt die Präsidentin des Konsortiums, Donatella Pasquin. Ziel ist es, auch Strandbetreiber aus der angrenzenden Region des Veneto und die Bars und Schnellrestaurants im Ort davon zu überzeugen, gänzlich auf Plastik zu verzichten.

Dr. Giorgio Ardito, einer der Geschäftsführer von FVGMarinas Network, des ADAC Stützpunkts Marina Uno und Strandbetreiber, führt aus: „Wir beginnen in den vielen Strandbars, in denen nur noch biologisch abbaubare Becher und keine Plastikgefäße mehr ausgegeben werden.“ Schritt für Schritt sollen auch Plastikflaschen verschwinden, die mit als Hauptverursacher von Mikroplastik in den Ozeanen gelten. „Wir möchten Lignano Sabbiadoro als die erste „Plastic free“-Stadt der gesamten nördlichen Adria und neben den Stränden Sardiniens als zweite in Italien präsentieren“, kündigte Donatella Pasquin an.

Von den Betreibern der Strandanlagen, den Managern von Bars und Restaurants, werde es ein starkes Engagement geben, das Bewusstsein der Gäste zu schärfen, um den Verbrauch von Einwegplastik zu minimieren, so Dr. Giorgio Ardito und Donatella Pasquin. Um das Engagement in die Umwelt auch Kindern nahe zu bringen wird eine Sensibilisierungskampagne für Kinder folgen, an der das OGS (National Institute of Oceonography and Experimental Geophysics) in Triest beteiligt ist. Zwar wird es eine Weile dauern, bis auch Zigarettenstummel und Plastikflaschen von den Stränden verschwunden sind, denn es ist nicht einfach mit schlechten Gewohnheiten zu brechen. Zumal die Ausgabe von Getränken in Glasflaschen laut der Verordnung „Gabrielli“ nicht gestattet ist. Doch ein positiver Anfang ist gemacht. Die Saison 2019 kann kommen.
Marinas in Friaul-Julisch Venetien

Mit 20 teilnehmenden Marinas, darunter auch die ADAC Stützpunktmarinas Marina Uno und Marina Sant Andrea, präsentiert FVGMarinas Network einen Großteil der Marinas der Region Friaul-Julisch Venetien und weist rund 7.000 Bootsliegeplätze aus. Hauptsitz des Netzwerks aus unabhängigen Marinas ist die Darsena San Marco in Grado.

 

 

Unterstützt wird das Projekt vom regionalen Tourismusverband PromoTurismo FVG.

Neben der Kooperation im Marketing arbeiten die Marinabetreiber an der Umsetzung übergreifender Themen. Dazu gehören insbesondere die Förderung des Wassersports, ökologische Themen wie der Schutz der Lagune und der Wasserwege sowie Elektromobilität. Kostenloser Fahrradverleih, Elektroladestationen, getrennte Sammlung von Plastik- und anderen Abfällen sowie die Förderung des Umweltschutzbewusstseins von Kindern und Jugendlichen sind ihre Hauptziele und genießen eine hohe Akzeptanz von Marinagästen. So wurden im vergangen Jahr wieder 8 Marinas mit der prestigeträchtigen Blauen Flagge der F.E.E. für ihr besonderes Engagement im Umweltschutz ausgezeichnet. Damit erreicht die Region Friaul-Julisch Venetien weltweit die höchste Konzentration Blauer Flaggen.
FVG Marinas ist zudem Partner der Barcolana – der größten Segelregatta der Welt. Hierfür bietet das Netzwerk Sonderkonditionen.

Mit der Aktion Rettungswesten-Wartung sicher und günstig in die Saison starten

Jetzt beim Wassersportvorteilspartner A.W. Niemeyer die Rettungsweste zum Mitgliederpreis warten lassen und sicher in die kommende Wassersportsaison starten. 

Rettungswesten sollten alle zwei Jahre gewartet werden. Dieses Intervall ist wichtig, denn nur eine voll funktionstüchtige Weste kann im Fall der Fälle Leben retten. Auch erhöht eine regelmäßige und fachgerechte Wartung die Lebensdauer der Weste.

In  dieser Saison gewährt A.W. Niemeyer, der Spezialist für Yachtausrüstung und Bootszubehör in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ADAC Mitgliedern  wieder einen Rabatt auf die Wartung Ihrer Rettungsweste. Clubmitglieder zahlen statt der üblichen 38,99 Euro nur  33,99 Euro. Der Service erfolgt in den zertifizierten, A.W. Niemeyer-Wartungsstationen, es können fast alle gängigen Marken gewartet werden. Einfach die Weste in einer beliebigen A.W. Niemeyer-Filiale abgeben oder per Post abschicken.

 

 

Die Westen werden dann folgenden Funktionstests und Wartungsarbeiten unterzogen:

  • Dichtigkeitstest des Auftriebskörpers
  • Funktionsprüfung der Aufblasautomatik und der Handauslösung
  • Wechseln der Auslösetablette
  • Erneuerung der Dichtungen
  • Funktionsprüfung des Mundventils
  • Prüfung von Nähten und Beschlägen
  • Kontrolle der CO2-Patrone
  • Erneuerung der FSR-Service-Plakette

Sie können Ihre Rettungsweste zur Wartung in jeder AWN-Filiale abgeben oder an eine der folgende Adressen schicken:

A.W. NIEMEYER Dormagen
Hamburger Str. 1
41540 Dormagen

A.W. NIEMEYER Kiel
Flintbeker Str. 2
24113 Kiel

 

Sollten Sie keinen Karton zur Hand haben, dann können Sie bei A.W. Niemeyer den passenden Karton kostenpflichtig hier bestellen.

 

Weitere Schleusenausfälle nur eine Frage der Zeit

Dem Tourismus auf den Wasserstraßen droht der Kollaps. Der ADAC Berlin-Brandenburg fordert eine umfassende Bestanderhebung und einen eigenen Posten für Nebenwasserstraßen im Bundeshaushalt.

Wegen Bau-Verzögerungen kann die Schleuse Zaaren an der Oberen Havel nicht wie geplant zum Start der Wassersaison wieder geöffnet werden. Der Ausfall dieser wichtigsten Verbindung zwischen Berlin und Müritz bedeutet Frust bei tausenden Wasser-Touristen und Verluste bei Tourismusunternehmen. Allein unter den ADAC Mitgliedern in Deutschland befinden sich rund 2. Millionen aktive Bootsfahrer.

„Die Nebenwasserstraßen wurden stiefmütterlich behandelt. Dabei finden genau dort der Wassertourismus und die Freizeitschifffahrt statt“, erklärt Dieter Hütte, Vorstand für Tourismus im ADAC Berlin-Brandenburg. „Alle Kraft muss nun dafür investiert werden, die Schleuse in Zaaren schnellstmöglich funktionstüchtig zu machen. Schleusenausfälle wie diese bedeuten tagelange Umwege für die Betroffenen. Wir brauchen endlich eine umfassende Bestandserhebung und einen darauf abgestimmten Renovierungs- und Bauzeitenplan.“

Wegen Verzögerungen bei den Bauarbeiten kann die Schleuse Zaaren an der Oberen-Havel-Wasserstraße nicht wie geplant zum Start der Wassersaison wieder geöffnet werden.
Wegen Verzögerungen bei den Bauarbeiten kann die Schleuse Zaaren an der Oberen-Havel-Wasserstraße nicht wie geplant zum Start der Wassersaison wieder geöffnet werden.

Eigener Posten für Nebenwasserstraßen im Bundeshaushalt

In der Vergangenheit wurde zwar in die Wasserstraßen investiert, dies jedoch vorrangig in die für die Berufsschifffahrt relevanten Hauptwasserstraßen. „Die Nebenwasserstraßen brauchen einen eigenen Posten im Bundeshaushalt. Hier sind zusätzliche Investitionen nötig“, fordert Volker Krane, Vorstand für Verkehr im ADAC Regionalclub.

Die Infrastruktur der Wasserstraßen ist marode, Schleusen sind laut dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) durchschnittlich 105 Jahre alt. Neben Zaaren ist auch die Kannenburger Schleuse (Templin) bereits kaputt und muss renoviert werden.

Handlungsbedarf in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

Weitere Schleusen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind bedroht. Da nicht vorhersehbar ist, welche Schleuse als nächstes ausfällt, muss dringend gehandelt werden.

Hafenbewertungen im Skipper-Portal

ADAC Mitglieder nutzen seit längerem die Gelegenheit die über 2900 Häfen im Skipper-Portal zu bewerten. Die Erlebnisse und Erfahrungen der Skipper auf ihren Törns sind eine wichtige Ergänzung zu den regelmäßigen Berichten der geschulten ADAC Marina-Inspekteure und der Steuerradklassifikation.

Die Skipper können fünf Kriterien bewerten:

  • Hafenmeister/-büro Check-In/Check-Out
  • Serviceangebot für die Crew
  • Serviceangebot für das Schiff
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • persönlicher Gesamteindruck

Zu jedem Kriterium können ein bis fünf Sterne vergeben werden. Aus den einzelnen Kriterien wird dann die persönliche Gesamtbewertung errechnet. Dabei werden alle Punkte gleich gewertet. Die Nutzer haben zusätzlich die Möglichkeit, ihre Bewertung zu kommentieren. Mit diesem neuen Angebot erweitert der ADAC seinen Service und bindet seine Mitglieder aktiv ein.

Das ADAC Skipper-Portal wartet mit über 2900 Hafenbeschreibungen auf. ADAC Inspekteure haben bereits über 1600 Häfen besichtigt und klassifiziert. Zudem bietet er einen Revierführer, der kurz und prägnant alles Wissenswertes rund um die Planung eines sicheren Törns auflistet. Dazu gehören nautische Besonderheiten, Einreise-, Sicherheits- und Zulassungsregelungen und Informationen zu Sportbootführerscheinen in 20 europäischen Ländern. Ergänzt wird das Angebot durch elektronische Seekarten und einen Ratgeber, zum Beispiel mit Tipps zur Bootscharter, dem Gebrauchtbootkauf oder zum Bootstransport.

nv charts – Tag der offenen Tür in Eckernförde

Am Freitag, dem 10. Mai lädt die NV Chart Group in der Zeit von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Carlshöhe 75 in 24340 Eckernförde ein. Den ganzen Tag über haben Besucher erstmals die Gelegenheit, sich in den Verkaufs- und Produktionsräumen umzusehen und den Mitarbeitern von HanseNautic sowie von nv charts über die Schulter zu schauen.

Die Teams von HanseNautic und nv charts haben sich für den 2019er Tag der offenen Tür viel vorgenommen, um den Wassersportlern und denjenigen, die es werden möchten, ein ebenso abwechslungsreiches wie unterhaltsames Programm zu bieten. Für jede Generation gibt es viel zu sehen, zu hören und zu erleben. So ist im Stundentakt die Teilnahme an interessanten Vorträgen möglich.

• Erfolgsautor Stephan Boden stellt um 12.00 Uhr und 16.00 Uhr seinen Revierführer „Dänische Südseeperlen“ vor
• für 13.00 Uhr und 15.00 Uhr sind zwei weitere Vorträge geplant
• um 14.00 Uhr erzählt Stephan Boden von seiner ungewöhnlichen Segelreise nach England unter dem Titel: Und London ruft „Schiff Ahoi“

Weitere Highlights in dem modernen Showroom, in den Räumen der Kartenproduktion und in den Büros sind:
• ausführliche Beratung zur Benutzung von Tablets für die Navigation
• ausgiebiges Stöbern durch die nautische Literatur mit Büchern, Törnführern, Hafenguides und nautische Nachschlagewerke
• Blick hinter die Kulissen der Seekartenproduktion von nv charts
• Vor-Ort-Update von digitalen Seekarten
• Angebot „Kinder drucken Seekarten“ – jedes Kind darf seine eigene Seekarte drucken
• Mitnahme von Seekarten und Sportbootkarten aus dem reichhaltigen Kartenlager
• Expertengespräche zur Navigation mit dem Tablet
• die Schnäppchen-Ecke im Lager von HanseNautic und nv charts

Für das leibliche Wohl mit Kaffee & Kuchen, mit Tee oder Erfrischungsgetränken ist gesorgt – bei schönem Wetter auch auf der Terrasse.

 

Die ADAC Sportschifffahrt hat im Skipper-Portal eine eigene Rubrik mit Tipps zu Büchern, Filmen, Apps eingerichtet.
Neben den ADAC spezifischen Länder- und Revierinformationen (BTI)  werden Törnberichte, Revierführer, Filme, Apps und Technik-Ratgeber vorgestellt. Die Bücher und Filme können auch direkt bestellt werden.

 

Schleuse Zaaren öffnet nicht zum Saisonbeginn

Mit der Pressemitteilung vom 1.3.2019 erläutert das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde die Verlängerung der Bauzeiten der Schleuse Zaaren an der Oberen-Havel-Wasserstraße.

Nach derzeitigem Stand ist die Verkehrsfreigabe erst zum 1. August 2019 möglich.

Peter Münch, Amtsleiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Eberswalde. „Wir wissen um die große Bedeutung der Region Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern für den Wassertourismus. Ich versichere Ihnen, dass wir weiterhin gemeinsam mit den Baufirmen alle Möglichkeiten ausloten, die zu einer Beschleunigung der Maßnahme führen. Die eingetretene Verzögerung, die erhebliche Auswirkung für die Region hat, bedauere ich sehr.“
Die Gründe liegen in der Verkettung unterschiedlicher Gegebenheiten, die zu einer Veränderung des Bauablaufs und damit zu der verspäteten Verkehrsfreigabe führen. Die Munitionsräumarbeiten waren aufgrund der angetroffenen Funde wesentlich umfangreicher und zeitaufwändiger. Hinzu kamen baugrundbedingte Einschränkungen. Dadurch verzögert sich die Grundinstandsetzung der Schleusenhäupter. Darüber hinaus kommt es zu zeitlichen Verschiebungen bei den elektro- und maschinentechnischen Arbeiten. Da die Arbeiten miteinander verzahnt sind, verändern sich die baulogistischen Terminketten. „Wir nehmen die Sorgen der Wassertourismusbranche sehr ernst und setzen alles daran, bestmögliche Lösungen für die Region zu finden“, so Peter Münch.

Mit Abschluss der Arbeiten wird der Schleusenbetrieb zunächst personalbesetzt mit einer Vor-Ort-Bedienung erfolgen. Nach der Saison 2019 wird die elektro- und kommunikationstechnische Automatisierung realisiert und 2020 wird dann wieder Selbstbedienung möglich sein.

Mittelmeerexperten tagen auf der f.re.e

Die f.re.e hat in diesem Jahr alle Erwartungen übertroffen. Vom 20. bis 24. Februar 2019 haben 140.000 Menschen der f.re.e einen Besuch abgestattet und damit Bayerns größter Reise- und Freizeitmesse einen neuen Rekord beschert. Mit erstmals acht Hallen und einer Ausstellungsfläche von rund 88.000 Quadratmetern war es heuer die größte f.re.e aller Zeiten.
Auch der Themenbereich Wassersport kam bei den Messebesuchern erneut sehr gut an. Erstmals wieder in einer gesamten Halle präsentierten zahlreiche Aussteller Kajaks, Kanus, SUP-Boards, Tauchausrüstung und vieles mehr an ihren Ständen.

Erneut hat der ADAC beim diesjährigen Mittelmeerskippertreffen auf der f.re.e mit ausgewählten Experten den interessierten Teilnehmern zu verschiedenen Themengebieten Einblicke und Hintergrundinformationen gegeben.

Sicher unterwegs – Elektronische Navigation an Bord

Elektronische Navigation an Bord: Radar, Plotter, AIS & Co.Simone Staudacher von JoJo-Wassersport  hat in ihrem Vortrag  elektronische Hilfsmittel für die Navigation wie Kartenplotter, Radar, AIS und die inzwischen zahlreich vertretenen Navigations-Apps vorgestellt. Im Rahmen des Referates wurden die Vorzüge der einzelnen Systeme aber auch deren Grenzen aufgezeigt.

Am Beispiel der Untiefe südöstlich vom Pasmanski – Kanal war klar ersichtlich, wie groß die Unterschiede in der Darstellung sein können, so wird diese Untiefe nicht in allen Systemen klar ausgewiesen.

Trotz der vielen Vorteile der digitalen Angebote  –  der Blick in die Seekarten und die terrestrische Navigation sind überlebenswichtig. Neben den elektronischen Hilfsmitteln sind und bleiben aktuelle Seekarten in Papierform an Bord ein MUSS.

Online-Routenplanung mit dem ADAC Skipper-Portal

Axel Brinkmann von der ADAC Sportschifffahrt stellte die Routenplanungsfunktion im neuen ADAC Skipper-Portal vor.

 

Mit dem neuen Online-Navigationssystem können Skipper kostenlos Routen planen und bekommen detaillierte Törnausarbeitungen mit Informationen zu Brücken, Schleusen, Häfen und weiteren POIs.

Schnittstellen zu Elwis, Schiffsbewegungsdaten (AIS) & Co. liefern dabei sicherheitsrelevante Informationen nahezu in Echtzeit.

Ferner wurde das insbesondere für Mittelmeer-Skipper interessante Ankerplatz-Meldesystem vorgestellt, damit können wertvolle Erfahrungen und Geheimtipps mit Gleichgesinnten ausgetauscht werden – von Skippern für Skipper.

Das ideale Revier für jede Jahreszeit, jede Crew & jeden Anlass: eine Vorstellungsrunde der facettenreichen Mittelmeerdestinationen

Michael Amme, Fotograf und Autor der „Yacht“ und Mitbetreiber des Portals blauwasser.de, gab in seinem Vortrag einen Überblick zu die vielseitigen Mittelmeerdestinationen.

Unterschiedlichste Ausgangssituationen wie der Erfahrungsstand und die Zusammensetzung der Crew, der gewünschte Törncharakter von ambitioniert bis „easy going“, die Jahreszeit oder auch die zur Verfügung stehende Zeit für den Törn stellen individuelle Anforderungen an das Revier – das Mittelmeer kann all diese Ansprüche alle bedienen.

Übersicht der Charterreviere für unterscheidlichste Crews, Anlässe und Jahreszeiten im Mittelmeer.

Welches Charterrevier eignet sich für Anfänger und solche Crews, die es ruhiger angehen wollen?

Familien, Anfänger und alle die es etwas ruhiger angehen wollen benötigen ein eher leichter zu befahrenes Revier, wie z.B. in Kroatien und Mallorca. Beide Reviere haben auch den Vorteil der guten Erreichbarkeit von Deutschland: Kroatien ist gut mit dem Auto zu erreichen und schont dabei insbesondere bei Familien-Crews die Bordkasse, Mallorca ist von nahezu allen Flughäfen in Deutschland täglich mit günstigen Direktflügen erreichbar.

In welchem Charterrevier finde ich Segeln pur und Action?

„Segeln pur“ finden ambitionierte Crews zum Beispiel vor Sardinien und in den Kykladen. Der Düseneffekt zwischen den hohen Bergen Korsikas und Sardiniens und der insbesondere in den Kykladen vorherrschende Meltemi bringen oft sportliche Segelbedingungen bei gleichzeitig sommerlichen Temperaturen mit blauen Himmel.

In welchem Charterrevier finde ich einsame Buchten und Natur pur?

Viel Natur und ruhige schöne Buchten, in denen Paare ankern und Sonnenuntergänge genießen können, sind zum Beispiel rund um Mallorca, in Kroatien, in Griechenland, an der sardischen Küste und in der Türkei zu finden. Neben den großartigen Naturerlebnissen können Crews hier auch Hafengebühren sparen, in der Hauptsaison können das durchaus dreistellige Ersparnisse am Tag sein.

Zum Abschluss berichtete Dr. Steffen Häbich über Neuigkeiten aus Kroatien, die aktuellen Informationen und Zahlen um Kurtaxe, klarieren & Co. stoßen bei den Kroatien-Skippern stets auf großes Interesse und Nachfrage.
Die aktuellen Aufenthaltsgebühren  mit entsprechenden Hintergrundinformationen finden Sie in der bereits im letzten September veröffentlichten Meldung Kroatien – Festsetzung der Kurtaxe für 2019

Die ADAC Sportschifffahrt bietet seit Mitte Februar im ADAC Newsletter eine eigene Kategorie „Skipper-News“ mit aktuellen Informationen zu Revieren, Marinas und Ratgeber- & Servicethemen an.

Haben Sie Interesse? Hier können Sie die Skipper-News abonnieren.

FSR warnt: Rettungsinseln keinesfalls selbst prüfen oder bearbeiten!

Einen schweren Unfall in einer Wartungsstation nimmt der Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) zum Anlass für eine dringende Warnung: Wer eine Rettungsinsel besitzt sollte sich keinesfalls selbst daranmachen, sie zu demontieren. Unbeabsichtigt kann es zu einem Unglück kommen.

Container Rettungsinsel nach Kollision mit Anker beschädigt
Nach schwerem Unfall warnt der Fachverband Seenot-Rettungsmittel e.V. (FSR) alle Wassersportlerinnen und Wassersportler: Rettungsinseln keinesfalls eigenhändig bearbeiten oder warten.

Hintergrund der Warnung ist ein Vorfall, bei dem ein Techniker einer professionellen Wartungsstation schwer verletzt wurde, nachdem die Druckgasflasche der Rettungsinsel überraschend auslöste. Die Insel war von ihrem Besitzer zum Entsorgen zur Wartungsstation gebracht worden, nachdem sich der Besitzer zunächst selbst an der Technik versucht hatte. Dabei muss die Insel derart manipuliert worden sein, dass die lose Druckgasflasche auslöste, als der Techniker die Insel inspizierte.

FSR-Vorsitzender Michael Dibowski stellt heraus: „Rettungsinseln, die ihre Lebensdauer erreicht haben, müssen ausgemustert werden. Seeluft, Feuchtigkeit und Temperaturwechsel tragen zur Materialermüdung bei. Man sollte keinesfalls probieren, einzelne Bauteile zu demontieren, um sich so vielleicht Ersatzteile zu sichern. Der richtige Weg ist die Demontage durch Fachunternehmen.“

Mittelmeer-Expertise auf der f.re.e

Das ADAC Mittelmeerskipper-Treffen ist fester Bestandteil der größten Reise- und Freizeitmesse in Bayern: auch 2019 lädt die ADAC Sportschifffahrt zum beliebten Erfahrungsaustausch der Mittelmeer-Skipper im Rahmen der größten f.re.e aller Zeiten.

Logo der größten Freizeit- und Reisemesse in Bayern: f.re.e.Das etablierte Mittelmeerskipper-Treffen findet in diesem Jahr wieder im Rahmen der Reise- und Freizeitmesse f.re.e am Samstag, dem 23. Februar 2019 um 16.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Messe München, Raum B 52 (über Halle B5).

Erneut wartet der ADAC mit geballter Mittelmeer-Expertise auf: Neben Experten-Tipps von JoJo-Wassersport zur elektronischen Navigation an Bord und der Vorstellung der jüngst gelaunchten Online-Routenplanung im ADAC Skipper-Portal wird Michael Amme, Fotograf und Autor der „Yacht“ und Mitbetreiber des Portals blauwasser.de, einen Überblick die facettenreichen Reviere im Mittelmeer geben.

Unter Moderation von Dr. Steffen Häbich, Leiter Special Interest Tourismus beim ADAC e.V., stehen folgende Fachvorträge auf dem Programm:

„Sicher unterwegs – Elektronische Navigation an Bord“

Referentin: Simone Staudacher, JOJO Wassersport, München
Vortragsdauer: ca. 30 Minuten + anschließende Fragerunde/Diskussion

Online-Routenplanung mit dem ADAC Skipper-Portal

Referent: Axel Brinkmann, ADAC e.V., Redaktionsleiter Sportschifffahrt
Vortragsdauer: ca. 15 Minuten + anschließende Fragerunde und Diskussion

Das ideale Revier für jede Jahreszeit, jede Crew & jeden Anlass: eine Vorstellungsrunde der facettenreichen Mittelmeerdestinationen

Referent: Michael Amme, Betreiber blauwasser.de, Fotograf & Autor „Yacht“
Vortragsdauer: ca. 30 Minuten + anschließende Fragerunde und Diskussion

Dr. Steffen Häbich wird zusätzlich über Neuigkeiten aus Kroatien berichten, die aktuellen Informationen und Zahlen um Kurtaxe, klarieren & Co. stoßen bei den Kroatien-Skippern stets auf großes Interesse und Nachfrage.
Die aktuellen Aufenthaltsgebühren  mit entsprechenden Hintergrundinformationen finden Sie in der bereits im letzten September veröffentlichten Meldung Kroatien – Festsetzung der Kurtaxe für 2019

Nach den Vorträgen gibt es jeweils ausreichend Möglichkeiten für Fragen und Diskussionen, eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. Das Veranstaltungsende wird voraussichtlich um 18 Uhr sein.

Die Messe München und die ADAC Sportschifffahrt freuen sich auf zahlreiche Beteiligung.

Bayerns größte Reise- und Freizeitmesse lädt vom 20. bis 24. Februar (jeweils von 10 – 18 Uhr) auf dem Messegelände München ein, parallel dazu finden in zwei Sonderhallen wieder die MÜNCHNER AUTOTAGE (20. bis 24. Februar) und die Golftage (22. bis 24. Februar) statt.

Im Vorverkauf gibt es die Tagestickets für 9 € statt 12 € pro Person.

Online unter www.free-muenchen.de oder in den ADAC Vorverkaufsstellen (nur für Clubmitglieder)

BVWW wählt neues Präsidium

Das von der Delegiertenversammlung des Verbandes im Dezember 2018 neu gewählte Präsidium des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft e.V. (BVWW) hat sich den Mitgliedsunternehmen auf der Jahresmitgliederversammlung am 25. Januar 2019 zur boot Düsseldorf vorgestellt. Die Verbandsleitung, deren Amtszeit 4 Jahre beträgt, setzt sich nun wie folgt zusammen:

Präsident BVWW:

Robert Marx, Friedrich Marx GmbH & Co. KG, Hamburg (Wiederwahl)

Schatzmeister BVWW:

Karsten Klemme, Ecosail GmbH, Charter Ostsee & International, Heiligenhafen (Neuwahl)

Vizepräsidenten BVWW:

Martin Baum, Pantaenius GmbH & Co. KG, Hamburg (Wiederwahl)
Harald Kuhnle, Kuhnle Tours GmbH, Rechlin (Wiederwahl)
Sonja Meichle, ULTRAMARIN, Meichle + Mohr GmbH, Kressbronn (Wiederwahl)
Thomas Dederichs, Bts Europa AG, Mönchengladbach (Neuwahl)

In seiner Laudatio würdigte der alte und neue BVWW-Präsident Robert Marx die großen Verdienste, die sich Herr Bernd Gröver in seiner 23jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Schatzmeister um den Verband und die Wassersportwirtschaft erworben habe: „Bernd Gröver war in all den Jahren Garant für die wirtschaftliche Stabilität des Verbandes, hat sich in der gesamten Branche hohes Ansehen erworben und übergibt seinem Nachfolger einen gesunden und geordneten Haushalt.“

Nicht mehr zur Wiederwahl stellte sich auch Herr Harald Siegel, der das Amt des Vizepräsidenten seit 2013 bekleidet hatte. Robert Marx dankte auch ihm für seinen ehrenamtlichen Einsatz, die vielen guten Ideen und Anregungen, von denen der Verband während seiner Amtszeit immer profitieren konnte.

Ehrenamtliches Engagement, so der BVWW-Präsident, sei wichtiger denn je. Es sei Garant dafür, dass ein Verband glaubwürdig agiere, basisorientiert arbeite und die Probleme seiner Mitgliedsunternehmen aufgreife und Lösungen zuführe.

boot: Wassersportwirtschaft wächst zum 6. mal in Folge

Die größte Wassersportmesse der Welt geht mit einem erneuten Besucherrekord zu Ende.

 

 

Neun Tage Feierstimmung liegen hinter Ausstellern und Veranstaltern der boot Düsseldorf 2019. Gute Geschäfte, hervorragende Kontakte zu Wassersportfans und Fachbesuchern aus der ganzen Welt kennzeichneten die Messe, die am Sonntag zu Ende ging, und Messechef Werner Matthias Dornscheidt resümiert: „Ich habe ja schon viele Veranstaltungen hier in Düsseldorf erlebt. Aber diese boot war einzigartig. Großartige Stimmung in den Hallen, gut gelaunte Menschen in Urlaubsstimmung an den Ständen und hoch zufriedene Aussteller. Damit haben wir eindeutig unser Ziel erreicht: Diese magische Jubiläums boot wird allen in bester Erinnerung bleiben.“

Mit fast 2.000 Ausstellern aus 73 Ländern auf 220.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche setzte die boot 2019 eine neue Bestmarke. Fast 250.000 Wassersportler (boot 2018: 247.000 Besucher) reisten aus über 100 Ländern nach Düsseldorf. Damit bewies die boot eindeutig ihre Nummer 1-Position in der Welt. Neben den Besuchern aus Deutschland lagen die Niederlande, Belgien, Großbritannien, Schweiz und Italien an der Spitze der Herkunftsländer. „Die Aussteller berichten uns von super Geschäften und vielen neuen Kontakten in die ganze Welt. Die boot ist eindeutig eine Business-Plattform allererster Güte. Auch das vielfältige Angebot an internationalen Reisedestinationen in der Travel World lockte die Besucher“, erläutert boot Director Petros Michelidakis.

„Die Branche blickt voller Optimismus auf die kommende Wassersportsaison“, freut sich Experte Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft BVWW. Sowohl bei Motorbooten als auch bei Segelyachten gehe der Trend zu größeren Booten über 12 Metern Länge und kleinen Flitzern. Sehr gefragt seien auch Mehrrumpfboote, ein Trend, den die boot in der Halle 15 sehr gut darstellte. Tracht ergänzt: „Ich rechne damit, dass die boot 2019 der Impulsgeber und Motor für alle Bereiche des Wassersports sein wird. Unsere Mitgliedsunternehmen waren von der hohen Internationalität und Qualität der Besucher begeistert.“

Der Spagat zwischen Branchentreff mit B2B-Besuchern auf der einen und Trendsport-Event für das Publikum auf der anderen Seite gelingt der boot spielend. So nutzen Entscheidungsträger großer Charterunternehmen die Messe, um sich ein umfassendes Bild vom Markt zu machen, direkt mit den Herstellern in Kontakt zu treten und vergleichen zu können. Und dies vermehrt, denn das Chartern wird bei den Freunden der boot immer beliebter und ist in der Branche ein echter Trend. Mit 1.500 Segelyachten und Motorbooten an den Ständen der Aussteller war das Angebot für Charterfreunde riesig. So konnten potenzielle Charterer direkt auf der Messe ihr Urlaubsboot besichtigen und eine individuelle Wahl treffen.

Tauch- und Trendsport auf der boot Düsseldorf konnte ein weiteres Mal zulegen und war der Publikumsmagnet. 100.000 Surffans sahen sich die sensationellen Wellenritte auf „THE WAVE“ an. Viele Anbieter von Boards berichten von der wiederentdeckten Freude der Besucher am Surfsport. Stand-Up-Paddling, Windsurfen, Wellenreiten oder Wakeboarden begeisterten und die Wettkämpfe auf „THE WAVE“ oder im „Flatwaterpool“ machten den Menschen Lust auf Meer!

Auch die Crew der ADAC Sportschifffahrt freut sich über die erneut stark gestiegene Nachfrage und die durchweg positive Stimmung bei den Besuchern und Ausstellern. Das von der ADAC-Mannschaft präsentierte Leistungsangebot erfreute sich stets über große Nachfrage und Zuspruch. Neben den langjährig etablierten Serviceangeboten wie Bootsregistrierung oder dem Yachtcharter Vergleichs- und Buchungsportal begeisterte der Club die Messebesucher mit dem neuen ADAC Skipper-Portal. Der Online-Lotse bietet Skippern mehr als 2800 detaillierten Hafenbeschreibungen mit Informationen zum Ansteuern und für den Landgang zahlreiche Revier- und Sachinformationen, Seekarten und neuerdings eine Routenplanung für Binnengewässer.

Vom 18. bis 26. Januar 2020 läutet die boot das nächste Jahrzehnt ein und wird im kommenden Dezember ihren berühmten Schiffskran „Big Willi“ feiern: Der stärkste Messekollege wird 40 Jahre alt.

Nach MSC Zoe Havarie: Greenpeace untersucht angeschwemmtes Mikroplastik

Reederei MSC muss Frachtlisten offenlegen

Hamburg, 15. 1. 2019 – Jedes Hochwasser spült seit der Havarie des Containerschiffs ‚MSC Zoe‘ Mikroplastik an Borkums Strände. Dies dokumentieren Greenpeace-Aktivisten, die auf der Nordseeinsel die Aufräumarbeiten seit Tagen unterstützen. Nach Untersuchungen der grauen und weißen Plastikpartikel im mobilen Greenpeace-Labor handelt es sich um Granulat aus Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP). Beides sind Kunststoffe, die vorrangig zur Herstellung von Plastikverpackungen eingesetzt werden. Sie sind biologisch nicht abbaubar. Partikel dieser Art wurden zunehmend in Meerestieren und Seevögeln nachgewiesen. Die Reederei ‚MSC‘ stellt der Öffentlichkeit kaum Informationen zur verlorenen Fracht zur Verfügung. Entsprechend kann sich die Belastung mit Mikroplastik noch deutlich erhöhen. „Dieser Plastikmüll wird die Nordsee noch viele Jahre verschmutzen”, sagt Manfred Santen, Chemie-Experte von Greenpeace. „Um die Umweltrisiken besser abschätzen zu können, muss die Reederei den Inhalt der verlorenen Container gänzlich offenlegen.”

Mikroplastik entwickelt sich zu einem massiven Umweltproblem

Die winzigen Teile sind nur schwierig zu bergen. “Das Granulat am Strand aufzusammeln gleicht einer Sisyphos-Arbeit,“ sagt Santen. Greenpeace testet derzeit mit Staubsaugern und Greifern verschiedene Möglichkeiten der Strandreinigung. Seit der Havarie haben die freiwilligen Helfer jeden Tag Spielzeugpistolen, Plastikblumen, Verpackungen etc. am Strand eingesammelt. “Wir überschwemmen nicht nur unser Leben, sondern zunehmend auch die Natur mit Plastik. Unser Konsumverhalten muss sich dringend ändern“, sagt Santen.

Jedes Jahr gehen weltweit bis zu 1500 Container über Bord

Die ‚MSC Zoe‘ ist eins der größten Containerschiffe der Welt und hatte am 2. Januar in einem Sturm 283 Container verloren. Darunter befanden sich auch zwei Gefahrgut-Container mit Lithium-Batterien sowie ein Gemisch aus Peroxiden und Phthalaten, beides Ausgangsstoffe für die Kunststoffproduktion und gefährlich für die Umwelt. Greenpeace fordert Ortungssysteme für Seetransporte, um verlorene Güter so schnell wie möglich finden zu können. Jedes Jahr gehen weltweit schätzungsweise zwischen 500 und 1500 Container mit unbekanntem Inhalt verloren, die Ozeane und Strände vermüllen.

Container und Treibgut stellen auch eine große Gefahr für die Sportschifffahrt dar

Nicht erst seit Ausstrahlung des US-amerikanischen Fildramas „All is Lost“ mit Robert Redford als einzigen Darsteller ist die Angst mit einem herrenlosen Container oder Treibgut zu kollidieren insbesondere bei Einhand- und Offshore-Seglern allgegenwärtig. In dem erstmals 2013 ausgestrahlten Kinostreifen kollidiert ein Einhandsegler (gespielt von Robert Redford) mit seinem 39-Fuß-Segelboot „Virginia Jean“ mit einem einsam treibenden, halbversunkenen ISO-Container und erleidet anschließend Schiffsbruch.

Die Greenpeace-Schätzungen von jährlich bis zu 1500 in den Weltmeeren verlustig gehenden Containern sind alarmierend: für Skipper & Crews stellen diese nicht nur über Umweltverschmutzung und Kontaminierung ihrer aus de Meer gewonnen Nahrung eine indirekte Gefahr dar, auch das direkte Risiko einer Havarie ist ständig mit an Bord.