Archiv der Kategorie: Blogs

Rutte: Keine Lockerungen für den Wassersport vor 20. Mai

Die Pressekonferenz der Niederländischen Regierung hat gezeigt, dass zunächst keine Lockerungen für den Freizeitsektor zu erwarten sind. Zu groß ist die Angst, dass mit den Touristen auch wieder mehr Ansteckungen ins Land kommen. Damit verschiebt sich der Saisonbeginn um mindestens vier Wochen

Die Regierung hat nach eigener Aussage lange mit sich gekämpft um die Einschränkungen zu reduzieren. Dabei hat man sich auf die wichtigsten Bereiche konzentriert. So beginnt die Schulausbildung ab dem 11. Mai wieder, Jugendliche bis 18 Jahre dürfen wieder miteinander Sport treiben. Dies, weil die Experten des RIVM keine Anzeichen dafür haben, dass diese Altersgruppe das Virus überträgt. Andere Erleichterungen gibt es nicht. So dürfen Menschen in Pflegeheimen nachwievor nicht besucht werden. Auch darf zum Beispiel ein Friseur nicht wieder öffnen, das gilt für alle sogenannten Kontaktberufe.

Im Rahmen dieser Überlegungen wird deutlich, dass der Wassersport einfach nicht wichtig genug ist, um das Risiko einzugehen, mit einer Lockerung der Regeln, die Anzahl an Erkrankungen steigen zu lassen. Das müssen wir Wassersportler so wohl akzeptieren. Die Regelungen bleiben demnach wie bisher. Wassersport ist nicht verboten aber strikten Regeln unterworfen. Unberührt bleiben die zusätzlichen Regelungen der Veiligheidsregios, wie etwa in Zeeland, wo ein Übernachtungsverbot gilt.

Für Wassersportler beudeutet das, weitere vier Wochen Geduld. Und auch dann wird, das eine persönliche Einschätzung, der Wassersport nicht im Fokus der Erleichterungen stehen.

Ein Tipp: Wer eine Osmosebehandlung in Eigenregie plant, hat in diesem Jahr eine einmalige Chance. Jetzt das Schiff an Land trocknen lassen, ist wegen der Länge der Trocknungsphase optimal. Gefahren wird dann erst wieder im Jahr 2021. Leider.

 

 

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Aktuelle Informationen zur Corona-Situation im Mittelmeerraum für Nautiker

Coronavirus disease (COVID-19): YACHT-POOL veröffentlicht Informationen für Nautiker aus erster Hand Noch ist weitgehend offen, wann in den Charter- und Segelrevieren des Mittelmeers der nautische Tourismus wieder möglich sein wird. Für viele ist die beliebte kroatische Inselwelt das nächste Ziel auf der Wunschliste, ist es doch wegen seiner Vielfältigkeit und …

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Das Projekt „Arche Noah“

Hund, Katze, Mensch – das war die Besatzung der Dilly-Dally an Ostern, als wir Karfreitag ausliefen, um eine Woche bei Kekova zu verbringen. Dass wir dann aber schon am nächsten Tag wieder zurück waren, hatte nichts mit einem tierischen Vergnügen zu tun, sondern mit einem Klopfen nachts um halb Drei.

Unsere Ostergeschichte, nachzulesen beim Floatmagazin.

Bilderrätsel KW 17: Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Wow, was für eine Resonanz! So viele Mails haben und erreicht, fast alle Leser wussten, dass es die Schleuse in Makkum ist. Glückwunsch. Und vielen Dank fürs Mitspielen.

Ich glaube, es war fast etwas zu leicht, oder? Wir erhöhen den Schwierigkeitsgrad…

Wer weiß, wo sich das Bilderrätsel in dieser Woche befindet, schreibt an [email protected] Viel Spaß!

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Corona, Kino, Katzenjammer

Wir nennen es das Projekt „Arche Noah“. Zum ersten Mal wollen wir mit Hund UND Katze segeln gehen. Der Hund hat sich bereits als seefest erwiesen. Wird es die Katze auch sein? Für eine Woche wollen wir nach Kekova segeln. Immer noch dürfen Segelboote in der Türkei die Marina verlassen – wenn auch unter strengen Auflagen. An Bord dürfen nicht mehr als vier Personen sein, keiner älter als 65 Jahre, keiner jünger als zwanzig. Auch dürfen wir den Bereich der Küstenwache von Kaş nicht verlassen, vorher müssen wir uns abmelden. Unterwegs werden wir mehrmals kontrolliert (aber jedesmal sehr freundlich, fast freundschaftlich). Bei Kekova, der versunkenen Stadt, wollen wir mit ein paar anderen Booten ein paar Tage ankern. Mit dabei Australier, Briten, Dänen, Türken und Jan aus München. Quasi in eine selbst auferlegte Quarantäne gehen, fernab der Zivilisation. Und weil Ostern ist, wollen wir einen Film schauen, projiziert ins Großsegel. Natürlich „Life of Brian“. Aber dann kommt alles anders. Nachts um 2.30 Uhr klopft die Küstenwache ans Boot. Die Türkei hat eine 48-stündige Ausgangssperre verhängt.

Brücke übers IJ erstmal verschoben

Amsterdam ist durch das IJ in der Mitte getrennt. Nord und Süd sind für Fußgänger und Radfahrer mittels Fähren und neuerdings durch eine U-Bahn verbunden. Das reicht jedoch nicht, so die Gemeinde. Eine Brücke muss her. Das wiederum will das Reich nicht

Zu gefährlich wären die dadurch entstehenden Situationen auf dem Wasser. Wartende Segelyachten, die wegen des enormen Schwells nicht an Wartestege könnten und der ständig zunehmende Farchtschiffverkehr zum und vom Hafen in Amsterdam vertragen sich nicht, so der Rijkswaterstaat. Auch ein Mediator konnte die Wogen zwischen der Gemeinde Amsterdam und den Verantwortlichen in Den Haag nicht glätten. Also wird das Projekt vorerst verschoben, auf die Periode 2025-2029. Bis dahin, so die Verantwortlichen, könnten die Fähren das steigende Passagieraufkommen noch schultern.

Gleichzeitig sollen Lösungen in Form von Tunnels geprüft werden. Einer weiter östlich als die zunächst geplante Brücke, die vom Aeolushafen auf das Java-Eiland im Süden führen sollte und einer weiter westlich, etwa auf Höhe des Houthavens, von dem die Staande Mast Route durch Amsterdam beginnt.

Zusätzlich zur Prüfung der Alternativen soll eine Metrostation „Sixhaven“ für die Noord-Zuidlijn für weitere Entlastung sorgen. Einstweilen bleibt die Passage durch das IJ und den Noordzeekanaal für Segelyachten also Barrierefrei.

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Livestream „Allein über den Atlantik“ am Samstag, 18. April 2020!

Liebe Leser, Corona lässt uns alle immer noch nicht aufs Wasser – oder zumindest mal aus dem Haus. Aber der Livestream vergangenen Samstag hat uns großen Spaß gemacht! Und wir haben einige Emails bekommen, dass er viele Zuschauer mal auf…

Quarantäne-Fakten

Fr., 17.Apr.20, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva, Tag 2147, 20.254 sm von HH

1. Der Schuld-Faktor
Das wichtigste zu erst. Es ist ganz einfach – Achim hat Schuld! :mrgreen:
Wenn er nicht auf eine zweite Saison in Französisch Polynesien bestanden hätte, könnten wir jetzt im superschönen Neuseeland weilen. Mit prall gefüllten Supermärkten und würden nicht vor Anker am Ende der Welt hängen mit einem Versorgungs-Schiff, was alle drei Wochen Kohl, Möhren und Zwiebeln bringt, die nach wenigen Tagen ausverkauft sind.

2. Der Alkohol-Faktor
Der Alkohol-Verkauf in Französisch Polynesien ist verboten seit, keine Ahnung, über zwei Wochen. Wein haben wir schon viel länger nicht mehr an Bord. Das ist blöd, gibt es doch im Netz den hilfreichen Tipp, bereits sein Frühstücksmüsli mit Rotwein statt Milch einzuweichen. Die Quarantäne bekäme dann bereits morgens einen rosa Schimmer und nach drei Tagen hätte man sich auch an den schlechten Geschmack gewöhnt.
Wir haben noch einen Bier-Vorrat für wenige Tage. Da wir selten harte Sachen trinken, konnten wir in der Bilge noch eine Flasche Rum aus Panama (zwei Jahre alt) und eine angebrochene Flasche Anis-Schnaps aus Gomera (5 Jahre alt) finden. Zunächst sind wir gerettet!

3. Der Ankerplatz-Faktor
Hier haben wir es richtig gut getroffen: Traumhaftes Wetter seit vier Wochen. Nicht zu warm, grad 25 bis 26 Grad, nachts kühlt es ab, so dass wir gut schlafen. Die Aussicht auf die Berge ist wunderschön und halbwegs türkis Wasser ist auch noch da. Der Ankergrund ist bombig haltender Schlamm, dadurch ist das Wasser etwas milchig und nicht kristallklar, aber trotzdem verlockend zum Reinspringen.
Wir sind hier sicher vor Wirbelstürmen – die Saison ist in gut vier Wochen endgültig zu Ende. Die Segel-Kollegen in der Karibik müssen sich Sorgen um die nahende Hurrikan-Saison machen. Wohin, wenn Dich kein Land aufnimmt? Das bleibt uns erspart. Außerdem haben wir die friedfertigsten Gastgeber der Welt. Kriminalität gleich Null – Französisch Polynesien gilt als eines der sichersten Länder der Welt. Wir schließen weder Kajaks, noch Dinghy ab. Der Niedergang bleibt nachts offen. Es wird hier nicht gestohlen und es haut einem auch keiner einen Stein an den Kopp.

4. Der Gefühl-Faktor
Eine der häufigsten Antworten auf die Frage, was ist am Langfahrsegeln das Schönste, lautet von vielen Crews: die Freiheit! Damit ist nun mal Schluss. Regierungen, die zufällig auf unserem weiteren Weg liegen, entscheiden über unsere Freiheit. „Du kommst hier nicht rein!“ Der Bürgermeister unserer kleinen Gastgeber-Insel befindet, dass wir nur eine Stunde täglich allein an Land gehen dürfen. Französisch Polynesien untersagt uns das Segeln in ihrem Land. Unfrei, gefangen, eingesperrt, bestraft, so fühlt es sich an.
Das Auswärtige Amt hat über 200.000 Deutsche heim ins Reich geholt. Manchmal denke ich, wir sind die letzten, die ‚draußen‘ geblieben sind. Das fühlt sich einsam an. Das stimmt natürlich nicht, hunderte, ja tausende Segler aus der ganzen Welt sind auf ihren Booten geblieben. Viele, so wie wir, haben zu Hause ja auch gar kein Zuhause mehr. Unser Boot ist unser Heim. Das könnten wir nicht irgendwo an einer Ankerkette zurück lassen und hoffen, dass wir es in einem oder zwei Jahren wieder sehen werden. Was mag dann übrig sein von unserem Zuhause? Somit war es nicht eine Sekunde eine Option für uns Atanga zurück zu lassen.
Das zweite große Gefühl ist die Ungewissheit. Was wird das Virus noch anrichten? Was wird aus uns werden? Wie lange wird es dauern? Wohin können wir? Und auch Kleinigkeiten beschäftigen uns: wie kommt eine Ersatzkreditkarte hierher? Jetzt schicken lassen oder später? Sind wir dann überhaupt noch hier? Wie lange reicht unser Bargeld (einen Automaten gibt es hier nicht – entweder du hast lokale Währung, US-Dollar oder du „hungerst“). Fragen über Fragen. Das fängt an zu bohren.

5. Der Zwischenmenschliche-Faktor
Wir sind ein Paar, was sich streitet (was aber nichts mit Punkt 1 zu tun hat ;-) ).
Wir vertragen uns aber auch schnell wieder. Viele Paare streiten sich ja nie, wenn man ihren Blogs oder Aussagen Glauben schenken darf. Sie sitzen auf ihren Booten und ‚finden ihren Frieden‘ … ‚kommen zu sich selber‘ … ‚genießen die Reduzierung auf die Gemeinschaft‘. Da kann bei mir schon mal etwas Sozialneid aufkommen bei so viel Glück.
Denn bei uns ist das anders. Wir sind wie immer. Achim nervt mich, ich nerve Achim. Nicht mehr und nicht weniger als sonst. Und natürlich nicht immer. Ab und an gibt es eine Diskussion über etwas oder eben sogar einen Streit. Dann beruhigen sich alle wieder, es folgt die Versöhnung und gut. Wir haben uns in den letzten sechs Jahren zusammen gerauft, unseren Rhythmus gefunden, wie wir auf engem Raum miteinander auskommen können. Wir schätzen uns, wir schenken uns Freude, wir achten uns. Und während ich das schreibe, vergeht der Neid auch schon wieder, weil wir andere Menschen meistens für glücklicher halten als sie sind.

6. Der Zukunfts-Faktor
Wenn man realistisch darüber nachdenkt, erscheint es uns ziemlich sicher, dass wir das nächste halbe Jahr hier nicht wegkommen. Darüber kann ich schon mal eine Träne ins Kissen quetschen. Gefangen! Nicht nach Hause fliegen. So sehr hatte ich mich im Mai darauf gefreut nach fast zwei Jahren mal wieder in Deutschland zu sein.
Aber es ist unwahrscheinlich. Die Inseln zwischen uns und Neuseeland sind zum größten Teil Viren-frei. Das wollen die mit Sicherheit auch bleiben und werden somit wohl niemanden rein lassen die nächsten Monate. Und nach Neuseeland können wir erst im November, weil die Wetterbedingungen es erst dann erlauben.
Nichts ist gewiss im Augenblick, alles möglich. Und vielleicht wendet sich alles noch zum Besseren. Wir warten gespannt und nicht immer nur geduldig.

Unser täglicher Quarantäne-Blick ist vom Feinsten

Corona Zwischenbericht

HOME OFFICE – OLGALOU – WINDPILOT

Corona Zeiten

Übersicht UKW-Blockkanäle südliche Staande Mast Route

Wer auf dem Wasser auf Berufsschifffahrt trifft, der sollte wissen, was die vorhat. Das regeln Blockkanäle, auf denen sich die Schiffsführer absprechen und mitunter von Land gelenkt werden. Jetzt gibt es eine neue Übersichtskarte für Süd Holland

Es handelt sich um den Bereich Haringvliet/Volkerak bis Dordrecht. Dieser stark befahrene Teil der Niederländischen Gewässer verbindet die Häfen von Antwerpen und Rotterdam miteinander und dem Binnenland. Kein Wunder, dass dort viel Verkehr herrscht. Doch auch Freizeitkapitäne nutzen die Gewässer gerne. Von der Maas nach Zeeland fahrend geht es über den Hollandsch Diep gen Volkerak. Auch die Staande Mast Route führt hier hindurch. Genug Gründe also, sich die Karte aufs Schiff zu legen oder auf dem Tablet oder PC zu speichern.

Hier die direkten Links zum PDF Download:

Marifoonkarte Süd Holland

Blockkanäle Havengebiet Rotterdam

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SV Bonnie af Stockholm – Helene + Tommy Larsson SE

FROM ST. HELENA TO BRAZIL DUE TO CORONA

Hi Peter, the repair of our Windpilot worked fine during our trip to Brazil where we are now due to the Cornona situation.
We have been sailing around the world and one of the most reliable things we have is a windpilot Pacific plus that is helping us over all oceans, we also have raymarine autopilot that we use only for help if we do a day sailing. Pacific plus is quiet and take no power and fell more reliable. We have lots of time sailing together with friends that only have an electronic autopilot that have failed and they have to hand steer. And if we need support, Peter is always there for a quick response.
Best Regards Tommy and Helene Larsson from Bonnie af Stockholm

Bilderrätsel KW 16: Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Natürlich: Das ist die erste Regatta des SKS-Skutsjesilens, das jedes Jahr eine Runde durch Friesland dreht. Und der Auftakt findet traditionell in den Gewässern vor dem Dorf Grou statt. Auf dem Bild kämpfen sich die Plattbodenschiffe gerade durch „de Tinje“. Zuerst gewusst hat es stegfunk.de-Leser Dirk F. Herzlichen Glückwunsch.

Wo sind wir in dieser Woche? Mitraten ist ganz einfach: Einfach eine Mail mit dem richtigen Ergebnis an [email protected] Viel Erfolg und: Gesund bleiben!

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