Archiv der Kategorie: News & Blogs

Sir Ainslie nährt Europas Cup-Träume

ACWS-Regatta Portsmouth 2016: <p>
	Auf und davon: Team Land Rover BAR bei der ACWS-Regatta vor Portsmouth</p>

Mit Unterstützung des Herzogs und der Herzogin von Cambridge errangen Sir Ben Ainslie und das Team Land Rover BAR einen wichtigen Heimsieg

Read more

Kurz vor zuhause

Liebe Leser, das Wichtigste zuerst. Safe the date! Wir wollen „Maverick“ am 06. August 2016 um 13.00 Uhr am Oberndorfer Gemeinschaftssteg festmachen. Wer unsere Leinen annehmen möchte, darf gerne vorbei kommen. Bier ist kaltgestellt und aufräumen werden wir auch In genau…

Read more

SV Margalo – David Howes US

EIN SIEHSTE WIRD MAN WOHL NOCH SAGEN DÜRFEN

SV Margalo

Es im Mai vergangenen Jahres, als mich eine kurze Mail aus Brunswick MAINE erreichte: please supply me with a PACIFIC für my CREALOCK 37. Der Deal ging innerhalb von 24 Std über die Bühne. Wie bei allen Auslieferungen habe ich die Flugdaten übermittelt, und den Segler gebeten, mir Fotos der erfolgten Montage zu senden. In einer Zeit, in der schon jedes Mobiltelefon Bilder machen kann, gibt es wenige Ausreden … keine Fotos zu senden. So ist es mir zur Gewohnheit geworden, in meiner Datenbank Segler zu vermerken, wenn ich das finale Feedback nicht erhalte: für mich der einfachste Weg, möglich jeden potentiellen Fehler von Seglerseite … schnell zu beheben und auszumerzen … damit auf See dann alles prima funktioniert.

WIN_20150614_091809

Tja, und dann erreicht mich vor ein paar Tagen ein Anruf von HARRY SCHANK, seines Zeichens AZOREN AUSSENSTELLE von WINDPILOT, dem kein Segler in Horta entgehen kann, weil er im Hafen lebt und arbeitet. Auf der SV Margalo gebe es ein Problem, das man lösen müsse, damit der Segler David, seine Windpilot Pacific endlich zufriedenstellen nutzen könne. Das Problem war auf Fotos schnell erkannt: der Pendelarm lief nicht von der Crossbar frei, wurde hingegen beidseitig dort blockiert. Durch Umsetzen der Ringmutter war dies Manko schnell behoben … Harry hat den Jungs dann anlässlich eines Kurztripps auf See noch einige Tipps gegeben … und zufriedene Gesichter an Bord hinterlassen …

WIN_20160723_082803

Hätte, hätte, Fahrrad Kette … es wäre schon schlauer gewesen, dies vor der Abreise in Brunswick mit mir zu klären … aber … wer den Schaden hat … wird am Ende gern die Klappe halten … David ist samt Sohn und Freund bereits nach Irland unterwegs.
WEITERLESEN

Danke Harry!
Peter Foerthmann

Read more

Leichtwind-Asse in Kopenhagen gekrönt

ORC WM 2016: <p>
	ORC-WM 2016: &quot;Bachyachting&quot; im Duell mit &quot;Hansen&quot;</p>

Die ORC-Weltmeisterschaft vor Kopenhagen ging am Wochenende mit den letzten Rennen in erneut leichten Winden und der Siegerehrung zu Ende

Read more

Endspurt und neue Ziele am Horizont

"Maverick too" in Falmouth: &quot;Maverick too&quot; in Falmouth

Johannes Erdmann und Cati Trapp sind zurück in England und haben bis zum Heimathafen nur noch 450 Meilen vor sich. Rück- und Ausblick.

Read more

SV Aequitas – Netti + Roland Eichberg DE

IRGENDWANN IM NIRGENDWO – IM JULI Z.B. IN DARWOWO

DSC01559 Kopie
Die polnische Küste ist endlos lang, deren Pausen, in Form von Häfen, sehr selten Segler Herzen zum springen bringen lassen können.

Neulich in Darwowo, mitten im polnischen Ballermann Geviert, habe ich mir wieder einmal rein gezogen, dass Segler zwischen den sandigen Stränden nur handverlesen vorzufinden sind. Wer immer die gewohnte skandinavische Idylle im Kopf hat, wird diese karge Umgebung nur sehr schwer lieben können, zumal das Segeln immer an der Wand entlang, bei auflandigem Wind schnell unangenehm werden kann.

WikingerKolberg

Die Küste zwischen Kolberg, Darwowo, Ustka bis hin nach Leba zählt zur polnischen Riviera, dort trifft man im Sommer die polnische Volksseele auf Urlaub und kann sich entscheiden, ob man dies wirklich liebt, oder sich zurückzieht von einer lärmenden, alkoholisierten Menschen Menge, die mit wenig zufrieden ist, weil sie nur geringste Ansprüche an ihren Urlaubsort stellen, zumal jeder Tag „away“ von zuhause ja ohnehin schon als Urlaub empfunden wird.

Peter Darwowo Kopie

Immerhin habe ich dort ein Berliner Segler Pärchen getroffen, das am Heck seiner schmucken alten First 35, eine meiner ersten ATLANTIK III angeschraubt hatte, ein System, das ich damals noch von Hand verschweisst, gefräst und poliert habe, bis Gesicht und Hände schwarz, und das Werkstück so sehr glänzte, dass der Glanz 40 Jahre andauern sollte … bis heute! Wie gesagt: eine Kapitalanlage bester Konvenienz, denn die Familie Eichberg hat das System zu einem Preis erworben, der den damaligen Neupreis bereits rechts überholt hatte… und sie haben mein Wort bekommen, das die Wertentwicklung so weiter gehen wird … wenn nix Unvorhergesehenes dazwischen kommt, wie Klau, Material Verwertung oder Ramming achter aus, was allerdings dann schon mit Wucht erfolgen sollte, weil man ansonsten kaum eine Delle ins Material bekommt, weil die Nerven des Schiffs- Bedienungspersonal schon lange vorher sich in der Hose befinden werden ….

In Bezug auf die sachkundige Schnell – Einschätzung unserer Umgebung … lagen wir allesamt auf harmonischer Linie: not too lovely – really

… nur eine Kurzanmerkung

Peter Foerthmann

Read more

Einhand um Sizilien, Teil III: Die Westküste. In Mazara del Vallo.



In lockerer Reihenfolge erzähle ich in dieser Artikelserie meine Reise 
um Sizilien auf meiner 31-Fuß-Yacht LEVJE im Sommer 2016. 
Alle Artikel dieser Reihe finden Sie auf click HIER.
Von Sciacca sind es gute 5 Stunden bis nach Mazara del Vallo. Vom Boot aus gesehen weitet sich die Landschaft an der Südwestecke zu einem sanften, sandigen Golfs. Lange Ferienorte mit einsamen Sandstränden, an denen eben nichts, aber auch gar nichts los ist, begleiten den Segler auf seinem Weg nach Nordwesten. Kein „Ombrellone“ in Sicht, kein mietbarer Sonnenschirm, kein „Lettino“, das zu jedem Sandstrand Italiens gehört wie der Kern zur Kirsche. Wer hier wohl Urlaub macht? Wer hier wohl lebt? Ein paar Kinder, die weit entfernt am Ufer spielen. Sonst nichts. Die Landschaft ändert sich am Capo Granitola: Von nun an führt der Kurs an einem felsigen Ufer entlang nach Nordwest, der Hafen von Mazara del Vallo ist in eineinhalb Stunde erreicht, die MARINA ADINA macht das Ankommen leicht.

Nicht unbedingt leicht macht es einem das 50.000 Einwohner-Städtchen Mazara del Vallo selber. Der Stadtkern aus zweistöckigen sandfarbenen Kuben. Eine Hand voll 80er Jahre Hochhäuser in der Ferne. Am Hafen sechs, sieben Camper mit „Zinghari“, Zigeunern. Im Màzaro, dem 30 Kilometer langen Fluss, der wenige Schritte vom Hafen ins Meer mündet, steht in der Hitze des Nachmittags schmutziges Brackwasser. Es schert sich wenig um das „Haltet unseren Fluss sauber“, das jemand in ungeschlachten Lettern auf einen verrottenden Fischerkahn sprayte. Am Ufer entlang kleine Geschäfte, mit blechernen Garagentoren geschlossen – es ist ja Nachmittag. Der Fluss windet sich, vorbei an Werften am anderen Ufer, in denen Yachten vergessen aufgepallt zwischen nagelneuen Schiffen verfallen. Ein Trawler, davor an rotten Tauen hängend. Im träge stehenden Braun schaukelt meterlang das Skelett eines großen Fisches. Große Wirbel und Gräten unter der Wasseroberfläche. Nur der armbreite, flache Schädel ragt aus dem schmutzigen Wasser, angenagt von Fischen, Aas für die Möwen. Plötzlich bin ich mittendrin in Hemmingways Geschichte vom ALTEN MANN UND DEM MEER. Und wie der alte Mann am Ende der Geschichte den großen Fisch, den er erjagt, ganz den Haien überlassen muss, so scheint auch dem Städtchen Mazara del Vallo der große Fang zu entgleiten. Neben dem Hafen ein neues Gebäude mit Fischmarkt. Aber die drei, vier Händler blicken den Fremden an, als käme nun der Scheich durch die Tür. Und mit ihm endlich, endlich das große Glück. Ich muss sie enttäuschen. Ein Merluzzo, ein Kabeljau, der ist wenigstens nicht aus Aquakultur. Ein Stück Thunfisch. Und ein paar Heuschreckenkrebse. Auf Gemüsebett gibt das gegrillt zusammen mit eiskaltem Frizzantino ein umwerfendes Abendessen. Die Fischhändler, bei denen wir nichts kaufen, blicken schmachtend drein.


Der Spaziergang am nächsten Tag: Mazara del Vallo gibt sich sperrig. Das Zentrum der Stadt: Die Kasbah. Neben dem Rekord, die größte Fischfangflotte Italiens zu besitzen, lebt Mazara del Vallo schon immer Italiens größte Kolonie an Tunesiern und Maghrebinern. Vielleicht deswegen, weil Mazara del Vallo der Punkt ist, der Tunesien, dem Maghreb dem am nächsten liegt? Die Stadt – ein brodelndes Etwas aus Sizilien und Tunesien und Maghreb überhaupt. Und weil das so ist, heißt eben die Innenstadt nicht „Centro“, sondern Kasbah. 


Und das ist sie auch. Winklige Gassen, die plötzlich im Nichts enden. Oder auf orientalisch anmutenden Plätzen. Kleine Kuben von Häusern, dekoriert mit kunstvoll bemalten Fliesen – jeder Kubus in der Kasbah trägt eine anders bemalte Fliese. 


Verlassen und leer liegen die Gassen in der Mittagshitze. Irgendein Geschrei hinter zugezogenen Vorhängen. Ein Postbote, der die Gassen entlangknattert. Wie weiß der Postbote eigentlich, wo wer wohnt, wenn die kleinen Gassen kaum Namen und die Häuser weder Nummern noch Namen tragen? Eine einfache kleine Welt, doch voll der Wunder und Rätsel. Ein wenig verlaufe ich mich in den einsamen Gassen, stehe plötzlich irgendwo, wo es nicht weitergeht und die Gasse in einem Hauseingang, einem Treppenaufgang endet. 


Doch so schnell wie ich in diesem Labyrinth drin war, bin ich auch wieder draußen: Wo die nette Kasbah aufhört, in der ihre Bewohner adrett den Müll in Tüten zum Abholen an die Fenster hängen, damit die Katzen nicht rankommen, stehe ich plötzlich – vor einem riesigen



Berg von Mülltüten, der sich in der Straße vor einer Hauswand türmt. Wieder einmal bin ich konfrontiert mit den zwei Gesichtern Siziliens: Dem neuen, das sich modern zeigt, mal entschlossen, mal zaghaft neue Wege geht. Und dem alten Sizilien der 70er, 80er Jahren, das Sizilien „senza speranza“, ohne Hoffnung. Wo sich der Müll vor barocken Altären der Gassen türmt. Wo Schönheit und Elend ganz, ganz nah beeinander liegen und eine Ehe eingehen. Und genauso ist es hier. Nur wenige Schritte neben dem stinkenden Berg aus Mülltüten trete ich ins Dunkel einer Kirche. Stehe plötzlich in einer Kirche mitten im 



gleissendsten Barock und einer Fülle an Schönheit, die mit jeder Wieskirche mithalten kann. Das Barock stürzt mit vollem Schwall auf mich ein wie ein Wasserfall, Farben, rankendes Blattwerk, Stein gewordene Anmut, in der ich allein stehe. Nur der Küster lächelt freundlich, als ich durch diese Welt der Stein und Gemälde gewordenen Geschichten laufe, vor und zurück und wieder vor und gar nicht fertig werde mit all dem Rot und Gold und dem Gestus, der da vor mir strahlend liegt.



Vielleicht ist eben das Sizilien. Irgendwie ist Sizilien wie eine Reise in das alte Italien. Das der späten Siebziger, frühen Achziger Jahre. In der Marinas, Malls und Macdonalds noch nicht existieren. Und der Müll noch in den Straßen liegt. Eine Welt, in der noch kein Modernisierungsschub eingesetzt hat und die Vokabel von der „Wettbewerbsfähigkeit“ noch nicht mal begonnen hat, sich ihren Weg in Denken und Vokabular zu suchen. 

Nein, auch wenn es Mazara del Vallo dem Reisenden nicht leicht macht: Auch dies ist das Sizilien, das den Reisenden einfängt und fasziniert und ihn verstehen lässt: Warum die Elterngeneration sagte: „Unsere Hochzeitsreise? Nach Sizilien!“



Mare Più: heißt „mehr Meer“. 
Und wenn Sie mehr Geschichten 
über die Menschen am Meer lesen wollen:


Wie es ist, auf einem kleinen Segelboot
• Italien
• Griechenland
• Türkei
zu bereisen. Und in fünf Monaten: Von München nach Antalya zu reisen.


Auch als Film:  


Demnächst auch in den CINEPLEX-Kinos 
in Aichach und Germering bei München.

Das sagt die Presse über Buch und Film:


„… ein Sehnsuchtsbuch par excellence.
Und ein echtes sinnliches Erlebnis.“
MÄRKISCHE ZEITUNG im Oktober 2015

„… eröffnet dem Weltenbummler ganz wunderbare Traumziele, auf die man 
bei üblicher Herangehensweise schwerlich gekommen wäre.“
YACHT im Mai 2015 

„Die Besonderheit des einstündigen Streifens ist seine Ruhe. 
Eine Ruhe, die der Film mit poetisch angehauchter Sprache und sinnlichen Bildern von Szene zu Szene eingehender vermittelt.“
SEGELREPORTER im Dezember 2015

„… ein schönes, ein gelungenes Werk, animierend und inspirierend.“
LITERATURBOOT im Juli 2015

„Absolut empfehlenswert!
Für Reisebegeisterte ist ‚Einmal München-Antalya, bitte!‘ definitiv zu empfehlen.“


RATGEBER.REISE. im Juni 2015




Read more

Und zum Finale eine Überraschung

Drachen-EM 2016: Lipp, Butzmann, Link

Ein russisches Team hat die Drachen-EM vor St. Petersburg gewonnen. Der Kampf um die Medaillen ging am Finaltag anders aus als viele dachten

Read more

Doping: Italienische 470er-Seglerin Roberto Caputo nach positivem Test für Rio gesperrt

Roberta Caputo, Doping, 470er

Die Sportwelt wartet noch auf die Ankündigung, ob auch die russischen Segler von den Olympischen Spielen ausgeschlossen werden sollen. Dabei macht es wenig Sinn, dass sie dopen. Nun hat es aber eine italienische Seglerin erwischt. Weiterlesen

Read more

Mit seiner „Kriegsgöttin“ auf Cup-Jagd

Bellatrix Ainslie: <p>
	Finn-Weltmeister Giles Scott</p>

Das kann nur Sir Ainslie einfallen: Der Olympia-Dominator hat seine Tochter nach Kriegsgöttin „Bellatrix“ benannt. Sie soll ihn stark machen

Read more

Segel Bundesliga: Samstag 1. Liga vor Travemünde im Livestream ab 12 Uhr – leichte Winde vorhergesagt

Segel Bundesliga, Travemünde

Kurze Punktabstände an der Tabellenspitze sorgen für Hochspannung am kommenden Wochenende. Schafft der NRV den Sprung unter die Top Drei? Wird der Deutsche Touring Yacht Club seine Führung weiterhin souverän verteidigen? Weiterlesen

Read more

„Comanche“ versucht den Transatrekord

Rolex Sydney Hobart Rennen 2014: Rolex Sydney Hobart Rennen 2014: Tag 2 - Zieldurchg&auml;nge

Während Skipper Ken Read als TV-Kommentator in England Dienst tut, startet seine Crew in Kürze von New York aus – Schaffen sie die Bestzeit?

Read more