Kategorie: News & Blogs

E-Motor-Antrieb für SailGP-Katamarane: Wie Russell Coutts damit den Erfolg der Serie vorantreibt

SailGP Auckland

Es klingt wie ein Aprilscherz. Aber Russell Coutts will tatsächlich elektrische Antriebssysteme für die SailGP-Katamarane einführen. Sein Plan könnte die größte Schwäche des führenden professionellen Rennzirkus beheben. Wie er den SailGP auf Spur brachte.

Antifouling: Alles über den Schutz vor Bewuchs am Boot

Antifouling schützt Boote effektiv vor Bewuchs. Alles zu Arten, Vorteilen und Anwendung sowie weitere wichtige Tipps in unserem Ratgeber.

Quelle

„Wir bauen die begehrenswertesten Boote der Welt“

Michael Frauscher auf der 1414 Demon Air

Michael Frauscher auf der 1414 Demon Air © Kerstin Zillmer

„Wir bauen die begehrenswertesten Boote der Welt“

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Stephan Bodens Kolumne: Braucht man Papierseekarten an Bord?

Seekarte als ringgebundener Atlas

Die Art, wie wir navigieren, hat sich in den vergangenen Jahren fast schon revolutionär geändert. Machen in Zeiten von zuverlässigen elektronischen Plottern und Apps Papierseekarten noch Sinn?

Dumm gelaufen: Mit Vollgas an der Brücke hängengeblieben

In unserer Rubrik „Dumm gelaufen“ tauchen inzwischen einige sportliche Brückendurchfahrten auf, bei denen das Rigg von oben kam. So wie zuletzt hier und hier. Aber keine Passage wurde so selbst- und zielsicher vorgetragen, wie diese. 

IMOCA-Favorit: Thomas Ruyant verliert den Geldgeber

Thomas Ruyant

Gerade noch schien es, Thomas Ruyant, einer der größten Player im IMOCA-Zirkus, hätte einen wohl durchdachten Plan für die Beibehaltung seiner Spitzenposition entwickelt, da gibt er bekannt, dass sich sein Hauptsponsor zurückzieht. Was das bedeutet.

Die Police für alle Weltmeere

Auslands-Reisekrankenversicherung

Pantaenius bietet eine spezielle Langfahrt-Krankenversicherung an © Brambusch

Die Police für alle Weltmeere

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Sie ist wieder da

02.April.25, Australien/QLD/Burnett Heads, Tag 3.959

Heute im Krankenhaus bekommen wir nach dem Röntgen die gute Nachricht: es hat sich „Knochenkitt“ gebildet. Bereits mit Calcium angereichert und somit auf dem Röntgenbild zu erkennen. Der Doc ist zufrieden. Und wir erst!

Die weiße Linie ist Knochenkallus, der sich schon etwas verhärtet hat. In den nächsten Monaten wird das wieder richtig stabil.
Um an dieses Röntgenbild zu kommen, musste ich mich mächtig verrenken. Der Arzt im Krankenhaus wollte mich eigentlich erst wieder Ende April sehen. Das wäre 10 Wochen nach dem Unfall gewesen. Da hätte ich vier Wochen ohne Physio verschenkt (die machen nämlich ohne dieses Röntgenbild gar nichts und selber wäre ich auch unsicher gewesen. Hält es oder nicht?). Mit zäher Penetranz habe ich dann heute – 6,5 Wochen nach Unfall – einen Termin bekommen. Chaka.

Die Verbindung ist noch nicht stabil genug für Belastungen, aber ich darf –muss – die Schulter jetzt wieder bewegen. Die letzten 14 Tage hatte ich den Ellenbogen an den Körper gepresst und einige Fortschritte in die Selbständigkeit gemacht. Mit Messer und Gabel essen. Die Zähne mit rechts putzen. Und ich bin wieder die Herrin über die Küche. Hurra. Achim hat uns zwar wunderbar versorgt, aber so ist es dann doch besser für alle.
Aber so ein kurzer Dinosaurier-Arm schränkt ganz schön ein. Die Luken im Schiff öffnen, für mich unmöglich. Haare bürsten, keine Chance. Den BH zumachen – dafür braucht es eine helfende Expertenhand. Und noch immer komme ich nicht von alleine von Bord. Daran wird jetzt gearbeitet. Wichtig ist, die Mär, dass ich weder abwaschen noch abtrocknen kann, aufrecht zu halten. :-)

 

Kochen und schnippeln mit kurzem Dinosaurierarm funktioniert ganz gut. Nur Reis abgießen und ähnliches geht noch nicht.

Achim arbeitet weiter die to-do-Liste ab. Sehr erfolgreich und mit wenig Rückschlägen.

– Segel aufziehen (Die lagen 14 Monate beim Segelmacher zur Durchsicht und Ausbesserung. Der gute Mann hat auf unsere Nachrichten, dass wir später als erwartet zurück kommen, nicht mit der Wimper gezuckt. Wollte nicht mal Geld vorzeitig.)

– Der Außenborder machte schon länger Zicken. Nicht der Motor. Sondern das Gelenk mit dem man überhaupt eine Richtungsänderung vornehmen konnte. Dieser Schaft war fest gerottet. In der Werkstatt gegenüber der Marina konnte das Behoben werden. Alles läuft wieder fein.

So langsam werden wir wieder ein Segelschiff mit allem, was dazu gehört.
Der Fluss in dem wir liegen, ist Mangroven schlammig. Türkis muss noch etwas warten.

– Wassermacher (das ewige Sorgenkind) und Heizung laufen tadellos.

Und wir füllen, solange wir noch das Auto haben, schon mal unsere Vorräte auf. Im Bioladen gab es Roggenvollkornmehl im praktischen 12,5 Kilo Sack. Endlich kein Weißbrot mehr. Ein Hochgenuss. Im Augenblick muss der Brotbackautomat noch ran (auch die alte Kiste läuft prima).

Wann es weiter geht, hängt von meinem Arm ab. Achim Bedingungen sind glasklar. Ich muss alleine in der Lage sein, die Badeleiter hochzuklettern. Auch wenn es schaukelt. Nicht nur im Trockenversuch in der Marina. Und wenn ich mich auf dem schwankenden Kahn spontan mit rechts festhalten muss, um nicht durch den Salon zu fliegen, soll der Arm nicht sofort abbrechen.  :mrgreen:

Ich arbeite dran. Es gibt eine Scheibe Käse mehr zum Frühstück.

IMOCA-Szene: Neue starke Konkurrenz für Boris Herrmann – aus Italien

Thomas Ruyant (l.) und Ambrogio Beccaria

Der Italiener Ambrogio Beccaria kauft einen der schnellsten IMOCA auf dem Markt und steigt damit in die erste Liga auf, um bei der Vendée Globe 2028 zu starten. Der Class40-Dominator holt sich Thomas Ruyant als Co-Skipper an Bord und startet mit ihm in Kiel beim TORE.

Optimisten-Action: Warum die „Fischkiste“ nichts von ihrer Attraktivität verliert

Optimist Griechenland

Für manch einen mögen Optimisten-Jollen nicht mehr in die heutige Zeit passen. Wie soll das gut 77 Jahre alte kantige Design mit Sprit-Takelung Kindern den Spaß am Sport vermitteln? Aber es funktioniert immer noch, wie dieses Video und aktuelle KV-Mitgliederzahlen aus Deutschland zeigen.

Erster Grand Slam für deutsche Olympia-Aspiranten

Simon Diesch/Anna Markfort haben noch eine Rechnung mit Olympia offen © Felix Diemer

Erster Grand Slam für deutsche Olympia-Aspiranten

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1. Weltcup vor Palma: Neue Hackordnung – China hat aufgerüstet, GER-Wunder im 49er

Alle vier Jahre kommt es im olympischen Segelsport zur Wachablösung. Neue Namen steigen in den Ranglisten auf, alte verabschieden sich. Neue Crews werden gebildet, alte brechen auseinander. Bei der Trofeo Princesa Sofía kann der neue Status Quo beobachtet werden. Wo steht Deutschland?