Archiv der Kategorie: News & Blogs

ULTRAMARIN BOATSHOW zeigt Neuheiten der Wassersportsaison

Die ULTRAMARIN BOATSHOW ist der traditionelle Startschuss für die Wassersportsaison auf dem Bodensee. Am 30. April und 1. Mai 2016 dreht sich im Hafen der Meichle + Mohr Marina ULTRAMARIN in Kressbronn-Gohren alles um Segelyachten, Motorboote und das dazu passende Zubehör. Unter den über 60 Ausstellern sind viele große Namen der Bootsbaubranche Europas vertreten.

ULTRAMARIN BOATSHOW

Neuigkeiten rund um Segel- und Motor-boote für die Wassersportsaison 2016 werden auf der ULTRAMARIN BOATSHOW in Kressbronn-Gohren gezeigt. Bild: M+M

Die Mischung aus umfangreichem Branchenüberblick, die Möglichkeit die neusten Schiffe direkt von den Stegen aus betreten und anschauen zu können, aber auch die Marina als Ausflugsziel machen die ULTRAMARIN BOATSHOW zur größten maritimen Freiluftmesse am Bodensee. Zu sehen ist der neue und schnelle Bowrider Axopar 24 aus der gleichnamigen finnischen Werft neben der Boarncruiser 1200 Elegance aus Holland. Die Stahlyacht Boarncruiser soll mit ihrem kühlen Design, dem variablen Raumkonzept und reichlich Leistung das jüngere Publikum ansprechen. Daneben liegen die Festrumpfschlauchboote von Brig, Scanner und Technohull. Die stehen ebenfalls für „Spaß am Boot“ und werden in den verschiedensten Ausstattungsvarianten gezeigt. Elektrisch, leise und ohne Emissionen bewegen sich die Boote mit Elektroantrieb, wie etwa die Nimbus 305 Coupé, die jedoch mit Verbrennerantrieb gezeigt wird. Sie ist auch mit Elektromotoren lieferbar.    

Bei der siebten ULTRAMARIN BOATSHOW kommen die Freunde der Segelyachten nicht zu kurz: Luxuriöse oder schnelle Schiffe für die Regatta-Bahn von Bavaria, wie die Cruiser 33 mit hervorragenden Segeleigenschaften und vorbildlicher Ausstattung, werden genauso vorgeführt, wie Boote von X-Yachts, Bénéteau und Storm. Die Storm bieten vor allem im Feld der Einsteigerschiffe ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Oceanis 41.1 und 31 stehen für Segeln mit Komfort. Die Tofinou 8 von Bénéteau ist ein trailerbarer Daysailer für die Familie, der aber auch als Einhandsegler ideal ist. „Wir haben bewusst für jeden Anspruch und jeden Geldbeutel das passende Boot im Hafen liegen, um so die gesamte Bandbreite des Angebots zu zeigen“, sagt ULTRAMARIN-Projektleiterin Patricia Reuthe. Dazu zählt sie auch die großen Flybridge-Yachten oder die kleinen Jollen für Kinder und Anfänger, wie die Laser Vago oder Bahia. Wie die Besucher ihre großen und kleinen Boote perfekt transportieren, erfahren sie auf der Sonderausstellung mit Bootsanhängern, die der Hersteller Harbeck in den unterschiedlichsten Größen anbietet. 

Ein weiteres Schwerpunktthema der Ausstellung ist das Charterangebot für den Bodensee oder das Mittelmeer. In den Ausstellungspavillons an Land stellen zudem Versicherungen die passenden Konditionen für Boote jeglicher Größe vor. Die Segelmacher zeigen besonders innovative High-Tech-Tücher aus speziellen Laminaten. In und um den Wassersport-Fachmarkt informieren Experten für Bordelektronik, Radargeräte oder Ferngläser über die neuesten Produkte. Dort kann man auch Funktionsbekleidung oder die aktuelle Freizeitmode für den abendlichen Landgang anprobieren. Wer am ULTRAMARIN-Gewinnspiel teilnimmt, kann mit etwas Glück einen der großen Preise der Aussteller mit nach Hause nehmen.

Die ULTRAMARIN BOATSHOW in der Meichle + Mohr Marina mit 60 Ausstellern findet am Samstag, 30. April 2016, und Sonntag 1. Mai 2016, statt. Der Eintritt ist frei. Samstags ist die BOATSHOW von 9.30 bis 18.00 Uhr, sonntags von 9.30 bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Info: www.ultramarin.com

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Langfahrtsegeln: Kein Gericht auf der Weihnachtsinsel – aber ein Gefängnis!

Langfahrt, Weihnachtsinsel, Südsee, Gericht

Joao Goncalves hatte Pech: Erst legt ihm ein Sturm das Schiff lahm, dann entdecken Polizisten Marihuana und nicht deklariertes Bargeld. Doch das nächste Gericht ist 3.300 Kilometer entfernt. Weiterlesen

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Knarrblog: Geheimnis der Mittwochsregatta – wie man aus einem Sch…Tag einen guten macht

Mittwochsregatta, HSC

PingPingPing – Warnung der Auto-Elektronik. Achtung, die Außentemperatur sinkt unter vier Grad. Graupel prasselt ohrenbetäubend auf die Windschutzscheibe. Hupend schiebt sich die Blechlawine um die Alster… Weiterlesen

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Schönschreiben

Irgendwo in den Tiefen meines Denkens

Alltag hat sich eingeschlichen in meine Leben. Cayo Largo – Cien Fuegos und zurück. Ich fühle mich ein bisschen wie der Busfahrer eines Linienbusses. Bin ich ja im Moment auch. „Den Fahrer bitte während der Fahrt nicht ansprechen!“, stand doch früher immer auf dem Schild beim Eingang des Busses. Ich rede manchmal viel, manchmal wenig beim Fahren, beim Segeln der MARLIN, die Stories sind meist immer die gleichen. Man wiederholt sich. Das Leben ist nun mal Alltag und auch ein noch so anderes Leben wird irgendwann zum Alltag. Segel rauf und Segel runter. Wind von vorne, Wind von hinten und nach fast 16 Jahren Iron Lady Blog bin ich nun auch hier ganz unten angekommen. Jetzt sind es Mitsegler die mein Leben bestimmen. Hört sich schlimm und depressiv an. Oder? Die Leute kommen auf diese Seite um zu lesen wie aufregend das Leben auf dem Schiff ist und ich schreibe, wie unspannend es grade ist. Auch das ist Wnuk. Wnuk darf auch so sein, weil nur so werde ich kreativ und lasse mir, wie schon in den letzten zweiundfünfzig Jahren, was einfallen, damit mein Leben wieder spannender wird. Genau. Da ist dringend was zu machen.

Ein guter Ansatz, wenn ich mal wieder an einem depressiven Tiefpunkt in meinem maritimen Lebenswandel bin, war immer schon, den Kartentisch, in dem noch nie Karten waren, aufräumen. Also werde ich morgen erst mal den Kartentisch aufräumen. Das passt auch, weil Katja und Nico übermorgen abreisen und Peter und Rainer kommen. Das geht reibungslos ohne Pause. Da mache ich aber nicht ganz mit. Irgendwie werden ich mal einen Tag runter schalten und in aller Ruhe was tun? Genau. Ins Krankenhaus fahren und meinen Arm röntgen lassen. Kontrollaufnahme ob der nun auch wieder richtig zusammen wächst. Aufnahme fotografieren und nach Deutschland schicken. Ich bin gespannt. Mein Arm auch. Auf jeden Fall geht es ihm jeden Tag besser, wenn ich nicht grade meine ihn benutzen zu wollen. „Ho! Ruhig Brauner, ruhig“, nur noch 9 Wochen bis ich den Arm wieder voll belasten darf, sagt Nico mein Physiotherapeut, wenn alles gut ist. 9 Wochen. Ist doch gar nichts ;)

 


Mitsegeln auf der MARLIN. Atlantiküberquerung 2016 von den Bahamas über Bermudas zu den Azoren! Du bist dabei. www.marlin-expeditions.com

 

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Neue Multis bei Blue Yachting

Garcia Explocat 52: Der neue Garcia Explocat 52

Der Bremer Yachthändler erweitert sein Portfolio. Im Angebot sind nun auch der Garcia Explocat 52 und Zweirumpfer der Marke Bali Catamarans

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Mare Più. 2016-04-29 00:07:00

 



Weil das mit dem langsamen Reisen etwas ist, was gelernt und gekonnt und gelebt sein will, habe ich heute einige Gedanken darauf verschwendet, wie ich vom Flughafen Catania nun eigentlich an Siziliens Südküste komme, dorthin, wo mein Schiff LEVJE im Hafen von Marina di Ragusa liegt. Am schnellsten ginge das mit den etwas mehr als 100 Kilometern natürlich mit einem Leihwagen – da wäre ich ganz schnell, in eineinhalb Stunden, im Süden am Meer.

Option 2:
Ich nehme den Bus. Der braucht drei Stunden – und für die letzten zehn Kilometer von Donnalucata bis nach Marina di Ragusa: Da müsste ich mir dann etwas ausdenken. Taxi? Trampen? Mit 56? Ob mich jemand mitnähme? Das Leben kann so spannend sein.

Option 3:
Ich fahre mit dem Bus nach Siracusa. Und nehme von dort das Bimmelbähnchen, bis nach Scicli. Etwa fünf Stunden. Und von da weiter? Siehe Option 2.
Und weil „Fahren mit altmodischen Zügen“ durch vergessene Landschaften eine meiner heimlichen und ungelebten Leidenschaften ist, neige ich eher zur fünfstündigen Reise. Stelle mir vor, wie das Bähnchen jetzt im späten April durch duftende Orangenhaine Siziliens gleitet. An den Flüssen Siziliens die karstige Landschaft hinauf. Und dann in langer Neigung ans Meer hinunter. Nein. Allein mit diesen Gedanken ist meine Entscheidung  schon gefallen. Am Bahnhof von Siracusa werde ich nicht enttäuscht: Da steht, was ich mir erwartet hatte, neben einer alten italienischen Dampflok: Ein von FIAT gebauter Triebwagen. Verbeult. Alt. Ehrwürdig. Alles andere als schön & modern. Nicht mehr als ein dieselbetriebenes Wägelchen, das schon alt war, als ich jung war. Die Fensterscheiben sind blind und ungepflegt – durchschauen kann man nicht. Was aber gar nichts macht, denn man kann mit ihnen tun, was einem die Bundesbahn mittlerweile überall versagt: Man kann die Fenster öffnen. und damit weiteren Leidenschaften ungezügelt ihren Lauf lassen: Nämlich den Kopf während der langen Fahrt aus dem Fenster hängen lassen, den Wechsel von Licht und Schatten, Wärme und Kälte, von hunderterlei Farben und Formen auf der Haut spüren, durch Gerüche und Düfte Siziliens reisen. „Landschaft in 3D statt Klimaanlage“, die mal wieder ausgefallen ist. „Wir bitten dies zu entschuldigen.“

Schon fünf Minuten vor der Abfahrt drängelt die Durchsage am kleinen Bahnhof von Siracusa. Es ist einer von drei Zügen, der in diesen Stunden abgeht, also nimmt man hier die Sache schon ernst. Schließlich könnte ja einer der 13 Mitreisenden die ernste Angelegenheit der Abfahrt auf die leichte Schulter nehmen und nicht schon fünf Minuten vorher auf seinem Platz sitzen. Noch eine Durchsage: „Il treno per Pozzalo – Scicli – Modica – Ragusa …“ ja ja: ich steig ja schon ein und lass‘ die Dampflok Dampflok sein!

 

Und kaum dass ich sitze, geht es auch schon los. Der Diesel im Wägelchen beginnt zu wummern. Mit einem Ruck setzt sich das Bähnchen in Bewegung, rumpelt langsam über die Weichen hinaus in die große weite Welt des östlichen Sizilien.

Avola, erster Halt. Der Ort, der dem berühmten Nero d’Avola den Namen lieh, jenem Rotwein, den man überall in Süditalien trinkt. Nero d’Avola, der – so weiß es Wikipedia – auch „Principe Siciliano“ genannt wird, „sizilianischer Fürst“. Seit ich neulich für mich die Insolia-Rebe entdeckt habe hier auf Sizilien und seitdem zum Fisch nichts anderes mehr bestelle – es gibt sie nämlich auch als Frizzantino, herrje, mit kleinen Bläschen, drin baden könnte ich… aber … wenden wir uns lieber wieder der Fahrt zu. Ruckelnd, rumpelnd, schmetternd, schmatzend setzt sich mein Wägelchen am Bahnhof von Avola in Bewegung, ein tiefes Schnaufen, ein kreischendes Zirpen und Sägen von Stahl auf Stahl in den Weichen, ein Tuten an einem Bahnübergang, das rhythmische Schmettern des Diesels steigert sich, als der Zug beschleunigt. Langes Tuten, irgendwie herrlich un-dominant. Nein dominant ist hier nichts, außer der chicen blauen Uniform des TRENITALIA-Kontrolleurs. Wieder ein langes Tuten im Tal, das voller Orangenbäume steht, die Hänge hinauf Olivenhaine.

 

Nächster Halt: Noto. „Citta per la pace e i diritti humani“, steht auf dem Bahnhofsschild. Aber in Noto, das ich nun wirklich kenne, in der alten Barockstadt, waren die Dinge auch schon mal besser. Oh ja: der Bahnhof hat mindestens fünf Gleise und drei Bahnsteige. Aber alles ist überwuchert hier von schnell schießenden Grashalmen und dem jetzt im April überall blühenden roten Mohn, die Gleise lang nicht mehr benutzt, hier unten setzt sich fort, was oben längst zu besichtigen ist in der Barockstadt, die jeder Führer anpreist ob ihres barocken Stadtbildes: Die Wirklichkeit ist, dass Noto das „alte“ Sizilien ist. Das Sizilien der achziger Jahre, der Hoffnungslosigkeit- An jedem dritten Haus das obligate „Vendesi“-Schild,  „Zu Verkaufen“ also ein Palazzo nach dem anderen. Wenn jetzt einer käme mit einer Vision, was man aus dem barocken Städtchen machen könnte samt dem Knast mit den verbauten Fenstern unmittelbar am Marktplatz: Wenn jetzt einer käme mit einer klugen Idee, was man daraus machen könnte aus dieser einzigartigen Kulisse: es gäbe kein Halten mehr.

 

Die dreizehn Mitreisenden hängen träge in den dunkelblauen Sitzen, Dösen vor sich hin oder schlafen, Köpfe nicken im Takt der Schienen, Ta-tam Ta-tam. Ta-tam Ta-tam. Köpfe, die langsam Richtung Brust kippen. Rosolino. Auch hier überwucherte Gleise, der Mohn wächst üppig zwischen den Schwellen.

 

 

Die Hand des Lokführers ein paar Meter vor mir, die er aus dem Zug in den Wind hält. Es ist eine junge Hand, die eines verheirateten Mannes. Er trägt einen Ring am Finger, nein, genauer: gleich zwei? Ein junger Mann, der schon Wittwer ist? Der, weil das Schicksal ihn schlug mit Sorge, Gram um eine kranke Frau, nicht weiter kam im Leben als genau bis hierher, in das Bähnchen, das jeden Tag mehrfach zwischen Siracusa und Ragusa verkehrt? Und wenn: Vielleicht ist er ja genau damit glücklich, überglücklich? Nicht die große Bühne, die ihn lockt, nein, sondern genau dies hier: Die kleine Bimmelbahn jeden Tag entlang.

 

Ispica. Alte Schienen am Rand, rostige Schienen, aufeinander gestapelt, dahinter Berge von Schotter, Die Kisten der Tomaten und Orangen-Kooperative, deren Plastik-Gewächshäuser sich am eingleisigen Schienenstrang entlangziehen. Kornfelder, die bereits jetzt im April goldgelb gereift sind, Hafer, der zwischen uralten Olivenbäumen steht und die Köpfe hängen lässt, als wäre es Anfang August. Manche Felder bereits jetzt Ende April abgeerntet.

 

 

Neben der eingleisigen Strecke kommt das Meer in Sicht. Pozzallo. Hafenstadt. Bahnhof und Bahnsteig sind mit Grafiti beschmiert, die am Bahnhof liegenden Industriegebäude produzieren längst nichts mehr. Die Alcoholfabrik der „Cavalieri Franceso e Enrico Giufreddi“ ist Kind eines anderen Jahrhunderts, einer anderen Epoche, ihre Reste stehen heute am Bahngleis, man muss findiger sein heute als einfach nur Alcohol zu brennen. Die Fabrik ist verwaist samt Schornstein, die Fenster eingeschlagen. Das Dach längst weg. Aber dafür ist auf den Bahnsteig genau vor meinem Fenster in dicker dicker grüner Farbe hingepinselt:

 

„Auguri per la mia piccola con gli occhi piu dolci“:

„Alles Gute, Du meine Kleine mit den süßesten Augen der Welt, für Dich.“

 

 

Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Hinter Sampieri, einem gottverlassenen Bahnhof irgendwo in der Pampa, wendet sich der Zug ab von der Küste, vom Meer, das jetzt breit, breit  vor mir liegt. Dreht einwärts Richtung Binnenland, Richtung Scicli und Modica, der Diesel schmettert die Hügel hinauf, blaue Vorhänge knattert im Wind wie tibetanische Gebetsfahnen, die Reisenden stehen am Fenster, schauen hinaus, eine kleine bunt zusammengewürfelte Gemeinschaft, die Hand des Lokführers, die aus dem Zug hängt und allen voranfährt.

 
 

Scicli. Deutschen Zungen ein Rätsel, wie man es ausspricht – aber dabei doch so einfach: „Schieckli“. Meine Fahrkarte geht nur bis hierher, ich überlege, ob ich noch weiterfahren soll, die schönen Orte kommen erst noch: Modica. Stadt in den Hügeln. Und jeder zweite Laden bietet hier die Schokolade aus Modica an, dunkle herbe Schokokade voller Kakao, aber mit Rohrzucker angerührt, der knirschend zwischen den Zähnen hängebleibt. Oder Ragusa, der Endpunkt, hoch oben auf den Hügeln. Um Ragusa zu erreichen, fährt der Zug 270 Grad um einen Berg herum hinauf, das wollte ich mir immer mal ansehen, aber für heute muss ich raus. Von Scicli nach Marina di Ragusa sind es gerade eben 17 Kilometer, kein Bus, kein Taxi – mal sehen.

 

Und während ich mich noch umsehe, wie es jetzt mit mir weitergehen könnte in Scicli, während ich dabei bin, den Mitreisenden vom anderen Fenster, der sich genauso wie ich nicht sattsehen konnte während der Fahrt und ebenfalls in Scicli ausstieg, während ich all dies bedenke: Blicke ich zurück zum Bahnhof. Mein Bähnchen steht verlassen da. Der Lokführer ist ausgestiegen, ich sehe ihn, wie er neben den Gleisen ein kleines Gärtchen voller Orangen- und Apfelsinenbäumchen betritt. Und voller Lust hochspringt, und die beringte Hand nach den Orangenfrüchten greift, sich eine Orange nach der anderen vom Baum holt, eine, noch eine. Und dann schnellen Schrittes zurück zu seinem Zug läuft, der sich kurz darauf schmetternd hügelauf wieder in Bewegung setzt.

 

Nein. Es braucht wohl wirklich nicht viel, um glücklich zu sein. Als Lokführer. In Scicli.

 

Und für alle, die Fernweh & Meeres-Sehnsucht jetzt gleich befeuern wollen:
Was passiert, wenn wir unser Leben ändern?

 

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