Archiv der Kategorie: News & Blogs

Nord Stream Race 2020 fällt aus

Die Gesundheit aller Seglerinnen und Segler, Gäste und Zuschauer, Mitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der teilnehmenden und organisierenden Vereine hat für die Organisatoren des Nord Stream Race und ihre Partner Gazprom und Nord Stream AG weiterhin oberste Priorität. Die Entscheidung, das Rennen auf 2021 zu verschieben, wurde dennoch schweren Herzens getroffen. “Gerade in diesen Zeiten wollten wir ein Zeichen für den Sport und den internationalen Zusammenhalt setzen. Wir waren bis zum Schluss hoffnungsvoll und haben deshalb lange an dem Rennen festgehalten. Unter den aktuellen Bedingungen möchten wir jedoch unserer Verantwortung für die Gesundheit aller Beteiligten und auch der Gesellschaft gerecht werden”, sagt Alexey Zaytsev, Managing Director der Nord Stream AG, Partner des Nord Stream Race.

Vladimir Liubomirov, Kommodore des ausrichtenden St. Petersburg Yacht Clubs, erläutert die Entscheidung: “Die verbindenden Momente des Zusammentreffens in jedem teilnehmenden Land wurden in den vergangenen Jahren zu einem ganz besonderen Teil der Regatta. Wir waren uns einig, dass die Regatta ohne diese einzigartige und besondere Komponente und ohne die vielen Inshore Races kaum ihrem Anspruch und sportlichem Niveau hätte gerecht werden können.”

Nachdem die Entscheidung für die diesjährige Regatta getroffen wurde, konzentrieren sich die Partner und Organisatoren nun auf die Planung für die 9. Ausgabe der internationalen Langstreckenregatta im Jahr 2021.

Olympia-Vorbereitung: 470er-Männer trainieren in Spanien für letzte Chance – WM abgesagt

Olympiasegler haben es nach Verschiebung der Spiele auf 2021 nicht leicht mit ihrer Trainings- und Lebensplanung. Besonders die 470er-Männer. Zwei deutsche Teams geben in Santander Gas. Weiterlesen

Elf Mann über Bord

Havarie Segelkutter: <p>
	Der auf der Wismarbucht gekenterte Kutter beim Einschleppen in den Hafen</p>

Eine Tour mit einem Segelkutter fand gestern in der Wismarbucht ein abruptes Ende: Das Boot kenterte, die Crew fiel ins Wasser. Alle wurden aber rasch gerettet

NEU: Charteryacht finden über Meta-Buchungsplattform

YACHTFOCUS ist bekannt als Plattform für Gebrauchtboote. Doch jetzt können dort auch Charterschiffe gefunden werden. Eine Suchfunktion erleichtert das Auffinden, langes Suchen entfällt. Derzeit befindet sich die Plattform noch im Aufbau, reinschauen lohnt dennoch

Wunschrevier, Anzahl Kojen, Motorboot oder Segler und Wunschzeitraum auswählen, schon hat man eine Auswahl an Schiffen die in Frage kommen. Leichter geht nicht. Die Übersetzung ist teils noch etwas ulkig, aber alles ist bestens verständlich und übersichtlich. Der Vorteil: Durch einen Link zum Buchungssystem kann die Verfügbarkeit direkt abgefragt werden. Hier lohnt es mithin, einen Blick zu riskieren, wenn man ein Schiff sucht, wegen der prima Übersicht. Über die Qualität der Schiffe oder die Abwicklung beim Vercharterer sagt die Plattform jedoch nichts aus.

Wer sich einmal ein Bild machen oder vielleicht gleich den nächsten Urlaub planen möchte, der findet die Website hier.

Het bericht NEU: Charteryacht finden über Meta-Buchungsplattform verscheen eerst op Stegfunk.de | Wassersport. Holland..

Yachtcharter – Tipps & Tricks: Leitfaden für die Charterbuchung

Doch noch die Chance auf einen Chartertörn nutzen? Aber wie finde ich das richtige Revier, das richtige Boot für mich? Und welche Fehler sollte ich bei der Buchung vermeiden, auch in Zeiten von Corona? – Anzeige – Weiterlesen

Wie bei Robinson: Segler durch SOS-Zeichen am Strand von einsamer Insel gerettet

Drei vermisste Segler sind von der australischen Marine mit Unterstützung der US-Luftwaffe auf einer einsamen Insel entdeckt worden, nachdem sie ein SOS in den Sand geschrieben hatten. Weiterlesen

Mehr Platz an der Sonne

Mehr Platz an der Sonne

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Nun aber wirklich:  Au revoir, Gambier!

Mi.,05.Aug.20, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva, Tag 2257, 20.254 sm von HH

Die Entscheidung ist gefallen, wir setzten alles auf eine Karte. Noch haben wir keine Genehmigung nach Neuseeland einreisen zu dürfen. Das Prozedere zieht sich und ist ein brutal formalistischer Akt, der seinen Gipfel in einem 24-seitigem Papierwerk gefunden hat und nun diversen Kiwi-Behörden vorliegt. Wir sind optimistisch, dass es klappen wird und daher geht es Morgen nach Tahiti!

Gestern sind wir noch einmal unseren Lieblingsweg gelaufen und die Augen tränen. Oh ja, hier könnten wir uns tatsächlich vorstellen zu leben. Das ist wahrscheinlich romantisch verklärt, denn die drei deutschen bzw. elsässischen älteren Herren, die auf Mangareva wohnen, zeigen in Gesprächen alle die gleichen Symptome: gepflegte Langeweile!
Wir sind aber sehr dankbar, dass wir die Lock-down-Zeit hier verbringen durften. Tief in unseren Herzen bleibt dieser Aufenthalt eingebrannt.

Aber es wird nun wirklich Zeit. Unsere Vorräte an Leckerlies sind am Ende. Wir haben kein Vollkornmehl und keine Getreidekörner mehr, Haferflocken sind alle und mal wieder ein paar Tomaten oder Gemüse, was nicht aus der Dose kommt, das hätte was. Es gibt seit Monaten keinen schwarzen Pfeffer zu kaufen – dafür in rauen Mengen ‚Ras el Hanout‘. Eine Gewürzmischung, für die ich in der Weltstadt Hamburg vor Jahren mal unendlich viele Läden abklappern musste. Verrückte Welt, diese Atolle.

Das Vollkorn wurde die letzte Zeit rationiert – ein Halb-Weißbrot und Halb-Vollkornbrot. Achim backt übrigens alle Brote – man, darüber bin ich soooo happy

Die Bordküche ist eintönig geworden: Der beste Kauf ist ein Huhn. Davon essen wir drei Tage. Ich habe alle Varianten durch, wie man ein Huhn verkochen kann: Hühnerfrikassee deutsch, asiatisch scharf, Curry indisch. Am ersten Tag gibt es die Keulen und die Flügel. Am zweiten Tag gibt aus den Rippen abgekocht eine Hühnersuppe und am dritten Tag die Brust, die ich am ersten Tag gleich mit brate. Nach zehn Tagen kommt ein neues Huhn. Zwischen den Hühnern gibt es (mindestens) einen Spaghetti-Tag, einen Kartoffelmus-Tag (für viel was anderes taugen die Kartoffeln nicht), einen Tag mit Eiern und zwei Hülsenfrüchte-Eintopf-Tage. Der Eintopf kann auch schon mal ‚aus Versehen vegan sein‘. Besonders beliebt beim Skipper.
Die Geschirrspül-Bürste ist inzwischen der Sammelpunkt für die Keime dieser Welt. Wir haben die Wahl – diese Ekel-Bürste behalten oder keine haben. Meine Flip-Flops haben Löcher. Dafür gibt es die Nachhaltigkeits-Ehrenmedaille am Greta-Zopf. Ich habe die Wahl – diese Flip-Flops oder keine.

Ich würde sagen, die sind fertig

Es ist problemlos möglich neue Batterien oder ein Solarpanel in Tahiti zu bestellen. Eine Mail an den richtigen Shop, die Kreditkarte gezückt und drei Wochen später liefert die Dinge das Versorgungs-Schiff. Aber die genannten Kleinigkeiten zu bestellen, ist uns nicht gelungen. Die Shops haben abgewunken für uns etwas zu besorgen und die gelangweilten Herren waren auch nicht hilfreicher. Es soll ‚fliegende‘ Moped-Fahrer in Tahiti geben, die Geschäfte und Supermärkte nach Nüssen und Spülbürsten abklappern, ein Paket schnüren und es auf einem Schiff aufgeben. Wir haben weder geschafft herauszufinden, wer das macht, noch was es kostet. Also haben wir aufgegeben. Die Einheimischen schicken sicherlich Freunde und Verwandte los, die diese Jobs übernehmen.

Obwohl wir am teuersten Platz unserer Reise leben, sind unsere Durchschnitts-Kosten ganz massiv gesunken. Da die Vorrats-Schränke leer sind, geben wir inzwischen über tausend Euro im Monat für Essen und Trinken aus. Mal ein Glas Gurken, ein Paket Kekse und das abendliche Bier hauen wirklich rein. Das war’s dann aber auch schon, was man hier an Geld ausgeben kann. Sprit für den Außenborder, Wäsche waschen und hin- und wieder eine Pizza, mehr geht nicht. Die fehlenden Ausgaben sind aber im Prinzip nur aufgeschoben. Das Schiff wird – gefühlt – nur noch von Provisorien zusammen gehalten. Was kaputt geht, bleibt kaputt oder wird irgendwie geflickt. Der abgebrochene Rückwärtsgang am Außenborder besteht jetzt aus einem alten Schraubenzieher und die gerissene Dichtung am Stöpsel für das Waschbecken in der Pantry ist durch einen Tupperdeckel ersetzt worden. Achim hat aus zwei Lesebrillen eine zusammengeschraubt und die kaputte Go-Pro liegt im Mülleimer. Unsere T-Shirts haben alle Flecken und aufgestickte Blümchen, die gefallene Maschen aufhalten sollen, unsere Shorts haben Flicken auf dem Hintern und wir benötigen dringend neue Bettwäsche, Kissen und Bezüge. Die Laken werden mit Kaltwäsche einfach nicht sauber und passen optisch zur Abwaschbürste. :mrgreen:

 

In Tahiti können wir Lebensmittel aufstocken und mal wieder essen gehen. Große Ersatzbeschaffungen, nach sechs Jahren endlich ein neues Handy und einen neuen Laptop, würden wir gerne bis Neuseeland verschieben.
Also, auf nach Tahiti – 850 Meilen – sieben bis zehn Tage. Morgen geht es los. Nun aber wirklich.

 

Präpariert für die Stadt. Für uns noch ungewohnt – wir sehen wie Sofakissen aus – Reste vom Stoff für Kopfkissenbezüge für die Schlafkoje

 

SUPs für Segler

2019 Charter Tuerkei_Lars Bollemod_-IMG_9922: <p>
	Speed z&auml;hlt beim Paddel-Spa&szlig; in der Bucht nicht. Auf Tour werden Normalos 4 bis 7 km/h schnell</p>

Kleine Boards passen gut in die Backskiste, fahren aber schlecht geradeaus und sind kippelig. Wir zeigen, womit es besser klappt. Kaufberatung im PDF-Download

World Sailing: Jahresversammlung des Weltseglerverbandes soll elektronisch stattfinden

Kim Andersen.
Covid 19 wirft den Plan von World Sailing durcheinander. Anders als geplant wird die Jahresversammlung nicht in Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate stattfinden, sondern auf Online-Wege über die Bühne gehen. Weiterlesen

Biskaya statt Azoren: erstes Kräftemessen der Mini-Segler

SAS en Baie de Morlaix: <p>
	Lennart Burke und seine Pogo 3 &quot;Vorpommern&quot;</p>

72 Solosegler im Mini 6.50 segeln ihre erste Regatta der Saison – drei Deutsche sind dabei. Statt dem offenen Atlantik warten anspruchsvolle Etappen

Jessica & Leonie – Folge 5: Gezeiten berechnen

Jessica & Leonie - Folge 5: <p>
	Jessica &amp; Leonie - Folge 5</p>

Die beiden Schwestern segeln immer noch in Irland, einem anspruchsvollen Gezeitenrevier. Klar, dass sie sich ein wenig mit Gezeitenlehre beschäftigen müssen