Archiv der Kategorie: News & Blogs

SR-Interview: Unfall zwischen Fahrgastschiff und Segler – Wirklich eine Ordnungswidrigkeit?

In Berlin ist eine Segelyacht von einem Fahrgastschiff gerammt worden. Es gab einen Verletzten. Wie konnte es dazu kommen? SR hat nachgefragt. Der Betreiber der Segelschule schildert den Unfall. Weiterlesen

Je mehr Welle, desto besser

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Solitaire du Figaro: Vendée-Star Le Cleac’h jagt die Jungen – Amis blicken nach Frankreich

Die hocklassigste Onedesign-Einhand-Langstreckenregatta der Welt, La Solitaire du Figaro, hat in der Corona-Krise Federn gelassen. 35 statt 47 Piloten (2020) sind haben den Fastnet Rock gerundet. Weiterlesen

Ankiten Kleen

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{Date:20200902}
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Willich oder will ich nicht?

Heute passt der Wind. Endlich. Türkiseblaues Wasser, die Touristen sind wech, die Insel gehört uns und einer kleiner Gruppe Angler aus Curacao. Mein heiliger Mittagsschlaf fällt kürzer aus als sonst, immer wieder schaue ich aus meinem Bett mit einem Auge auf den Windmesser. 17 Knoten, 18 Knoten, 15 Knoten. Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken kiten zu gehen. Ich habe Schiss. Besser gesagt Respekt. Der Wind kommt aus Osten und ich werde weit ablandig rausgetrieben, geht der Wind aus oder ich habe sonst ein Problem, bin ich schnell auf dem offenen Meer. Heiko und Michael sind gebrieft, wie eine Rettung abläuft, haben das aber noch nie gemacht. Ich bin der einzige Kiter auf Klein Curacao. Ich habe kein gutes Gefühl. Ich bin noch nicht so fit wie vor einem Jahr. Meine Versuche Höhe zu laufen sind noch so lala in der Saint Joris Bay gewesen. „Davon, dass Du jetzt den Hintern nicht aus dem Bett bekommst wird es auch nicht besser!“, meine Kite Fee spricht zu mir. „Ist
doch prima, wenn Du ein bisschen Angst hast. Dann klappt das mit der Höhe laufen besser, weil Du weißt, dass Du musst.“ Um fünf Uhr starte ich den 15er in den Himmel. Der Druckpunkt an der Bar passt. Die Bedingungen sind perfekt. Druck auf die Ferse, Zehen anziehen und das Bein voraus durchstrecken, zurücklehnen. So einfach ist das. In der Theorie.

Heiko hat seine Drohne gestartet. Wie man schon an dem gestrigen Daypic sieht, ist er ein guter Drohnenpilot und heute wird er das toppen. Heute macht er eindrucksvolle Videos von mir, wie ich am Weststrand der Insel mit voll Speed auf und ab meine Kite Bahnen ziehe. Ich übe eine Selbstrettung mit Boarddrag um meine Sicherheit wieder zu erlangen. Das rote MayaLena Dinghy liegt startbereit zu Rettung am Beach bereit. Dann geht die Sonne schneller dem Horizont entgegen, als mir lieb ist und ich grade wieder Spaß in den Backen habe. Genug für heute. Morgen ist auch noch ein Tag.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Leben unter Segeln – Das etwas andere Konzept.
Sportlicher Segeltörn mitten durch die Karibische See
Endlich wieder Segelurlaub!

Die Angebote bei HandGegenKoje

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Youth America’s Cup: Ärger über Absage in Neuseeland – Keine Ausnahme gewährt

Der Royal New Zealand Yacht Squadron muss den Youth America’s Cup im Februar und März 2021 absagen. Die Regierung verweigert die Lockerung der Corona-Einreisebeschränkungen für die Jugendsegler. Weiterlesen

Hilfe holen in Holland – so geht´s

Klar: Im Notfall immer die 112 wählen. Was aber, wenn es nicht so wahnsinnig eilig ist? Und was, wenn es zwar nicht lebensbedrohlich aber doch eilig ist und die Praxen haben eigentlich geschlossen? Worauf muss man beim Thema Kosten achten? So findet man ärztliche Hilfe

Das Zauberwort heißt Triage. Damit beschreiben Mediziner drei Stadien der Hilfsbedürftigkeit:

  • Lebensbedrohlich: 112 wählen!
  • Nicht lebensbedrohlich, aber eilig: Huisartsenpost oder Dokterswacht anrufen – auch ausserhalb normaler Praxiszeiten
  • Nicht lebensberohlich, nicht eilig: Huisartsenpost, Dokterswacht, oder den nächstgelegenen Arzt anrufen – während der normalen Praxiszeiten. Termin vereinbaren, hingehen.

Wie ein Notruf geht, ist klar: 112 Wählen, oder Notfalls über Funk auf Kanal 10 (binnen) oder 16 Den Helder Rescue rufen. Dann Position und Art des Notfalls schildern und sich für Rückfragen bereithalten. Soweit, so klar.

Doch wie findet man den nächsten Huisartsenpost, wenn es dringend ist, aber nicht lebensbedrohlich? Und wie kommt man dort hin, wenn nur das eigene Boot als Transportmittel zur Verfügung steht? Taxen sind mitunter schwer zu bekommen, etwa in Friesland oder Zeeland und am Abend oder in der Nacht. Ist das Hafenmeisterbüro offen, dort nachfragen. Die Chefs der Marinas wissen genau, wer, wie helfen kann. Auch hängen an den Hafenbüros oftmals die Nummern der zuständigen Huisartsenposten oder Dokterswacht aus, falls ausserhalb der Öffnungszeiten des Hafenbüros Hilfe gebraucht wird. Das erspart langes Suchen. Wer selbst im Internet suchen muss, kann „Dokterswacht“ und den Ort eingeben, in dem man sich befindet. Mit etwas Suchen, findet man dann etwa für Medemblik heraus, dass der Huisartsenpost in Hoorn zuständig ist. Dort darf man nicht ohne telefonische Voranmeldung hin. Und dann muss man dort noch hinkommen. Einfach ist das alles nicht. Eine Liste der Huisartsenposten findet man hier: klikhap120seh7_2018_1 Viele der Posten verfügen auch über Fahrzeuge, um zum Ort des Hilfsbedürftigen zu gelangen. Danach muss aber aktiv gefragt werden. Nötigenfalls dies auch einfordern, allerdings sind damit auch zusätzliche Kosten verbunden.

Übersicht über die Huisartsenposten und die voraussichtliche Fahrzeit dorthin

Eine Ausnahme bilden die Watteninseln. Dort helfen die normalen Huisartsen ausserhalb normaler Sprechstunden. Dort unbedingt vorher anrufen.

Was es kostet

Der Besuch ausserhalb der Sprechstunden bei den Huisartsenposten ist deutlich teurer als der Besuch während normaler Sprechstunden. Generell ist Gesundheit im Ausland teurer als in Deutschland. Mit der europäischen Gesundheitskarte (Rückseite der Versichertenkarte) bekommt man später den Deutschen Satz zurückerstattet. An die Niederländischen Ärzte zahlt man Bar oder auf Rechnung. Auf dem Differenzbetrag, also das, was der Niederländische Arzt mehr kostet, als der Deutsche Krankenkassensatz hergibt, bleibt man sitzen. Hier empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, damit ist dieser Differenzbetrag versichert.

Das Niederländische Gesundheitssystem ist viel mehr auf Eigenverantwortung des Patienten gebaut. Darum kostet Krankenversicherung in den Niederlanden auch nur einen Bruchteil von Deutschland, bei gleichzeitig höheren Arztkosten. Wer also in Holland leicht erkrankt, fährt besser nach Hause und lässt sich dort behandeln. In den anderen Fällen hilft 112 oder die Dokterswacht/Huisartsenpost.

Auch im Notfall muss man gut für seine Belange einstehen. Ein Beispiel: Als ich mir bei einem Sturz im Niedergang die Rippe brach, wurde in Sneek im Krankenhaus nicht geröngt. Der Grund: In der Behandlung gäbe es keinen Unterschied zwischen Bruch und Prellung. Und wenn die Lunge perforiert wäre durch die gebrochene Rippe, dann würde ich das schon merken. Wieder daheim ordnete mein Deutscher Hausarzt gleich eine Röntgenaufnahme an. Seither weiß ich, dass die Rippe tatsächlich gebrochen war. Geändert hat es nichts, ausser der Strahlendosis vom Röntgen. Kurzum: Am besten man bleibt gesund. Ansonsten läuft´s wie beschrieben.

Het bericht Hilfe holen in Holland – so geht´s verscheen eerst op Stegfunk.de | Wassersport. Holland..

Kieler Woche: Lutz/Beucke wollen 49erFX-Olympia-Ticket – Feld auf WM-Niveau

Tina Lutz und Susann Beucke wollen in Kiel bei der dritten Olypia-Ausscheidung endlich den Sack zu machen. Sie müssen den Vorsprung von zwölf Punkten Victoria Jurczok/Anika Lorenz verteidigen. Weiterlesen

Lutz/Beucke: Der dritte Anlauf zu den Olympischen Spielen

“Hier wissen wir, wie der Hase hoppelt!

Es war 2006 auf einer der täglichen Pressekonferenz der Kieler Woche in Schilksee. Das Thema: Nachwuchssegeln, Jugendklassen im Rahmen der Kieler Woche. Tina Lutz vom Chiemsee war als zweimalige Opti-Weltmeisterin für die 420er, Susann Beucke aus Strande für die 29er-Nachwuchsegler/innen eingeladen. „Wir haben während der PK gemerkt, dass wir uns nett finden. Tina war cool und mir sofort sympathisch“, so Susann Beucke. Sie stieg bei Lutz ins Boot und gewann adhoc die 420er-EM. Bis heute segeln die beiden zusammen und treten bei der Kieler Woche (5.-13. September) im olympischen Frauen-Skiff, dem 49erFX, an.

Die bayerische-schleswig-holsteinische Verbindung führt bei ihrer dritten gemeinsamen Olympiakampagne nach zwei von drei Ausscheidungsserien mit zwölf Punkten Vorsprung vor den Kieler-Woche-Titelverteidigerinnen Victoria Jurczok/Anika Lorenz aus Berlin, gegen die sie in der deutschen Qualifikation für die Spiele 2016 verloren hatten. Die Kieler Woche ist die dritte und letzte Ausscheidungsserie, hier fällt die Entscheidung, wer zu den Spielen 2020/2021 fährt. Sollten Jurczok/Lorenz ihren Kieler-Woche-Titel verteidigen (25 Punkte), dann würde Lutz/Beucke Rang Sieben genügen, um das Ticket zu lösen. 

Nach der langen Zwangs-Sommerpause folgt in Kiel das erste Kräftemessen mit der deutschen und internationalen Konkurrenz. „Es ist ein tolles Teilnehmerfeld. Die Weltmeisterinnen sowie die Olympiasiegerinnen haben gemeldet und sind dank der Wildcard am Start. Das Interesse an der Kieler Woche ist riesig. Und für uns ist es ein Härtetest nach dem Sommer. Kiel ist unser Saisonhöhepunkt. So bereiten wir uns so auch vor und haben nichts anderes im Regattakalender“, so Beucke. Auch die Sportdirektorin des Deutschen Segler-Verbandes, Nadine Stegenwalner, schwärmt vom Starterfeld der Kieler Woche: „Das Teilnehmerfeld ist hochklassig, auf WM-Niveau.“

Wo sie antreten, gehören sie zu den Favoriten: Die amtierenden Weltmeisterinnen Tamara Echegoyen/Paula Barcelo aus Spanien. Tamara Echegoyen hatte mit ihrer ehemaligen Vorschoterin Berta Betanzos vor Rio um zwei Punkte Bronze verpasst. Wie die Rio-Goldgewinnerinnen Martine Grael/Kahena Kunze aus Brasilien, die WM-Zweiten Charlotte Bobsen/Saskia Tidey (BGR), die WM-Dritten Stephanie Roble/Maggie Shea (USA) und die WM-Zehnten Tess Lloyd/Jaime Ryan (AUS) profitieren sie von der Wildcard.

Ferner kommt es zum Kräftemessen mit den Weltmeisterinnen des Vorjahres Annemieke Bekkering/Annette Duetz. Die Olympia-7. aus den Niederlanden mussten sich in diesem Jahr bei der WM mit Rang acht zufriedengeben. Zu den weiteren Favoritinnen vor Kiel zählen die Französinnen Lili Sebesi/Albane Dubois, die bei der WM im Frühjahr Rang vier belegten.

Auf heimischem Revier sind Tina Lutz/Susann Beucke (beide 29 Jahre) immer für Titel oder Medaillen gut. Sie konnten 2013 und 2016 die Kieler Woche gewinnen, wurden 2017 vor Kiel Europameisterinnen. „Kiel gefällt uns sehr gut. Kiel ist ein Revier, auf dem wir unser Skiff super schnell eingestellt haben. Hier wissen wir, wie der Hase hoppelt. Auch ohne viel Training gibt es einen Heimvorteil. Hoffentlich spielen wir ihn auch aus“, so Beucke. Inzwischen hat sie ihren Beinbruch auskuriert, den sie sich zum Jahreswechsel im Training zugezogen hatte, Tina Lutz schreibt an der Masterarbeit. Aber im Mittelpunkt stehen die Olympischen Spiele in Japan. „Dafür habe ich mein Studium abgebrochen und lebe im Bus. Natürlich sind wir, vermutlich wie fast alle, wegen der Corona-Pause etwas außer Shape, aber wir haben ein ganz großes Ziel“, erklärt die 29-Jährige.

Entscheidend ist das Duell mit den Kieler-Woche-Titelverteidigerinnen Victoria Jurczok/Anika Lorenz aus Berlin (WM-5.). Nur eine dieser beiden Topcrews kann Deutschland in Japan bei den Olympischen Spielen vertreten. Jurczok/Lorenz, die 2016 bei den Spielen Rang neun belegten und mit dem dritten Rang bei der WM 2016 und der EM 2017 internationale Medaillen-Plätze ersegelten, liegen nach zwei Qualifikationsserien 12 Punkte zurück, aber noch ist das Ticket vor dem Kieler Finale in Reichweite.

Für Lutz/Beucke ist es der dritte Anlauf. 2012 scheiterten sie im 470er, 2016 im 49er FX. Doch aller guten Dinge sind drei. Einer Crew, die trotz zwei gescheiterter Anläufe und den Rückschlägen zum Jahresbeginn nun ins 15. gemeinsame Jahr geht, ist es zuzutrauen.

„Übrigens: Ich bin als Stranderin richtig stolz auf meine Kieler Woche. Sie hat sich rechtzeitig richtig positioniert“, freut sich Beucke auf die Regatten der Kieler Woche. Ganz sicher werden die Beiden bei einer Pressekonferenz in Kiel Schilksee noch mehr zu erzählen haben. (hel)

SV Gina – Varga Árpád HUN

JEANNEAU SO 42 – ON HER WAY TO PATAGONIA
Hallo Peter, letztes Jahr habe ich bei dir einen Pacfic gekauft. Jetzt habe ich gestartet auf meinen langen Tour. Plan alleine rund ohne Kanäle also Magellan Strasse und Südafrika. Du kannst mich auf Vesselfinder verfolgen GINA unter Kroatische Flage.
Windpilot arbeitet, Skipper in der Ruhe?
herzlich, Varga Árpád SY Gina

SV Lescale – Neil Hird UK

ALLURES 45 – WINDPILOT AND THE PASSARELLE IN THE MED

Passerelle

Jüngstensegeln: Faszination Optimist – Was die Kids auf dem Wasser erleben

Keiner versteht es, Optimist-Segeln bildlich so darzustellen, wie der Argentinier Matias Capizzano. Sein aktuelles Video zeigt, welche faszinierenden Momente die Jüngsten bei einer Regatta erleben. Weiterlesen

SV Earl Grey – Siegfried Esser GER

RHETANA 25 – 1200 SM EINHAND SCHLESWIG, AALAND, GÖTAKANAL, SCHLESWIG
Hallo Herr Foerthmann, ohne Ihre Heckverzierung wäre meine Sommerreise nicht möglich gewesen. Vielen Dank dafür!
Schönen Gruss, Siegfried Esser, Earl Grey