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Bruderherz

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Brief an meinen Stammzellen-Spender

„Blut ist dicker als Wasser!“, so heißt es doch. Nun, dass versteht sich ja in der Regel unter Geschwistern. Wir sind ja nun auch blutsverwandt. Zu 99% ich von Dir. Das verbindet und ich finde es ist mal wieder an der Zeit für ein paar Zeilen. Leider weiß ich Deinen Namen ja noch nicht und auch dies wird wohl noch eine ganze Weile dauern. Wie Du an dem Bild siehst, hat Deine Spende mein zweites Leben nun schon 165 Tage verlängert. Das hast Du sehr, sehr gut gemacht!

Ich muss zugeben, dass die Zeit bis heute nicht unbedingt immer einfach war. Die Medikamente, das GvHD, die Nebenwirkungen und vor allen Dingen die Nachwirkungen der Chemo und die unmittelbare Neuropathie. Die parallele Pandemie hat mich natürlich auch in Angst und Schrecken versetzt, zugehörig zur Risikogruppe, keiner konnte mir sagen, was wäre wenn. Inzwischen liegt das alles ein gehöriges Stück hinter mir. Alle zwei Tage nehme ich noch ein leichtes prophylaktisches Antibiotikum. Das war’s. In der letzten Blutprobe konnte molekularbiologisch keine genveränderten Stammzellen nachgewiesen werden. Hurra! wollte ich schreien, da fiel mir auf, dass mein Onkologe mir das ja 2019 schon mal berichtet hatte und ich dann doch wieder mit einer AML daherkam, nur eine neue, schlimmere, die er NUR mit Deiner Spende erfolgreich behandeln konnte. Also klopfe ich dreimal auf Holz, schliesse die Augen und hoffe einfach, dass die Ergebnisse so bleiben. Der größte Schmerz eines Turmorkranken ist die Angst davor, dass die Krankheit zurück kommt. Sticht es im Bauch, kratzt es im Hals, ein Ziehen unter den Rippen, bei jedem Symptom ist diese Angst wieder da. Morgen kann es wieder los gehen. So ist das. Damit zu Leben muss man lernen. Das ist nicht besonders einfach.

Übermorgen werde ich in den Zug steigen und Reisen. Mein Zuhause schwimmt und durch Corona schwimmt es jetzt in Südamerika. Da komme ich im Moment noch nicht hin. Somit versuche ich jetzt erst einmal eine kleine Reise nach Portugal. Dann weiter nach Spanien. Einen Freund besuchen, mit dem ich letztes Jahr noch Segeln und Kiten war. Das Meer sehen und die Seele baumeln lassen. Sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, Energie tanken. Das ist ein großer Schritt nach vorne für mich. Grade habe meine Toilette gepackt und sie ist schon fast wie die eines Gesunden. Jetzt kommt’s: Ja Ich bin gesund. Ich schaue in den Spiegel. Da steht jemand der etwas anders ist. Vielleicht ein paar Jahre schneller gealtert, immer noch ich. Mein Blick ist klar, meine Gedanken geordnet. Ich habe mich lange nicht so gut gefühlt. Dank Dir.

So Blutsbruderherz. Auf dass es Dir mindestens genauso gut geht wie mir. Deine Welt Dir Freunde am Leben gibt und fühl Dich einfach gedrückt.

Bruderherz.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Ab November soll es wieder auf große Fahrt gehen. Die BVI’s, Sint Maarten, Antigua, Guadeloupe, Martinique, St. Vincent & the Grenadines, Grenada stehen auf dem Plan. Ab Mai 2021 geht es über die Bermudas und die Azoren nach Europa.

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Inga und die Maus

DIE GESCHICHTE MIT DER MAUS

Die Maus

SV Midnight – Niki + Ben Coulson UK

ST.KITTS TO UK – 48 DAYS AT SEA
Hello Peter, How are you getting on? We arrived in UK on 5 june after 48 day passage from St Kitts ,.. direct. Nice trip with calms and good fishing and latterly some strong and cold winds between the Azores and the UK. Yesterday, my wife Niki was asked by about our self steering. The man is having a 50 foot boat custom built by the Elephant boatyard ( Nigel Irons design). We highly recommended your equipment as well as your exceptional personal service and attention to detail. We are leaving UK in a few weeks.
Best wishes, Ben  

Thailändischer grüner Papaya oder Mangosalat – Som Tam Papaya / Mango

Holt Euch die Tropen nach Hause – FRISCH, SÜSSAUER, SCHARF und KNACKIG ist der „Som Tam“, der Salat aus grüner (unreifer) Papaya und/oder Mango. Ideal für Segler, denn die grüne Frucht hält sich gut und ist überall günstig erhältlich und auch für alle zu Hause, die sich einen Hauch von Tropen auf den Tisch zaubern möchten!

Eine App für Wetter und Gezeiten: Zeeweer

Wer in Holland auf dem Wasser unterwegs ist, der interessiert sich fürs Wetter. Zudem ist die Frage nach Hoch- und Niedrigwasser ganz entscheidend. Dabei hilft die App Zeeweer. Und sie kann noch mehr

Zunächst bietet die Anwendung ein Niederschlagsradar auf den ersten Blick. Das hilft für einen ersten Eindruck. Die Funktion verbirgt sich hinter dem Button „Radar“.

Das Niederschlagsradar gibt Auskunft über die IST-Situation

Bei „Live“ greift die App auf den Standort zu und gibt aktuelle Daten dafür aus. Inklusive Vorhersage, Luftdrucktrend und Gezeiten, sofern es sich um einen Gezeitenbereich handelt. Ganz unten, unter „Locatie instellen“ lässt sich zudem ein Ort aus einer langen Liste wählen, für den die Daten ausgegeben werden sollen.

Hier geht es zur Auswahlliste für den gewünschten Ort

Unter „Lijst“ gibt es einen Schnellüberblick über viele Orte und deren Wettergeschehen.

Für den schnellen Überblick

„Marifoon“ gibt den gedruckten Text der Meldungen der Küstenwache aus, inklusive Warnungen, sofern vorhanden.

Warnungen auf einen Blick

„Waarsch.“ zeigt nochmal optisch an, wenn es Warnungen gibt.

Soweit die Funktionen oben im Schirm. Die oben genannten Funktionen findet, wer unten im Schirm auf „Actueel“ klickt. Doch dort sind auch weitere Funktionen zu finden:

Unter „Verwachting“ gibt es die Punkte „Golf“ (Wellen), „Wind“ und „Nrsl.“ (Niederschlag). Sie werden für den zuvor selektierten Ort ausgegeben als Grafik. Das Ganze ist in drei- bzw. weiter in der Zukunft in sechs-Stunden-Schritten aufgelöst. Unter dem Punkt „DWD“ gibt es das Ganze auf einen Blick ergänzt um Isobaren.

Die Vorhersagen sind optisch gut verständlich aufgearbeitet

Das alles ist schon sehr fein aufbereitet und enthält eine Fülle an Informationen. Was die App aber wirklich stark macht, ist der Überblick über verschiedene Modelle und eine „Analyse“ dazu. Darin beschreiben die Macher der App die Entwicklung der verschiedenen Modelle und ob diese sich ähnlich oder verschieden entwickeln. Das gibt einen Eindruck von der Verlässlichkeit der Vorhersagen. Das ist aufgeiteilt in „Synop.“ für die aktuelle Situation und „Termijn“ für die nächsten Tage. Die Aussagen in diesen Rubriken haben bei mir übrigens völlig ausgereicht, um den Prüfer beim praktischen Teil des SSS in IJmuiden von meinen Wetterkenntnissen zu überzeugen – das nur so als Tipp…

Viel Text – der ist aber sehr aufschlussreich

Die Zeeweer App ist leider nur auf Niederländisch verfügbar, dennoch ist sie sehr hilfreich, da allein die grafische Aufbereitung schon eine Menge aussagt. Und es ist eine gute Gelegenheit, die eigenen Sprachfertigkeiten zu verbessern. Wie immer lohnt es sich, ein wenig Zeit in das Kennenlernen der Funktionen zu investieren, um bei Bedarf schnell damit arbeiten zu können.

Die App ist im App Store (3,49 Euro ohne Werbung) und im Google Play Store (Gratis mit Werbung und für 2,99 Euro ohne Werbung – Liebe Leser, ich habe kein Android Gerät, daher entnehme ich diese Angabe nicht meiner eigenen Recherche. Ist das so korrekt? Bitte gerne kurze Info an [email protected] – danke) verfügbar, also für IOS und Android.

 

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Au revoir, Gambier!

Mo.,29.Jun.20, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva, Tag 2220, 20.254 sm von HH

Nach fünf Monaten Dauer-Camping auf Gambier geht es nun weiter. Am Donnerstag bietet sich auf der Rückseite von Starkwind ein gutes Wetterfenster, um nach Hao zu kommen. Fünf Monate Gambier plus zwei Monate aus dem letzten Jahr – damit ist Gambier unser absoluter Spitzenreiter in Sachen Daueraufenthalt.
Inzwischen ist es ‚bitterkalt‘ geworden. Zumindest an Bord. Doppel-Fleecejacken-Pflicht ab Dämmerung, mehrere Decken beim Schlafen, Socken, heißer Tee. Und mein Duft-Kokosöl (dem Schönheits-Geheimnis der Polynesier für zarte Haut) ist hart gefroren. Dies macht es erst ab 20 Grad oder weniger. Diese Kälte bringt der Wind aus Süd-Osten, der ungebremst aus der Antarktis kommt.

An Land merkt man nicht ganz so viel davon. Unsere Wanderungen sind schön wie eh und je. Beim Abschieds-Gang gestern haben wir festgestellt, dass Gambier nur ein i-Tüpfelchen vom Paradies entfernt ist. Dieses Tüpfelchen ist das garstige Französisch. Es wäre so viel netter und einfacher, wenn hier Englisch oder zumindest Spanisch gesprochen würde. Und die Versorgungslage könnte etwas abwechslungsreicher sein.
Sieben Monate Gambier. Keine Weg, den wir nicht gelaufen wären. Mehrfach. Wir dürften hier so um die 300 Kilometer zu Fuß zurück gelegt haben. Das merken auch die Schuhe. Achims Sohlen haben Löcher. Meine Sandalen hat Achim mit der Hand-‚Nähmaschine‘ für die Segel genäht. Ersatz für kaputte Schuhe: Fehlanzeige.Unsere Versuche etwas, was uns fehlt zu bestellen, sind ins Leere gelaufen.

So kann der Shop schon mal aussehen, wenn das nächste Versorgungsschiff überfällig ist

Normaler Anblick in der Frischetheke – Butter, ein, zwei Sorten Käse – viel mehr ist nicht zu holen

Tränen in den Augen bei den Süßigkeiten – gut für die Figur – schlecht für die Laune ;-)

Hao also. In zwei Tagen geht es los. Dort waren wir zwar auch schon zweimal, aber der Zahnarztbesuch geht vor. Wir werden drei, vier Tage brauchen und von unterwegs berichten.

Auf Wiedersehen Gambier, au revoir, goodbye, nana! Der Abschied fällt nicht leicht.Mit ein paar Bildern unser schönen Zeit vor Ort sagen wir ‚Tschüß‘.

Mount Duff, der höchste Berg in Gambier 450 Meter hoch – von See aus gesehen

Der Mount Duff von der anderen Seite

Achim lächelt seine Höhenangst weg – erfolglos!

Der Grat hat es schon in sich – steil geht es rechts und links runter auf einem drei Meter breiten Pfad

Immer wieder gab es was Neues zu entdecken

Blätter so groß wie eine Tischtennisplatte

Junge Krieger im Wald

Nette Bekanntschaften unterwegs – leider hapert es immer wieder an einer gemeinsamen Sprache für Informations-Austausch

Idylle: Thomas und seine Hunde im Einklang mit der Natur

Kindertransport zur Kirche am Sonntag – die jungen Damen haben uns unter großem Gekicher mit der Ghetto-Faust begrüßt.

 

 

SV Draumen – Therese +Giovanni Del Bono ITA

COLIN ARCHER PERFORMED BY WINDPILOT
Ciao Peter, Colin Archer Draumen has got the ideal symbiosis! The tiller pilot and the windpilot are working together fantastically i.e. in the Med during light airs. This system permits to steer a boat of 17000kg. My compliments to your design.
With our sincere thanks
Giovanni Del Bono SV Draumen

Bilderrätsel KW 27 – Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Zu schwierig? Erstaunlich wenige Zuschriften kamen auf unser Rätsel in der letzten Woche. Es zeigt den Stadthafen in Enkhuizen, den kennt jeder. Nur die Perspektive ist eher ungewöhnlich. Auch in dieser Woche sind wir natürlich wieder in den iederlanden unterwegs. Aber wo? Wenn Sie es erkennen, schreiben Sie uns unter [email protected] Viel Spaß beim raten.

Het bericht Bilderrätsel KW 27 – Wo ist es? verscheen eerst op Stegfunk.de | Wassersport. Holland..

Am grünen Leuchtturm rechts abbiegen

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So ein schöner Leuchtturm

Ja. Ich mag Leuchttürme. Vielleicht liebe ich sie auch. So schöne Leuchttürme, wie an der Schleimündung, gibt es eher selten. Hier vorbeizufahren ist doch wie ein kleiner Höhepunkt. Schleswig Holstein hat überhaupt schöne Leuchttürme. Ich nutze den heutigen Sommertag um mit meiner BMW F650 durch die ländliche Landschaft von Angeln zu brausen. Meine rechte Hand spielt schon wieder weit besser mit, als noch vor einem Monat, vor der OP in Oldenburg. Es sind kleine Schritte nach vorne. Wird wohl noch dauern. Als ich fast einem voraus fahrenden Auto hinten drauf fahre, weil ich für einen Moment zu lange auf die Förde blicke, merke ich: Es reicht für heute. Im letzten Moment kann ich ausweichen. Wie vor 38 Jahren in der Fahrschule gelernt. Das Glück scheint mir wieder hold zu sein. Aber ich sollte es besser nicht herausfordern.

Im Kopf dreht sich viel um das Konzept, wie ich MARLIN wieder auf den richtigen Kurs bekomme. Meint finanziell. Seit Corona sind die Einnahmen komplett weggebrochen. Nathalie stoppt mich in wilden Plänen. „Mach mal halb lang. Bis November bleibt das rote Rennpferd im Stall. Dann ist die Hurricane Season vorbei, die Pandemie vielleicht auch, die Grenzen der Antilleninseln wieder auf und Gäste können wieder zum Schiff fliegen. Dann hat sich auch Deine Transplantation weiter gesetzt und Du bist in allem wieder viel sicherer.“ Recht hat sie. Der Leuchtturm zeigt den richtigen Weg. Am grünen Leuchtturm rechts abbiegen.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Ab November soll es wieder auf große Fahrt gehen. Die BVI’s, Sint Maarten, Antigua, Guadeloupe, Martinique, St. Vincent & the Grenadines, Grenada stehen auf dem Plan. Ab Mai 2021 geht es über die Bermudas und die Azoren nach Europa.

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Abschied von der MERLIN

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Bahnfahren

Spaß am Reisen zu haben, während der Corona Zeit fällt uns allen schwer. Ich habe das Gefühl, mich besonders schwer zu tun. Die Segel-Reise mit der MERLIN und Martin beende ich in Großenbrode. Am letzten Tag kommt seine geliebte Claudia aus der Schweiz hinzu. Der Kühlschrank ist noch voll und für diesen Abend habe ich noch Blätterteig, um eine Spinatquiche zu zaubern. Ich habe noch nie eine Spinatquiche gemacht. Ich könnte das Internet befragen. Einfacher ist Nathalie anzurufen. Die gemeine Spinatquiche gehört in Flensburg zum regelmäßigen Menü. Nur Nathalie ist nicht zu erreichen. Na dann. „Maya. Hast Du das Rezept für die Spinatquiche im Kopf?“ „Klar Papa. Also Du nimmst den Teig und…“ 45 Minuten später steht die Spinatquiche auf dem Drehtisch im Cockpit der SY MERLIN. Claudia, Martin und Micha dinieren das letzte Mal. Wir kennen uns schon aus 2017 und sind immer wieder zusammen gekommen. Es gibt viel zu erzählen. Irgend geht die Sonne unter, der Wein ist leer. Schöner Abend. Danke euch!

Von Lübeck sehe ich nur den Bahnhof. Mir reicht es grade aber auch mit dem „Reise – Reise“ Spiel. Ich ziehe meinen Mundschutz auf, fühle mich natürlich unwohl mit den ganzen anderen Reisenden und verstecke mich, wie alle anderen, hinter meinem Smart Phone. Nathalie und die Kids fahren morgen in die Bretagne. Ich wollte nicht mit. Lars geht ins Hundehotel und ich habe die Bude für mich. Step 2 beginnt. Eigentlich würde ich natürlich gerne direkt zur MARLIN fliegen, was auch ab dem ersten July möglich sein sollte. Ich entscheide mich aber erst einmal Huelva in Spanien anzupeilen. Dazu muss ich nach Faro fliegen. Fliegen. Corona. Klar was man so in seinem Kopf hat. Mein Kite Freund Diego hat mich eingeladen. Die Gegend um Huelva ist sein Hosentaschen-Revier. Am Ende siegt die Unvernunft und ich buche meinen Flug. Ich kann ja nun nicht ewig zu Hause sitzen und warten. Warten? Wodrauf? Nun. In der Nähe des Krankenhauses und meines Onkologenfreundes Dr. Helge, der mich so oft schon aus dem Dreck gezogen hat, habe ich ja irgendwie das Gefühl, dass mir nichts passieren kann. Hilfe ist in der Nähe. Der Flug geht ab Düsseldorf. So habe ich die Möglichkeit meine Söhne und alte Freunde dort zu sehen. Das Reise – Reise Spiel beginnt wieder. Ich übe für Curacao. Endziel. Mein Schiff. Die MARLIN. Mein Zuhause.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Wir müssen die MARLIN jetzt erst mal irgendwie erreichen. Dann wird die MARLIN ein weiteres Jahr in der südlichen Karibik bleiben. So bald es wieder vernünftige Flüge gibt, werden wir auch wieder Mitsegeln anbieten.

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De Kwikkel in Medemblik – Terrasse mit Brückenblick

Tagsüber bimmelt fast im Minutentakt die Brücke am Hafen in Medemblik. Und direkt daneben: Die Terrasse des Restaurants de Kwikkel. So können Wassersportenthousiasten beim Essen Bötchen gucken. Ideal, oder? Und gut schmecken tut es obendrein

Für den perfekten Überblick muss man natürlich Glück haben und den richtigen Tisch ergattern, doch auch von den wasserfernen Sitzgelegenheiten lässt sich der Verkehr an Land und auf dem Wasser ganz gut beobachten. Nachmittags gerne mit Kaffe und Waffel, zum „Diner“ eher mit was Herzhaftem. Die Karte dafür ist erfreulich klein: Saté, Burger, Biefstuk (Rinderfilet) und Schnitzel. Dazu vegetarisches und und zwei Fischgerichte, wovon eines tagesaktuell, also frisch ist.

Wieder ist das Highlight der Karte der Burger. Ein Italienisches Brötchen, eine saftige Frikadelle und perfekt abgelöschte Zwiebeln. Das schmeckt ungewöhnlich, aber sehr gut. Fritten sind dabei, erwartbar. Es gibt eine ganze Reihe von Bieren am Zapf, immer ein Höhepunkt: Texels Skumkoppe.

Nachher noch ein Kaffee und der kommt immer mit einem kleinen Schnapps dabei. Ach ja: Zum Espresso gibt es ein Glas Wasser, das gehört sich so und zeichnet den Gastronomen aus.

Es hat uns bestens geschmeckt im De Kwikkel. Natürlich bietet Medemblik kulinarisch einige Höhepunkte, wie Meiers oder den Portugiesen. De Kwikkel aber hat die Aussicht und bietet solide Kost bei gutem Service und leckerem Bier. Das kann man ruhig mal machen. Was gibt es zu meckern? Eigentlich nichts, wenn man sich darüber im Klaren ist, dass der Besuch keine kulinarische Offenbarung wird, sondern eben gutes Essen zu einem angemessenen Preis mit guter Aussicht.

Hier geht es zur Website von de Kwikkel

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Holland: Der Wassersport-Überblick zum Wochenende 26.-28.6.20

Der Wochenüberblick über alles Relevante für den Wassersport in den Niederlanden zum Wochenende 26.-28.6.2020. Das Wetter wird durchwachsen, die Sommerferien in NRW beginnen, es wird wohl voll werden in Holland. Und die Lockerungen gehen weiter

Wasserstrassen: Sperrungen wegen Corona gibt es nicht mehr, lediglich die Bedienzeiten können noch abweichen, etwa in der Provinz Groningen. Dort wird teils nur von 9-17 Uhr bedient. Stegfunk.de-Leser Michael K berichtet gar von Bedienung nur bis 15.30 Uhr auf dem Reitdiep #In der Provinz Friesland sind keine geplanten Sperrungen gemeldet. Die Bedienzeiten der Schaarster Rijnbrug zwischen Langweer und dem Tjeukemeer wurden angepasst. Sie wird zwischen 15.40 und 18.40 Uhr nicht mehr geöffnet, wegen des Berufsverkehrs auf der Autobahn A6 #Die Wilheminaschleuse in Zaandam ist gesperrt wegen Bauarbeiten. Dies bis auf Weiteres # #Die Marker Wadden sind nach dem Feuer für Besucher wieder geöffnet #Die Wilhelminaschleuse in Zaandam ist am 19. Juni gesperrt # Provinz Zeeland: Vorankündigung: Der bewegliche Teil der Zeelandbrücke wird vom 6. bis 8. JULI geschlossen bleiben. Die Stationsbrug in Middelburg wird jeweils um 7:07/11:37/15:38/19:37 geöffnet.  #Im Wilhelminakanaal wird die Schleuse IV baw. wegen Arbeiten nicht bedient #In der Zuidwillemsvaart ist Schleuse 0 seit dem 16. Juni baw. gesperrt # Die Schleusen von Maas, Wilhelminakanaal und Zuidwillemsvaart werden baw. seltener bedient. Die Ursache: Zu wenige Wasser das über die Maas in Maastricht angeführt wird, sodass niedrige Wasserstände durch Schleusen entstehen können

Sperrungen und besondere Behinderungen sind darüberhinaus bei Redaktionsschluss nicht gemeldet.

Allgemein: Es ist immer empfehlenswert, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob die geplante Route Hindernisse enthält. Das geht am besten auf vaarweginformatie.nl

Straßen an Land: Es sind keine Sperrungen geplant in dieser Woche. Allerdings gibt es auf den Strecken nach Antwerpen in Belgien Baustellen. Die könnten im Ferienverkehr für Staus sorgen.

Wetter:Tief nördlich von Irland, sehr ortsfest. Das sorgt für Wind um SW Stärke 4, in Böen bis 6. Gelegentlich Schauern, teils mit Gewitter, dann lokal viel Niederschlag. Temperaturen tagsüber angenehm rund 22°C, nachts sicher zweistellig, Sonntags Kühler um 17°C. Ein ezwas durchwachsener Sart in die Ferien.

Häfen:WCs und Duschen im ganzen Land geöffnet. Päckchenliegen in Stadthäfen, wie in Lemmer, Veere, Zierikzee oder Medemblik üblich, wird toleriert und teils sogar gefordert. Besucher müssen sich darauf einstellen, eventuell keinen Platz zu bekommen. Alternative dann: Ankern. Die Häfen der Watteninsel sind nur sehr eingeschränkt erreichbar. 200 Plätze stehen je nach Insel für Passanten zur Verfügung, das ist wenig. Voranmelden ist Pflicht, außer auf Vlieland, dort werden die E-Mails nicht mehr bearbeitet, wegen zu großen Andrangs. Generell: Es wird voll werden. Darauf sollten sich Wassersportler einstellen.

Tide: Harlingen und Roompot binnen

Besonderheiten: Die Lockerungen halten an. Im Auto dürfen jetzt auch Menschen aus zwei verschiedenen Haushalten ohne Mundschutz unterwegs sein. Der ÖPNV läuft ab dem 1. Juli wieder normal mit voller Kapazität. Wer nicht unbedingt muss, sollte Bus und Bahn jedoch möglichst meiden. Mundschutz bleibt weiterhin Pflicht.

Events: Nee, erstmal immer noch nicht…

Generell gilt:

– 1,5 Meter Abstand halten!

– Belebte Orte meiden!

– Bei Erkältungssymptomen zu Hause bleiben!

– Bei Fieber auch nur einer Person bleiben alle aus dem Hausstand zu Hause!

– Auf Schiffen gelten diese Regelungen

Het bericht Holland: Der Wassersport-Überblick zum Wochenende 26.-28.6.20 verscheen eerst op Stegfunk.de | Wassersport. Holland..