Archiv der Kategorie: News

Das H-Boot ist wieder da

H-Boot: <p>
	H-Boot: Klassischer L&ouml;ffelbug und lange Rumpf&uuml;berh&auml;nge</p>

Saare Yachts in Estland fertigt künftig neben ihren gehobenen Fahrtenyachten das klassisch-elegante Kielboot in Lizenz

Buschfeuer: Qualm über der Bucht – Sydney-Hobart-Generalprobe der 100 Fußer abgesagt

Erstmals in 26 Jahren ist die Big Boat Challenge im Hafen von Sydney gestrichen worden. Die lodernden Buschfeuer rund um die Stadt schränken die Sicht zu sehr ein. Weiterlesen

Tragflächen-Projekt: Conger-Meister Frank Schönfeldt will “seine” Klasse auf Foils setzen

Für verrückte Ideen ist Frank Schönfeldt immer zu haben, doch in diesem Fall versteht der Segler, Sänger, Segelmacher keinen Spaß. Mit dem Projekt „Regnoc“ will er die Segelwelt auf den Kopf stellen. Weiterlesen

Eisarsch 2019: Frauen mit starkem Debüt

Der Eisarsch des Lübecker Yacht-Club ist in der Neuzeit angekommen. Mit der Neuausschreibung der Traditionsregatta erstmals auch für Frauen ist die Meldezahl gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. 74 hartgesottene Seglerinnen und Segler im Erwachsenenalter stürzten sich in den Optimisten-Kinderjollen auf der Wakenitz in das Rennen. Am Ende setzte sich Sven Kruse (NRV Hamburg) im harten Zweikampf mit Sönke Boy (Lübecker SV) durch und trug sich bei der 51. Auflage der Spaßregatta in die Siegerliste auf der eigenwilligen Trophäe ein. Als Vierte – direkt hinter Vorjahressieger Thomas Schulz – zeigte Anne Westfehling (Lübecker SV), dass die Frauen den Männern in Zukunft das Leben schwer machen werden.

Kurz vor der letzten Bahnmarke schob sich Sven Kruse auf Rang eins. Foto: Udo Ott

50 Jahre haben die Männer ihre Domäne verteidigt, die bei der Eisarsch-Premiere 1969 in den Statuten festgelegt worden war. Nur männlichen Akteuren ab einem Alter von 25 Jahren war bis zur Jubiläumsveranstaltung im vergangenen Jahr die Teilnahme erlaubt. Jetzt hat sich die Eisarsch-Regatta, die immer am ersten Samstag im Dezember die ewig jungen Optimisten-Segler in die Hansestadt lockt, den Frauen und einem jüngeren Athletenkreis (Startberechtigung ab 21 Jahren) geöffnet. Und gleich ein gutes Dutzend an Frauen und eine Handvoll jüngerer Athleten trugen sich in die Meldeliste ein. Damit schwoll die Flotte auf dem Wasser von 57 Booten im Vorjahr auf nunmehr 74 an.

Ein großes Feld ging auf dem engen Kurs auf der Wakenitz an den Start. Foto: Udo Ott

Die Wakenitz war somit gerade bei den westlichen Winden, die nur eine enge Kurssetzung ermöglichten, prall gefüllt. Dennoch brachte die Wettfahrtleitung um Julia Burt die Opti-Armada gut auf Kurs. Walter Mielke, der ehemalige Oberste Wettfahrtleiter der Travemünder Woche, eröffnete das Rennen mit den so genannten Gate-Start und ließ die Meute frei. Schnell zeigte sich, dass die erfahrenen Akteure eine Position weit rechts an der Startlinie gewählt hatten und damit goldrichtig lagen. Sönke Boy, der nach 30 Jahren erstmals wieder in einen Opti gestiegen war, führte gemeinsam mit Sven Kruse deutlich das Feld an. Aber obwohl Kruse zweimal mit einem vollgeschlagenen Opti zu kämpfen hatte und ordentlich Wasser pützen musste, konnte Boy den Konkurrenten nicht in Schach halten. „Ich habe wohl nicht konsequent gedeckt. Kurz vor der letzten Bahnmarke ist er an mir vorbeigezogen“, berichtete Sönke Boy, der aber dennoch rundum glücklich war mit seiner Eisarsch-Premiere. Noch mehr strahlte naturgemäß Sven Kruse: Mit Daumen hoch kreuzte er die Ziellinie und strahlte mit der Sonne, die sich kurz durch die Wolkendecke gestohlen hatte, um die Wette: „Endlich hat es mal wieder geklappt. Mein fünfter Sieg, damit habe ich jetzt den alleinigen Rekord. Jetzt ist endlich Ruhe“, freute sich Kruse, der zwischen 2006 und 2015 vier Siege gefeiert hatte, dann aber vier Jahre auf die Vollendung des Triumphzuges warten musste. Trotzdem steht für den Hamburger bereits fest, dass er im nächsten Jahr wieder dabei sein will: „Na klar, ich muss meinen Titel ja verteidigen!“

Mit einem großen Aufgebot organisierte die Eisarschgilde die Traditionsveranstaltung. Foto: Udo Ott

Für Anne Westfehling war eigentlich mit der Teilnahme der Tag schon perfekt, durfte sie doch endlich mit Vater Michael und Bruder Maik auf die Bahn. „Als klar war, dass Frauen mit dabei sein durften, hat mein Bruder mich sofort angemeldet. Jetzt wollen wir einfach Spaß haben“, sagte die Lübeckerin vor dem Rennen. Dann aber hatte sie auch richtig Spaß daran, dem Gros des Männerfeldes das Heck zu zeigen. „Ich bin in der Mitte gestartet und lag noch gar nicht so aussichtsreich. Dann habe ich mich aber gut durch das Feld gearbeitet.“ Auch im Familienduell hatte sie damit den Bug vorn. Ihr Bruder kam zwei Ränge hinter ihr ins Ziel, der Vater ein paar Boote später. Eindrucksvoll stellte der Lübecker SV seinen Status als bestes Team unter Beweis. Sönke Boy, Anne und Maik Westfehling gewannen den Mannschaftssonderpreis der „Drei Ärsche“, den der LSV fast schon traditionell in sein Clubhaus entführt.

Seinem Namen Eisarsch machte das Event für einige Teilnehmer alle Ehre. Einige Akteure nahmen nach Kenterung ein unfreiwilliges Bad in der Wakenitz, drei gaben das Rennen schließlich auf. Für die zahlreichen Zuschauer an Land sorgten heiße Getränke und Speisen für Wärme und wappneten gegen den kalten Westwind, der direkt auf das Clubhaus des LYC stand.

Antarktis-Finale: Träume von der Südsee

Törnbericht "Vera": <p>
	Wilde Wolkenformationen im spiegelglatten Canal Moraleda</p>

Die Weltumsegler Britta und Michael wollen den 40. Breitengrad schaffen und Antarktis und Patagonien hinter sich lassen. Letzter Bericht …

Maritimer Gin und Rum: Weihnachtsgeschenke für Genießer

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Sie suchen ein stilvolles Getränk für die Feiertage? Oder ein Geschenk? Wie wäre es mit einer Spirituose mit maritimem Touch? Hier bestellen…

Cruiser gestohlen: Bavaria 50 mit 56 Flüchtlingen zerschellt – Schleuser nutzen Yachten

Immer öfter werden Segelyachten für Schleuser-Kriminalität genutzt. Die Rede ist unter anderem von dubiosen Charter-Deals in der Türkei. Eine gestohlene griechische Yacht ist mit Flüchtlingen aufgelaufen. Weiterlesen

Mit Carlos auf Tuchfühlung

Gudrun-Calligaro-Preis: neue Auszeichnung für Skipperinnen

Gudrun Calligaro DK_Frau_segeln_sw_s59: <p>
	Gudrun Calligaro an Bord ihrer Yacht &quot;M&auml;dchen&quot; w&auml;hrend der ersten Einhand-Weltumsegelung einer deutschen Seglerin in den Jahren 1988-1990</p>

Die Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes lobt im Rahmen des Fahrtenwettbewerbs künftig einen Preis für weibliche Schiffsführer aus

GT6: Elan bringt neues Flaggschiff

Elan GT 6: <p>
	Elans neue GT6: Viel Volumen und eine markante Decksgestaltung</p>

Der slowenische Hersteller vergrößert seine gehobene Gran-Turismo-Linie um eine 49 Fuß große Fahrtenyacht für lange Seereisen

Star Sailors League: 40.000 Dollar Siegerscheck für “Psychopat” Percy – Zwei-Sekunden-Sieg

Iain Percy konnte es auf einem Starboot lange nicht aushalten. Es erinnerte ihn an den beim Artemis-Unfall verstorbenen Vorschoter und besten Freund. Diesmal war beim SSL-Finale auf den Bahamas alles anders. Weiterlesen

Nasse Nacht, heilige Nacht

fliegende Fische: <p>
	Fliegende Fische, die an Deck landen&nbsp;</p>

Während die ersten Crews schon mit Punsch ihre Ankunft in St. Lucia feiern, wird das Gros der Flotte ordentlich durchgeschüttelt. Der Blog von Bord der „Moana“