Monatsarchive: Januar 2018

SV Celebrate – Nordwest Passage – 2017

NORD WEST PASSAGE – TEIL # 3

SV Cesarina – Dietmar Henke GER

DER WILLE ZUR WELTUMSEGELUNG – AN DIE PRAXIS ANGEPASST


Vor fünf Jahren ist Dietmar in Grömitz aufgebrochen. Nun liegt er in Kapstadt, um viele Erfahrungen reicher.

SV Cesarina – Dietmar Henke GER

Sein aktueller Blog beschreibt die Achterbahnfahrt ehrlicher Gefühle, wie ihn viele sich nicht zu schreiben trauen würden, weil zwischen den Zeilen nicht nur blanke Nerven, sondern der Unterschied zwischen Praxis die Theorie erkennbar wird. WEITERLESEN

Kabel, Kabel, Kabel

Mi., 31.01.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1341, 12.404 sm von HH

Nach hinten hin sind alle Kabel grau.
Diesmal liegen sie hinter unserer Wand-Vertäfelung im Schlafzimmer versteckt. Dicht an dicht in ein Rohr gestopft. Da kann man ziehen wie ein Berserker, das gewünschte Kabel zuckt nicht mal.

Raus soll das Kabel, was zum Kurzwellen-Tuner führt. Der ist ganz hinten im Schiff in der Backs-Kiste montiert und sein Plastikgehäuse durch den Blitz zersplittert. Im Inneren des Tuners hat es mehrere Schalt-Elemente gesprengt.

Wenn Achim am Tuner-Kabel zieht, bringt das richtige Kabel die Nachbarn ebenfalls zum Wackeln. Einmal stramm gezogen, muss ich in dem kleinen Loch das verdächtige Kabel wieder lockern. Achim zieht erneut, der Gegner ist erkannt. Jetzt „nur“ noch das Kabel aus dem Rohr zerren.
Nebenbei wird die Hälfte der Kabel als überflüssig identifiziert. Das schafft Platz.

Das war mal unser Schlafzimmer

Das war mal unser Schlafzimmer

Die Demontage schreitet allgemein gut voran. Aber alle Projekte dauern. Allein den Radar-Dom vom Mast zu holen ist ein Mehr-Stunden-Projekt. Das Teil wird riesengroß, wenn es mal so vor einem liegt. Unhandlich und rutschig.

Das Schiff verfällt zwischenzeitlich in schweres Chaos. Umdrehen, bewegen, gar leben und sich wohl fühlen ist ein Kampf gegen Windmühlen.

Mein Tanzbereich

Pantry

Pantry

 

Sein Tanzbereich. :lol:

ehemaliger Navi-Tisch

ehemaliger Navi-Tisch

 

Dazwischen befindet sich eine, mehr oder weniger, bewohnbare Grauzone.
Überall steht etwas herum. Kaputte Teile müssen wir aufbewahren. Sie gehören faktisch der Versicherung und die entscheidet, was damit passieren soll.

Die Versicherung hat bereits letzte Woche ihr ‚okay‘ zur Bestellung der Ersatzteile gegeben.
Ein 60 Kilo Paket ist auf dem Weg. Der größte Teil kommt aus den USA von einem großen Marine-Ausstatter (Defender). Lieferzeit fünf Tage, heißt es bei der Bezahlung.
Ich lache mich schlapp, während Achim optimistisch zweimal täglich das Tracking verfolgt.
Am Montag lache ich nicht mehr, unser Zeug hat bereits den Status ‚imported in Panama‘: Lieferung erfolgt planmäßig am Mittwoch.
Heute Morgen wird mein belastetes Lieferung-nach-Panama Weltbild wieder gerade gerückt: ‚Auslieferung verspätet‘. Ohne Angabe von Gründen und ohne Angabe, wie lange die Verspätung sich zieht.

Weggesprengte Schalt-Elemente - oben rechts
Radar-Dom abgelassen an Deck

Segelschulschiff “Taifun”: Anklage wegen Misshandlung und Nötigung auf der alten “Rubin”

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Ruderbruch: Wie Soldini vor Kapstadt das Ruder wechselt – Rekordversuch mit Maserati-Tri

rekordsegeln, Soldini, Maserati

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Wenn jeder Tag etwas ganz besonderes sein soll

Türkises Leben

Wer einmal die Diagnose „schwer krank“ mit einem entsprechend langen Aufenthalt in einer Klinik hatte, der lebt anders. Da soll jetzt jeder Tag ein bewußter Tag sein, jeder Tag etwas besonders. Die Akzeptanz sich mit Dingen und Problemen zu beschäftigen, die einen nicht interessieren oder weiterbringen, sinkt zum Teil im freien Fall. Das Leben ändert sich schon abrupt. Wir haben die beste Crew von allen bisher mit Cornelia und Gunther. Jung, motiviert, fast immer bester Laune und sympathisch. Hilfsbereit mit einem offenen Blick, wo es anzupacken gilt. Na. Was wollen wir mehr? Das passt.

Das Wochenende chillen wir gemeinsam. Jan und ich ziehen der Kite in den Himmel und holen uns beide einen tierischen Sonnenbrand. Nachweislich Fortschritte mache ich nicht, weil ich zum Schluß von Jan’s Zeit auch den Vortritt gebe um seine Kite Kontrolle zu verfestigen. Cornelia und Gunther erkunden mit SUP und Sonnenmilch die nähere Umgebung von Cayo Francisqui, unserem ZuHause für dieses Wochenende. Wir essen und trinken fürstlich, dazu gibt es alle zwei Stunden ein Gewitterschauer. Dann heißt es: „Fenster Zu!“ Fünf Minuten später: „Fenster Auf!“ Jedes Leben hat eben seine anderen Regeln.

Ausserdem ist es heiß. Mir kann es garnicht heiß genug sein. Die Wochenendvenezolaner lösen das Problem indem sie ihre Plastikstühle ins seichte Wasser stellen, ihre Drinks mitnehmen und bis zur Hüfte gekühlt im Wasser sitzen. Ein kleines aber schickes Restaurant, „Casa Marina“, liegt auf der Landspitze. Hier gibt es frischen Lobster, Spagetti mit Pulpo, Ceviche und verschiedene andere Leckereien. Etwa 30 Gäste tummeln sich hier und da. Also nicht ganz so voll wie auf Mallorca. Von der venezolanischen Wirtschaftskrise und das Menschen auf dem Festland verhungern, weil es keine Lebensmittel zu kaufen gibt, ist derzeit nichts zu merken, auf jeden Fall nicht hier.

Für uns naht schon wieder die Abreise von diesem paradiesischen Ort. Morgen vormittag haben wir einen Termin mit unserem Freddy, der uns nebst zwei Lagen Bier auch 300 Liter Diesel zum Schiff bringen will. Etw 10 Cent kostet der Diesel in Venezuela. Der Liter. Wir haben uns incl. Lieferung zum Boot auf 100€ geeinigt. WinWin nennt man so was in Deutschland. Dann geht es für weiter die 100 Meilen nach Bonaire.

 

+++ SAIL EXPEDITION +++
+++ 1.000 Meilen FASTSAIL Törn nach Cuba +++
+++ Atlantiküberquerung West-Ost. Noch ein Platz für eine weibliche Mitseglerin frei! +++
+++ Mittelmeer 2018 +++

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