Kategorie: News & Blogs

Rawson 30 – SV Marianne – for sale € 16.000

SEGELNDES GEMÄLDE MIT SCHIFF
Ich kenne die SV Marianne solange, wie ich Ben Schaschek kenne, der mit ihr fünf Jahre um die Welt gesegelt ist. Ein Schiff, das in seinem ersten Leben vermutlich keine Idee hatte, was man in seinem zweiten Leben mit ihr anstellen würde.

Die Marianne wurde in Australien von zwei junge Männern – Ben und Hannes – zur Heimat auserkoren, die eigentlich nur einen preiswerten Untersatz für die Rückreise in die Heimat suchten, die sie ergo kauften, sich sodann von ihr das Segeln beibringen liessen und fortan für lange Jahre als schwimmendes Dach über den Köpfen dienen sollte. Sicher gibt es weltweit wenige Schiffe, die als Kulisse in unzähligen genialen Videos verewigt wurden, denn sie wurde zur Kernzelle der SAILING CONDUCTORSAuf diesem Schiff wurde eine internationale Künstlergemeinde, die einander zumeist nie gesehen hatten, elektronisch miteinander verwoben und verewigt, wie es zuvor vermutlich niemand je für möglich gehalten hatte. Die Tondokumente und wundervollen Videos sprechen für sich, sie sind zu Highlights geworden, bei denen man träumen kann. Ich auch!

Ben ist seiner Marianne treu geblieben bis gestern, als er mir berichtete, dass er nun mit Elena – Achtung, kein Schiff, hingegen ein lebendiges freundliches Wesen an Ben´s Seite – zu neuen Ufern unterwegs sei, weil seine Träume von einem Leben zu Zweit nun ins Fliegen geraten … die beiden wollen ganz auf dem Wasser leben, nachdem Ben einige Zeit in Frankreich gelebt und dort gearbeitet hat.
Elena und Ben haben die vergangenen Wochen – fernab einer von Corona gebeutelten Welt – in wundervollem Wetter rund um ihren Anker in der Algarve verbracht, und allen Ernstes beschlossen, der Marianne zu einem neuen Eigner zu verhelfen. Darum ist dies nun ein Tinder Angebot zu einer neuen Beziehung für Marianne … ein Angebot, dass man nicht wegwischen kann, wenn es über das Auge bereits ins Herz hineingerutscht ist. Marianne möchte – oder muss! – sich neu verlieben!

Solider Langkieler Baujahr 1976, 9,14 x 2,74 x 1,60, 6.000kg
Die Marianne ist ein besonderes Schiff, zwar 44 Jahre alt, gleichwohl mit 6.000KG Lebendgewicht solide gebaut, in einem vergleichbar guten Zustand, und für sofortige grosse Reise komplett ausgerüstet.
Besonderer Leckerbissen:
Neben einem wundervollen Gemälde, das nicht extra berechnet wird, wurde erst vor kurzem für neue Ausrüstung folgendes investiert:
Solé Diesel, Windpilot, Parasailor, Windmesser und AIS, Solarpanel

Kaufpreis € 16.000 ein Preis, an dem keine Maus einen Faden abbeissen sollte, weil er ernst gemeint ist.

Kontakt: Ben Schaschek,
[email protected]
+49 1573 28 58 556

oder auch gern
Peter Foerthmann
[email protected]
+49 40 652 52 44

Viva la Vida!

Bavaria Vida

Soll im September auf dem Wasser vorgestellt werden: die Bavaria Vida 33 © Bavaria Yachts

Inga und die Maus

DIE GESCHICHTE MIT DER MAUS

Die Maus

SV Midnight – Niki + Ben Coulson UK

ST.KITTS TO UK – 48 DAYS AT SEA
Hello Peter, How are you getting on? We arrived in UK on 5 june after 48 day passage from St Kitts ,.. direct. Nice trip with calms and good fishing and latterly some strong and cold winds between the Azores and the UK. Yesterday, my wife Niki was asked by about our self steering. The man is having a 50 foot boat custom built by the Elephant boatyard ( Nigel Irons design). We highly recommended your equipment as well as your exceptional personal service and attention to detail. We are leaving UK in a few weeks.
Best wishes, Ben  

Zweimal 33 Jahre am Steuer

Werner Dornscheidt und Jürgen Tracht

Werner Dornscheidt (l.) und Jürgen Tracht © Messe Düsseldorf / BVWW

Au revoir, Gambier!

Mo.,29.Jun.20, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva, Tag 2220, 20.254 sm von HH

Nach fünf Monaten Dauer-Camping auf Gambier geht es nun weiter. Am Donnerstag bietet sich auf der Rückseite von Starkwind ein gutes Wetterfenster, um nach Hao zu kommen. Fünf Monate Gambier plus zwei Monate aus dem letzten Jahr – damit ist Gambier unser absoluter Spitzenreiter in Sachen Daueraufenthalt.
Inzwischen ist es ‚bitterkalt‘ geworden. Zumindest an Bord. Doppel-Fleecejacken-Pflicht ab Dämmerung, mehrere Decken beim Schlafen, Socken, heißer Tee. Und mein Duft-Kokosöl (dem Schönheits-Geheimnis der Polynesier für zarte Haut) ist hart gefroren. Dies macht es erst ab 20 Grad oder weniger. Diese Kälte bringt der Wind aus Süd-Osten, der ungebremst aus der Antarktis kommt.

An Land merkt man nicht ganz so viel davon. Unsere Wanderungen sind schön wie eh und je. Beim Abschieds-Gang gestern haben wir festgestellt, dass Gambier nur ein i-Tüpfelchen vom Paradies entfernt ist. Dieses Tüpfelchen ist das garstige Französisch. Es wäre so viel netter und einfacher, wenn hier Englisch oder zumindest Spanisch gesprochen würde. Und die Versorgungslage könnte etwas abwechslungsreicher sein.
Sieben Monate Gambier. Keine Weg, den wir nicht gelaufen wären. Mehrfach. Wir dürften hier so um die 300 Kilometer zu Fuß zurück gelegt haben. Das merken auch die Schuhe. Achims Sohlen haben Löcher. Meine Sandalen hat Achim mit der Hand-‚Nähmaschine‘ für die Segel genäht. Ersatz für kaputte Schuhe: Fehlanzeige.Unsere Versuche etwas, was uns fehlt zu bestellen, sind ins Leere gelaufen.

So kann der Shop schon mal aussehen, wenn das nächste Versorgungsschiff überfällig ist

Normaler Anblick in der Frischetheke – Butter, ein, zwei Sorten Käse – viel mehr ist nicht zu holen

Tränen in den Augen bei den Süßigkeiten – gut für die Figur – schlecht für die Laune ;-)

Hao also. In zwei Tagen geht es los. Dort waren wir zwar auch schon zweimal, aber der Zahnarztbesuch geht vor. Wir werden drei, vier Tage brauchen und von unterwegs berichten.

Auf Wiedersehen Gambier, au revoir, goodbye, nana! Der Abschied fällt nicht leicht.Mit ein paar Bildern unser schönen Zeit vor Ort sagen wir ‚Tschüß‘.

Mount Duff, der höchste Berg in Gambier 450 Meter hoch – von See aus gesehen

Der Mount Duff von der anderen Seite

Achim lächelt seine Höhenangst weg – erfolglos!

Der Grat hat es schon in sich – steil geht es rechts und links runter auf einem drei Meter breiten Pfad

Immer wieder gab es was Neues zu entdecken

Blätter so groß wie eine Tischtennisplatte

Junge Krieger im Wald

Nette Bekanntschaften unterwegs – leider hapert es immer wieder an einer gemeinsamen Sprache für Informations-Austausch

Idylle: Thomas und seine Hunde im Einklang mit der Natur

Kindertransport zur Kirche am Sonntag – die jungen Damen haben uns unter großem Gekicher mit der Ghetto-Faust begrüßt.

 

 

SV Draumen – Therese +Giovanni Del Bono ITA

COLIN ARCHER PERFORMED BY WINDPILOT
Ciao Peter, Colin Archer Draumen has got the ideal symbiosis! The tiller pilot and the windpilot are working together fantastically i.e. in the Med during light airs. This system permits to steer a boat of 17000kg. My compliments to your design.
With our sincere thanks
Giovanni Del Bono SV Draumen

Start für eine ganz spezielle Interboot

Interboot 2019

Fällt aus: Sunset-Cruising auf dem Bodensee mit Start vom Interboot-Hafen © Messe Friedrichshafen

Wer die großen Schiffe aufs Meer bringt

Wolfgang Thos bugsiert die neuen Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft über die schmale Ems zum Meer

Wolfgang Thos bugsiert die neuen Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft über die schmale Ems zum Meer © Meyer Werft

Hardware on the Rocks

Axiom beitragsbild

© Raymarine

Schiffe der Nationen – USA

EINFLUSSFAKTOREN – KAUFBERATUNG

USA

Das muss ich unbedingt nochmal machen!

© Alexander Champy McLean/LennartBurke-Sailing