Munteres Stühlerücken bei den Imocas

Welche IMOCA ist noch zu haben für die Vendée Globe 2024? © by Jean-Louis Carli/Alea
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Di., 11.Jan.22, Neuseeland/Whangarei, Tag 2782, 24.688 sm von HH
Wir hätten gleich stutzig werden sollen, dass dies keine Ponyhof-Arbeit sein könnte. Alle Werftjungs, die für diese Arbeit eingesetzt werden könnten, reagieren so: „Arbeitet ruhig so viel selber, wie ihr wollt. Alles, was ihr macht, spart euch ordentlich Geld.“ Hallo?
Achim holt sich bei Terry, dem Holzexperten in Norsand, ein paar Ratschläge – welches Werkzeug ist am besten, wie geht ihr normalerweise vor? Diese Tipps gibt er an mich weiter und wir kaufen das empfohlene Brecheisen. Ich beginne zunächst alleine mit den Arbeiten (der Skipper hat leichte Arbeit im kühlen Schiff – der Thermostat vom Kühlschrank macht Ärger).
Ich fange mit dem Deckel vom Ankerkasten an. Den kann ich abschrauben. Vielleicht hilft diese Möglichkeit ihn drehen zu können, um eine Idee zu bekommen, wie das Holz am besten runter kommt. Auf dem Deckel sind die Holzleisten nur geklebt, nicht geschraubt. Das macht es einfacher. Dass der Deckel schwingt, macht es schwieriger. Nach vier Stunden bin ich fix und fertig, aber der Deckel ist sauber. Am Nachmittag noch die Scharniere und den Deckelheber polieren. Abgearbeitet.
Da geht er hin – der Hanseat-Wal auf der Ankerkasten-Klappe
Und nachmittags werden die Scharniere poliert
Am nächsten Morgen kloppe ich irgendwo an Deck ein Loch ins Holz. Dort wo man mit dem Hammer gut ausholen kann. Die Teakleisten sind geklebt und geschraubt. Allerdings sitzen die Schrauben in den alten Fugen, nicht im Holz. Häufig schon ohne Kopf und unsichtbar. Einmal mit dem Stecheisen dagegen gedongelt, sofort ist der Hobel stumpf. Sie stehen auch nicht in einer geraden Reihe, so dass man sich ausrechnen könnte, wo die nächste kommt.
Ich klopfe und hämmere, hämmere und klopfe. Es ist schwer zwischen Gummikleber und Holz zu kommen. In Streichholzgröße fällt mir das Teak entgegen.
Terry kommt an Atanga vorbei und fragt freundlich, ob er mal schauen darf, was ich so mache. „Klar gerne, komm hoch!“ Er schaut auf mein schmales Stecheisen und das unbenutzte Brecheisen. Terry möchte mir zeigen, wie ich es besser machen kann. Aber er hat die Rechnung ohne unsere Schrauben gemacht. Das Brecheisen bleibt stecken, damit kommt auch er nicht voran. Er greift zu meinem Stecheisen. „Wenn das so blöd bei euch ist, musst du das Holz brechen. Vielleicht auch mal quer zur Maserung schlagen.“ Er macht ein paar Probeschläge. In Streichholzgröße fällt ihm das Teak entgegen.
Das traurige Ergebnis nach Tag zwei – nur noch 48 Mal schlafen
Terry lässt mich wieder allein und macht seitdem einen großen Bogen um Atanga. Er duckt sich weg, nicht, dass wir doch noch auf die Idee kämen, die Arbeit an die Werft zu vergeben.
Ich klopfe und hämmere, hämmere und klopfe. Nach vier Stunden bin ich erneut fix und fertig. Jeder Körperteil tut mir weh. Ich spüre Muskelstränge, die ich an meinem Körper gar nicht kenne. Ein Viertelquadratmeter ist geschafft. Vierundzwanzig Quadratmeter haben wir. Bedeutet in 48 Tagen hätte ich das Teakdeck runter geklopft. Aber nur bei einem 8-Stunden-Tag. ![]()
Hilfe naht an Tag drei in Form von Achim heran. Nun klopfen und hämmern wir Seite an Seite. Achim schafft eine größere Fläche als ich. War ja zu erwarten. Außerdem haut er sich auch nicht auf den Daumen, während meiner bereits zwei, drei Schläge abbekommen hat. Warum passiert ihm das nicht? Das muss was genetisches sein. Der Schmerz ist groß, aber für einen gelben Zettel reicht es nicht.
Mühsam kommen wir voran
Unsere Techniken werden besser an Tag vier. Das Stecheisen ist etwas schmaler als die Teakleisten. Wenn man es mittig an der Leiste anlegt mit der flachen (!) Seite nach unten, kommt man sowohl an den albernen Schrauben vorbei und wenn man Glück hat, schafft man auch mal ein Stück Leiste, die länger als zehn Zentimeter ist. Ab sofort wird das ‚piece of the day‘ – das längste Stück des Tages gekürt.
Mein Stück des Tages
Der Gewinner steht fest
Achim möchte „Strecke“ machen. „Damit man erstmal was sieht“. Das heißt, wir klopfen zunächst die bequemen, großen Flächen frei. Die Umrandungen an den Fenstern und die Kanten bleiben stehen. Ich würde es anders machen. Einfach und schwierig mixen, freue mich aber, dass man an Tag fünf schon „richtig“ was sehen kann.
Ergebnis nach Tag 5
Und was macht der Rumpf? Der trocknet vor sich hin. Dank des warmen, trockenen Wetters mit gutem Fortschritt. Peter, unser Rumpf-Schäler, kommt vorbei und misst die Feuchte. Hohe Werte sind zwar auch noch dabei, aber die 30er Alarmausschläge im roten Bereich sind verschwunden. Die gemessenen Werte werden mit Kreide am Rumpf notiert und ab sofort regelmäßig überprüft. Von 12 bis 27 Prozent Feuchte ist alles dabei. Das Ziel heißt 14 Prozent – Peter meint, dass es Ende Februar, vielleicht Mitte März soweit sein könnte. Bis dahin muss auch das Deck fertig sein :lol:, weil Rumpf und Deckaufbau zeitgleich in der Halle erfolgen sollen.
Feuchtigkeit im Rumpf
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Jean-Jacques Savin starb auf dem Atlantik © privat / Project TESA
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FIRST SAILING EXPERIENCES WITH WINDPILOT IN AUSTRALIA

Hello Peter, Installation and commissioning went very well. There were no surprises and no need for further adjustments. I’ve used the unit in light conditions and just recently for a beam reach in 20-25 knot winds. As long as my sail trim is correct the Windpilot does a great job. I’m learning to reef my mainsail early to keep the helm balanced.
Thanks for your support and this great product.
Regards
David Auld
BESTEVAER 55 USING WINDPILOT PACIFIC FOR 12 YEARS
Dear mr Förthmann, As from the launch in 2009, my Bestevaer 55′ Albatros (approx. 26 tonnes) has been equipped with both a Pacific Windpilot and a B&G autopilot. Both the pilots are being used seperately and have served us well over the years and still do.
Best regards,
Jan Willem Eyssen
ANNÉES SABBATIQUE À LA VOILE SUR IODA – OVNI 435
Bonjour Peter, Just to tell you that we arrived at La Martinique few days ago after a 14 days quiet transat from Cabo Verde. We use the Windpilot all the time with full satisfaction. It worked just incredibly fine ! We are very happy and trustful.

cleaning from sargasso weed
We had to stop it just the last day as it did not quite appreciate the sargassum seaweeds…
Once again, thank you so much Peter for the kind support you gave us.
Rgds,
Stéphane
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Silver Puma: Endlich unterwegs mit dem Bowrider © Boat Solutions
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Einhandsegler Kay Hoffmann hatte Corona an Bord © privat
Chartern 2022: Die Bootssaison rückt näher und die Reisebeschränkungen sind vielerorts zurückgenommen worden. Charterer sollten sich beeilen.
Nicht nur der Bootsmarkt boomt, auch die Vercharterer verzeichnen nach zwei komplizierten Jahren wieder eine gute Buchungslage. Erschwerten 2020 und 2021 vor allem die Reisebeschränkungen rund um die SARS-CoV-II-Pandemie Reise- und Buchungspläne, lockern die meisten Staaten nun die Regelungen, so dass von einem reibungslosen Ablauf in der Charter ausgegangen werden kann. Viele Skipper warteten die letzten 24 Monate auch sehnsüchtig auf die Möglichkeit, endlich wieder mit einer Charteryacht in See stechen zu können. Dazu kommt, dass der Januar traditionell immer ein guter Buchungsmonat ist, weil viele Menschen über die Weihnachtsfeiertage ihre Urlaubspläne schmieden.
Die meisten Frühbucherrabatte werden auch in diesem Jahr am 31. Januar enden.
(Anke Schreiber, Head of Customer-Service, Chartercheck u. Bootsreisen24)
Wer also in diesem Jahr noch plant, eine Yacht zu chartern, sollte sich beeilen. Zusätzlich zum Buchungsaufkommen kommt hinzu, dass viele Termine bereits von Corona-bedingt verschobenen Buchungen aus dem vergangenen Jahr geblockt werden. Anke Schreiber – Head of Customer Service unseres Partners CharterCheck und Bootsreisen24 – empfiehlt daher die Urlaubsplanungen in den kommenden zwei Wochen zu konkretisieren: „Die meisten Frühbucherrabatte werden auch in diesem Jahr am 31. Januar enden.“
Wer also in diesem Jahr noch einen Charterurlaub plant, sollte zeitig nach Yachten suchen und buchen. Viele Charterunternehmen geben nur noch Ende des Monats Rabatte, so dass sich eine zeitnahe Buchung doppelt lohnt.
Ggf. Reiserücktrittsversicherung abschließen
Bei Zweifeln oder Unsicherheit in Bezug auf Reiseeinschränkungen lohnt sich der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung , um im Fall der Fälle hohe Stornokosten zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass die Reiserücktrittsversicherung Corona-bedingte Reisestornierungen einschließt. Charterverträge unterliegen jeweils der Gesetzeslage des Landes, in der der Anbieter seinen Sitz hat. Agenturen sind in der Regel nur Vermittler, nicht Vertragspartner.
Lust auf einen Charterurlaub? Jetzt vergleichen, buchen und Rabatte sichern
Hier geht es zum ADAC-Charter-Vergleichsportal mit Vorteilen und Rabatte für ADAC und ÖAMTC-Mitglieder
Charteryacht auf Balearentörn: vor Anker in Espalmador, zwischen Ibiza und Formentera.
Da mit Beginn der Bootssaison in Europa in wenigen Wochen mit einem hohen Aufkommen an Bootsregistrierung zu rechnen ist, sollte der Internationale Bootsschein (IBS) frühzeitig beantragt werden.
Auch wenn der Winter in Bezug auf das Wetter noch gar nicht richtig losgelegt hat: In wenigen Wochen beginnt der kalendarische Frühling. Standesgemäß werden rund um diesen Termin bereits wieder die ersten Boote zu Wasser gelassen. Die nahende Saison ist auch an den Bootskäufen, bzw. Bootsverkäufen festzustellen, denn vor allem Gebrauchtboote drehen sich seit dem Jahresbeginn wieder wesentlich schneller. Interessenten und Käufer entscheiden sich häufig im Frühjahr, um rechtzeitig mit dem neuen Boot den kommenden Sommer nutzen zu können. Auch die Auslieferungen der Werften laufen auf Hochtouren, neue Schiffe, Yachten und Boote werden an ihre Eigner übergeben.
Zusätzlich haben viele Bootsbesitzer in der Wintersaison Veränderungen an ihren Booten vorgenommen, in neue Ausrüstung und Motoren investiert. Auch der Zubehörmarkt boomte in den vergangenen zwei Jahren und mancher Skipper musste lange auf das lang ersehnte Zubehörteil warten.
Bootsregistrierung / IBS – Neuregistrierung, Eignerwechsel, Veränderungen
Eigner, die ihr Boot bspw. in deutschen Binnenrevieren oder im europäischen und außer-europäischen Ausland wie dem Mittelmeerraum stationieren, benötigen ein Bootskennzeichen, welches Bestandteil des Internationalen Bootsscheins IBS ist, auch Bootsregistrierung genannt. Bei einem Besitzerwechsel, sprich Verkauf, muss der IBS neu beantragt werden. Sind an bereits registrierten Booten relevante Veränderungen vorgenommen worden, wie zum Beispiel ein neuer Motor oder eine Funkausrüstung, müssen diese Änderungen im IBS aktualisiert werden – auch wenn die Funkausrüstung zum Beispiel deinstalliert wurde. Auch Veränderungen bei Eignergemeinschaften erfordern eine entsprechende Änderung im IBS. Optional nutzen viele Eigner auch die Möglichkeitn, das Beiboot, bzw. Dingi mit eintragen zu lassen.
Der Internationale Bootsschein basiert auf der UNECE Resolution Nr. 13 rev., die von etlichen Staaten unterzeichnet wurde. Insofern gilt der IBS nahezu weltweit als offizielles Bootspapier für Freizeitskipper und erleichtert die Abwicklung bei Hafenbehörden und -verwaltungen, z. B. beim Ein- und Ausklarieren.
Bequem online: Der IBS vom ADAC
Bearbeitungszeit beim IBS einkalkulieren
Seit dem vergangenen Jahr haben Skipper die Möglichkeit, beim ADAC den IBS auch ganz bequem und schnell online zu beantragen. Durch die Online-Bootsregistrierung ist der Antragsprozess wesentlich einfacher und vor allem schneller. Alle erforderlichen Dokumente werden mit dem Antrag hochgeladen, so dass der Postweg gänzlich entfällt und auch bei der IBS-Stelle des ADAC die Anträge wesentlich schneller bearbeitet werden können. Die Erfahrung der letzten beiden, sehr boomenden Bootsjahre hat jedoch gezeigt, dass es innerhalb der Saison vereinzelt zu einem extrem hohen Aufkommen und damit auch leider verbundenen Wartezeiten kommen kann.
Falls Sie bereits frühzeitig wissen, zu welchem Sie Ihr Bootskennzeichen und Ihren IBS benötigen, bietet der ADAC daher einen neuen Service an: die Vorabbeantragung und Ausstellung der Bootsregistrierung zum Wunschtermin.
Alle wichtigen Infos zum Internationalen Bootschein IBS / Bootskennzeichen / Bootsregistrierung
Sie haben Fragen zum Internationalen Bootschein, möchten wissen, ob Sie ihr Boot registrieren lassen müssen und benötigen ein Bootskennzeichen?
In unserem ausführlichen Ratgeber und der Ausfüllhilfe finden Sie alle wichtigen Informationen, die Sie für einen Neuantrag, Verlängerung oder Änderungen benötigen. Hier geht’s zum IBS


Virtuelle Bootsmesse bei Bayliner und Quicksilver © Brunswick Venture
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Di., 04.Jan.22, Neuseeland/Tutukaka, Tag 2775, 24.688 sm von HH
Unser letzter Campingplatz liegt wieder an der Ostküste – keine dreißig Kilometer von Atanga entfernt. Die Campingplatzdichte im Osten ist enorm, alle zehn Kilometer findet sich einer. Der Grund ist schnell ersichtlich: die Küste ist traumhaft schön. Halbmondförmige Buchten schmiegen sich zwischen schroffe Felsen. Die sind bewachsen mit Südsee-Myrte, gebogenen Kiefern und Buschwerk. Hinter jeder Ecke taucht eine neue Bucht auf – eine lieblicher als die nächste.
Eine Bucht
zwei Buchten weiter
Wanderweg die Küste entlang
Wohnen an der Küste – nur drei Nachbarn auf Kilometer
Kuh- oder Schafsweide
Ein Urlaubsparadies der ersten Güte. Das wissen auch die Kiwis. Es ist „voll“ in der Woche nach Neujahr. Der Campingplatz in Tutukaka ist sogar ausgebucht. Wir bekommen nur noch einen Platz beim Bauern auf der Wiese gleich nebenan zugewiesen. Aus „nur noch“ wird „besser geht’s nicht“! Kühe schauen uns beim Morgenkaffee tief in die Augen. Enten watscheln am offenen Zelt vorbei. Ein Perlhuhn-Pärchen streunt über die Wiese. Dann kommen auch noch zwei Laufenten vorbei. Zelten im Zoo. Wir teilen uns die Wiese mit vier, fünf weiteren Campern. Neue Duschen und Toiletten im Container extra aufgestellt für die abgeschobenen Bauern-Camper machen den Zeltplatz perfekt. Der Weg in die Gemeinschaftsküche ist etwas weiter, aber das nehmen wir gerne in Kauf.
Camping auf dem Bauernhof
Und dann kommt auch noch ein Pukeko vorbei – ein australisches Sumpfhuhn
Zwei Wochen waren wir campen. Und es war super. Okay, wir hatten die gesamte Zeit keinen Regen, das hilft, Camping mit Zelt schön zu finden. Das hat unser Zelt von einem ernsthaften Dichtigkeitstest bewahrt. Bereits beim ersten Aufbau habe ich ein Loch im Überzelt entdeckt. Kein mechanischer Schaden, sondern ein Webfehler. Anstandslos hat man mir das reklamierte Zelt umgetauscht. Ich hätte auch das Geld wiederbekommen, aber uns gefällt das Zelt, das wollten wir gerne behalten. Leider wissen nun noch immer nicht, ob es regendicht ist.
Unsere Campingstühle waren Mist. Bei den Armlehnen war der Stoff so knapp genäht, dass die erste Lehne an Tag drei abgerissen ist. Das Geld für diesen China-Schrott habe ich bereits zurück (anderes Geschäft).
Das Schlafen auf der Erde ging besser als erwartet. Die selbst aufblasenden Luftmatratzen waren ein guter Kauf für Oma und Opa Atanga. Warm und bequem – 5 Zentimeter dürfen es aber schon sein.
Schlafsäcke bis Null Grad – für den Chef eine extra Wolldecke und Kissen von Zuhause – die Luftmatratzen kann man auch aneinander knüpfen, wenn man möchte. Wir wollen nicht … ![]()
Als Fazit ist zu sagen, dass Camping im Prinzip wie Langstrecken-Segeln ist.
Statt Salz überall kleben zu haben, ist in kürzester Zeit alles mit Rasenschnitt übersät. Das Klappern von Dosen im Schrank bei Wellengang funktioniert auch mit Tellern und Wackeltisch im Kofferraum. Nach drei Tagen findet sich auch nichts mehr wieder trotz vorher generalstabmäßigen Planung, was wohin gehört. Bei Wind mussten wir unseren Wackeltisch am Baum festbinden, sonst wäre er abgehoben. Und kulinarisch erinnert die Kocherei auf der Erde an Woche drei auf Langstrecke. Wir müssen sehr den Hang zum Unbequemen haben. ![]()
Entgegen des schlechten Rufs, dass man von den Mücken gefressen wird, wurden wir in Ruhe gelassen. Auf drei von fünf Campingplatzen haben wir Kakerlaken gesehen. Eine wollte es sich auch schon im Überzelt gemütlich machen. Aber hey, nur mittelgroße Schaben und nicht die Monster aus Südamerika und Tahiti.
Machen wir es wieder? Unbedingt! Aber bitte auch beim nächsten Mal wieder bei gutem Wetter. Dann braucht man auch keinen Campervan.
Kochen auf der Erde – hier mit Silvester Sekt
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