Archiv der Kategorie: News & Blogs

Laser Worlds: Finaltag in Split – Für Philipp Buhl ist wieder eine Medaille in Griffweite

Laser Worlds

Philipp Buhl hat sich vor dem letzten Tag der Laser WM mit einem zweiten Platz in Reichweite seiner vierten WM-Medaille geschoben. Auch Gold ist in Kroatien noch möglich. Weiterlesen

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Die langsamste Regatta der Welt

7. Mediencup Berlin-Brandenburg 2017

Mediencup 2017 trotzt der Flaute

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Hafenplatz jetzt online buchbar

Gute Nachrichten für Skipper: der etablierte ADAC Online-Hafen-Lotse wurde jüngst in Kooperation mit HelloPort um eine Buchungsfunktion bereichert. Liegeplätze können nun bequem direkt aus dem Marina-Portal oder über die gemeinsam mit dem Partner gelaunchte App gebucht werden und ermöglichen der Crew so maximale Flexibilität bei der Törnplanung.

Marina Vento di Venezia über ADAC Marina-Portal buchen

Informieren, vergleichen, buchen – alles möglich mit der App vom ADAC und HelloPort.

Welcher Skipper kennt das Problem nicht: man genießt gerade das Bordleben in einer traumhaften Ankerbucht, die Segelbedingungen sind optimal oder das spiegelglatte Wasser lädt zu einer weiteren Runde Wasserski oder Wakeboard ein – aber der zu erwartende Ansturm in der für die Nacht ausgesuchten Marina zwingt zu einem frühzeitigen Abbruch der maritimen Freuden. Genau hier möchte der ADAC gemeinsam mit seinem Partner HelloPort Abhilfe schaffen: über das ADAC Marina-Portal oder die gemeinsame iOS bzw. Android App können Freizeit-Skipper künftig bequem bereits von unterwegs den Liegeplatz verbindlich buchen und bezahlen und so entspannt die Freuden auf dem Wasser verlängern – Clubmitglieder profitieren dabei von attraktiven Vergünstigungen.

Die Marina erhält mit der Buchung bereits alle notwendigen Daten und Informationen und wird auch über die voraussichtliche Ankunftszeit informiert – einem schnellen und maximal unbürokratischen Anlegevorgang steht so nichts im Wege und das Abendprogramm kann zeitnah ohne lästiges Ausfüllen von Dokumenten erfolgen.

Zum Auftakt der Kooperation sind bereits zahlreiche Marinas in den beliebten Revieren in Kroatien, Slowenien und an der italienischen Adria zwischen Triest und Venedig online buchbar. Bis zur Saison 2018 ist die Ausweitung auf alle „Hot-Spots“ der europäischen Boots-Szene geplant.

 

Ein entsprechender Filter im ADAC Marina-Portal listet alle buchbaren Häfen, die Buchungs-App, auch diese beinhaltet das komplette ADAC Marina-Portal, steht im App-Store bzw. Playstore kostenlos zum download bereit.

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Buhl kämpft, startet als Vierter ins Finale

Philipp Buhl: <p>
	Laser-WM vor Split 2017: Philipp Buhl startet als Vierter in den Finaltag</p>

Das Zwischenergebnis ist schon Weltklasse, aber Philipp Buhl will mehr: Bei der Laser-WM startet er am Dienstag mit Medaillenhunger in die letzten beiden Rennen

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Umfrage: Hast Du eine Kurzwellenfunkanlage an Bord?

Nicht wenige Segler auf Blauwasseryachten kommunizieren auf langen Überfahrten mit anderen Seglern über Kurzwellenfunk. Spielt Kurzwellenfunk bei dir an Bord auch eine Rolle?

Hast Du eine Kurzwellenfunkanlage an Bord?

Der Beitrag Umfrage: Hast Du eine Kurzwellenfunkanlage an Bord? erschien zuerst auf Blauwasser.de.

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Costa-Brava-Häfen in zwanzig Filmen

Aufgelöst in zwanzig Filmen: ADAC Marina-Portal verfilmt alle Sportboothäfen der Costa Brava und bietet damit Full-HD-Navigationstipps für die 18 Sportboothäfen der „wilden Küste“ zwischen Portbou im Norden und Blanes im Süden. Dazu kommen noch ungezählte Tipps – von der Traum-Ankerbucht bis zur Kajak-Tour oder dem besten Paella-Restaurant der Gegend.

 

Gedreht wurde im Frühsommer 2017: Das Team rund um den Bremer Journalisten und Filmemacher Volker Kölling hat im Auftrag des ADAC Marinaführers online allein 58 Quadcopterflüge hinter sich gebracht und fast 600 Seemeilen mit 20 Booten an über dreißig Drehtagen auf die Logge gebracht. Gedreht wurde in zu Lande, auf und unter Wasser und in der Luft in brillanter 4-K-Qualität. Aus über 25 Terrabyte Drehmaterial entstanden für die Online-Anwendung auf HD gerechnete Revierführer von jeweils bis zu neun Minuten Länge. Die Idee dahinter: Bootsbesucher sehen selbst alle Details zu einem Sportboothafen von der Einfahrt über das Einklarieren bis zu den Besonderheiten des Ortes und seiner Umgebung. Man verbringt praktisch schon vor dem Besuch einen Tag virtuell in einem Hafen. Ein Filmprojekt, das auch für das Team nicht alltäglich war.

Volker Kölling: „Die Gastfreundschaft in den Häfen war für uns überwältigend. Wir kamen morgens als Menschen, mit denen man maximal telefoniert hatte in die Häfen und gingen abends nach erfüllten Tagen als Freunde auseinander.“ Deshalb gilt der Dank des Produktionsteams gleichermaßen all den Clubpräsidenten und Geschäftsführern wie auch den Köchen und Marineros, welche die Filmaufnahmen unterstützt haben. Danke.“

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Optimist: Trapez-Segeln am Gardasee – Wie man den Spaß am Opti neu entfacht

Optimist Trapez

Ein Optimist ist nicht immer das spaßigste Sportgerät. Besonders das Ausreiten ist beschwerlich. Ein Vater sorgt mit einer interessanten Lösung für Abwechslung und neuen Spaß. Weiterlesen

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Hallberg-Rassy 340 – die ideale Fahrtenyacht

Hallberg-Rassy 340 – die ideale Fahrtenyacht

Konservativ? Das war einmal! Die HR 340 läutet den Generationswechsel auf spektakuläre Art ein. Eine der besten Fahrtenyachten, die Hallberg-Rassy je gebaut hat

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Kostenexplosion in Kroatien

Istrien

Die kroatische Regierung hat im Parlament drastische neue Aufenthaltsgebühren verabschiedet. Eigner einer 12-Meter-Yacht liegen nun bei über 1000 Euro pro Jahr

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J/70 Worlds: Magnus Simon führte mit seinem MSC-Team die deutsche Delegation an

J/70 Worlds

Die junge Crew vom Mühlenberger Segel-Club war auf Rang 28 das mit Abstand beste deutsche Team bei der J/70 WM. Steuermann Magnus Simon im SR-Interview. Weiterlesen

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Sula

Ohne Internet geht nix. Diese Erkenntnis hat mich heute morgen im hiesigen Lebensmittelladen getroffen. Dort hatte ich zuvor zwei Tüten mit den notwendigsten Dingen gepackt und an der Kasse festgestellt, dass meine Karten nicht funktionieren. Das lag allerdings nicht an meinem Plasticmoney, sondern an der gestörten Online-Verbindung. Aber der Reihe nach. Gestern morgen bin vom kleinen Eiland Mausund aufgebrochen, um die kurzen 10 Meilen bis nach Sula zurückzulegen. Bevor ich den Hafen verlasse, verbringe ich auch hier eine geschlagene halbe Stunde an der örtlichen Zapfsäule, die ums verrecken meine Karte nicht akzeptieren will. Mangels Wind ging es anschließend unter Maschine quer durch die wunderbare Schärenlandschaft und nur anderthalb Stunden später war ich dann auch da. Sula ist wie Mausund. Ein karger Felsen weit draußen im rauhen norwegischen Meer, viele bunte Fischerhütten und sonst viel Gegend. Am Steg gibt es im Gegensatz zu Mausund aber mal wieder Strom, Wasser und sogar ne Dusche. Außerdem gibt’s einen Pub. Der hat allerdings nur Freitag und Samstag geöffnet. Mist, hier hätte ich gestern mal schön ein Bier trinken können. Denn der Laden ist nicht nur urig, sondern urgemütlich. Aber eben dicht. Na egal. Ich mache es mir also unter Deck gemütlich, köchele was leckeres und halte das ein oder andere Nickerchen. Abends gibts dann plötzlich nen Schlag und der Strom is wech. „Das wird die Sicherung am Steg sein“, denke ich und steige von Bord. Aber weit gefehlt, denn draußen ist alles zappenduster. Die eben noch gemütlich beleuchtete Insel ist finster wie ein Bärenarsch. Scheinbar ist der Saft für das ganze Inselchen ausgefallen. Nun denn .. Dieselheizung an und weitermachen. Gegen 23 Uhr dann der nächste kurze Schreck. Eine der hiesigen Fähren läuft mit full speed in den Hafen ein und hält genau auf mich zu. In den grellen Scheinwerfern des Schnellbootes muss ich wohl ziemlich blöd dreinschauen. Nur ungefähre 5 Meter vor meinem Bug knallt der Kapitän dann den Rückwärtsgang rein und das Teil steht sofort. So wie meine Pumpe. In der Zwischenzeit hat es auch angefangen zu schütten. Jedenfalls ist die Fähre kurz darauf sicher vertäut und ich liege irgendwann in der Koje.

Heute morgen läuft dann wenigsten der Strom wieder, aber eben das Internet nicht. Die eigentlich für heute geplante Motoretappe Richtung Veilholmen fällt daher aus. Zum einen muss ich ja noch meine Latte beim Lebensmittelhändler bezahlen und so richtig Bock auf 6 Stunden Motorfahrt habe ich eh nicht. Morgen soll zudem wieder Wind aus Nordwest aufkommen. Also gammele ich noch etwas durch die Gegend, mache einen Spaziergang zum schönen Leuchtturm und kann mittags dann tatsächlich doch mit meiner Karte bezahlen. Nun sitze ich mal wieder in Carpes Bauch und schreibe euch diese Zeilen. Morgen früh will ich dann mit Wind und Segeln los Richtung Küste. Ziel hier: Storholmvagen. Ein kleiner Hafen, der laut zumindest einem meiner drei Revierführer nen Anleger für Yachten haben soll. So long …


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Eine Odyssee

Wie lange hat Odysseus nochmal gebraucht, bis er mit seinem Schiff wieder zu Hause war? Ich will lieber gar nicht weiter darüber nachdenken, während ich gerade auf einer kleinen Insel im Golf von Korinth mit „Rücken“ irgendwie auf halb Acht im Vorschiff hänge und diesen Beitrag tippe. Aber der Reihe nach…

Vor ein paar Tagen war ich noch in Argostoli. Hab eins nach dem anderen repariert und wenig neue Baustellen gefunden. Es lief wirklich gut. Kurz nach meiner Rückkehr an Bord kam in Argostoli dann ein weiteres Schiff unter deutscher Flagge an. Direkt neben Nomade hat die SY Odyssey von Harald & Rita einen der letzten guten Plätze bekommen. Mit an Bord, ihr belgischer Schäferhund Fly. Mit Harald hatte ich bereits vor langer Zeit mal Kontakt per Mail. Ich hab immer mal wieder seinen Blog (Segel-Auszeit.de) verfolgt. Das Treffen hier war wirklich Klasse. Es folgten gute Tage und schöne Abende. Auch mit Fly habe ich mich angefreundet, was gar nicht so selbstverständlich ist. Denn Fly ist ein wirklich guter Wachhund, der nicht jeden an Bord lässt. Den Leckerlis, die ich noch von Filou an Bord hatte, konnte Fly aber nicht widerstehen. Und so wurden wir schnell Freunde.
Nachdem wir gemeinsam ein ausgeprägtes Tiefdruckgebiet mit viel Wind in Argostoli im Hafen abgewettert hatten, ging es für Nomade und mich endlich weiter. Nicht nach Westen, diese Entscheidung stand schon lange fest. Ich will euch nicht mit dem Für und Wider langweilen, aber kurz gesagt, ist unser Budget durch die vielen Reparaturen so stark geschrumpft, dass uns ein Festhängen in Italien oder Sizilien durch weitere Reparaturen ganz schnell das finanzielle Genick brechen könnte.

Also auf nach Osten und das Schiff Stück für Stück verbessern. Wohin es genau geht, da gibt es Ideen und vage Pläne in unseren Köpfen. Aber ich werde mich ganz bewusst nicht weiter darüber auslassen. Zuviel kann dazwischen kommen, habt ihr ja schon oft genug mitbekommen. Wir hatten dabei allerdings hauptsächlich an technische Probleme gedacht.
Die erste Etappe, von Argostoli in eine Bucht im Süden von Kefalonia, lief dagegen gut. Zwar hatte ich wieder etwas Wasser in der Bilge, aber es sieht momentan so aus, als ob da nur ein klein wenig durch die Wellendichtung kommt. Die Nacht vor Anker war leider ziemlich ungemütlich. Es stand noch sehr viel Schwell aus dem Ionischen Meer in der, nach Süden offenen, Bucht und dieser hat Nomade heftig schaukeln lassen. Also bin ich bereits sehr früh am nächsten morgen, noch im Dunkeln, weiter.
Weiter nach Mesolongi, der Partystadt, wo bis 2 Uhr nachts der Vortag mit quietschenden Reifen und offenen Auspuffanlagen direkt neben dem Stadtanleger gefeiert wird. Auf dem Weg dorthin konnte ich längere Zeit ganz gut segeln, oder besser gesagt, motorsegeln. Denn durch den starken Bewuchs am Rumpf war Nomade spürbar langsamer.
Am nächsten morgen, wieder ganz früh weiter nach Trizonia. Auch dieser Törn lief bestens. Ab der Brücke von Patras hatte ich ordentlich Wind von achtern, später bis 6 Bft. Ließ sich wunderbar segeln und hat soviel Spaß gemacht, dass ich euphorisch wie verrückt an den Schoten gezogen habe. Bis zu 7 Knoten Fahrt, mit Miniriff am Rumpf. Nicht schlecht, wie ich finde.
In Trizonia dann Leinen fest, Wasser in Kanistern holen, ausruhen. Am Abend dann der erste Dämpfer: Irgendwas stimmt mit meinem Rücken nicht. Ein ziepen und stechen im Bereich der Lendenwirbel. Da habe ich es allerdings noch nicht so Ernst genommen. Am nächsten Morgen kam der erste richtige Hammer. Unmittelbar nach dem aufstehen, bin ich bis auf die Knie zusammen gesackt. Ein ziemlicher Schreck. Ein Gefühl, wie wenn du über Nacht 50 Jahre gealtert bist. Im Laufe des Tages hat der Schmerz dann wieder nachgelassen. Ich hab meine alten Rückenübungen gemacht, bewusst darauf geachtet, wie ich mich bewege. Auch ins Wasser bin ich, um den Rumpf und die Schraube abzukratzen. Das ging alles.
Heute morgen ging dann nichts mehr! Mittlerweile bereitet Nase putzen Rückenschmerzen und obwohl ich eigentlich ein Medikamentenmuffel bin, habe ich mir Ibuprofen eingeworfen. Geholfen hat es leider bisher nicht.
Ich bin gerade richtig wütend deswegen. Vor nicht allzu langer Zeit waren Sabrina und ich sogar mal kurz davor, Nomade wieder zu verkaufen! Jetzt läuft es technisch endlich einigermaßen, ich bin hoch motiviert und dann so ein Mist!

Aber gut, was solls. Mehr als ein paar Übungen machen, schonen und Schmerzmitel nehmen, kann ich jetzt nicht machen. Ich hoffe, dass es „nur“ ein eingeklemmter Nerv durch eine Blockade ist und kein Bandscheibenvorfall. Den hatte ich nämlich vor vielen Jahren bereits…

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