Archiv der Kategorie: News & Blogs

Normandie Channel: Starker Auftritt der Bruhns-Brüder – Dann haben sie genug von der Flaute

iskareen
Arnt Bruhns bereitet sich nach dem erfolgreichen Route-du-Rhum-Abenteuer in diesem Jahr mit seinem Bruder auf die Transat Jacques Vabre vor. Warum die Amaterue den ersten Test abbrachen. Weiterlesen

Hasso und Tina Plattner im Doppel-Einsatz vor Menorca

52 Super Series 2019: <p>
	Tina Plattner ist als Steuerfrau auf &quot;Phoenix 12&quot; bei der ersten Regatta der 52 Super Series vor Menorca im Einsatz</p>

Vor Menorca läuft die erste Regatta der 52 Super Series. Die bekannten Favoriten kämpfen um die Podiumsplätze, Hasso und Tina Plattner sind im Doppel-Einsatz

Es ist nur eine Frage der Zeit

Kuba, wir kommen

Nikes Vlog II #48: <p>
	Nikes Vlog II #48</p>

Endlich dürfen Nike und Freundin Anna Kuba betreten… und tauchen in Cienfuegos ein in eine Welt, die in der Karibik einmalig ist

Alles über Maststufen: Abstand, Bauart, Material, Montage

Wer braucht Maststufen?

Maststufen gehören für viele Blauwassersegler zur Standard-Ausrüstung. Das hat verschiedene Gründe. Beispielsweise erleichtert ein Ausguck aus hoher Position die optische Navigation. Sei es, dass die Suche nach einer Durchfahrt in einem engen Fahrwasser stattfindet oder nach einem Riff Ausschau gehalten wird. Andere Anwendungsfälle sind das Klarieren oder Reparieren im Mast – von einem gelegentlichen Rigg-Check ganz zu schweigen.

Maststufen ermöglichen den Ausguck aus hoher Position.

Bei all diesen Tätigkeiten wird der Mast geentert. Je nach Sportlichkeit der einzelnen Crewmitglieder sind Maststufen dabei durchaus hilfreich. Insbesondere auch dann, wenn diese Aktivitäten regelmäßig stattfinden. Vor allem auf Blauwasserreisen oder Weltumsegelungen ist dies der Fall und es sollte hinterfragt werden, ob es nicht praktischer ist, solche Stufen an Bord zu haben – gleichwohl mir natürlich bewusst ist, dass das optisch für den einen oder anderen Leser ein Graus ist.

Blick von der ersten Saling. Die Riffe sind gut zu sehen.

Übrigens bestehen über 90 Prozent der Crews auf Blauwasseryachten aus zwei Personen – vornehmlich Paaren. Bereits vor Reiseantritt sollte klar sein, wer von den beiden im Ernstfall den Mast entert und ob die andere Person in der Lage ist, wenn keine Maststufen vorhanden sind, die betreffende Person mittels der an Bord vorhandenen Winschen in den Mast zu ziehen. Wenn diese Frage mit „Nein“ beantwortet wird, sind Maststufen unumgänglich. Wie soll sonst eine über der Saling verhakte Segellatte oder ein klemmendes Roll-Großsegel klariert werden?

Mast mit Maststufen: optisch eine Geschmackssache, aber überaus praktisch

Abstand der Maststufen

Bei der Montage muss der Eigner sich im Vorwege Gedanken über die Schrittweite zwischen den Stufen machen. Die Schrittweite sollte nicht nur nach rein ästhetischen Aspekten entschieden werden – beispielsweise einer gleichmäßigen Aufteilung zwischen zwei Salingen. In der Regel sind 40 bis 45 Zentimeter ein gutes Schrittmaß. Mir ist bekannt, dass andere Autoren auch von 50 Zentimetern sprechen. Ich persönlich halte das für zu weit auseinander.

Planung der Abstände mittels Zeichnung

Wir hatten vor der Abfahrt zu unserer Weltumsegelung die Möglichkeit, auf einer befreundeten Yacht die Schrittweite von 50 cm zu testen, und haben festgestellt, dass wir lieber etwas weniger Schrittweite haben möchten. Am Ende haben wir die Stufen dann tatsächlich symmetrisch zwischen den Salingen aufteilen können. Das kam rechnerisch zufällig hin. Bei uns liegt die Schrittweite bei 42 Zentimetern.

Die Löcher für die Stufen werden gebohrt.

Wir haben eine Zeichnung mit den Maßen erstellt und die Löcher für die Nieten entsprechend gebohrt (scharfen Bohrer bei langsamer Drehzahl verwenden). Das ist kein Hexenwerk. Doch dazu gleich noch mehr.

Absatz aus Maststufen im Topp

Die letzten beiden Stufen am oberen Ende des Riggs sollten auf gleicher Höhe montiert werden, sodass bei Arbeiten am Topp eine vernünftige Standfläche vorhanden ist. Die Höhe der letzten Stufe sollte so gewählt sein, dass man bequem auf Oberkörperhöhe arbeiten und Teile oberhalb des Topps wie Positionslampen von oben einsehen kann – beispielsweise um einen LED-Einsatz zu tauschen.

Im Topp dienen zwei Stufen parallel als Standfläche.

Die Stufen sollten allerdings auch nicht zu nahe am Masttopp angebaut werden, da dann das Gleichgewicht verloren werden kann. Der Mast ist eine gute Stütze vor dem Bauch.

Bauart der Maststufen

Es gibt verschiedene Formen und Materialien, aus denen Maststufen hergestellt werden. Gut geeignet sind geschlossene Maststufen, weil sie einen besseren Halt gewährleisten, als offene Stufen, die nur aus dem Tritt bestehen. Die geschlossenen Maststufen haben unten die Trittfläche und dann einen Bügel, der oberhalb des Tritts zusätzlich an den Mast geführt wird. Das hat zudem den Vorteil, dass die Stufe an mehreren Punkten befestigt werden kann.

Beispiel für eine geschlossene Stufe

Es gibt auch Maststufen zum Klappen. Das bedeutet, dass vor jedem Schritt die nächste Stufe händisch ausgeklappt (beim Aufstieg) und eingeklappt (beim Abstieg) werden muss. Das mag optisch reizvoller aussehen, ist aber bei Seegang ziemlich lästig, wenn jede freie Hand benötigt wird, um sich festzuhalten. Hiervon möchte ich daher abraten – Ästhetik hin oder her 🙂

Material der Maststufen

Hinsichtlich der Wahl des Materials gibt es im Handel drei übliche Arten: Aluminium, Edelstahl, Kunststoff. Da die meisten Riggs aus Aluminium hergestellt werden, ergibt es durchaus Sinn, die Stufen aus dem gleichen Material zu wählen. Dies vermeidet Elektrolyse/Korrosion. Außerdem sind Edelstahlstufen schwerer als Aluminiumstufen und gerade im Rigg gilt es, jedes Gramm zusätzliches Gewicht zu vermeiden, um die Stabilität der Segelyacht zu erhalten.

Beispiel für Maststufen aus Aluminium

Stufen aus Kunststoff wären eine andere Alternative. Durch die harte UV-Strahlung, die dem Material auf einer Weltumsegelung unweigerlich zusetzt, wird das Plastik mit der Zeit jedoch spröde und es muss abgewägt werden, ob das sicherheitstechnisch sinnvoll ist.

Befestigung/Montage der Maststufen

Das Thema Korrosion spielt auch bei der Befestigung der Maststufen eine Rolle. Es ergibt wenig Sinn, Edelstahlschrauben zu nutzen, um damit in einem Aluminiummast die Maststufen zu befestigen (Elektrolyse). Daher sollten Maststufen angenietet und nicht geschraubt werden. Dies gewährleistet einen sehr guten Halt. Rigg-Spezialisten nutzen hierfür gerne sogenannte Monel-Nieten (Bauform: Popniet/Blindniet). Sie bestehen aus einer Nickel-Kupfer-Legierung und haben sich im salzwasserhaltigen Segelsport seit Jahrzehnten bewährt.

Bei uns an Bord haben wir die Stufen auch mit Monel-Nieten befestigt. Sie sind inzwischen seit über 45.000 Seemeilen und 12 Jahren dort im Einsatz – ohne Ausfall.

Tipp 1: Beim Annieten landet ein Teil der Niet – der Dorn – im Mast. Beim nächsten Setzen des Mastes sollte der Mast am Kran vorsichtig ein wenig geschüttelt werden, um die Dorn-Reste aus dem Mast zu bekommen. Andernfalls gammeln sie und hinterlassen am Mastfuß unschöne, rostige Spuren.

Diese Maststufe wurde mit Monel-Nieten befestigt.

Tipp 2: Sollte die Montage von Maststufen im Winterlager mit abgeschlagenen Wanten und Stagen erfolgen, sollte berücksichtigt werden, dass Unterwanten bei gesetztem Mast meist schräg von der Mastmitte weglaufen. Hier entstehen gerne Kollisionsstellen mit den Stufen. Beispielsweise mussten wir bei unserem Rigg die letzte Stufe unter der ersten Saling etwas außermittig nach achtern setzen.

Fallen und Maststufen

Leider sind die Maststufen wunderbare Fangeisen für Fallen. Wird beispielsweise bei etwas Wellengang auf einem Kurs mit achterlichen Winden das Großfall angeschlagen, wird es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hinter einer der Stufen verfangen. Dann ist das Setzen des Segels unmöglich.

An den Außenseiten der Stufen sollte eine Leine gespannt werden.

Dem wird begegnet, indem an den Außenseiten der Stufen eine Leine oder Angelsehne gespannt wird, die verhindert, dass ein Fall versehentlich hinter eine Stufe rutschen kann. Manche Segler spannen alternativ auch Leinen zu den Unter-, Mittel- und Oberwanten. Ich persönlich finde das weniger schön. Aber das ist Geschmackssache.

Alternative: Diese Leinen wurden zu den Oberwanten gespannt.

Aufstieg mit Maststufen

Maststufen ermöglichen den unkomplizierten Aufstieg in den Mast – dafür sind sie ja schließlich auch da 🙂 Dennoch sollte auch dann immer der Bootsmannstuhl oder eine andere Form von Sicherung verwendet werden – insbesondere bei unsteten Seegangverhältnissen.

Auch mit Maststufen sollte immer ein Bootsmannstuhl verwendet werden.

Maststufen und das Baumkleid

Da Maststufen relativ weit seitlich auftragen, kann es sein, dass nach der Montage das Baumkleid nicht mehr passt. Daher hat es sich auf vielen Yachten bewährt, im unteren Riggbereich Stufen zum Klappen einzusetzen – gleichwohl sie sonst eher ungeeignet sind. Ab der Oberkante des Baumkleids können dann die klassischen Stufen montiert werden.

Ohne Maststufen ist das Aufentern vergleichsweise anstrengend.

Fazit

Auf den ersten Blick wirkt es so, als müsse bei Maststufen nicht viel beachtet werden. Dem ist nicht so. Damit sie viel Freude an Bord bereiten und das Bordleben erleichtern, sollten die vorstehenden Punkte beachtet werden. Und ja, es sieht nicht so schön aus, wenn die Stufen am Mast sind, aber ihr Nutzen ist insbesondere auf Langfahrtyachten unumstritten. Und sei es nur, um schöne Fotos aus einem anderen Blickwinkel zu machen 😉

Weiterführende Beratung

Eine ausführliche, weiterführende Beratung zu Maststufen kannst du bei einem der folgenden Anbieter bekommen:

Hahnfeld-Masten

Seit 1979 ist die Riggmanufaktur Hahnfeld-Masten ein Begriff in der Seglerszene und bekannt für hochwertigen Mastenbau, Arbeiten rund ums Rigg und einem professionellen Rundum-Service aus einer Hand.

Reckmann

Das Traditionsunternehmen Reckmann bietet seit 125 Jahren qualitativ hochwertige Rollreffanlagen, Mast-, Rigg- und Hydrauliksysteme an. Wahlweise in Serienfertigung oder als Individuallösung für Superyachten.

Seldén

Das schwedische Unternehmen Seldén gilt als weltgrößter Hersteller von kompletten Masten. Zur Produktpalette gehören auch Bäume, Beschläge, Blöcke, Furlex-Rollanlagen, Rodkicker, Rutschersysteme oder Winschen.

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Seenot: Deutscher restauriert Fahrtenkat nach “Irma” – Totalverlust im Bermuda Dreieck

Wirbelsturm Irma machte aus dem Fahrtenkatamaran ein Wrack. Ein Deutscher  setzte die Yacht instand – und verlor sie beim ersten großen Törn im Bermuda Dreieck. Weiterlesen

Kirchentag

Fr., 17.Mai 19, Franz.Polyn./Tuamotu/Insel Hao/d’Optea, Tag 1811, 17.889 sm von HH

Zufällig kommen wir an der Kirche der Mormonen vorbei, einem schlichten Gebäude mit betoniertem Basketball-Platz davor. Frauen schmücken den Platz mit Palmenwedeln und Stühle werden aufgestellt. Sofort kommt jemand auf uns zu: „Heute Abend um 18:00 Uhr geht es los“.

Wir wissen zwar nicht, was passieren wird, sind aber pünktlich zur Stelle. Wir vertrauen darauf, dass es keine langatmige Gebets-Mühle wird. Die Dekoration spricht dagegen.
Einer der Kirchen-Zugehörigen heißt uns herzlich willkommen. In gutem Englisch wird uns ein Platz zugeteilt. „Heute Abend führen alle Glaubensgemeinschaften der Insel Tanz und Gesang vor“, erklärt er uns. „Wir mormonische Gemeinde haben die anderen eingeladen, um die verschiedenen Religions-Gemeinschaften zusammen zu bringen.“
Ein ökumenischer Kirchentag auf polynesisch sozusagen. :-)

Die Kostüme sind heute nur angedeutet. Etwas Farnkraut über der Jeans, ein dicker Blumenkranz auf dem Kopf, fertig. Einige der kurzen Auftritte sind etwas laienhaft, werden aber immer mit viel Freude und Leidenschaft vorgebracht. Aber auch „Profis“ sind dabei, wir erkennen alte Bekannte aus Gambier wieder. Einige der Tänzerinnen und Sängerinnen haben wir dort beim großen Festival bereits gesehen. Ganz besonders entzückend fällt die Mädchentruppe der Protestanten aus. Zuckersüß schwingen die kleinen Prinzessinnen ihre Hüften. Freitagabendunterhaltung für das Dorf.

Schwer zu tragen am Blumenkranz haben die Kleinsten

Die Sängerin der Katholiken kennen wir bereits aus Gambier

Vier Glaubensgemeinschaften gibt es auf Hao. Man mag es bei tausend Einwohnern gar nicht glauben: Katholiken, Protestanten, Siebenten-Tag-Adventisten und die Mormonen. Alles christliche Gemeinschaften. Allerdings gehören die Mormonen von Hao der Untergruppe ‚Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage‘ an, die von den Katholiken und Protestanten nicht als christliche Religion anerkannt wird. Der Grund ist nicht die berüchtigte Polygamie, die die Mormonen, bis auf einige Splittergruppen in den USA, längst abgelegt haben. Sondern, dass die Mormonen nicht an die Dreifaltigkeit von Gott, Jesus Christus und Heiligem Geist glauben, sondern dass in ihrem Glauben drei verschiedene Personen nebeneinander stehen und dass Gott einst ein Mensch gewesen sei.

An diesem Abend spielte Religion keine Rolle. Außer einem kurzen Gebet zu Beginn und am Ende war es nur ein gelungene Abwechslung für die Dorfbewohner. Die Ansprache vom Moderator wurde viel belacht, seine Scherze kamen gut an beim Publikum. Den meisten Applaus bekamen übrigens die Damen, die am schnellsten die Hüften kreisen lassen konnten.

Wenn der Vater mit dem Sohne einmal ausgeht

TP 52: Ring frei zur ersten Runde

TP52 Super Series Menorca 2019: <p>
	Impressionen der TP52 Super Series vor Menorca</p>

Vor Menorca läuft die erste von fünf Runden der Super Series. Mit dabei wieder die Hamburger „Platoon“ und die „Phoenix“

eSailing: Virtual Regatta Inshore Tutorial – Mal eben kurz ein Rennen segeln

Das Online-Spiel Virtual Regatta Inshore wird immer populärer. Ein Rennen, etwa sieben Minuten lang, auf dem Handy gespielt, kann flott die Zeit vertreiben. Philipp Mann erklärt für SR ein paar Tricks. Weiterlesen

Normandy Channel Race: Die Riechers Story – Hamburger kämpft um das Podium

Jörg Riechers
Jörg Riechers versucht beim Normandie-Channel-Race eine neue Class40 aus Südafrika in Fahrt zu bringen. Der Zug nach vorne ist aber längst abgefahren. Weiterlesen

Swan: Premiere Nummer drei in Sicht

SWan 48: <p>
	Edel &amp; stark: Swan 48</p>

Die finnische Werft Nautor launcht in diesem Jahr ungewohnt viele neue Serienyachten. Nach der Swan 65 und der ClubSwan 36 ist nun die Swan 48 angekündigt

Neue Mitsegler an Bord

{Time:22:22:00}
{Date:20190522}
{Position:18°04.1161’N, 063°05.6828’W}
{Direction/Speed:-°/ -kn}
{Place:Saint Martin / Sin Maarten}
{Target:Curacao}
{Temp Air/Pressure:28°C}
{TempWater:28°}
{Wind:10-15kn/E}
{Wave:0m}
{Vimeo:}
{Photo:20190522}
{Title:Neue Mitsegler an Bord}

Windzauber

Nach fünf Wochen besten Kite Konditionen tritt nun, als ich keine Gäste mehr an Bord und Zeit für meine eigenen Interessen habe, eine No Wind Phase ein. Ich habe fast schon das Gefühl das ich ein Garant für Flauten bin. Trotzdem zieht es mich aufs Wasser der Lagune. Da ich alleine bin und sowieso grade die Off Season beginnt, brauche ich Hilfe von Piere von der lokalen Kite Schule. Ich habe Kite Fun für zwei Stunden auf der Lagune. Alles gut. Mit dem neuen Kite habe ich viel Spass und viel Erfolg. Ich fahre gleitend schnell in die richtige Richtung und komme fast sogar an der Stelle an, wo ich losgedonnert bin. Es wird Zeit so langsam mal an einer vernünftigen, eleganten Wende zu arbeiten. Wenn da nicht immer Windlöcher wären, die meinen Kite einfach vom Himmel fallen lassen… Shit happens. Ich schiele auf Los Roques. Da ist Wind. Warum bin ich hier? Doch darüber brauche ich seit gestern nicht mehr nachdenken. Ich habe ein neues Problem. Ich habe 2.845 neue Mitsegler in Form eines Bienenvolkes, dass sich unter den Solarpanels eingenistet hat um Hand gegen Koje mitzusegeln. Kenne ich ja schon. Ob das an dem roten Boot liegt? Die nützlichen Tierchen sind nicht aggressiv. Nun. Ich halte aber auch respektvoll Abstand.

Der Anruf mit der Pest Control, alias Rudolf ist zwar nett. „Mach viel Licht an heute Nacht und laute Musik mit viel Bass. Das mögen die Bienen nicht! Morgen früh um 10 Uhr sind sie weg. Die sind nur auf der Durchreise. Wenn wir rauskommen kostet das 180 Euro.“ Upsi, denke ich mir, spiele viel und laut ACDC, nehme das Bimini ab. Doch auch laute Musik, LED Strahler, Regen und Wind… Das Bienenvolk fühlt sich pudelwohl auf der MARLIN. Geht ja den meisten Gästen so. MARLIN ist halt ein beliebter Ausflugsdampfer. Um 10 Uhr sind die Bienen immer noch da. Und nun?


Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 56 Sint Maarten over the Los Roques to Curacao ABC Islands
CREW 57 Nike Steiger segelt die MARLIN gegen den Wind ins Paradies

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