Archiv der Kategorie: News & Blogs

Seascape mit neuem Deutschland-Händler

Künftig auch Seascape-Stützpunkt: Oleu-Segel: Künftig auch Seascape-Stützpunkt: Oleu-Segel 

Das Wassersportzentrum Oleu in Heiligenhafen wird ab 1. August auch Stützpunkt für Vertrieb und Service von Seascape 18 und Seascape 27

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Extreme Sailing Series: „The Wave“ siegt in Hamburg – Hansestadt im Katamaran-Fieber

Extreme Sailing Series Hamburg

An einem dramatischen Schlusstag segelte das Team aus dem Sultanat Oman drei Tagessiege und holte insgesamt 200 Punkte. 20.000 Zuschauer – Best-of-Bilder. Weiterlesen

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Segel-Bundesliga Knarrblog: Platz sechs – Ärger um das letzte Rennen

Segel-Bundesliga NRV

Hätte, hätte, Fahrradkette. Auch fünf Tage nach dem Bundesliga-Event in Travemünde tauchen vor dem geistigen Auge noch die entscheidenden Situationen auf. Weiterlesen

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Buhl mit EM-Silber auf Olympiakurs

Laser WM 2015: <p><br />
	EM-Duell: Holland Rutger van Schaardenburg vor Philipp Buhl</p>

Nach WM-Silber hat Laser-Ass Philipp Buhl auch bei der EM Platz zwei erkämpft. Dem Sonthofener ist das Olympiaticket nicht mehr zu nehmen

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Heute in Griechenland (11): Was man von Griechenland lernen kann in diesen Tagen.

Irgendwann in diesen Tagen wird es soweit sein, dass zum 100.000mal ein Leser auf MARE PIU klickt. Das ist natürlich ein seltenes Jubiläum, etwas, worauf ich, worauf wir über ein Jahr gewartet haben. Und um dem Tag die richtige, dem Ereignis angemessene Würde zu verleihen, haben wir uns für heute in unserer Artikelserie HEUTE IN GRIECHENLAND für unseren 11. Post etwas Milde und Nachdenklichkeit verordnet. Seien wir also zurückhaltend zumindest für den heutigen Tag nach diesen Wochen verbitternder Diskussion zwischen Nordeuropäern und Griechen, die gleichermaßen zu wissen schienen, woran dies Land nun wirklich zu kranken scheint.
Übersehen wir also zumindest für diesen einen Tag die Rohbauten, die überall rottend am Meer herumstehen.
Schauen wir einfach hinweg über die tollen Ferien-Anlagen, die brandneu fertiggestellt ihr Dasein als leblose Geisterstädte verfallend fristen.
Blicken wir hinweg über eine ungeheure Vielzahl an Betonmonumenten vielerlei Art, die uns alle nur das eine sagen: Dass dies Land irgendwie seine liebe Not hat mit Großprojekten aller Art. 
Verdrängen wir für einen Moment, wieviele Hochbegabte, gut Ausgebildete dieses Land jeden Monat verlassen, Ärzte, Programmierer: weil sie hier keine adäquate Beschäftigung finden. 
Legen wir gnädig einen Schleier des Schweigens über jene Schreihälse unter griechischen Politikern, die – wer weiß, aus welchem Spieltrieb heraus – europäische Kollegen als “Terroristen” bezeichneten und das Land isolierten. 
Freuen wir uns, dass sich die Wogen auf dem Meer vor Agios Nikolaos und in der Presse beruhigt haben und die Brecher jetzt gerade woanders als mit Kraft ans Ufer schlagen. Und denken wir für einen Moment darüber nach: Was man lernen könnte, in diesen Tagen, von Griechenland und den Griechen.
 
 
“Griechenland ist immer noch ein wunderbares Land, um abzuhängen.”
Was eine deutsche Touristin gestern so schön formulierte, enthält einfach einen wahren Kern. Oder gleich mehrere: Man wird in Ruhe gelassen, in diesem Land. Keiner dreht einem irgendwo etwas an oder fragt, ob’s denn nun nach dem Essen auch noch ein doppelter Espresso sein dürfe. Die Männer in diesem Land sind noch Teddybären und haben eben nicht sieben Jahre “Vertrieb” auf dem Buckel. In Restaurants – wie oben in Paleokastro ganz im Osten von Kreta – geht es beschaulich zu. Alles ist etwas verlangsamt und eben noch nicht vertriebsorientiert. Und dafür sitzt man dann über seinem 47. Tsatsiki während dieses Griechenland-Aufenthalts, zieht genüsslich die Joghurt-Gurken-kühle Gabel über die Zunge und ist der Meinung: dies sei ja nun wirklich das allerbeste Tsatsiki, das man auf dieser Reise serviert bekommen habe.
“So ganz habe ich es noch nicht raus:       
Aber für Griechen scheint Geld eine andere Währung zu sein als für den Rest der Welt.”
Haben Sie sich schon einmal gefragt: Was Geld für Sie bedeutet? Welchen Betrag Sie zum Beispiel im Portemonnaie haben müssen, um sich sicher zu fühlen, wenn Sie durch die Straßen ihrer Stadt laufen? 200 Euro? 100 Euro? 30 Euro?
Ab wann Sie nervös werden und nach dem nächsten Bankautomaten schielen, weil die “magische Grenze” unterschritten ist?
Haben sie sich schon mal gefragt: Welcher Betrag täte mir richtig weh, wenn ich ihn auf der Straße verlieren würde? 10 Euro? 50 Euro? Nichts dergleichen?
In den zurückliegenden Wochen der Krise war es zumindest hier in Agios Nikolaos bewundernswert, wie die Griechen sich im Alltag mit dem herumschlugen, was im Ausland so schön “Kapitalverkehrskontrollen” heißt. An den Geldautomaten zu gehen, und der spuckt täglich nur mehr 60 Euro für mich aus. Manchen von uns würde allein schon das Gefühl der Limitierung, nicht mehr im “Unbegrenzten” leben zu können, an den Rand des Wahnsinns treiben.
Tatsächlich blieben die Griechen, die ich beobachten konnte, erstaunlich gelassen. Das hat einerseits damit zu tun, dass 60 Euro täglich, wie Mikhalis Farsaris im Interview sagte, für den durchschnittlichen Griechen eine Menge Geld seien, immerhin 1.800 Euro monatlich.
Lassen wir einmal außer Acht, dass die Griechen schon die letzten fünf Jahre in der Gewißheit verbrachten, dass ihnen demnächst – finanztechnisch – der Himmel auf den Kopf fällt. Dass alle sich vorbereitet haben. Die Kopfkissen mit Banknoten füllten. Auslandskonten anlegten. Konten am Wohnort bei möglichst drei bis vier Banken unterhalten (das ergibt dann beim morgendlichen Rundgang von Bankautomat zu Bankautomat für Cleverles statt 60 Euro schon mal 180 Euro, darüber spricht man nicht!). Wohlgemerkt: alles hier in Agios Nikolaos auf Kreta, nicht Athen oder Thessaloniki. Lassen wir dies alles außer Acht, denn der Kern ist ein anderer, nämlich: “Wofür soll ich hier schon 180 Euro brauchen?”. Geld ist in Griechenland etwas anderes als in Deutschland. Mit “Geld” scheint es in Griechenland wie mit “Auto” zu sein. Ein bisschen was davon ist immer da. Aber lebensnotwendig ist beides nicht.
Und das färbt wohltuend auch in diesen Tagen auf das Reiseland ab. Alles läuft einfach weiter. Weil es auf das, wovon halt jeden Tag “ein bisschen da sein muss”, nun wirklich nicht ankommt.
“Bei der gegenwärtigen Krise handelt es sich weniger um eine ökonomische, sondern um eine Krise der Werte”, sagt der Doktor.
Seit einigen Tagen denke ich über die letzten Interviews nach, die ich in den vergangenen Tagen hier führte. Dass Sven, aufgewachsen in der Nähe von Brüssel, mir über seine Heimat sagt, dass er aufgrund der sozialen Probleme und der wachsenden Kriminalität sein Land verlassen habe, weil er nicht möchte, dass sein Kind darin aufwächst?
 
Oder dass mir der Doktor das mit der Krise der Werte sagt. Und beschlossen hat, eine Organisation zu gründen, um die Menschen durch Rückbesinnung auf traditionelle Anbaumethoden in Selbstversorgung zu schulen.
Natürlich geht es nicht, dass ein Nachbar dauerhaft auf Kosten seiner Nachbarn lebt. Und ein Land auf Dauer von anderen durchgefüttert wird. Die Ermutigung, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, muss an erster Stelle stehen. Das tun die Griechinnen und Griechen, mit denen ich in den letzten Wochen Interviews führte, allesamt und ohne Ausnahme. Sie tun es nur ein wenig anders als wir Deutschen, wir Nordeuropäer oder Nordamerikaner insgesamt.
“Warum ist Wasser in Deutschland in Restaurants und Bahnhöfen eigentlich so teuer?”, fragt Despina.
Ich bin zumindest nachdenklich geworden nach all dem, was ich hier sah, ob der deutsche Weg, ein Land auf Biegen und Brechen in die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu führen, für Griechen und Griechenland der richtige Weg ist.
Ganz abgesehen davon, dass von vielem, was aus Brüssel in Griechenland oder in Deutschland landet, längstens der Schleier des Schweigens gezogen gehört:
Dieses Land würde vieles verlieren, was für andere Länder wertvoll ist.
Alle Fotos vom gestrigen Samstag entstanden im Osten von Kreta.

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“Wie in einem Fußballstadion”

1. ACWS-Regatta vor Portsmouth: <p><br />
	1. ACWS-Regatta vor Portsmouth 2015: Tagessieger Land Rover Ben Ainslie Racing vor heimischem Publikum</p>

Zum Auftakt der ersten ACWS-Regatta sind Sir Ben Ainslie und sein britisches Cup-Team ihrer Favoritenrolle im Heimatrevier gerecht geworden

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Faule Eier und neue tolle Crew

20150724

Wiedereingliederung

Der Donnerstag verlief nicht gut für mich. Grund der Totenstille aus Amsterdam war die Bilge im sogenannten Keller, dort wo unter den Bodenbrettern die Weinvorräte der MARLIN lagern, die schon den Weg durch den Zoll bis nach Spitzbergen und zurück geschafft haben. In Alesund habe diese eine Frischeierdusche bekommen, Jan hatte nicht die Zeit auch unter den Bodenbrettern gründlich sauber zu machen. Na ja, kann passieren. Dazu kamen noch ein paar Liter Diesel aus einem anderen Skipper Unfall beim befüllen des Tagestank und auch Arved hat die Suppe aus Wasser, faulen Eiern und Diesel dann eher als unangenehm empfunden. Die Kartons des Tütenweins haben sich mit der „gutriechenden“ Suppe vollgesogen, auch einige Liter H-Milch und gut dreißig Kilo bester Jasminreis sind dabei drauf gegangen. In Folie eingeschweißt heißt nicht dicht. Muss man immer wieder dran denken. Auf jeden Fall, ich die Bodenbretter hoch und mit Nasenklammer der Scheiße an den Leib. Schlechte Laune hatte ich eh schon, weil mal wieder meine ganzen Tabakutensilien über Bord geworfen, damit ich mich morgens nicht mehr wie ein ungeleerter Aschenbecher aus dem Trinkgelage der letzten Nacht fühle. Kennt man ja schon von mir. Meinem Freund Erik, der so brav auf die MARLIN aufgepasst hat, habe ich schon gewarnt. Er mach einen großen Kreis um die MARLIN für 24 Stunden. Weiter geht es. Zu der Suppe kommt jetzt noch ein halber Sack Grillkohle der auch durchweicht war und der mir aufgerissen ist. So was ungeschicktes aber auch. Die Kohlenstücke verstopfen immer das Rohr der Handpumpe, mit dem ich die zum Würgen anreizende Suppe versuche über Bord zu bekommen. „Echt. Das ist nicht mein Tag.“ In einem alten Saft-Kanister schneide ich ein Loch für das Absaugrohr und mit dem Staubsauger erzeuge ich Unterdruck in dem Kanister. Jetzt geht es. Etwa drei Liter kann ich abpumpen. Den Rest mit dem Feudel und zig Eimern Wasser aus dem Ijsselmeer. Bestimmt verboten was ich da mache. Aber das ist mir egal. Säckeweise Müll bringe ich in den Nachtstunden in die Marina, damit mich keiner sieht. Irdgendwann wird es so dunkel, dass ich die Headlamp anziehen muss, genau das zieht tausende von Mücken an. Hmm. Ich geh dann mal ins Bett.“

Als heute dann Andreas als erster neuer Gast auf der MARLIN erschein bitte ich ihn nur noch mir die Sachen anzugeben, die in den Keller kommen. Irgendwie bin ich fertig. Irgendwie aber auch glücklich das diese Baustelle ein Ende hat. Verproviantieren? Wir kaufen nur noch für die kommenden 10 Tage ein. Genau das passiert. Wir entern Albert Hein und kaufen Grolsch und Co. Den Tütenwein konnte ich retten, die Tüten waren dicht und den guten Jaques Wein habe ich in alle möglichen Flaschen umgefüllt und in der Bilge verstaut. Ohne Eier und ohne Licht. Mit dabei ist auch Gordon und Carmen, die am Nachmittag die MARLIN erreichen.

Für morgen sind erst einmal 40 Knoten Wind aus Westen angesagt. In Böen meer. Was machen wir? Wir bleiben vor Anker und warten bis der Spuck vorbei ist! Fängt ja wieder gut an.


Nächste Abfahrtmöglichkeit mit der MARLIN: Derzeit ist fast alles dicht bis September. Dann geht es von Faro nach Madeira. Da sind wieder Plätze frei und von Madeira zu den kanarischen Inseln. Im Oktober kannst Du noch auf den Kapverden mitsegeln. Die Atlantiküberquerung ist ausgebucht. www.marlin-expeditions.com

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Laser EM: Buhl holt Silber, Schadewaldt sechster – Wegers Durchbruch als Frauen-Achte

Philipp Buhl

Philipp Buhl hat es wieder getan. Nach seinem Vize-Weltmeistertitel hat der 25-Jährige nun auch bei der Europameisterschaft in Aarhus Silber geholt und die zweite Olympia-Quali gewonnen. Weiterlesen

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Außenbordkameraden: Weiße Haie auch im Mittelmeer – Wiege vor der türkischen Küste?

Weißer Hai, Mittelmeer

Weiße Haie gibt es nur weit entfernt in Südafrika, Kalifornien, Florida oder „down under“? Von wegen – im Mittelmeer werden sie seit Jahrhunderten gesichtet. Weiterlesen

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Laser EM: Philipp Buhl führt Gold Fleet mit einem Punkt Vorsprung an – heute Entscheidung

Philipp Buhl. Laser Standard, Europameisterschaft

Gestern schaffte der Vizeweltmeister den Sprung nach ganz vorn. Tobias Schadewaldt auf Rang 7, Svenja Weger mit einem Punkt Rückstand aus den Top Ten gerutscht. Weiterlesen

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Extreme 40: The Wave siegt am Nationalfeiertag – Oman Air mit Licht und Schatten

2015 Extreme Sailing Series - Act 5 - Hamburg

Sieben packende Kurzsegelrennen im Hamburger Hafen begeisterten das Publikum zum Auftakt der Extreme Sailing Series, die am Donnerstag (23. Juli) zum ersten Mal inmitten der Hansestadt ausgetragen wurde. Weiterlesen

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Blaualgen-Alarm auf der Ostsee

Blaualgen: Algenbl&uuml;te an der Ostsee in der vergangnen Saison&nbsp;

Eine der hässlichen Begleiterscheinungen des Sommers: Vom Peenestrom wurde das erste Auftreten von Algen in dieser Saison gemeldet

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