Monatsarchive: August 2018

America’s-Cup-Ouvertüre: Wo alles begann

36. America's Cup: <p>
	America&#39;s-Cup-Ouvert&uuml;re in Cowes</p>

Der offizielle Startschuss für den 36. America’s Cup ist im Inselort Cowes gefallen. Die Gastgeber sorgten für eine prächtige Show vor historischem Hintergrund

Startschuss für konkrete AC-Vorbereitung

In Cowes, jenem Ort, an dem der Cup 1851 startete, veröffentlichte der britische Herausforderer, das Ineos Team UK um Skipper Ben Ainslie, nicht nur die ersten Bilder seiner rund acht Meter langen Testyacht mit dem innovativen Foiling-System, vielmehr erklärte auch der Cup-Ausrichter, der Royal New Zealand Yacht Squadron, Auckland offiziell als Austragungsort. Als Zeitpunkt der Cup-Rennen, die im Rahmen Best of 13 ausgetragen werden, wurde der Zeitraum vom 6. bis 21. März benannt.

Bisher haben neben dem Titelverteidiger, dem Emirates Team New Zealand (ETNZ), noch die Luna Rossa Challenge als Challenger of Record sowie das Ineos Team UK und American Magic vom New York Yacht Club für den Cup gemeldet. Die Herausforderer werden im so genannten Prada Cup den Kontrahenten der Neuseeländer für den AC ermitteln.

Die Rennkurse sollen im Hauraki Golf landnah ausgelegt werden.

Das Rennareal mit diversen möglichen Bahnen östlich von Auckland, die auf alle Windrichtungen angepasst werden können, ist eingebettet in die Inselwelt des Hauraki Golfs. Alle Kurse sind in Landnähe, so dass sie von den Zuschauern gut einzusehen sind. „Es gibt einen Grund, dass Auckland weltweit als die ‚City of Sails‘ und für seine Segelbedingungen bekannt ist“, sagte ETNZ-Chef Grant Dalton. „Wir sind sehr glücklich, dass die Geographie von Auckland uns so viele spannende und herausfordernde Rennkurse in unmittelbarer Nähe zu erhöhten Aussichtspunkten für die Zuschauer an Land ermöglicht.“ Die Auswahl der Rennkurse könne auf alle Wind- und Gezeiten-Bedingungen reagieren, erklärte Dalton. Und mit den Landpunkten am North Head als auch am Bastion Point gäbe es von erhöhten Positionen beste Einblicke auf das Geschehen.

Üblicherweise baue sich in Auckland im März am Nachmittag eine Seebrise auf, so dass mit Rennzeiten zwischen 16 und 18 Uhr Ortszeit gerechnet wird. Die Kurslängen liegen zwischen 1,3 bis 2,2 Seemeilen für die einzelnen Schenkel, auf denen sich die AC75 bewegen werden. Die konkrete Renndistanz hängt von den jeweiligen Windbedingungen ab, angestrebt sind Wettfahrten über 35 Minuten Länge (inklusive der Vorstartphase). Mit den typischen Up-and-Down-Wettfahrten soll das Match-Race-Segeln wieder in den Vordergrund gerückt werden. Den Abschluss der Rennen bildet dann jeweils ein Halbwind-Kurs im Highspeed-Modus.

Grant Dalton, Peter Burling (beide ENTZ), Max Sirena (Luna Rossa), Ben Ainslie (Ineos Team UK), Terry Hutchinson (American Magic, von links) trafen sich in Cowes. Foto: Carlo Borlenghi

Mit dem Treffen der drei Herausforderer mit dem Titelverteidiger in Cowes wurde der Startschuss für die konkrete Vorbereitung auf den 36. Cup gegeben. Bis zum März des kommenden Jahres dürfen noch keine Yachten der neuen Cup-Generation (AC75) zu Wasser gelassen werden. Bis dahin testen die Teams, wie bereits das Ineos Team UK mit kleineren Testbooten, die neue Technologie der klappbaren Foils mit Gewichtsanteil, die die Monohulls aus dem Wasser heben sollen.

America’s Cup: Die neue Segel-Arena vor Auckland – Rennstrecken und Kurs-Formate

Die America’s Cup Teams haben in Cowes und weitere Eckpunkte der 36. Regatta um die Kanne bekannt gegeben. In Auckland wurde der Cup noch nie so sehr in Landnähe ausgetragen. Weiterlesen

Übernahme: Luxus-Motorboot-Werft Ferretti bemüht sich um Superyacht-Hersteller Wally

Die Ferretti-Gruppe hat ein Multi-Millionen-Euro-Angebot zum Kauf der Super-Segelyacht-Marke Wally Yachts abgegeben. Die mehrheitlich in chinesischem Besitz befindliche Firma muss wohl 30 Millionen Euro aufbringen. Weiterlesen

Augenzeugenbericht: Yacht sinkt in der Nordwestpassage – Erster Rettungsversuch scheitert

Nordwestpassage, Havarie, Schiffbruch, Rettung

Die eine Yacht sinkt im Treibeis, die andere eilt zur Hilfe, schafft es aber in gefährlichen Strömungen nicht bis zu den Schiffbrüchigen. Eisbären werden zur Gefahr. Ein Bericht zum Frösteln. Weiterlesen

Der Traum vom Atlantik – für wen wird er wahr?

Lina Rixgens Mini 6.50 Aerial 2016 ESc_DJI_0082_20160822

Der Hochseeseglerverein Trans Ocean will einen Nachwuchssegler beim Mini-Transat 2021 ins Rennen schicken. Wer in Frage kommt und was die Kandidaten antreibt

Gestatten: T5 – die Testyacht der britischen Cup-Jäger

America's-Cup-Ouvertüre: <p>
	Das Testboot der Briten f&uuml;r den 36. America&#39;s Cup: T5 im Einsatz auf dem Solent</p>

Startschuss für den 36. America’s Cup: In Cowes kommen heute die Teams und viel Segelprominenz zusammen. Die Briten stellten vorab ihre Testyacht vor

Europacup der 30er Schären – ernster Spaß am Bodensee

12_SK30 Europacup Bregenz 2018 NKr_0818_016

Bei durchwachsenem Wetter startete der Event im Yacht Club Bregenz. 23 Boote aus drei Nationen treten gegeneinander an. Galerie von Nico Krauss

Zerdrückt im Treibeis – Segelyacht ANAHITA sinkt in der Nordwestpassage

Beitragsfoto: Pablo David Saad

Als Segler sollte man auf die Warnmeldungen der Behörden und der Wetterdienste hören – wer sich daran nicht hält, für den kann der Traum von der Blauwasserfahrt schnell zum Albtraum werden. So auch für Pablo David Saad, den Skipper der ANAHITA, einer unter französischer Flagge segelnden Ovni 345. Dieser befand sich auf dem Weg von Ost nach West durch die Nordwestpassage, als er in der Nacht vom 27. auf den 28. August in der Depot Bay, nördlich der kanadischen Küste, in Treibeis geriet.

Die letzte Fahrt der ANAHITA: vom grönländischen Nuuk zur Bellot Strait, wo sie im Treibeis sank. Quelle: Garmin

In den letzten Tagen hatten die kanadischen Behörden davor gewarnt, durch die Nordwestpassage zu segeln, da das Eis in der Arktis anders als in den Vorjahren in diesem Sommer hartnäckig den Weg versperre und so zur Gefahr für Schiffe und Crews werden könne. Die meisten anderen Segler nahmen sich diese Meldung zu Herzen, drehten um oder warteten geduldig weiter.

Segelyacht ANAHITA – Foto: Pablo David Saad

Nicht so der argentinische Skipper Saad, der bereits seit mehreren Jahren auf Langfahrt ist und über viel Segelerfahrung verfügt. Er und sein Begleiter, der ebenfalls aus dem Südwesten Argentiniens stammt, ignorierten die Warnung und hofften bis zuletzt darauf, dass sich das Eis zurückziehen würde. Ein folgenschwerer Fehler!

Pablo David Saad, der argentinische Skipper der ANAHITA. Foto: Pablo David Saad

Die ANAHITA geriet mitten in der Nacht in Treibeis und wurde von diesem eingeschlossen. Die Eisschollen drückten auf den Rumpf der Yacht bis dieser durch den Druck leck schlug. Das Schiff sank innerhalb von Minuten. Glück im Unglück: Den beiden Argentiniern gelang es glücklicherweise, die EPIRB Notfunkbake zu aktivieren und einen Notruf mit ihren Koordinaten abzusetzen. Anschließend brachten sie sich aufs Eis in Sicherheit. Die Crew wurde von in der Nähe befindlichen Yachten gerettet – unter schweren Bedingungen, denn auch diese Yachten mussten den Treibeisfeldern ausweichen. Die ANAHITA hingegen konnte bislang nicht geborgen werden.

Auf dem Weg zur Nordwestpassage – Foto: Pablo David Saad

Der Beitrag Zerdrückt im Treibeis – Segelyacht ANAHITA sinkt in der Nordwestpassage erschien zuerst auf Blauwasser.de.

America’s Cup: Ainslie zeigt die erste Foilig-Wende – INEOS Team UK zeigt seine “Krake”

Ben Ainslie, INEOS Team UK

Das britische America’s Cup Team ist nach dem größten Sponsor Deal aller Zeiten bestens aufgestellt und hat als erstes ein Test-Boot im Wasser. Bisher wurde es heimlich gefilmt, nun auch offiziell. Weiterlesen

Ballop Aqua Fit Voyager: Barfußschuh für mehr Sicherheit

An heißen Tagen barfuß über das Deck zu laufen ist erholsam, aber nicht ganz ungefährlich. Schnell bleibt man an Beschlägen oder Klampen schmerzhaft mit den Zehen hängen. Mit dem Ballop Aqua Fit-Schuh Voyager kann man sich schützen und es soll sich fast wie barfuß an Bord laufen anfühlen. Der Ballop Aqua Fit-Schuh Voyager ist extrem leicht (125g/240mm), mit Haltungskorrektur, Fußreflexzonen- und Fußmuskulatur-Training. Er ist aus 4-Wege-Stretch-Spandex-Material gefertigt, wasserabweisend, schnell trocknend, luftdurchlässig und geruchsneutral. Eine anatomisch geformte, rutschfeste Non-Marking-Sohle mit Saugnäpfen, Wasserablauf und schützendem Stahlnetz macht ihn beim Tragen angenehm.
Preis: ab 39,95 Euro www.compass24.de

Erste Inwater Boat Show in Berlin-Brandenburg