Archiv der Kategorie: News & Blogs

Sail GP: Wie die schnellsten Segelboote der Welt funktionieren – Jet-Cockpit

Sail GP, F50

Tom Slingsby erklärt, wie die F50-Katamarane ins Fliegen kommen. Trimmer und Steuermann kontrollieren die Sportgeräte per Joystick, Knöpfen, Pedale und Drehgriffen. Weiterlesen

Snubb-Air-Winch: Die Rückkehr des Knarrpollers

Harken Snubb Air Winch

Harkens neue Winsch ist flach und leicht. Der große Durchmesser soll beim gefühlvollen Fieren helfen, wer Kurbeln will braucht einen Adapter

Welches Kaufcharter Modell passt?

Charterflotte: <p>
	Charterflotte am Steg</p>

Wer eine Yacht kaufen und verchartern will, findet einen riesigen, unübersichtlichen Markt von Angeboten vor. Ein Seminar will wertvolle Tipps geben.

IMOCA: Sechs Vendée Foiler-Neubauten – Volvo-Veteranen sind skeptisch

Route du Rhum, Qualifikation

Die IMOCA-Klasse erkennt einen „Neubau-Boom“ für die Vendée. Mit dem Volvo-Ocean-Race hat das wohl wenig zu tun. Crews brauchen andere Boote und es wird teuer. Weiterlesen

Eine Schwalbe, die viel kann

LiteXP: Bei wenig Wind wird gerudert

Ziel war es, ein Boot zu entwickeln, das sowohl unter Segeln, als auch mit Muskelkraft betrieben werden kann. Die französische Liteboat-Werft, die dieses Projekt angestoßen hat, ist Spezialist für den Bau schneller Ruderboote. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie einen Skiff-Rumpf als Grundlage genommen hat. Ausgerüstet mit einem Rollsitz und Fußschlaufen kann die LiteXP-Jolle bei wenig Wind oder Flaute gerudert werden. Die teilbaren Ruder können unter Deck gestaut werden. Segelfähig ist die LiteXP, sobald der unverstagte Mast aufgestellt und das Großsegel angeschlagen ist. Einen Baum gibt es nicht. Getrimmt wird über Großschot und Cunningham. Kommt im Laufe des Segelausflugs zu viel Wind auf, kann die Segelfläche verkleinert werden, indem der untere Teil des Großsegels aufrollt und mit einem Reißverschluss gesichert wird. Als Vorsegel dient ein Gennaker, der direkt am Bugbeschlag angeschlagen wird.

Technische Daten

Lüa: 6,00 m
Breite: 1,80 m
Tiefgang: 0,15 – 1,20 m
Gewicht: 180 kg
Preis: ab 24.990 Euro

Die Geschichte der boot Düsseldorf

Als 1969 die erste boot Düsseldorf ihre Tore öffnete – damals noch in einer einzigen Halle auf dem alten Messegelände an der Fischerstraße – hatte so mancher seine Zweifel, ob eine Wassersportausstellung im Binnenland neben zwei weiteren Veranstaltungen dieser Art in Deutschland Bestand haben könnte. Der Lübecker Horst Schlichting, Gründer des Fachmagazins segeln und später der Segler-Zeitung, deren langjähriger Chefredakteur und Herausgeber er war, sah jedoch als passionierter Segler und als selbsternannter Mann „fixer Ideen“ eine Perspektive. Und so überzeugte er Kurt Schoop, damals Chef der Düsseldorfer Messegesellschaft, von seiner Vision einer Bootsausstellung in der bevölkerungsreichsten Region Deutschlands fern der Küste. Die anfangs bescheidene Veranstaltung mauserte sich im Laufe von 50 Jahren zur größten Wassersportmesse der Welt, die heute unter schützenden Hallen­dächern auf dem Messegelände entlang der Stockumer Kirchstraße, der Beckbuschstraße und des Rheins alle Facetten der Branche umfangreich abbildet.

Horst Schlichting überzeugte Kurt Schoop, damals Chef der Düsseldorfer Messegesellschaft, von seiner Idee einer Bootsausstellung fern der Küste

Heute füllt die boot immer Ende Januar für neun Tage riesige Hallen, die vor allem für weltweit bedeutende Leitmessen für Investitionsgüter aus vielen Industriebereichen – wie beispielsweise Druckindustrie und Kunststofftechnik – gebaut wurden. Die Düsseldorfer Messegesellschaft, heute mit Werner M. Dornscheidt und Hans Werner Reinhardt an der Spitze, hat stetig in einen perfekten Schauplatz und eine perfekte Organisation investiert und sich damit weltweit einen hervorragenden Namen erarbeitet. Hallentore und hohe Decken bieten selbst großen, bis zu 40 m langen Yachten genügend Raum. Für ganz große Modelle, für die ein Straßentransport zu aufwendig ist, wurde 1980 ein bis zu 120 t tragender Travellift angeschafft, der sie direkt aus dem Rhein in die Hallen transportiert. Getauft auf den Namen Big Willi, erinnert er an Willi Weyer, den langjährigen nordrhein-westfälischen Minister und seinerzeitigen Präsidenten des Deutschen Sportbundes. Und für noch schwerere Yachten wird seit 2016 ab Rotterdam eine Pontonflottille organisiert, von der die schweren Yachten auf speziellen Hubwagen sicher zu ihrem Standplatz in die Halle transportiert werden.

1970 machten Damen in maritimem Outfit auf die Messe aufmerksam

Ab 1970 entwickelte Abdul-Rahman Adib, zuerst als Projektreferent, ab 1978 als Projektleiter mit seinem Team mit viel Engagement, Tatendrang und Ideenreichtum die boot von einer reinen Boots- und Zubehörausstellung zu der internationalen Leitmesse in ihrer heutigen Ausprägung mit umfassenden Angeboten rund um den Boots- und Wassersport. Viel diplomatisches Geschick war gefragt, um letztendlich alle Wünsche und Ideen der Aussteller und Besucher zu erfüllen. Dazu gehörten auch Kooperationen mit den Medien, wie beispielsweise die Einbindung von TV-Sendungen wie das Aktuelle Sportstudio, das während der boot Sendungen direkt am und im Wasserbecken in den Aktionshallen produzierte, sowie die Förderung des breiten Wassersports außerhalb der Messe, beispielsweise bei Segelevents.

Schon in den 1970er Jahren konnte auf der boot in den Messe­hallen gesegelt werden. Ein Highlight der damaligen Zeit

2009 übernahm Goetz-Ulf Jungmichel die Teamleitung. In seine Zeit fällt die Hinwendung der boot zu einer Erlebnis-Veranstaltung unter dem Motto „360 Grad Wassersport“. Das Konzept bewegte die Menschen, Sonderschauen und Aktionen luden zum Mitmachen ein, und es gelang, die boot auf hohem Niveau als die weltweite Nummer Eins unter den Wassersportmessen zu etablieren, während andere Veranstaltungen rund um den Globus mit starken Einbußen zu kämpfen hatten. An das Erfolgskonzept von Adib und Jungmichel knüpfte 2016 der heutige boot Director Petros Michelidakis an, der die gute Zusammenarbeit mit den erfahrenen Marktteilnehmern im Messerat und mit dem Bundesverband Wassersportwirtschaft fortführt, die er bei seinem Start als einfach genial bezeichnete. Petros Michelidakis intensivierte den Mitmach-Faktor, weitere Informationsrunden und strukturierte den B2B-Sektor für Fachbesucher aus aller Welt. Mit Erfolg: Rund 70.000 der über 247.000 Besucher der letzten boot kamen aus dem Ausland, aus 102 Ländern. Und mehr als 2.000 Journalisten berichteten von der Megaschau am Rhein.

Die boot hat früh auf das Konzept gesetzt, einzelne Hallen zu bestimmten Themen­komplexen zu bilden

Zur 50. Auflage der boot werden vom 19. bis 27. Januar 2019 erstmals mehr als 2.000 Aussteller erwartet. In 16 Messehallen wird auf 220.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche eine gigantische Erlebniswelt rund um das Thema „360° Wassersport erleben“ geschaffen. „Die boot Düsseldorf ist die einzige Messe weltweit, die diese Vielfalt umfassend präsentiert. Mit Herstellern aus erwarteten 70 Ländern aus allen Teilen der Welt zeigen wir hier eine einzigartige Produktvielfalt. 1.500 Segel- und Motorboote haben auf der boot ihre Messeheimat“, erläutert boot Director Petros Michelidakis. „Damit ist die boot ein anerkanntes internationales Branchenevent mit B2B-Charakter. So nutzen zum Beispiel Entscheidungsträger großer Charterunternehmen die Messe, um sich ein umfassendes Bild vom Markt zu machen, direkt mit den Herstellern in Kontakt zu treten und vergleichen zu können.“ Mitmachen und erleben heißt es für Besucher in den Themenwelten mit Programm und Aktionen, Stars und Gästen auf den Bühnen, Vorträgen und Workshops mit Experten. Diese von der Messe Düsseldorf arrangierten Sonderschauen widmen sich dem Segeln, Motorbooten, Superyachten, Trendsportarten, Tauchen, Urlaub und Charter, dem Refit, der Yachtausrüstung, dem Angeln und dem Kanusport.

Die neueste Ausrüstung war schon immer ein wichtiger Bestandteil des Messekonzeptes

Mit ihren 50 Jahren ist die boot bis heute jugendlich und frisch. „Unser Ziel ist es, immer ganz nah am Markt zu sein und die aktuellen Trends auf der Messe umzusetzen beziehungsweise selbst zu kreieren“, so boot-Chef Michelidakis. Ein Beispiel: das spektakuläre Tow-In Windsurfen im 60 Meter langen Flatwater-Pool. Auch die stehende Riesenwelle „THE WAVE“ ist so ein Trendsetter.

Doch die boot ist nicht nur ein bedeutender Marktplatz für die Branche, seit vielen Jahren beteiligt sie sich auch aktiv an Projekten zum Schutz der Meere. Daraus sind inzwischen Aktionen wie der „ocean tribute Award“ oder die „love your ocean“ Kampagne entstanden, die eine hohe Medienresonanz erzielen und die Aufmerksamkeit der Menschen auf dieses hochbrisante und wichtige Thema lenken. So ist die britische Seglerin und Meeresaktivistin Emily Penn für die boot Düsseldorf als prominente und erfolgreiche Botschafterin am Start. Und seit zwei Jahren präsentiert der „love your ocean“ Stand auf der Messe Maßnahmen und Ideen für den Meeresschutz, berät über die Qualität des Wassers oder lädt Kinderforscher zum Mitmachen ein. Projekte und Initiativen aus der ganzen Welt, die sich für den Schutz der Meere einsetzen, können sich für den „ocean tribute Award“ 2019 auf dem Portal oceantributeaward.boot.de bewerben. Mitstreiter bei dieser Initiative sind die monegassische Fürst Albert II Stiftung, die Deutsche Meeresstiftung sowie als Sponsor der Tauchscooter-Hersteller Seabob.

Heute werden Superyachten über den Rhein verholt und in die Messehallen transportiert

An Fachbesucher richten sich die Einladungen zu speziellen Fachveranstaltungen und Meetings wie beispielsweise das International Breakfast Meeting der European Boating Industry am Dienstag früh, bei dem wirtschaftliche Aspekte der Branche mit einem Charterschwerpunkt im Mittelpunkt stehen, das Marina Symposium des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft für Hafenbetreiber, der Workshop boot Interior und die Agents Night für Vercharterer am Donnerstagabend.

Die konsequente thematische Gliederung der einzelnen Hallen nach Angebotsschwerpunkten wird von den Besuchern hoch geschätzt. „Wir sind seit Jahrzehnten auf der boot vertreten, da wir dort den besten Kontakt zu Endkunden herstellen können und in den neun Tagen Beziehungen zu unseren gewerblichen Abnehmern pflegen“, sagt Robert Marx, Geschäftsführer des Hamburger Zubehör- und Motorengroßhändlers Friedrich Marx und Präsident des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft. „Die boot hat sich zum stärksten Marktplatz für uns entwickelt. Der Service der Messe und das positive Feedback suchen ihresgleichen.“

Zum 50. Geburtstag verpassten die Düsseldorfer der Anzeigenkampagne mit dem Motto „Follow the Call“ einen globalen Anstrich, indem man die Motive der elf Emotionen weckenden wassersportlichen Leidenschaften internationalisierte. Die diversen Facetten des Wassersports präsentieren sich vor Traumkulissen – wie in der Karibik oder im Yellowstone Nationalpark, wie in der Bay von San Francisco unter der Golden Gate Bridge oder vor der Skyline von Manhattan – Kulissen, die ihrerseits Sehnsüchte wecken.

Sailing Champions League: Die Aussies und Kiwis kommen – mit Frauen-Quote

Sailing Champions League

Die Sailing Champions League ist in Ozeanien angekommen. Das Kick-Off-Event startet im April in Sydney. Die besten Vereine aus Downunder starten dann auch beim Finale in St. Moritz. Weiterlesen

Vetus: Querstrahler mit Ladegerät

Vetus präsentierte auf der METS Amsterdam eine innovative und noch leistungsfähigere Version seines preisgekrönten Bow Pro-Triebwerks, das Bow Pro Boosted. Die neuen, vollproportionalen bürstenlosen Modelle, die mit einer hauseigenen intelligenten Motorsteuerung ausgestattet sind, bieten alle Merkmale der Bow Pro-Serie mit einer zusätzlichen Verstärkungsfunktion, die das Leben für noch mehr Bootsbesitzer einfacher macht.

Die neue Serie 57-130 der Triebwerke des Modells Bow Pro Boosted 57-130 verfügt über ein internes Ladegerät, das es dem Motor ermöglicht, die Leistung bis auf das Doppelte der Spannung zu steigern. Das Bow Pro Boost Thruster kann an 12V oder 24V Stromversorgungen angeschlossen werden. Wenn das Strahlruder nicht in Gebrauch ist, lädt das eingebaute Ladegerät die Batterie automatisch auf und verdoppelt damit laut Hersteller ihren Wert sowohl als Triebwerk als auch als Ladegerät.

Neben dem Anschluss an das interne Ladegerät regelt die Vetus-Motorsteuerung auch die wartungsfreien, bürstenlosen Induktionsmotoren, sind daher sehr leise und die Laufzeit ist nur durch die Größe des installierten Batteriepacks begrenzt.

Per Joystick kann der Benutzer die Leistung exakt dosieren. Bow Pro Strahlruder, die mit CANBUS-Protokoll arbeiten, verfügen über zwei verschiedene Bedienfelder – das vollproportionale Basis-Panel und das vollproportionale Panel mit lokaler und Hold-Funktion für einfaches Andocken, indem das Boot per Querstrahlruder an der Pier gehalten werden kann, um die Crew abzuholen oder einhand festzumachen. Alle Modelle der Serie kombinieren die bewährte Vetus-Elektrotriebwerkstechnologie mit dem extrem leisen RimDrive, um einen nahezu geräuschlosen Betrieb und eine präzise proportionale Steuerung zu ermöglichen.
www.vetus.com

Jules Verne Trophy: Nach 2,5 Monaten Wartezeit – “Spindrift 2” startet heute um die Welt

Spindrift, Guichard

Yann Guichard löst heute die Leinen, um mit dem 40 Meter Trimaran „Spindrift 2“ unter 40 Tagen um die Welt zu rasen. Für einen neuen Jules-Verne-Rekord muss er einen Schnitt von fast 27-Knoten erreichen. Weiterlesen

Neues Ölzeug von Plastimo

Plastimo Activ "Monin"-Skipperin Isabelle Joschke

Das Activ‘ soll Segler auch bei schlechtem Wetter trocken halten. Zudem ist die Hose modular gestaltet und bietet viele Verstellmöglichkeiten

boot-Premieren: kleine Boote und Jollen

Speedlounger 8500

Jollen, Strandkats, Sportboote oder Daysailer. Die kleinen Boote sorgen vor allem in der Halle 15 für eine bunte Vielfalt. Unübersehbarer Trend: Boote mit Foils