Veranstaltungstipp: Autorenlesung mit Menso Heyl – aus dem Leben eines Seglers
Der ehemalige Herausgeber der YACHT Menso Heyl liest am Montag, den 2. November um 19.30 Uhr im Freizeitzentrum Schnelsen aus seinem neuen Buch Wellenberge.
Der ehemalige Herausgeber der YACHT Menso Heyl liest am Montag, den 2. November um 19.30 Uhr im Freizeitzentrum Schnelsen aus seinem neuen Buch Wellenberge.
Ende September 2026 setzte der Hamburger Lotsenschoner „No. 5 Elbe“ zum ersten Mal seit 2019 wieder die Segel. Nun ist eine NDR-Doku zur bewegten Geschichte erschienen.
Amélie Grassi hat Mini, Figaro, Class40, Imoca und Ultim gesegelt. Nun greift die Französin im America’s Cup an und plant bereits ihren Weg zur Vendée Globe.
Fünf Blauwasseryachten, fünf Konzepte: Boréal 56, Kraken 58, Pure 49, Stem 50 und Breehorn 55 zeigen ihre Stärken und Schwächen auf Langfahrt.
13.10.2026; Vanuatu/Espiritu Santo/Luganville; Tag 4.518; 30.129 sm total
Der Countdown für die Abfahrt läuft. Inzwischen sind wir wieder nach Luganville umgezogen. Die letzten Tage in der Bucht waren zum Niederknien. Das graue Wetter der letzten Wochen ist vorbei. Auch das Meer ist inzwischen deutlich wärmer geworden. Fast knacken wir die 27 Grad. Badewetter.
Palikulo Bay – wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören.
Wrackschwimmen.
Zwei fette Wracks liegen in der Bucht.
Morgen klarieren wir in Luganville aus und tauschen die letzten Vatu auf dem Markt gegen Obst. Dann muss nur noch das Dinghy an Deck und ich koche uns Essen vor für die ersten zwei Tage auf See.
Das Schiff ist fertig. Alles ist aufgeräumt und gewienert für die strenge Biosecurity in Australien. Das Unterwasserschiff ist frei von Bewuchs. Allerdings haben wir einen Gecko an Bord. Der ist bei den Behörden unerwünscht. Aber der Kerl zeigt sich nicht. Vor etlichen Wochen als Baby zu uns gekommen, ist er inzwischen gewachsen und hat das typische Schnalzen gelernt. „Tck! Tck! Tck!“. Hoffentlich hält er seinen Schnabel, wenn die Offiziellen an Bord sind. Außerdem haben wir auch wieder einen unserer sechsbeinigen „Freunde“ gesichtet. Kakerlaken stehen auf der Abschiebeliste in Australien ganz oben. Wir müssten sowohl Gecko als auch Kakerlaken als ‚blinde Passagiere‘ deklarieren. Hüstel.
Vanuatu lockt zum Wiederkommen. Trotz zwei Monaten durchwachsenen Wetters. Auch die Versorgung ist recht eintönig: Frühlingszwiebeln mit Huhn. Huhn mit Pak Choi. Das wird ein Fest in Cairns Supermärkten.
Wir wären so weit – Australien, wir kommen!
Der Abfahrtstag scheint egal, es kommt jeden Tag fast das Gleiche dabei raus: 9 Tage/1 Stunde; 9 Tage/4 Stunden; 9 Tage/8 Stunden. Auch Windrichtung und Stärke sind variantenarm. 1.250 Meilen in neun Tagen – Schenkelklopfer!
Wir wären glücklich, wenn diese Vorhersage stimmen würde.

Jens Kroker hat bei den World Sailing Inclusion Championships in Portimão den zweiten Platz in der Hansa 303 belegt. In Portugal kam er dem polnischen Dauersieger sehr nahe. Der Erfolg geht einher mit gestiegenen Paralympics-Chancen für das Segeln.

Was ist hier wohl passiert? Eine Segelyacht schlingert durch den Hafen von Saint-Tropez und kracht schließlich mehrfach gegen die Pier. Schon geifern die Kommentatoren: „Das Fall lösen, du Idiot!“ Solche Reflexe sind offenbar nicht abzustellen.
255 Tage vor dem Start ins Garmin Round Denmark Race 2027 öffnen die Veranstalter am 19. Oktober ihr Meldeportal. Frühbuchern winken schöne Vorteile.
Die Pegelstände im Zürichsee liegen unter dem bisherigen Niedrigwasserrekord. Weil seine Segelyacht im flachen Wasser festzusitzen und zu kippen drohte, ließ ein 65-jähriger Eigner sein Boot mit einem Helikopter ausfliegen. Die Aktion kostete rund 2000 Franken zeigt, wie sehr der außergewöhnlich niedrige Wasserstand die Schifffahrt inzwischen beeinträchtigt.
Sonne, kräftiger Wind und 1858 Boote auf einer gemeinsamen Startlinie: Die 58. Barcolana bot vor der eindrucksvollen Kulisse von Triest erneut jene Mischung aus Spitzensport und Breitensport, die sie zu einer der außergewöhnlichsten Segelregatten der Welt macht. Furio Benussi gewinnt die Barcolana 58 mit „Arca SGR“ zum vierten Mal in Folge. Hinter ihm kämpfen „Schockwave³“ und „Marta 07“ um Platz zwei.
Eine Lagoon 42 lief im Indischen Ozean voll und ging verloren. Nach Darstellung des geretteten Eigners löste sich eine bereits nachgerüstete Notausstiegsluke. Was versagte, ist ungeklärt.