Monatsarchive: August 2017

SV Mawal – Alan Leahy IE

FROM IRELAND TO ICELAND AND BACK VIA FASTNET ROCK

Hi Peter
I am delighted with our Windpilot Pacific on our Rival 34, we are just back from a return trip from Ireland to Iceland
Alan Leahy from Cork in Ireland

SV 7Seas – Anett, Hendrik, Dominik, Marie, Max Pilz GER

UNGLÜCK WOHNT BEI GLÜCK UM DIE ECKE, WENN MAN IN ST.MAARTEN IST

Pilz Familie

Deutsches Team gewinnt erste Etappe hauchdünn

Nord Stream Race

Der Deutsche Touring Yacht-Club entscheidet die erste Etappe von Kiel nach Kopenhagen mit minimalem Vorsprung für sich. Große Reportage in der YACHT

Geschafft: „Freydis“ in Grönland angekommen

Freydis: <p>
	Die &quot;Freydis&quot; im vergangenen Jahr vor einem Gletscher an der K&uuml;ste Alaskas</p>

Heide und Erich Wilts haben gemeinsam mit ihrer Crew die Nordwestpassage bewältigt. Am Wochenende erreichten sie die Küste Westgrönlands

Nord Stream Race: Liga-Champs segeln Swan 50 – Touring Yacht-Club gewinnt 1. Etappe

Nord Stream Race

Der Deutsche Touring Yacht-Club hat die Eröffnungs- Etappe beim Nord Stream Race von Kiel nach Kopenhagen gewonnen. Die 1.000 Seemeilen lange Ostsee-Regatta führt in vier Etappen von Kiel nach St. Petersburg. Weiterlesen

Müller betont Urlaub

Überführungs-Mitternachtstörn

Noch vor ein paar Wochen ist es des Nachts nicht dunkel geworden, hier auf der Ostsee. Das sieht zwischenzeitlich anders aus. Die Nächte sind pechschwarz und kalt. Für Nathalie Müller beginnt heute die dritte und letzte Woche des diesjährigen Sommerurlaubs. Müller sitzt mit Wnuk im Pilothaus. Ich habe die Türen geschlossen, überlasse der MARLIN alleine das Segeln. Ein Vierer-Nordwind schiebt uns zackig durch die Nacht Richtung West, bevor ab morgen eine stabile Süd und Westwindgroßwetterlage beginnen wird. Das Wetterfenster nutzen wir. MARLIN hat es wie immer eilig wenn Wind da ist. Acht bis Neuen Knoten stehen auf dem Tacho. Also kommen wir mitten in der Nacht in Sandhamn an, kurz bevor der Wind einschlafen wird. Mit meiner Lieblingscrew kein Problem. Meine Mädels haben das im Griff. Heute morgen standen sie im Schlafanzug an Deck, jeder mit einem Fender bewaffnet. Ein Bild für die Götter. Beim Abendessen waren sie immer noch im Schlafanzug. Maya und Lena haben definitiv eine andere Auffassung von Segeln. „Brauchst Du uns noch?“ „Ne. Alles gut!“ Mal schauen ob sie nachher aus der Koje kommen.

Nathalie zieht ein Resümee unseres Urlaubs. Ja. Örö. Das war schön. Eigentlich zu kurz. Petersburg. Auch schön. Auch zu kurz. Helsinki. Eigentlich alles zu kurz. Aber da ist ja noch eine Woche in den Schärengärten. Und Stockholm. Das hört sich so verlockend an. Ist es auch. Verlockend und schön. Wir werden es genießen.

Inzwischen sitze ich allein im Pilothaus. Nachtwache. Die genieße ich für mich alleine zu haben. Für mich wohl der letzte Schlag für dieses Jahr in der Ostsee. Von Stockholm aus wird Jan die MARLIN mit 3 x Andreas und einmal Peter nach Kiel bringen. Ich mache das Backoffice in Flensburg. Zwischendurch Klappe des Macbook’s zu, lasse meinen Augen sich an die Dunkelheit gewöhnen und starre durch die großen Fenster in die Dunkelheit da draußen. Ne. Ich geh nicht raus in die Kälte. Kommt gar nicht in die Tüte. „Is there anybody out there?“ Noch 35 Meilen bis zur Ansteuerungstonne. Ich genieße jede Meile. Ist ja auch mein Urlaub. So. Klappe zu.

 


 

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SV Makaio – Stephanie Seifert AT

AMSTERDAM ZIEHT ALLE AN – AUCH WENN SIE AUS DEN BERGEN KOMMEN

Heute haben wir angefangen, die Seile und Leinen, die schon abkömmlich sind, abzubauen und zu waschen. Mit der Hafenwaschmaschine im Schonwaschgang. Jetzt sind sie wieder weich und salzfrei und ausserdem riecht es aus der Backskiste jetzt nach Lavendel!

Stephanie Seifert

Hasvik

Ankunft und Leinen fest in Hasvik. Ein Mini-Kaff mit respektablem Fischereihafen. Da Sonntag ist, ist natürlich keine Socke da. Habe mich also wie üblich unter die Fischer gemischt und hoffe, dass ich hier stehen bleiben kann. Ahoi.

Von meinem iPhone gesendet

Aufwachen in: Crotone.

Es gibt Posts, die bedauert man, geschrieben zu haben. 
Bei anderen ist man sich nie seiner Sache so ganz sicher. 
Am schlimmsten aber sind die Posts, die man nicht geschrieben hat. Bei denen einen noch Tage später das Gefühl beschleicht: Über diesen Ort, diesen Menschen hätte man schreiben, für andere berichten sollen. Ganz unbedingt. Weil es ein besonderer Ort ist. 

Crotone an der Südküste Kalabriens ist so ein Ort. Und das nicht bloß, weil ich den Ort nach einer wilden Überfahrt über den Golf von Tarent (siehe meine letzten Post) vor mir hatte. Die Stadt ist rätselhaft, wie sie sich zu Füßen des merkwürdigen, nur karg bewachsenen Höhenrückens bettet. Ein rätselhafter Höhenzug aus merkwürdig graugrünem Gestein, der sich wie eine Sichel schützend um sie legt.

Crotone empfing mich irgendwie mit offenen Armen. Und so ganz anders wie die ihre Hauer bleckende Gorgo, das gruselige Haupt, das die Griechen Crotones zur Abwehr aller Schrecken dieser Welt an ihre Tempelmauern klebten. Crotone war freundlich, die Marineros im YACHTING KROTON CLUB nahmen sich meiner an. 

Die ersten Schritte am nächsten Morgen nach dem Aufwachen am Hafen: Eine Hafenbar, wie man sie sich schöner nicht wünschen kann, mit ein paar Fischern drin, die hier den Vormittag rhabarbernd verstreichen lassen. Links daneben ein großer Fischladen. Ich konnte nicht anders, als hineinschauen, ich litt noch immer unter der essensmäßigen Kargheit Kroatiens, wo einfaches Essen aufzutreiben so schwierig war wie auf den Inseln einen Fisch zu kaufen und auch meine gefühlten 15-Mal-einen-vorbeifahrenden-Fischer-fragen, ob-er-mir-nicht-einen-Fisch-verkauft ohne Ergebnis verlaufen waren. Wo die Fischläden, kaum dass sie geöffnet hatten, am späten Vormittag gleich schon wieder zusperrten.

Ich merkte, ich war ausgehungert, irgendwie, von Kroatien. Und jetzt: Stand ich in diesem Fischladen in Crotone, der eigentlich eine Fischhalle war, inmitten einer Menge von Menschen, die wie ich Freude daran haben, Fisch zu kaufen. Es gab: Die obligaten Branzini (Wolfsbarsch) und Orate (Dorade) sowieso. Seehecht, Rochen, Scorfano. Berge von Muscheln, Vongole, Cozze, mittendrin Austern, Heuschreckenkrebse und Langusten, Lachs und Schwertfisch und Thunfisch und Jakobsmuscheln und Scampi roh zum pulen und überhaupt. Ich hatte das Gefühl, ausgehungert nach gutem einfachen Essen, plötzlich im Paradies zu stehen, im Schlaraffenland.

Ein paar Schritte weiter. Ich hatte Hunger bekommen. Und wer unterwegs ist, der lernt auf die Signale am Wegrand zu achten. Zwischen all den Hafenwerkstätten, Fischläden, Mechaniker- und Bootszubehörläden (… noch so ein Schlaraffenland!) hatte ich einen Mann mit einem frischen Panino in der Hand gesehen. Wenn der das hatte, musste es hier doch in der Nähe … und schon stand ich davor: Ein großes Schild SALUMERIA stand darüber, Wurstladen. Der Laden war nicht größer als der Flur meiner Großmutter. Aber proppenvoll mit verschiedenen Salame und Schinken. Vor meinen Augen drehte das Wort COTTO NAZIONALE große Kreise, zwischen denen die Worte CRUDO NAZIONALE und GORGONZOLA PICANTE wie kleine zwitschernde Vögelchen flirrten. Zehnerlei Käse, vom Mozzarella di Buffalla über Taleggio, Pecchorino bis Bel Paese. Nein, sowas. Ich fühlte, ich war angekommen. „Due Panini, per favore, con…“ was nehm ich bloß? Egal, eine in Öl eingelegte getrocknete Tomate muss da noch mit drauf…

So ging mein Vormittag dahin. Im Hafenviertel entdeckte ich mindestens drei Fischläden, Austern hatten sie alle, da ließ man nichts, aber auch gar nichts anbrennen in Crotone. Ich sauste mit dem Panino von der Salumeria in der Hand zur Werft von Elio, von dem sie sogar im 200 Seemeilen entfernten Marina di Ragusa auf Sizilien schwärmerisch geredet hatten, um ihn wegen meiner heißlaufenden Stopfbuchse um Rat zu fragen. Elio versprach, seinen Mechaniker zu schicken. Ich sauste zurück in die Stadt, nicht ohne die nächste Salumeria am Hafen von innen zu bestaunen, ein Ort, wo eine Anzahl hurtig hantierender Männer HINTER dem Tresen die löwenmäßig ausgehungerten Männer VOR dem Tresen mit allem möglichen zwischen zwei Paninihälften versorgte. Wir reden nun nicht von den zwei Gelaterie im Zentrum, die meinen Aufenthalt im Archäologischen Museum aufs angenehmste einrahmten.
Nein, Crotone mit seinem Gewirr an Werkstätten, Fischläden, Salumerien und sonstigen kleinen Läden zu Füßen der Festung hat was. Vielleicht hat sich mein Weltbild in den letzten drei Jahren grundlegend simplifiziert. Oder sagen wir besser: Noch mehr zu dem verdichtet, was wirklich zählt. Gutes Essen. Ganz ohne Tütteltüh und Schi-Schi. Und ein paar Männer, die machen statt zu quatschen. So wie Pasquale, der Marinero im YACHTING KROTON CLUB. Oder Elio. Oder die Männer hinterm Tresen.

Wer jemals mit dem Boot nach Crotone kommt:

Telefon YACHTING KROTON CLUB, Pasquale: +39 320 611 50 69
Telefon PORTO VECCHIO SERVICE,  Elio:         +39 338 125 89 86

Fischläden, Salumerien, Gelaterien? Da müssen Sie sich schon selber auf die Suche machen. In Crotone.

Aufwachen in: Crotone.

Es gibt Posts, die bedauert man, geschrieben zu haben. 
Bei anderen ist man sich nie seiner Sache so ganz sicher. 
Am schlimmsten aber sind die Posts, die man nicht geschrieben hat. Bei denen einen noch Tage später das Gefühl beschleicht: Über diesen Ort, diesen Menschen hätte man schreiben, für andere berichten sollen. Ganz unbedingt. Weil es ein besonderer Ort ist. 

Crotone an der Südküste Kalabriens ist so ein Ort. Und das nicht bloß, weil ich den Ort nach einer wilden Überfahrt über den Golf von Tarent (siehe meine letzten Post) vor mir hatte. Die Stadt ist rätselhaft, wie sie sich zu Füßen des merkwürdigen, nur karg bewachsenen Höhenrückens bettet. Ein rätselhafter Höhenzug aus merkwürdig graugrünem Gestein, der sich wie eine Sichel schützend um sie legt.

Crotone empfing mich irgendwie mit offenen Armen. Und so ganz anders wie die ihre Hauer bleckende Gorgo, das gruselige Haupt, das die Griechen Crotones zur Abwehr aller Schrecken dieser Welt an ihre Tempelmauern klebten. Crotone war freundlich, die Marineros im YACHTING KROTON CLUB nahmen sich meiner an. 

Die ersten Schritte am nächsten Morgen nach dem Aufwachen am Hafen: Eine Hafenbar, wie man sie sich schöner nicht wünschen kann, mit ein paar Fischern drin, die hier den Vormittag rhabarbernd verstreichen lassen. Links daneben ein großer Fischladen. Ich konnte nicht anders, als hineinschauen, ich litt noch immer unter der essensmäßigen Kargheit Kroatiens, wo einfaches Essen aufzutreiben so schwierig war wie auf den Inseln einen Fisch zu kaufen und auch meine gefühlten 15-Mal-einen-vorbeifahrenden-Fischer-fragen, ob-er-mir-nicht-einen-Fisch-verkauft ohne Ergebnis verlaufen waren. Wo die Fischläden, kaum dass sie geöffnet hatten, am späten Vormittag gleich schon wieder zusperrten.

Ich merkte, ich war ausgehungert, irgendwie, von Kroatien. Und jetzt: Stand ich in diesem Fischladen in Crotone, der eigentlich eine Fischhalle war, inmitten einer Menge von Menschen, die wie ich Freude daran haben, Fisch zu kaufen. Es gab: Die obligaten Branzini (Wolfsbarsch) und Orate (Dorade) sowieso. Seehecht, Rochen, Scorfano. Berge von Muscheln, Vongole, Cozze, mittendrin Austern, Heuschreckenkrebse und Langusten, Lachs und Schwertfisch und Thunfisch und Jakobsmuscheln und Scampi roh zum pulen und überhaupt. Ich hatte das Gefühl, ausgehungert nach gutem einfachen Essen, plötzlich im Paradies zu stehen, im Schlaraffenland.

Ein paar Schritte weiter. Ich hatte Hunger bekommen. Und wer unterwegs ist, der lernt auf die Signale am Wegrand zu achten. Zwischen all den Hafenwerkstätten, Fischläden, Mechaniker- und Bootszubehörläden (… noch so ein Schlaraffenland!) hatte ich einen Mann mit einem frischen Panino in der Hand gesehen. Wenn der das hatte, musste es hier doch in der Nähe … und schon stand ich davor: Ein großes Schild SALUMERIA stand darüber, Wurstladen. Der Laden war nicht größer als der Flur meiner Großmutter. Aber proppenvoll mit verschiedenen Salame und Schinken. Vor meinen Augen drehte das Wort COTTO NAZIONALE große Kreise, zwischen denen die Worte CRUDO NAZIONALE und GORGONZOLA PICANTE wie kleine zwitschernde Vögelchen flirrten. Zehnerlei Käse, vom Mozzarella di Buffalla über Taleggio, Pecchorino bis Bel Paese. Nein, sowas. Ich fühlte, ich war angekommen. „Due Panini, per favore, con…“ was nehm ich bloß? Egal, eine in Öl eingelegte getrocknete Tomate muss da noch mit drauf…

So ging mein Vormittag dahin. Im Hafenviertel entdeckte ich mindestens drei Fischläden, Austern hatten sie alle, da ließ man nichts, aber auch gar nichts anbrennen in Crotone. Ich sauste mit dem Panino von der Salumeria in der Hand zur Werft von Elio, von dem sie sogar im 200 Seemeilen entfernten Marina di Ragusa auf Sizilien schwärmerisch geredet hatten, um ihn wegen meiner heißlaufenden Stopfbuchse um Rat zu fragen. Elio versprach, seinen Mechaniker zu schicken. Ich sauste zurück in die Stadt, nicht ohne die nächste Salumeria am Hafen von innen zu bestaunen, ein Ort, wo eine Anzahl hurtig hantierender Männer HINTER dem Tresen die löwenmäßig ausgehungerten Männer VOR dem Tresen mit allem möglichen zwischen zwei Paninihälften versorgte. Wir reden nun nicht von den zwei Gelaterie im Zentrum, die meinen Aufenthalt im Archäologischen Museum aufs angenehmste einrahmten.
Nein, Crotone mit seinem Gewirr an Werkstätten, Fischläden, Salumerien und sonstigen kleinen Läden zu Füßen der Festung hat was. Vielleicht hat sich mein Weltbild in den letzten drei Jahren grundlegend simplifiziert. Oder sagen wir besser: Noch mehr zu dem verdichtet, was wirklich zählt. Gutes Essen. Ganz ohne Tütteltüh und Schi-Schi. Und ein paar Männer, die machen statt zu quatschen. So wie Pasquale, der Marinero im YACHTING KROTON CLUB. Oder Elio. Oder die Männer hinterm Tresen.

Wer jemals mit dem Boot nach Crotone kommt:

Telefon YACHTING KROTON CLUB, Pasquale: +39 320 611 50 69
Telefon PORTO VECCHIO SERVICE,  Elio:         +39 338 125 89 86

Fischläden, Salumerien, Gelaterien? Da müssen Sie sich schon selber auf die Suche machen. In Crotone.

Berg- und Talfahrt

Reise Lago Maggiore ITA CH JJe_P1380907: <p>
	Bei sch&ouml;nstem Wetter und in lauer Brise mit dem Kaj&uuml;tboot hin&uuml;ber zu den Brissago-Inseln &ndash; und das Ganze vor schneebedeckten Gipfeln</p>

Hier die Alpen, da die Po-Ebene. Hier Schweizer Noblesse, da italienisches Dolce Vita. Der Revierreport über einen Törn auf dem Lago Maggiore im PDF-Download

Keep it simple

Der Sauna Staat

Draußen bläst es heute mit mehr als 25 Knoten. Aus West. Also. Hafentag. Ich hab ja eh zu tun. Der Draht der Motorsteuerung ist natürlich, Fummel Fummel, an der Handschaltung am Steuerrad gebrochen, direkt hinter dem gepressten Terminal. Erst mal bestelle ich zwei neue. Für Gas und Schaltung und noch zwei als Ersatz. Alles nach Stockholm. So. Dann drehe ich das gesamte Ding und baue das gesunde Ende in die Schaltung. Am kaputte Ende kürze ich die Hülse um zehn Zentimeter und verbinde das Terminal mit dem Schubdraht. Eine Seilklemme wird ihren Dienst wahrscheinlich die nächsten zehn Jahre tun. Muss sie aber nur bis Stockholm. Aufräumen. Test. Fertig.

Meine Mädels laufen um die Insel Örö und um vier Uhr treffen wir uns, wie alle anderen Segler wieder in der Sauna. Da ist alles voll. Da sitzen die Finnen und schauen mich ein bisschen komisch an. „Du bist kein Finne. Nicht? Ah. Hmm. Du bist von dem roten Schiff.“ Das war es dann auch mit der Kommunikation. Mir wird es zu heiß. Mein Kreislauf fängt an zu rasen und ich muss in die Ostsee springen. Dann ist mir wieder kalt. Also wieder in die Sauna und da sitzen sie immer noch und trinken ihr Saunabier. Machen die Finnen noch was anderes als in der Sauna zu sitzen?

Nebenbei organisiere ich die Crews unserer nächsten Törns durch. Für die Atlantiküberquerung haben wir jetzt einen patenten, supernetten Schweizer, Martin, einen ebenso netten Trierer, Ralph, im Achterschiff. Beide mein Alter. Im Vorschiff Marie und Esther, beide grade mit dem Abitur fertig. Jetzt fehlen uns noch ein oder zwei Mitsegler für die ARC, dann sind wir komplett. Auf dem Zubringertörn von La Coruna nach Las Palmas, einer der schönsten Törns im Atlantik sind auch noch zwei Plätze frei. Also. Dann mal ran. Ab Samstag nächster Woche steht MARLIN ab Stockholm an der Startlinie. Ausgebucht bis La Coruna. Na. Da können wir uns nicht beschweren.

 


 

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