Monatsarchive: März 2018

Kein Videoupdate

Die ersten Probeaufnahmen mit der GH5 sind im Kasten und ich bin begeistert vom Handling der Kamera und dem Bild, welches das Gerät liefert. Aus den Testaufnahmen ist ein kurzes Video entstanden. Es hat nichts mit Sonnensegler zu tun und liegt deshalb auf meinem eigenen Youtube Kanal. Vielleicht interessiert es euch ja trotzdem:

Mir selbst gefällt das Ergebnis für einen ersten Test sehr. Die Kamera liefert unheimlich viel Dynamik. Schwarz „säuft“ nicht ab, Weiß „brennt“ nicht aus. Selbst graues Wetter sieht irgendwie gut aus. Man hat sehr viel mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung, als ich das bisher gewohnt war. Aufnahmen im Gegenlicht sind kein Problem mehr und an die rein manuelle Steuerung habe ich mich ziemlich schnell gewöhnen können. Die GH5 macht es einem leicht. Allerdings muss ich mich noch in den geänderten Workflow beim schneiden einarbeiten. Mein Rechner ist mit dem Bildmaterial der GH5 am absoluten Limit. Einen ganzen Film könnte ich mit dieser Hardware unmöglich schneiden. Für ein paar Videoupdates von unterwegs wird es funktionieren, aber danach ist definitiv ein neuer Rechner und neue Software fällig.

Upside down

Wilfried Erdmann „Allein gegen den Wind“ – Trailer

„Allein gegen den Wind erzählt von der größten Herausforderung der Meere: In 343 Tagen segelte Wilfried Erdmann 32.000 Seemeilen um die Erde – allein, nonstop und gegen die vorherrschende Windrichtung. Dieses Wagnis haben vor ihm weltweit erst vier Segler geschafft und keiner in einem so kleinen Segelboot. Im Sommer 2000 startete Wilfried Erdmann mit seiner 10,60 Meter langen Kutterslup „Kathena nui“ zu seiner Nonstop-Weltumseglung gegen den Wind von Cuxhaven nach Cuxhaven ohne Hafen. Der Kurs führte ihn zuerst zum Kap Hoorn, weiter zum Kap Leeuwin und Kap der Guten Hoffnung. Nur wenige Tage vor der Umrundung des letzten der ebenso berühmten wie berüchtigten Kaps trifft ihn ein Sturm, so hart und grausam, wie ihn der erfahrene Segler noch nie erlebte. Doch Erdmann gibt nicht auf, hält durch und feiert am 23. Juli 2001 seine glückliche Heimkehr. In „Allein gegen den Wind“ hält der einsame Segler den Bordalltag, die lange Zeit, die harten Polarstürme, aber auch Angst und Hochgefühle fest. Unmittelbar lässt der Extremsegler den Zuschauer an seinem inneren und äußeren Erleben teilhaben. Der Film überrascht mit einfühlsamen, einzigartigen und vor allem aufwändigen Aufnahmen.

Das kann ganz schön unheimlich sein, wenn man allein mit der Filmkamera im Orkan hantiert. Am Mast festgeklammert, rundherum gischtet und kracht das wild gewordene Meer, und auf einmal steht eine Steilwand aus Schaum vorm Sucher und katapultiert dich übers Vordeck.“ Wilfried Erdmann

Mit „Allein gegen den Wind“ und Wilfried Erdmanns Produktion „Seglerjahre“ sind alle Törnfilme, die Deutschlands wohl renommiertester Extremsegler bisher produziert hat, als Filmdownload und Stream bei uns im Shop erhältlich. Darüber freuen wir uns sehr.

Ein neues Video – Rundreise Kolumbien

Mi.,28.Mrz.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1397, 12.404 sm von HH

Die ermüdenden Kabel-Wochen sind vorbei. Was folgt, sind noch ödere Putz-und Aufräum-Tage.
Während meiner Assistenten-Zeit hab ich ‚hin und wieder‘ frei gehabt und konnte unser Film-Material von der Kolumbien-Reise zusammen basteln.

Viel Spaß mit dem Rückblick auf ‚bessere‘ Tage.
Teil 1 der Rundreise führt von Bogota in die Wüste Tatacoa und weiter in die Anden. In San Andrés fanden wir Gräber, eine umwerfende Landschaft und den nettesten Hund der Welt.

 

Imax Cuba Kino Live!

Unforgetable moments with MARLIN!

Armando und Fernando sind die aktuellen Leuchtturmwärter auf Cayo Guano. Armando fischt jeden Tag. Mist, ich habe den Namen von dem Fisch vergessen, den er uns heute geschenkt hat. Jackfisch, würde ich sagen. Armando filetiert den Fisch und ich backe ihn in ordentlich Öl und einer speziellen Pomade. „So einen geilen Fisch habe ich noch nie gegessen! Der schmeckt fast garnicht wie Fisch, eher wie Geflügel und noch hundert mal besser“, mein Henry und Leon. Ich toppe noch zum Ende der Reise und lade uns alle auf die Terrasse des Leuchtturms zum Sundowner ein. Etwas ganz besonderes. Auf alten russischen Ledersesseln, ich nenne sie gerne die Honecker Sessel, sitzt man vor der ovalen Öffnung zum Meer. Eine Palme. Der Fahnenmast stört geringfügig. Dahinter die MARLIN und der Sonnenuntergang genau im Westen der Insel. Schöner kann ein Sonnenuntergang gar nicht sein. Das merkt auch meine Crew. Ein letzter unvergesslicher Abend auf den cubanischen Cayos.

 

Segeln an der Toskana-Küste

Vor einigen Monaten haben wir auf float die Segelregion Friaul-Julisch Venetien vorgestellt. Das Land zwischen Adria und dem Thyrrenischen Meer hat natürlich weitaus mehr zu bieten. Wir wechseln jetzt aber zur Abwechslung auf die westliche Seite des Stiefels und stellen zwei Yachthäfen fürs Toskana-Segeln vor, die uns gut gefallen haben.

An der Westküste kann man nicht nur sehr schön an langen Sandstränden liegen und auf beeindruckende felsige Steilküsten schauen, sondern auch das benachbarte Korsika besuchen, das schon zu Frankreich gehört. Die größeren und kleineren Inseln des toskanischen Archipels rund um die Insel Elba laden ebenfalls zu ausgiebigen Erkundungs-Törns ein.

Porto di Cecina

Der Urlaubsort Cecina liegt 40 km südlich von Livorno am Tyrrhenischen Meer, im Norden der Maremma-Ebene. Das Seebad Cecina Mare bietet Gästen eine Küstenpromenade mit Sandstrand, Kneipen, Nachtleben und die Marina Cecina. Nur 49 Seemeilen von Korsika und 25 Seemeilen von Elba entfernt, ist sie ein idealer Ausgangspunkt, um Küste und Inselwelt der Toskana zu erkunden.

Die Etrusker haben hier an der Flussmündung gesiedelt und Dante erwähnt Cecina in der Göttlichen Komödie. Da die Gegend insbesondere auch für den Weinanbau bekannt ist, sollte man im Hafen von Cecina anstelle von Bier einen guten heimischen Rotwein als Ankerschluck servieren.

Marina Cecina

Marina Cecina© MPN Marinas

Der Yachthafen selbst bietet gut geschützte Liegeplätze und eine umfangreiche Infrastruktur der gehobenen Klasse. Der sukzessive Ausbau des Hafens zu einer der modernsten Marinas der Region ist im Gange: 800 Liegeplätze für Boote bis 40 Meter Länge sind geplant. Es soll üppige Parkmöglichkeiten geben, eine eigene kleine Bootswerft mit Werkstatt- und Serviceareal, zahlreiche Geschäfte und gastronomische Einrichtungen ebenso wie ein Hotel mit Wellnessanlage und Konferenzbereich.

Porto di Cecina

Der Ausbauplan für die neue Marina© MPN Marinas

Beim Konzipieren der Anlage wurde sehr auf Nachhaltigkeit geachtet. So deckt der Hafen seine Energieversorgung mit Photovoltaik. Eine Meerwasserentsalzungsanlage soll zukünftig 500 Liter Frischwasser am Tag produzieren, und an der Tankstelle kann man auch Biodiesel bunkern.

Koordinaten 43° 18,12′ N / 010° 29,12′ E
Region Mittelmeer
Wassertiefe maximal 3,5 m
Liegeplätze 800
Hafen-Einrichtungen Duschen, Toiletten, Strom am Steg, Trinkwasser am Steg, Kran, Slipeinrichtung
Service vor Ort Bordwerkstatt, Motorenwerkstatt, Segelmacher, Schiffsausrüster, Restaurant, Einkauf, WLAN
Tankmöglichkeiten Diesel, Benzin

Im Überblick: Porto di Cecina

Cecina, 57023 Livorno (Italien), Tel. +39 586 620 602, [email protected], portodicecina.it
Hafenkarte und mehr Informationen auf Marina Guide.

alternativetext

Die Marina von Santa Marinella© MPN Marinas

float friday newsletter

jetzt abonnieren

Marina di Santa Marinella

Nur 35 Zug-Minuten von der italienischen Hauptstadt – um genau zu sein, vom Petersplatz – entfernt liegt die Marina di Santa Marinella in dem als „Perle des Tyrrhenischen Meeres“ bekannten Seefahrerdorfes. Das Castello Odescalchi direkt am Hafen stammt aus dem 11. Jahrhundert.

Der Hafen selbst bietet den Booten einen guten Schutz und fügt sich nahtlos in das Hafenstädtchen ein. Die Segelbedingungen in diesem Revier sind optimal, weswegen an diesem Küstenstrich eine Vielzahl von Segelclubs und Segelschulen entstanden sind.

Santa Marinella

Santa Marinella, Yachthafen und Kastell© MPN Marinas

Wer mag, kann von hier aus Kurs setzen zur rund 35 Seemeilen entfernten Insel Giannutri, dem südlichen Vorposten des Toskanischen Archipels. Auch die felsige Halbinsel Monte Argentario mit ihren türkisfarbenen Buchten liegt in Reichweite; die Nordspitze Sardiniens mit ihrer beliebten Smaragdküste ist nur eine Nachtfahrt entfernt.

Koordinaten 42° 02,11′ N / 011° 52,32′ E
Region Mittelmeer
Wassertiefe max. 7,5 m
Liegeplätze 285
Hafen-Einrichtungen Duschen, Toiletten, Strom am Steg, Trinkwasser am Steg, Slipeinrichtung, Kran
Service vor Ort Restaurant, Einkaufsmöglichkeiten
Tankmöglichkeiten Diesel, Altöl-Entsorgung

Im Überblick: Marina di Santa Marinella

Viale Roma, Lazio, 00058 Santa Marinella (Italien), Tel. +39 766 513 005, [email protected], marinadisantamarinella.com
Hafenkarte und mehr Informationen auf Marina Guide.

900 Häfen auf einen Blick

Die kompletten Informationen zu diesen Häfen und über 900 weiteren finden Sie unter www.marina-guide.de. Für die Offline-Nutzung unterwegs gibt es Apps für iOS und Android.

Unser Fazit

Im Mittelmeer muss es nicht immer Kroatien, Griechenland oder Mallorca sein. Italien hat in Sachen Wassersport sehr viel zu bieten. Gerade die Westküste des Stiefels hält für jeden Geschmack etwas bereit. Wer dieses Revier einmal erlebt hat, wird verzaubert sein.

Der Beitrag Segeln an der Toskana-Küste erschien zuerst auf Float Magazin.

El medio Cubano

Auf dem Rückweg!

Die Zeit vergeht schneller als man denkt, als man will und jeder Tag ist ein Geschenk. Wenn Pire, mein Freund, der Marinamanager von Cayo Largo, mich Gott und der Welt vorstellt, so tut er das inzwischen gerne wie folgt. „Kati, este es Miguel, mi amigo el medio Cubano!“ Dabei nimmt er mich in den Arm, drückt mich fest an sich, an sein Herz und mir tut es fast leid sein Büro wieder verlassen zu müssen, weil mich mein Zeitplan schon wieder fahren lässt. Es pustet an der roten Boje, Mal Tiempo, Johann zickt, die Wassersäule der Kühlung, läuft leer und trocken, als wir durch die hohen Wellen mit gerefftem Groß stampfen und ich fluche mal wieder. „Motor aus.“ Kennen wir ja nun mal schon. Ist halt keine Motoryacht, sondern ein Segelschiff. Genau: Wir segeln uns frei von der Küste, legen Kurs Flach und Leuchtturm an und der Wind stirbt langsam aber sicher wie vorhergesagt. Ich streichel Johann und mache den Wassermacher an. Gestern habe ich leichtfertig gesagt: „Ihr könnt soviel Wasser verbrauchen wir ihr wollt. Die Tanks sind voll und heisses Wasser zum duschen ist auch da.“ Die Folge war klar: Heute Morgen sind die Tanks fast leer. Das Brot bekommt Schimmel und das neue können wir erst in ein paar Stunden abholen. Ich habe Rita aus dem Store ein SMS geschickt. Gut wenn man eine cubanische Telefonnummer hat. Macht vieles einfacher. Also gibt es Reis mit Kokusnussmilch und Pfirsich. Dazu Zucker mit Zimt. Wenn nix mehr geht: Das geht immer. „Oh. Das ist aber lecker.“

Voraus liegt der Leuchtturm. Unser letztes Ziel für diese Crew. Am Mittwoch geht es unweigerlich zurück nach Cienfuegos. Die Wettervorhersage ist straight. Frischer NE Wind auf die Nase. Nur am Mittwoch um 14 Uhr ein Fensterchen mit SE. Solange werden wir am Leuchtturm verweilen, schnorcheln, schwimmen und das Leben geniessen. Eine Stunde noch, dann wird der Anker in das glasklare Wasser fallen. Ich freu mich schon. Welle aus Ost kommt auf. Soll auch gleich wieder pusten.

 

Wird Süden der neue Norden?

Ausnahmsweise scheint diesmal die Menschheit nicht schuld zu sein. Nachdem wir schon den derzeitigen Klimawandel zu verantworten haben, am Ozonloch zumindest eine Teilschuld tragen, die Luft verpesten und die Meere zumüllen, ist die Wanderung der magnetische Pole und der wahrscheinlich bevorstehende Polsprung nicht hausgemacht.

Kürzlich veröffentlichte das US-amerikanische National Centers for Enviromental Information anhand von geowissenschaftlichen NASA-Daten eine Karte, auf der die Wanderung der magnetischen Pole in arktischen und antarktischen Regionen dargestellt ist.

Die Wanderung als solche ist unter Wissenschaftlern ein längst bekanntes Phänomen. Was jedoch erstaunte, war eine deutliche Verringerung des Erdmagnetfelds und die deutlich zunehmende Geschwindigkeit der Polwanderungen innerhalb der letzten 20 Jahre. Und die damit verbundene Möglichkeit, dass es schon bald zu einer sogenannten Polumkehr respektive einem Polsprung kommen könnte. Dabei kehrt sich das Magnetfeld, das die Erde umgibt, um 180 Grad – der Nordpol wird zum Südpol, die Kompassnadeln würden dann nach Süden zeigen.

Kurze oder lange Umpolung

Erdgeschichtlich betrachtet wäre dies ein „normaler“ Vorgang. Geowissenschaftler haben herausgefunden, dass sich ein erdmagnetischer Polsprung etwa alle 200.000 bis 300.000 Jahre ereignet – im Hinblick auf das Alter unseres Planeten (4,6 Milliarden Jahre) also in einem relativ kurzen Zeitraum. Sensationell ist dagegen, dass ausgerechnet die Menschheit, die ja erst seit ein „paar Minuten“ auf der zwölfstündigen Urzeit-Uhr die Erde bevölkert, Zeuge dieses Polsprungs werden könnte. Zumal der letzte nach Berechnungen der Geowissenschaftler bereits über 700.000 Jahre zurück liegt – ein erdmagnetisches Reset also mehr als überfällig wäre.

Diese Zeiträume gelten jedoch nur für länger anhaltende Umpolungen. So hat ein Wissenschaftlerteam des deutschen Geo-Forschungs-Zentrums GFZ in Potsdam anhand von Sedimentbohrkernen aus dem Schwarzen Meer belegt, dass es vor 41.000 Jahren ebenfalls zu einer vollständigen, aber außerordentlich schnellen und nur relativ kurze Zeit andauernden Umpolung des Erdmagnetfelds kam. Während der letzten Eiszeit in Europa hätten demnach die Kompassnadeln über einen Zeitraum von nur 440 Jahren nach Süden gezeigt. Wenn es denn unter Neandertalern und Frühmenschen Kompasse gegeben hätte.

float friday newsletter

jetzt abonnieren

Mit entsprechender Spannung beobachten Magnetfeldforscher also die aktuellen Wanderungen der magnetischen Pole. Sind sie der Anfang einer Umpolung? Und wenn ja, wird sie von langer oder kurzer Dauer sein – in geologischen Zeitskalen gerechnet?

Tatsächlich hat der nächste Polsprung zumindest im Ansatz schon begonnen. Dafür spricht, dass sich das Erdmagnetfeld in den letzten 175 Jahren um zehn Prozent verringerte und schwächer wurde. In diesem Zeitraum wanderte der magnetische Nordpol um rund 1.100 Kilometer von Alaska Richtung Sibirien (siehe Karte). Zunächst in einer Art Zickzack-Kurs, dann in einem lang gezogenen „Schwung“ Richtung (geografisch) Nordnordwest.

Erdmagnetfeld

Die Wanderungen des magnetischen Nordpols© NOAA

Erdmagnetfeld

So verschiebt sich der magnetische Südpol© NOAA

Erkenntnisse aus Lavaströmen

Bis vor 25 Jahren vertraten Geowissenschaftler, die sich mit dem Thema Magnetfeld beschäftigen, noch die Ansicht, dass sich ein derartiger Polsprung zwingend über tausende Jahre ziehen würde. Doch in alten Lavaströmen auf dem nordamerikanischen Kontinent fanden US-Forscher den Beweis dafür, dass sich das Magnetfeld der Erde während eines Polsprungs vor ein bis zwei Millionen Jahren um sechs Grad drehte – täglich! Hochgerechnet würde dies bedeuten, dass damals für einen Polsprung gerade mal ein Monat nötig war.

In einem weiteren erstarrten Lavastrom, der mehr als 16 Millionen Jahre alt ist, entdeckten die Forscher Nachweise für einen Polsprung in weniger als vier Jahren.

Alte (und neue) Lavaströme liefern sogenannte paläomagnetische Daten. Wenn bei einem Vulkanausbruch Magma ausströmt, richten sich die darin enthaltenen eisenhaltigen Mineralien nach dem Erdmagnetfeld aus. Erstarrt die Magma, bleibt folgerichtig auch die jeweilige Magnetfeldrichtung erhalten.

Erdmagnetfeld

Die ESA investiert viel in die Beobachtung des Erdmagnetfelds.© ESA

Apokalypse now?

Auf genaue Zeitangaben für die nächste Umpolung wollen sich jedoch nur wenige Wissenschaftler einlassen. So ist einerseits von 1.800 Jahren die Rede, andere sprechen von „wenigen Jahrzehnten“, und eher apokalyptisch Veranlagte sagen die Polumkehrung schon für „übermorgen“ voraus. Apropos Apokalypse: Im Zusammenhang mit dem magnetischen Polsprung werden häufig Untergangsszenarien für die gesamte Menschheit und einen Großteil der sonstigen Fauna auf unserem Planeten vorhergesagt.

Doch die Geowissenschaft ist sich einig: Selbst wenn sich das Erdmagnetfeld im All während eines Polsprungs um 90 Prozent verringert, können Sonnenwind-Teilchen und Höhenstrahlung, die sonst in diesem Magnetfeld „gefiltert“ werden, nicht durch den Schutzschild Atmosphäre dringen. Die immer wieder beschworenen Untergangsszenarien durch vermehrt auftretende Krankheiten gelten als eher unwahrscheinlich.

Polsprung

Die Sonne und das Erdmagnetfeld© Wikipedia / Public Domain

Wenn jedoch mehr Sonnenwindteilchen in die Atmosphäre der Erde eindringen, werden dort mehr Stickoxide abgegeben. Und das wiederum vergrößert unser Ozonloch an den Polen. Dadurch können vermehrt UV-Strahlen auf die Erdoberfläche treffen. Was wiederum die im Rahmen der Ozonloch-Diskussionen der letzten Jahre hinlänglich bekannten Auswirkungen auf Flora, Fauna und Menschheit nach sich ziehen könnte.

Wird der Kompass zum „alten Eisen“?

Doch was passiert eigentlich mit den Seefahrern nach dem Polsprung? Wenn die Kompassnadel nach Süden zeigt und somit zum neuen Norden wird?

Die einen behaupten: Nicht viel! Denn schon heute leiten die satellitengestützten Navigationsmethoden à la GPS den Seefahrer ohne Zuhilfenahme der sich (noch) nach Norden ausrichtenden Kompassnadel über die Meere. Spätestens bei oder nach der Umpolung dürfte der Kompass im doppelten Wortsinne zum „alten Eisen“ zählen. Wer dennoch mit Karte und Kompass navigieren möchte: Ein Umdenken im lang eingeübten „die Nadel zeigt nach Nord“ wird nur ein bisschen Zeit kosten.

GPS

GPS ersetzt den Kompass© Jon Flobrant

Andere weisen jedoch darauf hin, dass ausgerechnet die Satelliten, mit deren Hilfe auf Erden und den Ozeanen navigiert wird, bei weiterer Reduktion des Erdmagnetfelds etwaigen Sonnenstürmen schutzlos ausgesetzt wären. Womit wir wieder beim Kompass angelangt sind.

Auch die Zugvögel, deren Orientierungssinn immer noch nicht vollständig erforscht ist, könnten gewisse Probleme bei ihren episch langen Zügen von Nord nach Süd und umgekehrt bekommen. In welchem Ausmaß – und wie – die Natur das „regeln“ wird, bleibt abzuwarten.

Einige wenige Wissenschaftler sind allerdings der Meinung, dass an einem apokalyptischen Szenario im Laufe der Polumkehrung doch etwas dran sein könnte. Sie vermuten, dass der „ungebremste“ und „ungefilterte“ Aufprall kosmischer Teilchen in der Atmosphäre dort zu mehr Wasserdampf respektive Wolkenbildung führen könnte. Mehr Wolken bedeutet: mehr Abkühlung auf der Erde und ein Anwachsen der Eisflächen an den Polen. Die nächste Eiszeit lässt grüßen.

Wissenschafts-Doku „Risiko Polsprung“ auf 3Sat

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=-Du8DeWRxIg?rel=0&showinfo=0]

Der Beitrag Wird Süden der neue Norden? erschien zuerst auf Float Magazin.

Folge 8 – Über den Wolken

VIDEO – Die Vorbereitungen – Epsiode 8

Neben den Arbeiten am Manuskript und am Drehbuch gab es ein echtes Highlight diese Woche: Meine kleine Drohne DJI Spark kam an. Nach Abschluss von Haftpflichtversicherung und Beschaffung einer feuerfesten Plakette, sowie dem Ansehen diverser YouTube Tutorials ging es in die einsame Natur. Zuerst freies Fliegen zum Kennenlernen. Dann ein paar fortgeschrittene Modi und vor allem die Gestensteuerung. Mein Grund für den Kauf dieser Drohne. Und in der Tat lässt sich Sparky aus der Hand starten und auch wieder einfangen, und folgt mir brav auf Schritt und Tritt ohne das ich zur Fernbedienung greifen muss. Wichtig ist es nur den Akkustand im Gefühl zu haben, sonst macht sich Sparky irgendwann selbstständig, steigt auf und fliegt zum letzten Startpunkt um dort zu landen. Das ist problematisch wenn Bäume über dem Rückweg sind oder am Startpunkt nicht gelandet werden kann. Daher ist es besser die RemoteControl in Reichweite zu haben. Bisher bin ich absolut überzeugt, auch von der Qualität der Videos. Lediglich fehlt mir eine 25fps Option. Es wird nur mit 30fps aufgenommen und das führt teils zu ruckeligen Bildern. Hier muss ich noch weiter testen, welche Settings mir da helfen können. Das tolle an der Drohne ist, das man sie mal eben schnell fliegen lassen kann, ohne großes Aufsehen zu erzeugen. Ab einer gewissen Höhe wird sie dann auch fast unhörbar.
Das weitere Highlight der Woche war ein Tag mit Temperaturen über 5°C. Antifoulingzeit. Sofort genutzt. Jetzt steht der Krantermin am 7.4. und ich muss mir keine Gedanken mehr machen. Weiterhin kam diese Woche tolles Feedback von allen Seiten. Im Wikingermuseum Rosala in Finnland z.B. darf ich mich wie zuhause fühlen und drehen bis die SD-Karte glüht. Nachden Bildern auf deren Website zu schliessen, mache ich da fette Bilderbeute. So genug geschrieben, im Video könnt ihr ja alles hören und sehen, was es so zu erzählen gibt.   

Wo ist eigentlich Sabrina

Heute am Rhein

In letzter Zeit werden wir immer öfter danach gefragt, wo eigentlich Sabrina ist? Also, wo Sabrina ist, während ich mit Nomade unterwegs bin.
Ich hatte zwar einmal kurz erwähnt, dass die Überführungsfahrten mit Nomade überwiegend Einhand stattfinden, aber eine ausführliche Erklärung bin ich euch bisher schuldig geblieben. Ich hatte es schlicht vergessen, weil das für uns alles so normal war, dass ich gar nicht weiter darüber nachgedacht habe.

Dazu muss nochmal kurz erwähnt werden, dass die Reise mit Nomade von Griechenland zu uns nach Hause an den Niederrhein keine klassische Segelreise „just 4 fun“ ist. Wir haben Nomade ja recht überraschend bekommen. Für neue Leser: Ja zu Nomade

Die Fahrt mit Nomade ist eine Überführungsfahrt! Nomade muss nach Hause, damit wir sie umfangreich restaurieren können. Natürlich versuchen wir diese Überführungsfahrt auch zu nutzen, um etwas von den Gegenden an denen es vorbei geht, zu sehen. Trotzdem, in erster Linie muss das Schiff nach Hause und da wir bereits zweimal gemeinsam eine mehrmonatige Auszeit genommen haben, inkl. Job kündigen usw., können und wollen wir nicht für diese Fahrt, an die sich ja wieder ein längerer Heimataufenthalt anschließen wird, alle Zelte in Deutschland abbrechen. Es wäre finanziell vielleicht knapp möglich, aber dann würden wir sehr wahrscheinlich wirklich blank mit Nomade in Wesel ankommen und müssten in vielen Dingen von vorn beginnen.

Sabrina hat nach der letzten Auszeit eine Stelle bekommen, die ihr wirklich gefällt. Die will sie nicht einfach für ein paar Monate Überführungsfahrt aufgeben. Klar, wäre sie manchmal gerne dabei und ich fahre auch manchmal etwas betrübt an den schönen Ecken vorbei, weil ich Sabrina am liebsten mit an Bord hätte.
Auch ist es allein mit so einem Schiff oft doppelt so schwierig und für Sabrina ist es zu Hause allein mit Filou ebenfalls oft doppelt so schwierig.
Aber man kann eben nicht alles haben. Wir haben uns für Nomade und diesen Weg entschieden und trotz der Schwierigkeiten fühlen wir uns damit wohl.
Und deshalb wird es auch in diesem Jahr wieder so sein, dass Sabrina nur während ihres Urlaubs an Bord sein wird. Ich werde wieder versuchen, dann in einer interessanten Gegend zu sein und wir hoffen beide sehr, dass es gelingt, Nomade noch in diesem Jahr in Wesel zu haben.
Aber bei allem was hinter uns liegt, wage ich keine Prognose. Der Weg ist noch extrem weit und es kann so viel passieren.
Nomade steht zwar nach all den Reparaturen im letzten Jahr technisch gut da, aber man weiß einfach bei so viel alter Technik an Bord nie, wie lange die noch durchhält, egal wie gut man sie wartet.

Und jetzt gleich zur nächsten Frage, die ab und zu mal aufgetaucht ist: Was ist das eigentlich für eine komische Kamera bei Nomade im Cockpit?

Das ist Sabrinas Kamera! Sie kann zwar nicht mit an Bord sein, aber sie hat zumindest diese Kamera, die über einen Mobilfunkrouter fast immer online ist.
Sie kann mit dieser Kamera jederzeit ins Cockpit schauen und auch reinhören. Per Smartphone oder PC lässt sich das Gerät fernsteuern und in alle Richtungen frei bewegen. Gegensprechen ist auch möglich. Das ist oft sehr schön für uns, weil wir dadurch doch ein ganz klein wenig zusammen durch die Gegend segeln. Überführungsfahrt 2.0 sozusagen.

Unsere Pläne 2018

Mo.,26.Mrz.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1395, 12.404 sm von HH

Wie geht es jetzt weiter mit uns?
Der Blitz hat uns genau drei Monate aufgehalten. Die Arbeiten sind abgeschlossen, es fehlt noch eine Probefahrt, um den Autopiloten zu kalibrieren (dafür muss man einmal im Kreis fahren). Und der Windmesser muss noch eingestellt werden, dass die Anzeige Wind von vorne zeigt, wenn der Wind auch wirklich von vorne kommt.

Dreht man den Globus auf Pazifik, dann sieht man nichts als Wasser. Außer ein paar kleine Punkte, verstreut im Südpazifik, die Südsee. Die möglichen Ziele haben die lockenden Namen ‚Galapagos‘, ‚Marquesas‘ und ‚Osterinsel‘. Die Punkte sind so klein, dass man mit der Lupe suchen muss. So richtig scharf ist da keiner drauf, diesen riesigen Ozean zu befahren.

Nix als Wasser - der Pazifik

Nix als Wasser – der Pazifik

Der logische Weg hinter dem Kanal ist Richtung Westen – genau dahin, wo nichts ist, außer Wasser. Nach Norden oder Süden zu fahren, hat die Natur so nicht vorgesehen. Wer am Kontinent nach Norden will, nach Mexiko und in die USA, der muss sich dem ‚Kalifornienstrom‘ entgegen stemmen.
Dreht man Richtung Süden ab, hat man bald den kalten ‚Humboldtstrom‘ gegen sich.

Wir wollen nach Süden.
Irgendwer verhindert seit einem halben Jahr erfolgreich, dass wir Richtung Westen weiter ziehen können. Zum Glück sind wir nicht abergläubisch. In Kolumbien hatten wir drei Wochen kein Wind für Panama. In Panama dann das schlechte Wetter und die Verzögerung des Krantermin. Und dann noch der Blitzeinschlag. Wenn das keine Zeichen sind?

Die Südsee-Saison ist schon fortgeschritten, ein weiteres Argument.
Wir kennen unsere Navigation nicht, können kein einziges Gerät blind bedienen. Und ob wirklich alles läuft (wir wissen ja, wer es eingebaut hat :mrgreen: )? Vielleicht nicht die besten Voraussetzungen, um den wahrscheinlich längsten Törn unseres Lebens zu starten.
Außerdem sind wir verliebt in Südamerika. Kolumbien war so eine positive Überraschung. Von Ecuador hören wir ähnliches.

Wir haben uns alle Argumente schön zu Recht gelegt, um den Moment der endlosen Wasserwüste des Pazifiks noch hinaus zu zögern.
Der Crew-Abstimmung hat ergeben, dass wir bis Ende des Jahres noch hier am Kontinent bleiben werden. Im Dezember (dem frühesten Zeitpunkt, der wettertechnisch Sinn macht) werden wir dann den Bug westwärts richten, so wie es ursprünglich geplant gewesen ist. Süße Südseegeschichten müssen noch warten. Im Tausch hoffen wir auf die Erkundung des kalten Tropenlandes am Äquator.

Ende Mai müssen und wollen wir Panama verlassen. Dann beginnt die Regenzeit mit den legendären Gewittern Panamas. Das ist an Bord grad nicht so populär.
In Ecuador erhalten ein weiteres halbes Jahr Aufenthaltserlaubnis, leider ohne Verlängerungsoption. Das macht eine Lücke von einem Monat. Wo wir diese Zeit heraus schinden, haben wir noch nicht endgültig geklärt.

Fahrtensegler ausgezeichnet

 

Clemens Fackeldey © Kerstin Zillmer

Hamburg, Maritimes Museum in der historischen Speicherstadt. Im Dock 10 ist alles gerichtet, und die Fahrtensegler aus Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet kommen zahlreich zum Fahrtenseglertag. Jedes Jahr vergibt die DSV Kreuzer-Abteilung hier die Preise für die besten Törns ihrer mehr als 17.000 Mitglieder. 71 Preise werden im Laufe des Abends vergeben, und zum ersten Mal ist float dabei, um mit der Vergabe von vier Medienpreisen die Arbeit der Kreuzer-Abteilung zu würdigen.

Nicht nur die Meilen zählen

DSV-Vizepräsident Clemens Fackeldey, zuständig für Fahrtensegeln, Freizeit- und Breitensport, eröffnet den Abend. Soeben sind die neuen Mitglieder des Vorstands gewählt worden, dem neben Fackeldey als Obmann drei Männer und drei Frauen angehören. In diesem Jahr wurden deutlich mehr Törns in den Kategorien Hochsee, See, Küste und Binnen eingereicht und ausgezeichnet. Die Jury um Clemens Fackeldey und Vorstandsfrau Gabriela Thiele zeigt sich erfreut. Die deutlich höhere Teilnahme am Wettbewerb ist, da ist sich der Vorstand sicher, auch auf die Modernisierung des Bewerbungsverfahrens auf elektronischem Weg zurückzuführen. Die Stimmung im Saal ist gespannt.

Doch erst einmal wird Harald Baum geehrt. Der Pantaenius-Gründer und langjährige Vorstand der Kreuzer-Abteilung wird für sein Engagement für die Sache der Fahrtensegler von DSV-Präsidentin Mona Küppers ausgezeichnet.

Kreuzer-Abteilung

Auszeichnung für Harald Baum (r.)© Kerstin Zillmer

Mit dem Wettbewerb fördert die Kreuzer-Abteilung vorbildliches Fahrtensegeln, in dem sie nachahmenswerte Reisen mit Sportbooten prämiert. Die Reisen sollen möglichst im zeitlichen Rahmen eines Urlaubs durchgeführt werden. Bei der Vergabe der Auszeichnungen werden nicht nur Distanzen, sondern vor allem auch die Vorbereitung, nautische und seemännische Durchführung der Reise und deren Dokumentation bewertet. Soweit die Theorie.

Die Praxis klingt deutlich aufregender. Ein Preis nach dem anderen wird in den unterschiedlichsten Kategorien vergeben und die Törns kurz vorgestellt. Eine Reise nach der anderen zieht an den Gästen vorbei – mehr Reiseziele und Reviere, als jeder normale Segler in seinem Leben ersegeln kann. Bei den Crews sind alle Altersstufen von einem Jahr bis 86 Jahren vertreten. „Diese beeindruckenden Reise sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie unternommen haben. Eins aber haben sie alle gemeinsam“, sagt Gabriela Thiele: „Die Begeisterung für Abenteuer, die Sehnsucht nach Freiheit, Gemeinschaftsgefühl und die Herausforderung, sich der Natur zu stellen.“

Kreuzer Abteilung

Gespannte Erwartung beim Fahrtenseglertag 2018© DSV / Sven Jürgensen

Premiere für den float-Medienpreis

Anschließend wird der float-Medienpreis in vier verschiedenen Kategorien vergeben. Neben der Urkunde gibt es als Auszeichnung die Veröffentlichung des Törnberichts auf float. Ausgewählt wurden die vier Segelberichte nach verschiedenen Aspekten. Interessante und nachahmenswerte Törns, die dazu anregen, dass float-Leserinnen und Lesern sie selbst „nachsegeln“, interessante Crews in verschiedenen Altersgruppen wie Familien sowie besonders junge und ältere Segler. Und: interessante Reviere und besondere Herangehensweisen an den Törn.

Ausgezeichnet mit dem float-Medienpreis werden folgende Crews. Es sind Heinz und Helga Gottschalk (85 und 86 Jahre alt) für ihren Binnentörn mit der „Libertas“, Inken Greisner und Markus Willkomm, die mit ihrer offenen Sailhorse „Inkus“ Rund Fünen unterwegs waren. Wir prämieren auch den Sommertörn der achtköpfigen Familie Gerlach mit der „Panta Rhei“ durch die Dänische Südsee. Die kinderreiche Crew erscheint vollzählig zur Preisverleihung – und wird zur Peisvergabe insgesamt dreimal auf die Bühne gerufen. Die Crew um Frank Suchanek bekommt neben der Silbernen Möwe und dem Jugendförderpreis von float den Preis fürs Jugendsegeln.

Die Auswahl der Preise ist beispielhaft für die Vielfalt der eingereichten Törnberichte. In Kürze werden die prämierten Geschichten auf float zu lesen sein. Sie sind der Auftakt für eine Serie besonders interessanter Törnberichte.

Kreuzer-Abteilung

Der neue Vorstand: Gabriela Thiele, Christian Bahrs, Margit Bursinski, Michael Rapp, Sina Entzminger, Clemens Fackeldey und Viktor Zouboulis (v. l.)© DSV / Sven Jürgensen

Die Abteilung für Freiräume

Die Kreuzer-Abteilung ist heute als Fachabteilung des Deutschen Segler-Verbands mit mehr als 17.000 Mitgliedern die größte Organisation der Fahrtensegler in Deutschland. Ihre primäre Aufgabe: Das Fahrtensegeln und das Fahren unter Motor auf Seerevieren zu fördern. Durch gezielte Aufklärung und Information will man die Sicherheit auf dem Wasser verbessern und dem Fahrtensport auf dem Wasser den notwendigen Freiraum erhalten.

Der Beitrag Fahrtensegler ausgezeichnet erschien zuerst auf Float Magazin.