Archiv der Kategorie: News & Blogs

Neues Personalgewitter im DSV: Goetz-Ulf Jungmichel geht

Goetz-Ulf Jungmichel DSV-Generalsekretär: <p>
	Kurzes Gastspiel. Nach nur zwei Jahren an der Spitze der DSV-Gesch&auml;fststelle hat Goetz-Ulf Jungmichel vorige Woche gek&uuml;ndigt</p>

Ein Nachfolger ist zwar noch nicht in Sicht, doch DSV-Generalsekretär Goetz-Ulf Jungmichel schmeißt bereits zwei Jahre nach Amtsantritt das Handtuch

Goetz-Ulf Jungmichel verlässt den DSV zum Jahresende

Goetz-Ulf Jungmichel, Generalsekretär des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), scheidet zum 31. Dezember dieses Jahres aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung des Verbandes zwischen ihm und dem Präsidium einvernehmlich aus dem Verband aus.

„Es waren spannende und herausfordernde zwei Jahre, in denen wir den Grundstein für die Neuausrichtung des Verbandes gelegt haben“, sagt Jungmichel.

„Goetz-Ulf Jungmichel hat viel frischen Wind in den DSV gebracht und uns geholfen, alte Strukturen zu überdenken und neu zu definieren. Ich danke ihm im Namen des gesamten Präsidiums für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Unser Hauptaugenmerk liegt nun darauf, einen Nachfolger zu finden“, erklärt Mona Küppers, Präsidentin des DSV.

Offene Türen beim BSH und DWD in Hamburg

Vermessungsschiff Wega_8024

Am Wochenende gewähren Hydrographen und Meteorologen Einblick in ihre Arbeit. Zahlreiche Aktionen, Vorträge und Ausstellungen stehen auf dem Programm

Unglück: Wie der neue 32-Meter-Trimaran Banque Populaire kenterte – Armel Le Cleac’h erklärt

"Banque Populaire XI"

Der Trimaran „Banque Populaire IX“, ist am Wochenende vor der Küste von Marokko gekentert und schwer beschädigt. Der Skipper hat eine simple aber nicht gerade beruhigende Erklärung. Weiterlesen

Mallorca: Wo’s am besten schmeckt – unsere Gastronomie-Tipps

Gastonomie auf Mallorca 2017 MAm_MAB7455: <p>
	Das Restaurant &quot;Ca&#39;s Patro March&quot; mit Ausblick auf die Cala Deia/Mallorca</p>

Ob Tapas, Fischgerichte oder Paella, die mallorquinische Küche ist vielfältig und lecker. Wir stellen über 30 Bars und Restaurants vor. Jetzt im PDF-Download

Trimaran „Banque Populaire IX“ vor Marokko gekentert

"Banque Populaire IX": <p>
	&quot;Banque Populaire IX&quot;-Skipper Armel Le Cl&eacute;ac&#39;h</p>

Die Crew ist in Sicherheit, wurde am Samstagnachmittag von einer Hubschrauber-Besatzung der marokkanischen Armee abgeborgen

Weiterfahrt auf die Las Perlas

Fr., 13.Apr.2018, Las Perlas/Cortadora, Tag 1413, 12.486 sm von HH

Die drei Meilen zum Ankerplatz ‚La Playita‘ noch am Kanaleingang sind schnell abgearbeitet. Die neuen Instrumente sind gewöhnungsbedürftig. Das Auge muss die richtige Stelle für Wassertiefe und Geschwindigkeit noch suchen. Da fällt mein Blick auf die Anzeige „22,3“. Was ist das denn für ein Wert? Ach du heiliger Strohsack, das kann doch unmöglich sein! Es ist die Wassertemperatur!
Wir können es nicht glauben und schicken den Tauchcomputer mit integriertem Thermometer auf Tauchstation. Er kommt mit dem gleichen Ergebnis an die Oberfläche.
Selbst wenn das Wasser am Ankerplatz sauber wäre, hiermit haben sich dann sämtliche Badefreuden erledigt. In der Shelter Bay und im Gatun See hatten wir noch brave 28 Grad.

Für das Wohnklima ist der große Eisschrank in dem wir schwimmen von Vorteil. Der Holzboden ist kühl, nachts fällt die Temperatur im Schiff auf 22 Grad. Achim braucht tatsächlich eine Decke.
Nach 48 Stunden ist sogar das Wasser in unseren Wassertanks deutlich kühler.

Am Ankerplatz treffen wir die ‚Alrisha‘ (unsere Not-Kühlschrank-Verleiher) wieder, die hier seit zwei Monaten krankheitsbedingt gefangen sind. Kein sehr schöner Platz für so einen langen Aufenthalt. Sie sind so nett und nehmen uns mit an Land. Gemeinsam gehen wir Pizza essen, dann trennen sich schon wieder unsere Wege.

Am Freitag entscheiden wir, nicht länger auf Wind zu warten. Die große Bucht von Panama City gilt als windarmes Loch. Da kann man warten bis man schwarz wird. Wir möchten jetzt endlich schöne Strände und klares Wasser.
Und es kommt, wie erwartet, wir müssen die 37 Meilen bis zu den Las Perlas motoren.

Unterwegs glauben wir schon wieder an eine Fehlfunktion der Instrumente. Nach nur wenigen Meilen Fahrt steigt die Wassertemperatur auf die tropen-normalen 28 Grad.
Wo kommt an der Küste nur dieses kalte Wasser her? Die einzige Erklärung, die wir haben, klingt unglaubwürdig: Ein schmaler Arm, sehr schmal, vom kalten Humboldtstrom muss von Ecuador direkt an der Küste bis nach Panama kriechen. Kalte Quellen wird es wohl kaum geben.

Kurz vor Erreichen der Inseln müssen wir uns im Zick-Zack einen Weg durch eine Flotte an Fischern bahnen. Mehr als fünfzig Boote können wir zählen. Fiese Meeresboden zerstörende Schleppnetzte grasen jeden Millimeter vom Grund ab.
Pelikane, Tölpel und Fregattvögel kämpfen ebenfalls um einen guten Brocken. Sogar eine große Schule Delphine ist dabei. Willkommen im fischreichen Pazifik. Wir hatten natürlich keinen an der Angel.

Fischer-Flotte vor den Las Perlas Islands

Fischer-Flotte vor den Las Perlas Islands

mit brutalen Schleppnetzen

mit brutalen Schleppnetzen

Dann fällt der Anker auf neun Meter. Nach drei Jahren haben wir das erste Mal wieder mit nennenswerter Tide zu tun. Bis zu sechs Meter beträgt der Unterschied, im Mittel sind es drei bis vier. Wer bei Hochwasser auf fünf Meter ankert, der sitzt auf. In La Playitas trafen wir Franzosen beschäftigt mit der Beseitigung des Schadens nach so einem Fehler.

Korsare, Musto Skiffs und Laser suchen ihre Meister vor Warnemünde

Für die Korsare ist die Warnemünder Woche mit dem Faktor 1,5 die wohl wichtigste Regatta für die Rangliste in dieser Saison. Über 60 Teams werden aus dem gesamten Bundesgebiet und den Korsar starken Nationen Österreich und Polen zur internationalen Deutschen Meisterschaft erwartet. Im Jahr 2017 hatten die Ranglistenersten Uta und Frank Thieme aus Berlin in Warnemünde den Bug vor Axel Oberemm mit Gern Linnemann an der Vorschot. Auch diesem Jahr dürften diese Teams zu den Favoriten gehören.

Wahrlich akrobatisch geht es auf den Musto Skiffs zu, die vor Warnemünde ihre German Open segeln. Die von dem Deutschen Dr. Joachim Habrecht entwickelte 4,55 Meter lange, und mit seinen Auslegern 2,35 Meter breite Jolle, bringt gerade mal 85 Kilogramm auf die Waage und wird Einhand gesegelt. Was dem Segler alles abverlangt: Er muss an der Kreuz 11,5 Quadratmeter Großsegel aus dem Trapez beherrschen und zusätzlich Raumschots einen 15,5 Quadratmeter großen Gennaker. Die Topgeschwindigkeit kann leicht bei 20 Knoten liegen. Bis zum Start auf der Warnemünder Woche stehen auf dem Regattaplan der Musto Skiffs zur Vorbereitung auf Warnemünde noch wichtige Events, wie der EuroCup im niederländischen Medemblik und vor Brunnen in der Schweiz.

Für die Laser Segler geht es im Laser 4.7, dem Laser Radial und im Laser Standard vor Warnemünde um wichtige Punkte im Europa Cup der Laser Klasse. Insgesamt zehn Europa Cup Veranstaltung stehen auf dem Event Kalender der Laser Segler. Jeweils zwei Events für die Regionen Nordwest, Nordost, Südwest, Südost und Zentralost. Warnemünde gehört neben dem Europa Cup Belgien Ende Mai zur Region Nordwest. Besonders junge Segler sollen durch ein ausgeklügeltes Wertungssystem motiviert werden bei möglichst vielen Europa Cup Events zu starten. So wird nach Jahrgängen in verschiedene Altersklassen unterscheiden und nach Mädchen und Jungen. Die Laser Jolle mit ihren verschiedenen Rigg-Größen und damit unterschiedlich großen Segelflächen, bietet dafür ideale Voraussetzungen. Jeder findet also in seiner Altersgruppe faire Bedingungen vor. Mädchen des Jahrgangs 2001 können zum Beispiel entscheiden, ob sie lieber im Laser Radial oder mit dem 4.7 Rigg starten möchten, je nach Fitness und Erfahrung. Jüngster zugelassener Jahrgang in diesem Jahr ist 2005 für Mädchen und Jungen, die im Laser 4.7 starten. Dem Alter nach oben ist übrigens keine Grenze gesetzt. Vor Warnemünde werden die Laser Segler eines der größten Felder stellen und sind von Samstag 7. bis zum Dienstag, den 10. Juli auf der Bahn Charly.

Und neben den Meisterschaften geht es in den Klassen 420er, 470er, 505er, Europe, F18, FD, Finn, H-Boot und Streamline vor Warnemünde um Pokale und wichtige Punkte für die Ranglisten.

Die OK-Jollen ermitteln während der Warnemünder Woche (7. bis 15. Juli) ihren Weltmeister. Der Klassiker für Dickschiffsegler ist natürlich die Offshore Langstrecke Rund Bornholm. Mehr als 50 Hochseeyachten werden zum Start der etwa 270 Seemeilen langen Regatta erwartet. Es wird eine Woche voller Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften mit 2000 Seglern aus 30 Nationen. Und natürlich vielen Highlights und Events zum Sommerfest an Land, zu dem rund 750.000 Besucher erwartet werden. Die Hansestadt Rostock wird dieses 800 Jahre und bietet neben den vielen tollen Veranstaltungen in Warnemünde für mitgereiste Freunde und die Familie der Segler viele Highlights.

www.warnemuender-woche.com

Für die Korsare ist die Warnemünder Woche mit dem Faktor 1,5 die wohl wichtigste Regatta für die Rangliste in dieser Saison. Foto: Pepe Hartmann/Warnemünder Woche

MPX-Ölzeug von Musto ausprobiert

Ölzeug MUSTO MPX offshore 2018 SRe_MG_5087

Wir haben die Offshore-Schlechtwetterkleidung einem Test unter realen Bedingungen bei Schwerwetter im Englischen Kanal unterzogen

Lagoon 40: Fahrtenkatamaran aus Frankreich

Lagoon 40

Der weltgrößte Katamaranhersteller spendiert seinem Einsteigermodell zwei komplett neue Rümpfe für mehr Platz und Wohnkomfort. Der Test im PDF-Download

Meeresverschmutzung: Yvan Bourgnon stellt „Müllmaran“ vor – 30 Mio. Euro Baukosten

Plastikmüll

Ein weiteres Müllsammel-Projekt in den Ozeanen nimmt Form an: ein 70 Meter langer Viermaster soll 250 Tonnen Müll pro Törn sammeln. Vorgestellt derzeit auf der Erfindermesse in Genf. Weiterlesen

Golden Globe Race: 19 TeilnehmerInnen, 13 Nationen – Start am 1. Juli

Suhaili, Golden Globe

Die einen müssen noch Ozeane überqueren, um überhaupt zur Startlinie zu gelangen. Andere haben reichlich Arbeiten am Boot vor sich. Dritte müssen sich einhand auf Hoher See qualifizieren.
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