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Ostern 2020

OSTEREIER PARADOX

Ostern 2020

Second Life: Stop Counting

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Drittes Nahziel: MARLIN retten

Ich nehme seit ein paar Tagen keine Immunsuppresiva, deshalb zähle ich im Blog auch nicht mehr die Tage. Es waren 80 bis hierher. Meine Leukozyten entsprechen nun dem eines gesunden Menschen. Theoretisch bin ich aus der Corona Risikogruppe raus. Aber das gibt mir Dr. Helge nicht schriftlich. Es geht mir gut. Mein Immunsystem bekommt auch direkt fein was zu tun, denn meine Bronchitis hält sich tapfer. Ich habe keine Fieber. Bin gespannt, wie und wann das endet. Ansonsten geht es mir gut, die Nach- und Nebenwirkungen der Stammzellentherapie lassen kontinuierlich nach. Die Sonne scheint.

Wir holen Nathalie zu uns in die alte Wassermühle nach Gelting. Ein paar Tage Quarantäne reichen aber noch nicht aus, dass wir uns in den Arm nehmen können. Sicherheitsabstand auch zu Hause. Gelting begrüßt Nathalie mit einem Grillabend auf unserer Terrasse, direkt an dem Mühlenbach, der durch unseren Garten fließt. Gefühlte 20 Grad und alle bleiben bis fast zum Untergang draussen sitzen. Nach zweieinhalb Wochen allein mit Papa, war ja nun schon jeder Wanderweg erobert, die Angebote an Aktivitäten hier auf dem Land und in der Umgebung Corona minimiert erlebt, ein bisschen Familienfrust, so wie im Rest des Landes. „Die Luft ist raus!“ Nathalie und ich nutzen den schönen Nachmittag um mit Lars am Strand von Falshöft spazieren zu gehen und die Seele baumeln zu lassen. Es geht uns, so wie wohl den meisten anderen: Abwarten.

Entfliehe dem Virus und geh doch mit der MARLIN segeln!

So, wie ich langsam im Kopf freier werde, beschäftige ich mich auch erstmals im Detail mit dem Liegeplatz der MARLIN. Ich schaue mir die Seekarten und Satellitenaufnahmen an, google den Ankerplatz. Ich dachte IMMER: Du machst alles richtig. Im Falle eines Falles, dass es zu einem großen GAU kommt auf unserer Welt, hast Du immer noch die MARLIN und kannst unabhängig in einen Teil der Welt segeln, der unberührt durch die Katastrophe ist. Dafür ist die MARLIN ausgerüstet. Mit der Leukämie und exakt darauf folgenden Pandemie hab ich nicht gerechnet. Womit ich noch viel weniger gerechnet habe, ist, dass uns Menschen die Grundrechte der freien Bewegung von den Politikern entzogen werden. Es ist mir einfach nicht möglich in die DomRep zu reisen um Stefan zu ergänzen oder abzulösen, was auch immer. Es hängt so viel ab von den politischen Entscheidungen nach Ostern. Inzwischen sollte doch jeder in unserer Zivilisation genügend sensibilisiert sein, sich so zu verhalten, dass die Corona Pandemie sich in einer kontrollierbaren Ausbreitung ausläuft.


Mitsegeln auf der MARLIN!

Atlantiküberquerung West – Ost 2020. Sichere Dir Deinen Platz.

CREW 65 Atlantik Crossing DomRep – Azoren 09.05.2020 – 04.06.2020
CREW 66 Atlantik Crossing Azoren – Europa 01.08.20 – 20.08.2020

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Update 10 – 9.4.2020: Info zu Corona in den Niederlanden auf Stegfunk.de

Allerorten wird derzeit über das Virus informiert, debattiert und teils auch fantasiert. Stegfunk.de wird ausschließlich Relevantes zum Thema melden, wenn es um konkrete Auswirkungen auf den Wassersport in den Niederlanden geht. Denn das ist unser Thema

Selbstverständlich scannen wir alle relevanten Kanäle in den Niederlanden, sodass uns nichts entgeht. Und wenn es den Wassersportler betrifft, wird es natürlich hier gemeldet. Aber nur dann. Wir finden, es geht gerade vielleicht mehr Information durch den Äther als nötig. Und das ist vielleicht nicht immer gut. Bis dahin: Bitte gesund bleiben!

UPDATE 10: Die Provinz Limburg führt über die Ostertage und womöglich darüber hinaus Grenzkontrollen ein. Der Besuch der Provinz ist für Deutsche nur noch mit dringendem Grund erlaubt. Dazu zählen nicht: Einkaufen und Ausflüge zur Erholung. Wer also nach Roermond oder Venlo mal eben zum Boot möchte, dem wird das untersagt werden. Die Provinz spricht von einer Abschreckungspolitik. Die Regelungen gelten zunächst bis einschließlich Ostermontag.

UPDATE 9: Die Marina Port Zelande informiert darüber, dass ab dem 8. April 16 Uhr das Auslaufen für Freizeitschifffahrt verboten ist. Sie gehört, obwohl am Grevelinger Meer gelegen, zur Veiligheidsregio (Sicherheitsregion) Rotterdam Rijnmond und zur Gemeinde Goerree Overflakkee, was zur Provinz Süd Holland gehört. Gleiches gilt dann wohl auch für die Häfen am Haringvliet, sowie für Ouddorp und Herkingen. Es wird erwartet, dass die Veiligsheidsregio Zeeland, die heute tagt ebenfalls Tagesausflüge auf dem Wasser verbieten wird, da die Situation auf dem Grevelinger Meer, durch das die Provinzgrenze läuft ansonsten sehr unübersichtlich wird.

UPDATE 8: Die Provinz Groningen begrenzt die Freizeitschifffahrt durch Restriktionen bei der Bedienung von Brücken und Schleusen. Generell müssen bis zum 28. April Öffnungen mindestens 72 Stunden im Voraus angefragt werden. Dies gilt für folgende Fahrwege:

• Rensel
• Winschoterdiep
• AG Wildervanckkanaal
• Oude Eemskanaal
• Aduarderdiep
• Noordwillemskanaal
• Reitdiep Zuidzijde ab Plataanbrug bis Dorkwerdersluis
• Reitdiep Noordzijde ab Platvoetbrug bis Reitdiepbrug

Ganz GESPERRT sind folgende Schleusen:

• Blauwe Diepsluis bij het Oldambtmeer
• Slochtersluis
• Jan Bronssluis
• Groevesluizen Noord- en Zuidzijde bij Appingedam langs het Eemskanaal
• Robbengatsluis bij Lauwersoog

 

UPDATE 7: Die Provinz Friesland behält zunächst bis zum 28. April den Winterbedienplan für Schleusen und Brücken bei. Damit will man, sicher rund um Ostern, verhindern, dass Wassersport ausgeübt wird, so die Provinz. In allen Häfen sind generell alle Sanitäreinrichtungen geschlossen.

UPDATE 6: Alle Maßnahmen, die zunächst bis zum 6. April gelten sollten, sind bis zum 28. April verlängert worden. Das gilt für Schließungen von Sanitäreinrichtungen in Häfen, Winterdienstpläne und die Versammlungsverbote und Abstandsregeln. Auch Schulen, Restaurants und Kneipen bleiben bis dahin geschlossen

UPDATE 5: Provinz Zeeland verbietet Übernachtungen von Touristen generell, also auch in Hotels, auf Campingplätzen und in Yachthäfen. Ab Montag dürfen Wassersportler also auch nicht mehr auf ihren Booten schlafen. Die Regelung gilt bis auf weiteres. Die Behörden in Zeeland erwarten die höchste Anzhal von Erkrankten im Mai

UPDATE 4: In den Provinzen Friesland, Groningen und Drenthe sind die Sanitäranlagen in den Yachthäfen geschlossen. Zunächst bis zum 6. April. Immer mehr Marinas schließen für Passanten: Bislang bekannt sind Marina Makkum, Compagnies Haven Enkhuizen, Häfen der Watteninseln

UPDATE 3: Auch die Provinzen Süd Holland -wichtig für die Staande Mast Route- und Groningen behalten die Winterdienstregelung für Brücken und Schleusen bei.

UPDATE 2: Auch die Provinz Overijssel behält den Winterdienstplan für Brücken und Schleusen bei. Und das bis zum 1. Juni 2020. Die Wattenhäfen bitten darum, von Besuchen abzusehen. Vlieland hat den Hafen gestern geschlossen. Terschelling hat heute nachgezogen. Auch Texel hat den Passantenhafen bis zum 1. Juni geschlossen, ebenso Schiermonnikoog und Ameland. Damit sind die alle Häfen der Inseln geschlossen.

UPDATE 1: Provinz Noord Holland behält bis auf Weiteres den Winterdienstplan für Schleusen und Brücken bei.

 

 

 

 

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SV Titti 4 – Jan Rytenberg SE

LAURIN KRYSSARE 38 – THIRTY YEARS WITH WINDPILOT

Hi again Peter, Now in 14 days quarantine on the boat in Le Marin, Martinique. Then do last provisioning and head towards The Azores.

Hopefully more open when we arrive, but possibly just some provisioning without leaving the boat and in worst case, if all ports still closed, directly without stopping to Gothenburg. 
My Windpilot serves me well during now 30 years, around Scandinavia, Iceland and the North Atlantic, no complaints whatsoever.
Best wishes 
Jan from Le Marin

Warum auch wir als Wassersportler mehr auf die Seegraswiesen achten sollten

Wir Yachties empfinden die Seegraswiesen gerade auf Ankerplätzen in der Regel als Störfaktor und unliebsames Übel, da sie uns das Ankermanöver enorm erschweren bzw. bei ganz dichten Seegraswiesen das Ankern sogar unmöglich machen können. Wie wichtig die Seegraswiesen aber für den Ökohaushalt der Meere und sogar unseres gesamten Weltklimas sind, …

Der Beitrag Warum auch wir als Wassersportler mehr auf die Seegraswiesen achten sollten erschien zuerst auf UNTER SEGELN.

Wir gehen LIVE! Vortrag direkt aus dem Wohnzimmer am Ostersamstag.

Liebe Leser, wegen Corona haben natürlich auch wir ALLE unsere Vorträge in ganz Deutschland abgesagt. Es wird natürlich Ausweichtermine geben – aber wann wir wieder vor Zuhörern unsere Geschichte erzählen können, ist derzeit ungewiss … Deshalb haben wir uns folgendes…

SV Civetta – Vlado Porvasnik SI

70.000 RTW – 6 ATLANTIC CROSSING – NORTH WEST PASSAGE

Segeln, Corona und das Leben der Anderen: Ein Winken aus dem Hafen von Lavrion, Griechenland.

Susanne Kühl ist seit vier Wochen bei ihrem Boot in Lavrion in Griechenland. Über Ihre Erlebnisse in der Hafenstadt berichtet sie im folgenden Beitrag.
Bei jeder unserer Begegnungen erschien mir Susanne Kühl Inbegriff eines echten „Haudegens“. Es ist ein ungewöhnliches Leben, das sie lebt, und Arbeit und Freizeit hat sie kompromißlos so ganz anders miteinander verbunden, wie ich es von kaum einem anderen Menschen kenne. Susanne fährt allein ihren Transporter mit Anhänger von Hamburg auf die Messen nach Düsseldorf oder Wien, auf denen sie ausstellt. Susanne baut ihren Riesen-Messestand meist allein auf, auch wenn sich immer einer findet, der ihr hilft. Susanne segelt ihr Boot allein durch Griechenland und repariert ihren Schiffsdiesel, wenns Not tut. Vor zweieinhalb Jahrzehnten war sie eine der ersten mit der Idee, ausgemusterte Segel gründlich aufzuarbeiten und daraus modische Reisetaschen, Laptoptaschen, Rucksäcke und Segeltuchjacken zu nähen und diese über ihren Webshop und auf Messen zu verkaufen. Aus der Idee ist eine Werkstatt in Hamburg entstanden, dann eine Firma mit Namen SK-DESIGN, mit Produktion in der Hansestadt und im europäischen Ausland. „Unternehmer“ nennt man jemanden, der etwas mit eigenem Kapital wagt und produziert –  auch wenn man bei dem Wort „Unternehmer“ eher an gesetzte Herren im Zweireiher und nicht an die Frau im weißen Transporter denkt.

Bereits die Messe in Wien Anfang März war von den Corona-Ausläufern überschattet. „Ich habe wie immer meinen Stand aufgebaut. Es waren zwar weniger, aber überraschend viele Besucher auf der Messe, aber beim Aussteller-Abend sagte der Messeveranstalter, man hoffe, wegen der Coronakrise auch noch die letzten drei Tage der fünftägigen Messe ohne behördliche Schließung über die Bühne zu bringen.“ Ein Gewitter am Horizont, sagte sich der Haudegen, setzte sich nach Messeende hinters Lenkrad des Transporters und rollte von Wien nach Lavrion zu ihrem Boot, um am Mast ihres Schiffes zu werkeln und das Angebot eines griechischen Bekannten anzunehmen und mal zu prüfen, ob man nicht die leerstehenden Gebäude auf dem Werftgelände in Lavrion für ihre Taschen- und Jackenproduktion zu nutzen. 

„Ich dachte daran, ob ich nicht einen Teil der Produktion hierher auslagern könnte. Es wäre ja alles vorhanden, Maschinen, Näherinnen, Material. Es funktionierte anfangs, auch wenn ich nicht alles dabeihatte, was ich brauchte. Aber dann wurde Corona auch in Griechenland zum Thema. In Lavrion war das zunächst nicht tragisch. Aber ich kam ja aus Wien von einer internationalen Messe. Und um die Arbeiterinnen zu schützen, habe ich das aufgegeben, zusammen mit ihnen zu arbeiten. Ich habe dann zunächst versucht, die Werkstatt nachts zu nutzen, allein, wenn niemand mehr da war und allein zu 

„Allein auf einem Boot“: Blick von Susanne Kühls Boot. Schiffe stehen reichlich auf
ihren Landstellplätzen, auch wenn sie derzeit die einzige ist,
die an ihrem Boot arbeitet. 
arbeiten. Aber irgendwann endete das. Die griechische Regierung schloss sich den anderen Ländern an, einen harten Kurs wegen Corona zu fahren. Restriktionen auch hier, und Ausgangssperre. Ich habe dann von hier aus versucht, wenigstens meine Produktion von hier aus am Laufen zu halten von meinem Arbeitsplatz im Transporter.“


Noch vor zwei Wochen wäre in Lavrion alles sehr entspannt zugegangen – die offiziellen Infektionszahlen waren und sind bis heute sehr niedrig.

Bis die Ausgangssperre nach Lavrion kam. Restaurants und Kneipen blieben geschlossen. Wer ausgeht, der braucht einen selbst ausgefüllten Passierschein – der nur noch jemanden berechtigt, sein Zuhause in besonders begründeten Fällen zu verlassen.

Der griechische Passierschein, den Susanne ausfüllen muss, und der ihr das Verlassen des Werftgeländes
nur noch zum begründeten Zwecken wie dem Gang in die Apotheke oder zur Hilfe Anderer gestattet.

„Nur noch die Take-Aways waren in der Innenstadt erlaubt – allerdings soll man alles telefonisch vorbestellen und nur zum Abholen vorbeikommen – nicht mehr als zwei Leute sind in einem Laden erlaubt. Neulich bin ich mal in einen Take-Away gerauscht, da saßen drei junge Griechen um einen Kaffeehaus-Tisch. Ich hab zum Spaß ‚Kontrolle‘ gerufen, als ich reinkam. Da wurden die Jungs ganz blass um die Nase.“

Die echten Kontrolleure in Lavrion, so sagt es Susanne, würden mit Augenmaß. Nur wer sinnlos im Ort herumkurvt, der würde angehalten und kontrolliert – ihr selber ist das noch nicht passiert. Überhaupt stünde die Bevölkerung mehrheitlich hinter den Maßnahmen ihrer Regierung und würde sich gut an die Bestimmungen halten. Bei manchen sei es die Angst vor der Ansteckung. Bei anderen die Furcht vor Geldstrafen. Doch das häufigste Motiv sei, dass jeder in Griechenland wisse, wie sehr die Wirtschaft vom Tourismus als wichtigstem Wirtschaftsfaktor abhänge. Das „Wenn jetzt nicht alle mitmachen, dann versemmeln wir das möglicherweise“ sei beeindruckend.

Am 2. April kam das Arbeitsverbot für die meisten Betriebe. Handwerker und Näherinnen durften ab da nicht mehr auf das Werftgelände, die letzten Arbeiter hat sie dort an diesem Tag gesehen. Sie sei jetzt – neben den 30 Hunden auf dem Werftgelände – die einzige, die an ihrem Boot herumwerkelt. Nur noch auf den großen Motoryachten am anderen Ufer seien die 2-3 Mann Besatzung auf den 

Im Stadthafen von Lavrion wäre an der Pier normalerweise kein Platz mehr frei. Auf der Pier wäre mächtig Betrieb, doch jetzt herrscht gähnende Leere… 
Booten, um aufzupassen und die Leinen zu kontrollieren. Beim Staat können die Beschäftigten einmalig 800€ beantragen. Geld, das in Griechenland im besten Fall für eineinhalb Monate reiche. „Allerdings ist der familiäre Zusammenhalt in Griechenland sehr stark. Die Familien halten unglaublich zusammen. Man hat hier seine Familie – denn von den 200€ Arbeitslosengeld konnte keiner in Griechenland lange leben.“

Supermärkte und Lebensmittelhändler haben geöffnet. Es herrscht Handschuhpflicht, die Alten seinen mit Mundschutz in den Läden unterwegs. Die Versorgungslage sei gut. Wo es in Deutschland beim Toilettenpapier und in Frankreich (so wird gemunkelt) bei Rotwein und Kondomen Engpässe gäbe, sei in Lavrion keine Hefe mehr zu bekommen. Warum – das sei ihr ein Rätsel.

Weil ihr hier in Griechenland das Material fehlt, um alle Designs herzustellen, will sie nach Deutschland zurückkehren. Aber das sei schwierig. „Mit dem Auto ist das jetzt vollkommen unmöglich. Alle Ländergrenzen sind dicht. Nach Bulgarien, Rumänien, Ungarn kommt niemand mehr rein, der dort nicht seinen Wohnsitz gemeldet hat. Es gibt keine Transitstrecken für einen Privatmenschen wie mich, auf denen man diese Länder bis Deutschland ungehindert durchqueren könnte.“ 

Seit dem 23. März sind alle Direktflüge nach Deutschland und in die Niederlande storniert. Alle anderen Länder schicken selbst bei einem Zwischenstopp die Neuankömmlinge in Quarantäne. Nur die Schweiz und Belgien erlauben noch Transit ohne Quarantäne. „Ich habe mir darum einen Flug via Zürich nach Hamburg gebucht und hoffe, dass der Flug jetzt in den nächsten Tagen tatsächlich gehen und ich so nach Hamburg komme.

Ich selber habe keine Angst vor Corona. Im Krankenhaus möchte ich hier nicht unbedingt landen. Wie in allen Ländern herrscht auch hier Mangel an Schutzkleidung. Touristen werden hier ausgesprochen zuvorkommen behandelt, eine Erstbehandlung ist für Reisende in Griechenland kostenlos. Doch seit der Finanzkrise 2016 ist das griechische Gesundheitswesen so heruntergefahren, dass es oftmals selbst für Krebskranke nicht die erforderlichen Medikamente und Behandlung gibt. In Griechenland gibt es nur 800 Intensivbetten gegenüber 23.000 in Deutschland – das sind 0,007% Intensivbetten für jeden Kopf in der Bevölkerung. In Deutschland sinds immerhin schon mal 0,03%.“

Und wie gehts weiter, wenn Sie es nach Hamburg schafft? „Da komme ich erstmal in Selbstisolation. Aber die Selbstisolation in meinem Atelier: Das wäre ja das reinste kreative Schlaraffenland – ich könnte unbegrenzt arbeiten und entwerfen.“

Da ist er wieder. Der Haudegen.


Wer sich für Susannes Rucksäcke oder Taschen interessiert: Bis zur nächsten Messe dauert es noch.



Bilderrätsel KW 15: Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Klar, letzte Woche waren wir in Medemblik. Und zwar zum Ende der 24 uurs Regatta auf IJssel- und Markermeer. Da wird es selbst im recht großen Stadthafen voll. Und gemütlich. Zuerst gewusst hat es stegfunk.de Leser Jens L. Er hat selbst schon mehrfach an dem Rennen teilgenommen. Wir haben uns sehr über die vielen Zuschriften gefreut! Raten Sie auch in dieser Woche wieder mit auf [email protected] ! Viel Spaß dabei.

Nochmal in groß…

Het bericht Bilderrätsel KW 15: Wo ist es? verscheen eerst op Stegfunk.de | Wassersport. Holland..

Max Foerthmann – Rassehund und Segler

MAX FOERTHMANN – NACHRUF AUF EINEN HUND

Max der Rassehund

SV Frida – Sebastian Groth GER

DIE BESTE QUARANTÄNE IST AUF DEM MOND

Hallo Peter, unsere Heimat ist die See!
Sonnige und Corona-freie Grüße von Ascencion Island. Ich hoffe, Du bist gesund und es geht Dir gut!

Nach einer schönen und langen Zeit in Kapstadt, bin ich dort noch gerade rechtzeitig vor Corona Lockdown nach Walvisbay, und nach drei Tagen weiter nach Ascension Island. Meine Tage auf See wurden zum großen Glück als Quarantäne-Zeit anerkannt, eine strengere Isolation hat eigentlich auch nur der Mann auf dem Mond.


Auf Ascension Island ist das Leben sehr entspannt, es gibt keine Einschränkungen hier. Ich werde nächste Woche weiter Richtung Azoren segeln, in der großen Hoffnung, dass sich die Lage in den kommenden 5 Seewochen an Land etwas entspannt.


Nochmals großes Dankeschön für die neuen Lager für die Windpilot Pacific. Zusammensetzen hat super geklappt und die Anlage hat mich ohne Probleme und zuverlässig wie immer hierher gesteuert. Love it.
Alles Gute und viele Grüße
Sebastian SV Frida

SV Prins Henrik – Jochen Hell DK

SPAEKHUGGER UND PACIFIC LIGHT – ZWANZIG JAHRE EIN PAAR

Dear Peter, we sold Prins Henrik on Aitutaki Cook Islands to the mayor himself. And we are happy with the decision! In a way, we have reached New Zealand anyhow, as the Cook Islands belong to New Zealand. It will be used by the local sailing club, mainly for kids.


For about 20 years Rainer and I have crossed the oceans on this tiny boat. Many of our friends we have got to know by that. Part of our identity is connected to that.


Ich freue mich sowieso immer drüber, wie fein dein Ding Tag um Tag lautlos seine Dienste tut. Man sitzt Wache, schaut nach achtern und sieht unermüdlich die Anlage steuern.

Wir haben ihr noch nicht, wie so viel andere Segler einen Namen gegeben, aber ich kann verstehen, warum Yachies das so oft machen. Schliesslich verdanken wir alle ihr unbeschwerte Zeiten auf See.

Wie dem auch sei, 1000 Dank für das Ding. Ich empfehle oft nicht nur die „Windpilot“ Vane, sondern auch dich als ihr Macher.

Gruss Rainer + Jochen WEITERLESEN