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Riesenschildkröte in Oosterschelde entdeckt

Satte 2,5 Meter ist das Tier groß und es geht ihm gut. Es handelt sich um eine Lederschildkröte. Die kommen im Atlantik und auch vereinzelt in der Nordsee vor. Daher ist es nicht ungewöhnlich oder besorgniserregend, wenn das das Panzertier in der Oosterschelde umherschwimmt

Futter gebe es genug. Vorallem Quallen fressen die Schildkröten gerne. Beamten auf einem Polizeiboot hatten das Tier angetroffen und gefilmt. „Es geht ihr gut, sie war voll und ganz  mit dem Jagen beschäftigt“, so die Polizisten.

Falls Sie Schildi begegnen, schicken Sie uns doch ein Foto! [email protected]

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SV Rusalka – Carsten Schmidt DK

DEHLER 34 – DENNARK – NORWAY AND BACK
Hallo Peter, I write to you in English, as this is easier for me than in German – and I know that you’re English is excellent:
My wife and I spent our summer-vacation in July sailing (as we usually do), and this year to Norway („Sørlandet“ between Arendal and Langesund) and back.  All in all approx. 700 nm and our new Windpilot did the steering for approx. 65 hours – all to our total satisfaction 🙂


We sailed from Apenrade to Hals at the entrance to Limfjorden (28 hours) and after a few stormy days in port we went to the archipelago outside Arendal (25 hours).  Then we enjoyed the Norwegian archipelago and coastline for two weeks before sailing back to Bønnerup at the coast of Djursland (26 hours)
For more than 15 days we were without electricity from land – with only our solar-panel to keep instruments and refrigerator going.  And for all this sailing, the Windpilot did 65 hours of steering without taken a single amp out of our battery … and with almost no sound to hear from it … that was perfect :-
De bedste hilsner Carsten

SV Sterna – Andrea + Jürgen Bundesmann GER

PRAXIS ERFAHRUNG MIT NORDBORG 40
Hallo Herr Foerthmann, hat alles länger gedauert, aber jetzt wollte ich doch mal von der Erfahrung berichten und Bilder schicken..ist ja jetzt schon 1 1/2 Jahre her. Zuerst mal: funktioniert prima, wir sind begeistert!


Auch die Leinenführung zum Rad klappt jetzt (…sehr schmales Cockpit..) und ist jetzt innerhalb von 2 Minuten von alles weg bis WP steuert und zurück genauso.
Wir haben zwar noch kein Extremwetter vom WP steuern lassen (..oder erlebt..) aber ob vor dem Wind oder hoch am Wind: der WP ist besser, vor allem länger konzentriert als wir, wenn die Segel vernünftig getrimmt sind.
Vielen Dank, Viele Grüße
Juergen und Andrea von SY Sterna

Boot hängt an der Wand in der Schleuse Linne

Auf der Maas im Süden der Niederlande sind kleine Hausboote, Flöße mit Aufbau und Außenborder, außerordentlich beliebt. Bei einem lief es seemännisch nicht ganz wie gewünscht, als es bei sinkendem Wasserstand in der Schleuse Linne an der Wand hängen bleibt

Mal ehrlich: Das sagt einem ja keiner. Wenn man zu Tal schleust, muss man die Leinen fieren. Offenbar hat das Deutsche Paar, dass das Hausbootfloß gemietet hat diese Grundregel übersehen. Auf einmal jedenfalls, hing das Schiffchen um 90 Grad verdreht an der Wand. Die Besatzung landete im Wasser. Das ist in einer Schleuse nicht nur unschön, sondern auch gefährlich.

Gerettet wurden die beiden durch andere Wassersportler. Eine Untersuchung ergab, dass es beiden gut geht. Ins Krankenhaus musste zum Glück niemand, der herbeigerufene Rettungsheli konnte unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Das Floß konnte mittlerweile wieder aufgerichtet werden, die Schleuse ist wieder frei zugänglich. Zu Bilder und Video geht es hier.

Wer sich auch mal wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn fühlen möchte, kann ein solches Treibgutfloß mieten. Das geht zum Beispiel hier. Das Revier zwischen Roermond und Stevensweert ist ruhig, geschützt und einzigartig vielseitig. Und beim Schleusen schön die Leinen fieren, OK? Weitere Tipps dazu gibt es hier.

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Bilderrätsel KW 39 – Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Sloten? Harlingen? Zugegeben, da sieht es vielleicht ähnlich aus, das Foto aber ist aus Leeuwarden. Viele haben es gewusst. Im Prinsentuin liegt man ganz vorzüglich. In zwei Minuten in der Stadt und in einem Tag im östlichen Watt bei Lauwersoog oder im westlichen bei Harlingen. In der Mitte ist es zwei Meter tief, am Rand ist es das nicht immer. Zusätzlich gilt es für Segelboote auf überhängende Bäume zu achten. Und schwimmen sollte man dort nicht. Das Wasser ist das mit am stärksten mit E-Coli belasteten in den ganzen Niederlanden. Und es geht weiter: Auch in dieser Woche sind wir natürlich wieder in den Niederlanden unterwegs. Aber wo? Wir erhöhen mal den Schwierigkeitsgrad ein wenig. Wenn Sie es erkennen, schreiben Sie uns unter [email protected] Viel Spaß beim raten.

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Patagonien 2020

{Time:14:18:00}
{Date:20200919}
{Position:12°02.7467’N, 068°49.3466’W}
{Direction/Speed:-°/ -kn}
{Place:Curacao / Fuik Bay}
{Target:British Virgin Islands}
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{TempWater:28°}
{Wind:E 6kn}
{Wave:0,0m}
{Vimeo:}
{YouTube:}
{Photo:20200919}
{Title:Patagonien 2020}

Scheinbar Einsam

Grade wieder einsatzfähig, werde ich von Fluchtgedanken überfallen. Ich habe den Spanish Water Blues. Eigentlich kann es ja gar nicht mehr schlimmer kommen. Zweimal Leukämie in vier Jahren. Denkste. TIA oder Schlaganfall. Gestern war ich mutig. Bei Sonnenuntergang schnell in den Supermarkt. Da gibt es Elektroeinkaufswagen für die mit Handicap. Ich halte mich erfolgreich an meinem normalen Einkaufswagen fest. So weit bin ich noch nicht. Aber so viele Menschen machen mir Schwindel. Auto fahren geht relativ unkompliziert. Ich schaffe es ins Dinghy ohne ins Wasser zu fallen. Ich schaffe die Einkäufe an Bord. Heute morgen räume ich oberflächig auf. Dann hebe ich mein Eisen aus dem Grund der Lagune. Die Kette ist so bewachsen. Na ja. Wir kacken ja auch alle hier rein und die Häuser drumherum. Wer weiß das schon. Der Wasseraustausch zum Meer durch den Barbara Channel mit 0,3m Tide schafft das eben nicht. Ich muss hier mal raus. In die Fuik Bay ist es etwas über zwei Meilen. Erscheint mir als Ausweg. Ich laufe über das Deck wie ein alter Mann. Stop. Ich bin ein alter Mann. Seemann.

Weniger als eine Stunde brauch ich. Der Eingang der Fuikbay ist betonnt. 4-20 Meter Wassertiefe. Nach links soll der Partystrand sein, ich steuere nach rechts. Fünf Kolonialzeit-Häuser am Wasser. Eine runter gekommene Fabrik. Keine Menschenseele. „Willkommen in Cuba“, blendet mir mein scheinbares Bewusstsein ein. Aus der Pelikan Lagune kommt mir tatsächlich ein Pelikan entgegen geflogen. Den ersten, den ich je in Curacao gesehen habe. Ganz am Ende ein 10 Meter Loch unter Wasser. Genau dahinein platziere ich den ROCNA mit 30 Meter der WÄLDER Kette. „Passt, wackelt, hat Luft!“ MARLIN steht. Ganz allein am hintersten Ende der Lagune. Nur durch ein schmales Stück Korallensteine vom offenen Meer getrennt.

Das scheinbare Paradies gehört mir nicht alleine. Ich weiß, dass weniger als Stunden dauern wird, bis die ersten Jetskis und Motoryachten kommen werden. Segeln ist hier auf Curacao zwar hoch bewertet, aber Jetskis sind viel beliebter. Ohne Führerschein rasen jung uns alt immer mit Vollgas. MARLIN als Endpunkt der Lagune ist der geborene Wendepunkt um mit Vollgas um sie herumzujagen. Die mit je 4x 250 PS bestückten Lanchas direkt hinterher. Also doch kein Paradies. Habe ich ehrlich auch nicht erwartet. Jetzt winken sie auch noch. Ich glaube, die haben da was falsch verstanden.

Ich starte meine Drohne und male ein digitales Bild. Mit Joysticks platziere ich die Kamera in die gewünschte Position. 2011 mussten wir für solche Perspektiven stundenlang Berge hochkraxeln um dann hoffentlich zur rechten Tageszeit zu merken, dass wir die Speicherkarte auf dem Kartentisch liegen gelassen haben.

Wenn nicht all meine Krankheiten, Schicksalsschläge und COVID-19 dazwischen gekommen wären, wäre ich jetzt mit Maya auf dem Weg durch den Panamakanal, um danach links abzubiegen, nach Galapagos, zu den Osterinseln und dann Patagonien von West nach Ost. Montessier hat das geschafft. Bei mir sieht das schlecht aus.


Mitsegeln auf der MARLIN.

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Ruder Havarien # 2 – Notruder Verwendung

SV Blue Sky – Tino Schumann GER

Havarien

SV Selene – Kjell Litwin SE

REFERENZ EINES STILLEN HELDEN

SV Selene – Kjell Litwin SE

SV Double Twenty – Lukas Warnecke + Dorian Broos + Leon Woditsch GER

KIEL – NOK – RAMSGATE – CHERBOURG

SV Double Twenty

Neuseeland – eine Segler-Nation

Sa., 19.Sep.20, Franz.Polynesien/Tahiti/Papeete, Tag 2302, 21.218 sm von HH

Vorbei. Ende. Ausgeträumt.
Wir haben unsere Entscheidung getroffen und Neuseeland (für dieses Jahr?) von unserer Reiseliste gestrichen. Die vermutlich größte Segler-Nation der Welt hat kein Herz für Segler. Wir werden von der Regierung hingehalten und es werden immer neue Fußangeln nach uns ausgeworfen. Frau Premierministerin Jacinda Ardern und ihr Gesundheitsminister erkennen im Prinzip ‚Humanitäre Gründe‘ als Begründung für eine Einreise in ihr Land an. Nur leider hat bisher noch niemand herausgefunden, was als ‚humanitär‘ gelten könnte. Die herannahende Zyklon-Saison im Südpazifik ist es jedenfalls nicht! „Sollte ein Zyklon im Anmarsch sein, wo sich ein Schiff befindet, so bin ich bereit von Fall zu Fall zu entscheiden, ob ich eine Einreise genehmige“.  Der Gesundheitsminister übertrifft in seiner Plattheit durchaus noch unseren Bundes-Spahn. „Suchen Sie doch rechtzeitig Schutz in einem sicheren Hafen – zum Beispiel in ihrem Heimatland „.
Ein Schaden am Schiff, der hier nicht zu reparieren ist und dadurch bedingte finanzielle Einbußen oder gar der Verlust des Schiffes sind ebenfalls nicht humanitär. Und Frau Ardern sieht nicht, dass für die meisten Segler ihr Boot das zu Hause ist, sondern sie hält Segler für ‚privilegierte Reiche‘, denen sie kein Hintertürchen öffnen möchte, um ins Land zu schlüpfen. Es ist halt Wahlkampf.

Herr Minister, das sind die Flugbahnen von Zyklonen über einen Zeitraum von 25 Jahren im Südpazifik – nur mal so

Die Neuseeländische Regierung hatte aber trotz aller Bedenken kurzfristig die Dollar-Zeichen in den Augen und signalisierte, dass Schiffe, die einen finanziellen Vorteil von mindesten 30.000 Euro ins Land spülen, einen Antrag auf Einreise stellen können. Humanitäre Gründe zählen nicht – aber Geld ist willkommen. Pfui, schämt euch. Wir haben an einem Pilot-Programm teilgenommen und den Antrag gestellt, da wir in größerem Umfang Arbeiten am Schiff zu erledigen hätten.
Wir sind unter dem verlangten Betrag geblieben, aber das ist nicht der Grund, warum wir seitdem hingehalten werden. Das Konzept für die Quarantäne sei auf einmal nicht mehr ausreichend. Der ursprüngliche Ort könne die Auflagen nicht erfüllen, der Quarantäne-Steg an dem neu gewählten Ort sei jedoch zu kurz. Dabei ist die Quarantäne für Segler denkbar einfach, bringen wir unsere Quarantäne-Behausung praktischer Weise doch gleich mit. Außerdem wären wir ohnehin ungefähr drei Wochen auf See. Und müssten vor Abreise einen negativen Corona-Test vorweisen. Die neuen Argumente sind Ausreden, wie wir glauben. Solange noch Wahlkampf herrscht (bis Ende Oktober), wird hier keine Entscheidung getroffen werden. Und danach ist es für uns zu spät.

Die Seglergemeinde, die nach Neuseeland möchte, ist sauer. Ein britischer Kommentar hat die Premierministerin als ‚AdolfArdern‘ beschimpft. Wir finden die Entscheidungen der Kiwis schlicht unanständig. Zumal der Start für den berühmten ‚Americas Cup‘, der Mutter aller Segel-Regatten, planmäßig im Dezember in Auckland stattfinden soll. Das lässt sich die große Segler-Nation nicht nehmen. Dafür werden 110 (in Worten einhundertzehn) Team-Mitarbeiter mit Familie, Anhang, Tross und Kegel erwartet. Für uns ist das zweierlei Maß. Dann könnte man doch auch die ca. 250 Boote rein lassen, die jährlich im November nach Neuseeland möchten.

Ihren eigenen Landleuten gegenüber verhält sich die Regierung übrigens auch recht schäbig. Nach wie vor kommen die Kiwis nur häppchenweise ins Land zurück. Man muss nach der Ankunft in eine überwachte vierzehntägige Quarantäne und dafür gibt es nicht genug Plätze. Paare sind seit Monaten getrennt, ein Ende ist nicht in Sicht.
Eine Familie in Südafrika, der Vater mit einem Arbeitsvertrag in der Hand, hat ihr Haus und Hof verkauft, Hab und Gut in einem Container verpackt, der auf dem Weg nach Neuseeland war. Da kam Corona. Der Flug nach Neuseeland gestrichen und die Familie nur noch mit ihrem Handgepäck und den Klamotten am Leibe bekommt zu hören : „Ihr kommt hier nicht rein“.

Neuseeland erscheint uns als das ängstlichste Land im weltweiten Corona-Vergleich. Drei positive Tests in der Millionenstadt Auckland: Lockdown! Ein Infizierter im Supermarkt: Desinfektion des gesamten Geschäfts!  Die Maßnahmen werden in halbe Stufen eingeteilt: Level 2, Level 2,5, Level 3. Die Nachrichten überschlagen sich im Panik-Modus. Frau Ardern will die beiden Inseln partout Covid-19 frei bekommen. Koste es was es wolle. Leben mit dem Virus ist für sie keine Option. Ihr Volk kommentiert dies eher positiv. Aber es gibt auch spöttische Meinungen zu den Maßnahmen: „Wo bleibt eigentlich Level 2,49?“
Und der Inhaber eines Werftbetriebes in Neuseeland beteuert uns Seglern gegenüber sein Bedauern über die Entscheidungen. Gerne hätte er für die Yachties seine Tore geöffnet, so wird er wohl ein Jahr ohne Einnahmen bleiben. Hoffentlich kann er bis nächstes Jahr überleben.

Wir haben jetzt genug davon. Wir fühlen uns unwillkommen. Das gibt uns eine Ahnung, wie die Menschen auf Lesbos sich fühlen müssen. Wir haben vom Schwebezustand die Nase voll. Keine Entscheidung, ob wir am Boot noch in Tahiti etwas reparieren; ob wir Essen und Trinken für mehrere Monate bunkern müssen; ob Achim sich neue Schuhe kauft, die er eigentlich gar nicht mag; keine Entscheidung kann getroffen werden. Damit ist jetzt Schluss und das fühlt sich richtig gut an.
Neuseeland, du enttäuscht und kannst uns mal den Buckel runter rutschen.

Angriff der Teutonen

{Time:11:47:00}
{Date:20200917}
{Position:12°04.6845’N, 068°51.4851’W}
{Direction/Speed:-°/ -kn}
{Place:Curacao / Spanish Waters}
{Target:British Virgin Islands}
{Temp Air/Pressure:31°C}
{TempWater:28°}
{Wind:E 15kn}
{Wave:0,0m}
{Vimeo:}
{YouTube:}
{Photo:20200917}
{Title:Angriff der Teutonen}

Alleine auf der MARLIN

Ich habe gestern Abend den Sunddowner auf der MOANA abgesagt. Hmm. An Mareike lag es nicht. Michael hatte mich zum Sushi Essen eingeladen. Hab ich auch abgesagt. Hmm. Ne. Es ging mir nicht gut. Ich war bei Budget Marine und habe ein 45 Meter Fall, Toppnant unter der oberen Saling, gekauft. 250 US. Willkommen in Disneyland Karibik. Ich nutze das Fall um das Dinghy in der Nacht hochzuziehen. Das alte ist bis auf die Seele durch. 200kg ist aber auch ordentlich. Das neue reicht bis zur Stb Elektrowinsch. Passend zu meiner körperlichen Verfassung. Jetzt muss ich nur noch den Schäkel einspleissen. Scheiße. Nathalie nicht da. Jan nicht da. Ich übernachte im Pilothaus. Besser für meinen Rücken. Da kommt eine Message von Mareike rein. „Drei dinghy tanks wurden heute Nacht am dinghy dock gestohlen, einer war meiner…“ Oha. Mareike hat schlechte Laune. Hätte ich allerdings auch. „Jepp, sie haben das Kabel durchtrennt, die security hat sich gewundert warum die mit so vielen Tanks rumlaufen, hat die Polizei aber erst angerufen als ich meinen vermisst habe…“ Welcome to Curacao. 65.000 Arbeitslose von 140.000 Einwohner und „Der Staat hat kein Geld mehr für die Tafeln. Aber die Gehälter für die Beamten seien sicher“, meint Freund Tommy.

Nathalie meint, dass ich nach Hause kommen soll. „Wer zahlt die Marina? Wo wohne ich in Deutschland? Pflegeheim und Rollstuhl?“ Ich glaube, ich bin da wo ich bin, auf der MARLIN am besten aufgehoben. Für diese Aussage telefonieren wir 2 Stunden. Ja. Das ist so, wenn man sich guuuuuut kennt. Natürlich geht es mir nicht gut. Aber würde das in Deutschland besser sein? Haben die besseren Blutverdünner? Vorgestern hatte ich meinen ersten Physiotermin bei Hans. Endete eher in einer Vorbesprechung. Ich war desorientiert und mir war schwindelig. Schwimmen soll ich. Es geht nicht um die Strecke, sondern, dass ich im Wasser bin. „Computerarbeit? Hans?“ „Das ist das Schlimmste was Du machen kannst. Verteile die drei Stunden auf den ganzen Tag.“ Heute geht es mir etwas besser.

10 Meter Schlauch mit Atemregler. Um meine Kites aufzublasen an Bord, um von der Badeplattform zu starten, habe ich 70 Euro für einen ölfreien kleinen Kompressor hingelegt, irgendwann in Deutschland. Jetzt brauche ich den, um einen eigenen Freediver zu konstruieren. Genaues kann ich nicht googeln, aber es sollte gehen, die Luft sollte rein genug sein. Erst wollte ich Luft aus der Tauchflasche verwenden, die an die Reeling stellen. Der Schlauch ist aber für den hohen Druck, 10bar, ungeeignet. Ich probiere die Konstruktion erst einmal über Wasser aus. Der Kompressor liefert weit mehr Luft, als ich benötige. Soll ja auch nur für Arbeiten am Schraube und Kiel sein. Also 2m. Dann gehe ich auf Tauchstation. Funktioniert weit besser als ich gedacht habe. Ohne Limit. Mit Bordmitteln gebaut. Was ich allerdings finde ist nicht nur ein bewachsenes Unterwasserschiff, sondern auch Spuren von Grundberührung. Alte und die Neuen. Viel Schlimmer, Zeichen von einem Schlag, den das Ruder erlitten hat. Dumm gelaufen. Mein Skipper und Freund Stefan Hausladen redet und schreibt nicht mehr mit mir. Windstille. Ich rufe Mareen an, die mit ihm gesegelt ist…

Meine Mutter Anneliese hat immer gesagt, dass ich lernen soll, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Und das ich nicht Rauchen soll. Beides ist mir in meinem Leben nicht so ganz gelungen. Oder viel zu spät. Das Ruder schaue ich mir heute noch mal genauer an. Und den Spleiß muss ich ja noch machen. Ich werde berichten. Oder auch nicht. So wie Stefan. „Ich wars nicht“, waren seine letzten Worte…


Mitsegeln auf der MARLIN.

Leben unter Segeln – Das etwas andere Konzept.
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Holland: Der Wassersport-Überblick zum Wochenende 18.-20.9.20

Der Wochenüberblick über alles Relevante für den Wassersport in den Niederlanden zum Wochenende 18.-20.9.2020. Immer noch Altweibersommer! Also ab aufs Boot…

Corona: Die Provinzen Noord- und Zuid Holland sind seit dem 16.9. vom Auswärtigen Amt in Berlin als Corona-Risikogebiete eingestuft worden. Rückkehrer aus diesen Gebieten müssen sich in Quarantäne begeben, bis ein negativer Test vorliegt. Mehr Info hier. Weiterhin gilt: ABSTAND HALTEN!!!!

Wasserstrassen: Bei vielen Schleusen sind einzelne Kammern gesperrt wegen Unterhaltsarbeiten, das verhindert nicht die Weiterfahrt, sorgt aber für Aufenthalt. Des weiteren gibt es viele Meldungen mit einem kurzen Aufenthalt bis maximal zwei Stunden. Diese sind hier nicht aufgenommen. Wer es sehr eilig hat, sollte seine Route also vorher dahingehend überprüfen. #Provinz Groningen: Die Herrmann Colleniusbrücke in Groningen wird vom 14.-18.9. nicht bedient. Damit ist die Staande Mastroute Nord in der Zeit nicht befahrbar. #Sonst alles wie immer: Es wird von 9-17 oder 19 Uhr bedient, so sagt es Vaarweginformatie. #Die Provinz Friesland meldet: Prinses Magriet Kanaal: Sperrung der Brücke Oude Schouw (bewegbarer Teil) bei Jirnsum Montag 21.9. 16 Uhr bis Dienstag 22.9. 9 Uhr. Sperrung Brücke Spannenburg (bewegbarer Teil) von Dienstag 22.9. 18 Uhr bis Mittwoch 23.9. 9 Uhr #Die Bauarbeiten für den Windpark Fryslan südlich des Aufsluitdijks haben begonnen. Dort ist in großes Werkgebiet ausgetonnt, das nicht befahren werden darf.# Mittwoch 23.9. von 8-10 Uhr keine Bedienung der Brücke an der Schleuse Kornwerderzand. # In (oder auf) Urk wird seit dem letzten Wochenende die Arie de Witt Brücke nicht bedient. Das dauert noch bis zum 19. Oktober. Auch die Tollebekerbrug ist gesperrt bis auf Weiteres. Gleiches gilt am 21.9. von 9 bis 14 Uhr für die Urker Sluis #Provinz Noord Holland: Die Grafelijkheidssluis in Monnickendam ist am 21.9. gesperrt. #Die Wilheminaschleuse in Zaandam ist bis auf weiteres für die Freizeitschiffahrt gesperrt. #Provinz Zeeland: Die Sloebrug im Kanaal door Walcheren ist seit dem 14.9. bis auf Weiteres (s.u.) gesperrt #Die Schleusen von Maas, Wilhelminakanaal und Zuidwillemsvaart werden baw. (immer noch!) seltener bedient. Die Ursache: Zu wenig Wasser das über die Maas in Maastricht angeführt wird, sodass niedrige Wasserstände durch Schleusenvorgänge entstehen können.

In eigener Sache: Was bedeutet „bis auf weiteres“ in den Meldungen? Das wissen wir leider auch nicht. Es kann alles heißen zwischen ein paar Minuten bis hin zu mehreren Monaten. Das geht aus den Meldungen auf Vaarweginformatie leider nicht hervor. Sollten wir dann lieber nicht melden? ->Was, wenn die Störung dann länger dauert? Melden? -> Was, wenn die Störung schon bald aufgehoben ist? Wir haben uns für „immer melden“ entscheiden. Denn das gibt Ihnen, liebe(r) LeserIn die Möglichkeit, genau hinzuschauen auf Vaarweginformatie. OK?

Sperrungen und besondere Behinderungen sind darüberhinaus bei Redaktionsschluss nicht gemeldet.

Allgemein: Es ist immer empfehlenswert, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob die geplante Route Hindernisse enthält. Das geht am besten auf vaarweginformatie.nl

Straßen an Land:

A2: Gesperrt von Born bis Roosteren vom 24.9. 21 Uhr bis 25.9. 5 Uhr

A4: Gesperrt von Den Haag Zuid bis Delft vom 15. bis 18.9. täglich von 22 bis 5.30 Uhr

A 29 Rotterdam nach Bergen op Zoom: Haringvlietbrug gesperrt vom 15. bis 18.9. täglich von 21.30 bis 5.00 Uhr

Wetter:Hoch über der Nordsee, an dessen Südseite Luft aus Skandinavien zu uns strömt. Das sorgt für nordöstliche Winde von 8-12 Knoten (3 Bft) in Böen um die 20 Knoten (5 Bft). Temperaturen um 18°C, Montag 21°C. Feines Nachsaisonwetter, ab Dienstag jedoch kündigen Gewitter einen Wetterwechsel an.

Häfen: Alles entspannt melden die Häfen, Nachsaison eben. Bevor man auf die Watteninseln fährt, lohnt es sich, die dortige Lage unter waddenhavens.nl zu checken, obwohl dort derzet schon wieder viel „grün“ angezeigt wird.

Tide: Harlingen und Roompot binnen

Besonderheiten: Wer was weiß, immer her damit! [email protected]

Generell gilt:

– 1,5 Meter Abstand halten!

– Belebte Orte meiden!

– Bei Erkältungssymptomen zu Hause bleiben!

– Bei Fieber auch nur einer Person bleiben alle aus dem Hausstand zu Hause!

– Auf Schiffen gelten diese Regelungen

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