Archiv der Kategorie: News & Blogs

Rio-Rückblick: Vielfach gesperrtes Video online – Die Zustände am Zuckerhut

Die Wasserverschmutzung in Rio war ein bestimmendes Thema vor den Olympischen Spielen 2016. Ein krasses Musik-Video treibt die Vorwürfe auf die Spitze. Weiterlesen

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Morgen startet größte Silverrudder-Challenge aller Zeiten

Silverrudder Start

Nicht nur wegen des Melderekords wird die Soloregatta eine Herausforderung – auch sehr leichter Wind wird die Teilnehmer auf eine harte Probe stellen

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FSR und ADAC verstärken Kooperation

Gegenseitige Unterstützung bei Öffentlichkeitsarbeit und Beratung vereinbart

Zwei Männer – ein Ziel: Dr. Steffen Häbich, Verantwortlicher für die Wassersportaktivitäten des ADAC (links), und FSR-Vorsitzender Michael Dibowski setzen sich für Sicherheit im Wassersport ein.

Zwei Männer – ein Ziel: Dr. Steffen Häbich, Verantwortlicher für die Wassersportaktivitäten des ADAC (links), und FSR-Vorsitzender Michael Dibowski setzen sich für Sicherheit im Wassersport ein.

Gemeinsam ist man stärker. Der Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) und die ADAC Sportschifffahrt wollen künftig enger zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis der Mitgliederversammlung des FSR. Der ADAC möchte verstärkt auf die Expertise der Fachleute aus dem FSR und seiner Mitgliedsunternehmen zurückgreifen, der FSR freut sich darüber, die rund zwei Millionen wassersportaffinen ADAC-Mitglieder besser erreichen zu können.

Es ist geplant, Synergien auf mehrere Arten zu nutzen. Info-Materialien rund um das Thema „Sicherheit auf dem Wasser“ könnte beispielsweise gemeinsam erarbeitet beziehungsweise herausgebracht werden – man muss das Rad nicht zwei Mal erfinden und könnte Kosten minimieren. Bei Anfragen von Wassersportler beim ADAC zu Rettungsmitteln, die sehr spezieller Natur sind, werden FSR-Experten unterstützen. Auch für Veranstaltungen wird der ADAC bei Bedarf auf Material und Knowhow von FSR-Mitgliedern zurückgreifen.

FSR-Vorsitzender Michael Dibowski: „Der FSR ist offen für alle Partnerschaften, wenn sie die Sicherheit auf See fördern. So unterstützen FSR-Mitgliedsunternehmen seit Jahren Wasserschutzpolizeien mehrerer Bundesländer mit Anschauungsmaterial für Veranstaltungen und die Skippers Sicherheitstipps.“

Weitere Ergebnisse der Mitgliederversammlung: Es wurde beschlossen, auch im kommenden Jahr auf der Messe boot Düsseldorf präsent zu sein. Fachleute des FSR werden vom 20. bis 28. Januar in Halle 12 mit Informationen parat stehen.

Im FSR haben sich 15 führende deutsche Unternehmen – Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln – zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser erteilt der FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, 50829 Köln, Telefon: 0221/595710 sowie unter www.fsr.de.com

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Vegvisir Race 2018 mit neuem Modus und Termin

Vegvisir Race: Am 23. August 2018 geht es wieder los

Nicht mehr zur Mittsommernacht, sondern zum Sommerende wird kommendes Jahr die Langstreckenregatta von Nykøbing Falster stattfinden – Meldestart Mitte Oktober

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Helga Cup: Deutsche Kielboot-Regatta nur für Frauen – Schon 17 Teams gemeldet

Helga Cup

Der NRV initiiert einen seglerischen Wettkampf nur für Frauen. Ein solches Format ist bisher nur aus den USA bekannt. Der Zuspruch aus der Segelszene ist groß. Weiterlesen

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Diese Tipps helfen, wenn der Außenborder streikt

Zweitakter betanken

Ärger mit dem Außenborder kostet reichlich Nerven. Dabei sind einige Pannen leicht und ohne Fremdhilfe zu beheben – vorausgesetzt, man kennt die „Problemzonen“

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Dufour Grand Large 520: modellgepflegt ins nächste Jahr

Erste Fotos der neuen Dufour Grand Large 520 aus Cannes

Der Name ist neu, der Rumpf nicht. Dafür hat sich unter Deck einiges getan. Wie Dufour gegen die Konkurrenz von Beneteau und Jeanneau bestehen will

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Grip und Meet & Greet

Trauminsel Grip

Puh, heute bin ich aber im Eimer. Die letzte Nacht habe ich irgendwie so gut wie gar nicht geschlafen. Wie ein Derwisch habe ich mich in der Koje hin und her geworfen ohne richtig zur Ruhe zu kommen. Wenn ich dann doch mal gepennt habe, träume ich das wirrste Zeug zusammen und heute morgen fühle ich mich in der Folge wie zerschlagen. Es hilft aber nix, denn ich will weiter. Zumindest mal ein paar Meilen Richtung Bud. Am Dienstag war ich nach einem Tag mehr oder weniger Zwangspause aus Sula ausgelaufen und konnte bei schönem Wind die 45 Seemeilen bis zur kleinen Insel Grip schnell ins Kielwasser bringen. Grip selbst kündigt sich bereits weithin sichtbar mit einem alten Leuchtfeuer an. Dahinter der erneut kleine, karge Felsen mit einer Schar kleiner bunter Holzhäuser. Die Zufahrt zu dem südlichen Minihafen ist sehr eng und zu allem befindet sich mehr oder weniger direkt darin ein riesiger Felsen, an dem die Wellen brechen. Was aber viel unangenehmer ist, ist die Tatsache, dass meine Karten keine wirklich detailierten Infos zur Tiefe des Hafens bieten. Der Tiefenbereich wird mit 0,5 bis 5 Meter angegeben, was viel Raum für Spekulationen lässt. Aber immerhin wird der Hafen auch als für Yachten zugänglich ausgewiesen und so fasse ich mir ein Herz und fahre mutig hinein. Immer ein Auge auf dem Tiefenmesser taste ich mich ganz langsam in das enge Becken. Aber nicht zu langsam, denn es bläst hier sehr böig und ich will manövrierfähig bleiben. Den ersten Steg den ich sehe, lasse ich Backbord liegen. Denn darauf liegen allerlei Fischer-Utensilien. Das scheint mir nicht der richtige Anleger für Gäste zu sein. Also weiter hinein. Es wird enger und enger. Dann sehe ich einen weiteren kleinen Ponton, an den Carpe gerade so passen sollte. Der kleine Steg schwimmt ganz am Ende des Hafenbeckens direkt an einer groben Felskante. Ich hoffe mal das es da tief genug ist. Am Ende sind es knapp 3m Tiefe und damit ausreichend. Der Anleger selbst ist dann nicht so souverän, denn vor lauter Aufregung habe ich die Fender nicht runtergehängt. Vielmehr liegen sie noch an Deck und warten auf ihren Einsatz. In Lee vom Steg stoppe ich auf, springe bei minimaler Restfahrt auf den Ponton und stoppe Carpe mit der Leine auf der Mittelklampe. Möglichst zeitgleich versuche ich zumindest einen Fender unter der Reling hindurchzuziehen. Dann ist es geschafft. Carpe liegt sicher und ich staune. Die Insel ist mal wieder ein echtes Paradies. Quasi wie im Bilderbuch kommt man sich hier vor. Der Naturhafen um den herum das kleine Dorf erbaut wurde, wirkt fast wie eine Filmkulisse. Der anschließende kurze Rundgang führt mich durch enge Gassen (Straßen gibts keine) und vorbei an so allerlei liebevoll gepflegten Häusern. Nur wo sind die Bewohner ? Egal wo ich auch hin- oder hineinschaue, kein Mensch ist zu sehen. Alles ist abgeschlossen und verrammelt. „Ist das hier vielleicht eine Leprastation ?“, witzele ich kurz mit mir selbst. Aber auch abends bestätigt sich mein Eindruck, dass ich hier alleine bin. Alle Häuser sind dunkel und nirgendwo leuchtet auch nur eine Lampe. Sehr komisch das ganze, gerade weil im Hafen allerlei Fischerei-Gedöns herumsteht und auch ein Kutter angebunden ist. Darauf flattert sogar ein Offshoreanzug im Wind. Nun denn .. mir solls wurscht sein. Ich krieche früh in die Koje. Was folgt ist eine unruhige Nacht.

Heute gings dann für gute 30 Meilen nach Bud. Ein reiner Stopp-Over Hafen der jetzt nicht sooo viel zu bieten hat. Ein Fischer spendiert mir einen frisch gefangenen und bereits gekochten Krebs den ich an Ort und stelle verspeise. Dann der übliche Boots-Kram, Einkauf und jetzt noch schnell was für den Blog. Ich hoffe morgen bin ich fitter und besser drauf. Bin echt gerade etwas groggy. Will dann morgen wenns geht nach Alesund und dort vielleicht nochmal nen Tag Pause machen. Das Stück bis dorthin sind gute 30 Meilen, die ich mangels Wind morgen wohl unter Maschine abreiten werde. Mir solls recht sein. Ich bin die letzten Tage doch einige Meilen gut gesegelt und eine ruhige Motoretappe durch das Innenfahrwasser kommt mir vielleicht mal gar nicht so ungelegen. Was bleibt ist die Erkenntnis, das ich doch nicht der letzte Mensch auf Erden bin. Nach den einsamen Inseltagen weit draußen vor der Küste habe ich heute doch wieder einige Menschen getroffen und sogar mit ihnen gesprochen :-). Also dann …

Meet & Greet
Was das Meet und Greet in Burgtiefe/Fehmarn angeht, so habe ich mich jetzt auf Samstag, den 21. Oktober festgelegt. Das bietet mir noch etwas Luft nach hinten und ich muss nicht allzu sehr auf die Tube drücken. Vielleicht kann ich dann auch noch nen Stopp in Kopenhagen einschieben wenns passt. Leider hat sich der Cheffe vom Sailors Inn noch nicht bei mir gemeldet und bestätigt, dass wir das ganze dort machen können. Aber irgendwo kommen wir schon unter, denn Alternativen gibt’s auf Fehmarn ja genug. Ich halte euch insoweit auf dem Laufenden. Also .. den 21. schon mal dick im Kalender anstreichen. Ich freue mich auf euch !! Ahoi !

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Eine für alle: Weltmeisterschaft 2018 für ORC und IRC

ORC: <p>
	Neuer Schwung auch f&uuml;r die ORC-Flotte durch die gemeinsame WM 2018?</p>

Und es geht doch! Die zwei größten Seesegelflotten versammeln sich zur gemeinsamen WM 2018. Ein kombiniertes Punktsystem soll das Joint Venture möglich machen

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Jugendsegeln: Es muss nicht immer der Opti sein – 11-jähriger Franzose segelt Moth

Moth

Thomas Proust (11) foilt schon seit einem Jahr mit der Moth. Er zeigt, dass die neue aufregende Form des Segelns auch schon von den Jüngsten beherrscht werden kann. Weiterlesen

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56. Interboot: Von fliegenden Brettern und Planken, die die Welt bedeuten

Friedrichshafen – Abheben und Ausbilden: Die internationale Wassersport-Ausstellung zeigt Trends – wie den des Wake-Foilings und rückt mit der Initiative „Dein Job – Dein Moment“ Ausbildung und Nachwuchsförderung in der Wassersportbranche in den Fokus. „Die Interboot als eine der größten Wassersportveranstaltungen in Europa präsentiert sich auch 2017 bestens und läutet mit der Kombination aus Produktschau, Shows und Testmöglichkeiten die neue Wassersport-Saison ein“, erklärt Messechef Klaus Wellmann. 461 Aussteller aus 21 Nationen zelebrieren von 23. September bis 1. Oktober in acht Messehallen die ganze Bandbreite des Wassersports. Action und Boote hautnah, versprechen der Messe-See und der Interboot Hafen mit 100 Test- und Ausstellungsbooten direkt am Bodenseeufer.

Ob Segel- oder Motorboot, Kanu, Kajak oder Zubehör für den nächsten Törn: Die internationale Wassersport-Ausstellung untermauert ihren Status als Neuheitenschau der Branche. „Für die diesjährige Interboot sind 97 Premieren gemeldet“, betont Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Neu sind 2017 die Hovercraft Show und die Ringo Rides auf dem Messe-See sowie der Mizu-Cup auf dem Bodensee für den motorisierten Wassersport-Nachwuchs. Premiere feiert auch die Berufsorientierungsinitiative „Dein Job – Dein Moment“: „Die Wassersportbranche sucht händeringend nach Nachwuchs und qualifizierten Fachkräften. Wir als Messe bieten eine gute Plattform, um die verschiedenen Ausbildungsberufe kennen zu lernen“, ergänzt Dirk Kreidenweiß. Rund 230 Schülerinnen und Schüler sind der Einladung der Interboot gefolgt und werden am Dienstag, 26. September auf dem Messegelände verschiedene Berufsbilder vom Segelmacher, über den Elektriker bis hin zum Bootsbauer kennenlernen.

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Keine Nachwuchssorgen hat die Michelsen Bootswerft in Friedrichshafen. Hans-Joachim Landolt ist Inhaber der Werft und dort erlernen aktuell sechs Lehrlinge – drei Jungs und drei Mädchen – den Beruf des Bootsbauers: „Ausbildung von Nachwuchs hat eine lange Historie bei der Michelsen Werft. Ich selbst habe hier 1977 gelernt und ich bin davon überzeugt, dass man in den Nachwuchs investieren muss, um anschließend gute Mitarbeiter zu haben“, betont der gelernte Bootsbauer. Fast alle seiner derzeitigen Mitarbeiter, bis auf einen, haben auch bei ihm gelernt.

Voll im Trend liegt das Thema Foiling, dem sich eine Sammlung von Exponaten in Halle A1 widmet. „Während das Segeln schneller als der Wind auf Tragflächen – sogenannten Foils – auf Ein- oder Zweirumpfbooten fast schon salonfähig ist, weitet sich der Foiling-Trend auch auf den Funsportbereich aus. So sind immer mehr Kite- oder Wake-Foiler auf Seen und Meeren zu entdecken“, berichtet Dirk Kreidenweiß. Einer der ersten Wake-Foiler auf dem Bodensee ist Ralph Kurz. Eigentlich ist er Wakeboarder, hat die neue Art des Boardens aber gerne ausprobiert: „Das Gefühl ist einzigartig, wenn sich das Brett aus dem Wasser hebt. Mit dem Wakeboard spürt man immer die Wellenbewegung und den Wasserwiderstand. Hebt man mit dem Wake-Foil ab, ist plötzlich alles ruhig, das ist wie fliegen“, schwärmt der Funsportler. 1 800 Euro kostet das Wake-Foil-Board, das aussieht als hätte man an einem Stab zwei Bretter aufeinander montiert. Wer mit dem futuristischen Brett aufs Wasser geht, zieht die Aufmerksamkeit auf sich. „In Zukunft wird es bestimmt immer mehr Wake-Foiler auf dem Bodensee geben, die Sportart ist einfach einzigartig, macht Spaß und ist auch spektakulär anzusehen“, resümiert der Hobby-Wakeboarder.

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Weniger über-, sondern eher unter Wasser, üben die Besucher der Gastveranstaltung InterDive ihr Hobby aus. Die Tauchmesse erweitert vom 21. bis 24. September das Wassersportspektrum auf dem Messegelände in Friedrichshafen.

Die Interboot präsentiert von Samstag, 23. September bis Sonntag, 1. Oktober 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr die ganze Welt des Wassersports, der Interboot-Hafen lädt täglich bis 19 Uhr zum gemütlichen Sundowner. Die Halle B1 ist am Donnerstag zum Sunset Shopping bis 21 Uhr geöffnet. Die Interboot wird über den Eingang West an der Rothaushalle/A1 zugänglich sein. Am ersten Wochenende findet parallel die Tauchmesse InterDive statt, die ausschließlich über den Eingang Ost zu erreichen ist. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt für ADAC Mitglieder 10 Euro. Die Familienkarte ist für 28 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen 5 Euro.

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Faszination J Class: Ausführlicher WM-Film über die legendären Oldtimer in Newport

J Class

Einer der Höhepunkte der internationalen Segelsaison war das Zusammentreffen der aktuellen J-Class-Flotte bei der WM an klassischer Stelle in Newport. Der Film erzählt die Story. Weiterlesen

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