Monatsarchive: Januar 2018

Silber als Lohn für Nervenstärke und Entschlossenheit

Sailing World Cup Miami 2018

Es war ein packendes Duell zweier Top-Athleten: Vor Miami rangen am Sonntag Philipp Buhl und Doppel-Weltmeister Nick Thompson um Laser-Silber als wäre es Gold

Unser Kühlschrank ist da

Fr., 26.01.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1336, 12.255 sm von HH

So habe ich mir das nicht vorgestellt.
Ich hatte ‚plug and play‘ erwartet.

Dass das halbe Schiff zerlegt werden muss, war nicht zu erwarten.
Fast alle Kabel, die unter der Decke entlang Richtung Kühlschrank führen, sind rot.
Es gibt so viele schöne Mädchenfarben: Mauve, Fuchsia, Koralle. Warum nutzt die Kabelindustrie das nicht? Das beraubt die Menschheit um so schöne Sätze wie „Ich verlege heute die lavendelfarbenen Kabel“.

Welches der roten Kabel mag das richtige sein?
„Zieh doch einfach am Kühlschrank-Ende und ich beobachte, welches Kabel wackelt“, versuche ich zu helfen.
Ein tötender Männerblick: „Alle Kabel sind mit einer Plastikspirale zusammen gebündelt, damit man ja nicht an einem Kabel ziehen kann. Und damit das auch wirklich nicht funktioniert, ist zusätzlich alle vierzig Zentimeter das Bündel mit Isolierband umwickelt.“
Ich höre auf mit klugen Tipps.

Damit Achim das richtige Kabel finden kann , muss die Decke in der Pantry runter.
Damit die Decke runter kommt, muss der Haltegriff neben dem Niedergang ab.
Damit der Haltegriff abgeschraubt werden kann, muss eine weitere Holzleiste weg. Die ist geschraubt und geleimt und gerade in Santa Marta frisch von mir lackiert.
Damit er das Isolierband vom Bündel puhlen kann, muss ein weiteres Deckenelement im Salon runter.

Viele, viele böse F-Wörter später hat Achim das richtige Kabel gefunden.

Wohnlichkeit jetzt auch in der Pantry

Wohnlichkeit jetzt auch in der Pantry

Na, wo ist den das rote Kabel?

Na, wo ist den das rote Kabel?

Die Küchen-Decke, mein ewiger Feind bei der Fett-Spritzer-Suche, liegt offen neben mir. Jetzt kommt Schwager Jürgen mit seinen tollen Ratschlägen ins Spiel: Ich kann den Feind putzen, ohne mir über Kopf die Arme zu verrenken.
Es ist eben nichts so schlecht, dass es nicht für irgendetwas gut wäre.

Achim prökelt derweil weiter. Er versucht das richtige Kabel aus der Spiralen-Umklammerung zu ziehen. Keine Chance. Ohne die Spirale zu entfernen, wird das nichts.

Schlappe 24 Stunden später läuft der Kühlschrank und die Deckenplatten sind wieder an ihren Platz. Nebenbei wurden noch ein paar Kabel von ‚Lüfter Küche‘ und ‚Lüfter Deckshaus‘ entfernt. Keiner von uns hat je diese Lüfter zu Gesicht bekommen.
Also, es geht voran. :-) Jetzt mit kaltem Bier zum Feierabend.

Windpilot Jubiläum 50 Jahre

FAST HÄTTE ICH ES NICHT GEMERKT!

Zum Glück besitzt die Hansestadt Hamburg eine offenbar tadellos funktionierende Verwaltung.

2018 Jubiläum 50J

Achillesferse Maschine – Abgase – Wasser

WIE PASST DAS ZUSAMMEN?

Eigentlich passt es garnicht, weil ein jeder der Feind des anderen ist, weil man hier Lösungen zu finden hat, die mit Segeln unverträglich sind

Maschine + Wasser

Ein Tag auf der boot Düsseldorf

Das letzte mal waren Sabrina und ich vor 6 oder 7 Jahren auf der boot in Düsseldorf. Wir können uns kaum noch daran erinnern, so lange ist das mittlerweile her. Wurde also mal wieder Zeit für einen Besuch der Messe.
Gestern morgen ging es los. Für uns kein weiter Weg. Etwa 40 Minuten brauchen wir von der Haustür in Wesel bis zum Parkplatz in Düsseldorf. Nochmal 30 Minuten dauerte es, bis das Auto stand und wir am Eingang waren. Wenn man bedenkt, dass auf dem Gelände der Messe Düsseldorf bis zu 20.000 Autos untergebracht werden müssen, ist diese Zeit doch ganz ok. Manchem Besucher ist da allerdings bereits der Kragen geplatzt. Die Einweiser auf dem Parkplatz haben mir Leid getan.
Wir fanden die Organisation super und die Messe selbst hat uns ziemlich gut gefallen. Wir waren in allen Hallen und haben uns so viel wie möglich angeschaut. Die Hallen mit Ausrüstung und den Bereich mit Segelbooten sind wir gleich zweimal abgegrast. Man schafft es allerdings kaum, alles an einem Tag zu sehen.
Besonders interessant war für mich, mal wieder einen Überblick bei den verschiedenen Herstellern von mittleren bis größeren Segelyachten zu bekommen. Da hat sich seit unserem letzten Besuch einiges getan. Am auffälligsten fand ich, dass kaum noch einer auffällt. Gefühlte 99% aller Bugsteven sind gerade, der Kiel ist kurz und filigran, der Bauch flach, ein Skeg gibt es nicht mehr. Für viele Segler sicherlich optimal, aber nicht für alle.
Die Vielfalt bei den Rumpfformen hat jedenfalls spürbar abgenommen, es scheint sich eine Art Standardrumpf durchzusetzen. Ich persönlich finde das etwas schade und hoffe, dass dieser Trend eher früher als später wieder out ist.

Eine Seltenheit geworden, diese Bugform.

Für Sabrina und mich war die schönste und interessanteste Segelyacht dieser Messe die Scalar 34 von Henningsen & Steckmest. Ein modernes Schiff, bei dem man jedoch nicht auf Biegen und Brechen jedem Trend hinterher gehetzt ist. Ein absoluter Leckerbissen in meinen Augen.

Scalar 34

Scalar 34

Bei den kleineren Segelbooten und auch bei den Motorbooten hatte ich das Gefühl, dass seitens der Hersteller mehr gewagt wird. Die Vielfalt an Typen, Formen und Baumaterialien ist nahezu unüberschaubar.
Auch in Sachen Ausrüstung und Zubehör hat sich einiges getan. Da freue ich mich schon richtig drauf, wenn wir bei Nomade irgendwann an den Punkt kommen, neue Ausrüstung auszusuchen.






Am frühen Nachmittag waren wir schließlich in Halle 13 (Travel World). Einer der größten Aussteller in Sachen Tourismus ist dort die Türkei und neben einigen anderen Marinas war die Viaport, in der Nomade gerade an Land steht, dieses Jahr ebenfalls wieder auf der boot vertreten.
Das Egemen für die Viaport Marina da sein wird, wussten wir schon länger und darauf hatten wir uns besonders gefreut.
Egemen hatte letztes Jahr alles wichtige für Nomade geregelt und geholfen wo es nur ging. Das Wiedersehen für mich und das Kennenlernen für Sabrina war natürlich Klasse. Da kommt einem die Welt schon klein vor.
Wir haben lange geplaudert und uns irgendwann wieder verabschiedet. Nomade geht es übrigens bestens. Die schläft tief und fest an ihrem Platz in Tuzla.


Zu Gast bei Egemen.

Auf dem Rückweg durch die verschiedenen Hallen haben wir dann hier und da noch ein paar nette Leute getroffen, unter anderem Dirk Krauss, den wir bisher nur durch seine Website und Facebook kannten.

Alles in allem ein sehr schöner Tag. Filou war übrigens nicht dabei, der hatte dafür einen Verwöhntag bei meiner Oma, die sich immer ziemlich freut, wenn sie mal „babysitten“ darf.

Das Duell der „Roten“: Dongfeng und Mapfre dominieren

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	Duell der &quot;Roten&quot;: Dongfeng und Mapfre dominieren die 13. Auflage des Volvo Ocean Race</p>

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Salz und Erde – Der Seeweg der Wikinger durch die Schären

„Salz und Erde – Der Seeweg der Wikinger durch die Schären“ 
Nach 9 Monaten intensiver Vorarbeit präsentiere ich hier nun mein neues Segelfilmprojekt für 2018. Wenn es dir gefällt, würde ich mich sehr über eine Unterstützung für dieses sehr aufwendige Vorhaben freuen.

Filmtrailer

boot Düsseldorf 2018 in drei Minuten

Die weltgrößte Bootsmesse im Schnelldurchlauf

Der Beitrag boot Düsseldorf 2018 in drei Minuten erschien zuerst auf Float Magazin.

Premiere XIII: More 40 – mehr fürs Meer

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	More 40. Das Debut auf der Messe boot in D&uuml;sseldorf</p>

Nach der vielbeachteten More 55 hat die noch junge Werft in Kroatien jetzt auch einen interessanten 40-Fußer im Programm. Das Debüt in Düsseldorf

Duell-Spezialist Nicolai Sehested steuert AkzoNobel zum Sieg

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Sein Spitzname ist „Schlumpf“: Der dänische Matchracer Nicolai Sehested hat das holländische Team AkzoNobel zum Sieg im Hafenrennen von Hongkong gesteuert

Miami-Gold für Jurczok/Lorenz: „Die scheinen zu fliegen!“

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WATER TOYS IM LAND DER BEGRENZTEN UNMÖGLICHKEITEN