Archiv der Kategorie: News & Blogs

Durch Wasser und Wälder …

  Liebe Leser, wer unseren Tracker bei Marinetraffic verfolgt, hat schon gesehen: Wir haben unser übliches Revier in den Bahamas verlassen und uns nach Norden bewegt. Von Nassau aus sind wir zunächst nach West Palm Beach in Florida gesegelt, um…

Schmutzige Wäsche waschen

Am Anker, an der Wunschposition

Fast pünktlich kommt Taxi Boot Monika um sieben längsseits um meine Gäste abzuholen und nach Olaho an Land zu bringen. Bestimmt trockener und komfortabler als mit our Red-Dinghy MAYALENA. Nur Hana fliegt zwei Stunden später mit mir übers Wasser in die „Stadt“. Es wäre gelogen zu sagen, dass es schade ist, dass meine Gäste njach diesem insgeamt tollen Törn gegangen sind. Das liegt aber in der Natur der Sache: Weil Alleinsein, mein Ziel ist. Einfach nur alleine sein. Das Ziel habe ich erreicht und geniesse es in vollen Zügen. Ab morgen werde ich dann alle ganz schrecklich vermissen. So ist das.

Der erste Amtsakt nach vollzogenem Abschied ist Wäsche waschen. Früher als noch alles anders und besser war, hat man sich eine Emilia gesucht, die das für einen erledigt hat. Heute hat man eine Waschmaschine an Bord. Wir auch, aber einen defekten Wassermacher. Also dann eben doch: Wie früher. Ich frage den Tankwart nach Emilia und der sagt nur Inter Marche. Nach langem Suchen finde ich Emilia in Form von Emilio, der mich voll versägt. „Nur waschen machen wir nicht.“ Hier wird, gebügelt und gedampft und gereinigt. Ein Reinigungsinstitut. Ein abschätzender Blick in meine Wäschetasche. „Nächste Woche!“ „Teuer!“ „Geh zu Intermache. Die haben einen Waschsalon!“ Also doch was der Tankwart gesagt hat und ich mit den beiden Ikeataschen voll mit dreckiger Wäsche am Lenker des Bordfahrads zu Intermarche. Nix Waschsalon. Auf dem Parkplatz findet sich ein futuristischen Automat, an dem man direkt mit seinem Auto ranfahren kann. Eine Riesen Waschmaschine. So g roß, dass es ein Warnschild gibt, das davor warnt, dass man seine Kleinkinder nicht mitwaschen soll. Hallo? 18 kg bis 90 Grad für 8 Euro. Meine Emilia. Entspannt gehe ich dann einkaufen, Kaffee trinken, das freie WiFi geniessen. Umladen in den Trockner und ich stöbere schon mal im Baumarkt was es so gibt. Es gibt alles in Olaho. Alles was das Herz begehrt. Ich fühle mich nach langer, langer Zeit mal wieder als Fahrtensegler und nicht als Eigner eines Charterschiffes. Rechtzeitig komme ich zum Trockner zurück und der restliche Tag ist meiner. Eine Runde mit dem Bordrad. Durch die Stadt. Passt. Passt einfach. Alles da was man braucht. Der nächste Törn ist im September. Ich gebe erst einmal Halbgas.

Der Ankerplatz vor Culatra ist sicher wie Abrahams Schoß für die MARLIN. 40 Meter Kette auf 4 Meter Wassertiefe. Rundrum Sandbänke. Dutzende von anderen Schiffen mit netten Salty Dogs. Culatra. Da kann ich entspannt nächste Woche nach Flensburg fliegen. Ein Ticket habe ich nach Hamburg. 19 Euro mit Handgepäck. Das Taxi zum Flughafen kostet das Doppelte. Der Zug von Hamburg nach Flensburg auch. Der Plan scheint aufzugehen. So. Jetzt aber mal hurtig. Vier Betten habe ich schon frisch bezogen. Zwei fehlen noch.

 

Niederlande: auf Erkundungstörn rund ums Markermeer

Markermeer Holland 2018 MAM_MAB4254: <p>
	S&uuml;dlich des Damms, der IJsselmeer und Markermeer trennt, weist das &quot;Pferd von Marken&quot; Seglern den Weg</p>

Um das Markermeer reihen sich traditionsreiche Seefahrerorte, Fischerdörfer und moderne Städte – ein spannender Mix für einen Törn. Der Bericht im PDF-Download

Erster Startschuss vor der Kiellinie

Ab 10 Uhr werden schließlich die nach Yardstick vermessenen und die klassischen Yachten, die erstmals an der Aalregatta teilnehmen, starten. Über 300 Meldungen machen die Regatta nach Eckernförde wieder zu einem Vaasalauf des Wassersports. „Wir freuen uns über das große Interesse“, so Wettfahrteiter Ralf Paulsen. Insgesamt werden über 1900 Yachten mit 4000 Aktiven zur Kieler Woche (16. bis 24. Juni) erwartet. Mehr als 400 Starts stehen auf dem vielseitigen Kieler-Woche-Programm.

Für die ORC-Yachten ist das Welcome Race ein Warm Up für die folgenden Pre-Worlds, die von Montag bis Mittwoch ausgetragen werden. 35 Yachten aus neun Nationen haben für die Pre-Worlds im Rahmen des Kiel-Cups gemeldet. Mit einem Sieg bei der schwedischen Meisterschaft vor Marstrand scheint die „Immac Fram“ mit Steuermann Kai Mares für das deutsche Großevent gut gerüstet. In Schweden konnte die „Immac Fram“ (Italia 9.98) auch den aktuellen Europameister „Pro4U“, der auch in Kiel antritt, hinter sich lassen. An Bord der „Immac Fram“ segelten: Kai Mares (Steuermann), Florian Schlünder, Magnus Masilge, Sebastian Block, Daniel Hoffmann, Hendrik Arendt, Georg Leistenschneider und Ben Westphal.

Nach dem Auftakt der Bigboats folgen am Samstag ab 13 Uhr die Starts der 13 internationalen Klassen. Ab Mittwoch greifen die Segler/innen in acht olympischen Klassen, die Teilnehmer an der WM der Laser Radial, der EM der 2.4mR und Hansa 303 sowie der internationalen Klassen 420er, J/70 und J/80 ins Geschehen ein. Doch schon jetzt tummeln sich Olympiasieger und Weltmeister in Kiel, um sich auf die hochkarätigen Regatten vorzubereiten. Zu den Favoriten im olympischen 470er zählen ganz sicher Mathew Belcher/Will Ryan (Australien). „Das Feld ist sehr stark besetzt. Es wird schwer, den Kieler-Woche-Titel zu verteidigen“, so Mathew Belcher zurückhaltend. Der Australier ist schon eine Woche vor dem Start der 470er-Regatten in Kiel-Schilksee und trainiert. Der Gold- und Silbermedaillengewinner bei Olympischen Spielen ist auch aufgrund seiner engen familiären Bindung an Hamburg und als Mitglied des Norddeutschen Regatta Vereins Jahr für Jahr in Kiel am Start. Die Kieler Woche sei immer eine tolle Regattaserie, so Belcher, der mit dem Sieg des Weltcups am vergangenen Wochenende vor Marseille (Frankreich) im Gepäck gewohnt selbstbewusst angereist ist.

Beim World Cup in Frankreich verwiesen Belcher/Ryan die Spaniern Jordi Xammar Hernandez/Nicolá Rodríguez Garcá-Paz und die auch in Kiel startenden Japaner Kelju Okada/Jumpei Hokazono auf die Plätze. Gesamtfünfte wurden Malte Winkel (Schweriner Yacht Club) und Matti Cipra (Plauer Wassersport Verein).

Zusammen mit seinem Vorschoter Will Ryan und dem ukrainischen Erfolgstrainer Victor Kovalenko schwärmt Belcher von der Kieler Woche. Insgesamt vier Kieler-Woche-Siege mit drei verschiedenen Vorschotern mögen die Liebe zu Kiel noch erleichtern. Und so steht die Titelverteidigung in Kiel für 2018 auf dem Plan. Dafür reiste das Dreigestirn direkt aus Marseille nach Schleswig-Holstein.

In Kiel bekommen Belcher/Ryan es nicht nur mit der deutschen Elite zu tun, sondern auch mit den Viertplatzierten bei den Olympischen Spielen in Brasilien, Stuart MacNay/David Hughes (USA), sowie den frisch gekürten Europameistern und Olympia-Sechsten, Anton Dahlberg/Fredrik Bergström aus Schweden. Insgesamt 54 Crews aus 20 Nationen starten in Kiel.

Und während sich die Aktiven auf die Regatten in Kiel und danach bei der WM in Aarhus (Dänemark) konzentrieren, darf Kovalenko schon hin und wieder mit den Gedanken in Richtung Olympische Spiele 2024 schweifen. Er könne einer Entscheidung für eine 470er-Mix-Konkurrenz nichts abgewinnen, so der Erfolgstrainer zur Entscheidung des Weltsegler-Verbandes. Während die Einhand-Jolle Männer (Laser Standard), Einhand-Jolle Frauen (Laser, Radial), Zweihand-Skiff Männer (49er), Zweihand-Skiff Frauen (49erFX), Zweihand-Katamaran Mixed (Nacra17) gesetzt sind, soll die Zweimann-Jolle von den bisher getrennten Geschlechter-Disziplinen zu einer Mixed-Disziplin schrumpfen. Fraglich ist auch die Bootsklasse. Der 470er sei für ihn der kleine Star und die normale Entwicklung vom Segelnachwuchs aus dem Opti über den 420er zum 470er. Mit einer Reduzierung auf Mix oder gar einer Entscheidung für eine andere Bootsklasse würde das Leistungsniveau des Segelsports extrem leiden, so Kovalenko in Kiel.

 

Teil 1 (16.-19. Juni):

29er (Euro Cup, 18 Wettfahrten), 505er, Albin Expreß, Contender, Europe, FD, Folkeboot, Formula 18, Hobie 16, J/24, Laser 4.7, Laser Radial (Open), OK-Jolle (alle 11 WF.).

 

Teil 2 (20./21.-24. Juni):

Olympische Klassen (20.- 24. Juni/EUROSAF Champions Sailing Cup /10 WF + Medal Race): Laser Std. Männer, Laser Rad. Frauen, 470er Frauen, 470er Männer, Finn (+ Master-Wertung), 49er Männer, 49erFX Frauen, Nacra 17 Mixed.

Eurosaf Para Sailing EM (20.-24. Juni/10 WF): Hansa 303, 2.4mR (Open, mit Extra-EM-Wertung)

Internationale Klassen (21. – 24. Juni/11 WF): 420er, J/70, J/80, Melges 24.

Laser Rad. WM der Männer (20.-24. Juni).

 

Offshore (16.- 23. Juni)

Aalregatta (16./17. Juni), ohne Vermessung (Kiel-Rating) und Rendezvous der Klassiker.

Welcome Race (16./17. Juni): ORC Club I-IV, Albin Ballad, Multihull.

ORC Baltic Pre Worlds (Kiel-Cup/18.-20. Juni/9 WF): ORCi I-IV + IRC/Gemeinschaftswertung.

Senatspreis (21. Juni): ORC Club I-IV

Silbernes Band (22./23. Juni): ORC Club I-IV

Nord Stream Race (24. Juni) Swan 50

Patin a Vela: Segeln ohne Ruder – Spanischer Katamaran am Königshütte See

Der Düsseldorfer Andreas Bredendiek segelt seit neun Jahren mit dem traditionellen Patin a Vela Kat ohne Ruder in Spanien. Er führt am Königshütte See in Kempen in die Geheinmisse des „Soulsailings“ ein. Weiterlesen

Volvo Ocean Race: Dreifach-Gleichstand – Wie Brunel die wundersame Auferstehung gelang

Das unglaubliche Szenario beim Volvo Ocean Race ist tatsächlich eingetreten. Vor dem Finale liegen die ersten drei Boote punktgleich beieinander. Wie Bekking das Comeback schaffte. Weiterlesen

„Brunel“-Sieg macht VOR-Finale zu einem Thriller

Bei der Zielankunft in Göteborg/Schweden ließ „Brunel“ das Team „Mapfre“ nach einer Segelzeit von über vier Tagen mit zwei Minuten Vorsprung knapp hinter sich und zog damit nach Punkten mit den Spaniern gleich. Damit ist ein Dreikampf auf der finalen Etappe nach Den Haag programmiert, denn auch das drittplatzierte „Dongfeng“-Team liegt nur einen Punkt zurück, kann dazu am Ende noch auf einen Bonuspunkt für die beste gesegelte Gesamtzeit hoffen.

Mit dem Sieg auf der „Sprint-Etappe“ von Cardiff/Großbritannien nach Göteborg/Schweden hat „Brunel“ ein perfektes Comeback komplett gemacht. Denn in den ersten Etappen des Weltrennens konnte das gelbe Boot mit den roten Rennern von „Dongfeng“ und „Mapfre“ nicht mithalten. Doch im Laufe des Rennens steigerte die Mannschaft, zu der auch Superstar Peter Burling gehört, die Performance des Bootes immer mehr und gab in den letzten Etappen den Speed – gerade bei schwerem Wetter – vor. Damit gewann die Kampagne unter niederländischer Flagge die Etappe von Auckland/Neuseeland nach Itajai/Brasilien, konnte von „Mapfre“ auf dem Weg den Atlantik hinauf nach Newport/USA nur kurz vor dem Ziel angefangen werden. Die doppelt gewertete Atlantik-Überquerung nach Cardiff entschied „Brunel“ dann aber wieder für sich, und holte sich nun auch im Schlussspurt den Sieg von Göteborg. Damit hat das niederländische Team in den vergangenen vier Etappen 45 der möglichen 47 Punkte geholte und kletterte von Rang sechs in Auckland nun auf Platz zwei. „Mapfre“ steht punktgleich an der Spitze, da es die Wertung der Inport-Rennen anführt. Diese Wertung würde auch bei Punktgleichheit zum Abschluss als Tiebreaker gelten.

Diese Wiederauferstehung kreiert nun das spannendste Finale in der 45-jährigen Geschichte des Rennens. Drei Mannschaften vor der letzten Etappe auf einem Niveau – das gab es noch nie. Und damit steht auch fest, wer von den drei Mannschaften auch immer sich den nächsten Etappensieg holt, der ist auch in der Gesamtwertung ganz vorn.

In Göteborg legte Bekking den Grundstein dafür, dass er nun wirklich um den Sieg bei dem Weltrennen mitkämpfen kann. Diesmal gelang es „Brunel“ den Spieß von der Newport-Ankunft umzudrehen. Vor zwei Etappen hatte sie „Mapfre“ noch in der Schlussphase vorbeigeschoben. Nun gelang es Bekking und Crew noch an den Spaniern vorbeizuziehen und die Konkurrenten um weniger als zwei Minuten hinter sich zu lassen. „Wir haben einen fantastischen Job gemacht. Und das Ergebnis ist besser, als wir es uns jemals hätten träumen lassen“, sagte Bekking. „Wir wollten die beiden roten Boote schlagen, und den Extra-Punkt für den Etappensieg zu bekommen, ist wirklich nett. Der Druck war sehr hoch. Aber wir wussten, wir müssen das Boot so gut segeln, wie wir können und dürfen keine verrückten Sachen machen. Ich bin wirklich sehr glücklich, wie das alles funktioniert hat.“

Ergebnis 10. Etappe Volvo Ocean Race

  1. Brunel, 4 Tage/5 Stunden/12 Minuten/1 Sekunde
  2. Mapfre, 4/5/13/56
  3. AkzoNobel, 4/5/32/53
  4. Dongfeng Race Team, 4/5/45/52
  5. Turn the Tide on Plastic, 4/6/2/0
  6. Vestas 11th Hour Racing, 4/6/26/40
  7. SHK / Scallywag, 4/8/25/3

Gesamtstand

  1. MAPFRE – 65 Punkte
  2. Team Brunel – 65
  3. Dongfeng Race Team – 64
  4. team AkzoNobel – 53
  5. Vestas 11th Hour Racing – 38
  6. SHK / Scallywag – 30
  7. Turn the Tide on Plastic – 29

Seejungfrauen in New York

Neuvorstellung Nr. 2: Dufour 430 Grand Large

Dufour 430 Grand Large

Nach der Übernahme durch den Katamaranbauer Fountaine Pajot kündigt Dufour Yachts jetzt bereits das zweite komplett neu entwickelte Modell für 2018 an

Segeln mit Kindern – 7 Tipps zum Beschäftigen im Bordalltag

Fantasievolle Freizeitbeschäftigung für kleine Bauwassersegler

Eine Blauwasserreise mit Kindern ist ein fantastisches Erlebnis, das die Familie zusammenschweißt. Aber es ist zuweilen auch anstrengend und intensiv, denn Kinder wollen beschäftigt werden. Die Klassiker Strand und Schwimmen gehen nicht immer, sei es wegen des Wetters oder weil man gerade auf Fahrt ist. Wir haben hier sieben Möglichkeiten zusammengetragen, um Kinder auf dem Schiff zu beschäftigen. Allen Aktivitäten gemeinsam ist, dass nichts Spezielles dazu benötigt wird, dafür aber die Kreativität und Fantasie der Kinder angeregt wird.

Spaß mit Kids an Bord.

1. Köder basteln

Fast jedes Blauwasserboot schleppt auf längeren Passagen eine Angelleine mit Köder hinter sich her. Leckere Doraden (Mahi Mahis) oder Thunfische bessern die Bordküche auf. Leider gehen immer wieder Köder verloren. Warum nicht mit den Kindern einfach selber neue basteln?

Am einfachsten ist wahrscheinlich ein Zahnpastatubenköder; er imitiert einen Tintenfisch:
1. Eine leere Zahnpastatube am Ende aufschneiden, sodass sie hinten offen ist.
2. Die Tube – bis auf den Kopf – längs in Streifen schneiden.
3. Augen mit einem wasserfesten Stift aufmalen.
4. Haken mit Vorfach durchfädeln. Das gebogene Ende des Hakens sollte mit den „Tentakeln“ bündig abschließen. Als Abstandshalter dienen ein paar Perlen

Mit etwas Fantasie wird aus einer Zahnpastatube ein toller Köder.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, es muss nicht unbedingt eine Zahnpastatube sein. Und ja, damit kann man wirklich Fische fangen. Aber bitte nur angeln, wenn man den Fisch auch essen will.

Tipp: Auf Youtube nach „Angel Köder selber bauen“ suchen.

Eine Dorade (Mahi Mahi) konnte dem Köder nicht widerstehen.

2. Zierknoten knüpfen

Knoten üben ist natürlich ein Klassiker auf Segelschiffen. Aber es muss nicht immer ein langweiliger Palstek sein. Wer sich mit dünnen Leinen vor der Reise eindeckt, kann aus Zierknoten schöne Schlüsselanhänger oder Armbänder fertigen. Dazu ein Knotenbüchlein und die Kinder sind beschäftigt – zumindest in der Theorie 😉

Beim Schneckendrehen ist Fingerfertigkeit gefragt.

Tipp: Beim nächsten Ersatzteilkauf eine Rolle mit dünner Leine mitbestellen!

3. Wolken gucken

Kinder haben eine grenzenlose Fantasie. Aus Wolken werden Schafe, der Nikolaus oder auch ein Kochtopf. Einfach mal mit den Kindern den Himmel angucken und schon kommen lustige Gestalten und Geschichten zum Vorschein. Abends kann man sich den Sternenhimmel zusammen anschauen und individuelle Sternbilder erfinden.

Ein Elefant, ein Zwerg oder ein Auto? Kinder können in den Wolkenformationen die tollsten Dinge erkennen.

4. Puppenstube basteln

Aufgrund des mangelnden Platzes sind Spielsachen rar an Bord und es sind vor allem immer dieselben. Zeit für etwas Neues! Aus ausgespülten Milch- oder Saftkartons lassen sich mit Schere und Kleber ausgezeichnete Häuser, Garagen, Schiffe u. ä. für Puppen oder Autos basteln. Und schon ist wieder Leben in der Kinderecke.

Aus Tetrapacks und Kartons entstehen Puppenhäuser, Autogaragen und Co.

Tipp: Mit einem Teppichmesser lassen sich einfach Türen und Fenster in die Kartons schneiden – aber am besten mit der Unterstützung von Papa oder Mama.

5. Logbuch schreiben

Jeden Tag erlebt die Familie neue Abenteuer. Eine Blauwasserreise ist eine Reise fürs Leben. Wenn die Kinder zu klein zum Schreiben sind, können sie Mama oder Papa ihre Erinnerungen diktieren und etwas dazu malen. Wir machen alle paar Tage einen Eintrag und es immer wieder lustig zu sehen, was Kinder als bemerkenswert empfinden und was nicht.

Übrigens gibt es seit kurzem auch ein extra Logbuch nur für Kinder im Alter von 3-7 Jahren von den Buchautoren und Weltumseglern Judith und Sönke Roever. Es heißt: „Mein Logbuch“ und ist im Delius Klasing Verlag erschienen. Das Buch kann spielend benutzt werden: Es gibt liebevoll illustrierte Listen, in denen gesichtete Seezeichen, Schiffe, Tiere und vieles mehr angekreuzt werden können, wie in einem Reisetagebuch werden die Erlebnisse in Worten oder Bilder festgehalten und die Stempel und Aufkleber vom Hafenmeister zeigen, wohin die Reise führte.

„Mein Logbuch“ ist nicht nur eine kreative Beschäftigung für den Nachwuchs, sondern auch ein tolles Erinnerungsstück.

Tipp: „Mein Logbuch“ zusammen mit Buntstiften verschenken. Das ist eine schöne Überraschung zum Beginn der Reise und stimmt die Kinder auf den Segeltörn ein.

6. Kinder verkleiden

Kinder verkleiden sich unheimlich gerne. Dazu muss nicht unbedingt Fasching sein. Auch auf einem kleinen Schiff findet sich mit etwas Fantasie immer genug zum Verkleiden.

Heute ein Pirat, morgen ein König – Kinder lieben es, sich zu verkleiden.

Tipp: Ein Schminkset vervollständigt das Outfit (aber erhöht natürlich auch die potentielle Schweinerei …).

7. Eier kochen und bemalen

Vor jeder Passage kochen wir ein paar Eier vor. Sie sind ein einfacher und nahrhafter Snack für zwischendurch. Warum nicht einfach daraus bemalte Eier machen? Ob Ostern oder Weihnachten – unsere Kinder lieben es, Eier zu dekorieren. Während Mama und Papa Klarschiff für die Passage machen, verzieren die Kinder unsere Eier mit Buntstiften oder Aufklebern. So sind sie in die Vorbereitungen eingebunden und beschäftigt.

Eier anmalen macht Spaß – das ganze Jahr über.

Tipp: Die Eier in kaltes Wasser legen, zum Kochen bringen und erst wieder nach dem Abkühlen aus dem Wasser nehmen. Spart Wasser und Energie und die Eier lassen sich leichter schälen.

Weitere nützliche Tipps und Erfahrungsberichte von Patrick, seiner Lebensgefährtin Sherrie und ihren beiden Kindern lest Ihr hier:
http://booksboatsandbabes.com/

Der Beitrag Segeln mit Kindern – 7 Tipps zum Beschäftigen im Bordalltag erschien zuerst auf Blauwasser.de.

„Phönix aus der Asche“

Volvo Ocean Race 2017/2018

Team Brunel hat sich im Königsduell gegen Mapfre durchgesetzt. Mit dem vorletzten Etappensieg hat sich Bouwe Bekkings Crew die Chance zum Gesamtsieg erarbeitet

Erst Les Sables, dann die Welt

Golden Globe Race 2018 Parade: <p>
	Das Feld beim Start zum Schlag nach Les Sables d&#39;Olonne</p>

Vor 50 Jahren lief Robin Knox-Johnston zur Weltumsegelung aus. 17 Skipper wollen es ihm gleich tun und starteten zur Auftaktrallye des Golden Globe Race 2018