Archiv der Kategorie: News & Blogs

The Sailing Bassman – Episode16 – Kleiner Schisser

Episode 16 erzählt von der doppelten Überfahrt auf die Alandinseln. Zunächst mit der großen Autofähre, danach mit “La Mer”. Die veränderten Dimensionen der See von der Fähre aus gesehen hatten mich etwas nachdenklich gemacht. Aber es gibt auch Bilder vom Trubel in der Hauptstadt Mariehamn sowie der Einsamkeit auf den von mir besuchten Inseln.

Read more

Danksagung zu 10.000 Blogzugriffen und U-Turn

Gestern hatte ich nun nach dem 50sten Seetag das zweite Jubiläum….10.000 Zugriffe auf meinen Blog! Darüber freue ich mich mehr als ich hier ausdrücken kann. War der Blog am Anfang doch mehr als eine Art Tagebuch und virtueller Gesprächspartner auf der Reise gedacht, ist er mittlerweile irgendwie erwachsen geworden. Ich freue mich natürlich sehr darüber, das meine Reise das Interesse so vieler Leser weckt und werde mir Mühe geben auch weiterhin interessante Themen und berichtenswerte Aspekte zu finden. Ein Hauptanliegen von mir ist es ja, andere Menschen ebenfalls zu einer längeren Reise bzw. generell zum Fahrtensegeln zu inspirieren um für ein gemischteres und interessanteres Publikum in den Häfen und Buchten zu sorgen. Danke für euer Interesse und eure Kommentare, die mir die Energie geben weitere Beiträge zu erstellen.

Nach langem Grübeln habe ich mich heute entschieden den Abstecher nach Utö zu canceln. Es ist einfach kein bzw. kein passender Wind vorhanden und die Aussicht noch 22sm weiter zu dieseln nur um sie am nächsten Tag wieder zurückzudieseln gefällt mir einfach nicht. Es gibt keine wirkliche Alternativroute, ausser einer sagenumwobenen “Seebärenroute”, für die man aber spezielle Karten einer Seglervereinigung in Finnland braucht. Ich wollte eh nur nach Utö um mir die Finnlandflagge zu “verdienen”, und ich hasse es nun sehr diesen Plan zu verwerfen. Aber es ist ja nicht das erste Mal auf dieser Reise, das ich die Vernunft und den Spaß über meinen Dickkopf stelle, und bisher war ich jedesmal darüber glücklich. 
Das bedeutet nun aber auch, das ich am Wendepunkt meiner Reise angekommen bin und es ab jetzt Richtung Heimat geht. Sehr langsam zwar, aber immerhin. Die Gedanken richten sich damit dann wohl auch automatisch Richtung Zuhause und nicht mehr in die Gegenrichtung. Mal sehen wie sich das so anfühlt in den nächsten Tagen. 

Read more

Sexy Langfahrtsegler Taru+Alex: Nach Auszeit wieder auf dem Wasser

Taru vor ihrem neuen Gennaker. © worldtourstories.com

Was machen eigentlich Taru und Alex, die Langfahrtsegler, deren Tour um die Welt wir auf SR von Anfang an begleitet haben? Sie segeln wieder. Gott sei Dank. Weiterlesen

Read more

Ein schwedischer Traumtag

Mittlerweile war ich über Järnäsklubb und Trysunda an der Höga Kusten gelandet. Die Anfahrt auf das Revier ist für sich genommen schon ein Traum. Irgendwann taucht eine Küstenlinie vor einem auf. Früher als sonst, aber durch die Erdkrümmung sieht sie zunächst nicht anders aus als andere auch. Aber sobald man sich weiter nähert wird sie immer größer, hört nicht auf zu wachsen, bis man sich irgendwann wie vor den Fjorden Norwegens oder den schottischen Highlands  fühlt. Als erstes ging es nach Trysunda und von da aus folgte ein absoluter Traumtag.

Höga Kusten.

Höga Kusten.

Es war Papas letzter Tag an Bord und Ziel war es, noch so viel von der Höga Kusten mitzunehmen wie möglich. Bei traumhaftem Wetter, guter Musik und einer leichten Brise ging es zunächst nach Mjälton. Mjälton wird ausschließlich von Naturhäfen und Ankerbuchten erschlossen. Wir wählten für unseren Mittagsstop die bekannteste Bucht im Osten. Kreisrund, mit nur einem kleinen Flaschenhals als Einfahrt und durchgehenden Tiefen zwischen 3 und 5 Metern erscheint sie wie eine Ankerbucht aus dem Lehrbuch. Wir drehen eine kleine über die Insel. Eigentlich war auch noch die Besteigung des Inselgipfels geplant, aber bei 30 Grad im Schatten die diesen Tag ebenfalls so gut werden ließen, nahmen wir davon dann doch lieber Abstand. Es ging weiter nach Marvikssgrunnar. Marviksgrunnar ist ein winzig kleines verlassenes Fischerdorf  und war der Tip eines Freundes. Karten gibts vom Hafen keine. Und der führt nur so ungefähr noch 1,2m Wasser. Grosser Auftritt für Nonsuch´s Kielschwert also. So gelangten wir in das winzig kleine Hafenbecken, welches nicht einmal eine komplette Drehung erlaubt. Der Begriff “sich in einen Hafen einschieben” bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Einige Schweden haben die ehemaligen Fischerhütten jetzt zu Sommerhäusertn umgebaut. Alles macht dennoch einen unglaublich verschlafenen Eindruck. Mehrere Stunden streunen wir durch das Dorf. Überall gibt es was zu entdecken.

Treues Schiff!

Treues Schiff!

Letztes Ziel des Tages war dann Ulvöhamn. Der Weg führt zunächst durch den kleinen Sund zwischen Süd- und Nordulvön. Der Wind ist eingeschlafen, die Sonne brennt. Aber irgendwie stört das heute gar nicht. Das Sommergefühl ist angekommen. Überall am Rand des Sundes geniessen die Schweden am Strand, auf den vor Anker liegenden Booten, oder gleich im Wasser selbst. Die schwedische Art nicht nur Mittsommer, sondern gleich den gesamten Sommer zu zelebrieren gefällt mir immer besser.

Ein ehemaliges Fischerdorf.

Ein ehemaliges Fischerdorf.

In Ulvöhamn gehts zunächst mal an die Tankstelle. Die sind hier nämlich eher spärlich gesät. Sogar der Revierführer “Norrlandskusten” spricht frei übersetzt von einem Traumrevier in dem man viele schöne Naturhäfen und keine Tankstellen findet. ;-) Das ganze wäre ja nicht weiter erwähneswert, wenn das Bezahlterminal der Tankstelle beim Auswählen der Menüsprache nicht in Hafenlautstärke gleich auch noch die passende Nationalhymne spielen würde. Fast so ein schöner Empfang wie in Kaliningrad. Jeder weiss sofort: Die Weltmeisters are back in Town! :-D Der Ort ist ein typisch verschlafener Ferienort, der schwedische Sommer ist auch hier überall spürbar. Mittlerweile ist die Mittagshitze auch verschwunden und so wird wenigstens hier die Inselspitze noch erklommen. Und der Ausblick über die “Hohe Küste” ist wirklich dramatisch. Ich fühle mich angekommen. Hier werde ich noch einige Tage verbringen. Bisher war die Tour ja manchmal doch bisweilen ein ziemliches Gehetze wegen des Wetters, aber hier lässt es sich wirklich aushalten. Besser wirds nicht.

Angelegen macht man in Ulvöhamn am besten im Hotelhafen. Dieser wird wie der Name schon sagt vom örtlichen Hotel mitbetrieben. Mit denen habe ich bisher immer nur beste Erfahrungen gemacht: Besser als jede Fullservice Marina. Das war z.B. auch schon in Liepaja so: Erstklassige Anlagen – eben dem Standard eines 4* Hotels entsprechend,  immer Top-Lage, und man hat die Services wie Restaurant und vor allem Rezeption des Hotel zur Verfügung. Gerade wenn man lange unterwegs ist, ist eine Full-Service Marina von Zeit zu Zeit immer eine ganz nette Abwechslung, aber die Hotelhäfen toppen immer alles.

Ulvöhamn.

Ulvöhamn.

Am Abend gönnen wir uns dann auch noch ein Dinner in dem hochgelobten Hotelrestaurant. Wir dachten: “Das Essen wird schon ganz nett sein”, wie es hier eben so oft ist. Nicht immer perfekt, aber  eben diese schon angesprochene schwedische Semiprofessionalität. Das Hotel hat aber die Erwartungen mehr als getoppt. Ich liebe gutes Essen, aber egal ob daheim in Hamburg oder sonstwo: So etwas habe ich selten vorgesetzt bekommen. Das ganze endet dann sogar auch in der Besttellung eines zweiten Desserts… Dann noch einen GinTonic als Absacker zum Abschied auf der Hotelterasse, und der perfekte schwedische Sommertag findet sein Ende. Ab morgen bin ich dann wieder einhand unterwegs.

Feinstes Abendessen im Hafenhotel.

Feinstes Abendessen im Hafenhotel.

Traumwetter, Einzigartige Ziele, Tolles Segeln, perfektes Essen. An diesen Tag werde ich noch lange zurückdenken.

 

Järnäsklubb. In den Hafen passen max. 3 Boote.
Die Unwetter ziehen an uns vorbei...
Die Höga Kusten kommt in Sicht.
Eine tolle Szenerie. So gar nicht Ostsee-like...
Der Felsen hat 500m gegen den Wind gestunken...
Trysunda
Kirche.
Proppevoller Gästhamn
Ausblick vom Dorfhügel.
Bei meiner Scheuerleiste macht jeder gerne frühzeitig Platz ;)
Trysunda.
Größenvergleich..
Höga Kusten.
Auf gehts nach Mjälton.
Ein Traum von einer Ankerbucht
Mjälton.
Mjälton.
Vor Anker.
Und unterwegs.
Mjälton.
Windschutz.
Ganz schön weit bei der Hitze...
Treues Schiff!
Eine Ankerbucht wie aus dem Lehrbuch.
Vll. komm ich nochmal hier her...
P1010143
Die Einfahrt ist recht sportlich.
Marviksgrunnar.
Ein ehemaliges Fischerdorf.
Mit Kapelle.
Jetzt bloss keine Flachwitze machen...
Landhebung.
Marviksgrunnar.
Türsteher.
Unter Motorbooten.
Blick über das Höga Kisten Archipel
Marviksgrunnar.
Marviksgrunnar.
Nonsuch in Marviksgrunnar.
Der singende Tankautomat.
Fahrt nach Ulvöhamn bei Traumwetter.
Flagge zeigen: Cuxhaven und Hamburg!
Malerisches Ulvön.
Ebenfalls ein ehemaliges Fischerdorf.
Ulvöhamn.
Kirche von 16hundert-schießmichtot.
Leider geschlossen...
Ulvöhamn.
Capital of Surstömming.
Rolls als Werbefläche. Wer hat, der kann...
Ulvöhamn.
Ulvöhamn.
Lotsberget.
Langer Aufstieg...
...Zur alten Lotsenstation.
Aber der Blick entschädigt!
Ulvöhamn von oben.
Ulvöhamn.
Schmatz....
Feinstes Abendessen im Hafenhotel.
Es gibt schlechtere Plätze für den Absacker...
Ulvöhamn.
Der Hotelhafen.
Top Adresse!
Luxus-Frühstück mit Blick auds Boot. Meer geht nicht!

Read more

Costa Concordia tritt Ihren letzten Törn an

Giglio – Bereits am Mittwoch gegen 11 Uhr stach die Costa Concordia zu Ihrem letzten Törn in See – Kurs Genua.

Mit zahlreichen Caissons wurde die Costa für Ihre letzte Reise wieder schwimmfähig gemacht

Mit zahlreichen Caissons wurde die Costa für Ihre letzte Reise wieder schwimmfähig gemacht

Unter reger Anteilnahme, lautem Glockengeläute und Schiffsgehupe stach der Schleppverband am 24. Juli 2014 in See. Am Donnerstag befand sich der Konvoi am frühen Nachmittag nordwestlich der Insel Pianosa, gut 60 Meilen nordwestlich von Gilio. Dort havarierte die Costa im Januar 2012, anschließend wurde eine bislang einzigartige Bergung des Wracks vorgenommen. Durch das Anbringen zahlreicher Caissons konnte der 290-Meter-Kreuzfahrtriese wieder schwimmfähig gemacht werden und bestreitet so derzeit auf eigenem Kiel seine letzte Seereise, bevor der Koloss in Genua abgewrackt werden wird.

Am 24. Juli 2014 meldete das Automatic Identification System (AIS) um 13:57 einen Kurs über Grund (KüG) von 330 Grad. Mit 2 Knoten Geschwindigkeit nähert sich die Costa nur langsam ihrer letzten Ruhestätte. Bis Genua, dort wird der Havarist am Sonntag erwartet, liegen noch gut 115 Seemeilen vor dem Konvoi.

Read more

Das Segelwetter zum Wochenende

Das Segelwetter zum Wochenende: Segelwetter

Erst aus Ost, dann dreht der Wind auf Süd bis West – die Wetterwelt-Experten mit der Vorhersage für Küste und Binnen speziell für Segler

Read more

Erste Bilder vom Test der Salona 33

Salona 33 Test Laboe 2014 KAn_KA20140711_1161

Der neue Performance-Cruiser aus Kroatien bietet diverse Bau- und Ausstattungsvarianten. Eindrücke vom Probeschlag auf der Kieler Förde

Read more

Team Porträt: Bodensee Sieger “Black Jack” perfekt inszeniert am Balaton

Black Jack

Vor zwei Jahren gewann die SL33 “Black Jack” noch die Bodensee Rund Um. Inzwischen ist der Katamaran nach Ungarn verkauft und wird von seinem neuen Team perfekt in Szene gesetzt. Weiterlesen

Read more

Außenbordkamerad: Buckelwal nimmt Boot auf den Rücken

Wal Huckepack

Man hat schon länger nichts mehr von unseren Ostsee Walen gehört, die in der Flensburger Förde gesichtet worden waren. Ruhig Blut. Ein Video zeigt, wie lieb diese Tiere sein können. Weiterlesen

Read more

Bild des Tages

Gruß aus dem Lillebælt. Uns geht’s perfekt. Und deshalb noch ein Bild hinterher, aus dem türkisgrünen, kristallklaren Ostseewasser bei 23 Grad Wassertemperatur und fast 30 Grad in der Sonne.

Read more

Volvo Ocean Race: Holland vor Spanien und den SCA Frauen

Volvo Kanaren

Im Vorfeld des Volvo Ocean Races sind erstemals drei der neuen 65 Fuß One Design Yachten in einer Regatta aufeinandergetroffen. Dabei siegte überlegen das holländische Brunel Team. Weiterlesen

Read more

Wer wird Weltsegler des Jahres?

Duell Scheidt vs. Buhl: <p><br />
	Robert der Gro&szlig;e: Starboot-Weltmeister 2012, Laser-Weltmeister 2013</p>

Die Isaf lädt alle Seglerinnen und Segler zur Wahl der Weltsegler des Jahres ein. Wer schafft den Sprung auf die Liste der Erlauchten?

Read more