Kategorie: Blogs

SV Theia – Martina + Dirk Will GER

3500 SM SIND VERMUTLICH ERST DER ANFANG
Moin Moin und Grüße nach Hamburg, seit Berlin im April hat Theia nun gut 3500sm über Polen, Schweden, Dänemark, Deutschland, Niederlande, Frankreich zurückgelegt und segelt nun in Richtung Valencia. Fast immer steuert uns die Windpilot, die wir gut ans funktionieren gebracht haben und die wir mit jeder Meile besser verstehen.
Wir sagen Danke und wünschen eine schöne Weihnachtszeit!
Martina, Dirk und Emma der Bordhund

Bilderrätsel KW 48 – Wo ist es?

Der Brouwersdam. Auch die ungewöhnliche Perspektive aus der Luft hat die Stegfunk-Leser nicht aus der Fassung gebracht. Viele haben es erkannt. Herzlichen Glückwunsch!.

Der Brouwersdam mit der Marina Port Zelande im Hintergrund

Und weiter geht´s:

Auch in dieser Woche sind wir wieder in den Niederlanden unterwegs. Bloß wo? Sie wissen, wo es ist und wie dieser Ort heißt? Dann schreiben Sie uns an [email protected] Viel Spaß beim Raten!

 

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Neue Brücken in Friesland

Es geht um Geld. Die Erneuerung der Brücken Oude Schouw bei Jirnsum, Uitwellingerga und Skulenbroach war Ende 2021 aus Kostengründen auf Eis gelegt worden. Binnenfahrt und die meisten Motoryachten können unter dem festen Teil hindurch, nur Segelboote brauchen den beweglichen Teil. Störungen dabei, weil die Lebensdauer der Brücken überschritten wird, nahm die Offiziellen offenbar in Kauf. Nun aber kommt neues Leben in die Sache. Auch bei Scharsterbrug ist die Brücke am Ende ihres Lebens angekommen. Hier aber wünscht sich die Provinz Friesland einen Aquaduct. Die wichtige A 6 soll nicht dauern gesperrt werden müssen, zumal die Brücke derzeit auch für die meisten Motoryachten geöffnet werden muss.

Eisenbahnaquaduct ersetzt HRMK-Brücke in Leeuwarden

Die bste Nachricht aber dürfte sein, dass die anfällige HRMK-Eisenbahnbrücke bei Leeuwaarden durch einen Tunnel ersetzt werden soll. Die Brücke sorgte ohnehin oft für Wartezeiten, da sie sich logischerweise an den Fahrplan der Bahn halten muss. Die Verbindung von Leeuwarden nach Zwolle soll nun weiter ausgebaut werden. Die Folge: Weitere Wartezeiten. Auch für die Berufsschifffahrt. Das geht nicht befindet das Parlament und stimmt dem Bau des Eisenbahnaquaducts zu. 75n Millionen Euro Budget werden ebenfalls auf den Weg gebracht. Wann und wie der Bau beginnt, ist noch unklar, der politische Wille aber ist da.

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SV Marewiga – Gabriele + Reinhard Wortmann GER

NAJAD 34 – WOLF IM SCHAFSPELZ
Huch – hast Du gesehen, was uns da eben in Lee überholt hat? Haben wir Treibgut vor dem Kiel oder Ruder? Sind wir auf Grund gelaufen? Oder war das eine Fata Morgana?
Das sind die Fragen, die einen Skipper plagen, die seine grauen Haar wachsen lassen, wenn er sich partout nicht erklären kann, warum wieso weshalb er plötzlich von einem Schiff überholt wird, dem er sich bislang überlegen gefühlt, dessen Skipper er eher lässig gleichwohl gnädig gegrüsst, wenn er ihm elegant vorbeigesegelt ist?

Donnerwetter, war das eben wirklich eine Najad 34?

Najad 34

Pacific – Pacific Plus

DIE QUAL DER WAHL – ABOUT CHOICES

Pacific – Pacific Plus

Abbruch!

16.-18. Nov. 22, Neuseeland/Oakura, Tag 3091-93, 24.696 sm von HH

Ende, aus, vorbei! Wir brechen unseren Urlaub vorzeitig ab.
Die Fahrt von Wellington zum nächsten Stopp ist ein Küstentraum. Immer wieder eröffnen sich bei Sonnenschein tolle Blicke auf Strände und Felsformationen. So viele Orte in Neuseeland reizen, um tagelang zu verweilen.

An der Küste hinter Wellington – lohnenswerte Nebenstrecke

Immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste

Unser Ziel heißt Oakura und liegt am Fuße des Taranaki. Ein majestätischer, alleinstehender Vulkan von 2600 Meter Höhe. Schon von weitem kann man seinen Schnee bedeckten Gipfel sehen. An guten Tagen. Wir sehen nur Wolken.
Der Campingplatz ist gut gewählt. Wildromantisch können wir unser Zelt direkt am schwarzen Sandstrand aufbauen. Niemand macht uns den Gemeinschafts-Grill streitig. Ein schöner Abend. Nur der Wetterbericht … brrr.

Das Zelt steht direkt am Strand – besser geht es nicht

Leerer Campingplatz für uns ganz alleine

Grillplatz mit Aussicht

Am nächsten Morgen nieselt es. Die Wolken hängen tief. Alles ist grau in grau. Ein Strandspaziergang endet im strömenden Regen. Dazu mein Hinkebein. Der Fuß will jetzt gar nicht mehr. Wir hocken in der Gemeinschaftsküche und starren in den Regen. Die Prognosen sehen schlechtes Wetter für die nächsten sieben Tage – für die komplette Nordinsel sogar. Um die Laune etwas zu heben, ziehen wir um in eine Cabin auf dem Campingplatz. Die können wir leider nur für eine Nacht bekommen, da sich fürs Wochenende ein Trupp Motorradfahrer angemeldet hat. Hüttenverlängerung also ausgeschlossen. Das gibt dann den Ausschlag: wir entscheiden uns zurück zum Schiff zu fahren. Wandern kann ich im Augenblick nicht mehr. Und das Wetter ist so schlecht, dass wir auch vom Auto aus nichts sehen außer Wolken. Das ist sehr schade. Hatte ich doch die Highlights ans Ende unserer Nordtour gelegt: den Taranaki und im Anschluss den Tongariro. Ebenfalls ein Vulkangebiet.

Ein früher Strandspaziergang ist noch drin – danach geht die Welt unter

aus wildromantisch ist düster geworden – es gießt wie aus Eimern

Eine einfache Hütte – aber mit Überdachung – sogar bei Regen können wir draußen sitzen

Wir entschließen uns, die 550 Kilometer zu Atanga in einem Rutsch zu fahren. Das ist in Neuseeland eine weite Strecke. Die sogenannten Highways sind (außer um Auckland herum) nur Landstraßen. Manchmal etwas besser, manchmal eng und kurvig. Ein Schnitt von mehr als 60 Kilometer in der Stunde ist nur selten raus zu fahren. Bei Dauerregen kein Vergnügen. Aber nach neun Stunden haben wir es geschafft.

Atanga steht unverändert wohlbehalten da. Ankunft am Freitagabend. Ein schlechtes Timing. Liegen doch unsere Sitzpolster beim Polsterer. Der hat vor ein paar Tagen angerufen, dass er mit der Arbeit fertig ist. Aber der hat jetzt bereits zu, so dass wir übers Wochenende ohne Sitzkissen auskommen müssen. Das ist machbar. Und wir sind froh, dass er seine Arbeit so zeitig vor der Abmachung schon fertig hatte. Guter Mann. Und gute Arbeit, wie wir am Montag glücklich feststellen dürfen. Jetzt fehlen noch passende Kissen. Ein erster Bezug ist in Arbeit. Eine passende Farbe nicht so leicht zu finden. Es wird wohl ein bunter MIx an Material und Muster werden. :-)
Die Arbeiten unter Deck, die wir geplant hatten, sind somit tatsächlich abgeschlossen. Ein gutes Gefühl und ein schönes neues Schiff unter Deck. Alles strahlt. Wir auch.

Am Montag dann der Einbau – die Farbe vom Stoff ist nicht einzufangen – er wirkt hier etwas trist

es ist weder so blass wie es scheint und auch nicht lila – verschiedene Rosttöne sind mit grau-beige verwoben

P.S. Wir sind jetzt bereits zwölf Tage wieder zurück. Mit leichter Befriedigung habe ich den Wetterbericht am Taranaki  und Tongariro verfolgt. Wir sind nicht zur falschen Zeit abgereist. Die Berge waren für komplette zehn Tage in den Wolken verschwunden. ;-)


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In Memoriam: Frits Hommersom

Streitbar. Das ist das Wort, das ihn am besten beschreibt. Nun, das ist für einen Rechtsanwalt keine schlechte Eigenschaft. Und die setzte Frits oftmals für den Wassersportler ein. Vom Makler übers Ohr gehauen, die Werft hat schlecht geliefert, der Winterlagerbetrieb einen Schaden verursacht? Frits war stets auf der Seite der Eigner und half mit Sachverstand und Enthusiasmus. Und damit war er in der Branche, nun ja, bekannt. Seine Kolumnen hier auf Stegfunk.de halfen Deutschen Wassersportlern, das Niederländische Rechtsverständnis besser zu durchdringen und so Ärger schon im Vorfeld zu vermeiden.

Für uns war die Zusammenarbeit mit Frits immer super professionell und menschlich erfreulich. Vor einigen Wochen telefonierten wir noch. Da berichtete er darüber, dass er etwas langsamer tun müsse, da es ihm nicht so gut gehe. Aber das sei sicher nur vorübergehend. Das war es nicht. Völlig unerwartet verstarb Frits Hommersom vor einigen Tagen. Die Redaktion verliert einen kundigen Kollegen und Mitstreiter für besseres Verständnis zwischen Deutschen und Niederländern. Frits, du wirst uns fehlen. Danke für dein Tun! Allen Hinterbliebenen wünschen wir Stärke und Trost.

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SV Mjöllnir – Tomas Sixta CZ

MALÖ 34 UNTERWEGS IN DER OSTSEE
Good day. I have a great Widpilot device from you. 
Thank You
Tomas Sixta continue here

SV Gannet – Sytze Brandenburg NED

24 YEARS OF USE ON NAJAD 320 AND BREEHORN 37
Dear mr. Förthmann, After more than twenty years of extensive use I would like to overhaul my Windpilot Pacific (version prior to 1998) and replace a number of “plastic” parts that show wear and tear. I would appreciate to receive a quotation for the parts on the photograph below as well as for the top cover (part 60 in the exploded view). For convenience I have added references (where clear) to the exploded view on the website.
Thanks for your help!
Sytze Brandenburg, SY Gannet

SV Blues – Bernhard Giese GER

WHARRAM 38 TIKI – NACH DEM BAU LERNT SIE NUN DAS LAUFEN
09.11.2022. Gestern haben Heinz und Matthias eingekauft. Gut das es eine Sackkarre an Bord gibt, denn es waren viele Lebensmittel. Ausserdem wurde der Liegeplatz bezahlt und ausklariert. Dazu sind wir sind zu dritt mit Bootspapieren und Reisepässe zur Hafenpolizei gegangen. Der Polizist konnte nicht nur englisch, sondern war auch besonders freundlich. WEITERLESEN

SV Plan B – Oliver Lieske GER

DEHLER DUETTA 94 TRANSATLANTIK – WINDPILOT ALIAS SID AM RUDER

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SV Ariel – Arnulf Dörner GER

BESTEVAER 53 – 40.000 SM – 10 JAHRE FREUDE MIT WINDPILOT
Lieber Herr Förthmann, seit 1976 begleitet mich ein Windpilot auf meinen Reisen. Zunächst noch als Typ NORDSEE von John Adam aus Mölln später mit zunehmender Schiffsmasse als Pendelruderanlage PACIFIC aus Ihrer Manufaktur in der Bandwirkerstraße.


Nachdem nun weitere 40.000 sm mit dem „neusten“ Modell von 2011 im Kielwasser vorbeigerauscht sind, will ich mich doch mal auf diesem Wege für den unermüdlich-zuverlässigen, nahezu unverwüstlichen, anspruchslosen Steuermann bedanken. Ob Leichtwind oder Sturm (na ja ab 60 kn tat er sich etwas schwer…), ob mit 2 kn oder 12 kn, ob hart am Wind oder (erstaunlich genug!) unter Spi vor dem Wind, er sorgte immer für entspanntes Segeln ohne Lärm und Energiesorgen.
Tja und als Sahnehäubchen kamen dann noch so alle 5 -10 Jahre die als „Inspektion“ getarnten Klönschnackrunden, die meistens mit einer Generalüberholung und mit den neusten Informationen über die Fahrtenseglerwelt endeten, hinzu!
Bloß weiter so!!
Ihr
Arnulf Doerner
SY ARIEL www.sy-ariel.de