Archiv der Kategorie: News & Blogs

“team acht” – Jubiläumscup

team acht: Die Schüler hatten beim tea-acht-cup alle Hände voll zu tun

Vor Kiel-Schilksee kamen alle Boote des Vereins Schüler Segeln Schleswig-Holstein zum Team-Acht-Cup zusammen. Ein neues Boot wurde getauft

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The Sailing Bassman – Episode 24 – Go West

In dieser Episode beende ich die Fahrt quer durch Schweden und erreiche mit Göteborg am Kattegat wieder die offene Ostsee. Was ich zunächst für eine letzte Pflichtübung auf der Durchquerung Schwedens auf dem Binnenweg gehalten habe, wurde dann aber doch eine sehr vielseitige Fahrt durch den sehr einsamen Trollhättän Kanal samt imposanter Schleusen, weiter durch den Fluss Göta Alv gesäumt von Industrie, dem Besuch einer mittelalterlichen Festung und schliesslich der sehr emotionalen Ankunft in Göteborgs Hafen Lilla Bommen, mitten in der City.

Mein Dank geht an Bille und Eckhard für das Foto.

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Weltumseglung: Tomasz Cichocki zum erneuten Nonstop-Solo auf Serienyacht gestartet

Tomasz Cichocki beim Start zur Nonstop-Weltumseglung auf Delphia 47 © delphia

Seinen ersten Versuch musste er vor zwei Jahren wegen einer Treibgut-Kollision unterbrechen – nun will es der polnische Kapitän auf einer „Delphia 47“ endlich schaffen. Weiterlesen

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Vecturo 400: handlich und vielseitig

Ausrüstung Festool Vecturo HSc_IMG_0663

Mit der Oszillationssäge Vecturo macht Festool dem Multimaster von Fein Konkurrenz. Neu entwickeltes Zubehör erleichtert den Umgang

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Santander Worlds: Buhls Vormarsch – nach 1/1/2 Edelmetall beim Medalrace in Aussicht

Delle-Karth/Resch

Philipp Buhl hat mit einem zweiten Platz bei der WM in Santander vor dem heutigen Medalrace eine gute Angriffsposition auf eine Medaille gesichert. Nur vier Punkte fehlen zu Bronze. Weiterlesen

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Stelldichein der Trendsetter

Interboot 2014: Interboot 2014 

Am Wochenende öffnet die 53. Interboot ihre Tore. Die Messe am Bodensee gibt einen frühen Ausblick über die Neuheiten für die Saison 2015

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Überraschende Ruhestörung

 Morgen kommt Henning spontan noch einmal für ein paar Tage an Bord. Ich freu mich…und geniesse den letzten “freien” Abend samt Sonnenuntergang. Henning hat Ersatz für mein kaputtes Lieblings Objektiv dabei. Ich hatte die letzten Tage nur Tele- und Festobjektiv, aber die Bilder hier sind auch damit toll geworden.
 

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Logbuch – Dienstag, den 16. September 2014

Standort: Göteborg und wie fast immer sonnig und warm

Die Kategorie Logbuch vernachlässige ich doch sehr. Das liegt daran, das ich denke, das der Unterhaltungswert beim Lesen doch eher begrenzt ist. Im Prinzip sind die Informationen ja nur für jemanden interessant, der ebenfalls schon einmal in der Gegend gesegelt ist, oder der dort hinfahren möchte. Ansonsten sagen einem die Ortsnamen nichts und man verliert schnell den Faden. So verfolge ich in anderen Blogs auch manchmal die dort beschriebenen Routen, aber auch meist nur im schnellen Drüberlesen. Ich konzentriere mich daher in meinem Blog lieber darauf, die für alle Reiselustigen interessanten Gedanken und Erlebnisse in Schrift- und Bildform mehr oder weniger ortsunabhängig zu dokumentieren. Aber auch den an meiner Strecke und den dazu gehörigen Bildern interessierten Lesern möchte ich die Infos zu meiner Route nicht vorenthalten. Los gehts:

Nachdem ich einige Tage wegen des starken Windes in Nynäshamn geblieben bin, entschloss ich mich dann doch irgendwann auszulaufen. Der Wind stand zwar immer noch gegenan, aber es wurde Zeit. Unter Motor ging es durch den versteckten Dragetskanal, der zwar faszinierend, aber doch nicht so eng wie angekündigt war. Da hatte ich schon ähnliche Durchfahrten in den Schären anderswo gehabt.

Hat aber Spass gemacht und nach einigen Meilen wurde das Wasser etwas breiter und ich konnte Richtung Landsort kreuzen und gegenüber in Ankarudden am Fischersteg festmachen.

Der nächste Tag fing harmlos an, aber kaum war ich aus der Abdeckung frischte der mässig angesagte Wind doch stark auf und es folgte Reff 1. Der Kurs ging nach all der Zeit einmal wieder über die offene See, und auch wenn es rauh war, schaffte es doch gut Meilen weg. Erst recht spät bin ich in das Schärenfahrwasser Richtung Oxelösund eingebogen. Hier ging der Wind wie gewohnt hin und her, jedoch war er für meine anvisierten Ankerbuchten dann doch zu stark. 

Also durch bis Oxelösund. Und auf den letzten Meilen ging es dann richtig ab. Mit 2tem Reff und kaum noch Fock prügelte ich gegenan, das Ziel schon in Sicht. Aber das zog sich dann doch noch sehr in die Länge. Endlich konnte ich dann im Fischereihafen von Oxelösund festmachen. Hier lag ich auf dem Hinweg schon einmal. Ich blieb 2 Tage und lieh mir ein Fahrrad aus um die Gegend zu erkunden. Vor allem war ich froh bei dem Wind wieder in halbwegs geschützten Gewässern zu sein. 

So war dann auch auf der Fahrt nach Arkösund totale Flaute. Nach dem ganzen Wind der letzten Tage, war das aber sehr angenehm und ich hatte tolle Fotomotive durch das spiegelglatte Wasser. 

In Arkösund lagen nur noch 2 Boote und alles hatte geschlossen. Auch hier war ich auf dem Hinweg schon einmal, aber es passte halt so gut.

Am nächsten Tag ging es dann immer hart am wieder erwachten Wind in die Schären und bis zu einem einsamen Restaurant am Wasser in Langöströmmen. Hier war ich nun ganz alleine und genoss den schönen Abend und einen langen Spaziergang durch die Felder. Klingt langweilig, ist aber nach den Stunden auf dem Boot immer eine echte Abwechslung. 

Morgens gab es sogar Frühstück, über Nacht musste ich das Boot noch drehen, da der Wind stark aufgefrischt hatte. So ging es denn auch morgens gegenan unter Motor bis Stegeborg. Ein echtes Geknüppel zunächst, später dann eine gereffte Kreuz. Es war nun wieder Öl in der Bilge, da ich den Motor stark beansprucht hatte, ist der angeschlagene Öldruckschalter langsam verreckt. In Stegeborg lag ich unter der vielen diese Gegend hier prägenden alten Burgen.

Weiter ging es dann mit einer langen Kreuz nach Mem, dem Startpunkt der Götakanalfahrt.

Die Ölerei wurde immer schlimmer und ich habe noch probiert den Schalter abzudichten, hatte aber kein wirklich gutes Gefühl. Und so war dann auch nach der ersten Schleuse Schluss und ich liess mich bis Söderköping schleppen. Der Fehler war schnell behoben, ich musste jedoch einige Tage warten bis ich mit dem nächten Konvoi weiterfahren konnte. 

Es ging nun durch die Kanäle und über die Seen Roxen, Boren, Viken und Vättern. Viele Schleusen, wenig Segeln, das aber dann in toller Natur. Endlich war Sjötorp erreicht, das Tor zum Vänern See.

Hier blieb ich erschöpft von der Kanalfahrt einen Tag lang , um dann nur um die Ecke bis Mariefred zu rutschen. Hier gefiel es mir, daher blieb ich auch noch einen Tag länger.

Ein wunderschöner leichter Wind brachte mich zum Schloss Läckö, auch hier lag ich wieder einsam in toller Kulisse.

 Der nächste Tag brachte Wind 5-6 und eine ziemlich eklige Welle. Das Auslaufen gegenan war ein Test für den wieder gut laufenden Diesel, später kam der Wind dann zunächst halb und dann raum. Bei der Welle eine schöne Schaukelei mit ca. 6kn. Die nahm ich wiederum gerne mit und es ging nach Dalbergsö, ein Häfchen idylisch gelegen in einer Flussmündung. Rein kam ich mit der Welle ganz gut, und morgens war dann absolute Flaute, so das ich mir um das Auslaufen keine Sorgen machen musste. 

 Unter Diesel ging es dann bis ins hässliche Vänersborg, der Beginn des Trollhätten Kanals.

Den habe ich dann auch gleich in Angriff genommen, denn mich zieht es ins Meer zurück. Zumächst sehr abenteuerlich in toller Landschaft mit gewaltigen Schleusen und Strömung macht die Sache sehr viel Spaß, später wird die Landschaft immer flacher und industrieller, da lässt der Reiz dann schnell nach. Auch meldet sich selten eine der Brücken oder Schleusen über Funk, so das es immer ein Rätselraten ist, ob und wann man weiterkommt. Klappt aber dann insgesamt doch sehr zügig. Eine Zwischenstation im hässlichsten Ort (nach Oxelösund) der Reise: Lilla Edet. Schotten dicht und lesen!! Einem Motorbootfahrer konnte ich noch vom Trockenen helfen auf das er sich beim Anlegen manövriert hatte. Schöne Beschäftigung und ich wurde belohnt mit Toiletten und Duschcode der sanitären Anlagen….also 20 Minuten Dauerduschen und früh ins Bett. Leider ist mein Objektiv der Kamera kaputt gegangen und es dauert bis ich Ersatz bekomme…daher muss ich hier auf das Trollhätten Video verweisen!!

18 öde Meilen (a la NOK) später mache ich dann in Kungälv fest. Wieder unter einer beeindruckenden alten Festung aus dem Mittelalter. Der offizielle Gasthafen liegt hinter einen schmalen Einfahrt im Schilf. Die Zufahrt ist aber zu flach, es fehlen ca. 50cm Wasser unter dem Kiel. Dazu schiebt noch Strom mit 2 Knoten. Bei 1,80 auf dem Echolot reisse ich die Pinne rum und rette mich gerade noch rechtzeitig vor einem schlimmen Missgeschick. Ich bleibe am Wartesteg für die Brücke über Nacht und schaue mir den Gasthafen zu Fuss an. Kein Segler und die Einfahrt überall schon trockengefallen…

Morgens habe ich dann noch die Festung besichtigt und dann ging es die letzten 10 Meilen nach Göteborg. Das Wasser riecht wieder nach Meer, überall Seeschiffe und eine tolle Atmosphäre in dem in der City liegenden Hafen belohnen für die 16 Tage quer durch das Land!! 

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Nach der Ruhe kam der Sturm

Nico Delle Karth/Niko Resch heben ab: WM Santander 2013: Nico Delle Karth/Niko Resch heben ab

Erst lähmte tagelang eine Flaute das WM-Geschehen vor Santander, dann fielen am Mittwoch stürmische Winde über die Segler her – mit Folgen

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Von Borkum bis Bermuda: DP07 als App

DP07App: Auch ohne Internet- oder Mobilfunkverbindung sucht die App den stärksten Sender

Sendungsarchiv, Kanalfinder, Livestream – Delta Papa 07 kann jetzt auch mobil empfangen werden. Hier sind die wichtigsten Funktionen

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America’s Cup: Teams planen gemeinsam – AC45 Foiler beschlossen

Oracle trainierte schon 2012 vor dem 34. Cup schon mit einem AC45 auf Foils. © Guilain GRENIER

Die Zusammenarbeit der sechs America’s Cup Teams bei der Fortentwicklung des Cups scheint immer besser zu funktionieren. Sie einigten sich darauf, die kleinen AC45 Kats zu Foilern umzubauen. Weiterlesen

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Santander Worlds: Philipp Buhl meldet sich mit sensationellem Doppelsieg zurück

Philipp Buhl vor Santander hat das Feld im Blick. © Lars Wehrmann/STG

Der bayerische Lasersegler Philipp hat die Goldfleet-Phase bei der WM sensationell mit zwei Tagessiegen eröffnet. Er schob sich im 147 Boote Feld bis auf Rang fünf nach vorne. Weiterlesen

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