Monatsarchive: Februar 2019

Sonnensegler Suchprogramm Nr. 1 – Die Decksluke

Auf Morgenstern sind 3 große Decksluken verbaut. Diese Luken sind noch die ersten, also aktuell 44 Jahre alt und nach wie vor in einem erstklassigen Zustand. Lediglich die eingesetzten Scheiben sind mittlerweile altersbedingt verschlissen und werden demnächst gegen Neue ausgetauscht. Rahmen und Mechanik der Luken weisen praktisch keine Anzeichen von Korrosion oder Verschleiß auf.
Da Morgenstern irgendwann im Sommer ein Hardtop bekommen soll und wir in dieses eine Dachluke einbauen möchten, suchen wir nun nach genau dem Modell, welches auch an Deck verbaut wurde. Uns gefällt das Design und die Funktionalität einfach so gut, dass wir nach Möglichkeit nichts anderes verwenden möchten.
Da diese Luken seit langem nicht mehr hergestellt werden, gestaltet sich die Suche natürlich etwas schwieriger. Deshalb seid jetzt Ihr gefragt:

Wer hat eine solche Dachluke von Goiot in den Abmessungen 60x60cm und möchte sie abgeben? Oder wer kennt jemanden, der jemanden kennt…


Ich habe alte Dachluken auch schon in einer Werft auf einem Müllhaufen liegen sehen. Die sprichwörtliche Stecknadel war allerdings nicht dabei.
Wäre deshalb Klasse, wenn ihr die Augen offen haltet und uns beim Suchprogramm Nr. 1 etwas unterstützen könntet. Falls jemand einen konkreten Hinweis hat, würden wir uns über eine Nachricht freuen.

Faires Segeln: “Neue Beweise” – Olympiasieger Martinez kommt an einer Sperre vorbei

Iker Martinez

Nach dem bei der Nacra17-WM geahndeten Betrug-Versuch der spanischen Segellegende Iker Martinez (41) hat World Sailing nun den Abschlussbericht zum Disziplinarverfahren veröffentlicht. Weiterlesen

Bente 28: Mehr Platz und eine separate Nasszelle

Mittlerweile sind gut 100 Bente 24 verkauft, und viele Eigner haben der Werft ausführliche Feedbacks gegeben, von denen etliche mit Wünschen für ein Nachfolgemodell verbunden waren. Dabei hat sich herauskristallisiert, dass mehr Raum zum Kochen und Schlafen und eine abgetrennte Nasszelle ganz oben auf den Wunschlisten stehen. Schlussfolgerung der Werft: Eine größere Bente muss her. Bei weitem nicht so groß wie die neue Bente 39, aber doch deutlich geräumiger als die Ursprungs-Bente. 28 Fuß scheinen perfekt, um den Charakter der nur 7 Meter langen Bente 24 zu erhalten, bei der es um puristischen Segelspaß geht, aber gleichzeitig mehr Platz zu bieten.

(Bild: Bente Yachts)

Auf der Bente 28, von der inzwischen Skizzen und Renderings veröffentlicht wurden, findet man steuerbords neben dem Niedergang einen kleinen WC-Raum. Auf der gegenüberliegenden Seite liegt eine kleine Küchenzeile mit Herd und Spüle. Anstelle eines mobilen Salontisches, wie man ihn auf der Bente 24 anbringen kann, ist in der Schiffsmitte ein Schwertkasten aufgebaut, denn die neue Bente wird mit einem Schwingkiel ausgestattet. Der Wunsch nach flexiblem Tiefgang wurde ebenfalls häufig genannt. Zu beiden Seiten des Schwertkastens sind die obligatorischen Salonbänke aufgestellt, die nachts als Kojen dienen können. Weitere Schlafplätze bietet die Dreieckskoje vorn im Bug.

Wie ihre kleine Schwester soll auch das 28er-Modell in segelfertiger Standardversion reduziert ausgerüstet bleiben, einerseits, um den Einstiegspreis gering zu halten, andererseits, um individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu gewährleisten. Zur Motorisierung schlägt die Werft einen 8-10 kW starken Einbau-Elektromotor vor.

Technische Daten

Konstruktion: Judel/Vrolijk & Co
LüA: 8,55 m
LWL: 7,15 m
Breite: 2,99 m
Verdrängung: 2,2 t
Tiefgang (Schwingkiel): 1,00 / 1,85 m
Motor: E-Innenborder mit 8-10 kW
Groß: 28 m²
Fock: 19 m²
Gennaker: 74 m²
Preis: ab 68.000 Euro
Infos: www.benteyachts.com

 

Hommage an „Maiden“

Tracy Edwards "Maiden": <p>
	Tracy Edwards und ihre &quot;Maiden&quot; im Whitbread Round the World Race 1989/1990</p>

Am 8. März wird der Dokumentarfilm „Maiden“ veröffentlicht: Zum Weltfrauentag eine Erinnerung an den Aufbruch der Seglerinnen im bekanntesten Rennen um die Welt

Kompakte Klassiker für die Müritz

Sun Sailing: <p>
	Die Nordkaper 28 unter Segeln</p>

Kleinere Yachten sind im Chartermarkt eine Seltenheit, sind es dann noch schicke Retro-Klassiker wird es schnell die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Parasail: Anker für Grasböden

Die Parasail GmbH ist jetzt Händler der amerikanischen Firma Mantus und vertreibt deren Anker in Deutschland. Dieser ist so konzipiert, dass er in dichte Grasböden eindringen und mit großer Haltekraft arbeiten soll. Bevor er ins Parasail-Sortiment aufgenommen wurde, wurde er dort gründlich getestet. Das Ergebnis: „Beim Testen ist der Mantus schneller und tiefer gesetzt als jeder andere getestete Anker. Er lässt sich einfach verstauen, sodass Sie Ihn auch problemlos als Reserveranker fahren können, ohne viel Platz auf dem Boot zu benötigen.“ Der Mantus-Anker ist aus hochwertigem Stahlblech geformt und enthält keine Gussteile. Seine Spitze mit scharfem Kopf wird präzisionsgefertigt.

Unterwegs mit Oma und Opa

Tag 1+2 ==> Pitcairn – Go West

Mo./Di., 25./26.Feb.19, Pazifik, Tag 1730/1, 15.744 sm von HH
Wir kommen erst am Nachmittag los. An Land, zum Ausklarieren, lassen wir uns von Tauchbooten bringen. Die Wellen im Hafen sind auch heute zu hoch für unser Dinghy. Noch ein wenig Obst und Gemüse gekauft, dann geht es los. Man merkt keinen Unterschied. Faktisch ist segeln wie ankern: Es liegt die gleiche Anzahl Antirutschmatten aus, alle Luken stehen offen, die Schiffsbewegungen bleiben gleich. Draußen sieht man wunderbar die Drei-Meter-Dünung anrollen. Der Horizont hat Buckel. Die See atmet. Jetzt wissen wir woher der Ausdruck stammt. Lange tiefe Lungenzüge macht der Pazifik.
Wir kommen quälend langsam voran. Bis zum Dunkelwerden sehen wir noch die Osterinsel. Weniger als zehn Knoten Wind lassen uns mit 2 Knoten Geschwindigkeit dahin schleichen. Die Genua ist ausgebaumt. Das Großsegel steht als Stütze dazu. Die Segel schlagen unangenehm in den Wellentälern. Der Vorteil des ruppigen Ankerplatz der Osterinsel: Eingewöhnen auf See entfällt. Ich kann bereits am ersten Abend kochen. Die Seebeine sind am Ankerplatz gewachsen. Toll. Genuss-Segeln ab der ersten Minute.

Tag 2 ist schon besser. Wir haben jetzt Windstärke 5, in Böen 6. Der Wind kommt etwas südlicher, so dass wir uns genau auf Kurs befinden. Die letzten acht Stunden hatten wir einen Schnitt von sechs Knoten. Dazu blauer Himmel. Besser geht es nicht. Obwohl die Wellen jetzt konfuser sind und sich auf die Dünung eine Windwelle legt, macht Atanga angenehme Bewegungen. Weich schaukeln wir mit Spitzengeschwindigkeiten auf Pitcairn zu.
Nach 48 Stunden haben wir 214 sm geschafft. Noch 906 Meilen to go.

Wetterphänomen: Wenn das Eis vom See auf die Straße schwappt

Es gibt den Winter durchaus noch, auch wenn man es hierzulande nicht glauben mag. Am Eriesee hat er ein ganz spezielles und ziemlich eisiges Schauspiel geboten. Weiterlesen

Auf dem Weg zum SBF See: Die erste Theoriestunde

Konzentriert wandert mein Blick zwischen dem blau-weiß-gemusterten Seil unseres Ausbilders Reinhard – Nein stopp, „Tampen“ natürlich, das sollte ich mir jetzt wohl besser merken – und jenem in meinen eigenen Händen hin und her. Während sich sein Tampen schnell und elegant in einen herrlich symmetrischen Knoten verwandelt, sieht meiner schon nach wenigen Sekunden seltsam verheddert aus. Ich muss lachen.

„Die beiden Enden doppelt überkreuzen, dann das obere Ende über das untere legen und schließlich nur noch von hinten durch die Bucht ziehen. Fertig ist der Kreuzknoten!“ – Zugegeben, theoretisch klingt das irgendwie nicht allzu kompliziert und bekannt kommt mir das Ganze ja auch vor. Nachmachen klappt trotzdem nicht auf Anhieb. Ich erfahre: Bei dem, was ich da im ersten Versuch hervorgebracht habe, handelt es sich um einen Altweiberknoten. Na toll! Also nochmal – und im zweiten Schritt dann einfach genau andersherum knoten.

Seit rund einer Stunde sitze ich nun gemeinsam mit acht anderen Teilnehmern in einem Seminarraum nicht weit vom Hamburger Elbufer entfernt: im Vorbereitungskurs für den Sportbootführerschein See, der mich schon bald zum Fahren von Sportbooten über 15 PS auf Seeschifffahrtsstraßen berechtigen wird. Fragen zum Ablauf des Kurses und die obligatorische Vorstellungsrunde haben wir bereits abgehakt. Die Motivationen meiner Kurskollegen sind vielfältig: Da wäre zum Beispiel das vom verstorbenen Großvater hinterlassene Boot, das endlich genutzt werden soll, oder der Wunsch nach einem Charter-Urlaub mit der Familie. Große Vorkenntnisse hat hier niemand. Zu meiner Erleichterung bin ich in einer bunten Truppe mehr oder weniger blutiger Anfänger gelandet – und nicht die Einzige, die trotz aller Begeisterung ein bisschen Bammel vor den nächsten Wochen hat. Reinhard Schölz, der den Kurs im Auftrag der Segel- und Sportbootschule Well Sailing leitet, macht das hier zum Glück nicht zum ersten Mal. Ohne seine ansteckende Gelassenheit wäre wohl spätestens beim Thema Prüfung leichte Panik ausgebrochen. 15 neunteilige Navigationsaufgaben, 285 Fragen, die gelernt werden wollen, und dann noch eine Praxisprüfung: Das klingt erst mal ein wenig beängstigend. Keine Panik, alles machbar, vermittelt uns Reinhard – wenn man denn lernt. Stimmt auch wieder, zumindest ein Teil der Prüfung besteht ja inzwischen lediglich aus Multiple-Choice-Fragen.

Kaum dass wir beim Knoten unserer ersten beiden frisch gelernten Seemannsknoten nicht mehr völlig durcheinandergeraten, geht es auch schon weiter. Nächste Lektion: Lichterführung. Eigentlich nicht unbedingt ein Thema für die erste Stunde, aber drei Teilnehmer wollen schon in ein paar Tagen auf Nachtfahrt gehen. Wir lernen deshalb schon jetzt den Unterschied zwischen Topp-, Seiten- sowie Hecklichtern und versuchen, Maschinenfahrzeuge von Segelbooten, Fischereifahrzeuge von Fahrzeugen mit gefährlichen Gütern zu unterscheiden. Reinhard wirft verschiedene Abbildungen mit dem Beamer an die Wand des Seminarraumes und erklärt uns, worauf wir achten müssen. Eigentlich alles ganz logisch, finde ich. Was mir hilft: bei Unklarheiten sofort nachzufragen. Merken geht deutlich leichter, wenn man versteht. Mit den vielen neuen nautischen Begriffen und Bezeichnungen zu hantieren, fühlt sich allerdings noch ziemlich ungewohnt an.

Die Kosten für den SBF-Kurs bei Well Sailing betragen 280 Euro. Eine Übungsfahrt ist darin bereits enthalten, die 110,93 Euro Prüfungsgebühr sowie der eine oder andere Euro für Übungsmaterialien aber noch nicht. Fünf Abende und einen kompletten Samstag wird unsere kleine Gruppe von nun an gemeinsam Theorie büffeln. Für jeden Termin stehen zwei bis drei Themenbereiche und ein oder zwei Knoten auf dem Plan. Die Inhalte vertiefen und auswendig lernen müssen wir dann aber alleine – mithilfe von Kursunterlagen, Büchern, Apps und Co. Praktisch: Wer möchte, kann das Kursbesteck für die Navigationsaufgaben und Materialien wie aktuelle Übungsbögen und -karten gleich vor Ort im Kurs kaufen. Für die Übungsfahrten auf der Bille, die uns auf die Praxisprüfung vorbereiten sollen, stehen noch einmal zusätzliche Termine zur Auswahl. An diesem ersten Seminarabend erscheint die Vorstellung, in naher Zukunft alleine ein Sportboot übers Wasser zu steuern, aber noch fast absurd.

Um kurz vor neun will ich dann am liebsten „Stopp!“ rufen. Und wundere mich über mich selber: Für Betonnung scheint an diesem Dienstagabend einfach kein Platz mehr in meinem Hirn zu sein. So ein Abendkurs lässt sich zwar gut in den Alltag integrieren, erfordert nach Feierabend aber noch mal ordentlich Konzentration. Draußen ist es längst dunkel, in meinem Kopf schwirren Begriffe wie „trawlender Fischer“, „tiefgangbehindertes Fahrzeug“ und „Grundsitzer“ hin und her und ich bin plötzlich hundemüde. Trotzdem bemühe ich mich, auch den Erklärungen zum letzten Thema des Tages noch einigermaßen aufmerksam zu folgen – und merke langsam, dass das Ganze immer mehr Spaß macht je tiefer wir eintauchen.

Als ich am nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn sitze, bin ich zwar noch nicht gerade das blühende Leben, fühle mich aber zumindest wieder aufnahmefähig. Mich hat das SBF-Fieber gepackt. 18 Minuten habe ich noch bis zu meiner Haltestelle. Ich klicke mich durch den App-Store und lade mir die erste Übungsapp herunter. Na gut, der Großteil meiner Antworten ist zwar noch falsch, was jeweils mit einer niederschmetternden roten Markierung bestraft wird, ein Maschinenfahrzeug in Fahrt von 50 und mehr Meter Länge erkenne ich aber mit links an seinen Lichtern – und fühle mich richtig schlau, als endlich mal die grüne Markierung aufleuchtet.


Nächstes Mal: Wie ich mich im Kampf mit Gezeiten, Leuchtfeuern, Motorkunde und Co. schlage.

America’s Cup: “The Mule” beschleunigt von Airbus – Warum nicht Boeing?

AC75, American Magic

Im Oktober verkündete das America’s Cup-Team American Magic die Partnerschaft mit Airbus. Nun präsentiert der finanziell bestens bestückte Herausforderer den Deal mit bisher nicht gesehenen Bildern. Weiterlesen

Kieler Woche: Mit Dänen und mehr Mixed

Die Kieler Woche richtet sich weiterhin international aus. Erstmals wird Marselisborg Yacht-Club/Sailing Århus mit in das Organisationsteam der Kieler Woche (22. – 30. Juni) aufgenommen. „Die kombinierte Weltmeisterschaft der olympischen Klassen in Århus war sehr gelungen, und wir haben hervorragende Wettfahrtleitungen gesehen. Daher reifte der Gedanke, dass wir mit den Dänen enger zusammenarbeiten sollten“, so der Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten, Dirk Ramhorst.

Neben dem Kieler Yacht-Club, dem Norddeutschen Regatta Verein und dem Verein Seglerhaus am Wannsee aus Berlin gesellt sich somit der erste internationale Verein zum Organisationsteam der Kieler Woche. Und das soll erst der Anfang einer verstärkten Internationalität im Bereich der Wettfahrtleitung sein. Bereits in diesem Jahr werden Wettfahrtteams zwischen Århus und Kiel ausgetauscht. Ziel sei es, die Qualität auf dem Wasser noch weiter zu verbessern, beschreibt es Ramhorst.

Es sei eine Säule der verstärkten internationalen Ausrichtung, so Ramhorst weiter. Auch wenn die Fahnenmasten für die Nationenflaggen bereits 2018 kaum ausreichten, setzt Kiel auf weiter steigende Internationalität. So wurde mit dem Weltseglerverband vereinbart, Aktive aus sogenannten „Emerging Nations“ (aufstrebende Schwellenländer) zur Kieler Woche einzuladen. World Sailing übernimmt die Flugkosten, Kiel sorgt für die Charterboote, Meldegelder und Unterkünfte.

Und mit dem europäischen Verband EUROSAF wird im Bereich Jury und Wettfahrtleitung noch intensiver zusammengearbeitet. „Wir werden in diesem Jahr das Austausch-Programm verstärkt fortsetzen und Jurymitglieder sowie Wettfahrtleiter zu den Young Europeans Sailing und zur Kieler Woche einladen“, so Ramhorst.

Dabei ist die erhöhte Internationalität kein Selbstzweck, Ziel ist es die Veranstalterleistungen auf dem Wasser zu verbessern und Aktiven aus der ganzen Welt hochkarätige Formate zu bieten. Mit den olympischen Klassen, den 2.4mR, der OK Europameisterschaft sowie den Offshore-Regatten sind auch 15 internationale Klassen Bestandteil der Kieler Woche, die vom 22. bis 30. Juni die gesamte Bandbreite des Segelsports abbildet.

Und während die deutsche Nationalmannschaft in Kiel-Schilksee eine Kür absolviert und in den Jahren 2019 und 2020 den Blick auf die Nationenplätze in Enoshima richtet, plant die Kieler Woche auch schon über die Spiele in Japan hinaus, denn 2024 in Frankreich werden neue Segeldisziplinen am Start sein. Eine davon ist Mixed Doublehand Offshore.

„In den Diskussionen um den Sailing World Cup wurden wir seitens World Sailing immer für unsere Mischung aus olympischen, internationalen und offshore Veranstaltungen kritisiert, doch gerade letzteres erweist sich jetzt als perfekt auch für World Sailing. Denn wir sind die einzige ‚klassische‘ Veranstaltung, die nun unmittelbar auf das Double-Hand-Offshore-Format reagieren kann“, so Dirk Ramhorst.

Die ab 2024 neue olympische Disziplin „Mixed Doublehand Offshore“ steht von Mittwoch bis Sonntag im Kieler Woche Programm. Kurz-, Mittel- und Langstrecke entsprechen dem geplanten olympischen Programm, jedoch nicht nur für mixed Crews. Gesegelt wird mit ORC-Club vermessenen Yachten. Mit am Start ist das Ehepaar Roland und Nahid Gäbler.

Auch für die Zweihandjolle 470er bietet Kiel die Mixed-Variante an, weil ab 2024 das Zweihand-Jollen-Segeln in der Mixed-Variante olympisch werden soll. Dafür wird die 470er Klasse hoch gehandelt. „In Absprache mit der Klassenvereinigung haben wir entschieden, schon in diesem Jahr auch Mixed anzubieten“, so Dirk Ramhorst. Bereits in der Ausschreibung zur boot Düsseldorf im Januar wurde die Mixed-Variante frühzeitig aufgenommen. Und während sich die 470er-Spitze im Frauen- und Männer-Bereich auf die Spiele in Enoshima (Japan) fokussiert, formieren sich erste Mixed-Crews vor allem im Nachwuchsbereich mit der Ausrichtung auf die neue olympische Disziplin 2024 vor Marseille.

 

 

Kieler Woche (22. bis 30. Juni):

 

Teil 1: (vom 22. bis 25. Juni):

Samstag, 22., bis Montag, 24. Juni: Youth Sailing Champions League

Samstag, 22., bis Dienstag, 25. Juni; 505, FD, Laser Rad. (open), 29er, Musto Skiff, 2.4mR, Laser 4.7, Europe, Contender, Foiling Open (inklusive Waszp und Moth)

OK Europameisterschaft.

 

Teil 2: (26./27. bis 30. Juni):

Laser Std. M, Laser Rad. W, Finn M, 470 M/W, 49er M, 49erFX W, Nacra17 Mix.

Donnerstag, 27., bis Sonntag, 30. Juni: 420er, J/24, J/80 und J/70.

 

Seebahn:

Samstag, 22. Juni: Rendezvous der Klassiker.

Samstag/Sonntag (22./23. Juni): Welcome Race (ORC Club, Albin Express, Albin Ballad und Multihull). Aalregatta: (Yardstick, OD, Folkeboot).

Samstag, 22. Juni, bis Dienstag, 25. Juni: Kiel-Cup (ORC Int.)

Sonntag (23. Juni): Start des Nord Stream Races (Swan 50)

Mittwoch bis Sonntag (26.-30. Juni): Mixed Doppelhand Offshore Challenge (ORC Club).

Donnerstag, 27. Juni: Senatspreis (ORC Club)

Freitag/Samstag,  28./29. Juni: Das Silberne Band (ORC Club).