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Bilderrätsel KW 37 – Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Nanu? Genau eine richtige Antwort. Es andelt sich um die Sicht vom Veerse Meer auf die Zandkreek Sluis zur Oosterschelde. Zu schwer? Und es geht weiter: Auch in dieser Woche sind wir natürlich wieder in den Niederlanden unterwegs. Aber wo? Wir erhöhen mal den Schwierigkeitsgrad ein wenig. Wenn Sie es erkennen, schreiben Sie uns unter [email protected] Viel Spaß beim raten.

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Fenua

Sa., 05.Sep.20, Franz.Polynesien/Tahiti/Papeete, Tag 2288, 21.218 sm von HH

‚Fenua‘ bedeutet Heimat und alles, was in Französisch Polynesien hergestellt wird, trägt dieses Gütesiegel. Viel wird hier nicht produziert, aber auf das scheint man stolz zu sein: das berühmte Hinano ist Fenua-Bier. Schönheitsprodukte aus Kokos-Öl sind ‚Fenua‘, im Supermarkt hat man die Wahl zwischen Kartoffeln ‚USA‘ und Kartoffeln ‚Fenua‘.

Und dann gibt es noch das Fenua-Muster. Ein Hawaii-Hemd-Muster in Reinkultur. Das wiederkehrende Thema sind großformatige Philodendron-Blätter und Hibiskus-Blüten. Rucksäcke, Tassen, Taschen, Mouse-Pads und Servietten. Kein Gegenstand, der nicht mit Fenua bedruckt wird. Von Schüler bis Greis, jeder trägt Fenua: Fenua-Hemden, Fenua-Hosen, Kleider, Mützen und Flip-Flops. Und natürlich Maske im Fenua-Style. Für den normalen Mitteleuropäer ist Fenua ein Kulturschock. Es werden Farben kombiniert, die dem Auge Schmerzen bereiten.
Farbharmonie – drauf gepfiffen!
Farbenlehre – nie gehört!
Pastell-Töne – für Feiglinge!
Bunt, bunter, Fenua. Normale Klamotten in den Shops zu finden, fast unmöglich. Ein einfarbiges T-Shirt hat zumindest Fenua-Applikationen an den Ärmeln oder Brusttasche. Für Menschen wie mich, die eher Ton-in-Ton-Kombinationen bevorzugen und einen Mix von Komplementärfarben meiden, ist Fenua eine echte Herausforderung.

Typischer Klamottenladen – Hardcore Fenua

Bunt, bunter, Fenua

Der allgegenwärtige Philodendron im XXL Format dient als Mustervorlage

Aber man gewöhnt sich an alles. Nach anderthalb Jahren im Land bin ich weich gekocht. Wenn die Netzhaut täglich mit einem Feuerwerk an Farben beschossen wird, erscheint einem nach kurzer Zeit die eigene graue Bettwäsche bedauernswert trostlos. Abhilfe muss her.
Es gibt in Papeete Stoffläden wie Tannennadeln im Wald. Und die Läden sind gut besucht. Kein Wunder, kostet ein Fenua-Hemd doch schnell hundert Dollar. Da näht Frau oder Mann doch lieber selber ein Kleidchen. Tonnenweise gehen täglich die Stoffe über den Tresen. Ich habe einen Jungen gesehen, der für Mutti mit dem Handy das neue Sortiment Stoffballen abgefilmt hat. „Wieder zurück, weiter links“, schallen Muttis Kommandos aus seinem Handy.
Die Stoffe kommen aus Taiwan, Japan und China, nur die Muster sind Fenua.

Kunterbunte Stoffläden – große Auswahl, kleine Preise – 5 bis 12 Dollar der Meter (1,20 bis 1,50 Breite)

Da wir endlich im Besitz neuer Kopfkissen sind und die alten Stinker auf den Sondermüll gelandet sind, fehlt es nur noch an neuen Kissenbezügen. Nach einiger Sucherei werde ich fündig. Es gibt Fenua auch in dezenter Art und bald hat die Atanga-Crew neue Kissenbezüge zu grauen Laken. Fenua für Anfänger sozusagen.

Fenua light für Anfänger – die Kissen gehören übrigens alle Achim – Prinz Erbse mag es komfortabel

Uns gefällt es gut mit den Kissen und wir haben Blut geleckt. Da trifft es sich gut, dass unsere beige Laken-Garnitur sich in so einem fleckigen Zustand befindet, dass man sie nur noch im Dunkeln zum Trocknen raus hängen mag. Also soll ein neuer Satz Laken her. Unsere drei Matratzen haben unmögliche Formen, es sollen aber trotzdem Spannbettlaken sein, daher ist das nicht meine Lieblings-Näherei. Aber voila! Hier soll man wohl heiße Südseeträume bekommen.

Wir geraten in einen Fenua-Blutrausch. Aus den Stoffresten nähe ich eine neue Einlage fürs Brotkörbchen und etliche Mund-Nase-Masken. Und so schnell ist kein Ende in Sicht. Der Skipper ruft nach Fenua-Schlafanzughosen und der Plan steht, die grauen Laken sollen ebenfalls ersetzt werden. Warum nicht ins übelste Fenua-Regal greifen? Grüne Blätter auf türkisen Grund mit pinken Hibiskus und gelben Tiare-Blüten? :shock:
Wenn wir hier schon heimisch werden (müssen), dann auch farblich.

Fenua für Fortgeschrittene für feuchte Südseeträume

 

Im Haus das Verrückte macht

Ein Hafenamt, irgendwo am Unterlauf der Donau.

Kennt ihr Asterix? Die französische Comicreihe vom großartigen Zeichner Albert Uderzo? Ich finde diese Comics klasse. Bei den permanenten gesellschaftskritischen Anspielungen könnte ich mich manchmal auf den Boden werfen vor lachen.
Als ich vor kurzem beim Straßenverkehrsamt meines Wohnortes war, musste ich mal wieder an Asterix denken. Genauer gesagt, an den Film „Asterix erobert Rom“. In dem Streifen gibt es eine Szene, in der die beiden Protagonisten dazu aufgefordert werden, den Passierschein A38 im „Haus das Verrückte macht“ zu besorgen.
Den Passierschein brauchte ich selbst zwar nicht, aber mich erwartete am 18. August 2020 eine ähnliche Aufgabe verwaltungstechnischer Art:

Ein Mitarbeiter für staatliche Sicherheit, bzw. des Sicherheitsdienstes für staatliche Gebäude steht am Eingang vor dem Straßenverkehrsamt in Wesel und hebt vor mir die Hand, als ich mich nähere, aber noch gute 5 bis 6 Meter von ihm entfernt befinde: „Halt!“
Meine Alltagsmaske habe ich da bereits längst angelegt und ich gehe noch ein, zwei Schritte weiter.
„Was wollen Sie?“, fragt mich der Ordnungshüter und ich erkläre, dass ich einen Termin um 13 Uhr habe.
„Name!?“
Ich nenne ihn und er schaut in eine Liste.
„Dort können Sie sich anmelden!“, sprichts und zeigt auf einen Schalter hinter dem Eingang.

Die Dame am Empfang hinter der Glasscheibe ist recht nett zu mir, als ich erkläre, dass ich einen neuen Fahrzeugbrief für einen Oldtimer beantragen möchte, weil der alte nicht mehr auffindbar ist. Ich schöpfe für einen kurzen Moment Hoffnung, als sie erwähnt, das man ja in dem Fall nur ein Aufgebotsverfahren einleiten muss und gehe in die große Halle.
Im inneren des Gebäudes hängen Kabel von der Decke und ich fühle mich sofort wie auf einem der rumänischen Hafenämter, die ich während meiner langen Einhandreise mit Morgenstern durch Osteuropa so oft besucht habe.
Alles wirkt provisorisch und zusammengebastelt, seit man vor etlichen Jahren angefangen hat hier umzubauen und ich werde das Gefühl nicht los, dass an diesem Ort langsam aber kontinuierlich alles den Bach runter geht. Auch das Parkdeck ist nach wie vor wegen Einsturzgefahr gesperrt und sieht aus wie ein „Lost Place“ aus einem schlechten Horrorfilm. Ich musste gerade selbst kurz recherchieren, seit wann dort die Absperrung steht und das Unkraut sprießt: Seit mittlerweile fast 5 Jahren!
Ich setze mich also auf einen der wenigen Stühle, die wegen COVID-19 weit auseinander stehen und bereite mich gedanklich auf das Abenteuer vor.
Und so wie ich auf meiner letzten Reise mit dem Segelboot durch den Osten des Kontinents der Behördenwillkür ausgeliefert war, so bekam ich das an diesem Tag auf der Zulassungsstelle in Wesel am Rhein zu spüren.

Nachdem ich meine Wartezeit abgesessen hatte und endlich an den Schalter durfte, verlief das Gespräch zunächst recht locker und konstruktiv.
Ich durfte die Sachlage zum Trabant 601 erklären, dass eben keine Fahrzeugpapiere vorhanden sind und das Auto jahrelang auf einem Bauernhof stand.
Ich war eigentlich theoretisch gut vorbereitet, hatte 3 Abende lang Gesetze und Verordnungen gelesen und war durch Erfahrungen anderer Oldtimerbesitzer und den Rechtsanwalt einer Fachzeitschrift gewarnt. Auch hatte ich alle wesentlichen Paragraphen ausgedruckt dabei und die wichtigsten Absätze mit bunten Stiften für mich markiert.
All das hat nichts genützt und es kam, wie es kommen musste! Die Sachbearbeiterin war überfordert. Ein Kollege wurde hinzugezogen, aber der Bereich hinter dem Schalter wurde dadurch nicht durch Sachverständnis oder Fachwissen bereichert. Es herrschte überwiegend Stille auf der anderen Seite der Plexiglasscheibe.
Bis es irgendwann aus ihr herausplatzte: „Sie tun ja gerade so, als wenn das hier einfach wäre!“

Einfach ist so ein Vorgang natürlich nicht. Verglichen mit einer Standardanmeldung, bei der ein Sachbearbeiter oder eine Sachbearbeiterin vier Tasten und zwei Stempel drücken muss, ist so ein Trabant 601 ohne Zulassungsbescheinigung Teil II durchaus eine harte Nuss.
Wie man diese Nuss zu knacken hat, davon hatte man hinter der Scheibe wenig bis gar keine Ahnung. Das einzige was der Sachbearbeiterin noch einfiel war:

„Sie brauchen eine Vollabnahme!“

Mit genau diesem Satz hatte ich gerechnet. Die Vollabnahme nach § 21 StVZO wird nämlich mitunter gerne von überforderten Sachbearbeitern gefordert, wenn sie ansonsten nicht weiter wissen. Diese Abnahme würde dem Amt quasi auf dem Präsentierteller alles wesentliche zur Ausfertigung einer ZBII liefern, ist jedoch überwiegend Sonderfahrzeugen vorbehalten und kostet (auf Deutsch) ein Schweinegeld!
Wenn man sich so durch diverse Oldtimerforen wühlt, dann stellt man fest, dass einige Sachbearbeiter den §21, nach dem sie die Vollabnahme fordern, nicht einmal richtig kennen.

Dass ich die Vollabnahme für den Trabant nicht brauche und warum ich sie nicht brauche, konnte ich der Sachbearbeiterin zwar anhand von bunt markierten Passagen im Gesetzestext erklären, aber genützt hat es trotzdem nichts.
Ich hatte den Eindruck, mein gegenüber hat mich inhaltlich überhaupt nicht verstanden. Die Wörter „Einheitsvertrag“, „ABE“ und „Wiedervereinigung“ hatte man im Zusammenhang mit einem solchen Antrag vermutlich noch nie gehört. Das Gefühl hatte ich zumindest.

Damit euch klar wird, warum gerade der Trabant (aber auch viele andere Fahrzeuge) die Vollabnahme nicht (mehr) benötigen, hier ein Auszug aus § 21 StVZO:
„Gehört ein Fahrzeug zu einem genehmigten Typ oder liegt eine Einzelbetriebserlaubnis nach dieser Verordnung oder eine Einzelgenehmigung nach § 13 der EG-Fahrzeuggenehmigungsverordnung vor, ist eine Begutachtung nur zulässig, wenn die Betriebserlaubnis nach § 19 Absatz 2 erloschen ist.“

Nun hat der Trabant 601 im Jahre 1990, mit der Wiedervereinigung Deutschlands, im Rahmen des Einheitsvertrags, eine Allgemeine Betriebserlaubnis auf nationaler Ebene bekommen, die bis zum heutigen Tag gültig und auch nicht nach § 19 Absatz 2 erloschen ist!
Nachlesen kann man das bei Interesse in der StVZO, sowie im Einigungsvertrag, der seinerzeit zwischen der DDR und der BRD geschlossen wurde. Dieser Vertrag wurde hin und wieder angepasst und in Details abgeändert. Was die DDR Fahrzeuge und die ABE angeht, besteht der entsprechende Paragraph jedoch bis heute unverändert!

Man müsste sich beim Straßenverkehrsamt halt in meinem Fall ein wenig mehr kümmern, als man das sonst tut. Vielleicht wäre ein Gang in den Keller oder auf den Dachboden angebracht, je nachdem wo die alten Ordner stehen.
Es ist ja nun auch nicht so, das ich so eine ZBII unbedingt für mich persönlich bräuchte, weil ich sie besonders schön finde. Der Staat verlangt von mir, dass ich sie beantrage, denn ohne ZBII kann das Fahrzeug nicht wieder zum Straßenverkehr zugelassen werden.

Um nun wieder zurück zur Situation im Amt in Wesel zu kommen, machen wir dort weiter, wo wir oben aufgehört haben:

„Antrag abgelehnt!“

Ohne Begründung.

Das wollte ich schriftlich haben, damit ich Widerspruch einlegen kann.

„Machen wir nicht schriftlich!“

Ab dem Moment waren wir keine Freunde mehr und ich habe (ganz ruhig) darum gebeten mit dem Dienststellenleiter zu sprechen, um eine schriftliche Ablehnung meines „Antrags auf Ausfertigung einer Zulassungsbescheinigung Teil II“ zu bekommen.

Der Mann wurde zumindest angerufen und die Sachlage kurz und wirr am Telefon geschildert. Ihre Dienstpflicht hatte die Sachbearbeiterin damit immerhin getan.
Persönlich mit mir sprechen wollte der „gute“ Mensch jedoch nicht. Er hat sich strikt geweigert! Und wenn ich die Ablehnung meines Antrags schriftlich haben möchte, um Widerspruch einzulegen, dann müsse ich den Antrag auch schriftlich stellen! Aufgelegt!

Ich bin zwar der Meinung, dass bis hier bereits einiges an rechtswidriger Behördenwillkür vorlag, habe mich jedoch auf den schriftlichen Antrag eingelassen.

Ansonsten wars das! Keine netten Verabschiedungen, kein Lächeln mehr.

Ich verlasse die Baustelle und mache mich auf den Heimweg. Richtig enttäuscht bin ich nicht, meine Erwartungen waren so niedrig gesteckt, dass ich zunächst recht gelassen abgedackelt bin.

Am Abend hatte ich den mehrseitigen Antrag auf die ZBII dann fertig. Sauber ausformuliert, alle wichtigen Paragraphen zitiert, ansonsten alles rein sachlich.

Das Zustellen des Antrags am nächsten Tag war dann nochmal ein kleines Abenteuer, das ich hier nur stark gekürzt wiedergebe. Es hat mich jedenfalls einiges an Überzeugungsarbeit gekostet, den Brief persönlich am Empfang abgeben zu dürfen.
Als ich endlich dort angekommen war und dachte, jetzt hältst du dem Mensch hinter der Scheibe einfach den Umschlag hin und sagst, „Post fürs Amt!“ war ich auf dem Holzweg!

Eine laaange Diskussion über den Inhalt des Briefes und die Hintergründe begann. Letztendlich hat man mir den Umschlag dann doch endlich aus der Hand genommen und versichert, ihn seiner Bestimmung zuzuführen.

Das ist jetzt knapp 2 Wochen her. Seitdem warte ich auf eine Reaktion.

Die Chancen, dass der Trabant an den Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands teilnehmen kann, sinken leider stetig.

Neue Wanten für die Dilly-Dally

Dieses mulmige Gefühl segelte immer mit. Zumindest unterschwellig. An windarmen Tagen schien es fast verschwunden, aber wenn der Wind das Mittelmeer aufwühlte, war es wieder da. Stärker als zuvor. Ich weiß, wie alt das Boot ist. Ich habe aber keine Ahnung, wann die Wanten und Stage, die dem Mast Halt geben, das letzte Mal erneuert wurden. Ich befürchte, sie sind der gleiche Jahrgang wie das Boot. „Kann der Mast eigentlich umkippen“, fragte mal eine Freundin, die zu Besuch an Bord war, mitten auf dem Meer. Das Land am Horizont war klein und die Sorge in ihren Augen groß. Also sagte ich voller Inbrunst: „Nein!!!“ Dabei waren die Ausrufezeichen Fragezeichen. Ich selbst hatte mich das schon oft gefragt.

 

Zugegeben, ich kann mich nicht erinnern, jemals eine Fahrtenyacht gesehen zu haben, die ihren Mast verloren hat. Aber ich kenne die Horrorgeschichten und die Bilder. Eine Yacht, enthauptet mitten auf dem Meer, ist so ziemlich das Schlimmste, was ein Segler sich vorstellen kann. Beim Strandsegeln hatte ich mehrmals das Vergnügen. Natürlich sind da die Begebenheiten anders, die Stöße härter und zum aggressiven UV-Licht und Salz kommt noch Sand dazu. Nicht die beste Mischung für verschleißanfällige Materialien.

Hier geht es zum ganzen Artikel, den ich für das float geschrieben habe.

Offene Türen alleroten – der Überblick

Eigentlich wäre dieses Wochenende die Hiswa te Water. Die findet jedoch coronabedingt dieses Jahr virtuell statt. Stattdessen haben viele Teilnehmer beschlossen, Hausmessen durchzuführen. Die meisten davon an diesem Wochenende

1. Jonkers Yachts Open Dagen

Ort: Kabbelaarsbank 11, Ouddorp (Marina Port Zélande)
Öffnungszeiten: Mi 2. bis So. 6 september von 10.00 bis 18.00 Uhr

Neue und gebrauchte Schiffe von Jeanneau Motoryachten, Linssen Yachts und Fairline. Gerne vorher anmelden per Mail an: [email protected] oder telefonisch +31 111-673330.
Jonkers Yachts Open Dagen

2. Alumax Proefvaardagen

Ort: Setheweg, Jachthaven van Meppel
Öffnungszeiten:  5.-6. September von 10.00 bis 16.00 Uhr

Alumax Sloepen und Tender. Terminabsprache unter: +31 522 – 24 22 12.
Alumax Proefvaardagen

3. Bmarine Open Huis

Ort: Singel 12, 9001 XP Grou
Öffnunsgzeiten: 5.-6. September von 10.00 bis 17.00 Uhr

Großes Sortiment an Sloepen und Motorbooten, Kinderprogramm und Foodtrucks
Bmarine Open Huis

4. Brandaris Barkas SuperSport Show

Ort: Nieuw-Loosdrechtsedijk 240a, Loosdrecht
Öffnungszeiten: 2.-6. September von 10:00 bis 18:00 Uhr

Einige Sloepen und Tender und ein paar gebrauchte Barkassen (O-Ton der Werft, d. Red.)
Brandaris Barkas SuperSport Show

5. Dutch Yachting Weekend

Steht alles hier

6. Interboat Open Dagen

Ort: Oud Loosdrechtsedijk 181, Oud-Loosdrecht
Öffnungszeiten: 4.-6. September von 10.00 bis 17.00 Uhr

Neue und gebrauchte Sloepen und Tender
Interboat Open Dagen

7. Isloep – HISWA te water Demodagen

Ort: Hoorn 316, Alphen aan den Rijn
Öffnunsgzeiten: 2.-6. September von 10.00 bis 16.00 Uhr

Neue und gebrauchte Sloepen
Isloep Open Dagen

8. Lengers in-water

Ort: Westzeedijk 2, Muiden
Öffnungszeiten: 3.-6. September

Ein Blick hinter die Kulissen des großen Händlers von San Lorenzo, Bluegame, Prestige en Sacs.
Lengers in-water

9. Linssen Open Dagen

Ort: Brouwersstraat 17, Maasbracht
Öffnungszeiten: 2.-6. September von 10.00 bis 16.00 Uhr

Neue und gebrauchte Linssen Modelle sowie der Einblick in eine perfekt organisierte Serienwerft warten
Linssen Open Dagen

10. Menken Maritiem Open Huis

Ort: Hoekse Aarkade 2, Ter Aar
Öffnungszeiten: 2.-6. September von 11.00 bis 18.00 Uhr

Große und kleine Sloepen mit Kajüte und offen, neu und gebraucht. Dazu ein Rahmenprogramm
Menken Maritiem Open Huis

11. Day.M8 dagzeiler Open Dag

Ort: De Draei 18, Heeg
Öffnunsgzeiten: 5. September von 10.00 bis 18.00 Uhr

Ein Tag rund um den Daysailer Day.M8. Probefahrten möglich
Open Dag – Day.M8 Dagzeiler

12. Cooperyacht Open Huis

Ort: Angstelkade 2a, Nieuwersluis
Öffnungszeiten: 2.-6. September von 10.00 bis 18.00 Uhr

Sloepen und ein Daysailer
Cooperyacht Open Huis

13. Van den Hoven Jachtbouw – Bezoek op afspraak

Ort: Ruytenbergweg 17, Waspik
Öffnungszeiten: 2.-6. September nach Absprache

Offene Werft und diverse Schiffe im Bau. Zu besichtigen nach Absprache.
Van den Hoven Jachtbouw – Bezoek op afspraak

 

 

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Holland: Der Wassersport-Überblick zum Wochenende 4.-6.9.20

Der Wochenüberblick über alles Relevante für den Wassersport in den Niederlanden zum Wochenende 4.-6.9.2020. Typisches Holland-Wetter und eine Mini-Messe in Medemblik

Corona: Keine neuen Erkenntnisse, ausser: Nachwievor gestiegene Infektionszahlen im Vergleich zu etwa Mai und Juni, dabei nur sehr wenige Krankenhausaufnahmen und Todesfälle (Quelle: RIVM). Dennoch gilt: ABSTAND HALTEN!!!!

Wasserstrassen: Urlaub vorbei, langsam gehen die Bautätigkeiten wieder los. Bei vielen Schleusen sind einzelne Kammern gesperrt wegen Unterhaltsarbeiten. Das kann zu Verzögerungen führen #Die Provinz Groningen: Alles wie immer: Es wird von 9-17 oder 19 Uhr bedient, so sagt es Vaarweginformatie. #Die Provinz Friesland meldet: Vorankündigung: An der Schleuse Kornwerderzand werden vom 31.8. bis 5.9. die Brücken der Autobahn nicht bedient. Die Druchfahrtshöhe beträgt dann maximal 5.10 Meter über NAP. Auch die  Schleusen sind gesperrt. Sonst sind keine Arbeiten geplant # In (oder auf) Urk wird seit dem letzten Wochenende die Arie de Witt Brücke nicht bedient. Das dauert noch bis zum 19. Oktober. Die Ramsdiep ist vom 31.8-4.9. gesperrt. Die Ramsgeul ist weiter offen. Die Balgstuw wird gewartet. Also rechtzeitig abbiegen! # In Alkmaar ist die Spoorbrug auf dem Noordhollandsch Kanaal ab Freitag Abend bis Montag morgen gesperrt #Staande Mast Route: Alphen aan de Rhijn: Bedienung der Gouwe Hefbrug bis 6.9. nur viermal täglich 9.45-10.15 Uhr; 12.45-13.15 Uhr; 16.45-17.15 Uhr. Ab 19 Uhr wieder geöffnet #Die Wilheminaschleuse in Zaandam ist bis auf weiteres für die Freizeitschiffahrt gesperrt. #Provinz Zeeland: Ab dem 24.8. bis zum 4.9. finden vor der Hafeneinfahrt von Zierikzee Taucharbeiten statt. In dieser Zeit kann die Einfahrt auch vorübergehend voll gesperrt werden. Fahrzeuge des Rijkswaterstaat sichern das Gebiet, sie sind auf Kanal 10 erreichbar. #Die Stationsbrug in Middelburg wird jeweils um 7:07/11:37/15:37/19:37 passend zum Durchgang der sogenannten „Blauwe Golf“ (Blockabfertigung ab Vlissingen) geöffnet #Die Schleusen von Maas, Wilhelminakanaal und Zuidwillemsvaart werden baw. (immer noch!) seltener bedient. Die Ursache: Zu wenig Wasser das über die Maas in Maastricht angeführt wird, sodass niedrige Wasserstände durch Schleusenvorgänge entstehen können

In eigener Sache: Was bedeutet „bis auf weiteres“ in den Meldungen? Das wissen wir leider auch nicht. Es kann alles heißen zwischen ein paar Minuten bis hin zu mehreren Monaten. Das geht aus den Meldungen auf Vaarweginformatie leider nicht hervor. Sollten wir dann lieber nicht melden? ->Was, wenn die Störung dann länger dauert? Melden? -> Was, wenn die Störung schon bald aufgehoben ist? Wir haben uns für „immer melden“ entscheiden. Denn das gibt Ihnen, liebe(r) LeserIn die Möglichkeit, genau hinzuschauen auf Vaarweginformatie. OK?

Sperrungen und besondere Behinderungen sind darüberhinaus bei Redaktionsschluss nicht gemeldet.

Allgemein: Es ist immer empfehlenswert, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob die geplante Route Hindernisse enthält. Das geht am besten auf vaarweginformatie.nl

Straßen an Land:

A12: Gesperrt von Maanderbroek bis Oosterbeek vom 4.9. 21 Uhr bis 7.9. 5 Uhr

A16: Gesperrt von Kreuz Princeville bis Kreuz Gander vom 4.9. 21 Uhr bis 7.9. 5 Uhr

A65 s’Hertogenbosch nach Tilburg: Gesperrt von Vught bis Helvoirt vom 4.9. 21 Uhr bis 7.9. 5 Uhr

Wetter:Ein Tief vor Norwegen und das Azorenhoch schaufeln gemeinsam Atlantikluft aus Westen heran. Die sorgt für typisches Holland-Wetter. Westwind, Schauern und Sonne. Der Wind weht wie gesagt tagsüber westlich 10-12 Knoten (3 Bft) in Böen um die 20 Knoten (5 Bft) und lässt Nachts stark nach. Temperaturen um 15°C.

Häfen: Alles entspannt melden die Häfen, Nachsaison eben. Bevor man auf die Watteninseln fährt, lohnt es sich, die dortige Lage unter waddenhavens.nl zu checken, obwohl dort derzet schon wieder viel „grün“ angezeigt wird.

Tide: Harlingen und Roompot binnen

Besonderheiten: Contest Yachts lädt zusammen mit Saffier und Jachtwerf Heeg zum Dutch Yachting weekend. Da kann man auch mit dem Boot hinfahren.

Generell gilt:

– 1,5 Meter Abstand halten!

– Belebte Orte meiden!

– Bei Erkältungssymptomen zu Hause bleiben!

– Bei Fieber auch nur einer Person bleiben alle aus dem Hausstand zu Hause!

– Auf Schiffen gelten diese Regelungen

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Ankiten Kleen

{Time:11:11:00}
{Date:20200902}
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{Photo:20200902}
{Title:Ankiten Kleen}

Willich oder will ich nicht?

Heute passt der Wind. Endlich. Türkiseblaues Wasser, die Touristen sind wech, die Insel gehört uns und einer kleiner Gruppe Angler aus Curacao. Mein heiliger Mittagsschlaf fällt kürzer aus als sonst, immer wieder schaue ich aus meinem Bett mit einem Auge auf den Windmesser. 17 Knoten, 18 Knoten, 15 Knoten. Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken kiten zu gehen. Ich habe Schiss. Besser gesagt Respekt. Der Wind kommt aus Osten und ich werde weit ablandig rausgetrieben, geht der Wind aus oder ich habe sonst ein Problem, bin ich schnell auf dem offenen Meer. Heiko und Michael sind gebrieft, wie eine Rettung abläuft, haben das aber noch nie gemacht. Ich bin der einzige Kiter auf Klein Curacao. Ich habe kein gutes Gefühl. Ich bin noch nicht so fit wie vor einem Jahr. Meine Versuche Höhe zu laufen sind noch so lala in der Saint Joris Bay gewesen. „Davon, dass Du jetzt den Hintern nicht aus dem Bett bekommst wird es auch nicht besser!“, meine Kite Fee spricht zu mir. „Ist
doch prima, wenn Du ein bisschen Angst hast. Dann klappt das mit der Höhe laufen besser, weil Du weißt, dass Du musst.“ Um fünf Uhr starte ich den 15er in den Himmel. Der Druckpunkt an der Bar passt. Die Bedingungen sind perfekt. Druck auf die Ferse, Zehen anziehen und das Bein voraus durchstrecken, zurücklehnen. So einfach ist das. In der Theorie.

Heiko hat seine Drohne gestartet. Wie man schon an dem gestrigen Daypic sieht, ist er ein guter Drohnenpilot und heute wird er das toppen. Heute macht er eindrucksvolle Videos von mir, wie ich am Weststrand der Insel mit voll Speed auf und ab meine Kite Bahnen ziehe. Ich übe eine Selbstrettung mit Boarddrag um meine Sicherheit wieder zu erlangen. Das rote MayaLena Dinghy liegt startbereit zu Rettung am Beach bereit. Dann geht die Sonne schneller dem Horizont entgegen, als mir lieb ist und ich grade wieder Spaß in den Backen habe. Genug für heute. Morgen ist auch noch ein Tag.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Leben unter Segeln – Das etwas andere Konzept.
Sportlicher Segeltörn mitten durch die Karibische See
Endlich wieder Segelurlaub!

Die Angebote bei HandGegenKoje

JOIN THE CREW

Hilfe holen in Holland – so geht´s

Klar: Im Notfall immer die 112 wählen. Was aber, wenn es nicht so wahnsinnig eilig ist? Und was, wenn es zwar nicht lebensbedrohlich aber doch eilig ist und die Praxen haben eigentlich geschlossen? Worauf muss man beim Thema Kosten achten? So findet man ärztliche Hilfe

Das Zauberwort heißt Triage. Damit beschreiben Mediziner drei Stadien der Hilfsbedürftigkeit:

  • Lebensbedrohlich: 112 wählen!
  • Nicht lebensbedrohlich, aber eilig: Huisartsenpost oder Dokterswacht anrufen – auch ausserhalb normaler Praxiszeiten
  • Nicht lebensberohlich, nicht eilig: Huisartsenpost, Dokterswacht, oder den nächstgelegenen Arzt anrufen – während der normalen Praxiszeiten. Termin vereinbaren, hingehen.

Wie ein Notruf geht, ist klar: 112 Wählen, oder Notfalls über Funk auf Kanal 10 (binnen) oder 16 Den Helder Rescue rufen. Dann Position und Art des Notfalls schildern und sich für Rückfragen bereithalten. Soweit, so klar.

Doch wie findet man den nächsten Huisartsenpost, wenn es dringend ist, aber nicht lebensbedrohlich? Und wie kommt man dort hin, wenn nur das eigene Boot als Transportmittel zur Verfügung steht? Taxen sind mitunter schwer zu bekommen, etwa in Friesland oder Zeeland und am Abend oder in der Nacht. Ist das Hafenmeisterbüro offen, dort nachfragen. Die Chefs der Marinas wissen genau, wer, wie helfen kann. Auch hängen an den Hafenbüros oftmals die Nummern der zuständigen Huisartsenposten oder Dokterswacht aus, falls ausserhalb der Öffnungszeiten des Hafenbüros Hilfe gebraucht wird. Das erspart langes Suchen. Wer selbst im Internet suchen muss, kann „Dokterswacht“ und den Ort eingeben, in dem man sich befindet. Mit etwas Suchen, findet man dann etwa für Medemblik heraus, dass der Huisartsenpost in Hoorn zuständig ist. Dort darf man nicht ohne telefonische Voranmeldung hin. Und dann muss man dort noch hinkommen. Einfach ist das alles nicht. Eine Liste der Huisartsenposten findet man hier: klikhap120seh7_2018_1 Viele der Posten verfügen auch über Fahrzeuge, um zum Ort des Hilfsbedürftigen zu gelangen. Danach muss aber aktiv gefragt werden. Nötigenfalls dies auch einfordern, allerdings sind damit auch zusätzliche Kosten verbunden.

Übersicht über die Huisartsenposten und die voraussichtliche Fahrzeit dorthin

Eine Ausnahme bilden die Watteninseln. Dort helfen die normalen Huisartsen ausserhalb normaler Sprechstunden. Dort unbedingt vorher anrufen.

Was es kostet

Der Besuch ausserhalb der Sprechstunden bei den Huisartsenposten ist deutlich teurer als der Besuch während normaler Sprechstunden. Generell ist Gesundheit im Ausland teurer als in Deutschland. Mit der europäischen Gesundheitskarte (Rückseite der Versichertenkarte) bekommt man später den Deutschen Satz zurückerstattet. An die Niederländischen Ärzte zahlt man Bar oder auf Rechnung. Auf dem Differenzbetrag, also das, was der Niederländische Arzt mehr kostet, als der Deutsche Krankenkassensatz hergibt, bleibt man sitzen. Hier empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, damit ist dieser Differenzbetrag versichert.

Das Niederländische Gesundheitssystem ist viel mehr auf Eigenverantwortung des Patienten gebaut. Darum kostet Krankenversicherung in den Niederlanden auch nur einen Bruchteil von Deutschland, bei gleichzeitig höheren Arztkosten. Wer also in Holland leicht erkrankt, fährt besser nach Hause und lässt sich dort behandeln. In den anderen Fällen hilft 112 oder die Dokterswacht/Huisartsenpost.

Auch im Notfall muss man gut für seine Belange einstehen. Ein Beispiel: Als ich mir bei einem Sturz im Niedergang die Rippe brach, wurde in Sneek im Krankenhaus nicht geröngt. Der Grund: In der Behandlung gäbe es keinen Unterschied zwischen Bruch und Prellung. Und wenn die Lunge perforiert wäre durch die gebrochene Rippe, dann würde ich das schon merken. Wieder daheim ordnete mein Deutscher Hausarzt gleich eine Röntgenaufnahme an. Seither weiß ich, dass die Rippe tatsächlich gebrochen war. Geändert hat es nichts, ausser der Strahlendosis vom Röntgen. Kurzum: Am besten man bleibt gesund. Ansonsten läuft´s wie beschrieben.

Het bericht Hilfe holen in Holland – so geht´s verscheen eerst op Stegfunk.de | Wassersport. Holland..

SV Gina – Varga Árpád HUN

JEANNEAU SO 42 – ON HER WAY TO PATAGONIA
Hallo Peter, letztes Jahr habe ich bei dir einen Pacfic gekauft. Jetzt habe ich gestartet auf meinen langen Tour. Plan alleine rund ohne Kanäle also Magellan Strasse und Südafrika. Du kannst mich auf Vesselfinder verfolgen GINA unter Kroatische Flage.
Windpilot arbeitet, Skipper in der Ruhe?
herzlich, Varga Árpád SY Gina

SV Lescale – Neil Hird UK

ALLURES 45 – WINDPILOT AND THE PASSARELLE IN THE MED

Passerelle

SV Earl Grey – Siegfried Esser GER

RHETANA 25 – 1200 SM EINHAND SCHLESWIG, AALAND, GÖTAKANAL, SCHLESWIG
Hallo Herr Foerthmann, ohne Ihre Heckverzierung wäre meine Sommerreise nicht möglich gewesen. Vielen Dank dafür!
Schönen Gruss, Siegfried Esser, Earl Grey

Out of Internet Range

{Time:12:15:00}
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{Title:Out of Internet Range}

Angeschlagen

Es werden wieder bessere Zeiten kommen. Oder andere Zeiten? Wer weiß das schon. Ich möchte ein optimistischer Mensch sein. Dazu gebe ich mir alle Mühe. Klappt nicht so ganz. Kaum haben wir den Anker gehoben, um Spanish Waters in Richtung Klein Curacao zu verlassen haben wir eine kurze, aber deutliche Grundberührung. Aua. Das tut weh. Das war ein halber Meter zu nah an der Landspitze. Auf offener See hissen wir das Großsegel und die Genua. Die Segel waren auch schon mal in einer besseren Verfassung. So geht es weiter und weiter. Wie war das mit dem Optimist? Die MARLIN ist genau so angeschlagen, wie ich, Skipper Micha. Eine schwere Zeit liegt hinter uns und es wird lange dauern, bis die Wunden wieder verheilt sind. Aber beide haben es überlebt und schwimmen. Klein Curacao erreichen wir unter Motor. Unglaublich, aber wahr: Es ist kein Wind. Für die erste Nacht an der Mouring müssen wir diese erst mal notdürftig reparieren, denn die Kette ist inzwischen verrostet. He
iko glänzt mit Aktionismus. Gut gemacht Heiko. Zum Sonnenuntergang liegen wir auf Legerwall. Westwind. Gott fängt an Wasser aus Kübeln über unser Schiff zu schütten. Luken zu. Im Inneren wird es unerträglich heiß. Willkommen im Paradies. Südwind, die MARLIN rollt. Dann klart es auf, der Wind dreht langsam aber sicher, wieder in seine gesetzliche Richtung aus Ost. Karibisches Türkis übernimmt die Stimmungsmache des Tages.

Mein Magen und Darmtrakt funktioniert wieder normal. Unser neuer Mitsegler Michael hat Seebeine bekommen. Wir sind im Paradies. Die Menge der Tagestouristen ist begrenzt. Wie gewohnt verlassen diese am frühen Nachmittag mit Glockenschlag und Dampferhorn die Insel, so schnell, wie sie am Morgen mit der MERMAID gekommen sind. Da liegen wir allein vor dieser verwunschenen Insel, 12 Meilen vor den Toren Curacaos. Alle paar Stunden schwappt ein bisschen Internet über den 3G Äther und einzelne What’s App Nachrichten erinnern uns daran, dass das normale Leben seinen weiteren Lauf nimmt. Die Lunatronic Mail Software UUPlus glänzt mit ihren Möglichkeiten eMails über solche Schmalbandbreiten Connections zu schicken. Internet gibt es nicht wirklich. Den Provider zu wechseln hat auch nicht wirklich eine Verbesserung bewirkt. Das Signal ist einfach zu schwach. Das fehlende Internet zu geniessen, ist eine Challenge. Ein bisschen wie Drogenentzug. Eigentlich genau ein Projekt an
dem ich mein Gehirn trainieren könnte. Wahrscheinlich würde ein neues, erfolgreiches Lunatronic Produkt entstehen. Ich bin hin- und hergerissen. Ehrlich gesagt, gibt es viel Wichtigeres auf der MARLIN zu tun, als den lieben langen Tag vorm Rechner zu sitzen und zwischen What’s App, Mail und Chrome zu wechseln.

Das Klein Curacao Motto definiere ich jetzt klar und deutlich: Am Tag wird am Schiff gearbeitet. Ist Wind und die Touristen sind weg, wird gekitet. Ist die Sonne weg, wird gekocht und dann ist Bildschirmzeit. Logbuchbericht raus, Klappe zu und los geht es.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Leben unter Segeln – Das etwas andere Konzept.
Sportlicher Segeltörn mitten durch die Karibische See
Endlich wieder Segelurlaub!

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