Kategorie: News & Blogs

SV Escape – Markus Schnur GER

ZWEI HUNDE HABEN STEUERFREI
Hallo Herr Förthmann,
was soll ich sagen…ich bin so begeistert von der Windpilot. Da haben Sie etwas Großartiges entwickelt. Ich bin zwar ein Solosegler aber nicht mehr alleine unterwegs. Die Windpilot steuert traumhaft und jetzt habe ich noch mehr Freude am Fahrtensegeln!
Bedingungen: 16kn Wind vor Triest und 6,5 kn über Grund…

Viele Grüße aus München
Markus Schnur
Such a gamechanger, new windpilot from Peter

Seenotrettung: DGzRS befreit Traditionssegler aus Notlage – 25 Menschen an Bord

Die Seenotretter der Stationen Grömitz und Travemünde haben in der Nacht zu Mittwoch, 2. Juli einen festgekommenen Dreimast-Toppsegelschoner vor Travemünde freigeschleppt.

SR Podcast: Kritik an der Kieler Woche – Was lief da schief?

Die Kieler Woche 2025 ist zwar vorbei, aber medial geht sie weiter. Hintergrund sind viele kritische Stimmen über die Rennorganisation, über treibende Startschiffe und über kleinliche Penalties. Vor allem die Kritik von Philipp Buhl sorgte für großes Aufsehen. Der Umgang damit von Seiten der Veranstalter führte vielerorts zu noch mehr Unmut.Was steckt dahinter? Worum geht es? Was kann man verbessern?

Die unglaubliche Sturmflut-Geschichte des Hafens von Mommark: Erweiterung der Marina in Planung

Mommark in der Dänischen Südsee war vermutlich der Hafen, der von der Sturmflut 2023 am schlimmsten verwüstet wurde. Die Versicherung zahlte keinen Cent. Wie es dazu kam und wie der Betreiber die Anlage wieder auf Vordermann brachte.

Course des Caps: Malizia drohte, den Anschluss zu verlieren, ist dann Zweiter und muss wieder zittern

Die Flotte der zurzeit schnellsten IMOCA hat sich bei leichtem Wind durch die Nacht gequält und ist bei den Scilly-Islands am Bishop Rock angekommen, wo die zweite Gate-Wertung erfolgte. Dabei hat sich der führende Sam Goodchild einen taktischen Fehler erlaubt.

Anlegen wie ein Boss: Rückwärts unter Segeln zum Liegeplatz

Manöver Rückwärts einparken

Was tun, wenn die angepeilte Position zum Festmachen segelnd kaum mit einem Aufschießer zu erreichen ist? Einfach das Groß back halten, achteraus Fahrt aufnehmen und in die Lücke stechen. So denkt es sich ein Skipper mit seiner dreiköpfigen Crew. Ob es klappt?

Viel Lob im zweiten Anlauf

Kieler Woche 2025

Zum Abschluss der Kieler Woche gab es spritzige Rennen auf der Förde © Sascha Klahn / Kieler Woche

Viel Lob im zweiten Anlauf

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IMOCA Course des Caps: Malizia bei der ersten Kap-Wertung auf Platz vier – nun mit Problemen

Seit Sonntagnachmittag ist die IMOCA-Flotte beim ersten und neuen Saisonrennen der Klasse Course de Caps um die britischen Inseln unterwegs. Dabei ist dem Malizia-Team ohne Boris Herrmann aber mit Skipper Will Harris im Nebel ein guter Auftakt gelungen.

Kieler-Woche-Finale: Sieger aus sieben Nationen – Spannende Medalraces bei Starkwind

Am finalen Segeltag der Kieler Woche 2025 gab es strahlende Gesichter rundherum im Olympiazentrum von Schilksee. Elf Entscheidungen wurden am Sonntag, 29. Juni, noch gefällt und neben Deutschland durften Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Malta, Schweden und Ungarn Siege zur weltgrößten Segelveranstaltung feiern.

Neukaledonien bringt Australien-Gefühle zurück

25.Juni 2025, Neukaledonien/Nouméa, Tag 4.043, 29.095 sm von HH

Wir mieten uns ein Auto. Das kleinste Model, was im Angebot ist. Ein gummibereifter Einkaufswagen: einen Hyundai Grand i10. Eine große Karre brauchen wir nicht, so unsere Vermutung. Wir verlassen die Stadt auf zweispurigen Ausfallstraßen. Schnell wird es ländlich und bereits nach fünfzig Kilometern kommen wird durch das letzte Dorf. Mit den Menschen verschwindet der Asphalt.

Sehr hübsche Ausblicke an der Küste entlang. Alles sehr bergig.

Hinter dem letzten Dorf kommt uns tatsächlich ein Auto mit Sand-Flag entgegen. Typischer australisch geht nicht. ;-)

Der lehmartige Belag ist schlüpfrig, wo er noch feucht ist. Er ist roter als er je in Australien sein könnte. Als wir eine überflutete Furt durchfahren müssen, fühlen wir uns noch mehr nach Australien zurück versetzt. Wir haben nur das falsche Auto. ;-) Es wird bergig und die Straße schlechter. Immer häufiger müssen wir nun durch schmale Bäche fahren. Damit haben wir nicht gerechnet.

Es ist nicht sehr tief. Wir fahren erstmal weiter ,umdrehen können wir dann immer noch.

Bitte kein Regen am Nachmittag. Zurück kämen wir dann wohl nicht.

Roter als Australien – auch hier ist Eisen in der Erde dafür verantwortlich.

Glasklare Bäche und Flüsse entwässern die Berge ins Meer.

Wo der Bundy über Welchblech-Piste wie durch Butter gefahren wäre, trauen wir uns nicht mit der Nuckelpinne durch Schlaglöcher zu heizen. Wir kommen nur langsam voran und beschließen, die einzige Querung durchs Inland zu wählen, statt weiter im großen Bogen an der Küste zu bleiben.
Es ist Hochwinter und bereits um 17:30 Uhr wird es dunkel.

Der Süden von Neukaledonien. Die rote Strecke sind wir gefahren. Geplant war der große Bogen ganz nach Osten auf der einzigen Straße Die schlechten Straßen halten uns länger auf als erwartet.

Die Straße könnte auch in Australien sein.

Rote Erde

Spitzkegelige Berge. Der Bewuchs ist nicht gerade üppig. Die rote Erde enthält viele Metalle (Nickel, Chrom, Magnesium uns andere). Die Böden sind nährstoffarm und toxisch für viele Pflanzen. Deshalb gibt es in Neukaledonien sehr viele endemische Arten.

Ganz im Süden über eine extreme Holperpiste erreichen wir Prony. Das Dorf wirkt verlassen. Wir schlendern an Hütten vorbei. Niemand lässt sich blicken. Alle Fensterläden sind verrammelt. Am Ende des Dorfs lassen wir uns von zwei Hunden vertreiben und gehen zum Auto zurück. Prony wurde 1867 für den Betrieb von Holzwirtschaft gegründet. Ein paar Jahre später hat man es zur Strafanstalt umgewandelt. Es wurde in den 60er Jahren aufgegeben, aber 1990 restauriert. Heute soll hier ein Campingplatz sein, den wir nicht gefunden haben.
Wer will kann hier auf Schatzsuche gehen, denn ein beim Glückspiel erfolgreicher Häftling, der in Prony starb, hat das Versteck für seinen Gewinn mit ins Grab genommen.

Prony ist verlassen. Aber die zwei Hunde, die uns verscheucht haben, wirkten gut genährt. Es muss also Bewohner geben.

Überreste einer Lagermauer in Prony.

 

Die Abkürzung durch die Mitte führt uns an einen großen Stausee. Ab hier kommen uns auch wieder andere Fahrzeuge entgegen. Die Straße ist asphaltiert. Aber unser weißer Leihwagen sieht schlimm aus. Überzogen mit roten Spritzern. Mir fällt eine Information aus dem Mietbüro ein, der ich keine sonderliche Aufmerksamkeit gewidmet habe: „Autowäsche von 33,00 bis 100,00 Euro.“
Warum hängt sowas in der Autovermietung? Beim Blick auf das Auto wird uns einiges klar.

Stausee ‚Lac de Yaté‘. Er wurde zur Stromgewinnung für Nouméa angelegt und dient aber auch als beliebtes Ausflugsziel.

Durch die genommene Abkürzung sind wir recht früh zurück in Nouméa. Wir klappern ein paar Baumärkte ab und kommen kurz vor Büroschluss an der Autovermietung vorbei. Da wir noch weiter zum Supermarkt wollen, beschließen wir den Wagen bis Morgen früh zu behalten. Aber man kann ja mal fragen, was es mit der Autowäsche auf sich hat. Nicht, dass das ein teures Erwachen gibt.

Achim parkt in der Einfahrt der kleinen Garage. Ich bleibe im Auto sitzen, während er ins Büro geht. Nach einem kurzen Moment lässt sich ein Mitarbeiter der Fuhrpark-Wartung auf den Fahrersitz fallen. Seinem Redeschwall entnehme ich, dass er den Wagen kurz aus dem Weg fahren will. Der Zündschlüssel steckt. Ich deute an, dass er fahren soll. Er parkt das Auto an der Seite und fragt mich, ob ich französisch spreche. „Un tout petit peu – ein ganz klein wenig.“ Er freut sich und lacht. Was kannst Du? Ich zähle auf:  Ich möchte ein Baguette; wo ist die Kuh?; Rom ist die Hauptstadt von Italien!
Meine Antworten scheinen ihm zu gefallen, er schüttet sich aus vor Lachen und steigt aus. Da kommt gerade Achim zurück, zeigt stumm auf das schmutzige Auto und macht ein trauriges Gesicht. Unser Mann versteht sofort. Er greift beherzt zum Hochdruckreiniger und ein paar Minuten später sieht der Wagen wieder aus wie neu. Er klopft Achim auf die Schulter, winkt mir noch einmal zu.
Kinder, wie wichtig doch Fremdsprachen sind und dass man immer die richtigen Sätze parat hat. :mrgreen:

Da haben wir ja mal richtig Schwein gehabt, denn die Mitarbeiterin im Büro hat Achim erzählt, dass die Autos nur normal verschmutzt zurück gegeben werden dürfen. Rote Erde zählt nicht dazu. Davon war nie die Rede. Etwas fies bei den Straßenverhältnissen. Achims Einwand, „dann dürft  ihr Autos in Neukaledonien aber gar nicht vermieten“, quittiert sie mit einem Schulterzucken. Nicht meine Regeln.
Aber wir hatten einen schönen Ausflug!

Kieler Woche: Deutschland ohne Sailing-Grand-Slam-Medaillen, aber fünfmal vorn

Die letzten sechs Medaillen in den Mixed-Klassen des olympischen Sailing Grand Slams (SGS) zur Kieler Woche werden am Sonntag (29. Juni) ohne deutsche Chancen vergeben. Dagegen glänzten die Einheimischen mit Gesamtführungen in fünf internationalen Klassen.

Kieler Woche: ILCA6 in TV-Übertragung – Ungarn vor Thailand und Indien

Traumtag vor dem zweiten Wochenende bei der Kieler Woche Regatta vor Schilksee: Mäßiger bis frischer, in Böen starker Westwind mit Sonne und Wolken im Wechsel bot allen Aktiven am Freitag (27. Juni) ideale Segelbedingungen.