Archiv der Kategorie: News & Blogs

Selbst konstruiert, selbst gebaut

BesBoot Sekt oder Selters 55er Ausgleicher Jolli Selbstbau Segeln Elbe 2015 ALi_097: "Sekt oder Selters" in Fahrt. Ein Cockpit zum Arbeiten und Liegen: Keine Ducht stört die breite Plicht mit den vielen Leinen

Gabriele und Jan Goral haben sich einen Traum erfüllt: einen 55er-Jollenkreuzer selber gebaut. Das Bootsporträt im PDF-Download

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Wir haben Cuba verlassen

Kurs Bimini liegt an

“Ich bin dann mal weg. An diesem Wochenende nehme ich mir mal frei von der MARLIN, meinem Job als Skipper. Meine Crew versteht das, nach einer Erklärung. Denn ihr Urlaub ist mein Job und da brauche ich auch mal eine Pause. Sonst werde ich grantig. Ich telefoniere über Face Book mit Nathalie und den Kids, lasse mich durch Havanna treiben. Auch vom Logbook habe ich mal ein, zwei Tage Abstand genommen. Hat gut getan. Gestern dann ein Besuch im Hospital wegen meiner Schulter. Fragst Du zehn Ärzte, bekommst Du zehn Meinungen. Wie beim Segeln. Ich bin soweit schmerzfrei, also kann es losgehen. Horta ist mein persönliches Ziel. Horta zum 1. July. Dann eine Marina für die MARLIN und ein Flugzeug für mich nach Hamburg. So langsam wir die Sehnsucht nach meiner Familie und dem deutschen Sommer immer größer.

Wir haben ausklariert und laufen Nord. Auf der Suche nach dem Golf Strom. Erst einmal müssen wir nach Freeport. Dort steigt Nadja am kommenden Sonntag aus und bei Fedex liegen hoffentlich Ersatzteile für unseren Wassermacher, der im Moment wegen undichten Endstopfen nur auf einer Membrane läuft. Einklarieren ist auf Bimini Islands geplant. Egal wie lange wir dort sind. Eine Nacht oder zehn Tage, müssen wir ein dreimonatiges Cruising Permit erwerben für 300 USD. Happig? Was?

 


Mitsegeln auf der MARLIN. Buche jetzt Deinen Trip mit der MARLIN. Bahamas und Bermuda. Nord-Atlantiküberquerung 2016 von den Bahamas über Bermudas zu den Azoren! Du bist dabei. Ein Platz ist noch frei. www.marlin-expeditions.com

 

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Knarrblog: Drachen Bjazzo-Preis auf der Alster – Hauen und Stechen an der Linie

Drachen Mastbruch

Eigentlich fängt das Wochenende auf der Alster nicht besonders gut an. Frühstart und Crash vermiesen den Auftakt. Aber dann läuft es doch noch. Beim Stegnachbarn sieht es anders aus. Weiterlesen

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Auf zu neuen Ufern – Der deutsche Götakanal

Am Ende des letzten Jahres habe ich die Ostsee fast komplett in einem Törn gesehen. Natürlich gäbe es noch unzählige Ecken und Häfen zu entdecken; ein ganzes Seglerleben reicht nicht aus um die Ostsee komplett zu kennen, so hört man oft. Und doch habe ich irgendwie den Drang in der nächsten Saison etwas ganz anderes zu entdecken. Und so wandern die Blicke im Winter oft über Karten der nordeuropäischen Küsten. Wo könnte es nur hingehen? Holland? Zu voll. England? Vielleicht ein wenig für die kleine Nonsuch, und so viel Zeit  werde ich dieses Jahr nicht haben. Also am Ende doch wieder den großen Urlaub in der Ostsee verbringen? Doch einige Grübelrunden später stand das Hauptziel für die nächste Saison fest. Und es liegt nicht einmal 100km Luftlinie von Kappeln entfernt. Sogar näher als mein Arbeitsplatz in Hamburg. Und doch ist es mir auf dem Wasser völlig neu…

Als Kind hatte ich das Glück fast jedes Jahr Urlaub auf den nordfriesischen Inseln machen zu können. Für mich als Nordseekind gehören die endlosen Sandstrände, die breiten Dünengürtel und Sandbänke mit Seehunden zu den schönsten Küstenformen die ich mir vorstellen kann. Und die sind and er Ostsee nunmal ziemlich selten. Tausende Deutsche würden nie woanders urlauben als auf Sylt, Amrum, oder Föhr. Und doch gibt es dort kaum Wassertourismus. Wenn sich die Ostseesegler mal in die Nordsee verirren, dann sind es meist die ostfriesischen Inseln oder die Elbe, Klar, die Nordfriesischen sollen ein anspruchsvolles und wenig erschlossenes Revier sein, schwierig zu navigieren und immer im Einklang mit den Gezeiten zu befahren,  doch wiegt es das durch die schon mit der von Land aus traumhaften Landschaft auf. Und speziell auf Sylt müsste es doch den einen oder anderen erfahrenen Hamburger Segler im Urlaub geben der sich schon mal dasselbe gedacht hat. Hüstel Hüstel… Und jetzt werde ich jedenfalls mal schauen was da so dran ist, und ob es sich lohnt diesen Landstrich mit dem Schiff außen vor zu lassen. Es geht zu den nordfriesischen Inseln!

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Schon im Mai geht es los. Der erste Tag der Reise ist kaum eine große Erwähnung wert. Es geht von Kappeln nach Kiel und in den Nord-Ostsee-Kanal. Das spannendste am Tag war noch die Flotte an Schiffen die vom Hamburger Hafengeburtstag am letzten Wochenende auf dem Weg zurück die Ostsee waren. Gorch Fock, Shtandart, und allerlei graues Kleingetier kamen mir entgegen. Während ich noch auf die Schleuse wartete kamen die deutschen Schnellboote aus der Schleuse gepest. Diese haben die komische Angewohnheit immer wenn ich sie treffe die Stereoanlage voll aufgerissen zu haben. Der Kapitän muss echt locker drauf sein. Das letzte Mal hatte ich das Vergnügen als ich die Elbe, ebenfalls auf dem Rückweg vom Hafengeburtstag hinabgedümpelt bin, und auf einmal Musik hörte. Noch während ich schaute ob ich vielleicht das Radio angelassen hatte, wurde ich von einem Schnellboot überholt. 3 Mann auf dem Außenfahrstand mit Sonnenbrille und es lief „Highway to the Danger Zone“ in fahrwasserausfülender Lautstärke. Tom Cruise lässt grüßen….

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Abends machte ich dann vor der Gieselauschleuse fest. Wie so oft auf den Kanaltouren ins Winterlager. Doch bisher war hier immer Endstation. Doch am folgenden Tag ging ich dann das erste Mal zum Schleusenmeister in seine Dienststube – „Eintritt nur in dienstlichen und Schifffahrtsangelegenheiten gestattet“. Statt die schnelle Route über die Elbemündung wähle ich den landschaftlichen reizvolleren Weg über die Eider. Nach nur einem Tag „Anreise“ bin ich also in völlig neuen Gewässern unterwegs. Das hätte ich letztes Jahr ja auch einfacher haben können!; )

Die Kenner werden es schon bemerkt haben. Zur Zeit ist die Gieselauschleuse leider für die Schifffahrt gesperrt. Dieser Törn fand bereits im Mai 2015 statt. Hoffen wir mal, dass sie bald wieder funktioniert, damit vielen das folgende traumhafte Revier ohne den Umweg über die Elbe ermöglicht wird. An der Einsatzbereitschaft des Personals vor Ort mangelt es sicher nicht. 


Doch entgegen seinem Türschild entpuppte sich der Geselle als außerordentlich hilfsbereiter und lustiger Zeitgenosse. Ein Eindruck der sich in den nächsten Tagen häufen sollte… Und kurze Zeit später öffnete sich die Brücke und das Schleusentor – die ich sonst immer als unbewegliche Kulissen wahrgenommen habe – und ich war auf der Eider. Gefühlt sofort ein anderes Revier als vorher.

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Die Eider ist ein verträumte Flusslauf und windet sich von hier in zahllosen Schleifen bis zur Nordsee. Wegen ihrer  Beschaulichkeit wird sie auch oft als deutscher Göta Kanal bezeichnet. Ein Eindruck den ich in teilen wohl bestätigen kann. Nach einer weiteren unspektakulären Schleuse einige Kilometer weiter befinde mich in einer ausgewiesenen Binnenlandschaft. Immer wieder geht es durch kleine Dörfer und Siedlungen, am Ufer befinden sich Bäume die bis ins Wasser ragen und am Ufer stehen Schafe. Genau wie vor einem Jahr hat auch diese verträumte Binnenlandschaft trotz der Motorstunden sofort eine beruhigende Wirkung auf mich. Man ist hier sofort in einer komplett anderen Welt; hier drehen die Uhren langsamer. Was man auch daran merkt, dass ich den ganzen Tag über nur in vereinzelten Dörfern mal kurz Handyempfang habe. Und noch eine Tatsache ist hier ganz ähnlich wie im Göta Kanal. Hier gibt es, abgesehen von einigen Ausflugsdampfern, keine Berufsschifffahrt mehr. Das hat den schönen Nebeneffekt, dass die Sportschifffahrt hier Priorität 1 ist. Schleusen, Brücken, alles geht nach Anforderung sofort für mich auf. Doch selbst in unserer Größe sind hier nicht viele Boote unterwegs. Ich könnte mir gut vorstellen in der Hochsaison noch mal einige Tage hier zu verbringen um dem Trubel anderswo an Nord- und Ostsee auszuweichen. Könnte man hier besser segeln, wäre ich bestimmt länger hier geblieben, aber die Natur gleicht auch dieses kleine Manko alle mal aus.

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Später mach ich eine kleine Mittagspause in einem der vorbeigleitenden Dörfer namens Süderstapel. Obwohl der Hafen weit im Binnenland liegt, gibt es hier einen kleinen Hafen voll mit stattlichen Yachten und sogar eine kleine Werft. Soweit zum maritimen. Was mich im Ort selbst erwartet überrascht mich aber noch viel mehr. Süderstapel ist verschlafen, hübsch, und mutet fast dänisch an. Klar, war ja auch alles lange Zeit dänisches Gebier hier… Statt einem gesichtslosen Dorf auf dem platten Land erwartet mich an diesem von allen Bundesstraßen und Autobahnen umgangenen Ort ein wahres Kleinod. Lange Zeit wandere ich ziellos umher, an kleinen Katen und liebevoll gepflegten Gärten bevor es mich weiterzieht. Eigentlich hätte ich hier auch gut übernachten können, doch wegen Crewverstärkung zieht es mich noch einen Hafen weiter auf die andere Uferseite nach Nordfeld.

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Mit jedem Meter wird die Landschaft nordseeähnlicher. Schon seit geraumer Zeit säumen kleine Sommerdeiche das Ufer. Bis zur Errichtung der Schleuse Nordfeld 1936 war dieses Gebiet, welches heute die tidefreie Binneneider bildet, nämlich von den Gezeiten durchspült. Nun wird das Fahrwasser auch noch mit den nordseetypischen Pricken markiert. Bald darauf mache ich an einem kleinen Steg fest an dem schon einige Boote liegen. Hafenmeister gibt es hier keinen. Der Hafen gehört einem kleinen Wassersportverein. Ein zufällig vorbeischauendes Mitglied kassiert von mir ganze 8€ und schließt die Duschen für mich auf. Hier gehen die Uhren noch anders als an den großen touristischen Zentren der Ostseeküste. Auch wieder ein Eindruck der sich in den nächsten Wochen noch positiv verstärken sollte.

Schon hier, direkt an der Schleuse zu den Gezeiten riecht es nach Nordsee. Die salzige Luft lässt mich mich sofort wie Zuhause fühlen. Bisher war die Nordsee meist recht biestig zu mir, doch nun freue ich mich auf das spannende neue Revier vor mir. Morgen geht es erst richtig los.

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Bootsausstellung auf dem Wasser

Hanseboot Ancora Boatshow: <p>
	Viele Boote, darunter auch Neuheiten sind an diesem Wochenende in Neustadt zu sehen</p>

Deutschlands größte In-Water-Messe findet am Wochenende statt. Die Yachten können nicht nur besichtigt, sondern auch gesegelt werden

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Flying Dutchman WM: 114 FDs am Steinhuder Meer – Kiwis und Aussies am Wilhelmstein

FD-Worlds Steinhude

Die erste Weltmeisterschaft der Flying-Dutchman-Klasse auf dem Steinhuder Meer ist gestartet. Bis zum 28. Mai nehmen 114 Boote aus 15 Nationen teil. Ein Quereinsteiger gewinnt das erste Rennen. Weiterlesen

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THE TRANSAT: Renken in New York – erste Deutsche, die Einhand-Transat-Regatta beendet

Anna-Maria Renken, The Transat, Ziel

Anna-Maria Renken brauchte auf ihrer Class40 „Nivea“ 21:13 Tage für 3.995 Seemeilen. Sie bolzte durch fünf Tiefs gen Westen. Das Großsegel riss, die Seglerin hatte teils starke Schmerzen im Bein. Weiterlesen

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Rio Olympia: Überfall auf Katamaran-Olympiasieger – Kugel trifft Clubhaus

Fernando Echavarri

Die Nacra17 Weltcup-Sieger Echavarri/Pachecco sind in Rio auf dem Weg zum Frühstück ausgeraubt worden. Außerdem sorgt ein weiterer Vorfall für große Beunruhigung unter den Olympia-Seglern. Weiterlesen

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Renken als einzige Frau im Ziel

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Als sechste von sieben Class 40s erreichte die Deutsche Anna Maria Renken am frühen Morgen New York. Es war ihre erste Einhand-Regatta

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„Maverick too“: Sturmklar ins Nichts

Maverick too: Maverick too

Eine Wetter-Mail versetzt Johannes und Cati Erdmann in Alarmzustand: bis zu 50 Knoten – und noch 1100 Seemeilen bis zu den Azoren

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Segler unter sich …

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Gleich mit zwei Schwertern

Winner 8 – D: Winner 8 &ndash; D

Winner Yachts in Holland baut erstmals ein Boot mit variablen Tiefgängen als Option. Die Winner 8 – D hat keinen Kiel, dafür Innenballast

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