Archiv der Kategorie: News

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Vorhang auf für die erste Mini-Einhand-Regatta des Jahres. Corona erfordert eine kuriose Etappenwertung. Drei spannende Deutsche sind unter den 72 Teilnehmern. Zwei Youngster und eine Frau. Weiterlesen

Seenotrettung: Britische Küstenwache testet 240 km/h schnelle Helikopter-Drohne

Unbemannte Luftfahrzeuge können Einsatzkräfte bei der Rettung von Menschen in Seenot unterstützen. In Nordwales zog nun erstmals ein unbemannter Hubschrauber seine Kreise über der Küste. Weiterlesen

Roland Gäbler beim Blauen Band vom Balaton: Zweiter bei weltweit gößter Binnen-Langstrecke

Roland Gäbler skippert seit sechs Jahren einen der schnellsten europäischen Langstrecken-Katamarane für das ungarische Black-Jack-Team. Nun gelang ihm das bestes Ergebnis. Weiterlesen

Big Picture America’s Cup: Kiwi-Abflug – Wie die “Raketenstarts” zustande kommen

Team New Zealand hat ein spektakuläres Foto von einer Testfahrt auf dem America’s Cup Revier veröffentlicht. Warum die Krakenfoiler immer öfter aus dem Wasser springen. Wie die AC75 funktionieren. Weiterlesen

Neel 43: Jubiläumsgeschenk

Zum zehnten Firmen-Geburtstag beschenkt sich die französische Neel-Werft mit einem neuen Trimaran-Modell. Genau genommen wird das Geschenk allerdings etwas verspätet „überreicht“, denn die Jungfernfahrt des Prototyps ist erst für das Frühjahr 2021 geplant und fällt damit nicht mehr ins Jubiläumsjahr. Nichtsdestotrotz freut man sich in La Rochelle, das neue Familienmitglied schon jetzt ausführlich vorstellen zu können. Er wird 42,7 Fuß lang (umgerechnet knapp 13 Meter), soll über eine Spannweite von 7,40 Metern verfügen und eine Am-Wind-Segelfläche von 102 Quadratmetern bieten, aufgeteilt in 59 Quadratmeter fürs Groß und 43 für die Rollgenua.

Regattatauglich

Wie man es mittlerweile von Neel kennt, präsentiert das Team um Barbara und Eric Bruneel wieder einen Dreirümpfer mit einem erstaunlich geräumigen Wohnbereich. Bis vor zehn Jahren zeichneten sich Trimarane vergleichbarer Größe durch beengte Innenräume aus, was daran lag, dass ihre Seitenschwimmer zu schmal waren, um als vollwertige Kajüten zu dienen. Das wiederum führte dazu, dass Salon, Pantry, Schlafkabinen und Nasszellen im Mittelschwimmer untergebracht und ebenfalls komprimiert werden mussten.

Doch dann revolutionierte Neel die Multihull-Szene mit einer bahnbrechenden Idee. Sie verpasste ihren Trimaranen ein breites Brückendeck, das einen wohnlichen Ausbau ermöglichte. Dabei gelang es dem Architektenteam um Marc Lombard, die Performance des Trimarans auf hohem Niveau zu halten.

© Neel-Trimarans

Seit nunmehr einem Jahrzehnt überzeugen Neel Trimarane mit geräumigen Deckshäusern und schnittigen Rümpfen, die beides bieten: Viel Platz und gute Segeleigenschaften. Genau diese Kombination soll auch dem neuen 43-Füßer zum Erfolg verhelfen. Ob die Theorie aufgeht, kann er ab der nächsten Saison beweisen. Auf jeden Fall soll er auch in Regatten vorne mitmischen, das war eine Design-Forderung der Werft, der die Yachtarchitekten mit entsprechend „bissigen“ Rümpfen nachzukommen versuchen.

Über das (inzwischen schon als altbewährt geltende) Brückendeck hinaus hat der Neel 43 einiges an Innovationen zu bieten. Unter anderem wird verstärkt auf Nachhaltigkeit geachtet, d. h., es kommen deutlich mehr recyclebare Werkstoffe zum Einsatz, außerdem werden mehr Materialien aus biologischem Anbau verarbeitet. Und wie üblich setzt man auf die Vakuuminfusionstechnik und Carbon als Verstärkung. Beides spart Material und Gewicht und erhöht gleichzeitig die Stabilität.

© Neel-Trimarans

Fahrtentauglich

Vom Cockpit aus gelangt man über eine kurze Treppe zum Steuerstand. Auf der Skipper-Bank ist Platz für zwei weitere Crewmitglieder ist, die den Rudergänger beim Segelhandling unterstützen können. Sämtliche Fallen und Schoten sind hierhin umgelenkt.

Dank des breiten, stufenlosen Durchgangs vom Cockpit ins Deckshaus und des festen Biminitops erhöht sich der Wohnraum erheblich. Bei geöffneter Salontür entsteht ein beinahe doppelt so großer Wohnbereich, der mit einer Reihe Sitzbänken und zwei geräumigen Esstischen in und außerhalb des Salons bestückt ist. Die Nasszelle, die sich alle Crewmitglieder teilen, liegt an Steuerbord neben dem Eingang, gekocht wird mittschiffs an einer als Längszeile angelegten Pantry, geschlafen sowohl auf Salonebene als auch ein Stockwerk tiefer vorn im Bug und (im Falle, dass Überraschungsgäste kommen) in den beiden Bugspitzen der Seitenschwimmer. Inklusive dieser behelfsmäßigen Einzelkojen und der zum Doppelbett wandelbaren Salonecke bietet der Neel 43 Schlafgelegenheiten für acht Personen.

© Neel-Trimarans

Erfahrungsgemäß besteht eine typische Urlaubscrew aber aus zwei bis vier Personen, was dem Einrichtungsplan eher entspricht. Dann bewohnen zwei Personen die Eignerkabine, die im Deckshaus untergebracht ist, und zwei die Bugkabine. In derartiger Crewstärke können auch Langfahrten unternommen werden, ohne dass sich jemand eingeengt fühlt und ohne dass auf ausreichend Verpflegung, Gepäck und Ausrüstung verzichtet werden muss, denn die Zuladung der Neel 43 wird mit drei Tonnen angegeben.

Technische Daten:

Konstruktion:Marc Lombard Yacht Design Group
LüA:12,90 m
Breite:7,40 m
Tiefgang:1,50 m
Verdrängung:9 t
Wassertank:500 l
Treibstofftank:300 l
Motor:Volvo, 50 PS
Groß, durchgelattet:59 m2
Genua:43 m2
Preis in der Basic-Version:ab 299.800 Euro, exkl. MWST (Einführungspreis für die ersten zehn Schiffe)
Werft:www.neel-trimarans.com

Wenn der Mast runterkommt

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