Archiv der Kategorie: News & Blogs

Baden, Bier und ein Bär

Am Ende waren es nicht einmal 24 Stunden. Jens, ein Freund und Ex-Kollege aus Berlin, setzte sich
für 8 Stunden in den Bus, um von Antalya nach Kaş und wieder zurück zu fahren, um mich dann für 18 Stunden auf der Dilly-Dally zu besuchen. Wenig Zeit mit viel Abwechslung. Zusammen mit meinem
Vater, dessen Aufenthalt hier in die letzten Tage ging, segelten wir von der Marina die Bucht gegenüber von Kaş, ankerten und badeten. Naja, zumindest Jens. Also nicht ich, sondern der andere
Jens. Abends machten wir dann im Stadthafen neben unseren australischen Freunden Aannscha und Barry von der AB Sea fest. Im Restaurant vis-a-vis zur Dilly-Dally ließen wir uns einen Zackenbarsch
schmecken und nach einem kleinen Rundgang durch den immer noch leeren Ort, die Saison startet erst in ein paar Wochen, klang der Abend mit ein paar Bieren in einer kleinen Bar aus. Na gut, es gab
auch noch eine Einschlafhilfe in Form von etwas Scotch an Bord. Zu noch späterer Stunde müssen dann irgendwann nebenan unserer Aussie-Nachbarn an Bord gekrochen sein. 

Am nächsten Morgen streunte ein etwas verwirrter Barry über sein Schiff, auf der Suche nach seiner
Jeans. Auch wenn er nicht mehr wusste, wie und wann er an Bord gekommen war, war er sich aber ziemlich sicher, dass er seine Hose noch angehabt haben musste. Aber was ist schon eine Jeans, wenn
man ein schmuckes Bären-Outfit auf seinem Schiff hat. Nachdem die Restaurantbesitzer vom Vorabend uns noch Tee an Bord gebracht hatten, Jens zum Busbahnhof aufgebrochen war, segelten mein Vater
und ich wieder zurück zur Marina. Mit an Bord: Barry, der Bär, den wir kurz vor der Marina an Bord von Jim für einen kleinen Daytrip übergaben. Warum er das Bärenkostüm immer noch anhatte? Ich
habe keine Ahnung. Ein fast ganz normaler Tag….

Ich hänge meine Gummistiefel an den Nagel

{Time:22:45:00}
{Date:20190316}
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Kurzwelle auf der SY MAREVIDA

Ehrlich gesagt, habe ich meine DUNLOP Gummistiefel in den letzten zwei Wochen fast gar nicht mehr ausgezogen, so doll und ständig hat es geregnet in der nördlichsten und schönsten Stadt von Deutschland. Es war eine sehr interessante Woche. Im Flensburger Büro sind durch eine Anzeige auf ebay Kleinanzeigen, spontan gleich zwei Praktikanten eingezogen und ziehen jetzt mit mir und Tobias am gleichen Seil. Ziel ist es die neue Website der MARLIN auf die erste Seite bei Google zu bringen wenn jemand „Sailing Expedition“ sucht. Und das international. Niklas & Jan II, beide noch in der Ausbildung, haben eine Aufgabe. Tobias will wahrscheinlich im September nach Kiel gehen um dort zu studieren. Das finde ich besonders schade, weil ich so gerne mit ihm zusammen arbeite. Der frische Wind im Office tut gut. Besonders Niklas ist schon sehr temperamentvoll, Jan etwas ruhiger und besonnener, soll Tobias in ein paar Monaten ersetzen. Das junge Team macht mir Mut. Es fällt mir schwer auf die MARLIN zu gehen, jetzt wo grade so viel Energie hier im Büro entsteht. Aber das ist Part des Spiels. Alle sind mit What’s App ausgestattet und in einer Gruppe arbeiten wir an meinem Vormittag, an deren Nachmittag. Passt. Ich habe mich mit Elena sehr an Video Chat gewöhnt. Wenn es nicht anders geht, dann ist es eben so.

Am letzten Tag in Deutschlang geht es nochmal los. Am Samstag, weil wir sonst keinen Termin gefunden haben, hat mich ein Kunde gebucht um seinen ICOM M-801E und das angeschlossene DR-7400 PACTOR Modem auf Herz und Nieren zu prüfen. Auch eine Einweisung in das Thema ist gewünscht. Ich fahre heute nicht allein. Da ich den Volvo ja kaputt gefahren habe, begleitet mich Tobias mit im Bus an die Schlei, wo das 70 Fuß Schiff liegt. Das ALU-Schiff ist ein außerordentliches Design. Der große Salons ist ein Schmuckstück.

Ich pfeife mich durch die Frequenzen, in der Bilge misst Tobias gleichzeitig den Stromverbrauch der Anlage. So kann ich zugleich mit den Geräuschen, die ich höre, am effektivsten sehen, ob die Anlage sauber installiert ist und funktioniert. Meine Kunden sind wissensbegierige Zuhörer und sehr sympathische Segler. Das Ergebnis läßt sich sehen. Alles ist prima. Keine Störungen, kaum Interferenzen. Die Verbindung mit der Sailmail Station in Belgien klappt mit Speedlevel 10. Besser geht es nicht. Das ist sogar noch besser als auf meiner MARLIN. Der Besuch ist ein voller Erfolg. Tolles Schiff. Wieder auf dem Weg zurück verpassen Tobias und ich den Bus. Es ist schon dunkel als wir wieder in Flensburg ankommen. Wieder einen ganzen Tag Regen hinter uns.

MARLIN wartet mit Skipper Jan nun in English Harbour auf Antigua auf mich. Na, da fange ich jetzt mal an meine Koffer zu packen. Ohne Gummistiefel. Die hänge ich an den Nagel.


Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 54 Martinique – Grenada
CREW 55 Grenada – Antigua
CREW 56 Kite & Sail Expedition Grenadines
CREW 57 Kite & Sail Expedition Los Roques
CREW 58 Nike Steiger segelt die MARLIN gegen den Wind ins Paradies

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www.marlin-expeditions.com

Unser erstes Südseeatoll

Fr., 15.Mrz.19, Franz.Pol/Gambier/Insel Mangareva/Rikitea, Tag 1748, 17.385 sm von HH
Zu früh gefreut, ohne Schwell ist unser neuer Ankerplatz nicht. Kein Vergleich zu den letzten Wochen, aber 20 Knoten peitschen die Lagune auf. Wir müssen wieder tief ankern, auf 17 Meter mit auflandigem Wind. Aber der Haltegrund ist exzellent. Im Dinghy wird man pudelnass. Das vorgelagerte Riff, durch das die Tonnen uns den Weg führten, hält zwar den schlimmsten Schwell ab, aber Atanga nickt im Wind. Die Antirutschmatten sind allerdings im Schrank verschwunden. Das Wasser ist weder türkis, noch klar. Wahrscheinlich liegt dies nur an den heftigen Regenfällen der letzten Tage. Auch fehlen die palmengesäumten Strände. Um das Prädikat ‚paradiesisch‘ zu bekommen, muss optisch noch etwas an der Insel gearbeitet werden. ;-)
Auf Mangareva wohnen 1.500 Menschen, die meisten entlang des Ufers in der Ankerbucht. Durch den Ort führt eine Betonstraße, die nach einem Kilometer in Sand übergeht. An der Hauptstraße liegen ein paar Geschäfte mit Konserven, Keksen, Reis und Fertigsaucen im Angebot. In den Kühltruhen liegen ganze Tiere. In einem Sack erkenne ich ein undefinierbares Bein von massiven Ausmaßen. Besser den Deckel wieder schließen, nicht dass man noch auf die Oma stößt. In anderen Truhen gibt es gekochten Schinken und Speck in typischen Blister-Packungen. Die Läden sind penibel aufgeräumt, die Dosen sauber aufgestapelt und mit Preisen beschriftet. Die Preise sind lustig. Ein direkt aus Frankreich importierter Camembert kostet 12 Euro. Das Angebot ist schmal, vor allem gibt es kein Obst oder Gemüse. Zwiebeln und Knoblauch sind die einzigen Frischeartikel. Wir müssen zur Gendarmerie, um einzuklarieren. Der junge Franzose (er wird in Gambier ein, zwei Jahre arbeiten und sich dann nach Martinique versetzen lassen) ist super nett und bringt tapfer seine paar Englischbrocken an den Mann. Wir sprechen ja leider beide kein Französisch, sind ihm daher sehr dankbar für seine Hilfe. Es gilt ein (kurzes) Formular auszufüllen. Das war’s, schon sind wir fertig. Eine Kopie dieses Formulars müssen wir mit der Post nach Tahiti schicken. Dieser analoge Postweg kommt uns relativ unsinnig vor, da die Gendarmerie über einen Scanner, PC und Internet verfügt. Heute , am Freitag, hat die Post sowieso schon geschlossen, also erledigen wir das am Montag.
Die Post ist auch der einzige Ort wo man Geld tauschen kann. USD in Landeswährung. Euro werden trotz ‚Mutterland‘ Frankreich nicht akzeptiert. Eine Bank oder einen Automaten gibt es nicht. Somit bleibt uns ein Internetzugang zunächst verwehrt: kein Geld, kein Internet. Der größte Supermarkt – ohne Super – hat einen Internetzugang, den man benutzen darf, wenn man dort einkauft. Das Netz soll sehr langsam sein, ein berittener Bote hätte die Nachricht schneller überbracht, so heißt es. Das selber zu testen, darauf werden wir nun noch drei Tage warten müssen.

Wahl zum Segler des Monats Februar

Die Saison hat für die Nationalmannschaftssegler sehr erfolgreich begonnen, und auch die ehemalige Olympiaklasse FD liefert immer wieder deutsche Top-Ergebnisse ab. Die User von Sail24 haben die Wahl, welche Leistung am höchsten zu bewerten ist.
Vom 18. bis 25. März ist die Abstimmung auf sail24.com freigeschaltet.

Die Nominierten:

1. Frederike Loewe/Anna Markfort (470er Worldcup-Gold):

470er Team Loewe/Markfort.

Spannender hätten es die 470er-Seglerinnen aus Berlin nicht machen können. Mit der letzten Tonnenrundung beim Worldcup in Miami setzten sie sich vor die britischen Olympiasiegerinnen und sicherten sich so die Goldmedaille im US-Sonnenstaat. Es war die erste Worldcup-Medaille überhaupt für Loewe/Markfort, die sich damit im vorolympischen Jahr in eine gute Position bringen, um im Laufe der Saison das Nationenticket für die Spiele 2020 lösen zu können.

2. Fabienne Oster/Anastasiya Winkel (470er Worldcup-Silber):

470er Team Oster/Winkel.

Bisher galten die jungen Hamburgerinnen unter den deutschen 470er-Frauen als dritte Kraft, doch in Miami stürmten sie das Podium. Mit einer beständig starken Leistung mischten sie von Beginn an in der ersten Liga mit und behielten auch nach einem zwischenzeitlichen Dämpfer die Nerven. Im Finale der besten Zehn bewiesen sie ihre Klasse und gingen sogar noch vor ihren Mannschaftskolleginnen ins Ziel. Das reichte, um die Silbermedaille zu sichern.

3. Erik Heil/Thomas Plößel (49er Worldcup-Gold):

49er Team Heil/Plößel.

Es hatte in Miami fast den Eindruck, als wären die Olympia-Dritten nie vom Geschehen weg gewesen. Trotz großen Trainings- und Regattarückstands dominierten sie das Feld, in dem aus der Weltelite nur die Neuseeländer fehlten. Bereits vor dem Medal Race hatten die Berliner eine Medaille sicher. Und das Finale lief ganz nach dem Geschmack der Bronze-Gewinner von Rio. Die Gold-Konkurrenten patzten am Start, und ganz entspannt segelten Heil/Plößel zum Gold von Miami.

4. Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (FD WM-Silber):

FD-Team Lüdtke/Schäfers.

Die Berliner Crew trotzte bei der WM der Ex-Olympiaklasse in Neuseeland allen Problemen zum Auftakt. Material und Konkurrenten stellten in den ersten beiden Rennen hohe Hürden. Dennoch schafften es die Deutschen jeweils in die Top-Fünf. Und ab dem dritten Rennen lief es rund mit ersten und zweiten Plätzen. Am Ende mussten sich die Deutschen nur den ungarischen Dauersiegern geschlagen geben und sicherten sich nach 2016 erneut die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft.

Die Abstimmung:

Segler des Monats Februar





Shackle in da House

Die neue Kette.

Letzte Woche stand neben dem Außenborder ein weiteres Thema weit oben auf der Prioritätenliste und wurde nun endgültig in die Tat umgesetzt: Das Ankergeschirr

Bisher hatte Morgenstern einen 20kg M-Anker an 8mm Kette. Davon hatten wir 60m im Kasten. Gezogen wurde das ganze Geschirr von einer „Vetus Alexander II“ Ankerwinsch.
In den letzten 2 Jahren habe ich während der langen Fahrt unzählige Male geankert und die anfängliche Skepsis in die 8er Kette war nach dem ersten Sturm vor Anker dann letztendlich auch verschwunden. Die Vorbesitzer sind damit schließlich auch Jahrzehnte klargekommen und wir sind es auch.
Trotzdem stand von Anfang an fest, dass Morgenstern im Zuge der Restauration ein komplett neues Ankergeschirr bekommen sollte. Aus zwei Gründen: Wir brauchen ein vernünftiges Zweitgeschirr als Backup und wir wollten, auch wenn die 8er Kette prinzipiell hält, auf 10er ISO Kette wechseln um bei extremen Bedingungen noch etwas Reserve zu haben.
Denn es geht ja bei der Kette nicht nur um die Bruchlast, sondern auch um das Gewicht, welches sie am Grund hält. Und da ist 10mm Kette im Vorteil und der Schiffsgröße und Verdrängung angemessen.

Bestellt haben wir 60m, geliefert wurden 2 Tage später 63,5m ordentlich verzinkte und kalibrierte Ankerkette. Wir hätten gerne 70, 80 oder noch lieber 90m geordert und der Preis wäre dafür auch wirklich gut gewesen. Aber der ohnehin schon schwere Bug darf nicht mehr sehr viel schwerer werden und so haben wir uns auf eben diese Länge limitiert. Die neue Kette wiegt 142kg und damit 52kg mehr als die alte.



Beim Anker haben wir uns für einen vom Typ Delta entschieden und auch hier eine Nummer größer gewählt. Unser aktueller M-Anker wiegt 20kg, der neue Deltaanker bringt 25kg auf die Waage.
Wie waren kurz davor nochmal einen M-Anker zu kaufen, weil er sich bei uns auf den verschiedensten Untergründen (bis auf Gras) sehr bewährt hat. Aber letztendlich ist man mit zwei verschiedenen Typen besser aufgestellt und der Deltaanker sollte sich auf schwierigen Gründen etwas leichter eingraben als der M-Anker.

Großer Hund, großer Anker.

Was jetzt noch fehlt, sind die richtigen Schäkel. Die haben wir bisher leider etwas vernachlässigt. Im Moment verbindet noch ein Edelstahlschäkel unbekannten Herstellers mit unbekannter Bruchlast den Anker mit der Kette. Mehr als näherungsweise schätzen kann man anhand des Durchmessers nicht. Zu viele unterschiedliche Legierungen gibt es und jede verhält sich anders. Die Qualität der Bolzen und Gewinde spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Bruchlast. Einen Schäkel aus der Grabbelkiste des nächsten Bootshändlers fürs Ankergeschirr zu verwenden kann deshalb riskant sein. Es kann gutgehen, muss es aber nicht. Wenn schon ein unbekannter Schäkel verwendet wird, dann sollte man ihn zumindest überdimensionieren, um auf der sicheren Seite zu sein.
Es ist schließlich das schwächste Glied, welches die Bruchlast des gesamten Geschirrs bestimmt und an dem die Yacht irgendwann einmal einen Sturm abwettern muss. Wir haben deshalb ein größeres Sortiment hochfeste, zertifizierte Schäkel mit garantierten Werten bei einem Niederländischen Hersteller bestellt. Netter Nebeneffekt: Da es sich um ein Anschlagmittel für die Industrie handelt, sind diese geprüften Schäkel nicht teurer als einfache Schäkel mit Yachtaufschlag aus dem Bootszubehör!
Wer sich dafür interessiert, sollte mal nach „Mitari“ oder „Green Pin“ googeln.

MC Shackle testet die neuen Schäkel auf „blingbling“-Tauglichkeit:

Weiter ging es mit der Ankerwinde. Die ist auch für die neue Kette großzügig dimensioniert und sollte deshalb bleiben. Leider gibt es für die Vetus Alexander keine Kettennüsse mehr. Die Winde ist geschätzte 30 Jahre alt, also ebenfalls schon ein Oldtimer. Auch gebraucht war nirgends eine 10er Kettennuss in ISO Ausführung zu bekommen, auch nicht in DIN Norm. Nix, nirgends!
Nach langer Suche habe ich immerhin eine Nuss für eine Lofrans Tigres gefunden, welche jahrelang als Ersatzteil eingelagert war. Die Maße wichen nur minimal vom Sollwert der Alexander ab. Also Risiko eingegangen und gekauft! Einziger Unterschied war letztendlich die Steigung des Innenkonus. Sie passte also nicht.

Links die 10er Nuss, darüber die 8er, rechts die Konusscheibe.

Fragt lieber nicht, wie ich das Monster mit dem 100er Drehfutter eingespannt habe. So vorsichtig war ich jedenfalls schon lange nicht mehr an der Drehmaschine. Immer nur ganz sachte ein Zehntel zugestellt, bei minimalem Vorschub und dabei gehofft, dass mir das Bronzeteil nicht um die Ohren fliegt. Nach 2 Stunden war der Spuk vorbei und ich hatte eine passende Kettennuss in 10mm ISO für eine Vetus Alexander.



Was jetzt noch fehlt ist eine längere, äußere Konusscheibe, damit die Kräfte optimal übertragen werden. Danach kann jederzeit leicht zwischen 8er und 10er Nuss gewechselt werden, sollte das mal nötig sein.
Ansonsten sind noch ein paar Anpassungsarbeiten an der Kettenführung nötig und die gesamte Aufnahme des Ankers am Bug muss geändert werden. Achja, dann ein „wenig“ den Kettenkasten restaurieren, die Ankerwinsch aufhübschen, Ankertrosse besorgen…

Wird nicht langweilig hier…

Kurzfilm: So schnell nie niemand zuvor

Thomas Coville hat etwas unfassbares erreicht. Er hat die Welt im Jahr 2016 solo, in 49 Tagen und drei Stunden mit seinem Maxi-Trimaran umsegelt und somit den vorherigen Rekord, der bei 57 Tagen lag, gebrochen. Diese seglerische Meisterleistung zeigt der Film “Heroes of the Unpredictable” und baut gleichzeitig dem Einhandsegeln ein Denkmal.

Der Film beginnt mit den Vorbereitung auf die Reise, den schönen Momenten der Weltumseglung, wie den prächtigen Sonnenuntergängen, aber er erzählt auch mit welchen Problemen und Strapazen Coville zu kämpfen hatte.

Die Emotionen und Gedanken von Thomas Coville spielen eine große Rolle im Film und stehen im Vordergrund. Die Aufnahmen sind atemberaubend und es kommt einem vor als als wäre man selber mit an Bord.

Thomas Coville hat übrigens schon das nächste Ziel im Auge, nämlich seinen eigenen Rekord zu brechen.

Versiegelungen im Test – so glänzt es am längsten

Test Polituren 2018 HSc-1170292

Wer den Glanz dauerhaft erhalten will, kommt um eine Versiegelung nicht herum. Fünf Wachs- und Polymer-Produkte im Langzeit-Test – jetzt im PDF-Download

Video: Laura Dekker bei Markus Lanz – wie es zur legendären Jüngsten-Weltumseglung kam

Laura Dekker

Mit 16 war sie die jüngste Einhand-Weltumseglerin. Als 23-Jährige war Laura Dekker am Mittwoch bei Markus Lanz zu Gast und brachte reichlich Erfrischung in eine ansonsten eher dröge Runde.  Weiterlesen

Luxus: Foilender Luxus-Katamaran mit Hybrid-Flügel – für Fahrtensegler!

Mit Sicherheit nichts für den kleinen Geldbeutel, aber dennoch Trendsetter: Werden Wings und Foils auch die Fahrtenszene erobern?  Weiterlesen

Sanierung der “Gorch Fock” geht weiter

Das Segelschulschiff “Gorch Fock” wird, nachdem es einen Zahlungsstopp gab, weiter von der Elsflether Werft saniert. Das ist ein wichtiger Schritt für die Werft, die am 20. Februar Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt hatte.

Der Auftrag, die “Gorch Fock” weiter zu sanieren, ist ein Neuanfang für die Werft. Dieser bedarf aber noch der Zustimmung sowohl vom vorläufigen Gläubigerausschuss als auch vom vorläufigen Sachverwalter.

In einer Pressemitteilung, die das Unternehmen veröffentlichte, sagte Dr. Axel Birk, der im Vorstand der Werft sitzt, dass dies eine sehr gute Nachricht für die 130 Mitarbeiter und die vielen Zulieferungsunternehmen sei. Die Werft werde die gesamte technische Leistungsfähigkeit hineinstecken.

Der Generalbevollmächtigte der Elsflether Werft und Fachanwalt für Insolvenzrecht Dr. Tobias Brinkmann sagte, dass dieser Auftrag ein wichtiger Schritt sei, um die Werft neu aufzustellen und durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung eine neue Zukunftsperspektive für das Unternehmen zu schaffen.

Das Ziel der Werft sei es, das Segelschulschiff “Gorch Fock” endlich fertigzustellen, sagt Pieter Wasmuth, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Elsflether Werft.

Die Sanierung der “Gorch Fock” sollte ursprünglich zehn Millionen Euro kosten. Das Budget wurde dann aber auf 75 Millionen Euro erhöht. Mittlerweile liegt der Kostenansatz bei bis zu 135 Millionen Euro.

Katastrophe: Zwei riesige Ölteppiche treiben auf Frankreichs Südwestküste zu

Nach dem Untergang des Frachtschiffs „Grande America“ droht der französischen Südwestküste rund um La Rochelle und Bordeaux eine Ölkatastrophe. Auch Gefahrgut bereitet Sorgen.  Weiterlesen

„Abora IV“: mit Schilf-Schiffen auf große Fahrt

Schilfboot Abora unter Segeln: <p>
	Reise in die Vergangenheit: Mit dem Schilfboot &quot;Abora III&quot; wollte ein Forscherteam 2007 den Atlantik &uuml;berqueren, musste aber abbrechen. Nun soll eine neue Mission im Mittelmeer starten</p>

Zwei ungewöhnliche Törns sollen 2019 starten: Der deutsche Forscher Dominique Görlitz will über das Mittelmeer, ein Amerikaner sogar über den Pazifik segeln