Archiv der Kategorie: News

Neue Flotten und Yachten in Griechenland

Griechenland zählt zu den schönsten und vielseitigsten Segelregionen in Europa: Die Gewässer sind kristallklar ohne Gezeiten, und entlang der Küste liegen malerische Häfen. Pittoreske Bergdörfer sowie alte Windmühlen prägen die teilweise noch ganz ursprüngliche Landschaft. Es bieten sich zahlreiche Routen für unterschiedliche Ansprüche an. Viele der griechischen Inseln – vor allem im Ionischen Meer und der Gruppe der Kleinen Kykladen – liegen nur wenige Seemeilen auseinander, was zum Inselhopping einlädt. Idealerweise bietet sich ein einwöchiger Törn mit überwiegend kurzen Schlägen, dafür aber mit viel Zeit für Anker- und Badestopps in den traumhaften Buchten an.

Soll eher anspruchsvoll gesegelt werden bietet sich zum Beispiel der Saronische Golf an. In dieser Region kann der lokale Meltemi für abwechslungsreiche See mit ordentlich Wind zum Segeln sorgen. Lässt der Meltemi wie jeden Herbst nach, eignet sich das Revier auch optimal für einen ruhigeren Familientörn. Auch die Inselgruppe der Kykladen liegt mitten im Meltemi-Gürtel. Dennoch ist die Navigation hier verhältnismäßig einfach und die nächste der unzähligen kleinen Inseln ist meist sogar in Sichtweite. „Die Vielfalt der griechischen Inseln ist wirklich einzigartig in Europa“, erklärt Argos Mitgründerin Aysegül Inceören und stellt weiterhin fest: „Mit unseren wirklich ausgezeichneten Partnern bieten wir unseren Kunden auch in Griechenland erstklassige Ausgangsbasen mit immer wieder neuen Flotten. So bleiben keine Wünsche offen!“ Rhodos zählt zu den bekanntesten Inseln und ist gleichzeitig auch idealer Ausgangpunkt für herrliche Törns in die westliche Inselwelt des Dodekanes. Die vielen kleinen Inseln um Paros sind typischerweise eher karg bewachsen und von steilen Küsten umsäumt. Auch der Meeresboden fällt schnell steil ab. Die Distanzen zum Ufer sind somit beim Ankern eher kurz. Zu den südlichen Kyladen lässt sich auch ab dem aktuellen Ausgangshafen Nafplion im Argolischen Golf eine spannende neue Törnalternative segeln.
Das Angebot an Yachten kann ab sofort über Argos Yachtcharter gebucht werden.

Laser Worlds: 50.000 Euro für Philipp Buhls Titel – Woher die Leistungsexplosion kommt

Philipp Buhl hat mit seinem WM-Sieg im Laser Historisches geschafft. Wie dem 30-jährigen Bayern nach harten Tiefschlägen einer der größten Erfolge im deutschen Segelsport überhaupt gelingen konnte. Weiterlesen

Sailing for future: mit Kat und Köpfchen auf Weltumsegelung

Nomade de Mers: <p>
	Skipper Corentin und der Katamaran &quot;Nomade des Mers&quot;</p>

Eine junge Crew segelt um die Welt. Gegen den Wind. Sie sucht nachhaltige Technik und Ideen, die ebenso einfach wie genial sind

Neue Regelung zu Fäkalientank Niederlande

In den Niederlanden gibt es für Sportboote keine Ausrüstungspflicht für Fäkalientanks. Zum 1.1.2021 soll es ein neues Umweltgesetz geben, das bei fehlendem Fäkalientank die Versiegelung von Seeventilen vorsieht.

Das Einleiten von Toilettenwasser in die Gewässer ist in den Niederlanden für Boote von 2,4 bis 24 Meter grundsätzlich verboten. Eine Ausrüstungspflicht für einen Fäkalientank an Bord gibt es hingegen nicht. Bisher war es auch nicht nötig, den Borddurchlass zu versiegeln. Das soll sich aber demnächst ändern. Die Niederländer haben festgestellt, dass ihre seit 2009 bestehende Regelung nicht zu einer Verbesserung geführt hat, da Kontrollen des Einleitverbots mehr oder weniger unmöglich sind.

Neues Gesetz zu von Sportbooten eingeleiteten Fäkalien ab 2021

Zum 1. Januar 2021 soll ein neues Umweltgesetz in Kraft treten, das vorsieht, Seeventile der Toilettenanlage zu versiegeln, falls sich kein Tank an Bord befindet. Es soll auch rechtlich verankert werden, dass Kontrolleure das Boot betreten, das Siegel kontrollieren und gegebenenfalls ein Bußgeld erheben dürfen.

Aufbereitungsanlagen für Abwasser von Sportbooten sollen Abhilfe schaffen

Um Bootseignern den Einbau eines Fäkalientanks zu ersparen, werden Aufbereitungsanlagen zugelassen, die gereinigtes Abwasser einleiten dürfen. Stand 2020 gibt es allerdings noch keine entsprechende Aufbereitungsanlage auf dem Markt, die alle Kriterien erfüllt.

Die „Braune Flotte“ könnte weitgehend unbetroffen bleiben

Die in den Niederlanden aus circa 500 ehemaligen Frachtschiffen bestehende „Braune Flotte“ (niederländisch „Buine Vloot“), die auf Traditionsschiffen – meist Plattboden- oder Rundspantschiffe –  gewerbliche Passagierfahrten anbieten, könnten bedingt durch die Größe von oftmals über 24 Metern von der Neuregelung weitgehend unbetroffen bleiben.

Navigation: Wie die Südsee erobert wurde – Warum Frauen die bessere Navigatoren sind

Neue Forschungen behaupten, dass Frauen als Navigatorinnen maßgeblich die Besiedlung der polynesischen Südsee ermöglichten. Mit Hilfe der Hand-Navigation und Tattoos auf den Handrücken. Weiterlesen

Nachhaltigkeit im Bootsbau: Werftporträt Greenboats – Yachten aus Flachs und Kork

Seitdem Boote kaum aus Holz gebaut werden, gilt Bootsbau alles andere als grün. Dass es auch nachhaltiger geht, beweisen einige mutige Bootsbauer. Allen voran Friedrich Deimann mit Greenboats. Weiterlesen

Seesegler feiern ihre Besten

Rund 170 Aktive hatten den Weg ins Maritime Museum in Hamburg zur RVS-Party gefunden. Die beiden RVS-Köpfe Bertil Balser und Bendix Hügelmann führten die Gäste kurzweilig durch den Abend, ehrten im zügigen Ablauf die besten der vergangenen Saison. Die Ergebnisse waren bereits bekannt, sodass die Veranstaltung eher dem freundschaftlichen Austausch unter den Crews in den Wintermonaten galt als dem Zeremoniell einer Siegerehrung. „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der Klasse“, sagte RVS-Vorsitzender Bertil Balser und fügte mit Hinblick auf die Bemühung der KV an: „Nur im Austausch mit den Veranstaltern kann es uns gelingen, das Seesegeln in eine attraktive Zukunft zu führen.“

Zustimmende Worte fand auch der Vorsitzende des Ausschuss Seeregatten im DSV, Dr. Wolfang Schäfer, der der Klasse ein gutes Zeugnis ausstelle: „Die hiesige Szene befindet sich in einem erfrischenden Aufwind und das ist auch euer Verdienst“, sagte Schäfer.

In drei Jahreswertungen wurden die besten Inshore und Offshore- Crews geehrt, darunter auch erstmalig der Sieger des neuen RVS Double-Hand Cups. Dieser ging an Dr. Knut Freudenberg, der unter anderem die IDM Double Hand vor Travemünde gewann. Außerdem wurde der Sieger des Medienpreises der Baltic500 Regatta geehrt. Der Preis wurde von Initiator Rasmus Töpsch der Crew der „Diva“ von Michael Thomsen und Thea Harksen verliehen.

Für großen Applaus sorgte die Ankündigung der RVS, Frauensegeln auf der Seebahn zukünftig stärker zu fördern. So stellt die RVS für die Saison 2020 ein KV-Boot zur Verfügung. Der Clou: Die zukünftige Crew muss weiblich sein. Die kleine Kielyacht vom Typ Hunter 707 steht für die Crew kostenlos bereit, um an den vier Regatten des RVS Inshore Cup 2020 teilzunehmen. Interessierte Seglerinnen können sich ab sofort unter [email protected] mit der RVS in Verbindung setzen. Ermöglicht wird die Vergabe des KV-Boots durch dessen derzeitigen Eigner, Match-Race Segler Lars Hückstädt aus Plön.

Für die Seesegler laufen nun die Vorbereitungen auf die kommende Saison. Bereits am nächsten Wochenende markiert das Go 4 Speed Theorietraining von DSV und RVS den Einstieg in die neue Saison, bevor im Rahmen von Go4Speed Praxis und der Maior-Regatta die Inshore-Cup Saison 2020 Ende April beginnt.

Ergebnisse RVS Cups 2019

Inshore ORC 1/2

  1. Sportsfreund – Axel Seehafer
  2. Intermezzo – Jens Kuphal
  3. Sydbank – T. Bastiansen

Inshore ORC 3

  1. Halbtrocken – Knut Freudenberg
  2. Patent 4 – J. Klinghardt
  3. Immac – Kai Mares

Inshore ORC 4

  1. Nemo – Uwe Kleinvogel
  2. Bostik Bad Boys – Jan Schmidt
  3. TamTam – R. Kübler

Offshore ORC 1

  1. Sunbird – N. Drücker
  2. Xenia – B. Buchwald
  3. Almost Nothing – S. Müller

Offshore ORC 2

  1. Rarotonga – W. Lemmel
  2. Dockenhuden – J. Krüger – M. Dünnfründ
  3. Arndt – S. Kunstmann

Offshore ORC 3

  1. Jalapeno – H. Blenckner
  2. Alexis – M. Schlee
  3. Maxima – M. Haacke

Offshore ORC 4

  1. Husky – H. Hoffmeister
  2. Sagitta – T. Frank
  3. Vmax – F. Buhse

Double Hand ORC

  1. Halbtrocken – Knut Freudenberg
  2. Sharifa – Rasmus Töpsch
  3. Milou – B. Petrick

Im Februar nach Finnland, der Boote wegen

Vom Jolli zum Kielboot: Wandlung mit erstaunlichem Ergebnis

Test JK 28 und KK 28 Doppeltest Wansee 2019 SHu_216704: <p>
	Der Serien-Jollenkreuzer (l.) und der Prototyp des Kielkreuzers beim Amwind-Duell auf dem Wannsee</p>

Mit viel Aufwand wurde ein Jollenkreuzer modifiziert. Ziel: mehr Seegängigkeit mittels eines Kiels, mehr Segelfläche für mehr Speed. Der Test im PDF-Download

Wahl zum Segler des Monats Januar

Der Segel-Regattakalender im Januar ist etwas dünner ausgeprägt als in den übrigen Monaten. Doch einige Höhepunkte gibt es auch zum Jahresauftakt. So ist Miami eine erste Anlaufadresse für die Segler in den Olympiaklassen. Zwar war der Worldcup in den USA in vielen Klassen etwas schwächer besucht als in den vergangenen Jahren, da sich einige Disziplinen bereits in der WM-Vorbereitung befinden. Doch bei den 470ern der Männer und Frauen war ein hohes Niveau am Start. Und zwei deutsche Crews schafften den Sprung in die Medal Races. Für die Hochseesegler gibt es zum Jahresbeginn auch gleich eine große Herausforderung. Mit dem Rennen von Kapstadt nach Rio geht es über den Atlantik. Eine deutsche Crew war mit am Start, und sie sorgte für Furore, überquerte die Ziellinie als schnellster Monohull. Diese drei Crews stehen in der Auswahlliste zur Monatswahl. Die Wahl zum Segler des Monats Januar ist auf Sail24.com vom 17. bis 24. Februar freigeschaltet.

Frederike Loewe/Anna Markfort (470er: Worldcup-Sechste):

Miami ist ein gutes Pflaster für die Berliner 470er-Seglerinnen. Im vergangenen Jahr sicherten sie sich im US-Sonnenstaat ihren ersten Worldcup-Sieg, jetzt schafften sie wieder den Sprung in die Weltspitze. Als Sechste konnten die Olympia-Aspirantinnen diesmal zwar nicht über eine Worldcup-Medaille jubeln, aber mit dem Einzug in das Medal Race verbuchten sie einen starken Einstieg in das Jahr und zeigten, dass sie auf einem guten Weg sind in ihrer Olympiakampagne, für die in diesem Jahr die interne Ausscheidung sowie der Nachweis für die DOSB-Kriterien ansteht. Foto: sailing energy

Simon Diesch/Philipp Autenrieth (470er: Worldcup-Zehnte):

Die deutschen 470er haben in Richtung Tokio noch einen weiten Weg vor sich, denn es besteht nur noch eine kleine, letzte Chance für das Nationenticket. Umso hoffnungsvoller stimmt das Abschneiden der deutschen Crews vor Miami. Mit Platz 13 durch Malte Winkel/Matti Cipra, vor allem aber dem Einzug ins Medal Race durch das württembergisch-bayerische Team Diesch/Autenrieth gelang der Nachweis der Zugehörigkeit zur erweiterten Weltspitze. Beim Worldcup in Genua müssen die deutschen Crews ähnlich abschneiden, um das letzte europäische Ticket für die Spiele zu ergattern. Foto: sailing energy

Crew der „Haspa Hamburg“ (schnellster Monohull Cape2Rio-Race):

Der Hamburgische Verein Seefahrt hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Seglern aus den verschiedenen Vereinen in Deutschland den Weg in den Hochsee-Segelsport zu ebnen. Regatta-Erfolge sind dabei nicht im Fokus, aber durchaus willkommen. Beim traditionellen Transatlantikrennen von Kapstadt nach Rio ist der HVS mit seinen Yachten immer mal wieder am Start – und diesmal mit einem starken Auftritt. Die junge Crew unter Skipper Torben Mühlbach meisterte Sturm und Flaute und erreichte den Zuckerhut als schnellster Einrümpfer, berechnet war es Platz vier. Foto: Alec Smith

Segler des Monats Januar

Buhl bricht den Bann: Weltmeister im Laser!

Laser Worlds 2020 vor Melbourne: <p>
	Heute ein Goldjunge: Philipp Buhl ist Weltmeister im Laser!</p>

Für den deutschen Segelsport ist es ein historischer Erfolg: Philipp Buhl hat vor Melbourne die Weltmeisterschaft der Laserklasse gewonnen. AKTUALISIERT!

Laser-WM vor Melbourne: Philipp Buhl gewinnt in souveräner Manier den Titel

Philipp Buhl ist am Ziel seiner Träume angekommen. Schon vor Jahren, als er noch in der deutschen Olympia-Qualifikation gescheitert ist, hat er angekündigt, mal ganz oben an der Spitze der Laser stehen zu wollen. Ein halbes Jahr vor Olympia in Tokio hat er es geschafft. Bei der WM in Melbourne dominierte Buhl das Geschehen in eindrucksvoller Manier. Weiterlesen