Archiv der Kategorie: News & Blogs

Videoupdate #24

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Boris Herrmann jetzt auch auf Foils

Team Malizia erstmals bei der GC32-Tour am Start: Team Malizia erstmals bei der GC32-Tour am Start

Rookies auf Flügeln: Für den Monaco Yacht Club geht der Hamburger Hochsee-Profi morgen erstmals mit Pierre Casiraghi an den Start

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Einhand um Malta, Teil II.

Sie heißen mit Vornamen Stanley, Joe und Eliza. Und mit Nachnamen Mizzi, Caruano oder auch einfach nur Borg. Ihre Sprache ist Arabisch. Geschrieben wird in lateinischen, nicht arabischen Buchstaben. 93% der Bevölkerung sind katholisch – und zwar streng. Die Autos auf den Straßen stammen aus aller Herren Länder – aber gefahren wird wie in England: Links.


Der Hafen von Mgarr auf Gozo, maltesisch „Im-Mdscharrr“ gesprochen. Man muss sich aber daran gewöhnen, dass auf Malta Orte mehrere Namen haben. So heißt Mgarr auch Ghainsieliem (gesprochen ‚Aihinsiiel‘). Und wer im Bus auf Gozo nach Mgarr will: der kommt nur weiter, wenn auf dem Bus VAPUR steht. Malta, für Malta-Versteher.

Die Liste der Dinge, bei denen Malta Melting Pot und kultureller Mischmasch ist, reicht lang. REPUBBLIKA TA‘ MALTA, wie sie in der eigenen arabischen Sprache heißt, ist Mitglied der EU, mit 400.000 Einwohnern eines der kleinsten Mitglieder, aber mit 1.400 Einwohnern je Quadratkilometer der dichtbesiedeltste Staat in Europa. Ein bunt schillerndes Inselarchipel von vier Inselchen, deren größte Malta, gerade mal 28 Kilometer lang und durchschnittlich 10 Kilometer breit ist.

Malta bietet Superlative: Es ist kleiner als Deutschlands kleinstes Bundesland Bremen. In seiner Bevölkerungsdichte nur 15% darunter. Malta hat um 300 Sonnentage pro Jahr und 27 Banken, deren Namen ich nicht kenne und deren Geschäftsmodelle ich nur erahnen kann und nicht weiß, ob ich das wirklich möchte. Und: Malta hat sehr niedrige Steuern. Und über den gesamten Archipel hinweg Immobilienpreise wie München.

Malta liegt – von allen Richtungen aus – in der Mitte des Mittelmeeres. Von Sizilien aus sind es nach Gozo gerade mal 45 Seemeilen, die jetgetriebenen Katamaran-Fähren Valetta – Pozzallo fegen die Strecke mit über 35 Knoten in gerade mal 90 Minuten entlang – mit bis zu 340 LKWs im Bauch versteht sich. Ich brauchte auf LEVJE dafür knapp acht Stunden, meine acht Weinflaschen eingerechnet  ;-)). Speed ist nicht alles – siehe dazu meinen Bericht über die Überfahrt…

                                                            … weiterlesen bei: Einhand von Sizilien nach Malta. Hier.

Malta lernte ich 1980 kennen. Als 19jähriger war ich allein hierher gereist, angelockt hatte mich ein Buch über die Belagerung Maltas durch die Türken im 16. Jahrhundert. Meine Frau versucht mir immer zu erklären, ich hätte damals karotten-rotes Haar besessen, sei ungewöhnlich hellhäutig gewesen – was ich seit je heftigst dementiere. Aber an Malta zerbröseln meine Dementis: Es war Juni 1980, eine Stunde am Strand reichte für Sonnenbrand an beiden Füßen, der in Wahrheit Verbrennungen waren. Für drei Tage konnte ich nur liegen, nicht laufen. Leider hatte ich zu lesen nur einen Band mit Lessing-Gedichten dabei. Da 1980 Hotelzimmer nicht nur auf Malta meist eine öde Angelegenheit waren (Fernseh war Luxus, Smartphone war Zukunft), lernte ich eben wimmernd Lessing Gedichte auswendig. Ein paar kann ich heute noch.

Unterwegs in den Tempeln von Gigantija.

Wie damals, vor 36 Jahren, lockt mich auch heute Malta’s Geschichte. Es gab bereits in den Achziger Jahren eine Menge zu sehen: Rätselhafte Gleisspuren im Fels an vielen Stellen auf der Insel, die „Cart Tracks“. Gewaltige steinerne Anlagen aus einer Zeit weit vor unserer Zeit. Niemand hatte damals Antworten oder Erklärungen für diese Rätsel. Heute weiß man deutlich mehr: Das letzte Jahrzehnt brachte eine Menge Forschungsergebnisse und die Gewissheit, dass diese Inseln Schauplatz der ersten europäischen Hochkultur waren, deren Sakralbauten fast doppelt so alt wie Stonehenge oder die Pyramiden der Pharaonen sind.

Die St. Paul’s Catacombs. Ein riesiges Gewirr unterirdischer Gänge, Kammern, Stollen, Nischen, Schächte. Ein Labyrinth – und unter der alten Hauptstadt Mdina/Rabat nicht das einzige. Denn da gibt es noch die St. Agatha’s Catacombs, die St. Katald Catacombs, die St. Augustine’s Catacombs, die…

In den kommenden Wochen möchte ich die Inseln unter Segeln umrunden und über Buchten und Häfen berichten. Ich werde über die Tempel von Gigantija schreiben und über die unter dem heutigen Rabatt liegende Totenstadt berichten. Über die Menschen, die hier leben.

Ein maltesischer Seemann auf der Fähre nach Gozo. Mit ungewöhnlicher Akribie schießt er die Pilotleine für die rechts außen liegenden Festmacher-Trossen auf – damit beim Anleger auch wirklich alles klappt ;-))

Und natürlich: Über das große Blau, in das die Inseln eingebettet liegen.

Die Marina von Mgarr auf Gozo. 

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Einhand um Malta, Teil II.

Sie heißen mit Vornamen Stanley, Joe und Eliza. Und mit Nachnamen Mizzi, Caruano oder auch einfach nur Borg. Ihre Sprache ist Arabisch. Geschrieben wird in lateinischen, nicht arabischen Buchstaben. 93% der Bevölkerung sind katholisch – und zwar streng. Die Autos auf den Straßen stammen aus aller Herren Länder – aber gefahren wird wie in England: Links.


Der Hafen von Mgarr auf Gozo, maltesisch „Im-Mdscharrr“ gesprochen. Man muss sich aber daran gewöhnen, dass auf Malta Orte mehrere Namen haben. So heißt Mgarr auch Ghainsieliem (gesprochen ‚Aihinsiiel‘). Und wer im Bus auf Gozo nach Mgarr will: der kommt nur weiter, wenn auf dem Bus VAPUR steht. Malta, für Malta-Versteher.

Die Liste der Dinge, bei denen Malta Melting Pot und kultureller Mischmasch ist, reicht lang. REPUBBLIKA TA‘ MALTA, wie sie in der eigenen arabischen Sprache heißt, ist Mitglied der EU, mit 400.000 Einwohnern eines der kleinsten Mitglieder, aber mit 1.400 Einwohnern je Quadratkilometer der dichtbesiedeltste Staat in Europa. Ein bunt schillerndes Inselarchipel von vier Inselchen, deren größte Malta, gerade mal 28 Kilometer lang und durchschnittlich 10 Kilometer breit ist.

Malta bietet Superlative: Es ist kleiner als Deutschlands kleinstes Bundesland Bremen. In seiner Bevölkerungsdichte nur 15% darunter. Malta hat um 300 Sonnentage pro Jahr und 27 Banken, deren Namen ich nicht kenne und deren Geschäftsmodelle ich nur erahnen kann und nicht weiß, ob ich das wirklich möchte. Und: Malta hat sehr niedrige Steuern. Und über den gesamten Archipel hinweg Immobilienpreise wie München.

Malta liegt – von allen Richtungen aus – in der Mitte des Mittelmeeres. Von Sizilien aus sind es nach Gozo gerade mal 45 Seemeilen, die jetgetriebenen Katamaran-Fähren Valetta – Pozzallo fegen die Strecke mit über 35 Knoten in gerade mal 90 Minuten entlang – mit bis zu 340 LKWs im Bauch versteht sich. Ich brauchte auf LEVJE dafür knapp acht Stunden, meine acht Weinflaschen eingerechnet  ;-)). Speed ist nicht alles – siehe dazu meinen Bericht über die Überfahrt…

                                                            … weiterlesen bei: Einhand von Sizilien nach Malta. Hier.

Malta lernte ich 1980 kennen. Als 19jähriger war ich allein hierher gereist, angelockt hatte mich ein Buch über die Belagerung Maltas durch die Türken im 16. Jahrhundert. Meine Frau versucht mir immer zu erklären, ich hätte damals karotten-rotes Haar besessen, sei ungewöhnlich hellhäutig gewesen – was ich seit je heftigst dementiere. Aber an Malta zerbröseln meine Dementis: Es war Juni 1980, eine Stunde am Strand reichte für Sonnenbrand an beiden Füßen, der in Wahrheit Verbrennungen waren. Für drei Tage konnte ich nur liegen, nicht laufen. Leider hatte ich zu lesen nur einen Band mit Lessing-Gedichten dabei. Da 1980 Hotelzimmer nicht nur auf Malta meist eine öde Angelegenheit waren (Fernseh war Luxus, Smartphone war Zukunft), lernte ich eben wimmernd Lessing Gedichte auswendig. Ein paar kann ich heute noch.

Unterwegs in den Tempeln von Gigantija.

Wie damals, vor 36 Jahren, lockt mich auch heute Malta’s Geschichte. Es gab bereits in den Achziger Jahren eine Menge zu sehen: Rätselhafte Gleisspuren im Fels an vielen Stellen auf der Insel, die „Cart Tracks“. Gewaltige steinerne Anlagen aus einer Zeit weit vor unserer Zeit. Niemand hatte damals Antworten oder Erklärungen für diese Rätsel. Heute weiß man deutlich mehr: Das letzte Jahrzehnt brachte eine Menge Forschungsergebnisse und die Gewissheit, dass diese Inseln Schauplatz der ersten europäischen Hochkultur waren, deren Sakralbauten fast doppelt so alt wie Stonehenge oder die Pyramiden der Pharaonen sind.

Die St. Paul’s Catacombs. Ein riesiges Gewirr unterirdischer Gänge, Kammern, Stollen, Nischen, Schächte. Ein Labyrinth – und unter der alten Hauptstadt Mdina/Rabat nicht das einzige. Denn da gibt es noch die St. Agatha’s Catacombs, die St. Katald Catacombs, die St. Augustine’s Catacombs, die…

In den kommenden Wochen möchte ich die Inseln unter Segeln umrunden und über Buchten und Häfen berichten. Ich werde über die Tempel von Gigantija schreiben und über die unter dem heutigen Rabatt liegende Totenstadt berichten. Über die Menschen, die hier leben.

Ein maltesischer Seemann auf der Fähre nach Gozo. Mit ungewöhnlicher Akribie schießt er die Pilotleine für die rechts außen liegenden Festmacher-Trossen auf – damit beim Anleger auch wirklich alles klappt ;-))

Und natürlich: Über das große Blau, in das die Inseln eingebettet liegen.

Die Marina von Mgarr auf Gozo. 

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Mit „Start Boating“ Freizeitkapitän für einen Tag

ADAC-Sportschifffahrt unterstützt kostenfreie Schnupperfahrten

Delphine vorm Bug einer Segelyacht

Die Faszination des Motorbootfahrens und Segelns können auch ungeübte Freizeitkapitäne in diesem Jahr in Deutschland erleben. Am 27. Mai startet die Kampagne „Start Boating“ in der Neustädter Bucht an der Ostsee. Die Deutschlandtour geht mit vielen Stopps quer durch die Republik und endet am 25. September in Friedrichshafen am Bodensee.

Bei „Start Boating“ dürfen Interessierte das Ruder eines Segel- oder Motorboots selbst in die Hand nehmen und gemeinsam mit Familie oder Freunden Seewind schnuppern. Die Boote sind zwischen vier und zehn Meter lang und stehen für kostenlose Testfahrten bereit. Ein Sportbootführerschein ist nicht erforderlich. Erfahrene Instruktoren zeigen allen Wassersportbegeisterten, wie einfach solch ein Schiff zu steuern ist. Die Anmeldung zur kostenlosen Probefahrt erfolgt online unter www.start-boating.de.

Folgende Termine stehen zur Auswahl:

  • Ostsee, Neustädter Bucht, 27. – 29. Mai
  • Havel, Großraum Berlin/Potsdam, 18. – 19. Juni
  • Ostsee, Warnemünde, 2. – 3. Juli
  • Rhein, Koblenz, 13. – 14. August
  • Rhein, Düsseldorf, 3. – 4. September
  • Weser, Bremen, 17. – 18. September
  • Bodensee, Friedrichshafen, 24. – 25. September

Der ADAC ist Partner der Initiative „Start Boating“ und unterstützt den Wassersport in Deutschland seit vielen Jahren. Mit dem sogenannten Charterschein kann auf ausgewiesenen Wasserstraßen im Binnenland jedermann – auch ohne Bootsführerschein – das Ruder selbst in die Hand nehmen. Auf weiteren Wasserstraßen ist der Einstieg meist bis zu einer Motorisierung von 15 PS ebenfalls ohne Sportbootführerschein möglich. Weitere Informationen erhalten Interessenten im Start-Boating-Magazin.

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Cornwall – raue Küste, weicher Kern

Fowey in Cornwall: Küstenstädtchen Fowey in Cornwall

Es ist eines der schönsten Reviere an Englands Küste. Unterwegs in Cornwall, einem faszinierenden Landstrich mit guten Segelmöglichkeiten

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Anders leben: Segel-Paar mit Katamaran auf Weltreise – Traum-Törn zu den schönsten Plätzen

Weltumseglung, Italiener, Kojencharter

Irgendwann setzten sie Segel, um der endlosen Hast ihres Alltags den Rücken zu kehren. Seit vier Jahren sind Valentina und Giambattista unterwegs und wollen nicht mehr aufhören. Weiterlesen

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Gedankenspiele: Einfach alles hinwerfen und raus in den Wind

Kitsurfen

Einfach mal raus aus der Knochenmühle. Im Video verliert sich ein Büromensch in Gedanken, wie er dem Alltag entfliehen kann, um aufs Wasser zu kommen. Weiterlesen

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Foilendes Spektakel auf der Förde

Foilen auf der Förde: Fliegen auf der Förde - Geschwindigkeit und spektakuläre Manöver machen den Reiz des Foilens aus

Am Wochenende werden 16 deutsche Jugendteams beim Red Bull Foiling Generation Event in Kiel teilnehmen. 10 000 Besucher werden erwartet

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„Kiwi Magic“ nach Dänemark verkauft

"Kiwi Magic" vor Freemantle: Die "Kiwi Magic" beim Cup 1987 vor Fremantle

Der legendäre, erste Kunststoff-Zwölfer KZ 7 segelt in dieser Saison auf der Ostsee und wird vor Flensburg an den Start gehen

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Bavarias neuer Kat im Test

Bavaria Nautitech46 Segeln Frankreich 2016 MAM_MAB4630

Der Open 46 ist die erste Entwicklung unter Bavarias Führung. Das Boot folgt dem Open 40. Die Idee: mehr Cockpit, weniger Salon

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Optimist: 14-jährige Französin will den Ärmelkanal überqueren – heute Morgen gestartet

Violette Dorange, Optimist, Ärmelkanal

Mit dem Opti 58 Seemeilen durch die meistbefahrene Schifffahrtsstraße der Welt: Violette Dorange will heute ihre Opti-Karriere mit einem Paukenschlag beenden. Weiterlesen

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