Umweltschutz: UN einigt sich auf weltweiten Ozean-Vertrag
Nach über 15 Jahren hat sich die UN auf ein Internationales Abkommen zum Schutz der Meere geeinigt.
Es waren zähe Verhandlungen und endlose Debatten und Runden, bis das Abkommen endlich unterzeichnet wurde: am 4. März 2023 wurde dem Entwurf eines weltweiten Hochsee-Schutzabkommens von den UN-Delegierten zugestimmt. Die Mitgliedstaaten hatten zuvor lange vor allem über die Frage gestritten, wie Schutzgebiete definiert werden sollen. Mindestens 30 Prozent der Weltmeere sollen nun als solche ausgewiesen werden.
Hochsee nun kein rechtsfreier Raum mehr
Bezogen auf den Naturschutz und und die Erhaltung von Lebensarten kann die Hochsee bislang als gesetzloses Gebiet bezeichnet werden, weil es wegen der fehlenden Rechtsgrundlage schlicht und einfach kaum Regelungen und Vorschriften gibt. Das Hochseeschutzabkommen soll dies nun ändern, weil nun zum ersten mal überhaupt Arten- und Naturschutz auf hoher See international geregelt werden. In den bis 2030 festzulegenden Schutzgebieten soll dem Abkommen nach Fischfang und Unterwasserbau verboten werden. Als Hochsee gelten alle Meeresflächen außerhalb der 200-Meilen-Zone. Sie machen etwa zwei Drittel der Meeresflächen aus. Bis heute sind rund 200.000 Pflanzen- und Lebensarten in den Ozeanen bekannt – ein kleiner Teil dessen, was insgesamt an Lebensformen im Meer vermutet wird. Das Bundesumweltministerium begrüßte das Ergebnis nach den jahrelangen, zähen Verhandlungsrunden, weil das Abkommen durch Umweltverträglichkeitsprüfungen und anderen Maßnahmen in Zukunft auf fast der Hälfte der Erdoberfläche bedrohte Arten und ihre Lebensräume besser sichern. Bundesumweltministerin Steffi Lemke betonte indes, dass nun die Umsetzung des Abkommens entscheidend sei.
Durch das Abkommen ist die Hochsee kein „Wildwest-Gebiet“ mehr @pixabay/thara58
Umsetzung muss noch geprüft werden
Auch wenn die Leiterin der UN-Konferenz, Rena Lee, die Einigung mit den Worten: „Das Schiff hat das Ufer erreicht“ kommentierte, ist das Abkommen noch nicht gültig. Zwar sind Nachverhandlungen ausgeschlossen, jedoch muss nun der Text des Vertrags juristisch geprüft und anschließend in die sechs Amtssprachen der UN-Mitgliedstaaten übersetzt werden, bevor es von den Mitgliedsstaaten ratifiziert und formell auf den Weg gebracht werden kann. Dennoch ist die Einigung bei der UN auf das Abkommen ein echter Durchbruch für den Umwelt- und Tierschutz, nachdem im vergangenen Sommer Verhandlungen gescheitert waren.
Das UN-Gebäude in New York @ Pixabay





















Hallo Herr Foerthmann,
Und ja, natürlich können Sie als Referenz auf
Meine Antwort, relativ flott: Bin verwirrt … hatte im Kopf, dass die Grünen nun gerade mit Rot und Dunkelrot in die Koje steigen werden oder müssen, demzufolge fortan vermutlich dicke Autos verboten, Yachten der Sonderbesteuerung zum Frasse vorgeworfen, oder gleich komplett konfisziert, alternativ der Sondernutzung für gediente Politkader zugeführt werden … aber – halt – nee – ich korrigiere mich, denn immerhin ist der Steuersklave am Heck klimatechnisch sauber, weil seine Halbwertzeit gegen unendlich geht .… und wäscht den ganzen Kahn davor somit klimatechnich konstant irrelevant. Daraus wäre dann zu schliessen: Windpilot rettet Grünen Politiker vor dem Mob.


Servus Peter! Ich hoffe es geht dir richtig gut und du genießt das Leben.
Beste Grüße und ein kräftiges AHOI
getrennt, weit ab von der Heimat Austria, derweil Ihr dort nun Material gesammelt und auf Paletten verpackt, um es per Seefracht zur El Toro zu verschiffen … eine Menge Arbeit, nicht wahr, so ein Schiff reisebereit zu halten und upzugraden …
15 Jahre ist es her, als dieses Foto abgeschossen wurde: Martin Iut aus Barcelona war nach Hamburg gekommen, um für seine ACERO 42, einen stebigen Neubau aus Stahl, den Kofferraum zu füllen und zeitgleich die Ausrüster an der hamburger Wasserkante zu beglücken.
Die SV Gran Azul, von den beiden Brüdern selbst gebaut, ist anschliessend zur Weltreise aufgebrochen.
Zwischenzeitlich habe ich mir angewöhnt, mein Konterfei als Mailantwortersatz zu verwenden: verstanden – alles klar- keine
Lebensgeschichten zu sammeln, zu verdauen und zu kleinen Geschichten zu formen, darüber zu berichten, sind das Salz in meiner Lebenssuppe, da hier Einblicke möglich werden, die nur wenige Menschen erlauben. In einer Zeit berstend lauter Charaktere, deren Mitteilungsbedürfnis im Quadrat zur Anzahl von Followern zu steigen scheint, sind offene Eingeständnisse von Menschen selten, die sich getrauen eigene Fehleinschätzungen zu teilen.
30 mm, 350 Seiten, das ganze mal drei, also nahezu 10 cm / 1000 Seiten Pensum zum Lesen befanden sich in meiner Lebenswarteschleife seit dem Tage, an dem Detlef mir drei Romane in die Hand gedrückt, mich angelegentlich um meine Meinung gebeten hat. Das Pensum erschien mir erdrückend, erzeugte Druck in der Magengegend, zumal mein Leben keine Langeweile kennt. 


