Archiv der Kategorie: News & Blogs

Ant Arctic Lab: Norbert Sedlacek will es nochmal wissen – Zweimal ums Kap Hoorn

Norbert Sedlacek ist hartnäckig. Zwei Versuche scheiterten jeweils kurz nach dem Start, aber nun will der 58-jährige Österreicher mit seinem 60 Fußer aus recycelbarer Vulkanfaser erneut starten. Weiterlesen

Segelstart in Niedersachsen: Opti-Regatten nun doch nicht möglich – Zu großes Interesse

Das Regattasegeln kommt in Deutschland nach wie vor schleppend in Gang. Die Niedersachsen haben zwar schon gezeigt, dass es funktionieren kann, aber nun müssen auch sie einen Rückschlag hinnehmen. Weiterlesen

Bilderrätsel KW 25 – Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Letzte Woche waren wir in Zeeland, genau genommen in der Hauptstadt der Provinz, Middelburg. Dorthin gelangt über den Kanaal door Walcheren entweder von Vlissingen oder van Veere aus. Viermal täglich öffnen die Brücken für Convoys von beiden Seiten.

Und auch in dieser Woche folgt ein Bilderrätsel. Also: Wo ist es? Sie wissen es? Schreiben Sie uns unter [email protected] Viel Spaß!

Het bericht Bilderrätsel KW 25 – Wo ist es? verscheen eerst op Stegfunk.de | Wassersport. Holland..

Extrem günstig, aber auch gut? Viko S 35 für 72.900 €

Viko S 35 im Test: <br />
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	Viko S 35 im Test auf der Ostsee</p>

Eine neue, knapp elf Meter messende Yacht mit Segeln und Motor für unter 73.000 Euro! Das gibt es tatsächlich. Die Viko S 35 im Test

Erste Optimist Regatta: 34 Opti-B-Kinder eröffnen Segelsaison der Klasse in Deutschland

Als erste deutsche Opti-Regatta des Jahres hat im Norden der „Preetzer Schusterjunge“ stattgefunden. Dank schlüssigem Corona-Konzept und mit großem Engagement wurde es eine hervorragende Opti-B-Regatta. Weiterlesen

Corona-Folgen: Braune Flotte vor dem Aus – Demonstration vor legendärer Pampus-Untiefe

In den Niederlanden droht die berühmte „Braune Flotte“ dem Corona-Virus zum Opfer zu fallen. 175 der historischen Segelschiffe versammelten sich zum Protest vor den Toren Amsterdams. Weiterlesen

Törnvorbereitungen

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Diesel

Ich ziehe mal wieder um. Mein 28 Zoll 5K MAC Arbeitsbildschirm ist dabei das größte Element meines Hausstands. Der hat eine Landegenehmigung auf Nathalies Schreibtisch. Eine Umzugskiste mit Elektronikkram, zwei Reisetaschen mit Klamotten. Der Foto Rucksack. Na. Das war’s auch schon. Mal abgesehen von den drei Kites im Keller. Aber die ziehen ja nicht um. Morgen ziehe ich dann erst einmal nach Oldenburg ins Krankenhaus für zwei Tage. Ein kleiner neurochirurgischer Eingriff soll meinem Ulnarisnerv die Möglichkeit gegeben werden wieder zu heilen. Im Moment wird er immer wieder eingeklemmt. Durch eine Fehllagerung während meines Aufenthalts in der Intensivstation im Koma, ist er wohl für mehrere Stunden eingeklemmt gewesen. Die folgende Fehldiagnose der Neurologin der Diakonie Flensburg nach dem Motto: „Das wird schon wieder“, beschert mir wahrscheinlich einen bleibenden Schaden. Super Sache. Aber egal. Ich lebe. Noch ist der Arm dran. Und dem Neurochirug Dr. Heinen vertraue ich, dass das auch so bleiben wird. Immerhin brauche ich den rechten Arm noch.

Währenddessen verlegt Skipper Stefan die MARLIN fast an Land. Mit lokaler Hilfe findet er eine Stelle in der Bucht, wo es nah am Strand noch tief genug für die MARLIN ist und Sven mit ein paar Bekannten und einem Pickup 600 Liter Diesel bereitstehen haben. Die Patagonien Landleine sichert die Position. Gartenschlauch zur MARLIN und schon ist der Tank wieder voll. Gut gemacht Stefan und Sven. Ich bin stolz auf euch. Jetzt müßt ihr die MARLIN nur noch nach Curacao segeln. Dann gibt es den ersehnten Heimatrückflug.

Für heute waren optimale Bedingungen zum Kiten angesagt. Sogar für Micha. Wegen meines kleinen Umzugs fiel Kiten allerdings aus. Mehr und Meer begreife ich langsam aber sicher, dass dieser Sport für mich wohl eher eine MARLIN gebundene Sache ist. Kiten ist so dermaßen populär hier in Deutschland, dass es an den wenigen Tagen mit guten Bedingungen so voll an den Spots ist, dass es zumindest mir keinen Spaß macht. „Dir fehlt die Farbe und die Temperatur des karibischen Wassers, die Weite der Strände und natürlich die MARLIN mit dem sicheren Beiboot“, kommentiert Maya mein Gezeter in der Küche und nimmt ihr Buch wieder in die Hand. Die Sonne scheint auf unseren kleinen Balkon. Lars liegt unter dem Tisch. Seine Operation ist abgeheilt, die Halskrause braucht er nur noch Nachts.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Wir müssen die MARLIN jetzt erst mal irgendwie erreichen. Dann wird die MARLIN ein weiteres Jahr in der südlichen Karibik bleiben. So bald es wieder vernünftige Flüge gibt, werden wir auch wieder Mitsegeln anbieten.

JOIN THE CREW

RügenRudder – aus der Corona-Abstinenz geboren

RügenRudder: <p>
	Die Hanse 400 &quot;Asia de Cuba&quot;</p>

Die traditionelle Regatta Rund Rügen muss wegen des Verbotes von Sportveranstaltungen ausfallen. Doch mittels Neudefinition wird eine neue Regatta kreiert

Rechtsfrage: Was tun wenn’s geknallt hat?

Wenn Ihr Boot durch eine Yachtkasko-Versicherung gedeckt ist, kommt schnell die Frage, ob Sie die eigene Versicherung bemühen oder sich an den Schädiger und dessen Haftpflichtversicherung halten. Der Umfang der Ersatzleistung kann sehr unterschiedlich ausfallen. Das liegt daran, dass die Kaskoversicherung entsprechend den mit Ihnen in der Versicherungspolice vereinbarten Bedingungen leistet, während der Anspruch gegen den Schädiger auf gesetzlichen Ansprüchen beruht.

Einige Beispiele dazu: Der Anspruch gegen Ihre Versicherung umfasst heute meistens einen Verzicht auf die „neu-für-alt“ Einrede. Ihre Kasko erstattet also Neupreise. Die Haftpflicht des Gegners wird diesen Einwand aber sicher erheben, wenn zum Beispiel Segel beschädigt sind oder Elektronik betroffen ist. Hier kann es zu deutlichen Abzügen kommen, wenn die betroffenen Sachen älter sind und einem gewissen Verschleiß unterliegen. Plötzlich sieht man sich dann in dem Zwang für die Artikel 50 Prozent und mehr dazu zahlen zu müssen, auch wenn man die Investition noch gar nicht auslösen wollte. Wenn das Thema „neu-für-alt“ im Raum steht ist der Weg zur Kasko-Versicherung die bessere Empfehlung.

Was aber die Kasko zum Beispiel nicht zahlt – was aber ein Unfallgegner evtl. regulieren muss – ist ein Minderwert, der nach einer Reparatur verbleiben kann. Die Kasko zahlt weder für einen tatsächlichen, technischen Minderwert (z.B. sichtbarer Reparaturbereich) noch für den sogenannten merkantilen Minderwert, also für den Nachteil beim Verkauf eines reparierten Bootes, der auch verbleibt, wenn es technisch perfekt wiederhergestellt wurde. In einigen (seltenen) Fällen könnte ein Anspruch auf Nutzungsausfall entstehen. Auch das ist kein Fall für die Kasko, sondern eine Forderung an den Unfallgegner und dessen Haftpflichtversicherung.

Die Kasko-Versicherung wird Ihnen immer eine vereinbarte Selbstbeteiligung abziehen und sie ggf. in der Prämie heraufstufen. Diese Abzüge gibt es bei dem gesetzlichen Anspruch gegen den Unfallgegner nicht. Da gilt das Prinzip der „Naturalrestitution“; Sie haben Anspruch auf die Wiederherstellung des früheren Zustandes, nicht mehr und auch nicht weniger. Die meisten Kasko-Versicherer zahlen auch gleich die Umsatzsteuer auf den Schaden, der Gegner muss sie erst zahlen, wenn die Reparatur durchgeführt und abgerechnet ist.

Ist die Schuldfrage nicht eindeutig klar oder meldet Ihr Unfallgegner Zweifel an, sollten Sie sich damit nicht lange aufhalten und Ihre Kasko einschalten. Bei der Kasko geht es nicht um Verschulden, sondern nur um das Vorliegen eines Schadens an den versicherten Sachen. Wenn der Schaden nicht von Ihnen grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht ist, wird die Kaskoversicherung meist schnell in die Abwicklung eintreten. Der Zeitfaktor spricht meist für eine Abwicklung über die Kaskoversicherung.

Das bedeutet nicht, dass der Gegner schadlos entkommt. Durch die Regulierung des Kasko-Versicherers gehen Ihre Haftpflichtansprüche per Gesetz auf den Versicherer über. Allerdings auch nur in der Höhe in der er tatsächlich reguliert.

In Höhe der Selbstbeteiligung also nicht und auch nicht für Ansprüche, die die Kasko sonst nicht deckt (siehe oben: Wertminderungen, Nutzungsausfall). Häufig wird Ihr Kaskoversicherer nach der Regulierung einen Regress bei Ihrem Unfallgegner bzw. dessen Haftpflichtversicherung einleiten. Dies ist ein Grund, warum Ihr Sachbearbeiter bei der Kaskoversicherung den Schaden sehr sorgfältig dokumentieren und prüfen muss. Sonst gelingt ihm der Regress nicht.       Wenn Sie nach einem Schaden mitbekommen, dass Ihr Versicherer Regress nimmt, ist es hilfreich Absprachen zu Ihrer Selbstbeteiligung zu treffen. Serviceorientierte Versicherer machen diesen Teil des Schadens beim Gegner mit geltend.

SV Dulcibella – Willem Reumer NED

ATLANTIC CIRCLE WITH VAN DE STADT 40 CARIBBEAN
Dear Mister Foerthmann, after sailing to the Caribbean and back we crossed twice the North Atlantic Ocean and sailed more than 11.000 miles. We where very happy with our Windpilot Pacific.
Greetings,
Willem Reumer, SY Dulcibella

Aeroe Rund: Traditionsregatta ging bei Schwerwetter als Kurzvariante über den Kurs

Und es geht doch: Als Light-Version ging die Traditionsregatta Aeroe Rund über die Bahn. Für die Organisatoren gab es viel Lob, für die Segler Schwerwetter mit Gewitter und Starkregen. Weiterlesen

Aufbruch, aber wohin?

Sa.,13.Jun.20, Franz.Polyn./Gambier/Insel Mangareva, Tag 2204, 20.254 sm von HH

Unsere Kreditkarten sind da. Kaum verschickt man etwas mit ‚DHL-Dokumenten-Express‘ und blättert 83 Euro für ein 43 Gramm Paket auf den Tisch, klappt es auch mit der Lieferung. :mrgreen: Genau fünf Wochen hat der Versandt gedauert – in Corona-Zeiten keine schlechte Bilanz. Namentlich wurde Achim am Versorgungs-Schiff aufgerufen und bekam den Umschlag (ohne sich auszuweisen) problemlos ausgehändigt. Geht doch.

Ein Problem gelöst, schon kommt das nächste. Achim hat eine Plombe verloren. Genau aus dem Zahn, der letztes Jahr schon Ärger machte. Zum Glück tut es nicht weh, reagiert nicht auf heiß und kalt, ist aber kein Dauerzustand. Im Medizin-Zentrum hier auf der Insel kann der Arzt nicht helfen. Er hat weder ein Plomben-Notfall-Kitt (wir auch nicht), noch kann er eins in Tahiti besorgen. Nicht lieferbar in Französisch Polynesien. Achim tröstet, dass die Bewertungen über solchen Not-Kitt nicht besonders positiv ausfallen: ‚hält nicht, bröckelt nach kurzer Zeit wieder raus‘. Übrigens, bei echten Zahnschmerzen kann der Arzt auch nichts machen, er verabreicht dann einfach Antibiotika.

Ein „Wander“-Zahnarzt, der die Inseln in den Tuamotu abklappert, soll zur Zeit auf Hao sein. Ein Anruf im Krankenhaus auf Hao bestätigt diese Info. Aber ob der Arzt noch da sein wird, bevor wir Hao erreichen können, ist noch unbekannt. Unter vier Tagen ist die Anreise kaum zu schaffen. Am Montag sollen wir uns noch einmal melden, dann will man uns mehr erzählen.

So wie es aussieht, sind unsere Tage in Gambier gezählt. Aber wollen wir das überhaupt? Nein, wir sind uns einig, wir wollen nicht! Wohin sollen segeln, wenn wir den Zahnarzt auf Hao getroffen haben? Okay, Inseln in den Tuamotu gibt es viele, es liegt nicht an mangelnder Auswahl. Aber nach unserem Rampler mit dem Korallen-Bobbel haben wir ganz schön die Lust an den flachen Sandhaufen verloren. Die Atolle sind gefährliche Mausefallen. Grade letzte Woche sind bei Starkwind in Fakarava wohl zwei Schiffe auf ein Riff gelaufen und gelten als verloren. Die Risiko-Nutzen-Abwägung geht sich aus unserer Sicht nicht aus. Wir würden lieber Richtung Westen segeln, würden Französisch Polynesien gerne verlassen, aber Richtung Westen, da sind noch immer alle Grenzen geschlossen.

Wir sind nicht die einzigen, die es nicht weg zieht hier. Das Atoll leert sich nur zögerlich, vier Schiffe fahren ab, ein neues kommt vom Kontinent wieder dazu.
Abgesehen von der erhöhten Regen-Gefahr und den Starkwind-Phasen gefällt es uns im Winter sehr gut hier. Die Sonne steht tief und verbreitet die ganze Zeit ein traumhaftes Licht – vorbei ist die gleißende Mittagshitze bei der man nicht die Berge hochkraxeln mag. Die Gärten füllen sich mit Gurken und Tomaten. Ich muss meine Ansicht, dass die Einheimischen kein Interesse am Gemüseanbau haben, korrigieren. Sie warten auf den kühlen Herbst und Winter und dann wird angebaut, was die Scholle hergibt. Unsere Wanderungen sind sehr ertragreich. ;-) Ich entdecke fast reife Granatäpfel, Avocados reifen voran und die Mangobäume setzten bereits kleine Früchte an. Das wird in Kürze der Garten Eden hier sein.
Und das sollen wir verlassen? Wir werden sehen, Montag erhalten wir eine Antwort wohin der Zahnarzt weiter ziehen wird.

Unser Ankerplatz – unsere Insel – unsere Wanderstrecken

Gipfelstürmer

Die riesigen Pampelmusen werden wir vermissen

 

 

Faustgroße Schnecken unterwegs

Vier Gurgen und Salat geschenkt bekommen – den Rest haben wir gefunden. Allerdings muss man dafür auch 10 Kilometer laufen