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Wahl zum/zur Segler/in des Jahres: Vorstellung der Monatssieger – Juni 2019: Victoria Jurczok/Anika Lorenz

Nach den Wahlen zu den Seglern/innen des Monats in den vergangenen zwölf Monaten steht nun die Wahl zum/r Segler/in des Jahres an. In täglicher Folge werden bis zum 23….

Wahl zum Segler des Jahres: Monatssiegerinnen Juni 2019

Alle Infos zur Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres

Zum zweiten Mal innerhab von eineinhalb Jahren haben Victoria Jurczok/Anika Lorenz die Wahl zum Segler des Monats bei sail24.com gewonnen. Im Januar 2018 setzten sie sich bei der Premiere der Abstimmung knapp gegen Philipp Buhl durch. Damals trumpften sie mit ihrem Worldcup-Sieg vor Miami auf. Jetzt gewannen sie die Wahl zur/zum Segler/in des Monats Juni im Kreis der Kieler-Woche-Sieger mit deutlichem Vorsprung.

Mit ihrem Sieg zur Kieler Woche wurden die Skiff-Seglerinnen Victoria Jurczok/Anika Lorenz bereits zum zweiten Mal nach Januar 2018 zu den Seglerinnen des Monats auf Sail24.com. Foto: segel-bilder.de

Zur Wahl standen alle deutschen Sieger der 125. Kieler Woche aus den olympischen und internationalen Klassen der Dreiecksbahnen. Damit konnten die User von sail24.com zwischen sieben Crews bzw. Einzelathleten abstimmen. Mit ihrem ersten Sieg vor Kiel, eine Trophäe, die ihnen in der Sammlung noch fehlte, setzten sich die 49erFX-Seglerinnen gegen prominente Konkurrenz durch. Wolfgang Hunger, der mit Holger Jess an der 505er-Vorschot seinen 22. Titel vor Kiel einsammelte und damit eine neue Rekordmarke setzte, war ebenso chancenlos wie Heiko Kröger, der vor Kiel zum zwölften Mal triumphierte. Im deutlich geschlagenen Feld auch die Sieger der J-Klassen Carsten Kemmling (J/70) und Arne Wilcken (J/80). Youngster Ole Schweckendiek, der jüngste Sieger der Kieler Woche 2019, sammelte immerhin über 13 Prozent der Stimmen ein. Finn-Ass Phillip Kasüske kam auf über 23 Prozent. Aber die Skiff-Damen waren uneinholbar, siegten mit über 55 Prozent.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Moth Worlds 2019: Australien dominiert die Titelkämpfe vor Perth – 118 Starter aus 16 Nationen

Wenn es um Hochgeschwindigkeit geht, ist Tom Slingsby nicht zu schlagen. Mit dem Team Australia gewann der 35-Jährige im Herbst die erste Ausgabe des SailGP, jetzt dominierte er die Moth Worlds vor Perth/Australien fast nach Belieben. Weiterlesen

So wird man VDWS Cat-Instructor

Der Luvrumpf hebt sich leicht aus dem Wasser, die Geschwindigkeit nimmt zu, die Ruderblätter beginnen zu summen. Ein Freudenschrei klingt über den Strelasund. Rike und ich als ihr Vorschoter, haben soeben zum ersten Mal den Gennaker gesetzt. Der Wind weht mit zwei bis drei Windstärken, die Geschwindigkeit berauscht uns. Wir ziehen unsere Bahnen zwischen Stralsund und Altefähr. Die Sonne strahlt – herrliches Segeln. Plötzlich hebt eine Böe den Luvrumpf weiter als zuvor, ich verliere den Halt und rutsche nach Lee, der Hobie Katamaran kentert und wir schwimmen im Wasser: kurzer Schock, dann Gelächter. Jetzt ist Rike in ihrem Element. Für mich ist es die erste Kenterung mit einem Katamaran. Für die 23-Jährige hingegen Routine. Schnell stehen wir auf dem unteren Rumpf. Ich befolge ihre Anweisungen und gemeinsam richten wir den Kat wieder auf. Sie ist es gewöhnt, die teils meterhohen Wellen des Atlantiks mit kleinen Strandkatamaranen abzureiten, da gehören Kenterungen zum Standardrepertoire. Das Heimatrevier der gebürtigen Berlinerin sind die Gewässer Fuerteventuras. In Deutschland ist sie, um Segellehrerin für Katamarane zu werden.

Was tue ich hier?
Vor einigen Monaten war bei einer morgendlichen Redaktionskonferenz die Frage aufgekommen: Wie wird man eigentlich Segellehrer? Jetzt bin ich Teilnehmer des Cat-Instructor Kurses des Verbands Deutscher Wassersport Schulen e.V., kurz VDWS, um diese Frage zu beantworten. Acht Tage lang werde ich lernen, worauf es ankommt, möchte man Anfängern das Segeln beibringen. Es geht um Themen wie Methoden der Stoffvermittlung, Unterrichtsplanung, Materialkunde und Bootspflege, aber vor allem auch um die Verbesserung des eigenen Fahrkönnens. Das heißt: viel Segel-Praxis.

Ein perfektes Revier
Lehrgangsort ist das Dörfchen Altefähr, idyllisch gelegen, ganz im Süd-Westen der Insel Rügen. Gegenüber, auf der anderen Seite des Strelasunds, liegt die Hansestadt Stralsund mit ihren prächtigen mittelalterlichen Kirchen und dem futuristisch anmutenden Ozeaneum. Der Sund ist ein ideales Revier für Jollen- und Katamaransegler. Die örtliche Segelschule ‚Sail & Surf  Rügen’, Mitglied im VDWS, stellt die Katamarane und weitere Ausrüstung zur Verfügung. 

Ihr Besitzer Knut Kuntoff betreibt außerdem ein Jugendgästehaus direkt am Hafen, in dem die Kursteilnehmer untergebracht sind. Am Abend sitzen wir am Hafen zusammen und lernen uns kennen. Schnell wird klar: Wir haben zwar ganz unterschiedliche seglerische Backgrounds, aber wir verstehen uns auf Anhieb. Peter zum Beispiel hat gerade seine schriftlichen Abiturprüfungen hinter sich und kommt aus Konstanz vom Boden­see. Gern möchte er vor dem Studium ein Jahr als Segellehrer arbeiten. „Vielleicht im Ausland. So genau weiß ich das noch nicht.“, sagt er.

Didaktik und andere Fremdworte
Vier Wochen vor Kursbeginn brachte der Paketdienst einen dicken Aktenordner zu mir nach Hause. Absender: VDWS. Inhalt des Ungetüms waren Unterlagen, die die Kursteilnehmer vor Lehrgangsbeginn durcharbeiten sollten, und die später als Unterrichtsskript dienen würden. Mir wurde langsam klar, worauf ich mich eingelassen hatte, als ich einen Blick auf die Überschriften warf. Zum Beispiel: ‚Analytisch-synthetische Methode’, ‚Ganzheitsmethode’, ‚Deduktive Methode’, um nur ein paar der mir bis dahin fremden Themenkomplexe zu nennen. Es würde wohl um mehr als ‚nur Segeltheorie’ gehen. Erfreulich knapp war hingegen das Kapitel ‚Methodische Grundsätze: 

a) Vom Leichten zum Schweren, 
b) Vom Einfachen zum Komplexen und 
c) Vom Bekannten zum Unbekannten’. 

Diese drei Grundsätze sollten noch zu einer Art ‚Mantra’ des Lehrgangs werden…

Bei der Prüfung wird genau auf die Ausführung der Manöver geachtet.

Segeln ist nicht gleich segeln
Nach einer Einweisung in Revier und Material geht es am ersten Tag direkt aufs Wasser. Für mich ist Kat-Segeln neu, aber so groß kann der Unterschied zur Jolle nicht sein. Schon bei der ersten Wende wird mir klar, wie falsch ich liege: Klar zur Wende – Ree. Der Hobie Cat bleibt in der Wende stecken. Hilflos treiben wir achteraus. Erste Lektion gelernt, die Fock muss länger backstehen, das Groß früher geöffnet werden, um den breiten Kat durch den Wind zu bekommen. Beim nächsten Anlauf klappt es dann einigermaßen. Spektakulär ist festzustellen, wie gut der Katamaran Fahrt aufnimmt. Sobald die Segel dicht genommen werden, springt der 18 Fuß lange Strandkat förmlich nach vorne. Schon leichter Wind reicht aus, um ein Geschwindigkeitsgefühl zu erzeugen, wie ich es sonst nur von Skiffs wie 49er oder 14 Footer kenne. ‚Keep it simple’ könnte man die Philosophie der Schulkatamarane zusammenfassen. Raus aufs Wasser und Spaß haben. Großschot, Traveller, Fockschot. Mehr braucht es nicht. Kein Wunder, dass Millionen Menschen weltweit die Begeisterung für das Segeln den Hobie Cats in all ihren verschiedenen Ausführungen verdanken. Aber das Handling will gelernt sein. Und das Lehren will gelernt sein. Dafür sind wir hier, dafür ist auch Jule hier. Die 32-Jährige gehört dem VDWS-Lehrteam an und bildet die Segellehrer von morgen aus. Sie ist unsere Lehrteamerin, sprich Ausbilderin.

Lehren lernen
Am Anfang gilt es zu beweisen, dass wir den Katamaran sicher beherrschen. Wende, Halse, An- und Ablegen, Person-über-Bord-Manöver. Die Standardmanöver müssen sitzen. Mit dem Motorboot fährt Jule um uns herum und gibt Tipps. Segelstellung und Gewichtstrimm sind wichtig. Verschiedene Übungen, die wir auf dem Wasser machen, verdeutlichen dies. Abends steht Theorie auf dem Programm. Die Tage sind lang. Wie schaffen wir es sinnvoll, am Wassersport interessierten Menschen den Spaß am Segeln zu vermitteln? Wie muss man dabei vorgehen? Stichwort ‚Methodische Grundsätze’. Welche Übungen können wir mit Schülern auf dem Wasser machen, um ihnen die Grundprinzipien des Segelns schnell klarzumachen? Die Praxis steht stark im Vordergrund. Die Schüler machen keinen Sportbootführerschein, sie lernen segeln. Ein Einsteigerkurs dauert in der Regel 15 bis 20 Stunden, worin circa eine Stunde Theorie vorgesehen ist. Am Ende gibt es bei bestandener Prüfung den Grundschein. Dieser berechtigt zum Ausleihen von Material an allen VDWS-Segelschulen weltweit. Das sind über 540 Wassersportstationen in mehr als 30 Ländern.

Vom Schüler zum Lehrer
Am vierten Tag dann die Überraschung. Wir werden unser erlerntes Wissen über die Gestaltung eines Einsteigerkurses an echten Schülern beweisen müssen. Das heißt, wir planen in der Gruppe einen zweitägigen Kurs, an dessen Ende unsere Schüler alleine aufs Wasser gehen können und den Katamaran sicher beherrschen. Der fünfte Lehrgangstag dient der Planung dieses Kurses. Von morgens bis abends sitzen wir zusammen und bereiten alles minutiös vor. Was sind die Ziele? Welche Inhalte wollen wir wie und in welcher Reihenfolge vermitteln? Wir müssen schließlich davon ausgehen, dass unsere Schüler noch nie in ihrem Leben auf einem Boot saßen. Hier wird klar, wie viel Vorbereitung wirklich nötig ist. Zehn Stunden später steht unser Kurs-Konzept. Unsere Köpfe rauchen. Wir haben uns das Feierabendbier mehr als verdient.

Kenterübungen gehören zum Kursprogramm.

Wir sind so weit
Tag sechs. Ab jetzt sind wir nicht mehr nur Kursteilnehmer, sondern Ausbilder! Fünf Segelschüler stehen morgens vor der Segelschule. Lehrgangsteilnehmer Steffen übernimmt als erster die Lehrerrolle. Man merkt, dass das für ihn nichts Neues ist. Er betreibt schon seit Jahren eine Segelschule in Brandenburg. Neu ist für ihn nur das Schulen auf Katamaranen. Jeder von uns muss eine Zeit lang den Lehrer mimen. Es ist gar nicht so einfach, zwei schnell segelnde Katamarane gleichzeitig im Auge zu behalten. Mit dem Motorboot pendeln wir zwischen den beiden Hobies. Gegen 16.00 Uhr endet der Kurstag für unsere Schüler, allerdings nicht für uns. Wir werden wieder zu Schülern: Die ‚Fahrprobe’ steht auf dem Programm. Wir fahren einen Parcours ab und müssen dabei alle Manöver an der richtigen Stelle korrekt ausführen. Der Wind legt natürlich genau jetzt zu, Schaumkronen zieren das Wasser. Die vor Prüfungen aufkommende Nervosität macht sich breit. Was, wenn ich durchfalle? 

Der nächste Tag ist besonders aufregend. Wieder unterrichten wir unsere Schüler, heute werden wir dabei jedoch bewertet. Es ist schön zu sehen, dass unsere Schüler schon so viel gelernt haben. Selbstständig machen sie die Kats fertig, slippen ins Wasser und los geht’s. Wieder werden die Manöver geübt, was den Schülern sichtlich Spaß macht. Wir als Lehrer sind inzwischen routinierter im Umgang mit den Schülern und der Koordinierung auf dem Wasser.

Das Segeln mit einem Hobie Cat macht einfach Spaß.

Am Abend dann das große Finale für uns angehende Cat-Instructoren: die theoretische Prüfung. 90 Minuten schriftliche Klausur über alles, was wir während der letzten sieben Tage gelernt haben. Ein paar Stunden später dann die Erlösung. Teamerin Jule hat unsere Antworten ausgewertet: Wir sechs haben die Fahrprüfung, die Lehrprobe und die Theorie bestanden!

Wie es weitergeht
Und sind wir jetzt Segellehrer? Klare Antwort: nein, noch nicht. Um die VDWS-Segellehrerlizenz zu erhalten, muss noch ein Erste-Hilfe-Kurs und mindestens das bronzene Schwimmabzeichen nachgewiesen werden. Und am allerwichtigsten: Es muss ein 21-tägiges Praktikum an einer VDWS-­lizenzierten Segelschule absolviert werden. Dann steht der Ausübung des Berufs Segellehrer nichts mehr im Weg. Und was könnte es schöneres geben, als sein Hobby zum Beruf zu machen und an den schönsten Plätzen der Welt, entspannten Kunden das Segeln beizubringen?


Der VDWS
Der Verband Deutscher Wassersportschulen (VDWS) wurde 1974 gegründet, damals noch unter dem Namen Verband Deutscher Windsurfing Schulen. Ziel war es, die Aus- und Weiterbildung von Windsurfing-Lehrern zu vereinheitlichen und Standards zu definieren. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Wassersportarten hinzu. Inzwischen deckt der VDWS die gesamte Breite der Strandwassersportarten ab. Der Verband organisiert die Ausbildung von Instructoren in den Bereichen Windsurfing, Kitesurfing, Jollensegeln, Catamaransegeln und seit diesem Jahr auch Stand Up Paddling. Zusammen mit dem Deutschen Motoryachtverband (DMYV) und dem Verband Deutscher Sportbootschulen (VDS) bildet der VDWS seit 2013 die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsausbildung im Wassersport (QAW). Hier ist das Ziel gemeinsame Qualitätsstandards für den Schulbetrieb zu gewährleisten. Heute sind über 540 Wassersportstationen in mehr als 35 Ländern im VDWS organisiert. In den 45 Jahren seit Verbandsgründung wurden circa drei Millionen Einsteiger mit den verschiedenen Wassersportarten in Kontakt gebracht. Über 4.500 Wassersportlehrer, Schulbesitzer und Stationsleiter sind Mitglied im VDWS. Weitere Informationen: www.vdws.de

Besuchen Sie den VDWS auch auf der boot Düsseldorf: Halle 8a, Stand B47

Fliegender Wanderer

Elba 45: Neuer Mehrrumpfer von Fountaine Pajot

Fountaine Pajot New 45 Kat Segeln Portugal 2019 TSt_0332: <p>
	Elba 45 von Fountaine Pajot: Platz im &Uuml;berfluss</p>

Attraktiv für Eigner und Vercharterer gleichermaßen: Der neue Fahrtenkatamaran Elba 45 aus Frankreich bietet Frisches und Bewährtes. Der Test im PDF-Download

Alternative Energien: Wellenkraftwerk-Prototyp von Olympiasegler Peckolt in der Nordsee

Wie man die Wellenkraft für den Vortrieb nutzt, lernte Jan Peckolt als 49er-Segler (2008 Bronzemedaille vor Qingdao). Doch dann wollte er mehr – z.B. aus Wellenkraft Energie gewinnen! Weiterlesen

Lennart Burke ist wieder im Rennen

Atlantikfieber in Altona: Ian Lipinski in der Nahaufnahme

"Sillages"-Premiere in den Zeise Kinos: <p>
	Ian Lipinski (r.) und Jan Heinze vor der Deutschland-Premiere in den Hamburger Zeise Kinos</p>

Er ist ein Ausnahmesegler, hat das Mini-Transat zweimal gewonnen: Ian Lipinski wurde bei der Hamburg-Premiere des Films „Sillages“ von Léa Rinaldi gefeiert

Boat-of-the-Year-Gewinner: die Hallberg-Rassy 44 im SR-Test

Das US-Magazin Cruising World hat die HR 44 gerade in der Kategorie „bester Midsize-Cruiser“ zum Boot des Jahres 2020 ernannt. Wir haben die Mittelcockpit-Yacht zwei Tage lang im schwedischen Schärengarten auf Schot und Kompass geprüft. Weiterlesen

Wahl zum/zur Segler/in des Jahres: Vorstellung der Monatssieger – Mai 2019: Mic Mohr

Nach den Wahlen zu den Seglern/innen des Monats in den vergangenen zwölf Monaten steht nun die Wahl zum/r Segler/in des Jahres an. In täglicher Folge werden bis zum 23. Dezember die Anwärter vorgestellt. Ab dem 24. Dezember beginnt die Publikumswahl. Heute: Sieger Mai 2019. Weiterlesen

Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger Mai 2019

Alle Infos zur Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres

Mic Mohr ist der Segler des Monats Mai. Der Optimisten-Segler aus Plau am See setzte sich bei der Wahl der User von Sail24.com mit rund der Hälfte der Stimmen gegen die Elite aus den olympischen Klassen durch. Mit seinem überragenden Erfolg beim Goldenen Opti vor Schilksee, als er alle Wettfahrten im internationalen Feld gewann, überzeugte er die Segelgemeinde.

Mic Mohr durfte sich nach dem Sieg beim Goldenen Opti von Kiel auch über die Auszeichnung als Segler des Monats Mai freuen. Foto: segel-bilder.de

Selbst der dritte Platz von der Europameisterschaft im Laser Standard durch Philipp Buhl (Kiel) konnte da nicht mithalten. Buhl teilte sich in der Abstimmung lediglich Rang drei mit den 470er-Olympia-Aspiranten Simon Diesch/Philipp Autenrieth. Die süddeutsche Crew landete bei der EM auf Platz sechs. Mit der gleichen EM-Platzierung eroberten Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß den dritten Rang der Abstimmung. Erstaunlich wenig Beachtung fand bei den Usern von Sail24.com der vierte Platz durch Erik Heil/Thomas Plößel bei der Europameisterschaft der 49er. Vielleicht ist eine Abstimmung ähnlich gelagert wie die Entwicklung der Börsenkurse. Das Ergebnis mag noch so gut sein, wenn es aber nicht an die bisherigen Erfolge anknüpft, sind die Erwartungen enttäuscht. Und mit der Bronzemedaille von den Olympischen Spielen 2016 haben Heil/Plößel eine Vorgabe gemacht, die nur schwer zu toppen ist.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.