Kategorie: Blogs

SV Tchik dan – Serge Joffre FRA

DUFOUR 31 AVEC DES GRAND PLANS
Bonjour Peter – MAGNIFIQUE
J’ai acquis un Pacific l’an dernier. Aujourd’hui il s’appelle „Oliv“ . Je l’avais tester sur des petites navigations de préparation. Je viens de faire ma première Grande navigation, en solitaire, en plus, et à 66 ans: le Golfe de Gascogne. Pacific est un outil extraordinaire et je le sais, aujourd’hui, par l‘ expérience. J’en parle chaque fois que je le peux. Wind Pilot devrait aujourd’hui être un choix prioritaire des navigateurs. Merci pour votre œuvre.
Serge Joffre

Hydrauliksteuerung Pflicht und Kür

TRINTELLA 38 – PFLICHT UND KÜR DER BERATUNG

Hydrauliksteuerung 2

SV Thalassa – Nick Desmond-Smith ZA

SADLER 26 ON HER WAY FOR GREAT PLANS
Good evening Peter,
Just a quick message to say thank you for the beautiful Pacific Light Windpilot! I’m impressed by the all-round quality of design and the whole experience has been a delight. My tiller is missing me, sailing will never be the same again and it is quite a novelty pulling on a thin string from inside a warm cabin to make course changes, but I guess you have heard this all before!
Sorry for picts on the hard, will send real picts soon.
Best regards from a stormy Cape Town,
Nick Desmond-Smith

SV Isshoni – Vince den Hertog CA

A QUICK NOTE FROM A VANCOUVER IN VANCOUVER
Hi Peter, First sea trial on Sunday in English Bay here in Vancouver in 20+ kts of wind… The Pacific worked perfectly first time. Amazing! Very happy with it.
Just wanted to let you know.
Vince

Frohe Weihnachten

24.12.24, Australien/NSW/Mudgee, Tag 390 Roadtrip

Wir wünschen unseren Familie, Freunden und Lesern ein großartiges Weihnachtsfest.
Möge der Baum nicht abfackeln und niemand merken, dass die Plätzchen aus der Packung stammen. Und sollte der Braten nicht genießbar, einfach behaupten, Cousine Hilde hat die Schuld. ;-)                                                                   Habt eine perfekte Zeit zusammen, mit Geschenken, die Euch gefallen und nicht erst stundenlang geladen werden müssen.

Wir haben uns in die Provinz verzogen, abseits der Küste mit ausgebuchten Campingplätzen. Der Kühlschrank ist voll. Ein Lammbraten wird es werden. Dank Pfirsich- und Mangosaison war die Nachtisch-Frage einfach zu lösen.
Weihnachtsdeko? Immerhin haben es zwei Sorten Servietten ins Auto geschafft. Also bitte keine weiteren Ansprüche.  Früher war sowieso mehr Lametta.

Fröhliche Weihnachten, bleibt gesund und lustig!

 

Frohe Weihnachten wünscht die Bundy (und bald auch wieder Atanga) Crew aus dem Wald.

 

Trotz Sommeranfang und kurzer Tage sind die Australier deko-freudig.

10 Meter schwimmender Baum in Darling Harbour.

Auch die Feuerwehr in Sydney ist dabei.

Rentier-Gespann mit Petunien-Körper in Ballarat.

Private Haustür in Myrtlefort.

‚Süßer die Glocken nie klingen…‘ Auch dieser Känguru-Mann wünscht gesegnete Weihnachten.

Moais – dicht am Paradies

JA AUCH WIR HABEN UNSERE TRÄUME – ODER SIND DAS SPLEENS?

Moai – dicht am Paradies

SV Rassmuss – Bernd Brandl GER

IM BALTIKUM FUNKTIONIEREN HECKVERZIERUNGEN SOGAR AUCH

Moin Herr Förthmann,
wollte mich noch kurz für die tolle Windsteueranlage bedanken. Meine Vindö lief meistens wie am Schnürchen gezogen und ließ mir viel Zeit für Dies u. Das.
Anbei ein Eindruck von Gotland.

Frohe Weihnachten u. alles Gute 
Bernd Brandl SV Rassmuss

SV Polonez – Krzysztof Baranowski PL

FEUER AUF DER SV POLONEZ – TENERIFE
Krzysztof wollte im November 2024 in Alter von 86 Jahren ein weiteres Mal zur Weltumsegelung aufbrechen, diesmal Solo:

Auf der Yacht POLONEZ wollte ich zu einer Solo-Weltumsegelung aufbrechen. Fünfzig Jahre nach der ersten Reise. Ihr Eigner war der Meinung, dass eine solche Yacht auf langen Reisen segeln sollte. Die Reise sollte im November in Teneriffa beginnen, wenn die Hurrikansaison im Atlantik endet.
Im Oktober brach auf der Yacht ein Feuer aus, und ich werde nicht mehr segeln. Die Träume lösten sich in Rauch auf. Aber der Eigner droht damit, die Yacht bis zum nächsten November wieder instand setzen zu lassen.

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SV Luett Matten – Christian-Jacques Heyer FR + Yao Yijing CN

SCHIFFSVERLUST IN PATAGONIEN – NEUSTART IN PORTUGAL

Kürzlich erreicht mich die Bestellung einer Getriebekappe für eine Pacific an der SV Luett Matten, einer Reinke 10 in Faro, und sodann die atemberaubende Geschichte von Christian-Jaques und Sudy, die vor 12 Monaten ihre SV JiuJiu, eine Griggio 13.80, in den Steinen von Patagonien verloren haben. Gerettet haben sie ihre Katze und ihren Lebensmut, sie haben sich nicht unterkriegen lassen.

2024 – DER NEUANFANG IN FARO PORTUGAL

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SV Stravanza – Ingrid + Robert Schnabl AT

OVNI 435 – in 100 SEKUNDEN BIS MARTINIQUE

Lieber Peter! Aus unserem Blog über unsere zweite Atlantikuberquerung:

Während wir kochen, backen, schlafen, funken, lesen, stricken, bei Nacht Sterne zählen und tagsüber den Wellen zuschauen, segelt STRAVANZA unter Windfahne unermüdlich vor sich hin und kurbelt eine Seemeile nach der anderen ab – Keine einzige Meile mussten wir steuern, auch durch die Squall nicht!

Liebe Grüsse aus der Karibik
Ingrid + Robert. SV Stravanza

Sydney!

12.-14.12.24, Australien/NSW/Sydney, Tag 377-380 Roadtrip, 28.845 km total, Tages-km 137

In Sydney haben wir für vier Nächte einen Campingplatz reserviert. Besser-geht-nicht. Papageien flattern umher, großzügig Platz und er ist nur zu ¾ belegt. Mitten in der 5-Millionen Metropole herrscht himmlische Ruhe, was aber auch an den Nachbarn liegt: ein Friedhof. Dem statten wir am Ankunftstag einen Besuch ab. Mal wieder lohnend.

Der Friedhof ist knapp einhundert Jahre alt. Es gibt winzig kleine Grabsteine, wie ein Bierdeckel groß oder …

… riesige Mausoleen der italienischen Einwanderer. Wahnsinnsbauten. Man legt automatisch alle Finger zusammen, schüttelt die Hand und flüstert „Familia“.

 

Das Beste am Campingplatz, zur U-Bahn ist es nur einen Kilometer zu Fuß. Die Metro ist nagelneu. Erst 2019 eröffnet. Nach nur fünf Jahren Bauzeit waren 53 Kilometer voll automatische und fahrerlose Untergrundbahn fertig (hallo Hamburg, winke, winke :-)  ). Weitere Linien sind im Bau.
An Zugangs-Drehkreuzen hält man seine Kreditkarte an einen Scanner. Beim Verlassen checkt man mit der selben Karte aus. Fertig. Wochen- und Tagespreise sind gedeckelt. Das Buchungssystem errechnet automatisch den günstigsten Tarif. Fähren, Busse, Straßenbahnen, alles fällt unter dieses System. Man kann ohne Fernstudium von Zonenkarten einfach U-Bahn fahren. Lästiges Suchen nach den günstigsten Gruppen- oder Tagestarifen entfällt (nochmal hallo, Hamburg).

Für drei Tage haben wir inklusive Fähre nur 16,00 Euro pro Person bezahlt. Die Bahnsteige und Züge sind pikobello. Alle fünf Minuten kommt ein Zug. Pünktlich.

Vor den Gleisen befindet sich eine Wand. Hier ist man absolut sicher, dass kein Idiot den Gatten auf die Gleise schuppst. Der Zug hält immer an exakt der gleichen Stelle. Wand- und Zugtür öffnen sich gleichzeitig. Wir sind begeistert.

Das erste, was im Zug ins Auge fällt: die meisten Fahrgäste sind jung. Nach den ganzen Monaten in der Provinz, wo die Senioren wohnen, sticht das total ins Auge. Mir wird dann von einer jungen Frau ihr Sitzplatz angeboten. Sehe ich wirklich so alt aus oder sind die Sydneyaner einfach höflich? Am nächsten Tag rutscht eine Frau ungefragt drei Plätze weiter, damit Achim und ich nebeneinander sitzen können. Es ist also was Höffliches! :mrgreen:

Die zweite Auffälligkeit: keiner trägt eine Kopfbedeckung. Den Kindern wird bereits im Kindergarten und in der Schule eingebläut, Sonnenschutz rettet Leben. Zwei von drei Australiern erkranken an Hautkrebs. Dieses Wissen scheint in Sydney keine Beachtung zu finden. Ich falle mit meinem roten Hut auf wie ein Schwein auf dem Sofa.

Die Sonne hat zur Zeit Höchststand, ohne Kopfbedeckung geht es eigentlich nicht.

Nach 15 Minuten Fahrzeit erreichen wir die Ctiy. Fast in Stolperentfernung zu den Hauptattraktionen: Oper, Brücke, Fähranleger und Darling Harbour. Der erste Tag gehört dieser Region – siehe Bericht zuvor.
Am zweiten Tag fahren mit der Fähre nach Manly. Einer der vielen Badestrände in den verwinkelten Buchten des großen Meerarmes vor Sydney.

In Manly trennt eine schmale Landzunge ruhiges Wasser vom offenen Ozean. Geschäfte, Restaurants und Cafés stehen dicht an dicht. Am Strand der Schock. Es ist Freitagvormittag. Noch keine Schulferien und der Strand ist so voll, dass man keinen Sand mehr erkennt. Wir bleiben nicht lange, springen auf die nächste Fähre und genießen den Blick auf die City, Oper und Brücke. Allein dafür hat sich die Fahrt gelohnt.

So idyllisch erreicht die Fähre Manly.

Die Stadt ist auch proppevoll mit Menschen, aber am Strand ist uns das zu viel. Wir flüchten nach einem kurzen Staunen. Wie mag es hier in den Ferien aussehen, die in fünf Tagen beginnen?

Neben der Oper schließt sich ein botanischer Garten an. Mit dreißig Hektar ist die Fläche so riesig, dass Großstadtlärm und Hektik draußen bleiben. Immer wieder hat man zwischen Grün einen tollen Blick auf den Hafen.

Pflastertreten macht Hunger. German Butterbrot-Schmierer haben Nudelsalat vom Vortag dabei. ;-) Aber mit View.

Dafür gibt es ein Eis. Fancy Sorten wie ‚New York Chunky Cheese Cake‘. Echt lecker. Zwei Kugeln knapp 6,00 Euro. Preiswert ist Sydney nicht.

Am Ende vom Botanischen Garten steht das ‚Australian Museum‘. Wir sind baff, der Eintritt ist kostenlos. Bereits seit zweihundert Jahren existiert dieses Museum. Genauso alt sind auch einige der Tier-Präparationen. Die sehen schon etwas angefressen aus.
Aber das schadet nicht, die Vogelsammlung ist beeindruckend und Dinosaurier-Gerippe haben wir auch noch nie gesehen. Ein tolles Museum.

Ein Elefantenfuß im Inneren des Klumpens, den man sonst zu sehen bekommt. Wer hätte das erwartet?

Tyrannosaurus Rex – und Achim links unten.

Die Vogel-Präparate sind sehr umfassend. 800 Vogelarten gibt es in Australien, fast geschafft, würde ich schätzen.

Den dritten Tag widmen wir den verschiedenen Stadtteilen im Zentrum. Teure Einkaufsstraßen mit allen Designern, die gewichtig in der Mode- und Uhrenwelt sind.

Prada mit Obdachlosenbett vor dem Eingang. Sieht man sehr wenig in der Innenstadt.

Yves Saint Laurent hat weihnachtliche Schaukelpferde für seine Taschen dekoriert.

Am schicksten ist es im ‚Victoria Building‘. Der Klotz mit 190 Meter Länge und 30 Meter Breite sticht zwischen den modernen Gebäuden hervor. 1889 im viktorianischen Stil erbaut, diente es erst als Konzerthalle mit Kaffestuben in den Nischen. Dann hatte dort die Stadtverwaltung Büros, bis der Prachtbau in den 50er Jahren verfiel. Ein Abriss war schon beschlossene Sache, aber eine Renovierung konnte dies in den 70er Jahren verhindern. Zum Glück. Heute ist das ‚Victoria Building‘ Herberge von Edelboutiquen und kleinen Cafés und eine Augenweide.

Victoria Building Sydney. Ein riesiger Klotz.

Chic aber teuer gibt es Snacks auf zwei Etagen zwischen Edel-Läden.

Total schön der Fußboden auf drei Etagen im Victoria Building.

 

Ein paar Gehminuten weiter liegt ‚China Town‘. Die Fläche ist nicht klar definiert, jedoch klar zu erkennen. Plötzlich überwiegen chinesische Schriftzeichen und Straßennamen sind zweisprachig.

Auf dem Friedhof war uns schon die Konsequenz der eigenen Schrift aufgefallen.

 

Chinesen (32%), Thai (18%) und Indonesier (6%) sind die Hauptbewohner dieses Viertels mit 22.000 Einwohnern. Hier gehen wir essen und werden bitter enttäuscht. Entweder ist das Essen zu chinesisch oder wir haben einfach Pech. Achims Essen ist fad und meins zwar pikant, aber gar nicht mal sooo lecker.

Lecker essen in China Town. Die Enten versprechen Gutes.

Leider nicht! Nr. 108 – Sleeping feet und Nr. 214 – Platte der acht Merkwürdigkeiten.

 

Drei volle Tage in Sydney reichen uns für die top Highlights, aber wir sind auch viele Kilometer gelaufen. Das perfekte Wetter mit wolkenlosem Himmel und 26 Grad hat unbedingt geholfen sich in Sydney zu verlieben.
Eine tolle, moderne Stadt. Freundlich, jung und absolut einen Besuch wert.

Sydney ist einfach schön!

Sydney Oper vs. Elbphilharmonie

12.-14.12.24, Australien/NSW/Sydney, Tag 377-380 Roadtrip, 28.845 km total, Tages-km 137

„Du kannst doch die Sydney Oper nicht mit der Elphi vergleichen!“ Achim, der Sydney bereits kennt, bekommt regelmäßig Schnappatmung, wenn ich den zwei Gebäuden einen ähnlichen Status zuschreibe.
„Und unmöglich beide Gebäude in einem Atemzug nennen. Das eine ist ein Wahrzeichen, eine Landmarke, ein Traumgebäude. Das andere war einfach viel zu teuer“. Achims Meinung steht da klar und der absurd hohe Preis ist sein Totschlag-Argument, die Elbphilharmonie nicht zu mögen.

Sydney Oper – starke Silhouette. Und zwar von allen Seiten.
Ein Jahrhundertbauwerk!

Es stimmt, die Elbphilharmonie in Hamburg ist mit 866 Millionen Euro Baukosten kein echter Schnapper gewesen.  Sie ist 11 Mal teurer geworden als geplant. Jedoch, ein Blick nach Sydney bläst Achims stärkstes Argument in die Luft: Die ‚Landmarke‘, das ‚Traumgebäude‘ überstieg 15 Mal die ursprüngliche Kalkulation. Inflationsbereinigt landet die Oper fast (!) bei den gleichen Ausgaben wie die Elphi. Na bitte.

In Sydney war es das Dach, was die Kosten in die Höhe trieb. Die Konstruktion der muschel- oder segelartigen Dachflächen war statisch aufwendig. Immer wieder wurden neue Berechnungen angestellt, die Gestaltung verändert. Zum ersten Mal kamen „Computer“ zur Berechnung einer Gebäudestatik zum Einsatz  – 18 Monate soll ein Lochstreifen-Rechner benötigt haben.

Die Lösung der komplexen Dachkonstruktion in Bronze vor der Oper verewigt.

Extravagante, künstlerische „Kleinigkeiten“ kosteten ein Vermögen. Die von weiten einheitlich weiß schimmernden Dächer bestehen tatsächlich aus kleinen Kacheln. In zwei verschiedene Farben: Cremefarben matt und weiß hochglanz lasiert. Diese Kacheln – rund eine Millionen Stück – wurden in Schweden angefertigt. Die Lasur machte eine Reinigung des Daches bisher überflüssig.

Cremefarben matt und hochglanz weiß – in Streifenmuster verlegt. Auf die Idee muss man kommen.

Höganäs – keine 15.000 Einwohner – noch heute wird dort Keramik hergestellt.

Von Weitem verliert sich schnell die Zweifarbigkeit.

In Hamburg waren die außergewöhnlichen Fenster ein Kostentreiber. 72.000 Euro pro Stück! Über eintausend speziell angefertigte Scheiben der Fassade zieren den oberen Teil der Elphi.  Die gewölbten Scheiben sind so exklusiv, dass eine Spezialfirma dreimal im Jahr andrücken muss zur Säuberung. Kostenpunkt 50.000 Euro pro Reinigung.

Am Ende der Bauzeit (tatsächlich hat auch hier Hamburg die Nase vorne: 10 Jahre zu 14 Jahre in Australien) ging Sydney das Geld für ihre Oper aus, dass nur eine Lotterie – die Australier sind wettverrückt – das Projekt noch retten konnte.
Der dänische Architekt hatte längst das Weite gesucht über öffentlich ausgetragenen Streitigkeiten und war so sauer, dass er weder die Eröffnung seines Jahrhundertbauwerkes erlebte, noch jemals australischen Boden betrat.
In Hamburg pulverte der Senat (klar hat ein kleiner Stadtstaat genug Geld) die fehlenden Millionen in die Elphi.

Längst ist in Hamburg Gras über die Kosten gewachsen. Die Elphi ist zum neuen Sinnbild für Hamburg geworden. Touristen und Einheimische mögen den Backsteinklotz. Ich auch. Er zieht inzwischen mehr Touristen als das Wahrzeichen-Urgestein, der ‚Michel‘. Die Sydney-Oper legt einen drauf und hat es zum UNESCO Erbe geschafft und ist eines der bekanntesten Bauwerke der Welt.

Und zu Recht. Steht man unvermittelt vor dem Gebäude, wenn man die Hafenpromenade entlang schlendert,  klappt die Kinnlade runter. Die Oper ist, zwar kleiner als erwartet, :mrgreen:  aber absolut einmalig.

Muscheln oder Segel? Der dänische Architekt hat sich darüber nie geäußert.

Das Gute an der Oper, springt man auf eine Fähre, kann man sie von allen Seiten bewundern.

Das Dach ist von allen Seiten schön.

Was Hamburg seine Speicherstadt ist, das ist in Sydney eine moderne glitzernde Skyline.

 

Hafen Hamburg vs. Hafen Sydney

Die Häfen von Sydney und Hamburg haben also ihr Wahrzeichen und sind sich auch sonst nicht ganz unähnlich. Die Wasserstraßen in der verwinkelten Bucht von Sydney sind schmal, was zu einem flussartigen Eindruck führt. Fähren und Ausflugsboote wuseln hüben wie drüben umher. In Sydney fehlen nur die dicken Pötte und die ikonischen Schreier, die Tickets für eine Hafenrundfahrt anpreisen. Am ‚Circular Quay‘ kauft man sein Ticket elektronisch. Kreditkarte an den Scanner halten, fertig. Und Fischbrötchen gibt es ebenfalls nicht. Aber Klau-Möwen. Bei McDonald wird vor geflügelten Burger-Dieben gewarnt.

Sydney Harbour Bridge. Fähren jeden Alters düsen umher. Skyline auf beiden Seiten der Brücke.

 

Skyline auf der Opern Seite.

 

Im Vordergrund ‚The Rock‘. Übrig gebliebene alte Häuser- bzw. Schuppen-Struktur. Heute sind dort teure Restaurants.

Nahe der Harbour Bridge (um die hundert Jahre alt) findet man noch ein paar alte Häuser zwischen modernen Wolkenkratzern.

Darling Harbour. Ein weiterer Hafen in der großen Bucht von Sydney. Noch in Laufentfernung von der Oper. Hier liegt ein Nachbau von Captain Cook’s Endeavour.

Schaut man in die Umfragen von Kreuzfahrtschiff-Reisenden landet Hamburg in der Bewertung auf Platz neun, hinter Sydney auf Platz sechs. Befragt man die KI liegt Hamburg vorne. Und hätte Hamburg das Wetter von Sydney, würden wahrscheinlich auch die Kreuzfahrer Hamburg wählen. ;-)

Elphi Fan vor Sydney Oper.

Glasfassade auf alter Backstein-Speicher-Struktur. Mit einem Dach, was Wellen darstellen soll. Auch nicht schlecht, kann dann aber doch mit der Oper nicht ganz mithalten.
Ob beide Gebäude weiterhin von mir in einem Atemzug genannt werden?