Monatsarchive: Juli 2017

Download: das Desktopmotiv für August 2017

Desktopmotiv August 2017: <p>
	Desktopmotiv Juli 2017</p>

YACHT online bietet jeden Monat ein spektakuläres oder einfach nur schönes Bild für Ihren Rechner. Hier geht’s zum Bildschirmhintergrund für diesen Monat …

Treueschwur für eine Göttin

Athena

Zwei Jahre hält es Peter Harren ohne seine „Athena“ aus. Dann kauft er die Yawl zurück und versetzt sie in ihren Originalzustand. Das Porträt im PDF-Download

Faszinierendes Schaufenster der Foiling-Generation

Motten-WM 2017

Olympiasieger Paul Good(!)ison hat seinen Titel bei der Motten-WM in Italien erfolgreich verteidigt. Auch gegen Cup-Überflieger und Vorgänger Peter Burling

SV Divina Remi – Linn Elaine Björkman, Gustav Ljung SE

AUS DEM TAGEBUCH EINES KINDERGÄRTNERS

Beim Betrachten dieses Videos ist mir die Kinnlade ausser Kontrolle geraten. Es handelt sich um einen in Schweden enorm populären Vlog eines jungen Pärchens, das mit einer steinalten Vagabond 31 die ganze Welt erobern will. In Tobago sind sie bereits angekommen. Das neueste Video wurde innerhalb weniger Tage bereits 25.000 besucht. Manch deutscher Blogger wird vermutlich in tiefes Nachdenken geraten, angesichts dieser Zahlen.

Mich interessiert logisch immer das achtere Ende der Sache, also des Schiffes und ich sehe eine alte Pacific Anlage mit einem Holzruder, das falsch herum montiert wurde, zudem falsch ausgerichtet ist. Darum habe ich einem inneren Zwang folgend, meiner Aufsichtspflicht eine Tritt verpasst und diesen Kommentar geschrieben:

Hi Gustav, congratulation: you are sailing with one of my WINDPILOT units. As I can see on your video, the unit very certainly will not be able to do a proper job. Here is the reason: THE WOODEN PENDULUM RUDDER HAS BEEN FITTED WRONG !!! The backside of the rudder show to the front. Please disassemble und put the rudder the other way round. Also care for better alignment. If you want to get the todays manual, please send an email: peter@windpilot.com
regards
Peter Foerthmann

Und nun lege ich mich auf die Mauer auf die Lauer und waaate auf Verbesserung der Sache.
Peter Foerthmann

Ein Frühstart, viel Seegras und krasse Winddreher

EM 49er, 49erFX und Nacra 17 Kiel 2017: <p>
	EM 49er, 49erFX und Nacra 17 vor Kiel: Das Bild von Fotok&uuml;nstler Pedro Martinez wirkt wie ein Gem&auml;lde</p>

Vor Kiel fielen am Sonntag die ersten Startschüsse zur EM der drei schnellsten Olympia-Disziplinen – die DSV-Flotte tat sich zum Auftakt nicht ganz leicht

Das Segel-Fest auf der Ostsee

Travemünde Woche 2017: <p>
	Travem&uuml;nde Woche 2017: Das Segelfest in der L&uuml;becker Bucht</p>

380 Wettfahrten mit 842 Crews und 1500 Aktiven gingen am Sonntag zu Ende. Jugend-Meisterschaften, Bundesliga und Seesegler sorgten für sehenswerten Segelsport

EM-Titel gehen nach Skandinavien, „Dockenhuden“ holt Silber

ORC Europameisterschaft 2017: <p>
	ORC Europameisterschaft 2017 vor Danzig</p>

Vor Danzig haben Teams aus Finnland und Schweden die Titel abgeräumt. Als beste deutsche Boote holten die „Dockenhuden“ Silber und „Sportsfreund“ Bronze

Crew 30 vollständig

Und weiter geht es

Christiane, Axel, Birgit, Oliver, Birgit. Drei segelnden Frauen an Bord der MARLIN bei dem Törn nach St. Petersburg. Das finden Jan und ich prima. HeyHey. Es geht voran. Nach dem obligatorischen Wollknäulwerfen (wirklich nur Spass), dem Erstbriefing und Warmupkennenlernen, entere ich mit Birgit und Axel den Supermarkt. Beim Einkaufen wird mir schon klar, dass unsere Crew volle Kanone Spaß haben will. Vier volle Einkaufswagen verstauen wir kurzum auf der MARLIN. Nicht das wir kein Platz haben. Platz ist ja genug da. Es folgt die obligatorische Sicherheitseinweisung und ich schmeiße den Räucherofen an. Erster Tag an Bord – Voller Erfolg. So soll es sein.

Auf dem Plan steht Åland, Helsinki, Tallin und St. Petersburg. Strammes Programm. Mal schauen ob wir alles schaffen. 360 Meilen sind es Luftlinie bis St. Petersburg, also 36 Meilen am Tag. Na, dass wird wohl ohne Übernachttörns funktionieren. Ich freue mir den Arsch ab. Alle total nett. So langsam stellt sich heraus, dass eigentlich eh alle Mitsegler total nett sind. Das muss am Schiff liegen. MARLIN zieht positiv ziehende Menschen an, so kommt es mir vor. Oder auch ich? Und Jan? Es fängt an richtig Spaß zu machen. Gutes kommt auch von Flensburg. Auch meine neuesten Befunde sind sauber. Langsam vertraue ich meinem Körper wieder.

 


 

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Loch Oich – Nicht nur der geographische Höhepunkt des Kanals…

Auch die nächste Schleuse in Aberchalder strahlt Ruhe und Fröhlichkeit aus. Gleich hinter der folgenden Brücke beginnt der zweite See im Kanalverlauf, Loch Oich. Der erste Blick auf die Karte bringt zwar etwas Ernüchterung, da dieser sehr flach und schmal sein soll, und damit bei den heutigen Bedingungen nicht wirklich zum Segeln geeignet. Auf jeden Fall ist er aber die höchstgelegene Stelle im Kanal. Schon der Schleusenwärter empfing mich mit den Worten „Welcome to the top!“.

Doch vom ersten Moment an täuscht der Karteneindruck. Loch Oich ist nicht nur schmal, sondern auf beiden Ufern von hohen Bergen gesäumt. Noch höher als die am Loch Ness, bis zu 500m geht es hinauf. Die Vegetation ist teilweise bis in den See hineingewachsen. Kleine Felsen mit Bäumen drauf erheben sich immer wieder mitten aus der Mitte des Lochs. Selbst das Fahrwasser muss sich immer wieder um diese Bauminseln herumwinden. Das ganze macht fast den Eindruck eines kleinen Urwaldes. Schnell steht für mich fest, dass ich hier eine Nacht verbringen will. Nur fällt es mir gar nicht so einfach einen passenden Ankerplatz zu finden, da der Wind in der Nacht um 180° drehen soll. Auch muss man sehr vorsichtig sein wegen der Fallwinde die dann die Berghänge runterwehen…

Trotzdem finde ich einen geeigneten Platz. Genau neben einem halb versunkenen Wrack und einer Burgruine auf einer Anhöhe. Ich freue mich schon, kann die Aussicht eines Ankerplatzes doch nicht mehr viel besser sein, und doch ist die Freude nur von kurzer Dauer. Der Anker will irgendwie heute auch nach dem fünften Versuch einfach nicht halten. Fast schon resignierend überlege ich an einem anderen Platz zu wechseln als ich einen kleinen leeren Steg neben der Burgruine finde. Also schnell dorthin und dort angelegt. Eine kurze Recherche später steht fest, dass dieser Steg zu einem typisch schottischen Landhotel direkt um die Ecke gehört. Also dort mal schnell nachgefragt und wer dort zu Abend isst darf tatsächlich über Nacht liegenbleiben. Besser geht es doch nun wirklich nicht mehr! Ich liege also an einem sicheren Steg zwischen dem Wrack, hohen Bergen zu allen Seiten und der Burgruine. Erst als ich einige Tage später ein neues Buch beginne stelle ich fest das die Burg, Invergarry Castle, sogar eine Hauptrolle im „Celtic Ring“ spielt.

Was folgt ist ein exzellentes Dinner in einem alten schottischen Herrenhaus. Dafür dass laut Bildern auch Prinz Charles hier regelmäßig zum Bäume umarmen vorbeikommt sind die Preise sogar wirklich günstig. Das Dinner wird – typisch britisch – mit Tee mit Blick auf Loch Oich in der Bücherei beendet. Britischer kann ein Abend wohl nicht mehr werden. Und ein wirkliches gutes Essen von Zeit zu Zeit als Abwechslung zum Bootsalltag hebt die Laune doch enorm!
Auch am morgen drauf kann ich mich an den Anblicken dieses ruhigen Platzes – den ich sogar ganz für mich alleine hatte – nicht sattsehen. Für mich ist Loch Oich nicht nur der geographische Höhepunkt des Kanals. Tatsächlich hat es mir an der ganzen Strecke nirgendwo besser gefallen.

Dementsprechend kann ich mich dann auch erst gegen Mittag von meinem Lieblingsplatz lösen und dümpel auf dem Kanal dem nächsten See entgegen. Loch Lochy, also quasi „Seeiger See“ oder so… Auf dem Kanalstück bis dahin sehe ich kaum mal die Sonne, so hoch stehen die Fichten auf beiden Seiten des Ufers. Die üppige Vegatation von Loch Oich zieht sich fort und so fahre ich fast wie durch einen ganzen Wald.

Dem kurzen Kanalstück folgt dann recht schnell Loch Lochy. Die Strecken auf den schottischen Lochs überwiegen auf dem Caledonian Kanal nämlich deutlich. Nur etwa ein Drittel der Strecke verläuft in Kanalstrecken, der Rest auf den Seen. Angekommen auf dem seeigen See fällt mir vor allem eines auf. Schon wieder sind die Berge auf beiden Seiten des Lochs höher geworden. Laut Karte geht es regelmäßig bis zu 900m rauf. Man kann sich kaum vorstellen wie gigantisch das tatsächlich aussieht. Ohne Vergleichsobjekt mit bekannter Größe kann man nie sagen ob die Berge 50m hoch sind und nur wenige hundert Meter entfernt, oder eben fast einen Kilometer hoch und mehrere Meilen weit weg. Erst wenn beispielsweise ein Boot irgendwo im See zu sehen ist fällt einem auf wie riesig die Landschaft hier tatsächlich ist. Ganz am Ende des Lochs kommt dann sogar der Sockel von Ben Nevis in Sicht. Der sagenumwobene höchste Berg Großbritanniens dessen Gipfel an 300 Tagen im Jahr von Wolken umgeben ist. Eine wirklich eigenartige Szenerie. Von meinem Liegeplatz für die kommende Nacht an der Gairlochy Schleuse habe ich den perfekten Ausblick auf die Bergkette. Wenn mir jemand erzählen würde, dass das die Alpen sind, ich würde es glauben. In kühlen Wintern soll es dort sogar ein kleines Skigebiet geben. Mit dem Boot in den Alpen. Auch mal was Neues…

Wieder zu Hause

Und zurück ins Wasser gerutscht

Bloggen ist frei sein. Nicht bloggen ist blödes Multitasking. Die Welt dreht sich immer schneller. Immer mehr Dinge soll jeder gleichzeitig machen. Ich frage mich wie das ohne Computer war, erinnere mich daran, dass an meinem Arbeitsplatz ein Telefon stand mit Wählscheibe. Mann, war das Leben & Arbeiten damals entspannt gegenüber heute. Aber ich will mich ja nicht beschweren. Nur ich komme einfach nicht mehr zum Schreiben, weil alles was Kohle bringt wichtiger ist. Alles dreht sich, wie immer um Geld. Schade eigentlich.

Wäre Jan nicht, würde gar nix mehr klappen. Mal ehrlich. Angekommen in Stockholm geht es als erstes wieder um Geld. MARLIN ist blitzeblank und mit neuem Antifouling versehen. Um ins Wasser zu kommen wollen die erst mal Geld sehen. Komisch was. Siehe oben. Ist das grade erledigt, fährt uns Anders mit seinem Riesengabelstappler wieder die Rutsche runter ins Wasser. Die Frohnatur ist er eigentlich nicht. Ganz im Gegenteil. Aber ich bin ja nun mal Profiskipper. Gewusst wie habe ich aus dem Duty Free ein paar Flaschen hochprozentigen Schnaps mitgebracht. „Wie war Dein Urlaub Anders? Schau mal. Hier ist eine Flasche Havanna Rum für Dich!“ Anders, dem Schlechtgelauten, nehme ich den Wind aus den Segeln. Plötzlich geht alles ganz einfach. Wir dürfen am Dock unsere Batterien einbauen. Anders lächelt sogar mal. Sie drehen das Schiff und jemand bringt die DHL Kostet auch nix. Wunder gibt es auch noch. Als gibt es Frühsport. Acht neue Batterieblöcke mit je 100Ah sind auszutauschen. Wer meint das ist ein Kinderspiel, der ist falsch gewickelt. Die neuen haben die gleichen Maße, aber jeder Block wiegt 35kg. Es ist schweißtreibend. Am Abend sind alle drin. Jetzt wieder verkabeln und 10 Jahre Ruhe. Solange könne die neuen leben, wenn man gut behandelt.

Wir schwimmen wieder und das ist gut. Am Samstag kommt die neue Crew und es geht weiter nach Petersburg. Das Deck und Innen sieht aus wie Hulle. Überall der Dreck von der Werft. Man kann sich quasi totputzen, was Jan’s und Micha’s Lieblingsbeschäftigung ist.

 


 

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Rasanter XXL-Jolli mit Deckssalon

Besonderes Boot "Bluesound"

In der „Bluesound“ aus der Schweiz sind gleich mehrere Bootstypen aufgegangen: die Gene vom Jollenkreuzer, gepaart mit den Annehmlichkeiten eines Tourers

Deutsche Teams bei ORC-EM in allen Klassen auf Medaillenkurs

ORC-EM 2017: <p>
	ORC-EM 2017</p>

Das jüngste Ausrufezeichen hinter die bislang guten Leistungen vieler deutscher Crews bei der ORC-EM setzten am Samstag die „Tutima“-Frauen mit ihrem Tagessieg