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Holland: Der Wassersport-Überblick zum Wochenende 10.-12.7.20

Der Wochenüberblick über alles Relevante für den Wassersport in den Niederlanden zum Wochenende 10.-12.7.2020. Das Wetter wird scheinbar endlich besser, die Sommerferien in NRW sind im Gange, noch ist es ruhig in NL.

Wasserstrassen: Sperrungen wegen Corona gibt es nicht mehr, lediglich die Bedienzeiten können noch abweichen, etwa in der Provinz Groningen. Dort wird seit dem 29.6. von 9-17 Uhr bedient, so sagt es Vaarweginformatie. #Die Provinz Friesland meldet Arbeiten an der Brücke Burgum am 12. Juli. Sie wird vormittags nicht bedient. Vorsicht beim Passieren # In (oder „op“) Urk wird ab dem 10. Juli die Zwolsebrug nicht bedient. Dies gilt bis auf weiteres #Die Wilheminaschleuse in Zaandam ist bis auf weiteres für die Freizeitschiffahrt gesperrt #Provinz Zeeland. Die Stationsbrug in Middelburg wird jeweils um 7:07/11:37/15:38/19:37 passend zum Durchgang der sogenannten „Blauwe Golf“ (Blockabfertigung ab Vlissingen) geöffnet #Die Schleusen von Maas, Wilhelminakanaal und Zuidwillemsvaart werden baw. seltener bedient. Die Ursache: Zu wenig Wasser das über die Maas in Maastricht angeführt wird, sodass niedrige Wasserstände durch Schleusenvorgänge entstehen können

Eine ruhige Woche mit wenigen Medungen, die bei Redaktionsschluss bekannt sind.

Sperrungen und besondere Behinderungen sind darüberhinaus bei Redaktionsschluss nicht gemeldet.

Allgemein: Es ist immer empfehlenswert, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob die geplante Route Hindernisse enthält. Das geht am besten auf vaarweginformatie.nl

Straßen an Land:

A 20 zwischen Kreuze Gouwe und Kreuz Terbregseplein ab Freiatg Abend 22 Uhr bis Sonntag Nacht geschlossen

A 8 zwischen Amsterdam und Zaandam gesperrt bis zum 8. August

A4 Zoetrewoude Rijndijk bis Den Haag gesperrt von Freitag 22 Uhr bis Montag morgen 5 Uhr

Keine weiteren Sperrungen geplant.

Wetter:Wetterbestimmend ist ein Hoch über Irland, an dessen Nordseite kühle Luft zu uns gelangt, das Hoch dehnt sich aus und nimmt auch Holland unter seine Fitiche. Freitag bis Montag, sonnig meist trocken aber um und unter 20°C, allgemein zu kalt. Wind umlaufend maximal 10 Knoten (3 Bft), in Böen bis zu 19 Knoten (5 Bft). Am Wochenende wieder besser. Zur Wochenmitte wartet die nächste Front.

Häfen:WCs und Duschen im ganzen Land geöffnet. Päckchenliegen in Stadthäfen, wie in Lemmer, Veere, Zierikzee oder Medemblik üblich, wird toleriert und teils sogar gefordert. Besucher müssen sich darauf einstellen, eventuell keinen Platz zu bekommen. Alternative dann: Ankern. Die Häfen der Watteninsel sind nur sehr eingeschränkt erreichbar. 200 Plätze stehen je nach Insel für Passanten zur Verfügung, das ist wenig. Voranmelden ist nicht mehr Pflicht, die E-Mails werden nicht mehr bearbeitet, wegen zu großen Andrangs. Generell: Es wird voll werden. Darauf sollten sich Wassersportler einstellen. Bevor man auf die Inseln fährt, lohnt es sich, die dortige Lage unter waddenhavens.nl zu checken

Tide: Harlingen und Roompot binnen

Besonderheiten: Keine. Oder doch? Das Wetter wird besser…

Events: Nee, erstmal immer noch nicht…und besser auch keines spontan draus machen im Hafen.

Generell gilt:

– 1,5 Meter Abstand halten!

– Belebte Orte meiden!

– Bei Erkältungssymptomen zu Hause bleiben!

– Bei Fieber auch nur einer Person bleiben alle aus dem Hausstand zu Hause!

– Auf Schiffen gelten diese Regelungen

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Podcast im Deutschlandfunk

Unter dem Titel „Türkisch für Anfänger – Deutsche Auswanderer im Reich Erdogans“ ist im Deutschlandfunk eine Radio-Reportage erschienen, verfasst von der ARD-Istanbul-Korrespondentin Karin Senz. Ich durfte einer von drei Protagonisten sein.

Wer reinlesen oder besser noch reinhören möchte, der findet den Beitrag hier. 

Andalusien

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Heiß

Meinen ersten Tag in Andalusien verschlafe ich erst einmal. Statt um um vier Uhr nachts mit Blasendrang aufzuwachen, erstarre ich um 9:00 im Anblick der Uhrzeit. Scheint mir gut zu tun. Es folgt Cafe mit Diego, der sich kurze Zeit später Business hübsch anzieht und weg ist. Ich glaube nicht daran, ihn sobald wieder zu sehen. Es sei denn es gibt Kite Wind. Auch ich bin schon wieder auf Windfinder unterwegs. Wenn Tarifa nur nicht immer so voll wäre. Mein weiterer Tag vergeht mit Telefonaten, Angeboten und ToDo Listen. Der Rubel muss ja nun auch noch rollen. Schon schwierig genug in diesen COVID Zeiten. Nachdem bei LUNATRONIC der Status wieder aktuell ist, wende ich mich MARLIN zu. Mit Thomas, telefoniere ich, der eventuell im September nach Curacao kommen will. Dann finde ich endlich mal die Gelassenheit mit Christiane zu telefonieren. Sie ist auch schon mal mit der MARLIN letztes Jahr nach Klein Curacao gesegelt, wohnt in Curacao und hilft mir gerne wenn es notwendig ist. Mir geht es vor allen Dingen um Infos zu der Insel Klein Curacao. „Ja, die Schiffe fahren wieder nach Klein Curacao. Die kleine Insel ist wieder auf.“ Das ist genau die Info, die ich benötige. Denn ab August will ich ja wieder auf’s Schiff und auch wieder Mitsegler gewinnen. Nur in der Marina zu liegen ist ja nun keine besonders reife Frucht, die meine meist deutschen Mitsegler auf HandgegenKoje, abflücken wollen. Nach Klein Curacao segeln zu können und Bonaire zu besuchen, läßt sich ja nun fast schon als Törn anbieten.

Hier in der Gegend um Huelva ist alles fest in spanischen Händen. Man sieht keine nordeuropäischen Touristen. Die Spanier ziehen mit Sonnenschirm, Campingstuhl und Kühltasche, mit Oma, Tochter und Kindern an den Strand. Zulange waren sie eingeschlossen und mit Ausgangssperre versehen. Bei El Portil steige ich am Nachmittag aus dem Auto. Es ist dunstig. Schade. Ich starte trotzdem meine Drohne und kaum bin ich auf fünfzig Meter Höhe, höre ich hinter mir, mitten in den Dünen ein Auto. Die Polizei. Was zum Teufel wollen die den nun. Ich entscheide mich die beiden Beamten zu ignorieren. Und siehe da. Statt der erwarteten Anzeige, Aufklärung oder Schlimmeren retten sie einen kaputten Campingstuhl aus dem trockenen Gestrüpp und wieseln neugierig um mich herum. Ich such das Gespräch und als sie merken, dass ich ihre Sprache spreche, kommen neugierige Frage zu meiner Drohne. „Auch mal fliegen?“ Ne. Es folgt Kopfschütteln. Mit der Konzentration war es dann nun. Ich greife meine Drohne in der Luft ab, anstatt sie auf dem staubigen Sand zu landen. Die netten Polizisten fahren von dannen und verhören den verdächtigen Campingstuhl. Mein Tag ist gelaufen. Ich lande mich selbst auf der Terrasse meines Domizils und geniesse die warme Nachluft.

Es gibt den ersten Versuch von mir ab August nicht alleine in Curacao auf der MARLIN zu sein. Derzeit sichtbar bei HandgegenKoje. Vielleicht gibt es ja jemanden unter meinen Lesern der sich zutraut mit dem alten Wnuk eine Zeit X vor Ort zu verbringen.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Ab November soll es wieder auf große Fahrt gehen. Die BVI’s, Sint Maarten, Antigua, Guadeloupe, Martinique, St. Vincent & the Grenadines, Grenada stehen auf dem Plan. Ab Mai 2021 geht es über die Bermudas und die Azoren nach Europa.

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Wegfliegen

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Ankommen

Das Check-in System blinkt rot. Nervös telefoniert das Personal. Na. Was kommt jetzt? „Sie können einsteigen!“ Egal. Was immer das war. Das Flugzeug ist zu 60% ausgelastet. Ich habe schon den ganzen Morgen meine FFP3 Atemmaske an. Dadrunter bekomme ich echt nur schlecht Luft. Nach dem Aufstehen hat sich Bärbel Zeit genommen mir zwei Yoga Atemübungen beizubringen. Beim Vishnu Mudra hält man sich die Nase zu. Geht nicht mit der Maske. Pranayama schon eher, aber ich weiß nicht, was mein Sitznachbar davon hält. Nicht, das der das Personal ruft. Lassen wir dann auch mal. Also schliesse ich die Augen und hoffe mal, dass es einfach gut geht. Neben mir der Platz ist frei und ich sitze am Gang. Gegenüber ist auch frei. Alles gut Micha. Ich presse den Nasenbügel dichter. Lauda-Air hebt ab und zwei Stunden später steige ich in Faro aus. Der Flughafen ist menschenleer. 20 Leute am Gepäckband. Zwei Leute bei der Autovermietung. Von mir aus könnte es immer so sein. Der brandneue Nissan Straßenflieger hat mir zu viele Knöpfe. Los geht es und binnen 30 Minuten bin ich in Spanien. Eine weitere Stunde vergeht und mein Freund Diego steht vor mir. Beidseitiges Grinsen. Wir fallen uns in die Arme. „Schön das Du lebst. Du machst Sachen“, begrüßt er mich. „Alles gut!“ An der Strandbar „Moskitos“ eine Handvoll von Diegos Kite Freunden. Kein Küsschen. Gar nicht spanisch. Ich gönne mir ein Bier. Man verabredet sich und dann funktioniert doch nichts. Um 23 Uhr finden wir uns auf dem Dorfplatz des kleinen Örtchens El Rompido wieder. 23 Uhr. Genau die richtige Zeit um erst mal ein alkoholfreies Bier und ein riesige Platte Gambas, Tost mit Thunfisch und Muscheln zu bestellen. Ich denke an meine mögliche Histamin Insuffizienz. „Ach was. Das ignorieren wir jetzt mal einfach“, rede ich mit mir selbst. Alles gut. Es geht mir bestens. Was lernen wir daraus. Immer nur Fisch am Meer essen.

Hier in El Romido hat Diego eine Schwester, die ein Haus am Meer hat. Na ja. Am Fluß zu Meer. Das Haus sieht aus wie in Cuba. Überdachte Terrasse. Einstöckig. Gitter vor den Fenstern. Schatten. Kommt das gleiche bei raus. Die Schwester lebt in Stockholm und kann nicht nach Spanien kommen. Einreiseverbot für Schweden. Verständlich. Covid. „Das ist Dein Zimmer.“ Der Deckenventilator surrt leise vor sich hin. Ich falle tot ins Bett und schlafe wie ein Murmeltier sofort ein.

Es gibt den ersten Versuch von mir ab August nicht alleine in Curacao auf der MARLIN zu sein. Derzeit sichtbar bei HandgegenKoje. Vielleicht gibt es ja jemanden unter meinen Lesern der sich zutraut mit dem alten Wnuk eine Zeit X vor Ort zu verbringen.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Ab November soll es wieder auf große Fahrt gehen. Die BVI’s, Sint Maarten, Antigua, Guadeloupe, Martinique, St. Vincent & the Grenadines, Grenada stehen auf dem Plan. Ab Mai 2021 geht es über die Bermudas und die Azoren nach Europa.

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Drei Freunde

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Altes Haus

Quasi zum feierlichen Abschluss meines Besuchs des Dorf’s an der Düssel, klingel ich bei Gudrun und Guido. „Mensch, bist Du pünktlich!“ „Dank E-Roller. Die stehen hier ja wie Müll auf der Straße rum. Ich hab verschlafen.“ In der Küche sprechen wir mal wieder über Krankheiten. Das ist das Thema 1, der letzten Tage, sobald ich meine alten Freunde besuche. Schlimm finde ich das. Aber so ist das, wenn man Ü50 ist. UND: Was soll man mich, Micha, auch sonst als allererstes fragen, bei den Erlebnissen der letzten 9 Monate, wenn man mich 9 Monate nicht gesehen hast. „Gut siehste aus. Hast ja sogar Haare“, kommt meist als nächstes. Eine Zeitlang reden wir also auch bei Gudrun und Guido darüber, wen es wo drückt. Gehört eben dazu. Dann Thema Nr. 2: Corona. Dann Thema Nr. 3: Hunger. Passt. Wir wechseln zum Vietnamesen. Da wir es spassig und die Bedienung schüttet die Suppe auf den Gehweg, statt sie auf den Tisch zu stellen. Den Laden merke ich mir. Wir haben Spaß im Florapark und es entsteht ein wunderschönes daypic aus 177 iphone Bildern mit Handystick. Ich war schon wieder zu faul die Backstein EOS mitzunehmen. Vielleicht schaffe ich es ja doch noch mal irgendwann an die GudrunGuido Ahnengalerie im Flur ihrer Wohnung. Auf jeden Fall wünsche ich den Beiden an dieser alles Gute für die kommenden Jahrzehnte. Gegen 22:30 verlasse ich den Ort des Geschehens. Ich bin drüber. Zuviel Inger Tee statt Rotwein, scheint mein Sprach- und Energiezentrum auch nicht mehr zu schaffen. Ich atme tief durch als ich auf der Straße bin, fühle mich nicht mehr E-Roller fahrtüchtig und mache zu Fuß einen großen Bogen um’s Frida an der Bilker Kirche.

Blog Leserin Dorothee von der INVIA, schreibt: „Hallo Michael, was du nach dem “Genuss” der Fischsuppe erlebt hast, entspricht den Symptomen einer Histaminintoleranz. Verdorbener Fisch enthält viel Histamin. Normalerweise baut ein Enzym im Dünndarm das ab. Bei zu großen Mengen oder bei Menschen, deren Dünndarm nicht genug von diesem Enzym bereit hält, kommt es zu vielerlei Symptomen. Übelkeit, Blutdruckabfall, Durchfall, Kopfschmerzen und so weiter und so weiter. Sprich es muss gar nicht an deiner durchgemachten Erkrankung als solcher liegen, was du erlebt hast. Gute Besserung jedenfalls und auf dass du nur noch frische Fischsuppe vorgesetzt bekommst!“ Nun. Danke für die Info Dorothee. Ich habe ja schon überlegt dem Inhaber von „Roberts Bistro!“ einen satten Brief zu schreiben. Entlastung gegen 1.000 Euro MARLIN Soforthilfe oder Einladung zum Ausgleichsessen für acht Personen. Da habe ich heute beim Brunch mit meinem Sohn Lukas erzählt. Worauf der meinte: „Papa, ich bin froh nicht Deinen Nachnamen zu haben!“ Jetzt bin ich sichtlich verunsichert. „Was macht man, wenn man mit Fischsuppe vergiftet wird und im Krankenhaus landet?“ Darüber muss ich wohl noch mal nachdenken.

Es gibt den ersten Versuch von mir ab August nicht alleine in Curacao auf der MARLIN zu sein. Derzeit sichtbar bei HandgegenKoje. Vielleicht gibt es ja jemanden unter meinen Lesern der sich zutraut mit dem alten Wnuk eine Zeit X vor Ort zu verbringen.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Ab November soll es wieder auf große Fahrt gehen. Die BVI’s, Sint Maarten, Antigua, Guadeloupe, Martinique, St. Vincent & the Grenadines, Grenada stehen auf dem Plan. Ab Mai 2021 geht es über die Bermudas und die Azoren nach Europa.

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Weniger Wasserpflanzen im Markermeer – Mähen verschoben

Weil das Fonteijkruid im Markermeer in diesem Jahr langsamer wächst und Wassersportler weniger Behinderungen durch Pflanzen melden, wird der Beginn der Mähsaison erst einmal verschoben. So wird das vorhandene Budget optimal genutzt

Die Stiftungen, die das Entfernen der Pflanzen koordinieren, wundern sich: Kaum Meldungen von Wassersportlern über Probleme mit Wasserpflanzen. „In anderen Jahren war das Wachstum jetzt schon intensiver, dieses Jahr wächst das Fonteijnkruid nicht so explosionsartig. Das ist neu für uns“, berichtet Gerdina Krijger vom Branchenverband Hiswa Recron und ergänzt: „Also beginnen wir später, um das Budget optimal zu nutzen“.

Wissenschaftler hatten damit gerechnet, dass sich das Problem mittelfristig von selbst erledigen könnte, weil das sogenannte Kranswier, ein bodendeckendes Kraut, das schnellwachsende Fonteijnkruid verdrängen könnte. Ob das geringere Wachstum in diesem Jahr bereits damit zu tun hat, ist derzeit noch unklar.

Wassersportler die sich über die Situation informieren oder Wasserpflanzen melden wollen, können das auf der Website waterplantmelder.nl tun.

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Take a walk on the Rhein side

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Mäh

Ich ziehe heute für die nächsten beiden Tage bei meiner alten Freundin Bärbel ein. Ihre 18qm Meter Besenkammer, Umziehraum und ehemaliges Katzenklo ist jetzt ausgestattet mit einem schönen harten Futonbett. Das beste für meinen Rücken. Wir kennen uns schon so lange, wie ich Guido kenne, mit dem sie fast ebenso lange verheiratet war. „Komm. Wir gehen am Rhein spazieren.“ Am Rheinturm vorbei, geht es am Ufer des Düsseldorfer Flusses, Richtung Hamm. „Bärbel. Nun renn doch nicht so. Wir haben doch keinen Termin. Du bist ja genau so schlimm wie Nathalie.“ Ich sehe mehr Bärbels Schultern. Vorbei am Golf Platz und der Lausward. Hier bin ich jahrzehntelang mit meinen Hunden und Freunden, meinen Freundinnen und Bekanntschaften spazieren gegangen. Meist nach durchzechten Düsseldorfer Altstadtnächten, mit dickem Kopf. Heute habe ich keinen dicken Kopf. Trinke ja keinen Alkohol. Wir ziehen an Shaun dem Schaf vorbei. Der Bauer ist nicht da und am Horizont erschein die Terrasse des Hammer Ruderclubs. Da sitzen wir. Ich friere. Mal wieder. Bärbel und ich haben viel zu erzählen. Von damals, von gestern von heute und sogar von morgen. Wir sind in die Jahre gekommen, verstehen uns immer noch so wie früher. Schön ist es in Düsseldorf. Nicht bei Guido zu übernachten hat auch was. Mal was anderes.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Ab November soll es wieder auf große Fahrt gehen. Die BVI’s, Sint Maarten, Antigua, Guadeloupe, Martinique, St. Vincent & the Grenadines, Grenada stehen auf dem Plan. Ab Mai 2021 geht es über die Bermudas und die Azoren nach Europa.

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Heiva auf Gambier

Fr.,03.Jul.20, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva, Tag 2224, 20.254 sm von HH

Heiva nennt sich das jährlich stattfindende Festival was im Juli auf allen Inseln in unterschiedlicher Form stattfindet. Auf Grund von Corona fällt dieses Jahr auf Tahiti die größte und kommerziellste Heiva. Gambier, weit weg von Tahiti und Corona frei, will sich dem nicht anschließen und komplett auf eine Feierlichkeit verzichten (Hao übrigens auch nicht, wie wir erfahren haben). Allerdings gibt es wenig Musik und Tanz, sondern das Programm der Heiva klingt eher wie Bundesjungendspiele: Volleyball, Kanu fahren und ein Tischtennis-Turnier stehen an. Und die Kleinsten werden mit Sackhüpfen und Tauziehen beglückt. Nur der Eröffnungstag wartet mit etwas Tanz und traditionellen Spielen auf.

Uns gefällt, dass wir nach der langen Zeit auf der Insel die Hälfte der Teilnehmer bereits kennen. Mit Thomas ist Achim schon auf Bäume geklettert, Nicolas besorgt uns Bananen und eine der Tänzerinnen ist uns doch bereits letztes Jahr aufgefallen.  Irgendwie gehören wir dazu, so kommt es uns vor, na, zumindest nicht ganz fremd. :-)

Wie die Bast-Röcke entstehen haben wir beim Wandern im Wald gesehen: Von jungen Schößlingen wird noch vor Ort die Rinde abgezogen und dann auf einer Leine zum Trocknen gehängt

Zwischen Tanz und Bananen-Wettrennen gibt es ein Fingerfood-Buffet. Ganz kann man sich nicht dem Eindruck verwehren, dass die meisten Zuschauer nur deswegen gekommen sind. Wie Kokosnüsse geschlachtet werden, kennen sie. Aber kleine Köstlichkeiten scheint es seltener zu geben. Und es gibt reichlich zu essen! Platten über Platten werden über einen Tresen gereicht. Süße Küchelchen und Zucker-Pasteten liegen neben Mini-Würstchen im Schlafrock, Sushi-Rollen und Speck-Törtchen.
Die Geschwindigkeit in der die Mengen verschlungen werden, ist beeindruckend. Ich sehe Jungs, die sich von zwei Platten gleichzeitig bedienen. Ungeniert werden sich auf mitgebrachte Pappteller die Teilchen gehäuft. Zehn Stück und mehr, kein Problem, es wir so lange zugelangt bis ein Berg auf dem Teller entstanden ist.  Die Mädchen, die mit den Platten umhergehen, sind unbeeindruckt: ‚wenn der junge Mann Hunger hat, soll er nur reinhauen‘, verraten ihre Mienen.

Fingerfood in rauen Mengen

Besonders spektakulär sind die Spiele und Vorstellungen auch für uns nicht, aber da ansonsten jeder Abend an Bord dem anderen gleicht und wir wenig Abwechslung geboten bekommen, fühlen wir uns gut unterhalten. :-)

Auf einer in den Boden gerammten Spitzhacke wird der Bast von den Nüssen gepuhlt

Mit Hilfe einer Raspel wird das Kokosfleisch aus den Hälften geschabt – man achte auf die Dame rechts ;-) mit den Socken in den FlipFlops

 

Durch ein Tuch wird die Kokosmilch aus dem Fleisch gepresst.

Wer noch immer denkt, ich mache Witze über die Kälte hier. Südsee … hahahaha!

 

 

 

 

Bilderrätsel KW 28 – Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Zierikzee. Das wussten viele von Euch. Einige glaubten auch zu wissen, was der Fotograf zuvor gegessen hatte. Kibbeling. Denn der ist da auf der Ecke besonders lecker. Auch in dieser Woche sind wir natürlich wieder in den iederlanden unterwegs. Aber wo? Wenn Sie es erkennen, schreiben Sie uns unter [email protected] Viel Spaß beim raten.

Het bericht Bilderrätsel KW 28 – Wo ist es? verscheen eerst op Stegfunk.de | Wassersport. Holland..

SV Zen Again – Mike + Nikki Reynolds AUS

WIE VIELE LEBEN HAT EIN SCHIFF?
Schiffsnamen können eine Menge verraten, zwangsläufig ist das allerdings nicht, aber ein Zufallstreffer wird schon interessant. Wikipedia hilft feinsinnig, aber auch dort wird dem Leser nur ein Anstoss gegeben.

Der Schüler fragte den Meister, was den Meister von ihm unterscheide. Der Zen-Meister entgegnete ihm: „Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich. Der Schüler erwiderte: „Aber das mache ich doch auch.“ Der Zen-Meister antwortete:“Wenn Du gehst, denkst Du ans Essen und wenn Du isst, dann denkst Du ans Schlafen. Wenn Du schlafen sollst, denkst Du an alles Mögliche. Das unterscheidet uns.“

Die Geschichte von Nikki und Mike Reynolds, einem Seglerpaar aus Freemantle in Western Australia entwickelte sich ungewöhnlich und aussergewöhnlich umfangreich, was hier nun keine Beschwerde ist, hingegen Ausdruck ungewöhnlichen Fachwissens meines Gegenübers. Fachwissen, das im Verlauf von 40 Mailwechseln im Verlauf von 18 Monaten aus allen Ritzen gekrochen kam.

Die Fotos der Zen Again offenbarten ein blitzblank gepflegtes Schiff eines Liveaboard Paares, dass aus seiner Heimat nach England gesegelt war, dort seit einiger Zeit in Gosport seinen Liegeplatz innehat und auf der Insel sein Geld verdient. Mike arbeitet als Consultant Engineer im Bereich electronic integrated circuit design. Das Schiff, ein ¾ Tonner Ken Hayashi ST10.4 aus 1986 von Yamazaki Yachts war mir bislang tatsächlich unbekannt, was in meinem Leben selten passiert, denn selbst die meisten japanische Schiffe sind mir recht gut vertraut. Mike´s Vermerk, dass nur sechs Schiffe gebaut worden sind … war die Erklärung, die mir geholfen hat, meine Wissenslücke zu verdauen.
Ein Schiff von 34 Jahren dessen ursprünglich Name Zen gewesen ist. Die Demarkationslinie eine Historie, die Weltreisen unter dem Ersteigner aufweist, eine harte Strandung, bei der der Kiel sich vom Rumpf gelöst und einer spektakuläre Beschlagnahme infolge Drogenschmuggels im Werte von ca 120 Mio AUS $ durch die Australische Marine vor der Ostküste, wobei die japanischen Eigner verurteil wurden. Das Schiff kam zur Versteigerung. Nikki und Mike wurden die neuen Eigner. Nach dem Refit wurde auch der Name in Zen Again verändert, eine Logik, deren Sinn sich von selbst ergibt.
Segler von Kindesbeinen, Selbstbauer eines 38ft One Off in Woodcore, mit dem sie das Sydney Hobart Race gesegelt sind, zuhause in Freemantle Western Australia mit enger Bindung zur dortigen Seglerschaft. Und Erfahrungen mit nahezu sämtlichen Windsteueranlagen von Aries über Monitor nun einer Windpilot Pacific, die seit ein paar Wochen das Heck verziert.

Fachdiskussionen über mein Herzthema sind stets ein Genuss, vor allem, wenn sie im Ton entspannt, gegenseitiger Respekt gewahrt und das menschliche am Ende auf ganzer Linie siegt.

Vielen Dank Nikki und Mike … ich wünsche Euch eine glückliche Heimreise
Peter Foerthmann WEITERLESEN

SV Kati Kati – Eckehard Schulz GER

JEANNEAU 26 – OSTSEE SOMMER ESTLAND UND ZURÜCK
Lieber Peter Förthmann, eines vornweg : Ich bin immer wieder begeistert von der Windpilot. Vor 2 Jahren hatte die mich über 2000 sm rund Ostsee unter allen Bedingungen gesteuert. Mitte Mai bin ich dann von meinem Heimatrevier aus die Flüsse Spree und Oder lang runter in Richtung Stettiner Haff gestartet.

Überwiegend habe ich als Crew immer einen Mitsegler auf der Tour dabei, idR Freunde aus allen Zeiten, die sich sofort für ein Stück Mitsegeln interessierten. Bisher war ein richtiger Segler mit Erfahrung dabei, der selbst Eigner einer neuen 35 Fuß Degerö ist. In kurzen Worten, die Windpilot funktionierte auf Anhieb sehr gut und ich werde meinen Freunden im Segelclub die selbst größere Touren machen, anhand der Plotter Aufzeichnungen zeigen können, wie gut die Windpilot steuert. Inzwischen habe ich Sie auf allen möglichen Kursen genutzt auch bei achterlichem Wind auf dem kleinen Boot, sicheres steuern – das macht Spaß.
Eine Bewährungsprobe war bei Starkwind auf Kaliningrad zu, da mussten wir (ich) unterwegs noch einmal Kontakt zu Boarderguard und anderem Traffic Control aufnehmen – ich war defacto Single handed unterwegs – 1,5m Welle – Boot hat sicher Kurs gehalten.
Also alles bestens.
Eine Frage habe ich trotzdem: Ist es richtig, dass der Pendelarm (nr.300) mit Lagerschale (nr.302) von Anfang an (für meine Begriffe etwas zu viel) Spiel hat? Weil einstellen kann man ja da nicht wirklich etwas. Wäre schön, kurz dazu von Ihnen zu hören
Mit seglerischen Grüßen von der Ostsee zZ Saaremaa (Estland)
Eckehard Schulz, SY KatiKati

Mein Kommentar

Moin Herr Schulz, danke für die netten Zeilen … endlich mal ein Windpilot, der funktioniert … :))
LAGERSPIEL: ist elementar und notwendigerweise vorhanden. Ist es zu klein, setzen sich die Lager voll Salz … und dann geht erst die Leichtgängigkeit flöten… danach die ganze Anlage zum Schlafen.
Mein Rat: weiter segeln, keine Sorgen machen …..
schicke Grüße und Good Luck für einen weiteren tollen Segelsommer!
Peter Foerthmann

Mit Kummer ohne Sorgen

Der Corona-Segler:  Über Sebastian Kummer habe ich mehrmals im Floatmagazin berichtet. Wir hatten viel telefoniert und korrespondiert, uns aber nie persönlich getroffen. Dabei lagen wir nicht weit auseinander. Doch unterschiedlicher konnte unsere Situation kaum sein. Ich lag in der Marina in Kas, mit allem Komfort. Und vor allem legal. Kummer musste sich vor der Küstenwache verstecken. Erst in Griechenland, dann in der Türkei. 

 

Als Kummer im Februar an der französischen Atlantikküste zu einem Überführungstörn in die Türkei aufbrach, war die Welt noch normal. Dann kam Corona und seine Crew ging. Ab Mallorca segelte der Wirtschaftsprofessor aus Wien allein auf seiner werftneuen Lagoon 46. Die Reise wurde zu seiner ganz persönlichen Odyssee. Alle Länder am Mittelmeer schlossen ihre Grenzen – auch für Segler. Wochenlang musste Kummer im Niemandsland zwischen der Türkei und Griechenland ausharren. Medien in Deutschland, Österreich, England, den Niederladen und der Türkei berichteten über den Eremit auf seinem Boot, der nie den Mut verlor. Trotz vieler Rückschläge. Dann schaltete sich ein österreichisch-türkischer Unterhändler ein. Kummer war zum Politikum geworden. Die Frage war nur: Ist er ein Scharlatan oder der Retter in der Not?

 

Erstmals nach seiner 90-tägigen Odyssee ist Kummer wieder in der Türkei. Zeit für ein persönliches Kennenlernen. Gleichzeitig sieht Kummer die „Blu“, den Kat, der seine Heimat in „der schönsten Quarantäne der Welt“ (O-Ton Kummer) war. An Bord der „Blu“ erinnert sich Sebastian Kummer noch einmal an seine Reise und führt mich über das Schiff. Und dann gibt es da noch ein gemeinsames Projekt.