Kategorie: News & Blogs

Mehr Verkehr auf der Ostsee: Großmanöver Northern Coasts – 1000 Soldaten im Einsatz

Vom 17. bis 21. September führt die NATO auf der Ostsee eine Großübung durch. Neun Schiffe und ein U-Boot bewegen sich in in Deutschen Küstengewässern. Segler sollten die amtlichen Nachrichten im Auge behalten.

Der Uluru

12.09-14.09.24, Australien/NT/Uluru+Kata Tjuta, Tag 287-289 Roadtrip, 23.045 km total, Tages-km 361

Wir erreichen den wohl meist fotografiertesten Klotz der Welt und es regnet!

Der Uluru bei Regen. Es regnet in dieser Region im Winter nur zweimal im Monat. Statistisch. Und dann auch nur kleine Mengen. Eigentlich.

Also fahren wir als erstes zum Campingplatz. Der liegt in einem Kunstdorf, fünfundzwanzig Kilometer vom Klotz entfernt. Nur angelegt, damit die Touristen übernachten können. Ungefähr 300.000 Besucher sind es jährlich. Die meisten kommen eingeflogen. Es gibt fünf Hotels, einen Campingplatz, einen Supermarkt und unendliche Variationen den Uluru (früher Ayers Rock) zu sehen: mit dem Fahrrad, auf dem Segway oder per Hubschrauber.

Der Nachmittag bleibt verregnet. Da kein Wind weht, finden wir Schutz unter unserer Markise. Aber es ist schlotterkalt. Die Camp-Küche ist ein Trauerspiel. Der Reinigungsplan an der Wand verrät, hier wurde zuletzt vor acht Tagen sauber gemacht. Peinlich. Dann lasse ich den Plan besser weg.

Zwei Fleece plus Regenjacke und Schal.

In der Nacht hört es auf zu regnen. So war es vorhergesagt. Halleluja. Wir packen morgens zusammen und machen uns auf den Weg zum Uluru. Seit fünf Jahren ist es verboten auf den Felsen zu klettern. Dem Aborigines-Stamm Anangu war das schon immer ein Dorn im Auge, da der Berg für sie heilig ist. 1985 hat die Australische Regierung den Uluru an die Anangu zurückgegeben, dann kam das Kletterverbot.

Die Spur der ehemaligen Kletterer ist noch deutlich zu sehen.

Das neue „Pflichtprogramm“ ist die Umrundung vom Klotz. Der Uluru hat einen Umfang von 9,5 Kilometern. Allerdings verläuft der Wanderweg an besonders heiligen Stellen ein Stück entfernt – hier ist auch das fotografieren verboten  – so dass es zu Fuß fast 12 Kilometer werden.

Fotogener Klotz – von allen Seiten.

Es sind wohl auch noch andere Menschen unterwegs, aber auf 12 Kilometer verliert es sich.

Das ist etwas ganz Besonderes. Von weitem wirkt der Uluru glatt geschliffen und wie aus einem Guss. Dabei ist die Oberfläche fleckig und schuppig, wie die Rinde eines glatten Baums; Platane oder Kauri. Die Erosion hat Löcher gefressen. Kleine und größere Höhlen sind entstanden, sogar einige Ecken sind schon abgebrochen.
Der 550 Millionen Jahre alte Stein kommt in die Jahre. Dass es sich um den zweitgrößten Monolithen der Welt handelt, darf man wohl nur schreiben, wenn keine Geologen mitlesen. Denn der Uluru soll sich mehrere Kilometer unterhalb der Sanddünen fortsetzten. Somit wäre er eigentlich eine Bergspitze.
Uns ist das egal – der Klotz ist in jedem Fall beeindruckend.

Blättrige Oberhaut. Der Stein ist eigentlich hell. Die rote Färbung kommt vom Eisen, was oxydiert.

Diese Verwitterungen sehen wie ein Totenschädel aus.

Australischer Regenbogen-Bienenfresser. Prachtvoller Vogel, besonders wenn er fliegt.

Natürlich gehört auch ein Besuch zum Sonnenauf- oder Untergang dazu. Es sind dafür extra ausgewiesene Parklätze angelegt. Jetzt merkt man, dass auch noch andere Besucher da sind. Der Konvoi schiebt sich aus dem Dorf Richtung Uluru. Die Experten haben Klappstühle dabei. Die echten Profis rücken mit Tischdecken, Sekt und Camembert auf Kräckern an. So romantisch ist es dann aber nicht. Die Atmosphäre hat etwas von Rummelplatz auf der Jagd nach dem besten Selfie. Während der Uluru ungerührt, aber majestätisch, seine Farbe in der untergehenden Sonne verändert. Wie seit 550 Millionen Jahren.

Uluru am Nachmittag. Wie er da so alleine auf der Ebene steht. Toll!

Uluru mit dem letzten Sonnenlicht. 350 Meter hoch.

Ich war auch hier ;-)

Hundert Pkw in Reihe – Busse haben einen Extra-Parkplatz.

Im Schatten vom berühmten Bruder stehen die Olgas (Kata Tjuta) dreißig Kilometer entfernt. Viele Besucher lassen die Steindome aus.  Von weitem sehen sie aus als seien sie aus dem gleichen Stein wie der Uluru.  Sie sind aber eine ganz andere Machart. Verbackene Steine in roter Erde. Durch Druck zusammengeschweißt zu Felsformationen. Eine wunderbare Wanderung führt zwischen den Türmen hindurch. Schöner noch als der Uluru, also unbedingt nicht (!) verpassen.

Die Olgas

Stellenweise muss man klettern – auf Millionen von zusammengeklebten Feldsteinen.

Morgens ist es lange frisch – grade Recht zum Wandern.

Gleicher Standort

… wie hier. Nur um 180 Grad gedreht.

Die Reflektionen vom roten Stein der Olgas taucht alles in rötliches Licht. Was für eine Schönheit dieser Vogel ist,  konnte ich nicht heraus bekommen.

Preis Talk

Alle Unternehmungen, die man am Uluru buchen kann, sind überzogen teuer. Unser Stellplatz kostet 85 Dollar pro Nacht. :lol: Wenn man dann die schmutzige Küche bedenkt, kann man sich auf den Arm genommen fühlen.
Dazu kommt die Eintrittskarte zum Nationalpark Uluru/Olgas mit 38 Dollar pro Person – gültig für drei Tage. Gerne hätten wir uns das Auf- und Abbauen vom Zelt erspart und wären wir mit dem ‚hop on – hop off‘  Bus gefahren. Der Preis ist lächerlich: 170 Dollar pro Person! Wer mit dem Flugzeug kommt, muss diesen Service in Anspruch nehmen. Oder er mietet sich ein Auto, da kommt er billiger bei weg. Vernünftig ist das nicht.

Der Supermarkt im Dorf ist recht gut sortiert, preislich höher als der Durchschnitt, aber akzeptabel. Den Vogel schießt der Alkoholverkauf ab. Wir befinden uns auf Aborigines-Land, aber wegen der Touristen kann man Alkohol nicht komplett verbieten. In den Hotels wird ausgeschenkt. Die Preise kennen wir nicht, aber in einem der Hotels wurde zusätzlich ein kleiner außer Haus Verkauf eigerichtet. Nur wer nachweißt, dass er Gast eines der Hotels oder vom Campingplatz ist, darf dort kaufen. Maximal ein Six-Pack Bier am Tag. Was heißt ‚darf‘ kaufen? Es müsste heißen ‚kann‘ kaufen, denn danach ist der Geldbeutel leer. Ein Six-Pack kostet außer Haus satte 44 Dollar = 27 Euro. Das nennt sich wohl Abzocke.                      Wir freuen uns über unsere Kiste, die noch im Auto steht.


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America’s Cup: Alinghi Red Bull und American Magic verschieben ihr Ausscheiden

Der Tag begann mit einem Überraschungssieg für Alinghi gegen INEOS Britannia. Aber so richtig Hoffnung macht dieser Punkt nicht. Im zweiten Duell dagegen kommt es zum echten Thriller. 

Alinghi bleibt im Spiel, jetzt kommt die Jugend

Alinghi America’s Cup 2024

Im schwachen Wind fliegt Alinghi an den strauchelnden Briten vorbei. © America’s Cup

Alinghi bleibt im Spiel, jetzt kommt die Jugend

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Youth America’s Cup: Was vom deutschen Team zu erwarten ist

Das deutsche Youth America’s Cup Team startet am Mittwoch in den Wettbewerb. Bei der Teamvorstellung sorgt es für eine Überraschung. Mit Maru Scheel wird als einzige weibliche Skipperin und Sterufrau präsentiert. Dahinter steckt auch eine taktische Überlegung.

America’s Cup: Wie der Schiedsrichter den Fast-Crash und haarscharfen Cross bewertet

Chief Umpire Richard Slater ist immer dann gefragt, wenn es um knappe, spannende Rennen geht. Er muss entscheiden, hat aber Hilfe von einer ausgeklügelten Software. Er erklärt die beiden strittigen Begegnungen vom Vortag.

SV Lady Blue – Horst Ramisch GER

PACIFIC PLUS – RUDDER REPLACEMENT in TAHITI

Pacific Plus – repair

Elektro-Foiler Candela C8: Von Schweden nach Finnland – 50 Seemeilen Reichweite bei 22 Knoten

Candela C8 Elektroboot

Das Elektroboot Candela C8 hat die Ostsee vom schwedischen Stockholm bis zur finnischen Region Åland überquert. Es war das erste Mal, dass ein Elektroboot diese Strecke bewältigte. Die Energiekosten: 50 statt 750 Euro.

SV Ruffian Of Amble – Fiona + Iain Lewis UK

WESTERLY OCEAN LORD 41 – MESSAGE FROM PARADISE
Peter,
After our most recent passages we just wanted to send a mail to you with a massive thank you for both all your support in getting our windpilot working and for creating such an amazing steering system.

After lots of ‚playing‘ with the pilot we have finally got to grips with how it works and have had 600 miles of the most ideal sailing
with it. When the pilot is deployed the motion of the boat feels much less frenetic than under autopilot, there is no power use and as it uses a different quadrant from our autopilots we have another level of redundancy.

I cannot express just how impressed we are with how it works and how Ruffian feels.

Thanks again.
Iain & Fiona
SY Ruffian of Amble

Drohnen an Bord von Booten und Yachten: Tipps und Tricks

Was bei der Verwendung von Drohnen an Bord von Booten und Yachten zu beachten ist sowie Tipps zu Rechtlichem, Vorbereitung, Start, Flug und Landung.

Quelle

America’s Cup Halbfinale: Schockmoment für Ben Ainslie – Zwei-Sekunden-Sieg für Luna Rossa

INEOS Britannia hätte seinen AC75 im Duell mit Alinghi Red Bull fast zu Schrott gefahren. So nahe sind sich die Cupper bisher noch nicht gekommen. War das Risiko nötig? Das Duell zwischen Luna Rossa und American Magic ist ein Thriller.

Alinghi und American Magic vor dem Aus

Die Briten scheinen fast ungehindert ins Finale des Louis Vuitton Cups zu stürmen. © Ricardo Pinto / America’s Cup

Alinghi und American Magic vor dem Aus

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