Kategorie: Blogs

SV Boer – Douwe Gorter NL

JORDANS SERIES DROGUE FOR SALE
Hello Peter, I hope this email finds you well. We have been in contact several times and met when you were in Den Oever looking at Naomi James’ boat that I restored to its old glory.


In the mean time several things have happened but long story short.

I have sold Express Crusader (Gallant 53 ) to a good friend of mine who will hopefully take good care of the old Lady.
I have restored BØR, the Bestevaer 53. And we have sailed to Portugal/ Portimao. Where I have secured a berth for the coming years as a “base”. We used the Windpilot all the from the Netherlands via south England because the Whitlock drive broke and Lewmar had a hard time to deliver the new one. The WP performed very well in the Biskay with considerable waves and winds up to 45 knots. I was really happy because steering a 53 ft 20tons yacht in that sea was exhausting but the WP didn’t complain.
I have sold the second hand WP that I installed back in 2018 on the Azores on Express Crusader to a really nice youngman wit a Breewijd 31. He may reach out to you for help. His name is Jeroen.

I have decided to quit my boat restoration and building projects. Now I am clearing out my container.

I am having a hard time to find someone who I can make happy with a Jordans Series Droque which is new and build for a Bestevaer 53. Given that you are in contact with many sailors with big dreams and plans… Maybe you know someone who could benefit from this device.

There is also a never used orange hanked on stormsail. Build by Hood Germany originally for my Swan 46.

The parts are located in Den Oever.
Hopefully, between us, we are able to make someone happy.

All the best, warm regards,
Douwe Gorter
for inquiries please contact
[email protected]
0031654906233
or Peter Foerthmann
[email protected]

SV Jonathan III – Caroline + Mark van de Weg NL

SAILING IN ANTARCTICA ONBOARD SV JONATHAN

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SV Suleca – Jayme Santos Souza BR

SAILING ON RIO DE LA PLATA RIVER DURING RAIN IN SOUTH BRAZIL

Rio de la Plata

Fiji im Westen und Fleisch in Nadi

03.Okt.23, Fiji/Viti Levu/Denarau, Tag 3412, 26.677 sm von HH

In Fijis Westen brummt die Tourismus-Maschine: Gleitschirmfliegen, Wasserrutschen-Paradies oder Sundowner-Ausflüge, wahlweise mit modernem Katamaran oder nostalgischem Zweimaster – in Denarau ist alles möglich. Meistens durch den Einwurf großer Scheine.
Ein paar Tage haben wir vor der Marina geankert. Ganz schön ruppig und ungemütlich. Der olle Wendler-Fiji-Wind bläst weiterhin Tag für Tag ungemütlich stark vor sich hin.
Gestern sind wir in die Marina umgezogen (mit einem Tag Verspätung – unser reservierter Platz war noch nicht frei). Die passt sich mit 33 Euro pro Nacht dem hochpreisigen Niveau der angebotenen Ausflüge an. „Unterkunft für Ihre Luxusyacht“, verspricht die Werbung. Die Yachten neben uns sind so übergroß, dass sie Schlagschatten auf Atanga werfen. Aber Luxus-Atanga passt sich als kleinstes Schiff tadellos ein. ;-)
Nach vier Monaten eine richtige Dusche – mit regelbarer Wassertemperatur. Unbezahlbar. Einfach auf den Steg hüpfen und eine Pizza essen gehen. Köstlich. Wäsche in eine Waschmaschine stopfen. Phantastisch.

Anfahrt auf die Marina – die Unterkunft für unsere Luxus-Yacht

Atanga ist mit Abstand die Kleinste

Die Marina gehört zu einem Komplex aus Restaurants, Souvenirläden und dem Fährt-Terminal von dem aus Resort-Urlauber mit Schnellfähren auf ihre Inseln geschippert werden. Rechts und links davon haben sich alle namenhaften Hotelketten etabliert. Mitten drin ein Golfplatz. Natürlich gewachsen ist hier nichts, alles am Zeichenbrett entstanden.  Alles etwas nüchtern und ohne Seele.
Diese Kunstwelt wird durch einen Schlagbaum von der Welt ‚da draußen‘ abgeschirmt. Nach ‚draußen‘ kommt man mit einem Kleinbus. Der ist eigentlich für die Hotelangestellten, die zur Arbeit müssen. Die Touristen haben einen eigenen Hop-on-hop-off-Bus, der aber nur im Hotelkomplex bleibt. 10 Dollar pro Ticket (knapp 5 Euro).
Uns nimmt der Local-Bus natürlich auch mit. 1,60 Dollar pro Ticket. Nach einer halben Stunde Fahrt sind wir in Nadi. Einer nahegelegenen Stadt mit 45.000 Einwohnern.  Zwischen ‚draußen‘ und ‚drinnen‘ liegen Universen. Touristen gegen arbeitende Bevölkerung. Gut in Schuss  gegen ganz schön abgewirtschaftet. Weiß gegen Farbig. Teuer gegen preiswert: Eine kleine Gurke im Supermarkt neben der Marina kostet 3,75 Dollar. Für drei große Gurken auf dem Markt möchte die Marktfrau 2,00 Dollar haben.

Ein typisches Zentrum für Touristen mit Restaurants, Geschäften und einer gewissen Sterilität

 

Auf der Denarau Halbinsel ist alles geschniegelt für die Touristen

Zwischen den Hotels Kanäle mit Bootsanleger zum Ferienhaus

Nadi – wuselig in der Nähe des Marktes

Alles etwas abgewohnt in Nadi

Unsere Aufgabe in Nadi ist es, dass Schiff wieder mit Vorräten aufzufüllen. Keine leichte Aufgabe. In Nadi gibt es Supermärkte wie Sand am Meer. Indisch, chinesisch, international. Das Angebot variiert entsprechend. Die einen haben Kaffee, die anderen, die von uns gesuchten Kräcker. Hier gibt es Mais in der Dose, aber keine Champignons. Erst drei Straßen weiter werden wir fündig.
Allen gemein ist, dass sie außer ihre gefrorenen Hühnerbeine und gefrorene Lammwürfel unbekannter Herkunft am Tier, kaum Fleisch im Angebot haben.

Seit wir in Fiji sind, ernähren wir uns von Huhn. Für die abgelegenen Ankerplätze habe ich Hühnersuppe und Hühnerbrust eingekocht. Vor Ort variiert durch verschiedenes Dosengemüse. Alles ganz lecker, aber es reicht. Wir möchten auch mal wieder etwas anderes essen. Dank Google Maps weiß ich, wo sich der eine (!) Schlachter in Nadi befindet. Etwas außerhalb, ein gutes Stück zu laufen. Wir erwarten nicht viel. Die Fassadenbeschriftung lässt Achims Herz allerdings höher schlagen. Wir drücken die Klinke von der Eingangstür. Dahinter liegt das Fiji-Fleischparadies. Es gibt alle Sorten Fleisch! Nichts ist gefroren. Alles frisch: Hack in zwei Qualitäten, Rinder-Beinscheiben und tatsächlich Frankfurter Würstchen. Wir geraten in einen Kaufrausch. Die Verkäuferinnen tragen ein T-Shirt mit dem gleichen Spruch, wie auf der Hauswand. Achim will auch so eins. :mrgreen:
Zufrieden fahren wir mit dem Bus zum Schiff zurück. Und Morgen wird mit Variationen eingekocht für die Überfahrt.

Fleischerei-Werbung nach Achims Geschmack

Hier nur ein Teil vom Rindfleischangebot – es gab auch Schwein, Huhn und Lamm. Das haben wir noch gar nicht gesehen in Fiji.


16

Entlang Kroatiens Küsten. Oktober. Eine Nacht auf dem Meer.

Die Nacht liegt über dem Meer vor der Insel Fraskeric im Süden Istriens. Im Sommer ist hier viel los, nicht auf der kleinen Insel, die ist nicht mehr als ein unbewohntes Eiland, das selbst in der Saison nur den Möwen gehört. Jetzt herrscht hier Stille. Kein Laut vom Campingplatz hinter mir am Festland, in dem noch vor wenigen Wochen das Leben toste.

Jetzt gerade ist jedes menschliche Geräusch aus der Welt verschwunden. Sie gehört den Lauten des Meeres. Ein sanftes Plätschern von drüben von der kleinen Insel. Das zaghafte Zirpen einer Grille. Ein kleiner Fisch, der flirrend neben dem Boot die Wasseroberfläche. Das Schnaufen zweier Delphine, die sich  

vor der Insel an einer Reuse abarbeiten, um an Fische zu kommen. Ein Wasservogel, der sich an diesem frühen Morgen plusternd in der Dunkelheit mit Nässe besprengt.

Gestern morgen bin ich los im Norden von der Marina Sant’Andrea in den Lagunen von Grado. Mein Plan ist, die nächsten Wochen für meine Neuausgabe des REVIER KOMPASS KROATIEN die Küste entlang nach Süden zu fahren und zu recherchieren. Es war Karlheinz Beständig, der Autor der 888 Häfen und Buchten, der mich im Telefonat darauf brachte. Auch er bricht erst spät im Jahr auf und ist oft bis November unterwegs, um zu arbeiten. 

Die Nachtluft riecht würzig nach Kräutern. Der einsame Schrei einer Möwe, der die Stille zerschneidet. Nur das morgendliche Krähen der Hähne fehlt noch, das man manchmal in einsamen Gegenden auf Mallorca hört. Das plötzliche Rauschen einer Dünung, die ein Frachter aufwarf, dessen Lichter ich draußen sah.

„Traveling is Education“, sagte ein Mann letzte Woche ins Telefon. Ein Ire oder Australier, der neben mir im Zug reiste. Der Satz hallt nach. Die Jahreszeit gehört wohl denen, die mit Lust alleine reisen. Erziehung, dass nicht wirklich wichtig ist, was wir für wichtig erachten. Erziehung, seinen Schreibtisch aufs Meer zu verlegen und zu beobachten, wieder immer wieder, als könne uns das verändern.

Morgen will ich weiter südostwärts über den Kvarner, dorthin, wo sich die Inseln Cres und Losinj berühren und um 17 Uhr durch unter der Drehbrücke durch den schmalen Kanal, der sich dann kurz öffnet und aus der einen Insel zwei macht. Am Mittwoch soll es einen kurzen Bora-Puster geben, den ich nutzen will, um hinauf nach Rab und Krk zu kommen. Ich hoffe, dort gutes WLAN zu finden, um am Mittwoch Abend von dort mein Webinar über das Thema Ankern zu halten. Auch das wird eine Erfahrung, wie das vom Boot aus klappt.

Traurige Nachricht aus Heeg: Vishal endgültig dicht!

Hallo Alex,

nun ist es leider Wirklichkeit geworden. Heute war der letzte Tag der Pudel Vishall in Heeg. Nächstes Jahr machen sie leider nicht mehr auf. Gesundheitliche Gründe, die auch schon der Grund waren, warum sie die letzten Jahre nur noch am Wochenende geöffnet hatten. Lydia hat mir heute auch erzählt, daß sie keinen Nachfolger haben, diese friesische Institution also wohl oder übel der Vergangenheit angehört. Wirklich schade, denn da war ich in den letzten 15 Jahren sehr oft und mein Sohn ist da anlegermäßig „groß“ geworden.

Das Bild ist von heute Nachmittag, wo ich nach dem Ablegen nochmal wehmütig zurück geschaut habe.

Et iss wie et iss und nix bliev wie et wor.

Liebe Grüße aus Heeg
Andreas

Danke Andreas! Dem ist nichts hinzuzufügen.

Wir berichteten.

Leckere Alternativen….

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Bilderrätsel KW 39 – Wo ist es?

Veere. Wer es nicht kennt, hat etwas verpasst. Ein Glück wussten ganz viele von euch, dass es um die Namensgebende Stadt am kleinen Salzwassermeer im Süden geht. Sehr gut. Übrigens: Wer mit dem Boot kommt, darf in den Yachtclub Veere zum Abendessen. Das ist sehr empfehlenswert wie wir finden!

Veere!

Wir machen mal eine Gewinnpause. Darum erhöhen wir den Schwierigkeitsgrad. Nun sind die echten Cracks, die Niederlandeexperten gefragt. Sind Sie so einer? Dann her mit der Lösung an [email protected] !

Übrigens: Sie lesen dies und denken: Oh, da könnte mein Unternehmen doch mal für eine Weile einen Preis spendieren? Etwas, das mit Wassersport und/oder den Niederlanden zu tun hat. Auch dann schreiben Sie an die obige Adresse. Danke!

 

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Sehenswerte Regatten am IJsselmeer

Klipperrace

Das ganze Wochenende 13. bis 15. Oktober steht in Enkhuizen im Zeichen des Klipperrace. Der sicher spektakulärste Moment ist der Ankerstart am Samstag um 10 Uhr im Krabbersgat. Dann gehen alle Schiffe zugleich ankerauf und segeln aufs IJsselmeer hinaus. Harte Arbeit für die Crews an den Winschen. Dann müssen die Skipper eine Route zu zwei der drei Städte Urk, Stavoren und Medemblik wählen. Welche, obliegt dabei den Steuerleuten. Die müssen Kurse und Wind richtig einschätzen. Die Schiffe ankern beim Start nach ihrem Handicap sortiert, der schnellste an der Schleuse, der Langsamste ganz vorne am IJsselmeer. Wer erster wieder in Enkhuizen ist, gewinnt. Die Boote starten in zwei Klassen A und B. Abends gibt es in der Brouwerij de Werf die Preisverleihung mit Party. Nicht zu lange feiern, denn um 11 Uhr am nächsten Morgen starten die Schiffe auf eine sogenannte Trapezrunde, ebenfalls einer Regatta. Diese endet gegen 16 Uhr ebenfalls in Enkhuizen. Am besten beobachtet man das Spektakel vom Compagnieshaven aus.

Strontweek

Eine ganze Woche dreht sich vom 20. bis 28. Oktober in Workum alles um Mist. Denn Stront ist das Niederländische Wort für das was aus der Kuh ganz hinten kommt. Und das war ein wichtiger Dünger für die Tulpenbauern an de Kaag mitten in Holland. Und die Bauern aus Friesland hatten genug davon. Damit der Boden nun durhc den Winter gut mit Mist durchweichen konnte, musste im Herbst der Mist zu den Tulpen. Das geschah seinerzeit natürlich per Plattboden. Die Reise war kein Zuckerschlecken. Die bis zum Rand vollgeladenen Plattis waren instabil. Und vor ihnen lag die Zuiderzee beziehungsweise nachher das IJsselmeer. Einmal durch Amsterdam und am Haarlemmermeer vorbei, das erst seit 1849 trockengelegt ist und bis dahin durchaus berüchtigt war, bis an die Kaagplassen. Dort, in Warmond, wird der Mist, der auch heute noch, wenn auch in homöopathischen Dosen, in den Plattis transportiert wird, gegen saure Gurken getauscht als Rückfracht nach Friesland. Ein leicht verrücktes Rennen, das sehr enthusiastisch gesegelt wird. Das Rahmenprogramm sowohl in Workum als auch in Warmond ist zu lang um es aufzuzählen. Zumal das Ganze in diesem Jahr zum 50. Mal stattfindet. Zum Glück hat die Strontweek, zu der auch die Rennen der Beurtveer -ein Rennen bei dem mögloichst schnell einige Häfen rund um IJssel- und Markermeer angefahren werden müssen- gehören, eine eigene Website, auf der alles aufgeführt ist.

Windmill Cup

Naja, eigentlich wollten die Organisatoren des legendären Nacht en Ontij Rennens mit dem Rennen im letzten Jahr ihr allerletztes Rennen organisiert haben. Schöner, so die allgemeine Begründung, würde es ohnehin nicht mehr werden. Naja, eigentlich. Denn dann kamen die Inhaber des Windparks Friesland mit einem womöglich prall gefüllten Sack vol Sponsorengeld um den Windpark beliebter zu machen bei den Seglern und schon gab es mit den üblichen Verdächtigen den Windmill Cup. Der beginnt am 6.10. mit dem Einlaufen in Hindeloopen samt Palaver und abendlicher Party im Hafen. Samstags wird dann um den Windpark herum regattiert um dann in guter Nacht en Ontij-Tradition abends erneut zu feiern. Nur eben diesmal nicht auf Terschelling sondern erneut in Hindeloopen. 130 Boote nehmen teil. Wer Niederländische Segler ungehemmt feiern sehen mag und wer Live-Band und Dj-Musik goutieren kann, dem sei Hindeloopen ans Herz gelegt an dem Wochenende. Genaue Info zum Cup findet sich auf der Website.

 

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SV Walkabout – Frauke + Thomas Müller GER

NORDWEST PASSAGE – DIE ARKTIS IST KEIN KINDERSPIELPLATZ
Im Mai haben wir mit Thomas hier bei uns in Hamburg noch Kaffee getrunken, derweil Frauke in den Kanaren sehnsüchtig auf ihren Kerl gewartet, weil sie wieder gemeinsam zu neuen Ufern aufbrechen wollten. Im Juni 2023 dann diese Mail von den Azoren:

Hallo Marzena, Hallo Peter
ein paar Dutzend Teile im Himmelreich zusammengesetzt und verschraubt. Nun zum Leben erwacht! Wir haben die ersten 780 Seemeilen mit dem neuen Steuermann hinter uns. Ich glaube, dass die Anlage gesungen hat vor Freude als wir aus der Windabdeckung kamen. Oder war ich das ??
Mal ehrlich, nach den Kämpfen mit dem Aries Oldtimer….. Kette einrasten und läuft.
Eine Frage zum JSD. Ich bin so frei! Ich habe mir einen machen lassen, von einem pensionerten Segelmacher aus Österreich.
Ohne Bridle, den mache ich selbst. Die Empfehlung ist: zwei Schenkel a 15 m ( 18mm Nylon). Kleinerer Winkel- weniger Kräfte : die Erklärung dazu! Danach die Cones. Ich frage mich wirklich ob das tatsächlich besser ist als der Standartbridle?
LG von Sao Miguel
Frauke und Thomas


Und am 21.09.2023 dann die Erfolgsmeldung: NWP 2023 – GESCHAFFT

Eine Leistung, vor der ich nur still den Hut ziehen kann, was hiermit geschieht!

SV Walkabout – Frauke + Thomas Müller GER

SV Rimpeling – Hendrik van Gils NL

BRUCE ROBERTS 45 SAILING WITH WINDPILOT DURING 25 YEARS
Dear Peter, Hope you’re doing well. Two questions:
I need spare part 160 ( red cap), as it broke into two (25y old), see picture. Can I order this with you? 
Furthermore, the turning of the shaft is rather heavy, we’ve cleaned the inside of the orange knob (#270) and put it back, with little result. Could you advise please?
Still very happy with our Windpilot! 
Danke, Hendrik

Dear Henrik, take off / out 270 and add some silicon spray to the inside casting 250 whilst turning 260 … it should just getting cleaned from salt etc. at the inside. Red cap will come via UPS
Regards Peter

Der NL-Wassersportbericht KW 39

Herbstferien in NRW und langes Wochenende
Behinderungen auf wichtigen Fahrwegen

Hier zeigen wir immer Donnerstags oder Freitags die dann aktuellen Behinderungen auf wichtigen Fahrwegen. Sie basieren auf den Angaben auf vaarweginformatie.nl und stellen immer nur eine Momentaufnahme dar. Dennoch geben sie einen Hinweis darauf, was einen auf dem Wasser erwaten kann, ersetzen aber nicht die eigene Törnplanung! Übrigens: „Bis auf Weiteres“ bedeutet, dass man noch nicht weiß, ob eine Sperrung eine Stunde oder einen Monat dauern wird. Wir versuchen immer mehr herauszubekommen, das ist aber nicht immer möglich. OK?

Groningen: Die Driebondsbrug in Groningen ist gesperrt. Sie wird gelegentlich für Berufsschifffahrt geöffnet. Yachten können dann mit hindurch. Anmelden geht per Mail an [email protected]   // Die Brücke über der Robbengatsluis in Lauwersoog wird nur bis zu Windstärke 6 bedient // Die Brug Wetsinge im Reitdiep wird bis zum 8. Dezember nach diesem Schema bedient

Friesland: Die Schleusen in Kornwerderzand werden bis Ende des Jahres immer wieder Nachts für einige Stunden gesperrt. Die genauen Zeiten stehen hier  // Untiefen in den Boontjes zwischen Kornwerderzand und Harlingen. Genau Position und Tiefen hier

Flevoland: Die Balgstuw in Ramsdiep und Ramspol ist am 3.10. von 0:00 bis 23:59 Uhr gesperrt

Drenthe: Keine Meldungen

Overijssel: Keine Meldungen

Noord Holland: Die Stevenissluizen in Den Oever sind bis zum 1. Oktober immer wieder gesperrt. Genaue Zeiten: Hier // Das Fahrwasser von Den Oever nach Den Helder – Visjagergatje- ist an der Steuerbordseite zwischen der VG 21 und VG 23 untief. Bei Niederigwasser sind es nur rund 1,60 Meter // Die Buitenhuizerbrug im Zijnkanaal C wird bis auf Weiteres (s.o.) nicht bedient // Die Coenbrug in Zaandam wird nicht mehr bedient // Die Brug Krommenie in der Nauernasche vaart wird nicht mehr bedient // Die Boerenverdrietsluis im Haven von Den Helder wird bis zum 1.10.23 nicht bedient

Zuid Holland: Diverse Sperrungen des Sperrwerks in Krimpen naan den IJssel. Genaue Zeiten: Hier // Die Hefbrug Waddinxveen wird am 1.10. von 7 bis 20 Uhr nicht bedient // Die Brücke in Dordrecht wird nur bis zu einer Windgeschwindigkeit von 10,7 Meter pro Sekunde bedient. Das sind sechs Windstärken // Die Haringvlietbrücke wird bis zum Jahresende nicht bedient. Ausnahme: Je eine Öffnung Mo-Fr je um 11 und 19 Uhr , sowie Samstags und Sonntags je um 17.05 Uhr. Durchfahrthöhe des festen Teils ist 13 Meter // An den Wartestegen der Volekraksluizen darf man nicht mehr an Land gehen // Im Volkerak liegt im Anlauf zur Krammersluis ein Messponton auf Position 051°40.0870’ N / 004°10.9840’ E. Er ist mit rot über weiß beleuchtet

Zeeland: Die Roompotsluis wird am 2.10. von 7 bis 17 Uhr und am 3.10. von 8 bis 15 Uhr gesperrt // Die Schleuse Veere ist am 3.10. von 7.30 bis 11.30 Uhr gesperrt // Die Wartestege an der Zandkreeksluis und an der Außenseite der Grevelingensluis dürfen nicht betreten werden // Die Schleusen rund um die Oosterschelde werden vom 24.-26.8. zwischen 22 und 6 Uhr nicht bedient

Limburg/Brabant: Die Sluis Panheel im Kanaal Wessem-Nederweert wird bis zum 15. November nach diesem Schema immer wieder gesperrt // Alle Objekte auf den Kanälen in Brabant und Limburg sind am 30.9. von 22 bis 23.59 Uhr gesperrt // Die Keersluis Katwijk ist am 3.10. von 7.30 bis 12 Uhr gesperrt // Die Sluis Grave ist am 29.9. von 14 bis 17 Uhr gesperrt und vom 2. bis 5.10. jeweils von 8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr

Sperrungen auf der Straße

Bis zum 5.10. gibt es Sperrungen auf folgenden Autobahnen und wichtigen N-Straßen: A 2, A 6, A 8, A 9, A 12, A 13, A 15, A 20, A 27, A 32, A 50, A 58, A 67, A 73 und A 76. Wichtige N-Straßen: N 57, N 59, N 215

Informationen zu den Sperrungen im Detail gibt es auf der Seite des ANWB.

Wetter

Hoch über Luxemburg an dessen Nordseite südwestlicher Wind nach NL weht. Das sorgt bis Montag für ruhiges schönes Herbstwetter ohne Niederschlag. Südwestliche Wind von 3 Bft, in Böen 5 Bft. Montag sogar bis 22°C. ACHTUNG: Dienstag zieht ein kleines Sturmtief durch. Dann sind westliche Böen der Stärke 8 Bft. möglich.

Gezeiten

So steht die Tide in in Stavenisse und Harlingen. Mehr Info und weitere Gezeiten-Zeiten findet man hier erklärt.

Besonderheiten

Langes Wochenende in Deutschland!

 

 

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Bericht: Immer noch Mängel bei Plattbodenaufsicht

Der OVV ist das, was bei uns die Bundesstelle für Schiffsunfalluntersuchung in diesem Fall gewesen wäre: Eine staatliche Instanz, die untersucht, was die Ursachen der Unglpücke sind und daraus, wenn möglich, Handlungsempfehlungen ableitet. Die OVV untersucht indes nicht nur Schiffsunfälle. In dem Fall jedoch schon, weil es Tote gab. Den ganzen Bericht zum Download gibt es: hier.

Schon 2016: Der Fall Amicitia

Die Vorfälle 2022 müssen im Lichte der Geschehnisse rund um die Amicitia im Jahr 2016 gesehen werden, bei denen drei Menschen ihr Leben verloren, weil ein durch Holzrott geschwächter Mast abbrach und in Teilen an Deck stürzte. Dieser Vorfall hatte eine Diskussion über die Sicherheit an Bord von Plattbodenschiffen ausgelöst. Die Untersuchung dazu deckte eklatante Probleme bei der Zertifizierung der Schiffe auf.

Zwei Tote in 2022

Im Jahr 2022 starben zwei Menschen an Bord von Plattbodenschiffen. Ein 79-jähriger Mann wurde auf der Wilhelmina vom Baum erschlagen, als der Spleiss an der Dirk aufging. Hier deckt der Bericht eine für das Tauwerk ungeeignete Spleissmethode auf. Der Skipper hatte den Spleiss selbst ausgeführt, wenige Tage vor dem Unglück. Das Tragische: Er wollte die Dirk sicherer machen und hat daher auf anderes Tauwerk gewechselt, leider jedoch ohne in ausreichendem Maße zu wissen was er tat.

Auf dem Klipper Risico kam ein 12-jähriges Mädchen auf einer Klassenfahrt ums Leben, als in einer Halse der Baum brach und sie erschlug. Der Grund hier: Der Baum war durchgerottet. Bei der vorhergehenden Inspektion wurde nicht auf sogenannte Windrisse eingegangen. Diese bilden sich, wenn Holz trocknet und sind an sich normal. Allerdings dürfen die Risse laut der Branchenvereinigung BBZ, bei der der Skipper nicht Mitglied war, gewisse Dimensionen im Bezug auf Länge und Durhcmesser des Rundholzes nicht überschreiten. Das aber taten sie. Zudem war das Zertifikat, das den einwandfreien Zustand des Riggs bescheinigt zum Zeitpunkt des Unglücks, seit sechs Wochen abgelaufen. Die Risico hätte nicht mit Gästen fahren dürfen.

Bericht zu den Unglücken gibt klare Empfehlungen ab

Der Bericht des OVV erklärt sehr deutlich, dass nicht alle Empfehlungen die aus dem Bericht zum Unglück der Amicitia zu entnehmen waren, auch umgesetzt wurden. So hat die Branchenorganisation BBZ 2019 eine Plattform aufgestellt, in der Wissen und Best Practice gesammelt werden soll. Auch wollte man sich quartalsweise mit allen beteiligten Parteien treffen. Dann kam Corona und die Treffen endeten. Das nächste Treffen fand dann erst nach dem zweiten Unglück statt. Etwa zum gleichen Moment konstatierte die ILT, dass bei 39 Schiffen der Flotte gültige Zertifikate fehlten.

Auch die Handlungsvorschläge an die anderen Instanzen, also den Zertifizierungsbrüros, der Inspectie Leefomgeving und Transport, die für die Kontrolle der Zertifizierungsbüros zuständig ist und letztlich des Gesetzgebersv selbst, lassen erkennen, dass ausser vieler warmer Worte seit der Amicitia nicht viel verbessert wurde. So fehlen immer noch gesetzlich vorgeschriebene Wartungsprozeduren und Intervalle. Es fehlen Wartungspläne für die Schiffe. Und es fehlt Know How bei den Skippern und Eignern. Ohne gesetzliche Vorgaben aber kann das ILT die Zertifizierungsbüros nicht streng genug überprüfen und können die miteinander im Wettbewerb stehenden Zertifizierer immer noch möglichst großzügig auslegen, um nicht wegen zu kritischen Blickes Kunden zu verlieren. Der Leidtragende sind in dem Fall die Gäste auf den Schiffen.

Immerhin: Das ILT hat eine Liste publiziert, auf der alle Schiffe mit gültigen Zertifikaten veröffentlich stehen. Was die Zertifikate indes wert sind, bleibt fraglich.

Meinung: Wann wird es endlich sicher?

Die im Bericht empfohlenen Maßnahmen sind nicht neu. Im Gegenteil: Wer den Bericht liest, hat ein Deja-Vue: Das stand so oder so ähnlich auch schon im Bericht zum Unglück auf der Amicitia. Zwischendurch gab es Corona, was die finanzielle Lage der Branche nicht verbessert hat, eher im Gegenteil. Aufrufe und Appelle an Skipper und Eigner werden von einem Großteil der Flotte gehört -der Skipper der Wilhelmina gilt als vorbildlich und hat ja auch pro-aktiv die Dirk getauscht. Leider mit nicht ausreichendem Fachwissen. Ein weiterer Teil der Flotte ist nicht Mitglied der BBZ, von dort aufgestellte Normen laufen so ins Leere.

Es ist endlich an der Zeit, dass der Gesetzgeber die Braune Flotte an die Kandarre nimmt. Bislang fiegt sie als Miniteil der großen Binnenschifffahrt unter dem Radar. Klare, an die Besonderheit der Schiffe angepasste Regeln die auch knallhart kontrolliert werden, sodass sich Gäste an Bord endlich sicher fühlen dürfen. Übrigens ist zwischenzeitlich ein Mast gebrochen, der eine Deutsche Schulklasse glücklicherweise verfehlte, sind Fallen gebrochen, sodass Gaffeln von oben kamen und ist ein Schiff vor Vlieland über ein Leck an der Bugschraube beinahe gesunken. Das alles geschieht tagtäglich, teils wird gehörig kleingeredet und vertuscht. Die Zeit der warmen Worte sollte vorbei sein. Denn sonst muss die Flotte als Ganzes leider verschwinden, spätestens, wenn sich Kunden unsicher fühlen und die Klassenfahrt auf andere Weise gestalten oder Familiengruppen lieber an Land Urlauben, ohne Sorge vor herabfallenden Riggteilen. Die Macht dazu liegt beim Gesetzgeber, die moralische Verantwortung bei den Skippern.

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