Archiv der Kategorie: News

Neue Corona-Regeln: Vereinsleben in Bayern ab 8. Juni wieder möglich

Bayerische Segler waren lange Zeit in Deutschland am stärksten betroffen von den Corona-Beschränkungen. Aber nächster Woche treten im Süden nun neue Regeln in Kraft, die den Sport wieder ermöglichen. Weiterlesen

Vendée Globe Favorit: “Charal” zeigt die neuen Flügel – Erster stabiler Flug mit dem Update

Die Zeit spielt für Jérémy Beyou. Er hatte mit „Charal“ mit Abstand den ersten Foiler der neuesten Generation im Wasser und zeigt nun schon die Weiterentwicklung. Die Konkurrenz scheint hinterher zu hinken. Weiterlesen

Maximale Meldezahlen für Kieler Woche

Erste Klassen-Regatta in Corona-Zeiten: 102 Segler am Steinhuder Meer

Ein erster Schritt zur Normalität im Segelsport. Nach der Ausnahmegenehmigung vom Land Niedersachsen trafen sich auf dem Steinhuder Meer 81 Boote zur ersten europäische Klassenregatta unter Corona-Auflagen. Weiterlesen

Von der leichten Jacke bis zum Trolley: Die aktuelle crazy4sailing-Kollektion

Die Marke crazy4sailing trägt es bereits im Namen: Die Macher brennen für das Segeln. Wir haben uns im Sortiment umgeschaut. – Advertorial / Anzeige –  Weiterlesen

Die Kieler Woche setzt Zeichen

Es sind enorme Herausforderungen, denen wir uns stellen, um den Seglerinnen und Seglern auch in diesem Jahr die Möglichkeit zu geben, Regatta zu segeln. Dabei steht die Gesundheit aller Beteiligten ganz klar im Vordergrund, so dass unser Konzept immer wieder angepasst werden muss. Alle Planungen – zum Beispiel in Hinblick auf Teilnehmerzahlen – sind auf die aktuell bis August geltenden Corona-Beschränkungen abgestimmt. Hygienevorschriften und Mindestabstandsregeln müssten eingehalten werden.  Aber wir werden den Seglerinnen und Seglern die Möglichkeit bieten, im Rahmen der Kieler Woche zu regattieren. Wir haben so viel Zuspruch und spüren, dass viele Segler auf die Kieler Woche setzen“, so Organisationsleiter Dirk Ramhorst.

Da die Regatten ohne Zuschauer an Land ausgetragen werden, wird noch mehr Gewicht auf die digitale Öffentlichkeitsarbeit gelegt. „Wir werden die Arbeit in den sozialen Netzwerken ausbauen und die Regatten den Segelfans über Kieler-Woche-TV zugänglich machen“, ergänzt Ramhorst. So soll die Kieler Woche virtuell weltweit erlebbar sein. Für den TV-Bereich zeichnet sich 2020 die Landeshauptstadt Kiel verantwortlich und wird die Kosten dafür tragen. Damit unterstreicht die Landeshauptstadt ihre Verantwortung für den Segelsport und entlastet die veranstaltenden Vereine finanziell.

„Das wird eine andere Kieler Woche als gewohnt. Aber es wird gesegelt“, so der Organisationsleiter. Da die Gesamtzahl der Personen im Eventbereich im Hafenvorfeld in Schilksee auf rund 1000 begrenzt wird, muss das Gelände abgesperrt werden. Die Aktiven sind mit Trainern und Organisatoren unter sich. Auf Veranstaltungszelte, die Sponsorenmeile und Verkaufsstände wird verzichtet. Das Regattahaus, der boot-Düsseldorf-Club als Check-In-Zelt und die Vaasahalle sind die Eckpfeiler an Land, die ggf. noch um die Bootshalle des KYC in Strande erweitert werden. Auf dem Wasser sind bis zu sechs Bahnen pro Kieler-Woche-Hälfte geplant. Auch wenn die Bahnverteilung und die maximale Meldezahlt grob stehen, sind noch Anpassungen möglich, die sich insbesondere durch eine mögliche Absage der Kielbootklassen aufgrund der bestehenden Verordnung ergeben können. Schon zu Pfingsten zeichnete sich ab, dass viele Aktive aus aller Welt die Chance nutzen wollen, in Kiel anzutreten. Die olympischen Klassen 49er, 49er FX, Laser Radial, Laser Radial Standard und Nacra 17 sowie die Nachwuchsklassen 29er, 420er, Laser 4.7 und Laser open haben Wartelisten.

Um ein überfülltest Hafenvorfeld beim Wechsel der Klassen der Kieler-Woche-Teile 1 und 2 zu verhindern, wird der Mittwoch komplett zum Wechseltag gewandelt. Nach den Regatten am Dienstag, 8. September, bis Mittwoch, 9. September, um 11 Uhr müssen die Klassen/Teilnehmer der ersten Hälfte Schilksee räumen, ab Mittwoch, 9. September, um 12 Uhr dürfen die Teilnehmer der zweiten Hälfte auf das Hafengelände. „Wir gehen davon aus, dass die Aktiven Verständnis für unser Vorgehen haben. Nur so können wir die Einhaltung der Corona-Vorschriften und damit die Regatten garantieren“, so Ramhorst. Die Tage von Samstag bis Dienstag sind für die Klassen des ersten Teils und die von Donnerstag bis Sonntag für die Klassen des zweiten Teils vorgesehen. „Wir werden daher auch auf die Medal Races in den olympischen Klassen verzichten und allen Startern in der zweiten Hälfte vier volle Segeltage anbieten“, erklärt Ramhorst. Zugang zum Hafenvorfeld, um zu trainieren, wird es für die Starter in der zweiten Hälfte nicht geben können.

Ob Seesegeln bei der Kieler Woche 2020 möglich sein wird, entscheidet sich Mitte Juli, da das Bundesland Schleswig-Holstein voraussichtlich Anfang Juli neue Maßnahmen bekannt geben wird. Abgesagt wurden die Fareast 28R, deren WM im August vor Laboe stattfindet, verschoben auf 2021 wurden die VXOne.

Noch sei man im Gespräch mit den 470ern, die der DSV gern am Start sehen würde. Auch gibt es Anfragen zu Meisterschaften von den 29ern (Eurocup), Musto Skiff (German Open) und den Lasern (Deutsche Junioren Meisterschaft). „Dazu müssten wir die bisherigen maximalen Meldezahlen in diesen Klassen anpassen. Wir sind mit den Klassen im Gespräch und werden flexibel reagieren“, so der oberste Wettfahrtleiter Fabian Bach. Um die Meldemodalitäten möglichst einfach zu halten, wird auf eine Nachmeldegebühr verzichtet. Die Early Entry Fee läuft am 1. Juli ab. „Wer segeln möchte, wird sich ohnehin schnell melden. Denn wer zuerst meldet, der ist dabei“, so Dirk Ramhorst. Dabei wird es auch eine Warteliste geben, falls Klassen ausfallen, können andere Felder erweitert werden.

„Wir haben die Teilnehmerzahlen nach den Meldungen im Vorjahr errechnet“, so Sven Christensen, Geschäftsführer der Marketingagentur Point of Sailing, wohl wissend, dass ein, zwei Klassen ihr Klassenziel wohl kaum erreichen dürften und sich dann Chancen für die Nachrücker in den übrigen Klassen ergeben. Auch stehen drei weitere Klassen in der Warteschleife. (hel)

Die neue Ausschreibung/Notice of race steht ab sofort im Netz unter: www.manage2sail.de und www.kieler-woche.de

Teil I: (5. bis 8. September)
Klasse (minimale bis maximale Anzahl der Boote/bereits bestehende Wartelisten):
420er (20-60/Warteliste), 505er (20-30), Europe (15-20), J/80 (8-10), J/70 (15-35), J/24 (15-20), Laser 4.7 (20-50/Warteliste), Laser Radial open (20-70/Warteliste), Contender (20-30), Musto Skiff (15 oder 25).

Teil II: (10. bis 13. September):
49er (20-45/Warteliste), 49erFX (20-40/Warteliste), Laser Radial W (20-50/Warteliste), Laser Std M (20-70/Warteliste), OK-Jolle (20-50), Finn (15-30), Nacra 17 (10-20/Warteliste), Formula 18 (15-25), 29er (20-90/Warteliste).  

Teil III: (5.-13. September)
IDM: ORC I bis IV (35), Double Hand (30), Welcome Race (45), Senatspreis (35), Silbernes Band (35).

Lehrstunden für Langfahrer

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	Zu neuen Ufern: Ein Langfahrtt&ouml;rn will gut vorbereitet sein</p>

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Die kleinste Moody auf dem Prüfstand

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Auf der boot Düsseldorf war sie meistbeachtet. Jetzt hatte die YACHT Gelegenheit, die Moody DS 41 exklusiv zu erproben. Der Test im PDF-Download

Segeln in Dänemark: NDR-Bericht spricht von Verbot – Es gibt aber auch Optimisten

Ab 15. Juni sind die Grenzen nach Dänemark für deutsche Urlauber unter bestimmten Bedingungen wieder geöffnet. Gilt das auch für Segler? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Weiterlesen

Leitfaden für ORC-Regatten

Dieses 24-seitige Handbuch enthält Ideen aus jahrzehntelanger Erfahrung im Rennmanagement von lokalen Clubwettbewerben bis hin zu Weltmeisterschaften. „Jedes Jahr arbeiten wir mit Organisatoren von Welt- und Kontinentalmeisterschaften zusammen, um die höchsten Standards für ihre Veranstaltungen aufrechtzuerhalten, und wir hielten es für sinnvoll, das Gelernte in diesem Buch zusammenzufassen“, sagt Eckhard von der Mosel. Der Leitfaden soll Eignern und Seglern einen Einblick in die Vermessungsgrundlagen des ORC-Systems geben und Veranstaltern, die noch nicht auf internationalem Niveau sind, Hilfestellung für die Organisation sein. „Es hat einige Zeit gedauert, aber wir haben dies jetzt abgeschlossen und ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen aller“, sagt von der Mosel.

Knarrblog: Der erste Schlag – Dieses Geräusch… herrlich!

Diese Corona-Zeit kann ganz schön nerven. Durchhalten ist angesagt. Geduld haben. Wer kann das besser als Segler? Aber Vorfreude alleine reicht auf Dauer nicht aus. Die ersten Segelstunden nach 7 Monaten Pause. Weiterlesen