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Törnbericht Sizilien: Von Palermo zu den Ägadischen Inseln

Palermo, die Laute mit Charme Geprägt von den klassischen Vorurteilen, die über Sizilien hängen wie eine Käseglocke, tasteten wir uns vorsichtig heran an seine Hauptstadt. Heute können wir bestätigen: es war Liebe auf den ersten Blick. Schließlich waren wir ja aufgebrochen um Sizilien zu spüren, fühlen, riechen und zu schmecken. …

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Die Förde lebt

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Ansegeln

Die Marinas in Schleswig Holstein haben wieder geöffnet. Es wird fleissig gekrant. Ich habe auch ein Segelschiff. Aber das ist viele Meilen weg von hier. Ich setzte mich auf mein Motorrad und fahre zur Holnis, zur bekannten Schwiegermuttertonne, dem Ende der Flensburger Förde, dem Anfang der Aussenförde. Schon auf dem Weg sehe ich endlich wieder weiße Segel auf der Förde. Eine Handvoll nur. Am Ende der Holnis setze ich mich auf den Strand und schaue voller Sehnsucht einem Segler bei der Wende zu. Ich bin fast alleine. Eine junge Familie mit Kind genießt die Nachmittagssonne. Ein Privileg, dass nicht mehr lange sein wird. Ich bin mir fast sicher, dass Schleswig Holstein auch zu touristischen Zwecken bald wieder besucht werden darf. Richtig so. Is ja auch schön hier. „Aber was, wenn die ganzen Spanienurlauber dann hierher kommen?“, machen sich Stimmen breit. „Ja. Dann wird es wohl voll.“

Ich war noch nie am Surfstrand an der Holnis. Also halte ich da noch mal an der Surf- und Kite Schule. Keiner da, außer einem Mitarbeiter, der mir mit Abstand ein Flensburger Bier verkauft. Wieder sitze ich am Strand und lasse den Blick nun in die Aussenförde schweifen, als Eva und Pelle am Strand entlang kommen. Mein Hausarzt und Freund mit Frau. „Ich glaub’s ja nicht. Was macht ihr denn hier?“ Nicht das wir verabredet wären. Reiner Zufall. Gestern Abend allerdings haben wir uns auch schon gesehen und gemeinsam mit Nathalie ein paar Gläser Wein in deren Garten getrunken. Find ich jetzt irgendwie verwunderlich. Ich speicher das mal ab unter „Besonders schöne Zufälle“. Das sollte doch irgendwie sein. Oder?

Weiter gehts und ich schaue wieder nach Osten. Ob MARLIN und ich irgendwann wieder hier vor Anker liegen werden? Eine besonders schöne Vorstellung. Irgendwie ein Teil meiner Genesung. Das mit dem Bier war keine gute Idee. Genauso wenig wie gestern mit dem Wein. Ich meine irgendwie, dass der Genuss von alkoholischen Getränken doch zum Normalwerden gehört, aber mein Verdauungssystem ist da ganz anderer Meinung und läßt sich auch nicht so einfach von dem Gegenteil überzeugen. Es bestraft mich mit Unwohlsein im Bauchbereich. Also wohl besser doch wieder Ingwertee und Bionade am Strand. Auf jeden Fall entscheide ich mich, dass der Surfstrand an der Holnis noch mal besucht werden muss, bei Ostwind und mit Kite. Damit es nicht zu Unregelmäßigkeiten in meinem Leben kommt, rufe ich vorher Pelle an und frage ihn, ob er nicht mitkommen will. Der kitet nämlich auch. Vielleicht finde ich mit der Zeit ja doch noch Freunde in Flensburg.

Nächste Woche geht auf die SV NIRVANA, denn die kommt wieder da hin, wo sie hin gehört. Ins Wasser. Hört sich schlimm an, ist aber ne prima Sache. Helena und Martin haben unsere Bücher gelesen, ein Schiff gekauft und das braucht diverse Verbesserungen, bevor es dann richtig los gehen soll. Das ist genau mein Job und da weiß ich was wovon ich rede. Umsonst soll es auch nicht sein, denn guter Rat ist teuer. Na. So teuer ist aber mein Rat nun auch nicht. Es folgen dem Rat ja auch Taten. So soll es sein. Seit dem es mich erwischt hat im letzten Herbst, war ich ja nun doch nicht so einsatzfähig und erfolgreich, muss ich zugeben. Ohne meine rechte Hand Tobias in Kiel hätte ich alt ausgesehen. Jetzt geht es langsam wieder los, auch Dank der Lockerungen. Ich freu mich auf den Termin.

“Hallo Michael, ich bin froh, dass du wieder online bist. Dein Blog hat mir sehr gefehlt in den letzten Wochen. Du hast Recht, das müsste uns allen eigentlich auch finanziell etwas wert sein! Deshalb möchte ich dir gerne 50 Euro überweisen. Wie kann ich das machen? Du hast sicher Paypal oder? Liebe Grüsse und gute Gesundheit aus der Quarantäne in Griechenland, Elsbeth.“

Fünfzehn dieser netten Mails würden reichen um die Kosten zu decken, die es mich gekostet hat den letzten Hack zu eliminieren – ohne meine Arbeitszeit. Noch mal fünf dieser netten Mails würden reichen um für ein Jahr die Betriebskosten des MARLIN Blogs für ein Jahr zu decken – ohne meine Arbeitszeit. Also doch eigentlich ne Sache für nen guten Zweck. Deshalb habe ich ein Spendenkonto eingerichtet. Ich freue mich über jede Spende, die hilft diesen Blog am Leben zu halten und meine Motivation zu erhöhen diesen Blog mit Text und Bild zu füttern. Wer spenden will, kann dies via PayPal an [email protected] tun.

MARLIN

Die Condor meldet sich und storniert Jan’s Flug am 20 ten Mai in die DomRep. Nun. Hatte ich mir ja schon so gedacht und eine neue Reservierung mit der Swiss gemacht. Die Condor schickt mir einen Gutschein stattdessen. Nun. Schon mal ein Ansatz. Das ich dem Geld hinterherlaufen muss, war mir ja schon vorher klar. Ich entscheide mich drüber zu schlafen und für Morgen dann einen Brief aufzusetzen, in dem ich um Rückzahlung auf meine Kreditkartenkonto bitte. Einschreiben mit Rückschein und Verweis auf meinen Anwalt. Mal schauen was passiert.


Mitsegeln auf der MARLIN!

Atlantiküberquerung West – Ost 2020. Im Moment sind wir komplett.

CREW 65 Atlantik Crossing DomRep – Azoren 23.05.2020 – 31.07.2020. Warteliste.

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Corona

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Was ich noch nie sagen wollte

Als Dr. Helge mir im Oktober 2019 mitteilte, dass ich erneut an Leukämie erkrankt war, brach mehr als meine Welt für mich zusammen. Als ich am Valentinstag 2020 aus dem Krankenhaus entlassen wurde und Luft tiefeinatmend vor dem Krankenhauseingang stand, dachte ich, dass nun, egal für wie lange, die Welt wieder in Ordnung sein. Meine lang ersehnte Freiheit hatte keinen langen Bestand. Knappe zwei Wochen dauerte es bis genau ich, wieder unter Beschuss genommen wurde, durch die Gefahr mich mit dem Corona Virus anzustecken. Zu diesem Zeitpunkt ausgestattet mit einen Babyimmunsystem. Klar im Mittelpunkt der Risikogruppe. Es war zum Heulen. Mal wieder. Plötzlich waren all die Menschen um mich herum in der gleichen Lage wie ich selbst. Bei mir die Angst vor mutierten Blutzellen. Draussen ein unfassbares Virus, dass sich mit einer rasenden Geschwindigkeit auf der Welt verbreitet. Alles war anders von heute auf morgen.

Positiv zu denken fiel wahrscheinlich nicht nur mir schwer in den letzten Wochen. Ich will auch nicht mitdiskutieren, aber so wie langsam die Sonne kommt und es langsam wärmer wird – Man kann wieder positiv denken. Gewisse Regeln sind einzuhalten. Ungewohnte Regeln. Ich bin ja eher so der Umarmer. Kinder, Familie, Freunde. Das fehlt mir jetzt. Sich mit Ellbogen oder Fußberührung seine freundschaftliche Zuneigung auszudrücken ist schon komisch. Zumal wir hier im echten Norden, in Flensburg lediglich einen Infizierten haben. Aber ist nun mal eben so. Regeln sind Regeln und auch wenn mein Immunsystem nach 30 Tagen ohne Immunsuppressive Medikamente glaubhaft seinen Namen verdient, so hat es noch viel zu lernen. Direkt mit Corona anzufangen um Immunität aufzubauen ist sicherlich keine gute Idee.

“Hallo Michael, ich bin froh, dass du wieder online bist. Dein Blog hat mir sehr gefehlt in den letzten Wochen. Du hast recht, das müsste uns allen eigentlich auch finanziell etwas wert sein! Deshalb möchte ich dir gerne 50 Euro überweisen. Wie kann ich das machen? Du hast sicher Paypal oder? Liebe Grüsse und gute Gesundheit aus der Quarantäne in Griechenland, Elsbeth.“

Fünfzehn dieser netten Mails würden reichen um die Kosten zu decken, die es mich gekostet hat den letzten Hack zu eliminieren – ohne meine Arbeitszeit. Noch mal fünf dieser netten Mails würden reichen um für ein Jahr die Betriebskosten des MARLIN Blogs für ein Jahr zu decken – ohne meine Arbeitszeit. Also doch eigentlich ne Sache für nen guten Zweck. Deshalb habe ich ein Spendenkonto eingerichtet. Ich freue mich über jede Spende, die hilft diesen Blog am Leben zu halten und meine Motivation zu erhöhen diesen Blog mit Text und Bild zu füttern. Wer spenden will, kann dies via PayPal an [email protected] tun.

MARLIN

Skipper Stefan lebt, freut sich über den neuen Ansatz, Jan mit Crew am Ende des Monats erwarten zu dürfen. Ich stehe der ganzen Sache grundsätzlich sehr positiv gegenüber. Auch hier: Einfach mal positiv denken. Bis zum Flugtermin sind es noch drei Wochen Zeit, drei Wochen die bei der generellen Entwicklung, also auch in der DomRep eigentlich nur besser werden können. Auf meinem Tagesplan steht also: Passierschein bei der Deutschen Diplomatischen Vertretung beantragen. Na. Denn mal los Micha.


Mitsegeln auf der MARLIN!

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Bilderrätsel KW 19: Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Nochmal in groß

Ok, das war aber auch schwierig. Wir sehen im Rätsel der KW 18 die Wattenmeer-Seite der Schleuse Kornwerderzand. Die Yacht läuft die Boontjes entlang von Harlingen kommend. Gewusst hat es Stegfunk.de Leser Klaus B aus Köln. Glückwunsch.

Auch diese Woche sind wir wieder in den Niederlanden unterwegs. Wo wurde das Foto aufgenommen? Wer es weiß und mitraten mag, der schreibt an [email protected] . Viel Spaß!

Het bericht Bilderrätsel KW 19: Wo ist es? verscheen eerst op Stegfunk.de | Wassersport. Holland..

Horta – Quarantäne

UPDATE – LIEGEPLÄTZE FÜR QUARANTÄNE
Bis zur vergangenen Woche war der Quarantäne Pontoon für eintreffende Segler reserviert. Dies wurde nun geändert, weil nicht genügend Liegeplätze angeboten werden können. Segler können nun vor Anker im Hafen liegend ihre Quarantäne überbrücken, der Steg ist für Notfälle reserviert.
Von der neuen Regelung hat auch Susanne Huber-Curphey, SV Nehaj Gebrauch gemacht, die seit gestern im Hafen vor Anker gegangen ist.

Frust und Strandung im Lockdown in Malaysien

Der Lockdown geht unbeirrt weiter, nach 9 Wochen an Bord sinkt die Stimmung schon teilweise. Dank einem heftigen Gewitter kommt jedoch Abwechslung in unser Leben, fast mehr als was uns lieb ist…

Corona im Wandel der Wochen – eine Foto-Show

Sa.,02.Mai.20, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva, Tag 2162, 20.254 sm von HH

Leere Städte und Strände – Schiffe stecken in Häfen fest – Isolation – schlafen, essen, saufen – Menschen verändern sich – die Stimmung geht in den Keller … und dann das Happy End! Corona im Wandel der Zeit, erzählt mit unseren Fotos der letzten sechs Jahre. Eine nicht so ernst zu nehmende Foto-Show. :-) Viel Spaß.

P.S.: Ich musste die Qualität der Fotos leider etwas runter schrauben, um vom anderen Ende der Welt den Film überhaupt hochladen zu können. Und so hat es noch fünf Stunden gedauert.

P.S. 2: Die Inspiration für den Film habe ich von friking.es (Quarantäne mit Kunst). Danke für die nette Idee.

 

 

Das Synonym schlechthin für die Corona-Krise: Klopapier!

Das Synonym schlechthin für die Corona-Krise: Klopapier!

Kein Tanz in den Mai

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Wieder online

Vor zwanzig Jahren hätte ich den gestrigen Tag im Bett verbracht mit eine Streifen Kopfschmerztabletten, zwei Flaschen Mineralwasser, neben mir am Bett, immer noch breit von der „Tanz in den Mai Party“. Heute ist es ein großer Topf voll mit Ingversud in der Küche, Nasenspray und Teebaumöl gegen die letzten Reste der Erkältung. Seit zwei Tagen habe ich ein Inhalator auf Ultraschallbasis, der mir ein paar Milliliter Salzwasserlösung in feinen Nebel zerstäubt. Vollkommen geräuschlos mit USB Akkupack und handlich klein. Ein Wunder der Technik. Den weißen Nebel inhaliere ich und vorbei ist es mit dem Hustenreiz. Wochen meines Lebens hat mich diese Bronchitis gekostet. Nun hoffe ich einfach nur, dass sie abheilt. Durch das Anfeuchten der Atemwege sollen Krankheitserreger schlechte Karten gegen das Immunsystem haben und via Schleimhaut nach draußen befördert werden. Eigentlich ist es mir egal. Hauptsache es funktioniert. Alt werden ist Scheiße.

Rückblick. Könnte das Photo heißen, dass Maya im Volvo gemacht hat. Sie sieht sich selbst. Als ich gestern nachmittag wieder tiefe Quarantäne Depression habe, ziehe ich mir die Schuhe an und renne ohne nachzudenken raus. „Maya. Ich muss raus. Kommst Du mit? Fotografieren oder so.“ „Papa, es regnet!“, schreibt sie per WhatsApp. Fünf Minuten später sitze ich im Volvo und Hagel prasselt auf die Motorhaube. Nicht mein Tag. Ich suche noch schnell einen richtigen Parkplatz, denn der Wagen steht wieder einmal im Parkverbot. Dann stelle ich mich in die Küche und aus den Resten des Kühlschranks gibt es eine leckere Linsensuppe. Maya kommt und wir spielen Kniffeln. Es hört auf zu regnen. „Jetzt ist es zu spät.“

Das Wichtigste vom Tag: Wir haben in Flensburg noch genau einen nachweislich Infizierten Corona Fall. Hörst Du richtig: Einen. Das sind für die Müller-Wnuk’s besonders gute Nachrichten, denn die Chance dass Nathalie Corona aus dem Krankenhaus mitbringt, ist jetzt wesentlich kleiner, als dass wir uns im Supermarkt anstecken. Wie auch immer, brauchen wir uns viel weniger Gedanken machen, wenn wir uns in den Arm nehmen und zusammen die langen Tage verbringen. Die Vorsicht bleibt und an meine kleine Wohnung habe ich mich so gewöhnt, dass ich diese jetzt erst mal bis Anfang Juni behalten werde.

MARLIN

Nachdem sich die Erde wieder zweimal um sich selbst gedreht hat gibt es auch hier Neuigkeiten. Dreh und Angelpunkt Stefan und die MARLIN aus der DomRep zu retten ist es ja nun, einen Flieger zu bekommen. Nachdem uns die CONDOR nun zwei Mal versetzt hat, versuche ich neue Wege zu finden. Zwischenzeitlich haben sich Sabrina und Udo gemeldet, die Mitsegeln wollen. Vincent ist vielleicht auch dabei. Jan ist festen Willens die MARLIN als Skipper zu segeln. Also, greife ich zum Telefon und suche mir im Internet ein kleines Reisebüro, wo man nicht in einer Telefonwarteschlange landet, sondern Bettina antwortet: „Wie kann ich helfen?“ Guter Ansatz. „Also, dass ist so…“, ich erzähle meine Story und nach einem Tag bekomme ich ein Mail. Jan und seine drei Mitsegler sollen es am 23ten mit der SWISS Airline versuchen. Über das Reisebüro haben wir den Vorteil, dass wir die Tickets reservieren können und nicht gleich kaufen müssen. Das klingt erst mal gut. „Machen wir! Ich melde mich am Montag mit den Namen und dem Geburtsdatum.“ Eine weitere Option gibt es ebenfalls, aber die ist schwieriger und jetzt warten wir erst einmal ab, ob das klappt. Einen Einfluß darauf, was da geschehen wird und was nicht, haben wir ja nun nicht wirklich.


Mitsegeln auf der MARLIN!

Atlantiküberquerung West – Ost 2020. Im Moment sind wir komplett.

CREW 65 Atlantik Crossing DomRep – Azoren 23.05.2020 – 31.07.2020. Warteliste.

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100ster Geburtstag

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1Kg Hack, halb, halb

Mir ist der Appetit vergangen. Ich wohne im Burghof in Flensburg, keine 30 Meter von MayaLenaMama entfernt. Freiwillige Quarantäne. Hinter mir liegen 14 Tage ohne sy-marlin.de , ohne marlin-expeditions.com Der Server wurde gehackt. Von wem? Warum? Aber viel Schlimmer: 6 Monate ohne mein zu Hause. ohne MARLIN in Natur. „Micha, weißt Du, dass Deine Seite gehackt wurde. Man landet auf irgendwelchen SPAM Seiten die voll mit Malware ist?“ Ich bekomme teils böse Emails, SMS, WhatApps und Anrufe. Ich gehe schon gar nicht mehr ans Telefon, schaue dem Treiben hilflos zu. Ich bin kein Programmierer, ich fülle den Blog mit Inhalt, aber von der Word Press Technik verstehe ich nur Elementares. Meine Inder haben kein gutes Internet. Auch dort alles heruntergefahren, sogar das Internet, wegen kompletter Überlastung. Der Provider schaltet die Seiten ab. Ruhe. Mitten im Umzug muss ich das Haus in Gelting noch besenrein machen und alles nach Flensburg bringen. Schlepperei. Mir geht es alles andere als gut. Ich wußte gar nicht, wieviele Leute meinen Blog noch lesen. Ob ich finanzielle Unterstützung brauche fragt keiner. Es macht mich sehr traurig. Ich brauche erst einmal einige Tage, die ich dumpf zu Hause sitze und überlege, ob ich dem Thema MARLIN Blog nicht einfach einen dicken Punkt setze, ein Schild mit der Aufschrift „Geschlossene Gesellschaft“ als letztes Bild veröffentliche, mich einfach mit dem Blog von der gesamten Öffentlichkeit trenne. Nur noch geladene Gäste. Schluß mit den Schlüssellochguckern. Aber erst einmal müssen die Seite wieder laufen, was zu CORONA Zeiten gar nicht so einfach ist.

“Papa. Kommst Du heute Nachmittag vorbei?“ Es ist Sonntag. Ein paar Mails, der letzte Tag Sonne, Sonntagswanderung, nach einer ganz langen schönen, kristallklaren, aber auch eisig kalten Hochdrucklage. Natürlich war ich kiten. Hätte ich besser mal sein lassen sollen. Aus der Erkältung, ist eine Bronchitis geworden und mein Babyimmunsystem hat jede Menge damit zu tun, sich dagegen zu wehren. Ich huste mir einen zurecht, dass es nicht mehr schön ist. Vor allen Dingen wache ich Nachts auf, von Albträumen geschüttelt und huste mir die Seele aus dem Leib. Auf der Straße macht jeder einen großen Bogen um mich, wenn ich röchelnd und spuckend doch mal vor die Türe muss. „Na. Wenn der mal kein CORONA hat“, steht in den Gesichtern zu lesen. Ich komme in die Küche und Maya hat mir einen Rhabarberkuchen gebacken. „Herzlichen Glückwunsch Papa, zu den ersten 100 Tagen mit dem neuen Spenderstammzellensystem. Schau mal. Haare bekommst Du auch langsam wieder“, Maya streichelt mir über den Kopf. Nathalie und ich sitzen weit auseinander und winken uns zu. Meine sonst etwas leblosen Geschmacksnerven werden vom Anblick meines Lieblingskuchen von den Toten erweckt. Ein Drittel des Kuchens verzehre ich alleine. Übrig bleibt nichts. Danke MayaLenaMama. Schön, dass es euch gibt.

MARLIN

Was passiert 4.236 nautische Meilen entfernt von hier in der DomRep? Stefan ist immer noch auf der MARLIN. Wir telefonieren fast täglich und schmieden neue Pläne. Erst hatte Jan ein Flugticket mit der Condor für den 3.5.2020 um Stefan zu erweitern, abzulösen, wie auch immer. Wir reisen ja nicht zu touristischen Zwecken, sondern um die MARLIN zu retten, die mitten im kommenden Hurricane-Gürtel liegt, der ab July aktiv werden wird. Die Condor, grade an der Fast Pleite vorbei verkauft lustig und frech Tickets. Doch die werden dann zwei Wochen vor dem Flugtermin storniert, weil Aussenminister Heiko Maas den Finger erhebt und 80 MILLIONEN Deutschen Bundesbürgern den Sommerurlaub verbietet. Fast Zustände wie 1988 im Osten. „Ist aber nicht schlimm Heiko!“, uns will eh kein anderer Aussenminister reinlassen. Was mich und Nathalie, Stefan, Jan, Maya und Lena allerdings betrifft, ist dass wir keinen Flieger von CONDOR nur für uns alleine mieten können, um zur MARLIN zu kommen. Auch keine andere Maschine. Die Erde hält auch nicht an, sondern dreht sich brav weiter.


Mitsegeln auf der MARLIN!

Atlantiküberquerung West – Ost 2020. Im Moment sind wir komplett.

CREW 65 Atlantik Crossing DomRep – Azoren 23.05.2020 – 31.07.2020. Warteliste.

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Factory insight

WINDPILOT INSIDE IN PICTURES

Factory insight

SV Robin – Ian Leggett Au

TEN YEARS SAILING AT SOUTH COAST WESTERN AUSTRALIA

Hi Peter,it is about ten years ago since I purchased my windpilot from you, perhaps you recall some discussion whether the light model would be adequate as my boat is longer than the recommendation however it is a traditional shape with long keel so tracks easily.
The other discussion was how to attach it to my small angled transom.
The answer to the first point is that it steers my boat superbly in all conditions and has transformed my cruising pleasure.
To the second ,as you can see and a bit more clearly in another video I will send ,I strengthened my pushpit and made a wooden mount attached by 4 bolts to the pushpit to which the windpilot is attached. When I am not cruising I just remove the wooden mount and windpilot. This video is in the recherché archipelago south coast Western Australia.
Regards Ian Leggett

SV Thuriya – Abhilash Tomy IND

THE BEST PART ABOUT WINDPILOT IS MARZENA AND YOU PETER

Dear Peter, All I would want to say is, if I had to do the GGR all over again, I would choose the WindPilot. I am very confident of WindPilot. I had to change the linking rod once and change the lines once or maybe twice. No other issues during 12000 miles of sailing!


As I wrote to you earlier: My boat suffered violent knockdowns in a very bad storm on 21 Sep. Almost everything standing above deck was wiped out. The only piece of equipment that remained untouched was the WindPilot. It came through the storm and knockdowns almost untouched! I think one huge reason for this could be the fact that the blade is not restricted in its movement to either side.


The best part about Windpilot is, this goes without saying, Marzena and you! It has been an absolute pleasure working with you!

Warm regards
Abhilash