Archiv der Kategorie: News

49er Worlds: Heil/Plößel Vize-Weltmeister – Lutz/Beucke verpassen Bronze nach Kenterung

Was für ein Rennen! Was für eine Leistung! Was für ein großartiger Erfolg! Erik Heil und Thomas Plößel haben den zurzeit wohl besten Seglern auf diesem Planeten In einem dramatischen Medalrace alles abverlangt. Weiterlesen

Knapp an der Sensation vorbei: WM-Silber für Heil/Plößel!

Weltmeisterschaft 49er, 49erFX, Nacra 17 2019: <p>
	Starkes Finale nach gelungenem WM-Auftritt: Erik Heil udn Thomas Pl&ouml;&szlig;el sind Vizeweltmeister im olympischen 49er</p>

Beinahe hätten die Berliner Vizeweltmeister Erik Heil/Thomas Plößel sogar die Olympiasieger Burling/Tuke in deren Heimatrevier vom Thron geschubst

Fotofinish vor Nassau: Percy/Ekström feiern emotionalen Sieg

Star Sailors League Finale 2019: <p>
	Doppel-Olympiasieger Iain Percy und Anders Ekstr&ouml;m haben das Star Sailors League Finale 2019 gewonnen und widmeten den Sieg ihrem gemeinsamen verstorbenen Freund Andrew &quot;Bart&quot; Simpson</p>

So spannend ist ein SSL Finale noch nie zu Ende gegangen: Erst mehr als eine Minute nach dem fast zeitgleichen Zieldurchgang dreier Boote stand der Sieger fest

Star Sailors League: Finale startet live um 16:45h – Zwei deutsche Vorschoter in Top Ten

Der schottische Laser-Europameister Lorenzo Chiavarini und sein bayerischer Vorschoter Kilian Weise sind die große Überraschung beim Star Sailing League Finale in Nassau. Das Finale wird ab 16:45 live übertragen. Weiterlesen

49er- Nacra17-WM: 49er trotz Rückschlägen gut im Rennen – Kohlhoff glückt Risiko-Start

Erik Heil und Thomas Plößel haben am vorletzten Tag der 49er WM den „Local Heroes“ an der Spitze Platz machen müssen. Auch Lutz/Beucke verlieren einen Platz im Frauen-Feld. Weiterlesen

Vor dem WM-Krimi am Sonntag: zwei Skiff-Medaillen möglich

Weltmeisterschaft 49er, 49erFX, Nacra 17: <p>
	Als Gesamt-Vierte vor den beiden letzten Rennen der Hauptrunde und dem Medaillenfinale am Sonntag wahrten Tina Lutz und Sanni Beucke ihre Medaillenchancen bei der 49erFX-Weltmeisterschaft vor Auckland</p>

Am Samstag mussten die deutschen Skiff-Crews vor Auckland Rückschläge einstecken. Doch die Medaillenchancen sind vor dem Finale gewahrt, die Angriffslust groß

Ein modisches Hinterteil

200.000 Dollar Preisgeld und zwei deutsche Segler im Finale

SSL Finale 2019: <p>
	Der Brite Lorenzo Chiavarini und sein deutscher Vorschoter Kilian Weise qualifizierten sich als starke Dritte f&uuml;r die Finalrunden, in denen es am Samstag vor Nassau um insgesamt 200.000 US-Dollar Preisgeld geht</p>

Vor Nassau konnten sich mit Diego Negri/Frithjof Kleen und Lorenzo Chiavarini/Kilian Weise auch zwei deutsche Segler fürs Finale der Top Ten qualifizieren

„Hugo Boss“: Thomsons neue Waffe

Hugo Boss: <p>
	Hugo Boss</p>

Der Open 60 „Hugo Boss“ ist das radikalste Boot seiner Klasse und soll Alex Thomson endlich den Sieg bei der Vendée Globe bringen. Das Porträt im PDF-Download

Nikolaus: Was der Schutzpatron der Segler mit Stiefeln und Geschenken zu tun hat

Alle Jahre wieder füllt der Nikolaus am 6. Dezember die Stiefel mit kleinen Aufmerksamkeiten. Dabei hat er eigentlich genug auf See zu tun. Warum er von den Seefahrern verehrt wird. Weiterlesen

Frauen stürmen Männerdomäne

Und mehr als ein Dutzend weiblicher Teilnehmer will das Männerfeld aufmischen, wenn um 14 Uhr vor der Brücke des LYC (Roeckstr. 54, 23568 Lübeck) der Startschuss fällt.

Die Eisarschgilde, selbsternanntes Körperteil des Lübecker YC, ist glücklich, dass der Vorstoß einer Änderung der Ausschreibung beim Verein Gefallen gefunden hat. „Unser Antrag wurde von der Mitgliederversammlung mit überwältigender Mehrheit angenommen“, berichtet Chef-Organisator Jan Stemmler. Seine Crew hatte die Entscheidung des Vereins aber auch schon etwas vorweggenommen, als die Frauen vorbehaltlich des LYC-Votums eingeladen wurden. Und damit hatte die Eisarschgilde offenbar den Zeitgeist getroffen. 13 Seglerinnen stehen in der Meldeliste und sorgen damit auch für eine gesteigerte Anziehungskraft bei den Männern. Denn mit nunmehr über 90 Meldungen übertrifft die 51. Auflage des Eisarsch deutlich die Zahlen der vergangenen Jahre.

Ein großes Feld wird zum Eisarsch erwartet. Foto: segel-bilder.de

Die Organisatoren freuen sich über den frischen Schwung in der Traditionsveranstaltung. Und Charly Brüser, Gründungsmitglied der Eisarschgilde, hat auch gleich einen eigenen Frauen-Pokal gestiftet – ein schmucker Lübeck-Leuchter, der in keinem maritim angehauchten Haushalt fehlen sollte.

Der Showdown zwischen den arrivierten Männern, immerhin sechs ehemalige Eisarsch-Sieger haben gemeldet, und den Herausforderinnen dürfte spannend werden. Mit 90 Booten entscheidet schon die Positionierung an der proppenvollen Startlinie über die Chancen, und der Wind dürfte alle Gewichtsvorteile der Frauen davonpusten. Bei Böen weit über 20 Knoten werden sich einige Teilnehmer/innen wohl auch auf kalt-nasse Erlebnisse einstellen. Immerhin sind keine Eisschollen auf der Wakenitz zu erwarten.

2008 noch in Verkleidung, jetzt ganz offiziell: Heike Gercken segelt als einzige Frau zum zweiten Mal den Eisarsch. Foto: privat

Eine Frau im Feld wird sogar als Eisarsch-Wiederholungstäterin an den Start gehen. Heike Gercken hatte sich 2008 inkognito ins Männerfeld gemischt. Die Neustädterin nutzte zur 40. Auflage den Aufruf der Veranstalter, im Nikolauskostüm zu segeln. Damals fiel das Eisarsch-Datum auf den 6. Dezember. Und mit roter Kapuze, Brille und tiefergelegter Stimme kam Heike Gercken an die Startlinie, obwohl sie ihren Namen gar nicht verändert hatte, aus der Heike, aber ein Heiko in der Meldeliste wurde. „Auf dem Wasser war es dann allerdings etwas unbequem – gerade in den Manövern mit den ganzen Segelklamotten und dem Kostüm“, berichtet sie von ihrem Coup. Denn Heike Gercken trug nicht nur den roten Mantel, sondern darunter auch ein Engelskostüm. Und mit dem Zieldurchgang verwandelte sie sich in ebenjenen, um zu zeigen, dass auch Frauen sehr wohl segeln können.

„Damals war es tatsächlich noch etwas anders als Frau im Segelsport. Von einigen Männern wurde man schon komisch angesehen“, berichtet die Pionierin des Eisarsch-Frauensegelns. Dabei hat Heike Gercken eine lange Segel- und Wassersportvita aufzuweisen. Nachdem sie in der Jugend als Kanutin begonnen hatte und dort auch in der Nationalmannschaft paddelte, kam sie später zum Surfen und wurde als Mitglied des Windsurfing Club Travemünde sogar zweimal Weltmeisterin im Kursrennen. In ihrer Zeit an der Uni Bremen stieg sie schließlich auf das Segeln um, war Mitglied der Segelgemeinschaft der Universität Bremen, segelte erfolgreich Yachten auch bei internationalen Meisterschaften sowie diverse Jollen. Acht Jahre war sie zudem Jugendwartin im Neustädter Seglerverein. „Jungs und Mädchen gemeinsam im Boot und auf dem Wasser war für mich Alltag. Daher freue ich mich, dass auch beim Eisarsch jetzt endlich zusammenfindet, was ganz natürlich zusammengehört. Alle können miteinander einvernehmlich segeln, ohne Ausgrenzung oder Vorurteile.“

Vor elf Jahren segelte Heike Gercken im Mittelfeld. Das strebt sie auch jetzt an, aber sie glaubt auch, dass einige Konkurrentinnen ganz vorn mitmischen können: „Für mich zählt eher das Dabeisein. Aber ich weiß, dass einige richtig gute Frauen dabei sind.“

Alle Augen auf Auckland: Zwei Skiff-Teams auf Medaillenkurs

Weltmeisterschaft 49er, 49erFX und Nacra 17: <p>
	Mit vollem Einsatz weiter WM-Spitzenreiter: Erik Heil und Thomas Pl&ouml;&szlig;el agieren vor Auckland in bestechender Form</p>

Deutschlands 49er- und FX-Akteure segeln auf der Erfolgswelle: Heil/Plößel halten die Überflieger Burling/Tuke weiter in Schach, Lutz/Beucke auf Platz drei