Archiv der Kategorie: News & Blogs

Noch ein neues Einhand-Rennen in Dänemark

Impressionen vom Silverrudder 2016: Impressionen vom Silverrudder 2016

Für den Terminkalender der Einhandregatiers: Am 26. Mai führt die Solo-Regatta „One Star Challenge“ 106 Seemeilen um die dänische Insel Møn

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Mitsegler Marcus berichtet über seinen Schnuppertörn.

Lesen, lachen, teilen!

Während ich schon wieder am Herd, mit Fast-Sicht auf die Nordsee, stehe, es draußen stürmt, kommt über FB, die Nachricht, dass Schnuppertörnmitsegler Marcus, seinen Erfahrungsbericht mit mir und unserer MARLIN fertig gestellt hat. Klar lasse ich ich sofort alles stehen und liegen, nehme mir mein MacBook und lese was da so im Internet steht.

LOL. Liest Du hier.

Was ich in Holland mache? Willst Du es wirklich wissen? Ich installiere Kurzwelle, PACTOR, Victron und Balmar auf der SY XYZ. Weiß gar nicht ob der Eigner das will, dass ich darüber schreibe. Werde ihn erst einmal fragen.

Am 2.3. geht es wieder los. Geheimtipp: Es ist noch ein Platz neben Elfe Loidold, Nicole und Ritter Frank frei. Spezieller Wunsch der dreien war den Törn etwas auszuweiten. Deshalb geht es diesmal über vier Tage. WOW!


Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 2.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg.
Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

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Eingefroren – zehn Monate im arktischen Eis

Überwinterung in der Arktis: Überwinterung in der Arktis

Der Wissenschaftler Peter Gallinelli und sein 14-jähriger Sohn auf dem Abenteuertrip ihres Lebens – eine Überwinterung an Grönlands Nordküste

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Rollo Gebhards „Solveig IV“ beim YACHT-Bluewater 2017

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Das neue Bluewater-Programm ist da! Unter anderem wird im Juni in Warnemünde die HR 42 zu sehen sein, mit der der 2013 verstorbene Gebhard die Welt umsegelt hat

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Karibik-Regatta: High-Speed Duell der 70 Fuß Trimarane – Ein Foil reicht “Maserati” nicht

MOD 70

Starkes Video. Der Zweikampf der beiden MOD 70 Trimarane „Maserati“ und „Phaedo3“ beim RORC Caribbean 600 Race ist bestens dokumentiert. Sie rasen Bord an Bord mit über 30 Knoten. Weiterlesen

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Vendée Globe: Mathe-Lehrer Rich Wilson (66) um die Welt – 750.000 Schüler erreicht

Rich Wilson

Der Amerikaner Rich Wilson hat mit 66 Jahren seine zweite Vendée Globe beendet und betont, wie hart es diesmal war. Was ihn zum Weinen gebracht hat. Weiterlesen

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Karten zu gewinnen für International Ocean Film Tour 2017

The Weekend Sailor: <p>
	Highlight der Ocean Film Tour: Die Whitbread-Dokumentation &quot;The Weekend Sailor&quot;</p>

Am 20. März startet die vierte Folge des Kino-Spektakels – mit einer preisgekrönten Dokumentation des ersten Whitbread Round the World Race. Jetzt mitmachen!

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Der um den Tiger segelt

Guido Dwersteg und sein Rund-Skandinavien-Törn

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Die große Comfortina ist fertig

Comfortina 46: <p>
	Erster Kontakt mit dem nassen Element. Gestern Dienstag wurde die Comfortina 46 in Schleswig eingewassert&nbsp;</p>

Aufregung in Schleswig: Bei Comfort Yachts ist dieser Tage das brandneue Flaggschiff eingetroffen. Im März wird die Yacht auf der Hausmesse zu sehen sein

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Nicht alles im Lot

Echolote-Uebersicht: Gut ablesbare Ziffern, aber nicht bei allen Ger&auml;ten kann man den Messungen vertrauen

Die Tiefe zeigen alle. Doch bei wenig Wasser unterm Kiel kommen viele Echolote an ihre Grenzen. 14 Einzel- und Systemgeräte im Test. Der Bericht im PDF-Download

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Vögelgeschichten

Nein, ich muss euch leider enttäuschen. Es bleibt in dieser Geschichte anständig. Geradezu langweilig, denn heute will ich quasi eine private Tierdoku erzählen. Ich bin zwar nicht plötzlich Ornithologe geworden, doch das Segeln findet ja immer nah am Puls der Natur statt.. Man ist den ganzen Tag an der frischen Luft, Wind und Wetter ausgesetzt, man beobachtet den Himmel viel aufmerksamer als in der Stadt und so mancher hat das Fernglas sofort minutenlang im Anschlag wenn sich nur einmal kurz die Flosse eines Schweinswals gezeigt hat. Und da spielen natürlich auch die Seevögel ihre Rollen. Jeder seine ganz eigene und trotzdem gehören sie für mich alle zum Segeln dazu.
Der erste Vogel mag allerdings gleich überraschen, denn es ist die Graugrans. Zwar kein klassischer Seevogel und doch hat mich ihr Geschnatter überhaupt erst zu dieser Geschichte inspiriert. Vor einigen Tagen nämlich stand ich mit dem Morgenkaffee am Fenster und hörte das erste Mal in diesem Jahr die gefiederten Kollegen auf ihrem Heimweg in den Norden. Und das heißt traditionell: Der Frühling kommt, die Segelsaison geht los. Obwohl ich in meinen Teenagerjahren so gar nix mit Natur am Hut hatte, hat es sich nämlich so ergeben, dass ich die Segelsaison zufälligerweise immer genau dann beendet habe, wenn die Gänse Richtung Süden gezogen sind. Zwar ungeplant, aber offenbar stimmt meine persönliche Komfortzone sich in unserem Breiten freiwillig draußen zu bewegen ziemlich genau mit der der Gänse überein und so kam es, dass immer wenn ich die letzte Nacht im Jahr an Bord auf dem Weg ins Winterlager, meistens so Ende Oktober  an der Gieselauschleuse im NOK, verbracht habe, die schnatternden Gänse mich dort an unserem gemeinsamen Rastplatz schon erwartet haben. Die Gänse sind für mich untrennbar mit dem Liegeplatz dort verbunden. Mal wieder so ein Moment, der mir zeigt wie zeitlos das Segeln ist. Segelsaison nach Kalender ist schön und gut, aber die besten Zeichen, ob man sich Ende Oktober oder Anfang März schon wohl auf dem Wasser fühlen könnte, sind immer noch die natürlichen. In diesem Fall die Gänse.
Wenn die Vögel dann wieder Richtung Norden ziehen, so etwa um diese Jahreszeit, kriegt dann auch der kleine Max meist schon Hummeln im Hintern. Die ersten zweistelligen Temperaturen rücken in Reichweite, es kann wieder losgehen.

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Ein echter Klassiker sind natürlich die Möwen. Ich bin an der Küste aufgewachsen, aber für Studium und Arbeit zog es mich dann nach Hamburg. Und schon dort verstummt das Geschrei der Möwen ganz schnell wenn man sich nur wenige hundert Meter von Alster und Elbe entfernt. Umso mehr freut es mich dann wenn ich am Wochenende zum Boot fahre und die Möwen schreien wieder um mich herum. Dann weiß ich, es ist Wochenende, ich hab Zeit und hier gehör ich hin.
Den Blauwasserseglern geht es genau andersrum. Zu den ersten Zeichen einer nahenden Küste gehörten schon immer die Möwen und so sind sie oft der erste Bote eines sicheren Hafens und einer heißen Dusche.
Selbst wenn die Möwen einem manchmal das Eis oder die Pommes am Hafen klauen, alles in allem ein absoluter Wohlfühlvogel.

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Auf See zu sein schafft ja bekanntlich immer neue Perspektiven, und so erging es mir auch bereits mehrfach mit kleinen Spatzen und anderen Seevögeln. Zum Beispiel war ich vor einigen Jahren zwischen Helgoland und Cuxhaven unterwegs. Etwa 35sm nichts als Wasser. So manchem kleinem Piepmatz geht da die Puste aus. Und so ging es auch diesem hier. Völlig entkräftet landete er im Cockpit, nahm ein paar Schlucke vom angebotenen Wasser und machte es sich für einige Stunden im Schwalbennest gemütlich. Als Cuxhaven schließlich in Sicht kam, flog er dann Richtung Land davon als wäre nie etwas gewesen. Für viele Segler kein unbekanntes Erlebnis und doch finde ich es jedes Mal wieder besonders. An Land sind Singvögel meist unglaublich scheu wenn man sich ihnen auf einige Meter nähert, doch auf dem Meer halten wie durch irgendeine Naturkraft alle Lebewesen unausgesprochen zusammen und jede Scheu geht flöten wenn es denn nötig ist um nicht übermüdet ins Wasser zu plumpsen.

Last but not least möchte ich euch noch vom Austernfischer erzählen. Und zwar von einem, der zunächst nicht unbedingt zusammenhalten wollte. Als Wattvogel hört man sein schrilles Gekreische vorwiegend an der Nordsee, dort wo ich herkomme. Und so steht dieser Vogel für mich immer für Heimat, und Meer. Auf meinen Reisen an der deutschen Nordseeküste entlang hatte ich am Watt stehend und Richtung Horizont durch die Matschwüsten schauend mehr als einmal das Vergnügen, dass die Szenerien von einigen Austernfischern begleitet wurde und ich sofort wusste: „Hier gehör ich hin!“
Allerdings können diese Gesellen auch durchaus aggressiv werden. Auf der Hallig Oland im nordfrisieschen Wattenmeer hatte ich letztes Jahr das Glück, im winzigen Watthafen komplett allein zu sein. Allein mit einem Austernfischer, den die Inselbewohner schon lange davor „Zorro“ getauft hatten. Und der Hafen war zu klein für uns beide. (An dieser Stelle müsst ihr euch im Hintergrund „Spiel mir das Lied vom Tod vorstellen“) Damit ich ungestört im Cockpit sitzen konnte mussten erstmal einige Fronten geklärt werden, denn Zorro versuchte pausenlos Sturzkampfangriffe auf mich und nur der Baum und die Dirk über mir verhinderten wohl ernsthafte Verletzungen. Eine kleine Schale mit Brotkrümeln,in einem ruhigen Moment auf den Kai gestellt, machten mir Zorro und seine Familie am Ende dann doch noch zum Freund, und ich konnte meiner Austernfischernliebe weiter treu bleiben.

 

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So, ich hoffe, dass euch dieser kleine ungewohnte Einblick gefallen hat. Ich werd jetzt fürs Wochenende Pinsel und Farbe kaufen gehen. Ich muss dringend in die Halle zu Nonsuch, die Gänse rufen schon, es geht endlich bald wieder los! ;-)

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America’s Cup: Neuseeländische Fahrrad-Grinder – James Spithill ist nicht überzeugt

Oracle-Team-USA-Skipper James Spithill ist nicht von den Kiwi-Radfahrern überzeugt. Aber die Herausforderer lassen durchblicken, dass viel mehr hinter den Bein-Grindern steckt als ein PR-Gag.
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