Monatsarchive: August 2018

Sailing Champions League: Favoriten aus Italien und Schweden vorne – Bayern ganz stark

St. Moritz See, sailing Champions League

Am ersten Tag des Sailing Champions League Finals in St. Moritz ist nach 15 Kurzennen besonders dem Deutschen Touring Yacht-Club ein starker Auftaktgelungen. Weiterlesen

Cartagena de Indias

Nike Steiger Vlog II #10: <p>
	Nike Steiger Vlog II #10</p>

Nicht per Boot, sondern per Faltrad… Nike auf Tour durch das Treiben der Hafenstadt Cartagena. Außerdem wird die nicht passende neue Baumfock passend gemacht

Saint Nazaire. Im Bunker.

Seit Mitte Mai bin ich von Sizilien aus einhand unterwegs, um 
für mein neues Buchprojekt um die Westküste Europas zu segeln. 
Nach den Balearen, Gibraltar und Portugal erreichte ich  
von der Küste Nordspaniens aus die französische Atlantikküste 
und Saint Nazaire an der Mündung der Loire. 
Es ist Sonntag. Am Himmel über der Loire-Mündung zischen Jagdflugzeuge der französischen Luftwaffe im Tiefflug, drehen graziös in senkrechten Steigflug und malen als Rauchfahne die Farben der französischen Trikolore in den Himmel, bis sie im unermeßlichen Blau verschwunden sind. 50.000 Zuschauer säumen die Strände in der Bucht von Pornichet, wo ich mit Levje ankere. „Plein Vol“ heißt das Spektakel über dem Grande Plage, ein Amüsement für die ganze Familie, es beginnt am späten Nachmittag und endet kurz vor 22.00 Uhr.
Schon am frühen Morgen sind die Straßen gesperrt, Pornichet ist dicht. Männer in schwarzen Uniformen mit Maschinenpistolen bewachen jede Kreuzung. In den Hafen kommt niemand mehr rein und auch nicht raus. Die Anschläge von Paris und Nizza haben in Frankreich ihre Spuren hinterlassen.
Ich gehe schnellen Schrittes Richtung Bahnhof. Ich möchte nach Saint Nazaire zu den U-boot-Bunkern des II. Weltkriegs, mein Großvater war hier im Krieg, er hat vermutlich als einfacher Maurer an dem Bauwerk mitgearbeitet, ich möchte sehen, was er sah. Aber erstmal geht der Bus nicht. Ich lege die Strecke zum Bahnhof von Pornichet im Laufschritt zurück, für den TGV darf ich kein Ticket lösen, weil er ausverkauft ist. Ich steige dann doch ein, als ein freundlicher Kontrolleur mich trotzdem reinwinkt.
Saint Nazaire ist an diesem Sonntag wie ausgestorben. Ob französische Städte an Sonntag Vormittagen so sind? Oder fuhren die Einwohner Saint Nazaires nach Pornichet zum „Flieger kucken“. Ich irre durch die Stadt, kein Mensch weit und breit, am Hafen ein Dolmen, mit Graffiti beschmiert. 
Als ich aus der Rue des Dolmen komme, liegt der Bunker vor mir am Meer. Alt und grau und böse, wie ein an diesem Ort verendetes Reptil, das es nicht mehr geschafft hat zurück ins Meer und wenige Meter davor einfach verendete. Monströs.
Monströs ist er allemal. Über drei Fußballfelder lang und eines breit. Kirchturmhoch. Um ihn zu bauen, wurden fast 500.000 Kubikmeter Beton an Ort und Stelle gerührt und vergossen. Fast 26 Millionen prall gefüllte Mörteleimer. Zeitweise arbeiteten bis zu 4.000 Arbeiter an dem Bau: Angehörige der Organisation Todt wie mein Großvater, die im Frieden Autobahnen und im Krieg Bunker bauten. Zwangsarbeiter. Franzosen, die als Freiwillige auf der Baustelle mitarbeiteten. Sie arbeiteten rund um die Uhr in zwei 12-Stunden-Schichten, von 7 bis 7. Der Bunker wurde in nicht einmal 18 Monaten fertig. Er wurde gebaut, um U-Boote zu warten, zu reparieren. Und um sie auszurüsten, bevor sie hinausfuhren, um britische und amerikanische Schiffe zu versenken.
Ich schließe mich einer Führung durch das Gebäude an. Unser Guide heißt Sebastien, er ist Ende 20, ein blonder Mann, offenes Gesicht und leises Lächeln, er könnte Norweger sein, doch er spricht jenes wunderschöne bilderreiche Französisch, das lässt keine Zweifel aufkommen. 
Ob es denn wahr wäre, dass die Resistance dafür gesorgt hätte, das Bauwerk zu schwächen, indem man ungeeignetes Material dem Zement hinzugefügt hätte, möchte ein älterer Herr wissen. Davon sei ihm nichts bekannt, antwortet Sebastien höflich. Er spricht meist von „Les Allemands“, den Deutschen, die das beim Bau so oder so gemacht hätten. Tatsächlich komme ich angesichts von 500.000 Kubikmetern Beton und den zahllos in den Beton gelegten daumendicken Stahlarmierungen ins Grübeln, ob denn das tatsächlich alles „Les Allemands“ aus Deutschland herangekarrt und hier verbaut haben. In einem früheren Hafen in Royan las ich in einem französischen Buch, dass an den 8.119 Bunkern des Atlantikwalls über 3.000 französische Firmen mitgearbeitet hätten. Ob das stimmt? Doch gern gehört wird so etwas in Frankreich immer noch nicht. Allenthalben findet man Dokus über „La Resistance“. Doch offen über die französische Gesellschaft und deren Beteiligung am Krieg scheint man in Frankreich immer noch nicht zu sprechen, das Bild von „La Libération“, mit der ein vom Besatzern unterdrücktes Gemeinwesen „befreit“ wurde, bestimmt die Sicht. Und für die, die „Kollaborierten“, stehen Leute, die man unmittelbar nach dem Krieg dafür erschoss, öffentlich demütigte oder gerichtlich aburteilte. Erledigt also. 

Sebastien erzählt derweil. Von „Les Allemands“. Von „Les Ü-Botts“. Von „Les Torpilles“, den Torpedos, die wie die gesamte Ausrüstung mit Güterzügen direkt in die Halle und an die U-Boote herangekarrt wurden. Eine perfekte Maschinerie, in der alles untergebracht war. Von der Brotbäckerei für die U-Bootbesatzungen bis zur Krankenabteilung zur Erstversorgung Verwundeter.  
Auch Sebastien kommt nicht umhin, von dem Gigantismus der Maschinerie und der Monstrosität des Gebäudes fasziniert zu sein. Und steckt auch seine Zuhörer an. Die dreieinhalb Meter dicken Stahlbetondecken waren so stark, dass alliierte Bombardements ihnen nichts anhaben konnten. Selbst als mit den Kriegseintritt der USA plötzlich 5-Tonnen-Bomben auf das Dach abgeworfen wurden, konnten die dem Gebäude nichts anhaben. Dauerbombardements machten dem Bunker selbst nichts aus – die Stadt und ihre Zivilbevölkerung gingen im alliierten Bombenhagel unter – genauso wie in Brest, in La Rochelle, in Lorient, in Royan. In fast jedem der Orte, die ich besucht hatte.  
Die alten Poller, an denen die U-Boote vertäut waren, rosten im Beton vor sich. Als die U-Boote, die rausfuhren, nicht mehr zurückkamen, weil sie draussen versenkt wurden, als sich das Blatt wendete mit der Landung der Alliierten, wurde der Bunker zur Festung. Er war eine Kleinstadt, in der die Besatzer geschützt waren – bis zur Kapitulation, während die Zivilbevölkerung weiter unter den Angriffen litt.

Die 70 Jahre alten deutschen Inschriften verblassen. Hier und dort ein Kürzel, „3. U-Fl.“ für die 3. U-Boot-Flottilie, die hier keine 3 Jahre beheimatet war. Sebastien erzählt, wie das mit dem Bunker weiterging. Daß man nach dem Krieg versuchte, das Gebäude zu sprengen. Doch das ging nicht – wie die Bomben vorher versagte der Sprengstoff. Oder er hätte die Stadt im Wiederaufbau in Mitleidenschaft gezogen. Dass man nicht wusste, was man mit dem Gebäude anfangen sollte. Es für die eigenen U-Boote nutzen? Es als Werft, als Lager, als Fabrik einsetzen? Von allem etwas. Doch die Hauptfrage war: Welche Rolle sollte denn nach dem Wiederaufbau der Stadt das Monstrum mitten in ihrem Zentrum spielen? Saint Nazaire entschied sich in den 90igern für eine eigenwillige Lösung: Der Bunker war nun mal Bestandteil der Stadt und ihrer Geschichte. Er sollte jetzt auch sichtbar ins neue städtebauliche Konzept integriert werden. Als Ort von gleich drei Museen. Als Ausstellungsfläche. Als Kunstobjekt und Heimat für Cafes und Bistros und Events.

Ein guter Ansatz. Die Museen sind entstanden. Und zeigen Saint Nazaire in bestem Licht. Der Flughafen Berlin Tempelhof hat der Stadt symbolisch einen ausgedienten Radar-Dom geschenkt. „Le Radom“ steht heute auf dem Dach des Bunkers und ist Tempel für moderne Kunst.

Doch ganz geglückt scheint mir der schwierige Versuch der Integration ins Stadtbild nicht. Saint Nazaire ist an diesem Sonntag wie ausgestorben. Auch der Bunker liegt verlassen, bis auf die Spaziergänger, die die Aussicht vom Dach genießen – und das kleine Häuflein, das sich um den blonden jungen Mann mit Namen Sebastien schart. Es ist nun mal nicht so einfach, „alt und grau und böse“ in dieser Monstrosität im Bild einer Stadt zu integrieren.

Noch schwerer ist es, es im Gedächtnis zu halten. Als Franzose. Aber auch als Deutscher.

Beiliegen oder Ablaufen? So liegen Sie im Sturm ruhiger

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Das Beiliegen widerstrebt dem Ehrgeiz vieler Segler. Dabei ist es oft die kraftschonende Alternative zur sinnlosen Kreuz gegenan – Teil I des Sturm-Spezials

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Auf der Hamburger Messe vom 17.–21. Oktober können Familien zusammen ein Boot bauen. Das ambitionierte Projekt hat seinen Ursprung in den USA

Umwelt: „Maersk“ schickt Containerriesen in die Nordostpassage – sind Segler schuld?

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Die arktischen Regionen werden immer häufiger von Handelsschiffen befahren. Zudem setzt eine Art Abenteuertourismus für Langfahrtsegler ein. Wird es zu Reglementierungen kommen? Weiterlesen

Sailing Champions League Finale: 5 deutsche Clubs unter 32 – Olympiasieger aus Frankreich

Zweiunddreißig der weltbesten Segelvereine aus zwölf Nationen kämpfen auf dem St. Moritz See in 1.856 Metern Höhe um den Sieg beim Finale der SAILING Champions League 2018. Die Rennen starten heute um 13 Uhr. Das sind die Favoriten. Weiterlesen

In den Alpen geht es um den europäischen Titel

Mit dabei sind NRV Hamburg, der DTYC Tutzing, die SKW Bremen, der WV Hemelingen und der SMC Überlingen. Insgesamt sind 31 Mannschaft aus zwölf Nationen vertreten, um auf dem St. Moritzersee in den Schweizer Alpen den besten Club Europas zu ermitteln.

Drei der fünf deutschen Clubs haben sich erstmals für das Finale der Sailing Champions League qualifiziert: der SMC Überlingen vom Bodensee sowie die beiden beiden Bremer Clubs, der WV Hemelingen und die SKW Bremen. Gordon Nickel, Steuermann von der SKWB, ist voller Vorfreude: „Wir sind motiviert und fokussiert auf das anstehende Saisonhighlight in St. Moritz. Durch die Sailing Champions League können wir uns mit den besten Clubs Europas messen, eine Chance, die wir uns hart erarbeitet haben und die wir nutzen wollen.“

Die fünf deutschen Clubs haben sich über zwei Halbfinals in Porto Cervo auf Sardinien und St. Petersburg in Russland für das Finale auf 1.856 Höhenmetern qualifiziert. Die Deutsche Segel-Bundesliga ist neben der russischen Segel-Liga mit ebenfalls fünf Clubs die stärkste Nation.

Von heute bis Sonntag sind 60 Rennen (15 für jeden Club) geplant. Die besten vier Clubs segeln am Sonntag um 14.00 Uhr in einem neuen Finalsystem den Titel unter sich aus. Der Club, der als erstes zwei Rennen gewinnt, ist der Sieger der Sailing Champions League 2018.

Das Finale des internationalen Vereinswettbewerbs findet im fünften Jahr erstmals in St. Moritz statt. Am Samstag und Sonntag werden die Rennen ab 12 Uhr live auf www.sailing-champions-league.com übertragen. Alle Ergebnisse finden sich auf www.sapsailing.com.

WM-Silber für 470er-Junioren Dahnke/Winkel

Theres Dahnke/Birte Winkel knüpften an ihre Leistungen vom Gewinn der Junioren-Europameisterschaft im Juli an und gewannen in Bracciano/Italien nun WM-Silber bei den Juniorinnen. Weitere Top-Ergebnisse der deutschen Teams rundeten die WM ab.

Die Meisterschaftstage waren geprägt von schwierigen Bedingungen mit viel Warten auf dem Lago Bracciano, aber auch von perfekten Segeltagen. Theres Dahnke/Birte Winkel legten in den ersten fünf Wettfahrten eine starke Serie hin und führten mit den Platzierungen 1, 2, 5, 2, 4 die Flotte der 28 Frauen-Mannschaften souverän an. Die zweite Hälfte der WM verlief allerdings nicht nach Plan. Mit Rängen jenseits der Top-Ten rutschten sie nach acht Wettfahrten auf den zweiten Platz hinter die Italienerinnen Benedetta Di Salle/Alessandra Dubbini. Gerade das letzte Rennen zeigte dabei die schwierigen Winde des Reviers, als nach einem Start bei guten Bedingungen die Flotte nur noch bei 2 Knoten Wind über die Ziellinie schlich.

Und so musste auch das Medal Race entfallen. Die Frauen wurden zwar noch auf den Kurs geschickt, doch am zweiten Gate wurde das Rennen wegen Überschreiten des Zeitlimits abgebrochen. Pech für Dahnke/Winkel, dass sie ihren Angriff auf den WM-Titel nicht mehr starten konnten. Denn nach dem Abbruch fehlte der Wind völlig für einen weiteren Startversuch – sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern.

Damit gab es aber Silber für Theres Dahnke/Birte Winkel hinter den Italienerinnen di Salle/Dubbini und vor den Französinnen Paola Amar/Marine Riou. Mit zwei zweiten und zwei dritten Plätzen im Verlauf der Woche zeigten auch Luise und Helene Wanser ihre hohe Leistungsstärke. Als Fünte waren sie zweitbestes deutsches Team. Theresa Löffler/Lena Stückl sorgten als Achte für das dritte Top-Ten-Ergebnis bei den deutschen Frauen. Als Siebte bei den Männern brachten auch Daniel Göttlich/Linus Klasen ein Top-Ten-Ergebnis nach Haus. Der WM-Titel ging hier nach Frankreich an Hippolyte Machetti/Sidoine Dantes.

Noch Plätze frei

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Am Wochenende vom 7. bis 9. September findet in Kappeln und Maasholm das Treffen der GfK-Klassiker statt. Gemeldet werden kann unkompliziert vorab im Internet

Wunderbare Welt der Binnenboote in Werder

Zum Auftakt der neuen Messe BOOT & FUN Inwater in Werder (Havel) vom 7. bis 9. September 2018 präsentieren zahlreiche Aussteller ihre Bootsneuheiten im Herzen eines der schönsten Binnen-Wassersportreviere Europas. Mit dem Schwerpunkt Boote für Binnengewässer positioniert sich das neue maritime Event als Pendant zur Hallenmesse BOOT & FUN Berlin im November.

Boote in ihrem eigenen Element inmitten der boomenden Wassersportregion Berlin-Brandenburg zu zeigen, ist das Credo der BOOT & FUN Inwater, die von der Messe Berlin in Zusammenarbeit mit Werder Maritim e. V. durchgeführt wird. Die großzügigen Bootsstege der Marina in den Havelauen laden zum Promenieren ein – und zum „Schauen, Testen und Kaufen“. Kaufinteressierte Besucher können an allen drei Messetagen Probefahrten auf dem malerischen Zernsee unternehmen, um unterschiedlichste Bootsmodelle kennenzulernen und zu vergleichen.

Hausboote, SUPs, Kanus und Flöße werden ebenfalls gezeigt. Führerscheinfreie Charterboote liegen für Testfahrten und für Probeübernachtungen bereit. Für Angler gibt es einen speziellen Bereich für Angelboote. Auf der Uferpromenade bietet die BOOT & FUN Inwater Mitmachangebote und Dienstleistungen rund um den Wassersport. Der Food-Truck-Markt lädt mit regionalen Produkten zur Stärkung ein.

Zur Premiere zeigt die BOOT & FUN Inwater eine Vielzahl von Booten, mit denen Wassersport besonders auf Seen, Flüssen und Kanälen vielfältig erlebbar wird. Präsentiert werden aktuelle Sloepen und Elektroboote sowie Sport- und Wanderboote bis zu großen Motoryachten renommierter Hersteller wie Bavaria, Greenline, Interboat, Jeanneau, Marex, Prestige, Sea Ray und St. Tropez. Die größten in Werder ausgestellten Yachten sind die aktuellen, bis zu 16 Meter langen, Modelle der Premiummarken Galeon und Prestige.

Als Weltpremiere stellt das Berliner Start-Up Arens Motors den weltweit ersten Einbaumotor auf Basis eines Zweitakt-Boxermotors vor. Der extrem sparsame und laufruhige Common-Rail-Motor ist eine Alternative zu Außenbordern, wie sie üblicherweise an kleineren Segelbooten Verwendung finden.

Premiere bei der BOOT & FUN Inwater hat auch Elektromobilität auf dem Wasser: Hanke & Dorsch vom Ammersee sorgen für besonderen Genuss auf (dem) See: Unter dem Namen „my Elektroboat“ stellt das Unternehmen individuelle Leichtlauf-Elektroboote vor. Auch der aktuelle Tempo-Weltrekordhalter bei seriengefertigten Elektrobooten, die SAY 29 E Runabout, macht in Werder Station – allerdings nur für die Juroren des Best of Boats Awards. Aber wer will schon auf dem Binnengewässer mit maximal möglichen 95 Kilometern pro Stunde unterwegs sein, wenn man hier entspannt die Leichtigkeit des Seins entdecken kann?

Leichte Anfahrt und kostenloser Eintritt

Die Marina in den Havelauen von Werder ist leicht und schnell von Berlin und Potsdam aus erreichbar. Mit dem Regionalexpress der Linie 1 erreichen Besucher zum Beispiel vom Bahnhof Zoologischer Garten innerhalb von nur dreißig Minuten den Bahnhof Werder. Der Eintritt zur BOOT & FUN Inwater ist kostenfrei.

Silber bei der WM, Gold bei der Abstimmung

Musste die Mannschaft um Skipper Kai Mares bei der WM kräftig kämpfen, um sich das Edelmetall zu sichern, lief bei der Publikumsabstimmung zu den Seglern des Monats alles frühzeitig auf einen Erfolg der Seesegler hinaus.

Zunächst war bei der Abstimmung zwar die „Outsider“-Crew in Führung gegangen, die bei der WM ebenfalls Silber geholt hatte. Und dann hatten sich Christian Spranger/Christoph Kopp, die Tempest-Weltmeister, als starke Konkurrenten herauskristallisiert. Als sich die Fan-Gemeinde des Segelprojekts, das von der Förderinitiative der IMMAC unterstützt wird, aber formiert hatte, gab es kein Halten mehr. Stimme um Stimme ging auf dem „Konto“ der „Fram“ ein. Am Ende stand ein überlegender Sieg mit rund 60 Prozent der Stimmen.

Das Ergebnis:

  1. „Immac Fram“ (Seesegel-Vize-Weltmeister), 60,58 Prozent
  2. Christian Spranger/Christoph Kopp (Tempest-Weltmeister), 18,10 Prozent
  3. „Outsider“ (Seesegel-Vize-Weltmeister), 10,32 Prozent
  4. André Budzien (OK-Weltmeister), 6,60 Prozent
  5. Lutz Stengel/Holger Jess (505er-Weltmeister), 4,40 Prozent