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Bilderrätsel KW 31 – Wo ist es? Mit GEWINN!

Das war kniffelig. Sieht aus wie Friesland, ist es aber nicht. Total nicht. Es handelte sich um den Hafenkanal in Goes in Zeeland. Von der Oosterschelde geht es durch eine Schleuse und dann ganz idyllisch mitten in die kline Großstadt Goes. Dort liegt man im Stadthafen bestens geschützt und direkt in der Stadt. Besser geht nicht. Auf jeden Fall ist das eine Reise wert. Und weiter geht´s:

Auch in dieser Woche sind wir wieder in den Niederlanden unterwegs. Bloß wo? Sie wissen, wo es ist und wie dieser Ort heißt? Dann schreiben Sie uns an [email protected] Viel Spaß beim Raten!

ACHTUNG: Es gibt wieder etwas zu gewinnen! Der oder die Erste, der die richtige Lösung PER E-MAIL an die Redaktion sendet, kann aus einem dieser Bücher des Hayit-Verlages wählen:

Nautische Reisetipps IJsselmeer
Watteninseln Niederlande
Revierführer Zeeland

Zur Info: Nach der Vorstellung des Revierführers Zeeland auf Stegfunk.de haben wir mit dem Verlag die Absprache getroffen, dass wir einen der Revierführer als Preis herausgeben können. Stegfunk.de verdient daran nichts.

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Mal wieder Papeete

Mo.,02. Aug.2021, Franz.Polynesien/Tahiti/Papeete, Tag 2619, 22.204 sm von HH

Die Überfahrt war erste Sahne. Dabei fing es am Vorabend mit leichtem Magengrummeln an. Im wahrsten Wortsinn. Schuld waren die Hähnchenkeulen, die es zum Abendbrot gab. Achim war richtig schlecht, mir nur ein bisschen. Somit gehen die extra für die Überfahrt mit gebratenen Keulen über die Kante. Die Schiffshalter freuen sich.

Morgens geht es uns aber wieder gut. Aufbruch. Die Wettervorhersage stimmt mit der Realität überein. Vier Windstärken von schräg hinten. Mäßige Dünung. Atanga liegt leicht auf der Seite, nichts wackelt, nichts klappert. Geruhsamer Schlaf bereits in der ersten Nacht. Champagner-Segeln wie es neuerdings genannt wird. Zwischen fünf und sieben Knoten gleiten wir voran. Segeln kann ja sooo schön sein. Nur die Versorgung ist ohne die Hühnerkeulen etwas dünn. Das Versorgungsschiff wollte auch nicht mehr vor unserer Abfahrt kommen und ein paar ersehnte Gurken oder Tomaten bringen. Wir wühlen uns durch weniger beliebte Reste im Vorratsschrank. Mal sehen, was noch zu Krautsalat und Kartoffelsalat passen könnte. Vielleicht sind wir auch deshalb so schnell. Atanga ist zum Leichtgewicht geworden.

Unser Wetterfenster-Glück hält knapp 24 Stunden, dann bricht der Wind – wie vorher gesagt, man höre und staune – zusammen. Aber da sind wir längst nah an Tahiti.  Die letzten dreißig Meilen motoren wir direkt bis zur Marina. Und unser Glück hält an. Wir finden tatsächlich einen freien Platz. Das freut mich für Achim. Für ihn ist es alleine in der Marina zu wohnen angenehmer als am Anker zu hängen. Direkt gegenüber liegt die JajaPami, alte Sundowner-Mitstreiter :mrgreen: Hier weiß ich ihn gut aufgehoben.
Und Morgen wird erst mal ordentlich eingekauft. Im Wunderland Tahiti.

Das erste Morgenlicht nach einer sternenklaren Nacht – wundervolle Momente

 


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Recht Kolumne: Gute Seemannschaft?

Frits Hommersom ist seit 20 Jahren als Rechtsanwalt spezialisiert auf alle Themen rund um die Freizeitschifffahrt. Denn leider geht auch beim liebsten Hobby nicht immer alles reibungslos vonstatten. In seiner Kolumne bearbeitet er für Stegfunk.de heute das Thema Schiffsführung.

Wichtig: Für den Inhalt ist Frits Hommersom verantwortlich. Meinungen und Auslegungen müssen nicht zwangsläufig den Ansichten von Stegfunk.de entsprechen. Diese Kolumne erstellt Frits Hommersom für Stegfunk.de kostenlos im Austausch für die Sichtbarkeit auf der Seite. Hier ist sein Text, der sich auf Niederländisches Recht bezieht

Gute Seemannschaft und Haftung

Auf der Straße nennen wir sie Vorfahrtsregeln, aber auf dem Wasser sprechen wir von Ausweichregeln. Sie müssen alles tun, um eine Kollision zu verhindern. Das nennt man gute Seemannschaft. So wie es für den Straßenverkehr Regeln gibt (Straßenverkehrsordnung), müssen wir auf dem Wasser die Regeln der Binnenschifffahrtspolizeiverordnung (BPR) beachten. Wenn Sie das nicht tun, haften Sie prinzipiell für entstandene Schäden. Und umgekehrt: Wenn ich alles nach Vorschrift mache, bin ich dann abgesichert? Nun, nein! Im Gegensatz zum Straßenverkehr gibt es auf dem Wasser einen sehr wichtigen, sogenannten offenen Standard: gute Seemannschaft. Im Bpr ist dies in den Artikeln 1.04 und 1.05 festgelegt.

„Nicht ganz“

Wenn Sie sich an die Regeln halten, ist in der Regel auch eine gute Seemannschaft vorhanden. Die Grundregeln des Ausweichens sind einfach: Luv weicht vor Lee, Motor weicht dem Muskel und dem Segel aus. Noch wichtiger ist, dass Sie zwar die Vorfahrt haben, diese aber niemals nehmen sollten.

Gute Seemannschaft bedeutet auch, dass Sie nicht in eine „Last-Minute“-Situation geraten wollen.

Hinschauen und einschätzen, was andere Wassernutzer tun, ist Pflicht und kann viele Ärgernisse verhindern. Manchmal können Sie eine Situation, in der Sie einfach nicht sein wollen, verhindern, indem Sie einfach nur ausweichen, verlangsamen oder beschleunigen. In der Tat ist man ein guter Segler, wenn man es eben nicht darauf ankommen lässt!

Kreuzende Schiffe

Die Regeln für Ausweichmanöver sind besonders wichtig für sich kreuzende Schiffe. Ein klassisches Beispiel:

Ein Schiff fährt am Steuerbordufer der Hauptwasserstraße und ein anderes kommt vom Steuerbordufer einer Nebenwasserstraße. Die Hauptregel ist klar: Das Schiff, das nach Steuerbord segelt, hat Vorfahrt vor kreuzenden Schiffen. Aber vielleicht kennt der Skipper die Regeln nicht oder hat nicht in die Karte geschaut? In diesem Fall kann von dem Schiff, das Vorrang hat, erwartet werden, dass es Maßnahmen ergreift, um eine Kollision zu verhindern. Geschieht dies nicht, geht der gesamte Schaden sicher nicht zu Lasten des kreuzenden Schiffes.

Mithaftung

Ein markantes Beispiel ist eine Kollision bei Terneuzen. Die Verkehrsleitzentrale hatte beide Schiffe über die Anwesenheit eines anderen Schiffes auf Kreuzungskurs informiert, aber keines der beiden Schiffe nahm über UKW-Funk Kontakt mit dem anderen auf.

Obwohl ein Schiff einen Fehler gemacht hatte, indem es nicht auswich, entschied das Gericht, dass das Schiff, das auswich, auch für den Schaden zu 75-25 Prozent mitverantwortlich war. Nur ein paar weitere Überlegungen aus Entscheidungen des niederländischen Seegerichts: „Das Verfolgen der Positionen ist eine Sache der guten Seemannschaft“, „Von Reisevorbereitung konnte keine Rede sein“ und „Die Kursänderungen in dieser Phase scheinen nicht von guter Seemannschaft diktiert worden zu sein. Und auch der Schnellboot-Skipper, der nicht bedacht hatte, dass seine Heckwelle einem anderen Schiff Probleme bereiten könnte, wurde haftbar gemacht.

Achten Sie auch bei Segelwettbewerben immer darauf, was in den Segelregeln steht. Bei fast allen Rennen auf öffentlichen Gewässern, die nicht exklusiv abgegrenzt sind, bleibt das BPR in Kraft. Sie werden also immer gute Seemannschaft anwenden müssen, auch wenn es Sie einen Platz oder sogar den Sieg kosten kann.

Vorsichtsmaßnahmen (Art. 1.04)

„Der Schiffsführer hat, auch wenn diese Vorschriften keine ausdrücklichen Regelungen enthalten, alle Vorkehrungen zu treffen, die nach guter Seemannschaft oder nach den Verhältnissen, in denen sich das Schiff oder der Verband befindet, erforderlich sind, um insbesondere zu vermeiden: das Leben von Personen zu gefährden; Schäden an anderen Schiffen oder schwimmenden Gegenständen oder an Ufern oder an Bauwerken und Anlagen jeder Art, die sich in der Wasserstraße oder an ihren Ufern befinden, zu verursachen; die Sicherheit oder den reibungslosen Ablauf der Schifffahrt zu gefährden.“

Abweichung von den Vorschriften (Art. 1.05)

„Der Schiffsführer muss im Interesse der Sicherheit oder des reibungslosen Ablaufs der Schifffahrt (…) nach guter Seemannschaft von den Bestimmungen dieser Vorschriften abweichen.“

 

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Eine neue Art Motoryacht entsteht – Voilá: Der Rover

Info: Stegfunk.de begleitet die Werft auf ihrem Weg durch den Designprozess, den Bau, die Tests bis hin zur Ablieferung. Stegfunk.de wird dafür von der Werft bezahlt. Für den Leser entstehen dabei hoffentlich spannende Artikel mit Einblicken in die Entwicklung und den Bau einer modernen Motoyacht.

Der Rover: klug – für alles bereit – unabhängig

Ein Rover sein. Darum geht man zu den Pfadfindern. Rover, das sind die Großen, die Coolen, die Freien. Die Altersgruppe so ab 17 Jahren. Die, die ständig unterwegs sind, das berühmte Leben in Fahrt zelebrieren. Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort. Dabei ein bißchen schlitzohrig, Nachts bis spät am Lagerfeuer sitzen und auch mal ein Bier trinken. Doch wenn es darauf ankommt, stehen die Rover bereit, helfen, wo sie nur können. Sie sind echte Pfadfinder, haben die Idee der Scouts verinnerlicht. Füreinander einstehen, die Welt zu einem besseren Ort machen. Rücksichtsvoll mit Anderen sein und gleichzeitig seinen eigenen Weg gehen.

Zügig reisen mit imposantem Auftritt!

Ja, ein Rover möchte man sein. Oder auf einem die Gewässer Europas bereisen. Denn genau dafür ist der Rover 54 erdacht worden: Reisen, mit großem Aktionsradius und großer Reichweite und gleichzeitig mit einem möglichst geringen Impact auf die Welt um einen herum. Leise, mit geringem Verbrauch und nur geringer Wellenhöhe, dabei zügig unterwegs, wenn es erforderlich ist. Und eben bereit für alles, was da an an Abenteuern auf dem Wasser auf sie wartet. 20 Knoten sind drin, so reist es sich gediegen auch auf bewegtem Wasser. Rund 2 x 300 PS reichen für den angestrebten Topspeed. Bei einer Länge über alles von 16,50 Metern ist das doch ein Wort, oder? Natürlich wird das nur möglich durch den Bau in Aluminium. Dabei ist der komplette Speed-Range auch abrufbar: Kein aufsteigender Bug, keine Tsunamis auf umliegenden Badestränden beim Übergang in die Gleitfahrt, nein. 40 Zentimeter Wellenhöhe. Mehr nicht. Zügig reisen ohne Bullshit. No-Nonsense im allerbesten Sinne. Und damit ganz im Sinne eines Rovers: Immer und überall sein und dabei immer freundlich bleiben zur Welt um einen herum. Aber eben auch: Cool, frei und unabhängig sein! Und dabei auch noch gut aussehen.

Klug erdacht – gut gebaut

Möglich wird dies, durch ein kluges Rumpfdesign. Wie in den vorangegangenen Teilen unserer Serie besprochen, ist es das Zusammenspiel aus ausgefuchster Platzierung der einzelnen Flächen des Multiknickspantrumpfes, einer perfekt ausgelegte Spraykante, der richtigen Form des Hecks und einer passenden Verteilung des Volumens und damit des Auftriebs im Wasser. Gar nicht so einfach, bei der Vielzahl dieser Faktoren, eine optimale Mischung zu finden. Hier halfen dem Projektvordenker und Erfinder der Marke Rover Glenn Cornelissen der seit Jahren in der väterlichen Werft Euroship sehr erfolgreich Schiffe baut, die Experten von Van Oossanen. Auch die Erfahrung von Vater Kees fließt natürlich ein in die Rover. Sie alle simulierten, rechneten, brachten Ideen ein. Bis schließlich genau das auf dem Papier stand, was Glenn schon so lange im Sinn hatte: Eine super coole Yacht, solide, für alle Wasser gebaut und dabei ohne schicki-micki Firlefanz. Funktion, Qualität und Design in perfekter Ausprägung.

Die Simulationen der Wasserwisser aus Wageningen sind so präzise, dass sich Verbrauch, Geschwindigkeit, Größe und Steigung der Propeller schon jetzt auf den Zehntelknoten genau vorherberechnen lassen. Und wetten, wenn das Schiff schwimmt, wird es genau so kommen? Das ist dann Aufgabe der Werft. Aus den riesigen Aluplatten passende Puzzleteile zu erschaffen, diese präzise miteinander zu verschweißen, penibel auf das Gewicht zu achten und die Technik akribisch genau zu installieren. „Wir freuen uns wahnsinnig auf diese Aufgabe und sind uns absolut sicher, dass unsere Kunden mit dem Ergebnis rundum zufrieden sein werden“, sagt Glenn Cornelissen. Er arbeitet nun schon viele Jahre auf der väterlichen Werft und hat sich so das Rüstzeug erworben, um nun den Schritt zu einer eigenen, unabhängigen Marke zu gehen. „Natürlich wäre es töricht, nicht von der Erfahrung und dem exzellenten Können von Euroship zu profitieren. Wir nehmen für die Rover das Beste aus allen Welten: Ein sexy Design, kluger Entwurf und langjährige Erfahrung einer renommierten Werft“.

Große Rumpffenster sorgen für viel Licht auf der unteren Ebene

Diese Werft kann und will gar nicht verleugnen, dass sie auch eine Menge Erfahrung mit dem Bau von Berufsschiffen wie Patrouillefahrzeugen hat, die jeden Tag aufs Neue aufs Äußerste gefordert werden und dabei immer zuverlässig funktionieren müssen. Denn genau daran erinnert die Rover 54 auf den ersten Blick: Ein großes Steuerhaus mit vorgeneigter Frontscheibe, vergleichsweise niedriger Freibord, ein negativer Steven mit Bugspriet für den Anker und ein flaches Heck. Das sieht megastark aus, bietet besten Zugang zum Wasser, wenn die Crew baden möchte und hat zudem Vorteile bei der Gewichtsverteilung. Auch der negative Steven vereint mehrere Funktionen auf sich: Eine Verlängerung der Wasserlinie, mehr Auftrieb und eine bullige, nach vorn gerichtete Optik. Ein Sprung auf höhe der Deckskante bricht die sonst allzu martialische Optik gekonnt ebenso, wie die großen Fensterflächen im Rumpf. Das achtern weit überstehende Dach des Deckshauses schafft eine formidable Lounge-Area auf dem Achterdeck. Natürlich ist die Badeplattform riesig um von dort ungehindert schwimmen zu können und natürlich ist sie nicht fest installiert, sodass die Rumpflänge das wichtige Maß von 15 Metern nicht überschreitet, die Fahrt auf dem Rhein geht also ohne Patent. Dass bei einer Marschfahrt von 6 Knoten mit den 1200 Litern Diesel aus den Tanks rund 1400 Seemeilen weit entfernte Ziele angesteuert werden können, ist ebenfalls das Resultat der klugen Bauweise.

Eine Yacht also, die einen quer durch Europa und weit darüber hinaus tragen kann. Mittelmeer, Kanaren, Azoren, Schottland, Norwegen und die Ostsee: Das sind die künftigen Destinationen dieses Rovers. Natürlich ist er unter Entwurfskategorie A entworfen worden, sodass immer genügend Stabilitätsreserven vorhanden sind, auch wenn die Bedingungen mal etwas ungemütlich werden. Der Rover wird alles tun, um auf seine Crew aufzupassen. Und einmal im sicheren Hafen angekommen wird er ihr ein wohnliches Zuhause und eine Plattform für schier unendliche quality Time sein. Doch darüber erfahren Sie mehr in der nächsten Ausgabe unserer Serie.

Technische Daten:

Loa:                                                                      16,50 Meter

Rumpflänge:                                                          14,95 Meter

Breite:                                                                    4,60 Meter

Tiefgang:                                                                0,95 Meter

Gewicht:                                                                19,8 Tonnen dry

Dieseltank:                                                            1200 Liter

Wassertank:                                                          1059 Liter

Grau/Schwarzwassertank:                                       890 Liter

Topspeed mit 2 x Volvo Penta D4-320: 20 Knoten

www.roveryachts.com

 

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SV Mala – Gesche Hagemann + Stephan Will GER

TIEFENENTSPANNT UNTERWEGS
Moin Peter, ein tiefenentspannten Gruß an Dich von Bord & weit draußen auf der Nordsee :). Nach einem arg windigen Beginn, von Harlingen aus genießen wir die Nachtfahrten & lassen uns steuern. Hochzufrieden & auf dem Weg Richtung Elbe, die wir heute später in der Nacht so gegen 3-6 Uhr langsam vor den Bug bekommen sollten. Windpilot steuert, Crew & Hund schlafen, Schiffer liegt faul im Cockpit, schaut zu & genießt.
Liebe Grüße, STEPHAN! SV Mala

Hydrovane – Nachdenklichkeiten

NACHTRAG ZU: AUSDRUCK VON ZWEIFEL – WIE KANN HYDROVANE WIRKLICH GUT SEIN?

Bernhard Heise NZ

Verflixte Segelplanung

Fr.,30. Jul.2021, Franz.Polynesien/Tuamotu/Fakarava/Rotoava, Tag 2616, 21.949 sm von HH

Wenn wir uns in einem einig sind, dann darin, dass wir uns bei zeitlichen Planungen eine Reserve einrechnen. Achim ist noch ein bisschen strenger als ich. Da es aber mein Flug ist, der am 8. August morgens früh in Papeete startet, durfte ich bestimmen, dass unsere Abfahrt nach Tahiti am 28. Juli sein sollte. Meine Rechnung war einfach – drei Tage maximale Segelzeit (ungefähr 230 Seemeilen), Ankunft also spätestens am 31 Juli. Gute Reserve für ein gutes Gefühl.
Morgen ist der 31.Juli und wir dümpeln noch immer in Fakarava. Die Reserve schmilzt in der Flaute dahin. Von den acht Wochen, die wir jetzt hier sind, hat es sieben Wochen mit Windstärke vier bis fünf aus Osten geweht. Jeden Tag. Mal etwas weniger, mal etwas mehr. Wenig Wind hatten wir zwischendurch nur mal für drei Tage.
Das Hoch, was uns den Sturm in Hiriva bescherte, hat den gesamten Wind abgesogen. Seit zehn Tagen haben wir Flaute. Anfängerfehler! Niemals, wirklich niemals Ort und Zeitpunkt gleichzeitig festlegen.

Noch bin ich entspannt. Denn natürlich habe ich neben der zweiten Reserve noch die erste Haupt-Reserve eingeplant. Außerdem haben wir herausgefunden, dass ich für meinen Flug keinen PCR-Test brauche. Das spart einen dreiviertel Tag Rennerei in Papeete. Ich kann einen weiteren Tag auf die Reservebank legen.
Die Windvorhersage verspricht segelbaren Wind ab Morgen. Allerdings schwach und nur für zwei, drei Tage, dann folgt das nächste Flautenloch. Wollen wir nicht motoren, müssen wir Morgen los. Die Vorbereitungen sind jetzt fast abgeschlossen: Vorkochen, Dinghy verzurren, was fliegen kann, wird verstaut und alle Spielzeuge wieder an ihre angestammten Plätze gelagert.

Fakarava verabschiedet sich spannend von uns. Wir lernen eindrücklich, dass es in diesem Atoll nur so vor Haien wimmelt. Achim schnorchelt am Propeller, um noch ein paar Gewächse zu entfernen. Und ich will gerade duschen gehen (wie immer mit Sprung ins Meer) – meine Brille liegt schon auf dem Tisch. Da sehe ich Achim in einem Affenzahn an Atanga vorbei zur Badeleiter schwimmen. „Nanu, was hat er denn?“, denke ich. „Oh, das ist ja ein großer Schiffhalter unter ihm“, denke ich dann. „Oh, oh. Oh weia, das ist ja ein Hai“, begreife ich. Wenn ich ihn ohne Brille sehen kann, muss er groß sein. Während Achim an der Badeleiter versucht aus seinen Flossen zu kommen, renne ich nach meiner Brille. Dann hetzte ich schnell zur Reeling zurück. Da kommt wieder, der Oschi. Er schwimmt nah unter der Wasseroberfläche, ist gut zu erkennen. Dreht noch einen Halbkreis um Atanga und verschwindet. Dann hat Achim sich auch endlich von seinen Flossen befreit und kann aus dem Wasser steigen.
Wir sind ganz gut in Hai-Bestimmung, unseren Lieblings-Fischen: Es war definitiv kein Ammenhai, der nicht mal Zähne hat, aber eine gute Größe erreichen kann. Es war auch kein spaddeliger Weißspitzen-Riffhai. Es war überhaupt gar kein Riffhai. Da er recht hell erschien von oben und keinerlei Färbung aufwies, tippen wir auf einen Zitronenhai. Ausgewaschen kann er drei Meter lang sein. Sie gelten als harmlos. Aber weiß der Hai das auch? Meine Dusche fällt dann heute etwas kürzer aus und ohne ausladende Schwimmbewegungen weg vom Schiff. :mrgreen:

 

Ciao, Fakarava, du warst toll und hast uns viel Spaß gemacht.

Auf Wiedersehen Fakarava


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In eigener Sache…Stegfunk macht Urlaub bis 9.8. – Info läuft weiter!

Und noch eine Sache: Anderthalb Jahre gibt es Stegfunk.de jetzt. Dank toller und treuer Leser (Vielen Dank!) ist die Wassersportbranche auf uns aufmerksam geworden. Da man mit Bannern auf der Seite nur einen Teil der Kosten decken kann, haben wir uns von Anfang an entschlossen auch Advertorials zu machen. Also Artikel, die wir schreiben, für deren Erscheinen jedoch jemand zahlt und dafür auch (begrenzt) beim Inhalt mitreden darf.

Zuletzt ist es uns gelungen, einige dieser Advertorials an den Kunden zu bringen. Das freut uns natürlich. Gleichzeitig wollen wir Sie liebe Leser damit nicht überstrapazieren. Wir tun alles dafür, die Artikel lesenswert und spannend zu halten. Mit Erkenntnis- und Spaßgewinn beim Lesen. Auch diskutieren wir etwa bei Bootstests oftmals um einzelne Worte, um wenn nötig, auch mal sagen zu können, wenn was nicht stimmt. Das ist bislang immer gelungen.

Wichtig: Wenn Ihnen, liebe Leser, einmal auffällt, dass ein Advertorial nicht passt, es langweilt oder was auch immer damit nicht stimmt, dann bitten wir um Rückmeldung. Denn Stegfunk.de ist zu allererst für die Leser. Und wenn dann am Ende ein bißchen Kohle übrig bleibt, umso besser. Danke.

Groetjes

Alex

[email protected]

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Advertorial: AWN-Partner RaJo-Boote im Hochwassereinsatz

In eigener Sache: AWN und Stegfunk haben gemeinsam eine kleine Serie von Geschichten über den Start im Shop in Wassenberg erdacht. Stegfunk.de hält das für interessanten und lesenswerten Inhalt, AWN verspricht sich davon mehr Kunden im Shop. Entsprechend macht Stegfunk.de damit Umsatz. Der Leser erhält Einblicke in das Leben eines Wassersportshops und vielleicht den ein oder anderen Tipp. Wir finden: Eine gute Sache für alle. Und jetzt viel Spaß beim Lesen!

Boote vor dem Wasser retten? Das klingt erstmal unlogisch. „Der Wasserstand an der Maas kann immer mal etwas schwanken, darum liegen die meisten Boote an Schwimmstegen. Die steigen und fallen mit dem Wasser. Im Sommer gibt es aber auch Liegeplätze direkt am Ufer, etwa beim Camping Hatenboer. Da sind die Boote dann am Ufer festgemacht, wenn das Wasser steigt, können sie nicht mit. Man muss sie retten“, berichtet Joecken.“Wir sind dann Donnerstags hin mit Watthose und Rettungswesten bewaffnet und haben eine ganze Reihe Boote in Sicherheit gebracht. Meinen Leuten hab ich gesagt, dass sie alle Rettungswesten tragen müssen. Bei allem Willen Boote zu retten, geht die Sicherheit natürlich immer vor! Ich hatte vorher mit dem Hafenmeister gesprochen, dass wir die Schiffe in den Hafen an die Schwimmstege legen können. Da lagen sie sicher“.

Geschafft! Die ersten Boote liegen sicher am Schwimmsteg

Dazu aber muss man zunächst die Boote um eine Halbinsel herum und durch eine Brücke schleppen, die Schlüssel waren schließlich bei den Eignern, die viele Kilometer weit weg wohnen. Nur ein Boot reichte zu dem man den Schlüssel hatte reichte aus, um alle anderen in Sicherheit zu bringen. „Einige wussten gar nicht, dass wir ihr Schiff verlegt haben oder dass es ein Hochwasser gab. Die waren völlig überrascht, als wir die anriefen um ihnen zu sagen, dass ihr bestes Stück jetzt woanders liegt. Einer hat sogar gesagt: ‚Oh, ich wollte am Wochenende fahren gehen!?‘. ‚Das wird erstmal nichts‘ hab ich da gesagt“, so Joecken weiter. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. So sieht es auch Leo Joecken: „So ist das eben: Das macht man dann einfach und fertig aus!“

Wenn die Boote nicht an Schwimmstegen liegen, wird es gefährlich, wenn das Wasser steigt

Hochwasser gibt es an der Maas immer mal wieder, die kommen jedoch meist im Winterhalbjahr, wenn die Schiffe sicher an Land stehen. Ein solches Ereignis mitten im Sommer ist sehr ungewöhnlich. Auch die Menge an Wasser war besonders. Es ist seit Beginn der Aufzeichnung 1911 niemals mehr Wasser durch die Maas geflossen als in den Tagen im Juli. Eine wirklich besondere Situation, die dank des Einsatzes von AWN-Aprtner RaJo-Boote für einige Eigner etwas weniger dramatisch ablief.

Eigentlich wollten wir hier auf Stegfunk.de in Zusammenarbeit mit AWN und RaJo-Boote erzählen, wie die ersten Wochen im neuen AWN-Shop so verlaufen. Die Aktualität hat uns aber überholt und so beginnen wir direkt mit dem Bericht zur Bootsrettung in Roermond. Vielen Dank den Leuten von RaJo für ihren Einsatz. Natürlich ist uns klar, dass es auch richtig große Dramen gegeben hat rund um das Hochwasser. Umso wichtiger finden wir jedoch, auch einmal eine positive Geschite aus dem Chaos zu erzählen. Allen Betroffenen wünschen viel Stärke im Umgang mit den Folgen dieses dramatischen Hochwassers!

In den nächsten Wochen geht es dann los mit: „Neues aus dem Shop“. Viel Spaß dabei!

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Wassersport in den Niederlanden auf einen Blick – KW 31

Die Urlaubsperiode ist in vollem Gange, leider fast ohne Deutsche. In Zeeland etwa sind kaum Landsleute zu sehen, in anderen Revieren scheint das ähnlich. Reisewarnung und drohender Test bei Rückreise haben die Menschen abgeschreckt.

Corona: Die Niederlande sind also Hochinzidenzgebiet. Worauf es dabei zu achten gilt, steht im Corona-Update hier auf Stegfunk.de Im Land selbst merkt man von der Situation nichts. Alles läuft ganz normal. Die Inzidenzen sinken wieder, allerdings steigen die Krankenhausbelegungen langsam an. Die Regierung besorgt das nicht, das sei im erwarteten Rahmen.

Wichtige Info zu den Wasserstraßen

Groningen: Die Driebondsbrug in der Staande Mast Route wird bis zum 31. Dezember  geöffnet von 9 bis 16 und von 18 bis 20 Uhr. Am Sonntag von 9 bis 19 Uhr

Friesland:  Brücken in der Provinz Friesland können teilweise per App geöffnet werden

Overijssel: Für die Brücke Ossenzijl gelten maximale Abmessungen von 20×4,5 Meter. Auch hier muss bis auf Weiteres mit Verzögerungen gerechnet werden

Flevoland: Die Zwolsebrug (in den Randmeren) wird an Werktagen zwischen 7 und 9 Uhr und zwischen 16 und 18 Uhr nicht bedient

Noord Holland: Die Coenbrug in Zaandam wird bis auf Weiteres (s.u.) nicht bedient. Die Arbeiten werden wohl noch eine Weile andauern

Zuid Holland: Die Haringvlietbrücke ist bis auf Weiteres gesperrt. Wer die Sperrung nicht umfahren kann, für den gibt es eine Öffnung immer Freitags morgens zwischen 10 und 12 Uhr. Dazu anmelden unter Telefon +31 887974990

Zeeland: Keine Meldungen

Brabant/Limburg: Die Maas ist wieder zum Befahren geöffnet, die Schleusen wieder normal in Betrieb. Die Grensmaas zwischen Wessem und Maaseik ist für unmotorisierte Fahrzeuge gesperrt. Die Warnung vor starker Strömung und Treibgut betshet weiter. Nachts soll nicht gefahren werden // Die Schleusen Helmond bis Scheuse 13 in der Zuidwillemsvaart werden Samstags nur noch bis 16 Uhr und Sonntags bis 17 Uhr bedient

In eigener Sache: Was bedeutet „bis auf Weiteres“ in den Meldungen? Das wissen wir leider auch nicht. Es kann alles heißen zwischen ein paar Minuten bis hin zu mehreren Monaten. Das geht aus den Meldungen auf Vaarweginformatie leider nicht hervor. Sollten wir dann lieber nicht melden? ->Was, wenn die Störung dann länger dauert? Melden? -> Was, wenn die Störung schon bald aufgehoben ist? Wir haben uns für „immer melden“ entscheiden. Denn das gibt Ihnen, liebe(r) LeserIn die Möglichkeit, genau hinzuschauen auf Vaarweginformatie. OK?

Sperrungen und besondere Behinderungen sind darüberhinaus bei Redaktionsschluss nicht gemeldet.

Allgemein: Es ist immer empfehlenswert, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob die geplante Route Hindernisse enthält. Das geht am besten auf vaarweginformatie.nl

Sperrungen auf Autobahnen und Bundesstraßen

Eine kleine Änderung hier. Wir melden, auf welchen Autobahnen Sperrungen geplant sind. Ist Eure dabei, eben auf den Link klicken und schauen, was genau Sache ist, OK?

Vom 29.7. bis 5.8. werden Sperrungen erwartet auf folgenden Autobahnen:

– A 5, A 7, A 15, A 59, A 200 und A 348

Vom 29.7. bis 5.8. werden Sperrungen erwartet auf folgenden Landstraßen:

– N 7, N 14, N 35, N 228 und N 256 (Zeelandbrug)

Alle Meldungen im Überblick auf ANWB.nl

Das Wetter in Holland

Ein Tief zieht von Großbritannien noch Norwegen und bringt an seiner Südseite starken Wind aus Südwest (Böen bis 32 Knoten, 7-8 Bft). Das Tief bringt Regen mit sich, der bis Sonntag anhält. Die Temperaturen erreichen nicht die 20 Gradmarke. Schade. Erst zu Beginn der neuen Woche wird das Wetter etwas besser.

Tide

Die Tide in Stavenisse (Oosterschelde) und Harlingen

Sonstiges

Bleiben Sie gesund!
Abwarten, wie sich die Corona-Lage in den Niederlanden entwickelt.

In eigener Sache: Hat Ihnen die Info geholfen? Dann können Sie, wenn Sie wollen, natürlich ganz freiwillig der Redaktion hier eine Tasse koffie verkeerd spendieren. Auf „senden“ klicken. Van harte bedankt! En blijf gezond!

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Müll

Mi.,28. Jul.2021, Franz.Polynesien/Tuamotu/Fakarava/Rotoava, Tag 2614, 21.949 sm von HH

Nur unser Müll von knapp fünf Wochen

 

Diese Menge Müll haben wir in knapp fünf Wochen erzeugt. Und dass, obwohl vielfach die Umverpackungen direkt nach dem Einkauf entsorgt worden sind. Reis und andere Schüttgüter bewahren wir in Plastikflaschen auf. Wir vermeiden Müll, wo es geht, aber viele Lebensmittel bekommt man ohne dreifach Verpackung ja gar nicht gekauft. Viel von unserem Müll-Volumen stammt von Konservendosen, halbwegs guter Müll, aber es ist erschreckend viel.
Es blutet das Herz den Müll auf einer Insel wie Fakarava zu entsorgen. Möchte man doch lieber täglich den Strand vom Müll befreien. Aber das Sammeln ist frustrierend. Nach jedem Sturm liegt wieder alles voll.

Auf den kleinen Inseln gibt es keine vernünftige Müllentsorgung. Etwas abgelegen vom Ort, in einer Sackgasse oder im Wald findet man sie unweigerlich, wenn man über die Inseln wandert. Der Müll wird auf einen Haufen gekippt und lieblos angezündet. Der Plastikmüll brennt nicht heiß genug ab. Schwelbrände sorgen für maximalen Ausstoß von schädlichen Gasen. Über die angekohlten Reste wird Schotter oder Erde gekippt. Aber besser als alles ins Meer zu kippen.

Schwelbrand auf der Kippe auf Fakarava

hier Hao

Müllkippe auf Gambier

Große Müllkippe auf Bora Bora mit viel mehr Menschen – Folien sollen das Einsickern von Giften verhindern

So weit wir gesehen haben, gibt es auf fast allen Inseln Behälter zum Sammeln von Uhren- und Taschenlampen-Batterien. Die Boxen sind meistens randvoll. Autobatterien dienen häufig als Gewicht für Planen oder Pavillons. Oder sie stehen irgendwo dutzendweise hinter einem Schuppen einer kleinen Werkstatt. Das Anliefern von Neuware klappt reibungslos, die Rückführung ist ausbaufähig.
Es werden auch Dosen und Glas gesammelt – auf Tahiti, Gambier, Hao und Fakarava. Das Prinzip der Mülltrennung hat sich aber noch nicht komplett herum gesprochen. Zwischen Dosen liegen Glasflaschen und Plastik oder die Sammelbehälter stehen leer. Da in Deutschland auch nach vierzig Jahren Mülltrennung Container noch immer falsch befüllt werden, ist es sicher auch in Französisch Polynesien noch ein langer steiniger Weg. Dabei sind die Polynesier sehr ordentlich. Überall wird geharkt und gefegt. Auch außerhalb des eigenen Grundstückes wird für Ordnung gesorgt. Überall stehen Mülltonnen, die benutzt werden.

Auf Gambier wurde der Bevölkerung letztes Jahr eine Schredder-Maschine für Glas und Metall präsentiert. Eine groß aufgebautsche Aktion anlässlich der Feierlichkeiten zum französischen National-Feiertag. Hoffentlich hält die Maschine länger als der Vorgänger. Die alte Pressmaschine für Metall scheint nach einiger Zeit kaputt gegangen zu sein, wie anklagende Haufen von Metalldosen beweisen. Ob die gepressten Ballen jemals mit dem Versorgungsschiff zum Recycling gebracht werden? Bsld dürften sie komplett eingewachsen sein.

Mühsam gesammelte Dosen und Flaschen warten auf ihre Pressung – vergeblich – die Maschine ist schon lange kaputt

Gepresse Dosen – stehen jetzt im Wald und sind kurz davor überwuchert zu werden – daneben eine Schrott-Bagger

Präsentation von einer neuen Dosenquetsche und Glas-Schredder-Maschine auf Gambier

Kaputte Autos, Bagger und Baummaschinen bleiben stehen, wo sie kaputt gehen und gammeln am Straßenrand oder im Wald vor sich hin. Hier scheint kein Abtransport durch ein Schiff zu erfolgen. Schrottkarren stehen überall verteilt, auf allen Inseln. Uns erscheinen es noch zu wenig Autos zu sein. Gut möglich, dass die ein oder andere Karre auch am Außenriff landet. Aber das ist Spekulation. Auf Hao wurden allerdings nach Abbau der miltärischen Anlagen für die Atombombenversuche, Schrott und kontaminiertes Material am Riff versenkt.

Baumaschinen-Friedhof auf Moorea direkt an der Hauptstraße

Schrottautos in der Insel-Idylle von Tahaa

Müll – die Geißel der ganzen Welt. Wie sollen wir dem nur Herr werden? Man mag nicht darüber nachdenken und jedes Auffischen einer treibenden Wasserflasche kommt mir zunehmend albern und überflüssig vor. Aber Aufgeben ist auch keine Option. Also weiter sammeln und vermeiden.

Plastik-Müll am Außenriff – Hao

Das traurige Außenriff. Jeder Kringel ist auf dem Foto offensichtlicher Plastikmüll in der Hochauflösung. Dazwischen liegt Makro und Mikromüll. Wir werden alle an unserem Plastik ersticken.


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Bilderrätsel KW 30 – Wo ist es? Mit GEWINN!

Ui. Kniffelig. Enkhuizen oder Makkum? Das war die große Frage. Ehrlich: Ich habe zuerst gedacht, es sei Enkhuizen. Durch die kleine Schleuse beim Ankertje dann da so rechts. Aber nein. Makkum war die Antwort. Binnen, aus Richtung Bolsward hinter der ersten Brücke. Interessant zu sehen. Und da die meisten von euch sich nicht aufs Kreuz legen ließen, (Respekt!) bleibt es weiter kniffelig.

Auch in dieser Woche sind wir wieder in den Niederlanden unterwegs. Bloß wo? Sie wissen, wo es ist und wie dieser Ort heißt? Dann schreiben Sie uns an [email protected] Viel Spaß beim Raten!

ACHTUNG: Es gibt wieder etwas zu gewinnen! Der oder die Erste, der die richtige Lösung PER E-MAIL an die Redaktion sendet, kann aus einem dieser Bücher des Hayit-Verlages wählen:

Nautische Reisetipps IJsselmeer
Watteninseln Niederlande
Revierführer Zeeland

Zur Info: Nach der Vorstellung des Revierführers Zeeland auf Stegfunk.de haben wir mit dem Verlag die Absprache getroffen, dass wir einen der Revierführer als Preis herausgeben können. Stegfunk.de verdient daran nichts.

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