DGzRS: Die ersten Bilder vom neuen Seenotrettungsboot
Werfttagebuch der Seenotretter: Neues vom Baufortschritt beim Prototypen der neuen Bootsklasse für die DGzRS. Das SRB 90 soll schneller, leichter, effizienter und sicherer sein.
Werfttagebuch der Seenotretter: Neues vom Baufortschritt beim Prototypen der neuen Bootsklasse für die DGzRS. Das SRB 90 soll schneller, leichter, effizienter und sicherer sein.
Im Globe40 deutet alles auf einen Finalkrimi hin. Mit einem Sieg auf Etappe 5 könnte „Crédit Mutuel“ zum Endspurt mit den belgischen Rivalen gleichziehen.

Man rechnet mit vielen, wenn man auf Schnellstraßen unterwegs ist, jedoch wohl eher nicht mit Segelboote, die über die Mittelleitplanke angesprungen kommen. Genau das ist auf dem kaliforischen Freeway 91 passiert. Was war da los?

Erneut wurden Vorfälle mit Orcas vor der portugiesischen Küste gemeldet. Damit setzt sich eine Serie von Interaktionen fort, die seit mehreren Jahren vor der Iberischen Halbinsel registriert wurden. Besonders betroffen ist das Seegebiet zwischen Algarve, Südspanien und der Straße von Gibraltar. Immer wieder berichten Crews von gezielten Rammstößen gegen die Ruderanlagen ihrer Yachten. Eine Seglerin schildert nun eine Begegnung und gibt Ratschläge.

Boris Herrmann war zu Gast in der NDR-Talkshow „3 nach neun“ – und sprach über das Alleinsein auf See, über die härteste Nacht seiner zweiten Teilnahme an der Vendée Globe und über die Frage, warum Hochseesport mehr ist als ein Rennen um Platzierungen.
Zweimal umrundete Harry Pidgeon mit seiner selbst gebauten „Islander“ die Welt. Das Kapitel über ihre Entstehung aus dem jetzt auf Deutsch erschienenen Buch
26.-28. Februar 2026; Australien/Tasmanien/Stanley; Tag 19-21, Tageskilometer 91, gesamt 1.136 km
Wir kehren aus den Bergen wieder an die Küste zurück. Landen weit im Nordwesten, in Stanley. Der Norden ist geprägt von Land- und Viehwirtschaft. Rollende Hügel, weizengelb. Schon herbstlich. Es hat zu wenig geregnet in diesem Sommer. Hübsch anzusehen. Immer wieder kommt uns die Landschaft Neuseelands in den Sinn.
Hügel an Hügel reiht sich im Norden aneinander .Viele Weiden werden bewässert, um die Rindviecher und Schafe bei Laune und in Form zu halten.
Typischer Blick mit Landwirtschaft. Allerdings stehen knapp 50 Prozent der Fläche Tasmaniens unter Naturschutz.
Wer erkennt, was hier wächst? Schlafmohn! Vergiss Afgahansitan. Tasmanien ist der größte (legale) Lieferant von Opium für pharmazeutische Zwecke. Die Bedingungen sind hier optimal.
Die Felder mit Warnschildern versehen und Stacheldraht gesichert. Aber nicht wirklich einbruchsicher.
Das gute Wetter der letzten Tage hat sich verabschiedet. Es ist bewölkt und vor allem windig, extrem windig. Orkanböen sind vorhergesagt.
Stanley liegt am Fuße des ‚The Nut‘. Das ist ein ehemaliger Vulkanschlot, in Jahrmillionen zu einem klassischen Tafelberg verwittert, der nun wie ein gestrandeter Wal am Strand liegt.
The Nut. Man hat versucht, Felsen vom Klotz zu sprengen. Vergeblich. „Hart wie eine Nuss“, war der Kommentar der Arbeiter. Daher stammt der Name.
Es gibt einen steilen Pfad, der auf den Gipfel des ‚The Nut‘ führt. Dieser Pfad hat es in sich. Ein Schild warnt: „Warum willst du zu Fuß gehen, wenn es einen Sessellift gibt?“ Wir ignorieren das: „Warum willst du mit dem Sessellift fahren, wenn du 13,00 Euro pro Person sparen kannst?“ ![]()
Die Strecke ist kurz. Nur 430 Meter. Aber Freunde der Sonne, sie hat es in sich. Mit Steigungen von 45 Grad ist der Beiname ‚Höllenpfad‘ gerechtfertigt.
430 Meter Steigung für 150 Höhenmeter … puh!
Sessellift – in 3 Minuten oben.
Auf dem Plateau bringen uns einzelne Böen ins Straucheln. Fast können wir uns in den Wind legen. Ein pustiges Vergnügen mit grandioser Aussicht.
Die Brandung mal bei ablaufendem Wasser ein schönes Muster. Drei Meter Tidenhub im Durchschnitt.
Ein winziger Fischereihafen am Fuß der Nuss.
Am Ende vom zweiten Strand liegt der Friedhof.
Penibel gucken alle Gräber auf die See.
Im Windschatten kann man es aushalten auf ‚The Nut‘
Stanley ist ein hübscher Ort. Ein typisches britisches Dorf des 19. Jahrhunderts. Tatsächlich wurden etliche der Häuser als Fertighäuser von England aus nach Tasmanien verschickt, weil es zu der Zeit noch wenige verlässliche Handwerker auf der Insel gab.
Stanley sieht so perfekt aus, dass Hollywood anklopfte. 2014 wurde hier der Film „The Light Between Oceans“ gedreht. Viele Bewohner wurden als Komparsen engagiert. Die Filmcrew musste kaum Kulissen bauen, weil die historischen Cottages so gut erhalten sind. Viele Einwohner behielten ihre „Film-Outfits“ noch Wochen nach dem Dreh an, weil sie fanden, dass der 20er-Jahre-Look eigentlich ganz gut zum Ort passt.
Die ideale Filmkulisse. Für die Dreharbeiten wurden die Bordsteinkanten mit Sand verschüttet.
Die Häuser stammen aus den 1830er bis 1890er Jahren.
Ein Cottage ist schöner als das andere.
Auf dem Campingplatz, der direkt an der langen Bucht liegt, kommen abends die Pinguine an Land gehüpft. Sie haben ihre Höhlen unter den Cabins vom Campingplatz. Das hätten wir also einfacher haben können. ![]()
Weil der Wind so stark ist, macht die Brandung einen enormen Lärm, aber das I-Ah der Pinguine ist trotzdem zu hören. Das sind echte Krachmacher.
Draußen steht der Schwell. Ein knappes Dutzend Langusten- und Austernfischer haben in dem kleinen Hafenbecken von Stanley Platz. Zurzeit pausiert dort eine Rally ‚Rund Tasmanien‘. Gefangen bei steifem Nord-Ostwind.
Die Langustenkörbe sind noch aus Holz geflochten.
Ein halbes Dutzend Austern für mich. Achim mag nicht. Köstliche frische Dinger. Aber wo ist der Champagner?
Der spannende Neuzugang für den Markt der Zweirumpfboote kommt aus den USA. Aquila Yachts in Florida baut neu auch Kats zum Segeln. Geplant ist zunächst eine neue Reihe mit drei Modellen. Der Aquila 50 Sail macht den Anfang.
Schock für Guirec Soudée bei der Weltumseglung von Ost nach West: Auf „Macsf“ ist bei einer Kollision ein Stück von Steuerbordruder rausgebrochen.

Müssen Eiger auf eine Yacht, die innerhalb eines Jahres wieder verkauft wird, die sogenannte „Spekulationssteuer“ bezahlen? Damit beschäftigte sich in der vergangenen Woche der Bundesfinanzhof. Das Urteil ist bemerkenswert und richtungsweisend
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