Monatsarchive: Januar 2018

Endlich los Richtung Los Roques

Proteingewitter

Am gestrigen Tag habe ich mal etwas tiefer in die Tasche gegriffen. Die alte Angel, Geschenk von der Schwiegermutter Brigitte vor 16 Jahren zeigt wirklich Alterserscheinungen und das UV Licht hat nun doch seinen Teil dazugetan um das gute Stück zu zerlegen. Es bleibt quasi beim gleichen Modell, nur die Spule wird eine Nummer größer. Aber nicht nur eine neue Angel zieht auf der MARLIN ein. Auch 2kg Yellowfin Thun vom Markt und 2kg Marlin. 5 Euro pro Kilo ist wirklich nicht zu viel. Mit Cornelia und Gunther kaufen wir im Supermarkt alles ein um eine Woche autark zu sein. Das es außer günstiges Bier auf den Roques etwas zu kaufen gibt wage ich in Zweifel zu stellen.

In der Prickley Bay hat sich nicht viel verändert. Am Dienstag Abend treffen sich eine Handvoll Segler um die Bar zu Happy Hour. So auch wir. Um 20 Uhr wird wieder Power Trivia gespielt. Horden amerikanischer Privatuni-Medizinstudenten, feinst geschminkt wohlhabend und durchtrainiert, sitzen an den Tischen. Wir können nicht mitspielen, weil es alles Fragen sind die in der amerikanischen Geschichte ihre richtigen Antworten finden. So werden es dann doch ein paar Bier mehr und zum Schluss fahre ich Schlangenlinien zurück zur MARLIN. Angst? Wovor? In Grenda gibt es kein Alkohol- oder Drogenverbot für Fahrzeugführer. Solange der Fahrer es bis zum eigenen Auto schafft und meint er kann noch fahren, darf er das auch. Baut er einen Unfall unter Alkoholeinfluss, wir das allerdings speziell untersucht. Cooles Land. Hier könnte ich einziehen.

Heute geht es dann nach dem Frühstück auch los. Am Ende des Monats fliegt Skipper Jan nach Deutschland. 3 Monate auf der MARLIN reichen ja nun auch. Kurz danach ist dieser Törn auch schon zu Ende. Danach kommt die neue Skipperin Stefanie nach Bonaire geflogen, die von mir auf der MARLIN eingearbeitet werden wird. Na. Da sind wir alle ja sehr gespannt. Vorgestern sind gute Nachrichten aus Cuba gekommen. Der Hafen und die Anchorage von Cienfuegos, für Wochen geschlossen gewesen, sind wieder offen.

Kaum aus der Prickley Bay raus beißt auch schon der erste Fisch. 15 Minuten später der zweite Barrakuda und und nach einer Stunde und einem weiteren Barrakuda erteilt die Crew selbst Fischverbot. Gute Angel und gute neue Köder, die ich speziell für Fischen bei hoher Geschwindigkeit ausgesucht habe. Leider ist Die Gegend für Barrakuda bekannt. Na vielleicht später noch mal. Ich drücke Jan meine Haarschneidemaschine in die Hand. “Kannst Du mir bitte die Haare abschneiden? 8mm soll es sein.” Jan grinst und 20 Minuten später sehe ich so aus, wie ich Cuba vor 2 Jahren zum letzten Mal verlassen habe. Schnittig!

Das Kielwasser gurgelt. Es ist angenehm heiss und der Bordalltag spielt sich ein. Wir segeln wie üblich auf dieser Strecke mit 50 Meilen Sicherheitsabstand zur venezolanischen Küste, die als unsicher gilt. Erst auf Höhe Blancilla werden wir dann die Roques direkt anlaufen und vorschriftsmäßig einklarieren. Die Roques gelten als Urlaubsgebiet der besser gestellten Venezolaner und sicher. Vorfälle unbekannt. Wird schon werden.

 

+++ SAIL EXPEDITION +++
+++ 1.000 Meilen FASTSAIL Törn nach Cuba +++
+++ Atlantiküberquerung West-Ost. Noch ein Platz für eine weibliche Mitseglerin frei! +++
+++ Mittelmeer 2018 +++

Buchst Du hier: www.marlin-expeditions.com

Lieferanten-Katastrophe Panama

Di., 23.01.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1333, 12.255 sm von HH

„Hier in Panama kriegst du alles“, lassen uns Insider wissen, „aber das kann dauern“.
„Und nimm bloß FedEx“, schieben sie hinterher. „Alle anderen Versender kannst du vergessen“.
Wer sich nicht dran hält und auf ‚DHL Worldwide‘ setzt, der wartet auf ein kleines Päckchen, was bereits in Panama City angekommen und verzollt ist, weitere zehn Tage.

Wir hören drauf und wählen ‚FedEx-Express‘ für den Versand unseres Kühlschrank-Kompressors.
Mit drei Tagen Lieferzeit, lockt uns ‚Marine Warehouse‘ bei der Bestellung. Diese drei Tage sind nun viermal rum.
Marine Warehouse hebt die Hand und schreibt, sie seien unschuldig. Mal ist FedEx Schuld (wie kann das sein? Das sind doch die Guten!), mal der Zoll. Wir erhalten Mails mit Fake-News: „Morgen wird geliefert.“ Dann am Tag der Lieferung: „April, April! Heute wird es nichts.“

Na, das kann ja noch heiter werden. Ich mag gar nicht dran denken, wie die ca. 70 Teile (Großgeräte, Adapter, Kabel (!) und Zubehör) auf unserer Liste hier jemals ankommen sollen.

Unser Leih-Kühlschrank der letzten zwei Wochen ist vorgestern durch den Panama Kanal verschwunden. Wir behelfen uns jetzt mit Eis, was man in Vier-Kilo-Paketen im Marina-Shop kaufen kann.
Unser Kühlschrank ist ein Edelstahlkasten, eingebaut in die Pantry-Möbel und von oben zu beladen. Er hat einen Abfluss am Boden aus dem das Schmelzwasser abfließen kann.
Das mit dem Eis funktioniert ganz gut, allerdings frisst ein frischer Beutel reichlich Volumen. Viele Vorräte passen nicht mehr dazu. Aber besser als nix.

Männer, die Meer wollten

Wie das Golden Globe Race neun Weltumsegler an ihre Grenzen brachte.

Der Beitrag Männer, die Meer wollten erschien zuerst auf Float Magazin.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Kann sich noch jemand an diesen Teaser erinnern?

Lang ist’s her, dass wir euch den Teaser zu Teil 2 gezeigt haben und der ein oder andere wird mittlerweile nicht mehr daran geglaubt haben, dass Teil 2 jemals fertig wird. Ich übrigens zwischenzeitlich auch nicht.
Es gibt einfach so viel Filmmaterial, so viel zu erzählen, dass es für mich allein wirklich schwierig war (und ist) daraus einen Film zu machen, mit dem ich selbst zufrieden bin.
Mit diesem Teil komme ich an meine Grenzen. Sowohl was die Technik angeht, als auch die Zeit, die in das Projekt fließt.
Gut ein Jahr lang habe ich so gut wie nichts mehr am Film gemacht, nachdem er zur Hälfte geschnitten war. Kurz nachdem wir Eos gegen Nomade getauscht haben, war einfach keine Zeit mehr übrig.

Vor wenigen Wochen hatte ich dann endlich mal etwas Leerlauf. Ich habe mich wieder eingearbeitet und mache seit einiger Zeit kaum noch etwas anderes, als an Teil 2 zu werkeln.
Mit dem Schnitt werde ich sehr wahrscheinlich noch diesen Monat fertig werden. Für die Nachbearbeitung plane ich etwa 4 Wochen ein. Dann ist Anfang März. Es könnte also durchaus klappen, dass der Film fertig wird, bevor ich wieder zurück an Bord gehe. Wenn das gelingt, könnt ihr ihn bei Vimeo On Demand bekommen.

Die DVD plane ich mal vorsichtig für Herbst 2018…

Das Chaos hat begonnen

Sa., 20.01.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1330, 12.255 sm von HH

Die Versicherung hat ihr ‚go‘ für die Demontage der kaputten Geräte gegeben.
Zehn Minuten später reißt Achim die ersten Verkleidungen von der Decke. Gemütlich.
Aber wohin mit den 2,50 Meter langen Teilen? Wir finden keinen Platz, wo wir sie lagern könnten.
Draußen an Deck geht ebenfalls nicht – habe ich schon berichtet, dass es jeden Tag regnet und das Wetter eine Katastrophe ist?

Die Marina verleiht abschließbare Kammern und Butzen. 1,23 x 1,23 x 1,23 ist das größte Loch, was zur Zeit frei ist. Na, super.
Da fällt uns der Segelmacher ein, der etwas abseits seine Arbeits-Halle stehen hat. Dort dürfen wir für eine Woche unsere Deckenverkleidung unterstellen. Eine Woche wird nicht reichen, aber was erst mal irgendwo steht, fällt nach kurzer Zeit nicht mehr auf. Tot stellen, lautet die Devise.
Und vielleicht werden ja Lager-Räume in Kürze frei.

Schöner wohnen

Schöner wohnen

Die Liste mit den Ersatz-Geräten ist fertig und liegt der Versicherung zur Entscheidung vor.
Was noch fehlt, sind die dazu gehörigen Kabel. Achim erstellt ein Installations-Layout. Dieses bespricht und verfeinert er mit Rudi. Die Recherche, welches Gerät mit welcher Kabellänge und Kabelart (Spur-Kabel, Raynet-Kabel, Devicenet-Kabel oder Backbone-Kabel) geliefert wird, verbleibt bei ihm. Einige Geräte kommen standardmäßig mit zu kurzen Kabeln. Sollte man im Auge behalten, sonst ist man bei der Installation der Voll-Doofe. :mrgreen:

Installations Layout Atanga

Ich lege zu ‚Blitzschaden‘ noch ‚Kabel‘ als Unwort in die Auswahl für 2018.

Wo neue Kabel rein sollen, müssen zunächst die alten Kabel raus.
Hinter der Verkleidung findet Achim Kabelleichen, ohne Anfang und Ende, und Kabel unbekannter Funktion. Kabel, die hinter Deckenverkleidungen verschwinden und andeuten, dass noch mehr von der Verkleidung runter muss.

Strippen finden und ziehen

Strippen finden und ziehen

Gemütlicher Arbeitsplatz

Gemütlicher Arbeitsplatz

Außerdem zeigt unser Schaltkasten drollige Phänomene seit dem Blitz: Wenn man den Knopf für die Duschpumpe drückt, leuchten die Sicherungen bei AIS und Gaswarner auf. Das lässt auf einen Kurzschluss hinter der Wand schließen und auf Kabel, die zusammengeschmort sein könnten.
Hier möchte Achim nicht so gerne ran, sondern will das Rudi überlassen.
„Ein ‚paar Geräte‘ installieren ist eine Sache“, sagt er, „aber da soll ein echter Fachmann ran“.

 

Ein Glückstag

Heute vor genau einem Jahr bin ich mit einem Mietwagen auf das Werftgelände in Kilada gefahren, als Er dort lag.
Bei unserer ersten Begegnung hat er auf dem Schotterweg zwischen den Booten im Staub geschlafen. Ich habe ihn mit dem Auto geweckt und er ist etwas ängstlich zur Seite gelaufen und hat mir lange nachgeschaut.
Mein erster Gedanke war: „Na hoffentlich ist der Kerl friedlich.“
Sein Blick hat mich allerdings nicht mehr losgelassen. Dieses lange hinterherschauen…

Wie es weiter ging wisst ihr. Falls nicht, hier könnt ihr die Geschichte lesen: Herz vs. Kopf

Jetzt ist ein Jahr vergangen und Filou hat sich prächtig entwickelt. Aus dem Streuner ist ein wunderbarer, neugieriger und ausgeglichener Begleiter geworden. Es gibt keinen Tag, an dem ich mich nicht über ihn freue. Kein Tag, an dem Sabrina und ich ungern mit ihm die Runde drehen.
Einige Abenteuer haben wir bereits gemeinsam erlebt und wir hoffen auf viele weitere erlebnisreiche Jahre.

Filou hatte Glück, wir hatten Glück. Dieser 20. Januar vor einem Jahr war ein Glückstag für uns alle.

Ein Streuner im Januar 2017.

Filou im Januar 2018.

Panama Kanal – jetzt geht es in den Pazifik

Di., 16.01.2018, Panama/Kanal, Tag 1326, 12.255 sm von HH

Auf einer normalen Langfahrt-Yacht richten es sich zwei Menschen häuslich ein. Platz für drei weitere Übernachtungsgäste ist da nicht vorgesehen. Birgit und Bernd schaffen es trotzdem, Ferry und Achim bequem im Salon unterzubringen. Für mich bleibt ein Platz im Cockpit. Der wird mir kuschelig hergerichtet: wenn man will, dann geht alles.
Die Nacht ist trotzdem kurz und unruhig. Für alle.

Der Advisor kommt etwas zu spät, aber um 7.00 Uhr geht es los. Ein super Frühstück mit Ei, Wurst, Toast und Speck gibt es unterwegs. Birgit verwöhnt alle Gäste und schöpft aus dem Vollen.
Fünf Stunden dauert die Fahrt durch den Gatún-See.
Dieser See ist beim Bau des Panama-Kanals durch den Stau des Rio Chargres entstanden. Kurz vor der Mündung des Rio Chagres in die Karibik gab es eine natürliche Engstelle zwischen zwei Bergen. Diese nur zwei Kilometer breite Lücke wurde durch einen künstlichen Damm geschlossen. Der Chargres staute sich zurück und bildet heute den Gatún-See. Auf der 29 Kilometer langen Strecke zwischen den Schleusen musste nur vereinzelt die Fahrrinne ausgebaggert werden.

Aus unerfindlichen Gründen bleibt das Hubschrauber-Motorboot zurück. Auf der Schiffs-Liste unseres Advisors ist die Yacht vermerkt und vorgesehen, um erneut ein Dreier-Päckchens zu formen. Aber sie kommt nicht.
Somit bilden die ‚Rebell‘ und die ‚Seven Seas‘ heute alleine ein Paket.

Im Zweier-Paket auf dem Weg zur ersten Pazifik-Schleuse

Im Zweier-Paket auf dem Weg zur ersten Pazifik-Schleuse

Wieder binden wir uns kurz vor der Schleuse zusammen. Beide Segelboote sind in etwa von gleicher Größe und Gewicht, also müssen beide Skipper Gas geben und lenken.
Der Chef Advisor befindet sich auf der ‚Rebell‘ und übernimmt das Kommando über beide Schiffe.
Er gibt genaue Anweisungen, wer mehr Schub geben soll und welches Segelboot dagegen halten muss.

Die Jungs mit ihren Affenfäusten stehen schon bereit. Ferry und Achim bedienen die Leinen. Alles geht glatt über die Bühne, keiner bekommt den Stein an den Kopf.

Bei dem dicken Pott, der hinter uns in die Schleuse kommt, übernehmen kleine Elektro-Lokomotiven die Aufgabe der Leinenhalter. Winden an den Loks straffen Drahtseile zwischen Schiff und Lok.
Diese Loks übernehmen komplett die Führung der großen Schiffe.
Als Winzling hinter so einem Frachter wünscht man sich, dass die Bremsen der Loks auch wirklich funktionieren.

Der Frachter wird mit Schleppern in die Schleuse gebracht

Der Frachter wird mit Schleppern in die Schleuse gebracht

Hier haben die Loks die Arbeit übernommen

Hier haben die Loks die Arbeit übernommen

 

Hoffentlich halten die Bremsen

Hoffentlich halten die Bremsen

Viel Platz ist nicht übrig

Viel Platz ist nicht übrig

Zwischen der ersten und zweiten Schleuse liegen knapp zwei Seemeilen, die wir als Verbund zurück legen. Die beiden letzten Schleusen liegen wieder unmittelbar hinter einander.
Das bergab schleusen ist nicht halb so spannend wie bergauf. In der Schleusenkammer wird ein ‚Stöpsel gezogen‘, der das Wasser unspektakulär abfließen lässt.

Erst wenn sich das letzte Tor zum Pazifik öffnet, wird es noch mal spannend. Die Vermischung von Salz-und Süßwasser kann zu heftigen Turbulenzen führen. Bei der Fahrt der ‚Rebell‘ bleibt alles ruhig, so dass sie ihren Eintritt in den neuen Ozean ausgiebig genießen können.

Hinter der letzten Schleuse trennen wir uns von der ‚Seven Seas‘, die ‚Rebell‘ spendiert für alle noch ein leckeres Mittagessen und der Advisor wird von seinen Leuten abgeholt.
Ferry, Achim und ich gehen in der nächsten Marina von Bord. Es ist später Nachmittag und wir haben noch mindestens zwei Stunden Fahrt zur Atlantik-Seite zurück.

Liebe Birgit und Bernd, Euch wünschen wir eine tolle und sichere Reise in den Pazifik und danke für den Job auf Eurer ‚Rebell‘.

Das Tor zum Pazifik, was für Atanga noch eine lange Zeit verschlossen bleibt

Das Tor zum Pazifik, was für Atanga noch eine lange Zeit verschlossen bleibt

ADAC Marina-Lotse zur boot Düsseldorf

boot Düsseldorf: auf der größten Wassersportmesse der Welt präsentieren sich auch bei der 49. Auflage des wichtigsten Treffpunktes und Marktplatzes der Wassersportbranche zahlreiche Marinas aus aller Welt.

Für alle die, die den Messerundgang für die Suche eines neuen Liegeplatzes nutzen wollen, gibt die nachfolgende Tabelle einen guten Überblick über die auf der Messe vertretenen Marinas. Alternativ kann in der erweiterten Hafen-Suche auch ein entsprechender Filter aktiviert werden, dieser lotst alle Interessierten zielsicher zu den entsprechenden Häfen.

Marina Halle
Agios Kosmas Marina

Halle 13/A46
Agios Nikolaos Marina Halle 13/A54
Alanya Marina Halle 13/A49
Alimos Marina Halle 13/A47
ancora Marina GmbH & Co. KG Halle 14/E45
Astir Marina Halle 13/A58
Athen Marina Halle 13/A59
Boltenhagen Marina GmbH Halle 14/E35
Bootshafen Kühlungsborn Halle 14/E35
Capo d’Orlando Marina SpA Halle 14/H11
Cleopatra Marina Halle 13/A43
Club Nautic S‘ Arenal Halle 14/E36
Consorzio Marine Sardegna – Nautica e Servizi Pinna S.r.l. – Bosa Halle 13/E55
Dorado Beach Halle 13/D21
Fertilia Halle 13/E58
Flisvos Marina Halle 13/A48
Gouvia Marina Halle 13/A45
IC Cesme Marina Yatirim Turizm Ve Isletmeleri A.S. Halle 13/A49
Isola Rossa Halle 13/A59
Jachthafen Bruinisse Halle 13/D21
Jachthafen Naarden Halle 13/D21
Kalamata Marina Halle 13/A44
Karpaz Gate Marina Ltd Halle 13/A49
Kongresshotel Rostock GmbH Yachthafen Hohe Düne Halle 14/E35
Kos Marina Halle 13/A55
Laguna Trade d.o.o MarinaFrapa Halle 13/C34
Lefkas Marina Halle 13/A42
Leros Marina Halle 13/A53
Marina & Bootsbetrieb Niederhavel GmbH Halle 13/G41
Marina Cala dei Sardi Srl Halle 13/C59
Marina D’Arechi SpA Halle 13/E45
Marina dei Cesari SpA Halle 41/H11
MARINA DEL CAVALLINO SRL Halle 13/B71
Marina di Arbatax Halle 13/H55
Marina di Baunei Halle 13/E54
Marina di Calla Bitta Halle 13/E56
Marina di Capitana Halle 13/E57
Marina di Marsala Srl Halle 14/H11
Marina di Pinetamare Srl Halle 14/H11
Marina di Portisco SpA Halle 13/E45
Marina di Porto Rotondo Halle 13/E60
Marina di Portoscuso Halle 13/E61
Marina di Punta Marana Halle 13/E63
Marina di Stintino Halle 13/E66
Marina di Torregrande Halle 13/E68
Marina Kröslin GmbH Baltic Sea Resort Halle 14/E35
Marina Lanke-Berlin AG Halle 14/D35
Marina Muiderzand B.V. Halle 8a/E55
Marina Neuhof GmbH Halle 14/E35
MARINA PUNAT d.o.o. Halle 13/B64
Marina Wiek/Rügen Ingo Heyde Halle 14/E35
Marina-Lagunenstadt GmbH & Co. KG Halle 14/E35
Marine Sifredi Carloforte Halle 13/E53
Marti Otel Isletmeleri A.S. Marti Marina & Yacht Club Halle 13/A49
Mitan Marina d.o.o. Halle 13/A33
MOYS SRL Marina di Olbia Yachting Services Halle 13/D34
Mytilene Marina Halle 13/A56
Naturhafen Krummin GmbH Halle 14/E35
Olympic Marine Halle 13/A60
Palmarina Bodrum Tic A.S. Halle 13/A49
Port Adriano Halle 6/B21
Port Authority of A Coruna Halle 13/D05
Port de Plaisance de la Rochelle EPIC Halle 13/A59
Porto di Cecina SpA Halle 14/H11
Porto di Perd’e Sali Halle 13/E69
Porto di Santa Teresa Gallura Halle 13/E64
Porto Lotti s.p.a. Halle 7a/G28
Porto Mannu – Stintino Halle 13/E65
Porto Minore – Stintino Halle 13/E67
Porto Montenegro Halle 13/E35
Porto Romano SpA Marina di Santa Marinella Halle 14/H11
Portus Karalis Halle 13/E62
Preveza Marina Halle 13/A41
Rhodes Marina Halle 13/A61
Samos Marina Halle 13/A57
Sani Marina Halle 13/A51
Savvi Marine Halle 13/A50
Sporthafen Kiel GmbH Halle 14/D39
Teos Marina Isletme Ve. Tic. A.S. Halle 13/A49
Thessaloniki Marina Halle 13/A52
Vento di Venezia Srl Venezia Certosa Marina Halle 13/E45
W.S.C. Watersportcentrum / Marina Resort Hart van Friesland BV Halle 14/E11
Wassersportcenter-Heiligenhafen e.K. Michael Jesse Halle 8a/B47
Yachtsport Resort SA Marina & Sailing Base Halle 13/F33.2
Zea Marina Halle 13/A49

Viele dieser Häfen können bereits über die neue HelloPort & ADAC Marina-Portal App oder direkt über das ADAC Marina-Portal bequem online gebucht werden. Die App ist in den Stores für iOS und Android kostenlos erhältlich.

Ermäßigte Eintrittskarten

ADAC Mitglieder haben die Möglichkeit ermäßigte Eintrittskarten für den Besuch der Messe zu erwerben. Im Vorverkauf sind die Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 15 statt 24 Euro erhältlich.

Öffnungszeiten

Die boot 2018 ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr auf dem Messegelände Düsseldorf geöffnet.

Entspannt einen Hafen per App buchen

Zur Boot 2018 stellt der ADAC seine neuen digitalen Angebote für Bootsurlauber, Trailerbootfahrer und Skipper vor.

Mit einem attraktiven Angebot für Besucher zeigt die Messe Boot ab 20. Januar 2018 in Düsseldorf erneut, dass die Branche boomt. In Halle 14 am Stand A64 und A65 präsentiert der ADAC seine digitalen Angebote für Wassersportler erstmals auf einem XXL-Smartphone. Skipper können dort die neue App „Marinaführer – HelloPort“ testen. Mit dem neuen Online-Hafen-Lotsen als App können Skipper unterwegs einen Hafenplatz verbindlich buchen und auch bezahlen – ab sofort ist das schon in vielen beliebten Revieren in Europa an der italienischen Adria, in Slowenien und Kroatien möglich. Bis zum Start der Wassersportsaison 2018 ist eine Ausweitung auf weitere Hotspots der europäischen Bootszene geplant. Die App ist in den Stores für iOS und Android kostenlos erhältlich.

Aus Sicht des ADAC boomt auch die Nachfrage nach kleinen Booten, die problemlos auf dem Bootsanhänger transportiert werden können. Wie Skipper sicher mit dem Bootstrailer durch Europa unterwegs sind, zeigen Experten des Clubs täglich zur vollen Stunde ab dem 20. Januar 2018 am Messestand.

Wer kein eigenes Boot besitzt, kann sich über die ADAC Yachtcharter-Suche einen Überblick über die Charterangebote verschaffen und bei Bedarf auch gleich online buchen. Des Weiteren beraten Experten interessierte Wassersportler am Messestand rund um die Themen Sportbootführerschein, Internationaler Bootsschein und bootstouristische Länderinformationen. Ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen rundet das Angebot für Besucher ab.

ADAC Mitglieder können vorab bei den teilnehmenden Clubgeschäftsstellen oder online ermäßigte Eintrittskarten für den Messebesuch erwerben. Im Vorverkauf sind die Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 15 statt 24 Euro erhältlich. Weitere Informationen zur Messe und den Angeboten des ADAC bietet der Club unter skipper.adac.de an.

millemari. auf der BOOT in Düsseldorf. Mit jeder Menge Vorträge.

Bis Ende Januar sind wir mit unserem Verlag millemari. auf der BOOT in Düsseldorf. Wir stehen mit Vorträgen zu folgenden millemari.-Themen auf der Bühne im SAILING CENTER, Halle 15/G21:

Sonntag, 21.1.2018: 



11:15   Wetterextreme. Segeln in Starkwind, Gewitter und Sturm.

13:30   Kroatien und seine Marinas.

Montag, 22.1.2018:
11:45   Wetterextreme. Segeln in Starkwind, Gewitter und Sturm.

Dienstag, 23.1.2018:
15:30   Kroatien und seine Marinas.

Mittwoch, 24.1.2018:
16:30   Kroatien und seine Marinas.

Donnerstag, 25.1.2018:
12:30   Wetterextreme. Segeln in Starkwind, Gewitter und Sturm.

Zusätzlich treffen Sie folgende millemari.-Autoren auf der BOOT mit Vorträgen:

Sebastian Janotta


Samstag, 20.1. 
16.15    Liveaboard – Leben auf einem kleinen Segelboot.

Sonntag, 21.1. 
16.15      Liveaboard – Leben auf einem kleinen Segelboot.
im REFIT-CENTER Halle 11 H01








Holger Peterson


Samstag, 27.1.
16:15   Wassereinbrüche & Co. – So sichern Sie Ihre Yacht und Ihr Leben.

Samstag, 28.1.
16:15   Wassereinbrüche & Co. – So sichern Sie Ihre Yacht und Ihr Leben.
im REFIT-CENTER Halle 11 H01

Sonntag, 28.1.
14.15   Mein Boot ist mein Zuhause
im Sailing-Center Halle 15 G21





Claus Aktoprak


Samstag, 27.1.
14.15   Einhand durch den Götakanal – mit Live Musik von Klaus!
im Sailing-Center Halle 15 G21

Wir sehen uns!

MARLIN in Union Island

Volle Pulle auf die Nase

In den letzten Tagen ist zu viel passiert als das auch nur entlegen an meinen Blog gedacht habe. Kaum sind wir in Union Island angekommen, haben eine Mouring aufgenommen, sind unsere Mitsegler ins Dorf quasi eingefallen. Ich dagegen habe erst einmal eineinhalb Tage mit unseren Fischer Panda „Erika“ und Co-Skipper Jan im heißen Motorraum verbracht. Erika war es immer wieder zu heiß. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir die Folge an Problemen lokalisiert hatten. Ein gebrochenes Kabel hat dazu geführt, dass die Johnson Wärmekreislaufpumpe mal lief und eben mal nicht lief. Das sind die schlimmsten, eben nicht reproduzierbaren Probleme. Also haben Jan und ich die Pumpe eben ausgebaut und dabei festgestellt, dass diese aber eben auch noch total hinüber ist. Rumpelt mehr als dass sie pumpt. Ersatz? Nicht vorhanden. „Jan, wir haben noch so eine Pumpe an unserer Webasto-Ersatzheizung. „Aha!“ Aus nicht ganz passend entsteht passend und am nächsten Tag kommt Erika wie der unters Schallschutzhäubchen. Wassermacher, Batterienladen und Waschmaschine gleichzeitig. Erika überlebt den Belastungstest. Mir ist einfach nur heiß in meinem neuen Maschinenraum – T-shirt mit ARC Logo. Für alles gibt es eben eine angesagte Verwendung.

Unsere Mitsegler sind derweilen in den Thai-Style-Strandhütten der lokalen Kite Schule eingezogen. Da ich definitiv keine Zeit have dem Aktivisten Evert, dass Kiten beizubringen, nimmt er in der Kite Schule einen Intensiv Kurs. 3,5 Stunden für 200 $US. Na. Mir passt es. Muss ich keine Verantwortung übernehmen. Ist ja nun eben ein Extremsport und entsprechend gefährlich. Am Abend unterhalte ich mich mit dem sehr jungen Texanischen Kite Lehrer. Das flache Hausriff mit Sandboden, ein optimaler Kite Spot ist zwar nicht privat, wird aber von der Kite Schule betreut. „Hier kannst Du nur kiten, wenn Du bereits Level 4, besser Level 5 erreicht hast. „Hmm.“ Ich bin Level 3. „Dann musst Du erst einen Advanced-Kurs absolvieren.“ Davon habe ich schon diverse. Was ich brauche ist einfach Ruhe und Zeit und üben. Aber schon wieder 200 $US? Ne. Muss ich jetzt nicht haben. Evert strahlt über beide Ohren nach seinem ersten Tag zum Teil auf dem Brett. „Geht ja alles sehr schnell hier“, traue ich mich zu kommentieren.

Am nächsten Tag, wieder mit Jan und Erika im Motorraum, komme ich wieder nach Feierabend an den Kite Strand. Evert schaut heute leider nicht so glücklich. „Ich habe mich verletzt. Ich bin richtig unterwegs gewesen, habe auf dem Bord gestanden und bin geglitten, als plötzlich ein Fuß aus den Schlaufen rausgegangen ist. Das Bord ist weggeflogen und hat mir das Knie verdreht.“ Ich schaue Evert sorgenvoll an. Auch Kim hat heute einen Kite Schnell Kurs gemacht. Sie ist in einen Korallenblock gefallen, hat dicke Korallenschürfwunden am Knie. Ich schaue noch sorgenvoller. Ist heute Freitag der 13te?

Der Tag danach. Erika brummt gemütlich vor sich hin, verlassen wir endlich Union Island. Auf für mich und Jan heißt es endlich mal ein paar Stunden Freizeit. Nur knappe fünf Meilen sind es bis zum Sandhaufen Morpion, einer Miniinsel kurz von Petit Martinique. Wir packen die beiden MARLIN-Kites ins Dinghy. Allerdings nicht mit dem Ziel aufs Brett zu kommen, sondern einfach mal das Material aufzupumpen und ab in den Himmel damit. Ein gebrauchter 11er North Kite noch ohne personalisierten Namen ist neu an Bord gekommen. Leider stellt sich heraus, dass ein Ventil nicht dicht ist. O.K. Dann kommt der 14er Slingshot ans Licht. Letztes Mal habe ich den 2016 mit meinem Mitsegler Nico in Cuba in Gebrauch gehabt. Hier hält die Luft, auch alles andere ist in einem 1a Zustand. Ich habe zu diesem Kite ein etwas gespaltenes Verhältnis, weil ich mir mit dem die Schulter gebrochen habe. War aber nicht der Kite schuld, sondern ich selbst. Zu wenig Ausbildung, Selbstüberschätzung. Einfach zu eilig. Aber das ist lange her und seit dem sehe ich den ganzen Umgang mit diesem Drachen eher übervorsichtig an. Dementsprechend erkläre ich Jan sehr langsam die Verwendung und es dauert lange, bis wir endlich im hüfttiefen Wasser stehen und den Kite starten. Gut zwei Stunden verbringen wir im Wasser und üben grundsätzlichen Sicherheits-Umgang bis zum Bodydrag. Ich schliesse wieder Frieden mit dem 14er Slingshot. Dann kommt eine Regenfront und es sieht auch zu viel Wind aus und wir packen die Kite-Ausrüstung ein.

Der Abend ist aber noch nicht zu Ende. Evert sitzt nur noch im Pilothaus, dass Bein hochgelegt mit einem Kühlpack versehen. Er hat keine Schmerzen, solange er nicht auftritt, aber als mobil kann man ihn nicht bezeichnen. Ich weiß soviel, dass es Wochen dauern wird, damit er sein Knie wieder normal benutzen kann. Evert möchte nun doch in Krankenhaus. Dann muss ich ja den Abend nicht weiter planen. Ich habe genug Krankenhaus-Erfahrung in Drittländern, wie es so schön heißt, um zu wissen was jetzt passiert. „Ich komme mit. Ich bin bei Dir. Das ist ja wohl klar.“ Das machen ich 24/7 für jeden meiner Mitsegler.

 

+++ SAIL EXPEDITION +++
+++ 1.000 Meilen FASTSAIL Törn nach Cuba +++
+++ Atlantiküberquerung West-Ost +++
+++ Mittelmeer 2018 +++


Buchst Du hier:
www.marlin-expeditions.com

PassePartout – Ein Vertrag für alle Marinas

Düsseldorf: MPN präsentiert auf der boot 2018 sein innovatives Vertragsmodell und neue Netzwerk-Mitglieder
5000 Liegeplätze in neun Marinas und nur ein Vertrag. Das italienische Yachthafen-Netzwerk macht mit seinem neuen Liegeplatz-Vertragsmodell PassePartout die Reise um den Stiefel zu einem Vergnügen für Bootsfahrer.

Einen Liegeplatz-Vertrag in einer Marina abschließen und danach ohne weitere Formalitäten von Hafen zu Hafen segeln oder fahren. Diesen einzigartigen Service mit dem Namen PassePartout stellt das Netzwerk MPN Marinas auf der boot vor. Das neue Vertragsmodell gilt für Verträge ab einem Jahr Laufzeit und für Boote, die länger als zwölf Meter sind.
Bei Vertragsunterzeichnung erhalten die Bootsfahrer eine personalisierte MPN-Card. Sie vereinfacht und verkürzt in allen Marinas des Netzwerks den Check-in und die Buchung von Bootsservices. Darüber hinaus steht ein mehrsprachiger Kundenservice zur Verfügung, der nach dem Prinzip One-Face-to-the-Customer alleiniger Ansprechpartner für Reservierungen in dem Marinas ist.

Neue Mitglieder im MPN-Netzwerk

Auf der boot 2018 präsentieren sich alle acht Häfen mit Bildern der sie umgebenden schönsten Landschaften Italiens in Großformat. Außerdem geben kulinarische Spezialitäten aus den Regionen im wahrsten Sinne des Wortes einen Vorgeschmack auf die Vielfalt Italiens.
Und die MPN-Marina-Vielfalt ist seit der boot 2017 noch größer geworden. Neben der Marina di Rodi Garganico in den Abruzzen und der Marina Vento di Venezia in der legendären Lagune gehört nun auch die neu gebaute und gerade eröffnete Marina di Pinetamare in Kampanien dazu. Geplant ist, dass die Marina di Marsala an der Westküste Siziliens 2020 oder 2021 ihren Betrieb aufnimmt.

Als internationaler Partner von MPN Marinas präsentiert sich der Marina-Management-Software Anbieter NAVIS auf dem Stand. Die NAVIS-Lösungen werden von den meisten größeren Yachthäfen im Mittelmeerraum eingesetzt.

Die MPN Marinas präsentieren sich in Halle 14 am Stand H11. Eine Übersicht über alle auf der boot 2018 vertretenen Marinas und Sportboothäfen hat die ADAC Sportschifffahrt aufbereitet und im ADAC Marina-Portal dargestellt. Über einen entsprechenden Filter können im ADAC Hafen-Lotsen gezielt die Häfen ausgewählt werden, die auf der weltgrößten Wassersportmesse vertreten sind, das etablierte Portal wartet dann mit umfassenden Detailinformation zu den Häfen auf.

Viele dieser Häfen können bereits über die neue HelloPort & ADAC Marina-Portal App oder direkt über das ADAC Marina-Portal bequem online gebucht werden.

Ermäßigte Eintrittskarten

ADAC Mitglieder haben die Möglichkeit ermäßigte Eintrittskarten für den Besuch der Messe zu erwerben. Im Vorverkauf sind die Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 15 statt 24 Euro erhältlich.