Archiv der Kategorie: News & Blogs

Arne Schmidt Yachts stellt neue RSC 1900 vor

RSC Yachts ist eine ganz neue Yachtmarke, die über einem großen Erfahrungsschatz verfügt. Denn dieses Unternehmen wurde von einem Investor gegründet, der in der Vergangenheit schon sehr viel mit Oceanco und Jongert gearbeitet hatte. Nun hat er seine Vision der perfekten zeitgenössischen Yacht realisiert. Die ersten zwei Yachten, zwei 19 Meter lange RSC 1900, werden aktuell gerade gebaut. Eine davon wird im September auf dem Yachting Festival in Cannes präsentiert werden. Größere Modelle von 22 und 25 Meter Länge sind in der Entwicklung. In dem sehr populären Segment der 60 bis 65 Fuß Yachten (18 bis 20 Meter) suchen Eigner verstärkt nach einfach zu segelnden Yachten, ohne Kompromisse bei den Segeleigenschaften, Volumen unter Deck und natürlich luxuriösem Wohnen an Bord eingehen zu müssen. Die neue RSC 1900 ist die Antwort von Arne Schmidt und seinem Team auf diese Anforderungen, da sie von zwei oder sogar nur einer Person sicher bewegt werden kann, nicht nur auf See, sondern auch beim An- oder Ablegen im Hafen. Auf der anderen Seite werden durch die lange effektive Wasserlinie und das große, dank moderner Systeme leicht bedienbare Rigg beeindruckende Leistungen unter Segel erreicht. Festigkeit und Sicherheit werden durch einen kollisionsresistenten Rumpf gewährleistet, der in hochwertigem Aluminium gebaut wird, wodurch auch das Gewicht im gewünschten Rahmen bleibt. Bei der Werft Bloemsma gefertigt, profitiert jede RSC-Yacht von der beachtlichen Expertise dieses Betriebes auf diesem hoch spezialisierten Feld. Es ist eine Auszeichnung für RS-Yachts, dass die zweite Yacht tatsächlich vom Werftchef persönlich, Jan Hart, für seinen eigenen Gebrauch geordert wurde. www.deutsche-yachten.de

Italienischer One Off aus Estland

Auf der Ridas Werft in Tallinn entsteht gerade ein neuer 11,30 Meter langer Cruiser-Racer, gezeichnet von Cossutti Yacht Design. Das Design baut auf einem Cruiser-Racer aus dem Jahr 2015 auf, der auf selbiger Werft gebaut wurde. Der Unterschied zwischen der neuen One Off 37 und ihrer Vorgängerin sind die Rumpflinien und die Anhängsel, die auf Wunsch des Besitzers modifiziert wurden. Der neue Rumpf zeigt schmale und vertikale V-Abschnitte am Bug, für mehr Seetauglichkeit und ein sanfteres Einsetzen in die Wellen. Vom Bug verläuft die V-Form in ihrer Geometrie Mittschiffs sehr senkrecht und zum Heck wird der Rumpf sehr flach. Das Deck und Cockpit wurden an die modernen Anforderungen in Sachen Ergonomie angepasst, um sich jederzeit sicher auf dem Deck bewegen zu können. Die Aerodynamik haben Maurizio Cossutti und Design-Partner Alessandro Ganz auch bei beim Design des Aufbaus nicht aus den Augen verloren. Er ist flach, bietet aber durch seine Konstruktion dem gesamten Schiff viel strukturelle Stabilität. Mast und Kiel stehen auf einem stabilen Stainless-Steel Rahmen und sind für hohe Lasten, sprich viel Segelfläche ausgelegt. Geplant ist ein Carbon-Mast und Segel von North Sails.

„Moonbeam III“: feinstes Werk des William Fife

Moonbeam of Fife: <p>
	Mit einem Schrick in den Schoten segelt die &quot;Moonbeam III&quot; &uuml;ber den Golf von St. Tropez</p>

Die dritte „Moonbeam“ steht am Mittelmeer für Eleganz und ambitioniertes Regattasegeln. Wir waren an Bord der legendären Yacht. Das Porträt im PDF-Download

Wie geil ist das denn?

Der türkise Wahnsinn

Mr. Glücklich und Mrs. Happy sind grade auf der MARLIN im Paradies. Weißer Sandstrand, der schönste in der ganzen Karibik, sage nicht ich, sagt der Reiseführer. Der ist so fein, dass er einem die Füße nicht verbrennt und man stundenlange Spaziergänge am Playa Sirena machen kann. Und so verteilen sich die Touristen an dem langen Strand und meine Mitsegler haben „fast“ den ganzen Strand für sich allein. Zu Mittagszeit ist es allerdings so heiß, dass man schon eine italienische Sonnenanbeterin sein muss, die keinen Funken UV auslässt um ein makelloses Braun auf ihren Körper zu zaubern. CREW 44 verbringt so die Zeit doch lieber unter dem Schutz des Biminis und lässt sich ab und an ins Wasser fallen, liest ein Buch und geniesst die Ruhe.

Ich dagegen bin ja Chef und muss zu den anderen Chefs ins Hafenbüro, wo wiederum andere Chef’s grade im Urlaub sind und die Vertretung des Chef’s in Havanna grade nicht mehr daran erinnern kann, dass man seit Jahren in Cayo Largo die dritte Visa Verlängerung ausstellt. Cuba Life! Ich bleibe erst einmal sitzen. Nein, ich rege mich jetzt nicht auf, ich bleibe ganz ruhig, lächle und bleibe sitzen, bis ich zumindest schon mal meinen Pass mit den notwendigen Briefmarken für 25 CUC für die Verlängerung abgeben kann. Cuba ist und bleibt eben Cuba, so wie der Strand von Cayo Largo eben der schönste Strand mit dem weichsten Strand der Karibik bleibt. So steht es in den Reiseführern und wird in ein paar Jahren auch noch drin stehen wenn die Amis immer noch draussen bleiben. Es gibt keine Mülltüten in den kleinen Supermarkt, es gibt auch kein Dosenbier. Ist grade aus. Ich schaue Katia an, die an der Kasse sitzt. „Kannst Du mir die dritte Visaverlängerung verkaufen Ka tja?“ Katja lächelt, so wie sie immer lächelt, wenn sie meine deutschen Späße nicht versteht.

Der Plan morgen noch hier zu bleiben hat sich also als vorausschauend erwiesen. Ich habe mir meinen Unmut erst einmal von der Seele geschrieben und jetzt gehe ich zu meiner netten CREW 44, lasse mich ein bisschen bemitleiden und stelle mich danach vielleicht ein bisschen in die Küche, schnibbel und bruzzel was und bin wieder Chef. Küchenchef. Dann gibt es einen kalten Küchenwein, es rieht aus einem Topf ganz lecker, repariere den kaputten DCDC Wandler und morgen ist ein neuer Tag.

 

Waterloft bietet mit der LPS-Serie eine flexible Stromversorgung an Bord

Die Firma Waterloft aus Schleswig an der Schlei bietet neuerdings drei mobile Stromversorgunssysteme der Marke Clayton aus Dänemark für Yachten als „All-in-One“-Lösung an. Dabei handelt es sich um tragbare Einheiten, die in ihrem Gehäuse Batterie, Ladegerät und Inverter vereinen. Die Systeme heißen LPS – das steht für “Lithium Power System”.

Jedes System verfügt über eine relativ hohe nutzbare Kapazität, ist leicht, langlebig und schnell geladen. Ebenso problemlos ist die Installation, die dank kodierter Stecker auch von Nicht-Elektrikern ausgeführt werden kann und darf. Das System ist nach dem Anschließen sofort einsatzbereit (Plug&Play).

Mit einem Gewicht von 26 bis 28 kg und zwei seitlichen Tragegriffen kann das handliche System einfach von und an Bord genommen werden. Jedes der drei Geräte ist mit einem 12 V Eingang für die Lichtmaschine, einem 220 V Eingang für den Landstrom, einem 12 V Ausgang für das 12 V Bordnetz, einem 220 V Ausgang zum Bordnetz und einer 60 Ah oder 100 Ah Lithium-Ionen Batterie ausgestattet.

Im Waterloft-Online-Shop und bei Waterloft-Händlern sind drei LPS-Modelle mit folgenden Leistungsmerkmalen erhältlich:

LPS 1212: 60 Ah / 1.200 Watt / 30 A / 26 Kilogramm
LPS 1512: 100 Ah / 1.500 Watt / 30 A / 26 Kilogramm
LPS 2512: 100 Ah / 2.500 Watt / 50 A / 28 Kilogramm

Weitere Informationen:
www.waterloft.de

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Tag der offenen Kajüte

Västbris 27: <p>
	V&auml;stbris 27</p>

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens lädt die Mannschaft der Bootswerft Sebastian Funger am kommenden Samstag, den 21. April zur Betriebsbesichtigung ein

Contadora

Mo., 16.Apr.2018, Las Perlas/Contadora, Tag 1416, 12.486 sm von HH

Contadora – genau meine Insel. Contadora heißt Buchhalterin und die Insel erhielt ihren Namen wegen der zahlreichen Verstecke, die sie für Raubgut von Piraten bot.
Bereits 1513 entdeckten die Spanier die vorgelagerten Inseln im Golf von Panama. Indios tauchten hier erfolgreich nach Perlen. Die Spanier rotteten in kurzen Kämpfen die gesamten Ureinwohner aus und besiedelten die ‚Las Perlas‘ – ‚Die Perlen‘ mit Sklaven, die fortan zum Tauchen nach den Perlen eingesetzt wurden.
Zunehmend diente die Inselgruppe auch Piraten und Freibeutern als Unterschlupf.

Die wohl berühmteste Perle der Welt ‚La Peregrina‘ stammt von hier. Sie war zunächst 15 Hundert Krug in Besitz der spanischen Krone, wurde Königin Maria I von England zur Hochzeit geschenkt und 1969 schließlich von Richard Burton für 37.000 USD ersteigert, der sie Liz Taylor zum Valentinstag schenkte.
Frau Taylor verlor die Perle als sie aus Freude über das Geschenk (wie Gollum am Schicksalsberg) durchs Wohnzimmer tanzte. Während sie noch vorsichtig den Teppich abtastete, kaute bereits einer ihrer Hunde darauf herum. Sie konnte die Perle retten und 2011 für 10,5 Millionen USD verkaufen. Ob der Hund überlebt hat, ist nicht überliefert. Der Sklave, der einst die Perle fand, soll seine Freiheit geschenkt bekommen haben.

Heute ist Contadora das Epizentrum des Tourismus auf den Las Perlas. Hier geht es trotzdem beschaulich zu. Am Wochenende kommen einige Boote aus Panama City. Private große Motoryachten und ein paar Ausflugs-Katamarane.
Sonntags ab 17:00 Uhr kehrt Ruhe ein, zurück bleiben ein paar Hotelgäste und eine Handvoll Segler.

"Überfüllte" Strände am Wochenende, wochentags ist es dann wirklich menschenleer

„Überfüllte“ Strände am Wochenende, wochentags ist es dann wirklich menschenleer

Die gepflegten Apartmenthäuser, Privatvillen und Hotels sehen zum größten Teil unbewohnt aus. Alles ist gut in Schuss, kein Müll liegt herum, nur ein paar Golf Carts knattern um die Insel. Keine 300 Einwohner hat Contadora. Zum Ende der Trockenzeit tragen die Bäume fast kein Laub mehr, eine herbstliche Stimmung herrscht im Inselinneren.
Die zwei Supermärkte haben weniger zu bieten als die kleinen Minimärkte auf den Antillen. Frisches Obst oder Gemüse sind Fehlanzeige. „Am Dienstag gibt es wieder Fleisch“, bekomme ich zu wissen.
Na, noch ist unser Gemüse-Netz halbvoll, der Hungertod noch abgewehrt.

Gediegen Urlaub machen auf Contadora

Gediegen Urlaub machen auf Contadora – nur die Gäste fehlen

Herbststimmung zum Ende der Trockenzeit

Herbststimmung zum Ende der Trockenzeit

Kirche und Schule in einem Gebäude für knapp 300 Einwohner

Kirche und Schule in einem Gebäude für knapp 300 Einwohner

Die Las Perlas unterscheiden sich komplett von den San Blas Inseln auf der karibischen Seite von Panama. Dort sind es nur palmenbewachsene, flache Sandhaufen, hier gibt es Steinküste, die sich mit malerischen Sandbuchten abwechselt. Bis 200 Meter erheben sich die Las Perlas und geben einen schönen Blick auf die nächsten Inseln frei.

Schon der Blick zur nächsten Insel

Schon der Blick zur nächsten Insel

Das Aus für Flakfortet

www.flakfortet.com Aerial PR: <p>
	Die Festungsinsel Flakfortet</p>

Die Festungs-Insel vor Kopenhagen im Sund ist ein beliebter Stop bei Seglern. Nun wird der Hafen wegen irrwitziger Museumsauflagen geschlossen

Der Norden braucht eine Bootsmesse

Die Resonanz aus der Bootsbranche ist ausgesprochen positiv, geradezu euphorisch. Dass der Norden eine Bootsmesse braucht, daran gibt es keine Zweifel, im Gegenteil die Stimmung ist ausgesprochen motivierend und spornt uns als Macher an, das Projekt mit voller Kraft durchzuziehen“, berichtet Torsten Conradi, Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauer Verbandes (DBSV).

Allein 300 Unternehmen hatten dem Verband schon frühzeitig signalisiert, dass sie in Hamburg ausstellen wollen. Nach dem Versand der Ausstellerunterlagen, kamen noch einige dazu: „Der Zuspruch ist enorm“, freut sich auch Dirk Kreidenweiß, der mit seinem Team für das operative Geschäft verantwortlich ist. „Täglich gehen bei uns neue Anmeldungen aus allen Wassersportbereichen ein und wir können jetzt schon zahlreiche Boots- und Ausrüstungsanbieter vermelden. Wir sind happy!“

Ein neues „Wir-Gefühl“ ist in der nördlichen Hemisphäre der Wassersportbranche spürbar. „Wir sehen die Hamburg Boat Show als eine Messe von Bootsfahrern für Bootsfahrer“, ergänzt Torsten Conradi, „dabei wurde eine große Solidarität spürbar und der Wille, in der Hansestadt auch künftig eine interessante und fachlich fundierte Bootsausstellung zu präsentieren. Dieser Neustart wird auch von der Hamburg Messe und Congress GmbH mit großem Engagement unterstützt.“

Die Wassersportmesse von der Branche für die Branche geht von Mittwoch, 17. bis Sonntag, 21. Oktober 2018 auf dem Messegelände in Hamburg vor Anker. Die Veranstaltung hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Freitag bis 20 Uhr. Die Hamburg Boat Show wird ermöglicht durch einen Zusammenschluss starker, kompetenter und erfahrener Partner: Den Deutschen Boots- und Schiffbauer Verband (DBSV), die Messe Friedrichshafen und die Hamburg Messe und Congress. Weitere

Informationen unter http://www.hamburg-boat-show.de/

10 Irrtümer über Yachtversicherungen

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Mit Versicherungen fürs eigene Boot kennt sich kaum ein Segler wirklich aus. Entsprechend macht viel Halbwissen die Runde. Thomas Gibson klärt auf

Alles im Griff: Segelhandschuhe für den Bordalltag

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	Mehr als Schutz f&uuml;r empfindliche H&auml;nde: Mit Segelhandschuhen lassen sich Leinen besser fieren</p>

Welche Handschuhe eignen sich für den Alltag? Was passt zu welcher Tätigkeit? Ist Griffigkeit oder Komfort wichtiger? Antworten im Test, jetzt im PDF-Download

Sportliches Segeln mit neuer Crew

Rund Westend Cuba

Meine Familie ist abgereist. Gar nicht schön. „Papa. Du siehst aus, als wenn Du gleich anfängst zu heulen.“ Maya hat Recht. Mir ist kotzübel vor Trennungsschmerz. Erst Mitte Juni werde ich Nathalie, May und Lena wiedersehen, wenn alles nach Plan läuft. Nach Plan. Was heißt das schon? In Portugal werden wir uns sehen und Portugal 3956 Meilen Luftlinie weit weg. Dazwischen Meer. Viel Meer. Viel Wasser. Viel Wind. Viele Wellen. Ein bisschen schaudert mir schon. Mayalena und Nathalie sind sich sicher das ich das easy auf die Reihe bringe. Sicherer als ich.

Tine, Udo, Mariana, Hanspeter und Andreas sind meine neue CREW 44. Ich fange wieder von vorne an alles zu erklären und jeden nach seinen Fähigkeiten und Neigungen in den bevorstehenden Trip zu integrieren. Nicht grade einfach wenn der Wind aus der falschen Richtung kommt. Ich entscheide am Sonntag loszusegeln um Meilen zu machen. Gut 440 Meilen sind in 12 Tagen zu segeln und zu motoren. Eine Aufgabe für sich. Den Anker heben wir bei 27 Knoten Wind, in der Lagune von Cienfuegos bläst es mit Böen um die 32 Knoten. Der Mast der MARLIN neigt sich auch ohne Segel. „Super Segelwetter!“, grinse ich. Eigentlich ist mir garnicht nach Grinsen. Das Cockpit ist voll mit erwartungsvollen, hochmotivierten Mitseglern, die aber die Bedeutung des Wustes der Leinen nicht klar ist. Hier wo ich den Anfang unserer Törns normalerweise bei Windstille beginne, entwickelt sich grade eine sportliche Segelsituation. Kaum sind wir im Channel kommt der stürmische Wind gegen den auslaufenden Strom, eine steile Welle schlägt uns entgegen. „Na super. Wir brechen jetzt mal ab.“ Der Bug zeigt binnen Sekunden wieder Richtung Nord zurück nach Cien Fuegos. Auf dem AIS sehe ich die WYLDE SWAN, ein 45m holländischer Schul-Zweimaster, draussen in der Bucht. Auf Funk antworten die nicht. Na dann eben mit Nachdruck. Ein DSC Anruf wird sofort beantwortet. „Herrliches Segelwetter. Zwanzig Knoten Wind und 1,5 Meter Welle“, wird meine Frage nach dem dortigen Wetterverhältnissen beantwortet. „Ok. Wir setzen das Großsegel als Stützsegel und machen einen zweiten Versuch.“ Der Skipper eines entgegenkommenden Katamaran winkt wild und gibt das Handzeichen für rollende See. Das Wasser an der Einfahrt ist weiß. Johann heult auf und nach einer Meile gegen die heftigen Wellen, ziehe ich mit meiner neuen Crew die Fock raus, falle ab und die Holländer haben Recht. Wunderschönes Segeln hoch am Wind gegen 27 Knoten scheinbaren Wind. Ich verteile die ersten Skopolamin P laster. Bleibt mal besser im Cockpit sitzen und hakt euch ein. Richtig glücklich schaut noch keiner. Mir ist auch ein bisschen komisch. Eine Stunde hinlegen hilft. Gut das ich gestern nicht noch mal aus war zum Feiern. Lust hätte ich schon gehabt. Die Vernunft hat gesiegt.

ZumSchluß geht meine neue CREW 44 Hand am Rad und macht das gut. Wir ankern im Dunkeln vorm Leuchtturm. „Kannst Du noch die Badeleiter rausholen?“ Meine Meinung zu meinen neuen Segelfreunden steigt sich deutlich. Ich schlafe unruhig. Um Fünf weckt mich das Wetter. Der Wind hat auf N gedreht, frischt auf und mit dem Dämmerlich sehe ich den Norder kommen. Eine schwarze Wand. „Andy. Steh mal auf. Ich glaube wir sollten uns mal vom Acker machen.“ 20 Minuten später bläst es wie Hölle, es regnet Eimer und eine fiese See entwickelt sich. Wir laufen ab auf die Südseite von den Cayos Dios. CREW 44 verselbständigt sich. Es wird eigenständig aufgeklart. Kaum ist der Anker im Wasser, steht das Frühstück auf dem Tisch. Gestern noch gestresst und unter Hochspannung entspanne ich mich schlagartig und schreibe endlich mal wieder einen Blogeintrag. Sicheres Zeichen dafür das eine schöne Zeit beginnt. Ein paar wichtige Sachen sind noch zu machen. Dann geht es auch Richt ung Cayo Largo. Es klart auch schon wieder auf.