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Schon wieder ein tolles Schiff zu verkaufen!

Unsere Freunde haben uns vor sechs Jahren gebeten, den Verkauf ihrer geliebten „Flow“ publik zu machen. Da haben wir doch gern etwas nachgeholfen und ruck-zuck haben Martin und Romina das Boot gekauft. Bei Instagram habe ich ihre Reise ständig verfolgt….

Bilderrätsel KW 36 – Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Harlingen, na klar. Viele von euch haben es gewusst. Klasse. Eine schöne Hafenstadt, die mehr ist, als nur Absprungsort auf die Inseln. Tipp: wer nicht mehr 1,50 Meter Tiefgang hat, liegt besonders ruhig im Hafen der Harlinger Wassersportvereinigung. Zu dem gehts gleich nach der Tsjerk-Hiddes-Sluis scharf rechts. Und es geht weiter: Auch in dieser Woche sind wir natürlich wieder in den Niederlanden unterwegs. Aber wo? Wir erhöhen mal den Schwierigkeitsgrad ein wenig. Wenn Sie es erkennen, schreiben Sie uns unter [email protected] Viel Spaß beim raten.

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Ruderbruch Ernstfälle # 1

SV Element – Swen-Olaf Teichgräber GER

Ernstfälle

Tahiti Life

So., 30.Aug.20, Franz.Polynesien/Tahiti/Papeete, Tag 2282, 21.218 sm von HH

Wie schnell man sich an Dinge gewöhnt, sogar an die unangenehmen. In der ersten Woche hieß es noch: „Hast du die Masken?“, und wieder musste einer zum Schiff zurück, die unsäglichen Teile holen. Heute haben wir immer eine am ‚Mann‘ und für jeden Rucksack und jede Tasche eine dabei. Eine neue Normalität, die uns nicht behagt.
Die Masken-Träger in Tahiti stammen zum Teil aus Absurdistan: Ein Pärchen sitzt in einem Lokal. Er sitz ohne Maske auf, sie hat eine auf (keine Pflicht), aber jedes Mal, wenn sie mit ihm spricht, zieht sie die Maske unter das Kinn. Warum sie die Maske überhaupt trägt? Sie weiß es wahrscheinlich selber schon nicht mehr.

Das Leben in Tahiti ist hektisch und von Autoverkehr geprägt. Diese Hetze ist ansteckend: eben noch schnell über die Straße sprinten, eilig mit dem Rad eine Abkürzung nehmen. Die Anpassung nach acht Monaten Ruhe in der Insel-Idylle erfolgt nahtlos. Das einmal gelernte Leben in Dauer-Geschäftigkeit aus Hamburg legt man nicht so einfach ab. Gefallen hat uns die Behäbigkeit von Gambier aber besser. Und die Menschen dort sind auch deutlich entspannter und freundlicher.

Dafür schaffen wir richtig was weg. Baumarkt, Yacht-Ausrüster und Technik-Laden. Ein Bermuda-Dreieck, was einem die Dollar aus der Tasche zieht. Die letzten beiden Wochen haben wir mehr Projekte erledigt als die Monate davor. Der Cockpit-Tisch, der auseinander zu brechen drohte, ist Dank Verfügbarkeit von Holzleim und -Dübeln endlich repariert. Der Außenborder hat einen neuen Vergaser. Ich weiß nicht, wie oft Achim den originalen Vergaser in den letzten zwei Jahren auseinander genommen und gereinigt hat. Geschichte! Die Ankerkette hat neue Markierungen und, und, und. Unsere Arbeitslisten werden angenehm kürzer. Nur der Rigger. Eine harte Nuss. Der steht aber kurz davor weich gekocht zu werden, seine Arbeit doch hier in der Marina auszuführen. ;-)

Und endlich mal wieder Essen gehen. Unsere Liegenachbarn, Clare und Andy, sind angenehme Engländer, die mit uns zum Roulotte – zum Straßen-Food – gehen. Durch die fehlenden Touristen und dadurch, dass die Einheimischen weniger verdienen, ist der Platz nicht mehr so gut besucht, wie im letzten Jahr. Hoffentlich ändert sich das bald wieder. Der Trubel zwischen den rollenden Imbiss-Wagen sorgte für eine tolle Atmosphäre. Über alles betrachtet, gefällt uns Tahiti Life ganz gut im Augenblick.

Neuseeland Update: still ruht das Land – keine Neuigkeiten.

Essen gehen mit unseren neuen Segel-Nachbarn – wunderbar

 

SV Double Twenty – Lukas Warnecke + Dorian Broos + Leon Woditsch GER

DREI ABITURIENTEN UND EINE SCHIFFS DAME

SV Double Twenty – Lukas Warnecke + Dorian Broos + Leon Woditsch GER

Hanseat 70 B II – Sanierung

TOTALSANIERUNG SOWIE EINDRUCHSCHUTZ

Hanseat Sanierung

SV Noam – Sophie + Nico Chancelon CH

RTW PLANS WITH CHILDREN – ADVICE ABOUT WIND VANE STEERING
Dear Peter, I was looking for informations about the Windpilot Atlantik model and I was very happy to find your website which is full of usefull pictures and informations!

I’m a 28 year old Swiss fellow and with my wife, we just purchased a 1982 Dufour 31 in south of France. We have 12 months to prepare the boat before leaving France for a 2 years circumnavigation :-)))))))))


My philosophy is « Less is More » and I want to prepare the boat as simple as possible (as less electricity dependence as possible : use of sextant and wind pilot as main tools etc.). We will be more than happy if you could give us a little help !

Here are some pictures of our little Noam so that you see who we are and how is the back of the boat. As you can see, she has a stern skirt below that is very usefull.

We were lucky to find an Atlantik on south of France and I would like to know if you have some technical drawings of it so that I can make some drawings myself and see how can I adapt it to the boat (need to drill the stern skirt for the rudder axis passage).

My Idea is to build an aluminium structure to hold the solar panels and the dingy engine. The problem is that the huge windfane of the Atlantik will need to be extended so that it will be above the alu structure (rollbar arch). Here is a little drawing that shows the idea.

Do you think that I can increase the length of the inox tube to allow the windvane to be above the future rollbar arch (needed to be 1m longer than actually) ? Will it loose some power because of the extansion of the distance between windvane and rudder ?
Thanks a lot for your precious help.
Best regards,
Nico and Sophie

My immidiately answer:

Good morning to you,
got any points, here my straight answers:

If you intend to go offshore with one of my earlier Atlantik units, which originally has been advised for vessels up to about 30 ft … you should consider that the unit is almost beyond of what this kind of unit will be able to perform in serious circumstances, as the vessel will be loaded / heavier that for normal cruising .. and might come to the end of her answers … with the need of hand steering at the end.

Not a perfect idea to fit the gear in the way your drawing shows, as sugar scoop through will be a challenge to get strongly fitted … and extending the vane mast will be the next challenge. Not mentioning the additonal weight of this measure … the Atlantik might end with about 35 – 38 kg easily.

Not to forget the proxinity of the main rudder, causing lots of turbulent water right behind for the poor auxiliary rudder …

All in all: not my advice – not at all!

And please understand that this advice has not been give to acellerate my balnace for sales … its just straight in advice.

In all the todays PACIFIC b-y f-a-r will be the better solution, performance- wise, weight-wise and realiably overall in any circumstances … Many ways to fit, just compare some picts:

Word of Mouth

Please let me know the berth of the vessel and I will provide a quote for a suitable unit. for further queries you will realize that I am almost always just a mouseclick away from you
best from Hamburg
Peter Foerthmann

SV Sunrise – Karin + Peter Graetz CH

HONIG FÜR PETER´S SEELE
Guten Morgen Herr Foerthmann, besten Dank für ihr freundliches Feedback und ihre stetige Hilfe bei all meinen Fragestellungen. Ich freue mich sehr über die neue Anlage und werde Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt gerne meine Erfahrungen schildern. Eines vorweg. Ich habe noch nie ein Produkt montiert (und glauben Sie mir, in 45 Jahren Berufsleben waren dies einige Anwendungen) welches so ausgereift und technisch vorbildlich gefertigt wurde. Ich riesiges Kompliment zu ihrem Produkt und was Sie für uns Segler geleistet haben.
Gerne werde ich, mit ihrem verlaub, auf unserer Seite per Link auf Sie verweisen dürfen?! In der Zwischenzeit wünsche ich Ihnen nur das Beste und bleiben Sie gesund.
Freundliche Grüsse
Peter Graetz

Seglerparade zum „Tag des Sieges“ – muss das sein?

Das moderne Säbelrasseln klingt nach Hubschrauberlärm und riecht nach Dieselgenerator. Schon als ich Anfang der 90er Jahre das erste Mal nach Kaş  kam, lag vor dem Ort ein türkisches Kriegsschiff. Das graue Ungetüm aus schwerem Stahl röchelte den ganzen lieben langen Tag an einer Boje vor sich hin. Vis-a-vis, nur wenige Kilometer entfernt, das gleiche Bild. Nur mit einem kleinen feinen Unterschied in weiß-blau. Statt der roten Fahne mit dem weißen Halbmond wehte am Heck die Flagge Griechenlands. Heute, knapp 30 Jahre später, hat sich an der Situation zwischen den ungleichen Nato-Partnern wenig geändert. Oder besser gesagt: Sie ist noch schlimmer geworden. Manchmal patrouillieren gleich mehrere Kriegsschiffe an der imaginären Seegrenze wie Wachhunde hinter einem Zaun und werfen jeweils der Gegenseite lautstark über Kanal 16 Grenzverletzungen vor. Ein gängiges Ritual mit zunehmend aggressiverem Tonfall.

 

Seit vor wenigen Wochen das türkische Forschungsschiff „Oruc Reis“, begleitet von einer Armada türkischer Kriegsschiffe und dem Aufschrei Griechenlands und einiger EU-Staaten zu weiteren Erdgas-Probebohrungen im östlichen Mittelmeer aufbrach, rasseln die Säbel so laut wie seit 30 Jahren nicht mehr. Damals standen die beiden zerstrittenen Nachbarn kurz vor einem Krieg, entfacht im Streit um zwei unbewohnte Inseln in der Ägäis. Was die Politik nicht in der Lage war zu stemmen, schafften zwei Naturkatastrophen. Als im August 1999 ein Erdbeben der Stärke 7,6 die Nordtürkei und die Region Istanbul erschütterte, starben 18.373 Menschen, mehr als 50.000 wurden verletzt. Aus der ganze Welt eilten Helfer in die Türkei, auch aus Griechenland. Als wenige Wochen später die Erde bei Athen bebte, waren es wiederum die Türken, die sofort Hilfe leisteten. Aber die Jahre der Annäherung scheinen nun endgültig vorbei. 

 

Die Absurdität des türkisch-griechischen Verhältnisses ist in Kaş auf einen Mikrokosmos zusammengeschrumpft. Die östlichste griechische Insel, Kastelorizo (von den Türken Meis genannt), liegt so nah, dass man hinüberschwimmen kann. Und in der Tat tun das einige. Einmal im Jahr, also in normalen Jahren, findet ein Schwimmwettbewerb mit hunderten Teilnehmern statt. Von der griechischen Insel ans türkische Festland. Griechen wie Türken und andere Nationalitäten nehmen daran teil. Im Wasser sind alle gleich, alle vereint.

 

Täglich pendeln Fähren, bringen türkische Touristen nach Griechenland, die einen Tag an den herrlichen Stränden der Insel verbringen, in den Tavernen Gyros essen und Ouzo trinken. Über die Jahre haben sich herzliche Freundschaften entwickelt, Ehen wurden grenzübergreifend geschlossen, der türkische Ort versorgt die wenigen hundert Einwohner der griechischen Insel mit Lebensmitteln, liefert beispielsweise frisches Obst und Gemüse. In normalen Zeiten. 

 

Aber die scheinen derzeit weit weg. Corona hat dem Tourismus in beiden Ländern stark zugesetzt, die türkische Währung, die Lira, befindet sich seit Monaten auf einer Talfahrt, die steiler ist als die legendäre Streif bei Kitzbühel. Die Gründe dafür sind mannigfaltig, Corona ist nur einer. Um die Wirtschaft und das Wahlvolk zu beruhigen, bräuchte es großartige Erfolge. Wie beispielsweise die Erschließung von gigantischen Erdgasfeldern unter dem Mittelmeer, die die Türkei unabhängig von Importen machte. Derzeit muss das Land seinen Bedarf zu 98 Prozent aus dem Ausland decken. Dumm nur, dass die Mittelmeeranrainer unterschiedlicher Auffassung sind, wem das Territorium am Meeresgrund, reich an Ressourcen, gehört. Und so wird aufgerüstet. Abschreckung statt Absprache, Waffen statt Worte. Ein Trauerspiel. Hüben wie drüben. 

 

Und nicht nur Ausländer sehen das so. Viele Türken und Griechen können dem Muskelgeprotze auf dem Meer nichts abgewinnen. Alles, was sie wollen, ist Stabilität und Frieden in der Region, die beste Ressource für den Tourismus, von dem so viele Menschen an der Küste leben. 

 

Vor wenigen Tagen kreisten stundenlang schwer munitionierte Kampfhubschrauber im Tiefflug über der Marina, gut sichtbar vom gegenüberlegenden Meis. Die meisten Türken in der Marina standen kopfschüttelnd auf den Stegen ob der Provokation gegenüber dem Nachbarn. 

Um so überraschter war ich gestern, als ich hörte, dass an diesem 30. August eine Parade von Seglern und Motorbootfahrern stattfinden soll. Der 30. August ist in der Türkei ein besonderer Tag, ein Feiertag – der „Tag des Sieges“, auf Türkisch „Zafer Bayramı“. An diesem Tag gedenken die Türken dem Sieg über die griechischen Streitkräfte in der Schlacht von Dumlupinar im Jahr 1922. Mein erster Impuls: Wie kann man denn in Zeiten, in denen unverhohlen von Krieg gesprochen wird, an einer Parade teilnehmen, die den militärischen Sieg über denselben Gegner zelebriert, mit dem man auch heute Stirn an Stirn wegen territorialer Ansprüche steht?

 

Die Empörung, die auch Segler aus anderen Ländern teilten, liegt nahe, doch wie so oft ist kurz gedacht eben falsch gedacht. In das Schwarz-Weiß-Schubladendenken dieser Tage passt die sofortige Entrüstung aber gut. Wie meine türkischen Freunde mich aber belehrten, ist der 30. August, der„Tag des Sieges“, vielmehr der Tag der Befreiung. Denn in Folge des Sieges bei Dumlupinar gelang es nunmehr vor fast 100 Jahren dem Oberbefehlshaber Kemal Atatürk, Izmir von den Griechen zu befreien. Viele der Griechen in Kleinasien flohen, wurden vertrieben oder verließen später im Rahmen des Bevölkerungsaustausches das Land. 

 

Ein gutes Jahr später, am 29. Oktober 1923, rief Atatürk die Türkische Republik aus. In einem symbolischen Akt der Abkehr vom Osmanischen Reich mit seinem Sultanat und Kalifat verlegte Atatürk den Regierungssitz von Istanbul nach Ankara und führte tiefgreifende Reformen im politischen und gesellschaftlichen System durch, die die Türkei in einen modernen, säkularen und an Europa orientierten Staat verwandeln sollten.

 

Atatürk setzte eine neue Verfassung in Kraft, durch die unter anderem die religiösen Gerichte abgeschafft wurden. Im Laufe seiner Regentschaft wurde der Schleier verboten, die islamische Zeitrechnung durch den gregorianischen Kalender ersetzt, das Rechtssystem aus europäischen Ländern übernommen und den türkischen Verhältnissen angepasst. Die Türkei orientierte sich dabei vor allem an dem Schweizer Privatrecht, das die Einehe, das Scheidungsrecht und die Gleichstellung von Mann und Frau festschrieb. Aus Deutschland wurde das Handelsrecht übernommen, aus Italien das Strafrecht. Später wurden in der Verfassung die Säkularisierung und der Laizismus, also die Trennung von Religion und Staat, verankert. Darauf sind die säkularen Türken zurecht stolz, auch wenn es in dieser Zeit natürlich Schattenseiten gab.

 

Und so bekommt auch die Parade der Wassersportler plötzlich einen ganz anderen Sinn. Sie ist keine Provokation gegenüber den griechischen Freunden, schon gar nicht eine Unterstützung des politischen Kurses, den die Regierungen derzeit steuern. An Land hat Ankara die Feierlichkeiten an diesem Tag untersagt. Wegen Corona, so die offizielle Begründung. Das scheint nachvollziehbar und umsichtig, wären nicht in der Vergangenheit bereits andere Feiertage zu Ehren des Staatsgründers aus ganz anderen Gründen abgesagt worden.

 

Da auf Booten die Abstandsregeln aber automatisch eingehalten werden, entschlossen sich also die Segler, Atatürk an diesem Feiertag ein Denkmal zu setzen. Durch die gemeinsame Ausfahrt. So wie es auch trotz des Verbots aus Ankara andere Küstenorte taten. Und so wehten an den meisten Booten nicht die gängigen türkischen Flaggen, sondern sie wurden ersetzt durch welche mit dem Konterfei des Staatsgründers, als Bekenntnis zu dessen Politik, die auch heute noch Bestandteil des Parteiprogramms der CHP ist – der Oppositionspartei. 

 

Nicht alles ist eben so, wie es auf den ersten Blick aussieht!

 

Michael hat’s auch erwischt

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{Date:20200829}
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Montezumas Rache

Ein zweiter Michael ist auf der MARLIN eingetroffen. Er macht sich gut in der Küche und Talente soll man fördern. Schwupps, ist Michael für’s Brotbacken zuständig. So schnell kann es gehen. Mich dagegen hat Montezumas Rache erwischt. Wohlmöglich am Sonntag, als Heiko mich netterweise zum Essen eingeladen hat. Seit Dienstag abend lebe ich auf dem Klo der MARLIN. Ich verzichte auf Details. Es geht mir richtig dreckig und mein Effizienz-quotient sinkt für 72 Stunden schlagartig in den Minus Bereich. Selbst mit Loperamid erreiche ich keine wirkliche Besserung. Gekochter Reis und gezuckerter Tee tun da schon eher ihre Wirkung. Das hat man nun davon, wenn man nicht selber kocht.

Zwei neue Segel-WG Mitbewohner an Bord unterscheiden sich vom Aufwand her nicht von zwei neuen Chartergästen, die den vollen Preis zahlen. Der Aufwand während der ersten Tage, Sicherheitseinweisung, wer, wo, was auf der MARLIN ist der gleiche. Eine etwas ernüchternde Feststellung, die ich so nicht bedacht habe. Nur, dass voll zahlende Chartergäste in COVID Zeiten, nicht wirklich zu bekommen sind. Neben Anne Cathrin hat nun ein weiterer Segel-WG Mitbewohner seine Reise ab Mitte Oktober abgesagt. Auf der MARLIN werden also weiterhin eher kleine Brötchen gebacken. Passt ja zum daypic aber auch zu der COVID Thematik auf der Insel. Es gibt wieder neue VOVID-19 Infizierte. Als ich auf der Insel ankam war es ein Fall, nun sind es 26. Hmm. Also definitiv keine COVID freie Zone mehr. Man merkt das im Supermarkt, wo plötzlich alle mit Maske unterwegs sind. Der Weg in ein neues lock-down? Gut, das meine Mitbewohner Heiko und Michael so entspannt sind.

Trotz Durchfall habe ich Gestern noch beim Hafenmeister die Genehmigung beantragt, nach Klein Curacao auszulaufen. Diese wurde uns ohne Bedenken erteilt. Die Insel ist fast unbewohnt. Ich habe mir fest vorgenommen, meine beiden Mitsegler bis dahin so weit geschult zu haben, dass sie independent das Island erkunden können und wir allesamt in den Blauwassermodus verfallen können. Weitere Projekte an Bord können auch dort erledigt werden. Ein abschliessender Supermarktbesuch wird für ein paar Tage Freiheit reichen.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Leben unter Segeln – Das etwas andere Konzept.
Sportlicher Segeltörn mitten durch die Karibische See
Endlich wieder Segelurlaub!

Die Angebote bei HandGegenKoje

JOIN THE CREW

Vor langer, langer Zeit …

… habe ich eine Email bekommen. Von einem jungen Australier namens Nick Jaffe.  Ich war gerade dabei, meine erste „Maverick“ über Ebay in den USA zu verkaufen. Er erzählte mir, dass er auf den Spuren seines verstorbenen Vaters nach Deutschland…

Probleme mit Wasserqualität auf Veerse- und Markermeer

Während am Veerse Meer die Schwimmwarnung mittlerweile eingezogen wurde, gilt sie auf den Marker Wadden weiterhin. Dort wird vermutet, das Botulismusbakterien die Ursache für den Tod vieler Fische sind

Veerse Meer: Im Bereich des Campingplatzes de Schotsman bei Kamperland wurden viele tote Fische angetroffen. Daraufhin hat die Provinz den Starnd gesperrt. Nach Auswertung mehrerer Wasserproben konnte jedoch keine Ursache gefunden werden. Man vermutet jedoch, dass das warme Wetter und die darauffolgenden heftigen Regenfälle für eine Sauerstoffknappheit im Wasser geführt hat. Das Schwimmen ist jetzt wieder bedenkenlos möglich, so die Provinz. Auch die Japanischen Kreuzquallen, die sich in anderen Bereichen des Veerse Meer ausgebreitet hatten, sind nahezu weg. Das Wasser ist 22°C warm, einer Runde im Salzwasser des ehemaligen Meeresarmes steht also nichts im Wege.

Anders an den Marker Wadden. Die dort aufgefundenen toten Fische sind vermutlich an einer Botuslismusbakterie gestorben. Die kann auch für den Menschen unangenehm bis tödlich werden. Fieber, Unwohlsein, Probleme mit dem Sprechen oder Atmen sind die Symptome. Sie können drei bis vierzehn Tage nach der Infektion auftreten und müssen unbedingt behandelt werden.

Informationen zur Qualität des Schwimmwasser finden Schwimmer auf zwemwater.nl

Het bericht Probleme mit Wasserqualität auf Veerse- und Markermeer verscheen eerst op Stegfunk.de | Wassersport. Holland..