Neue Podcast-Folge: Ostsee-Sturmflut 2023 – Millionenschaden, Lehren und Ausblick
Die Ostsee-Sturmflut im Oktober 2023 traf die Ostsee mit voller Wucht. Drei Jahre später blicken wir mit Philipp Mühlenhardt im YACHT-Podcast zurück.
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Die Maranatha ist in Rostock gesunken. Unser historisches Porträt erzählt die Geschichte des selbst gebauten Familienschiffs.
Die 13. Route du Rhum startet am 1. November in Saint-Malo. Wer ist stärker: Klassenbeste oder Neubauten? Boris Herrmann lässt „Malizia 4“ von der Leine.

Im ersten Teil ging es um die Frage, warum das Anlegen für viele Segler eine solche Herausforderung ist. Wichtig finde ich ein paar grundlegende Dinge, die erstaunlich häufig vernachlässigt werden.
Der Astus 26.5 segelt sportlich, bietet vier Schlafplätze und lässt sich auf Trailermaß zusammenschieben. Im Test zeigt der Trimaran viel Potenzial, aber auch einige Schwächen.
22.+23.10.2026; Pazifik / Coral Sea; Tag 4.527+8; 31.121 sm total
Die Bilgepumpe springt an. Regelmäßig. Inzwischen alle acht bis fünfzehn Minuten. Geschätzte Menge Wasser, die gepumpt wird: Zehn bis zwanzig Liter in der Stunde. ***
Wo kommt das Wasser her? Alle Ventile sind trocken. Welle und Ruder-Koker kommen als weitere Übeltäter in Frage. Außerdem fällt uns auf, dass die Pumpe immer dann anspringt, wenn Atanga stark auf die Seite geworfen wird von den drei besoffenen Schwestern. Das spricht für Druck auf Propeller und somit Druck auf Welle als Auslöser.
Um einen Blick auf die Wellendichtung zu werfen, muss Achim einen Schrank ausräumen. Schmier- und Betriebsstoffe lagern dort. Auf dem rollenden Schiff ein Logistikthema. Als Gimmick oben drauf, greift Achim in ausgelaufenes Öl. Ein Kanister Motoröl hat durch den nie geöffneten Deckel eine Schnapsglas-Menge Öl in den Schrank gepresst. Wie das geht? Wir rätseln noch.
Also erstmal die Sauerei beseitigen, bevor die Wellendichtung frei liegt. Wenigstens ist das Öl sauber.
Alles aus dem Schrank bekommt eine Zwischenlösung.
Achim hält unsere Action Cam in das Wartungsloch für die Dichtung. Warten, warten und dann, jawohl, ihm gelingt eine Bilderbuchaufnahme. In einer kleinen Fontaine spritzt Salzwasser in Schiff.
Wir haben eine PSS-Wellendichtung. Zwischen dem Graphit und dem Edelstahl-Rotor hat offensichtlich der Anpressdruck nachgelassen.
Die Anbaueinleitung weiß Rat: „Sollte es nach der Installation der Wellendichtung zu „Nebel“-Austritt kommen, einfach die Schrauben vom Edelstahl-Rotor lösen und den Balg um weitere drei Millimeter komprimieren, um mehr Anpressdruck zu erzeugen.“ Das Leben kann so einfach sein.
Wasser spritzt in kleinen Fontänen.
Achim beschreibt das Szenario wie folgt: „Ich müsste im engen Wartungsloch mit langem Arm vier Madenschrauben lösen, an die ich im normalen Leben schon nicht herankomme, ohne den Schrank zu zerlegen. Dann müsste ich den Rotor zu mir heranziehen. Um drei Millimeter. Der Kahn macht einen Satz und es werden dreißig Millimeter daraus! Vergiss es!
Das versuche ich nur, wenn wir sinken. Die Pumpe pumpt ja.“
Dass wir sinken werden, schließt er kategorisch aus. Immerhin.
Ansonsten Segler-Dreikampf: Essen, schlafen, lesen – lesen, schlafen, essen.
Der Wind wird immer schwächer. Zeitweise bekommen wir nur noch 3,5 Knoten auf die Schiene, dann läuft es wieder etwas besser.
Im Prinzip Genusssegeln, wären da nicht die zwei Dünungen, die uns weiterhin zum Kippen bringen.
Küchengymnastik.
Tag 7+8
112+ 107 sm etmal
258 sm Rest
992 sm bereits gesegelt
Windstärke: 4, zeitweise 3+
Wellen: 1,50 Meter
Essen: Hackbällchen mit Sahnesauce und Möhren
Position: 15°36,4 S / 150°13,5 E
*** Auf unserer Fahrt von Australien nach Neukaledonien hatten wir auch schon eine anspringende Bilgepumpe. Da war der Übertäter ein vergammelter Kabelkanal im Ankerkasten. Das hat Achim mit Epoxid repariert. Diese Ursache scheidet aus.

Die 28 Meter lange Diablesse hatte auf ihrer Expedition durch die Nordwestpassage einer anderen Segelyacht aus einer gefährlichen Lage geholfen. Wenige Wochen später benötigte sie selbst Unterstützung, als das Ruder brach. Die Marine rückte an.

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Mast stehen lassen, Bock prüfen, Plane abspannen: Worauf es ankommt, wenn die Yacht im Freien überwintert.
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Aurélien Ducroz hat sich einen IMOCA gekauft – für die Vendée Globe. Er ist ein Freeride-Weltmeister und hat nebenbei noch anderes vor: sämtliche 82 Viertausender der Alpen besteigen. Er will so Sponsoren gewinnen – geht’s noch?