Monatsarchive: Dezember 2019

Astro-Navigation: Sextant-Workshop mit Bobby Schenk

Astronavigation leicht gemacht: <p>
	Astronavigation leicht gemacht</p>

Neu im Programm unserer Yachtakademie: 1,5-tägiger Kurs zur hohen Kunst der Standort-Bestimmung – Spaß und Erfolg garantiert, da ohne Theorie-Ballast!

Mr. Boombastic

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Tage wie heute

Mein Krankenhaus Leben hat sich zu einer Achterbahn entwickelt. Ich versuche irgendwie Struktur und einen gewissen Alltag in mein Leben zu bekommen. Aufstehen, Frühstücken, 20 km Radfahren auf dem Heimtrainer, Duschen, Mails rx/tx und so weiter… Gestern dann Knochenmarkspuntion, die einzige sichere Diagnose über meinen Gesundheitszustand. Am Nachmittag kommt die Nachricht. Dr. Helge steckt den Kopf durch die Tür, kommt gar nicht richtig rein, weil er sich nicht verkleiden will: „Null Prozent Blasten!“ Ich freue mich. Daumen hoch. Damit hatte keiner gerechnet, dass das neue Medikament so schnell anschlägt. „Das sind die besten Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Transplantation.“

Heute dann wieder: Aufstehen, Frühstücken, 20 km Radfahren auf dem Heimtrainer, Duschen, Mails rx/tx und so weiter… „Kannst Du mir bitte mal den Chemoplan ausdrucken?“ Schwester Heiko bringt mir das Papier mit. Ich habe jetzt einen ZVK. Drei Schläuche am Hals, um mir die Medikamente direkt vors Herz zuzuführen zu können. „Kann ich die zweite Seite auch noch haben?“, da stehen die richtigen Namen der Medikamente drauf. Die Chemo soll aufgrund der guten Punktionswerte kürzer dauern und beginnt erst am 2.1.20 Dr. Helge will mich sogar Sylvester für ein paar Stunden nach Hause schicken. Ich weiß gar nicht ob ich das will. Der Chemoplan sieht aus wie in ein amerikanischer SiFi Krimi, wo medizinische Versuche an Soldaten gemacht werden, um aus Ihnen Kampfmaschinen zu machen. Das Schlimme daran ist, dass die Zytostatika selbst als extrem krebserregend gelten. Vor hundert Jahren war die menschliche Lebenserwartung die Hälfte der heutigen. Schon irre. Noch vor drei Jahren wäre ich schon längst tot. Scheiß Krankheit, Scheiß Leukämie, Scheiß Krebs.

Auf dem Photo das ist Joshua. Einziger männlicher Pfleger auf der Stefan Morsch Station. Blutjung und ein ganz, ganz netter, der den großen Skipper Micha auch mal kurz in den Arm nimmt, wenn der heulend auf der Bettkante sitzt. Kein einfacher Job, erklärt mir Schwester Heiko. Die Patienten sind wochenlang bei uns auf der Station. Ein gewisser gesunder Abstand vom Schicksal des Patienten ist notwendig, sonst ist der Schmerz groß, wenn denn die Behandlung nicht den gewünschten End-Erfolg bringt. Es gibt genügend Pflege-Kollegeninnen, die wechseln, auf eine andere Station oder gar in einen anderen Beruf. Kann ich mir lebhaft vorstellen. Ich bewundere Nathalie, wie sie die zum Teil schwerkranken Patienten hinter sich lassen kann, in dem Moment, in dem sie Feierabend hat.

Ganz andere Gedanken plagen mich in diesen letzten Tagen meines nicht so erfolgreichen Jahres 2019: Was mache ich eigentlich, wenn ich das alles hinter mir habe? Gehe ich zurück auf die MARLIN, dorthin wo es warm ist und vermisse dann Nathalie, die sich so unglaublich warm und herzlich um mich kümmert und meine Kinder? Oder bleibe ich hier in Flensburg und gehe ein, wie eine nicht gegossene Blume, weil der deutsche Alltag mich fertig macht? Werde Hausmann, warte auf Nathalie und die Kinder, kümmere mich hier und dort. Nicht so mein Leben hier ohne Freunde, Gleichgesinnte und Mitsegler. Das Ganze in Anbetracht meiner gänzlich nicht vorhersehbaren Lebenserwartung, macht mich gedanklich fertig. „Jetzt sehen wir erst einmal zu dass wir Dich wieder auf die Beine stellen“, mein Nathalie pragmatisch. Meinen Wunsch mit meiner Familie segeln zu wollen verkneife ich mir.


Mitsegeln auf der MARLIN!

Atlantiküberquerung West – Ost 2020. Sichere Dir Deinen Platz.

JOIN THE CREW

Katalysator für den Segelsport

Mit der Initiative „Start Sailing“ will die boot Düsseldorf (18. bis 26. Januar 2020) Lust auf einen Einstieg in den Segelsport machen. In Halle 15 können Einsteiger den passenden Ansprechpartner und damit Antworten auf ihre drängendsten Fragen finden: „Wo kann ich segeln?“ „Brauche ich einen Führerschein?“ Wo kann ich den Führerschein machen?“ „Welches Revier ist in meiner Nähe?“ „Welcher Verein kommt für mich in Frage?“ „Welches Boot passt zu mir?“ „Kann ich als Behinderter segeln“ – Fragen gibt es viele. Im „Start Sailing“-Zentrum auf der boot Düsseldorf gibt es auch die passenden Antworten.

Ob Neueinsteiger in den Opti, Nachwuchs auf der Suche nach einer Jolle oder einem Einsteiger-Kielboot, ob Erstcharterer oder frischgebackener Bootseigner auf der Suche nach Tipps für den ersten eigenen Törn – Vereine, Verbände, Verlage, Segelschulen, Serviceunternehmen und Hersteller werden alle Fragen aufnehmen und bei der Suche nach der passenden Lösung helfen. 

Gleich neben der Loungefläche in Halle 15 mit den Beratern, Talkpartnern und Experten ist die Bühne des Segelcenters platziert. Seit Jahren ist das Bühnenprogramm dort das beliebteste auf der boot. Ergebnisse von Besucherbefragungen haben die Popularität des Segelcenters unterstrichen. Hier wird über Sicherheits- und Versicherungsfragen über Törnerfahrungen bis hin zu Extremerlebnissen auf dem Wasser berichtet. Ein wichtiger Programmpunkt sind dabei zweimal täglich die Riggtrimm-Vorführungen von Segelreporter Carsten Kemmling und Oliver Ochse. Neu: Nach den Vorträgen und Demonstrationen auf der Bühne stehen die Protagonisten in der Start Sailing Lounge an einem „Erklärboot“ für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Das Einsteigercenter bietet in direkter Nachbarschaft auch das Wasserbecken, auf dem die Jüngsten die ersten Segelversuche unternehmen können. © Messe Düsseldorf / ctillmann

Von der Knotenschule bis hin zu Gesprächen mit den Neuen Wilden der Minitransat-Szene wie Morten Bogacki, Lina Rixgens und Lennart Burke gibt es hier allerhand Möglichkeiten, um sich dem Segelsport in all seinen Facetten zu nähern. 

Beim Deutschen Segler-Verband besteht die Möglichkeit, sich auf einem großen Bildschirm über die verschiedenen Reviere zu informieren und Fragen zum Thema Führerschein, führerscheinfreie Reviere oder Einstiegsmöglichkeiten in einen Verein zu besprechen. Auf einem großen Touchscreen kann man sich zu den Antworten leiten lassen oder diese selbst suchen. 

Für die ersten trockenen Schritte in Richtung Wasser bietet sich das Virtual Sailing von Segler-Zeitung und Blanx an. Mithilfe einer speziellen Brille und zweier Fernbedienungen können die Protagonisten virtuell selbst das Steuer einer Yacht in die Hand nehmen, die Situation aus jedem Blickwinkel genau betrachten und nach Belieben reagieren. Was zuerst aussieht wie ein Spiel, entpuppt sich schnell als unglaublich realitätsnahe Simulation. Kaum ist die Spezialbrille angelegt, versucht der Körper die Bewegungen „auf See“ auszugleichen. Einige Einsteiger haben sogar über leichte Anzeichen von Seekrankheit berichtet, da das Gehirn den Reiz einer simulierten schwankenden Umgebung verarbeitet, auch wenn die vermeintlichen Seebeine auf festem Boden stehen. Echtes Segelfeeling vermittelt zudem der Wackel-Katamaran von Prosail. Im Trapez hängend, geht es für den Einsteiger dann nicht nur virtuell, sondern ganz analog in die Höhe.

Rede und Antwort stehen zudem Segelschulen mit dem Verband Deutscher Sportbootschulen, Vereine (Unterbacher See, Düsseldorfer YC, Norddeutscher Regatta Verein) und der Deutsche Hochseesportverband Hansa. Ob Mitarbeiter der Fachmagazine „Segler-Zeitung“, „Segeln“ oder „SegelJournal“, ob Jugendtrainer aus Vereinen aus Nordrhein Westfalen oder fachkundiges Personal von anderen Ausstellern – dank der vielen Mitstreiter dürften Einsteiger stets den richtigen Ansprechpartner für ihre Fragen finden. Und dazu gesellen sich Anbieter interessanter Einsteigerbooten zu überschaubaren Preisen. Untergebracht zwischen dem Segelcenter mit der geballten Kompetenz der Klassenvereinigungen und den Vorführungen der Segelschulen am Wasserbecken ist das Start Sailing Areal in Halle 15 damit das Zentrum der Informationskompetenz schlechthin. 

Initiator des Forums „Start Sailing“ ist boot-Director Petros Michelidakis. „Segeln ist die Seele des Wassersports”, so sein Credo – und Grund genug, um auf der weltgrößten Wassersportmesse eine Anlaufstation für Neueinsteiger einzurichten, die es in dieser Form und in dieser Vielschichtigkeit noch nicht gegeben hat.

Club Swan 36: rasanter Racer für ambitionierte Eigner

2019 Club Swan 36_Rick Tomlinson_EYOTY19RT-0950: <p>
	Die neue Club Swan 36 in ihrer Paradedisziplin, dem Raumschotskurs</p>

Mit der Club Swan 36 will die renommierte Werft einen neuen Grand Prix Circuit etablieren. Wir segelten das Boot vor Barcelona. Der Test im PDF-Download

Geglückte Revanche für „Comanche“

75. Rolex Sydney Hobart Race: <p>
	75. Rolex Sydney Hobart Race: &quot;Comanche&quot; macht das Rennen</p>

Jim Cooneys und Samantha Grants 100-Füßer hat die 75. Jubiläumsauflage des australischen Langstreckenklassikers mit Sohn James und prominenter Crew gewonnen

„Trainieren, trainieren – und dann richtig Gas geben!“

Minitransat 2019_PR_Ambrogio Beccaria Mini 943_20191102_mtcb_1140: <p>
	Vollgas: Der Mini mit der Nummer 943 belegte in der Serienbootwertung beim Mini-Transat 2019 Platz eins. Nun ist Lennart Burke Skipper der Pogo 3&nbsp;</p>

Nach dem Aus der TO-Kampagne zurück im Rennen: Lennart Burke hat ein Boot und einen Hauptsponsor fürs Mini-Transat 2021 gefunden. Interview mit dem Skipper

Video-Fundstück: Kein Wind, kein Motor, aber hohe Brandung – Skip über Bord, Boot zerschellt

Wir haben hier auf SegelReporter schon öfters Murphy’s Law bemüht. Die Regel, derzufolge „alles schief geht, was schief gehen kann“ trifft beim Segeln schließlich besonders häufig zu.  Weiterlesen

Anders leben: Auf einem Wharram-Kat rund Australien – Videos mit hohem Coolness-Faktor

Es ist wie in einer Video-Dauerschleife: Der Traum vom großen Törn, sei es rundum oder einfach mal „nur“ über einen der großen Ozeane, wird Segler wohl für alle (Segel-)Zeiten faszinieren.  Weiterlesen

Die neue Bavaria C50 im SR-Test an der ligurischen Küste

Neben guter Segelperformance liegt die Stärke der neuen Bavaria C50 unter anderem in ihrer großen Flexibilität hinsichtlich des Handlings. Sagt die Werft. Wir haben Baunummer eins an der ligurischen Küste genauer unter die Lupe genommen. Weiterlesen

Video – Festival in Gambier

Do.,26.Dez.19, Franz.Polyn./Tahiti/Papeete, Tag 2034, 19.044 sm von HH

Im April, als wir in Gambier waren, unserem ersten Südseeatoll, fand dort ein Kultur-Festival statt. Glückspilze wir waren!
Drei Tage Musik, Tanz und Gesang von fünf verschiedenen Inseln – allein der Empfang der Gäste aus den befreundeten Atollen war ein kunterbuntes Durcheinander an Lebensfreude.

Hier das Video zur Show. Viel Spaß damit.

 

 

Junge und alte Blumenmädchen

Junge und alte Blumenmädchen

Sydney Hobart: Spektakulärer Start der 100-Fußer – “Comanche” in Führung

157 Yachten haben sich in Sydney auf den Weg nach Hobart gemacht, dem vielleicht berühmtesten Langstreckenrennen der Welt. Im Blickpunkt: Fünf 100-Fußer. „Comanche“ erwischte den schlechtesten Start. Weiterlesen

„Comanche“-Crew führt bei der 75. Jubiläumsauflage

75. Rolex Sydney Hobart Race: <p>
	Der Start zum 75. Rolex Sydney Hobart Race: Die &quot;Comanche&quot;-Crew f&uuml;hrt</p>

Nach schwachem Start hat die Super-Maxi-Crew von Jim Cooney und Samantha Grant mit Top-Navigator Stan Honey vorerst das Kommando übernommen