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Coronavirus disease (COVID-19): Was heißt das für uns Segler?

Wir haben jetzt die größte Herausforderung seit dem Ende des zweiten Weltkriegs zu meistern, sagte Bundeskanzler Kurz in den letzten Tagen. Und so sehe ich das auch. Noch vor einer Woche auf der BOOT TULLN waren alle meine Segelfreunde und auch ich selbst sehr zuversichtlich, dass wir auch heuer alle …

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SV Gegenwind – Asha Reich + Helge Assmann GER

HANSEAT 70 AUS DÜSTERNBROOK AM ANDEREN ENDE DER WELT

Hallo Peter, zur Zeit sitzen wir immer noch in dem glücklicherweise Corona-freien Dili fest, aber die Konvergenzzone scheint in Bewegung geraten zu sein. Die Gewitter werden mehr und es regnet häufiger. Das wird wohl den Saisonwechsel einläuten.


Bleibt nur die Frage, wie sich die Corona-Krise weiterentwickelt und was damit dann aus unserer Route wird. Wir würden dieses Jahr gerne über Indonesien nach Malaysia weiterfahren, um dann kommendes Jahr nach Europa zurückzukehren, nachdem wir dieses Jahr mit dem Versuch im Januar weiter voranzukommen schon gescheitert waren.

Also warten wir es mal ab. Die kommenden Wochen werden wohl etwas mehr Klarheit bringen. Viele Spaß an den Bildern und alles Gute aus Dili, Timor-Leste – Bleib Gesund!
Asha & Helge
Crew der SY Gegenwind

SV Reflections of Hayling – Sarah + David Fosh UK

PACIFIC PLUS ON DUTY SINCE NOW 28 YEARS

Hi Peter, Hoping this finds you well. You sold us a windpilot pacific plus in 1992 approx, which I continue to be very pleased with. We have now lived on board for 26 years and are currently in Sicily, in lockdown because of the virus. We are now 75!
The Pacific Plus on our Hallberg Rassy 42E sailed us across the Atlantic  3 times and then across the Pacific to Tahiti and on to New Zealand, Australia and Fiji. We have told many boaters how good the gear is and continue to do so.
regards DAVID FOSH
on board REFLECTIONS OF HAYLING. HR42E

Azoren Häfen geschlossen

STOPPOVER AZOREN BIS ENDE MÄRZ NICHT MEHR MÖGLICH

Moin Peter, wat mache ich nur? Alle Azoren Häfen für Schiffe und Yachten jeder Art geschlossen? FRAGT DER HARRY


Für einen Mann wir Harry, der seit Jahren seinen Servicebetrieb [email protected] in Horta unterhält und mit seinen 4 Mitarbeitern für den Verlauf weniger Monate im Jahr dort Arbeit hat, der sein Zuhause samt Hund auf der eigenen Yacht im Hafen hat, eine existenzielle Frage.

Denn es zeichnet sich ab, dass die Azoren für die komplette Saison 2020 für die internationale Seglerschaft nicht mehr als Zwischenstopp Hafen zur Verfügung stehen.



Nicht daran zu denken, dass ggf. auch an Europas Küsten ähnliche Restriktionen bald erwogen werden – und transatlantische Passagen für Segler damit unmöglich werden.

Burghard Pieske – eine Hommage

PACIFIC LIGHT – BURGHARD IST SCHULD

Burghard Pieske

„Außer Sie leben auf einer Insel“

Fr., 13.Mrz.20, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva, Tag 2112, 20.254 sm von HH

So kann man sich irren – auch als Minister: „Es kommt! Außer Sie leben auf einer Insel“, hat Bundes-Spahn noch vor zwei Tagen verkündet. Am gleichen Tag wurde Corona auf Tahiti bestätigt. Eine Regierungsmitarbeiterin hat das Virus aus Frankreich mit auf die Insel gebracht. Heute hören wir von einem Verdachtsfall auf den Tuamotu (Fakarava) fünfhundert Kilometer von Tahiti entfernt. Bis zu uns sind es weitere tausendfünfhundert Kilometer, aber es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit bis Corona auf „unserer“ Insel angekommen sein wird. Es gibt mehrmals wöchentlich eine Flugverbindung nach Tahiti, das Versorgungs-Schiff wird bald erwartet und Segelschiffe trudeln von der Osterinsel hier ein.

„Ich kauf mir ein Boot“, habe ich im Internet einen Kommentar in Deutschland gelesen. Dem jungen Mann muss ich sagen, das ist im Augenblick auch keine Lösung. Wir als Deutsche, als Europäer, dürfen in Französisch Polynesien so lange bleiben wie wir wollen. Da haben wir Glück. Amerikanern (als Beispiel) rennt unter Umständen die Zeit davon. Sobald ihr Visum ausläuft, müssen sie (eigentlich) das Land verlassen. Aber wohin? Inselstaaten auf dem weiteren Weg nach Neuseeland, haben bereits ‚dicht‘ gemacht und lassen keine Ausländer mehr rein. Diese Maßnahmen sind nachvollziehbar, soll doch die Spanische Grippe überdurchschnittlich Todesopfer unter den Polynesiern gefordert haben.
Ein befreundetes Segelboot hängt in Indien fest. Es gibt kein vor und kein zurück. Einige Nachbarländer lassen sie nicht rein, andere sind wegen widriger Winde nicht erreichbar. Da bereiten die Begleiterscheinungen von Corona mehr Bestürzung als das Virus selber.
Es gibt Crews, die wurden durch die sich überschlagenden Ereignisse getrennt. Einer weilt jetzt auf dem Schiff, der andere kommt von einem Heimbesuch in Deutschland nicht zum Partner zurück. Wieder anderen ist gemeinsam die Rückkehr zum Schiff versperrt. Wohl dem, der dann in Deutschland noch ein Dach über dem Kopf besitzt. Meinen geplanten Heimflug im Mai sehe ich stark gefährdet.

Weiter als wir kann man vom ‚Geschehen‘ fast nicht entfernt sein. So weit entfernt hat man mit dem Thema doch keine Sorgen sollte man denken. Und doch, durch die Globalisierung sind auch Langfahrtsegler betroffen. Anders und nicht mit dieser Wucht, wie im Epizentrum. Das kommt unerwartet, zeigt aber die Schleifen, die so ein Ereignis nach sich zieht. Über die Probleme im Gesundheitswesen und wirtschaftlichen Langzeitfolgen oder Lieferengpässe und die dadurch möglichen ‚Panikkäufe‘, mag man gar nicht nachdenken.
Ich lese viel ‚in 14 Tagen ist es vorbei‘, ‚kann ja nicht ewig dauern‘, ‚im April spricht keiner mehr darüber‘. Ich kann diese Ansicht leider nicht teilen, hoffe aber inständig, dass die Optimisten Recht behalten.
Bleibt gesund da draußen und passt auf euch auf!

Ein Gag – erst vor vier Tagen fotografiert, ist heute nicht mehr lustig

Langzeitprojekt

Fertiger Antriebskopf des E-Außenborders (von unten gesehen).

Fast ein ganzes Jahr ist vergangen, seit ich das letzte Mal an der sogenannten „E-Maschine A“ gewerkelt habe. Wer sich nicht mehr erinnert, oder neu dazu gekommen ist, findet hier eine kurze Einführung in das Projekt:

All you need is love

Den Beitrag aus dem März 2019 hatte ich mit dem Satz „Der Umbau ist jedenfalls bereits in vollem Gang.“ beendet. Kurze Zeit später war der Motor bereit für die erste Testfahrt, die er mit Bravur gemeistert hat. Dann kam der Frühling plötzlich fast schneller als erhofft und die Prioritäten hatten sich verschoben. Jede freie Minute wurde ab dieser Zeit in das Schiff investiert und die E-Maschine A geriet in Vergessenheit. Eingemottet, abgeschoben, unter einer Decke versteckt.

Bis Vorgestern!

Viel Zeit bleibt zwar nicht mehr, bevor die zweite Restaurationssaison an Bord der Morgenstern so richtig Fahrt aufnimmt, aber eigentlich ist an dem Außenborder auch nicht mehr sehr viel zu machen.
Bis Ende März 2019 hatte ich an der Maschine getüftelt und zum Schluss sah die Motorumgebung so aus:

Die Gehäuseoberschale war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon laminiert. Es muss also „nur“ noch das Unterteil gebaut werden, eine Pinne wird benötigt, die Steuerung muss von „provisorisch“ auf „praktikabel“ umgestellt werden und die Akkus brauchen ein wasserdichtes Gehäuse.

Dann noch etwas Lack, ein paar Kabel und fertig ist das Ding!

Hoffentlich…

SV Galileo – Christian Brugeron FR

14 JAHRE WINDPILOT MIT JEANNEAU SUN ODYSSEY + ETAP 37S

BONJOUR PETER, Lors d’un salon du bateau à Paris dans les années 90 ? Au détour d’une allée, j’avais aperçu le stand Windpilot. Je ne m’y étais pas arrêté ! Juste une image flash me reste… Dans mes lectures maritimes, une combinaison de mots magique « régulateur d’allure » me poursuivait… A l’époque je naviguais sur un lac.


Lorsque j’ai amarré mon voilier en mer, les mots magiques me parlaient toujours. Dès lors j’ai cherché dans les revues des renseignements sur ces objets magiques. J’ai eu la chance de découvrir le livre de Peter Förthmann : SELF-STEERING UNDER SAIL, traduit en français et disponible à l’époque chez Loisirs Nautiques.


Mon intuition était confirmée, j’allais acheter un Windpilot. Contact avec Peter, achat et installation sur mon Sun Odyssey 31. Je suis dés le départ conquis par le produit ! La qualité de construction, le mode d’emploi très bien expliqué, la facilité d’utilisation et surtout, tous les arguments de vendeur de Peter parfaitement exacts ! Malgré les dires de beaucoup de personnes : „le régulateur n’est fait que pour les grandes traversées“. Qui peut le plus peut le moins.


Aussi, dès que je navigue à la voile, le Pacific est à la barre. Il ne demande que du vent, ne rechigne pas, ne consomme rien, il est beau à regarder travailler, silencieux, souple et sans a coup sur la barre, je l’ai nommé Stakha de stakhanovisme… Lors de la vente du bateau, les personnes intéressées par le bateau ne voulaient pas et ne voyait pas l’intérêt du Pacific, aussi, je l’ai démonté et installé sur mon nouveau bateau, un Etap 37 S.


J’ai commandé chez Peter, un kit pour la barre à roue. J’ai retrouvé les mêmes plaisirs et satisfactions. J’ai une confiance totale dans le produit, et, même dans des conditions ardues, il répond présent ! Sous spi, vent arrière avec une grosse houle, au près, il est toujours au top. Un problème ? Un mail à Peter, et dans l’heure vous avez une réponse ! Un grand bravo pour son géniteur. Merci Peter.
Cordialement Christian

SV Lusiades- Philippe Hoiry FR

ZWEI VETERANEN SEIT JAHRZEHNTEN UNTERWEGS

Bonjour Peter, after navigation in Patagonia and Antarctica, we are preparing for a new voyage to the austral seas. Antarctica wintering in Tierra del Fuego and Patagonia, summer to South Georgia and Orkney islands. One and half or two years in the southern ocean.
We are doing a hard work our vessel who is a fourty two years old steel vessel.


After around the world and our Pacific Plus of 1990 is still in service…. before we will leave from Nazare during next months we shall order some spare parts for our stone old Windpilot. Cordialement Philippe

Probezeit bestanden

Seit eineinhalb Jahren lebe ich jetzt schon auf meiner „Dilly-Dally“ im Mittelmeer. Für knapp 20.000 Euro habe ich die „alte Lady“ auf- und ausgerüstet. Für ein angenehmes Leben an Bord, aber auch für die Sicherheit auf größeren Passagen. Die Probezeit ist damit beendet. Jetzt kann es weitergehen. Also wäre da nicht derzeit Corona. Ein Resümee der ersten 18 Monate ist beim Floatmagazin erschienen. 

Hier geht es zum Text

SV Bonnie af Stockholm – Helene + Tommy Larsson SE

BEINBRUCH IM SÜDATLANTIK

Am 29.02.2020 erreicht mich folgender Hilferuf:
Hi Peter, I broke the ear on number 142 traverse on our pacific plus II, on the way to St. Helena, not the best place to send spare parts. We will try to weld the part here but I think it is not so easy. Regards Tommy

Meine Antwort innerhalb Minuten: Welding is possible with AlMg5 material, please mind the following: get both part very hot with open flame … before starting to weld in aluminium …. it will work. Otherwise I will check if 142 is in stock on monday… and sending it to St. Helena, best Peter


Helene + Tommy sind im Sommer 2016 in Schweden aufgebrochen und haben ihren Traumreise realisiert: Einmal Rund – Jorden Runt.

Ihre Skorpion 46 war beim Start bereits ein alter Hase, ihre Pacific Plus bereits ein Methusalem, sie hat vor nahezu 30 Jahren das Licht der Welt erblickt und schon unzählige Seemeilen abgewettert. 25 – 30 Tonnen sind schon eine Herausforderung … der Steuersklave hat durchgehalten… bis zum Beinbruch im Südatlantik.


Helene + Tommy haben ihre Reise dokumentiert. Auffällig, die Wahl der wundervollen Fotos, von denen ich hier eine Auswahl zeige, denn im Gegensatz zur schwedischen Sprache, sind Fotos bereits ohne Worte deutlich.

März – die beste Zeit zu segeln

Natürlich kann man auch in der Türkei Waren online bestellen. Aber viel schöner ist es natürlich, in die nächste größere Stadt zum Einkaufen zu segeln. Beim Segelausrüster in Fethiye wollten wir schon mal die Gastflaggen für unseren Israel- und Zyperntörn kaufen. Der März zeigte sich von seiner besten Seite. Sonne, Wind und menschenleere Buchten und Häfen. Selbst im Golf von Fethiye, im Sommer von tausenden Seglern frequentiert, haben wir nur drei Segeln gesichtet. Ein besonderes Highlight war der Besuch der kleinen Insel Gemiler, auf der der Heilige Sankt Nikolaus sein erstes Grab gefunden haben soll, ehe er zunächst zu seinem Bischofssitz nach Myra und dann nach Italien umgebettet wurde. Im Mittelalter war Gemiler als Nikolaus-Insel eine Pilgerstätte für die Kreuzfahrer. Noch heute beeindrucken die Ruinen der Stadt. Mehrere Male habe ich schon vor der Insel geankert, aber noch nie einen Fuß auf das Eiland gesetzt, weil es im Sommer von Tagesausflüglern überrannt wird. Dieses Mal waren wir die einzigen Menschen auf Gemiler – und das einzige Boot in den umliegenden Buchten. Mit an Bord waren Arzum und ihr Hund Cingene, eine kleine Promenadenmischung, die Arzum vor einigen Jahren von der Straße rettete. Und so bestand unser Tagesablauf aus Gassigehen, Segeln, Gassigehen, Segeln, Gassigehen, Einkaufen und Segeln. Ach ja, und Gassigehen.