Archiv der Kategorie: News & Blogs

Der Damenpreis

Frauenskippertraining HEI 2013, Auswahl, msk-12

Die Kreuzer-Abteilung des DSV vergibt beim Fahrtenwettbewerb eine neue Auszeichnung für Törns von Skipperinnen. Bewerben kann frau sich bis zum 15. November

Decision 35-Kat: Gäbler auf „Black Jack“ beim „Kekszalag“ auf dem Balaton

Team Gäbler, Decision Kat, Balaton
Nach einem Traumstart in die Saison 2019 – alle Regatten gewonnen! – musste sich Team Gäbler auf dem Balaton einer großen und starken Konkurrenz stellen. Steuermann Roland Gäbler berichtet. Weiterlesen

LelieClass: Jung, pflegeleicht und wandertauglich

Darüber hinaus ist sie vom Design her hochinteressant, denn so ziemlich alles ist anders, als man es von den gängigen Jugend-, Ausbildungs- und Wanderjollen kennt. Sie hat eine nach vorn gereckte Bugnase, wie man sie von Oceanracern kennt, ist sehr breit geschnitten, hat daraus resultierend ein äußerst geräumiges Cockpit, in dem locker vier Kinder bzw. Jugendliche schlafen können, was umso erstaunlicher ist, wenn man bedenkt, dass die Jolle nur 5,60 Meter lang ist. Ein weiterer wichtiger Unterschied besteht in der Pflegleichtigkeit. Da seewasserbeständiges Aluminium verwendet wird, ist das Material korrosionsfrei und muss nicht lackiert und entsprechend auch nicht nachgearbeitet werden. Für die Winterüberholung reicht es, das Schiff gründlich mit Wasser zu reinigen.

Für Segelspaß und gute Geschwindigkeitswerte inklusive schöner Gleitfahrten sorgen die modernen Linien, die vom niederländischen Konstruktionsbüro FCY Design stammen. Die LelieClass soll die Lelievlet ablösen, eine Konstruktion aus dem Jahre 1955, die ebenfalls für Ausbildung und für den Einsatz auf Pfadfinder-Freizeiten gedacht war. 

Sicherheit geben abgeschlossene Tanks, die die Jolle unsinkbar machen. Bei der Entwicklung der LelieClass wurde auch darauf geachtet, dass sie sich problemlos trailern lässt. Ihr Tiefgang ist variabel und reicht von 0,16 bis 1,09 Meter. Mit einem Gewicht von 550 Kilo zählt sie zwar nicht zu den Leichtgewichten, kann aber problemlos auch mit kleineren PKW gezogen werden. Sollte der Wind einmal nicht ausreichen, kann der Alu-Flitzer gerudert oder gewriggt werden. Vielseitigkeit gehört zum Konzept, das von der niederländischen Werft AluFleet umgesetzt wird; in Kortenhoef nahe Amsterdam.

Konstruktion: FCY Design
Länge: 5,60 m
Breite: 2,20 m
Tiefgang: 0,16 – 1,09 m
Gewicht: 550 kg
Segelfläche: 18 m²
Preis: ab 19.227 Euro, inkl. Groß und Fock
Infos: www.lelieclass.nl

Vollendung des Caribbean Circle

Nikes Vlog II #57: <p>
	Nikes Vlog II #57</p>

Der sechstägige Törn von Cayman Island bis Panamá ist der letzte für diese Saison… und gestaltet sich als sehr stürmisch. Doch am Ende schließt sich der Kreis

Telefon-Joker für den Skipper

Nichts für schwache Nerven

Es wurde eng, es wurde laut, es war nichts für schwache Nerven: Der Start zur Langstrecke zur Deutschen Meisterschaft der Zweihand-Crews war ein Krimi auf des Messers Schneide. Elf Yachten tummelten sich kurz vor 17 Uhr auf der Enge zwischen Travemünde und „Passat“, um die beste Startposition zu ergattern. Sie kämpften um jeden Millimeter – wohlwissend, dass noch über 100 Seemeilen und damit rund ein kompletter Tag harter Wettkampfsport vor ihnen liegen. Fahrtensegler und Luxus-Yachteigner sorgten mit ihrem unerwarteten Auftritt dafür, dass das Gedrängel eine zusätzliche Würze erhielt.
 


Gleich mit dem Start in eine lange Nacht zeigte sich, dass die Teilnehmer zur Premiere einer Deutschen Meisterschaft in der Disziplin Offshore Double Handed gierig auf den Eintrag in die Geschichtsbücher des Deutschen Segler-Verbandes sind. Spätestens mit dem Einholen des „Blauen Peter“ (Ein-Minuten-Signal) auf dem Startschiff gab es kein Halten mehr. Unter Backbordbug rauschte die halbe Flotte vom Passathafen kommend auf den Startpoller an der Travepromenade zu. Dort aber lauerte die andere Hälfte der Yachten, um eng an der Küste über die Linie zu ziehen und mit einem langen Kreuzschlag aus der Trave zu kommen. Gebrüll war programmiert, hektische Wendenmanöver wurden eingeleitet. Wenige Sekunden vor dem Start schien sich alles aufzuklaren, als eine Fahrtenyacht unter Motor unbeirrt die Trave hinaufzog und auf die startenden Rennyachten zuhielt. Im letzten Moment legte die Schiffsführerin den Rückwärtsgang ein, die Fahrtenyacht verschwand kurzzeitig im Gewimmel der Segel, tauchte danach aber wieder auf. Ohne Schrammen gingen die IDM-Crews auf Kurs, lieferten sich danach noch einige Kreuzduelle, um schließlich die Trave zu verlassen und in Richtung offene Ostsee zu entschwinden.

Start Double Handed Offshore Travemünde: Lina Rixgens mit ihrem neuen Boot. Foto: www.segel-bilder.de

Ganz ohne Komplikationen lief es dann allerdings doch nicht ab – das allerdings ohne Gegnereinfluss. Lina Rixgens und Partner Sverre Reinke setzten hinter der Nordermole eine Wende, zogen die Fock auf neuem Bug dicht und mussten dann mit entsetztem Blick feststellen, dass die Schotbefestigung platzte und das Schothorn wild zu schlagen begann. Wichtige Meter gingen verloren, bevor das Segel wieder stand. Kurze Zeit später musste die junge Crew aber doch den Rückweg antreten. Das Groß drückte im oberen Bereich aus der Mastnut heraus. Damit wäre ein Reffen nicht mehr möglich gewesen. Bei weiter zunehmenden Wind für Lina Rixgens keine Option: „Leider mussten wir zurück in den Hafen. Jetzt werden wir ein Tuch auf das Vorliek nähen, damit es dicker wird und hält. Dann hoffen wir, bei der Mittelstrecke wieder dabei zu sein.“
Mit gebremstem Schaum ging es eine Stunde später zur Langstrecke im Ostsee-Cup auf die Bahn. Zwei Startgruppen schickte das Wettfahrtleiter-Team von der Trave aus auf eine etwas kürzere Langstrecke als bei der Deutschen Meisterschaft.

Traumbedingungen in der Seebrise

Die Windmaschine in der Lübecker Bucht ist warmgelaufen. Die Hitze der Hundstage aus Südeuropa bringt die Regatten der Travemünder Woche in Schwung. Schon in den späten Vormittagsstunden baute sich die Seebrise auf und ließ auf den Regattabahnen für die acht Jollen- und Katamaranklassen die ersten Wettfahrten zu. Bis zum Nachmittag war das volle Programm abgespult. Das Fleißkärtchen des Tages ging an die Formula 18. Die Katamarane segelten vier Wettfahrten. Europameisterschaft O’pen Skiff Die EM der jungen Skiffsegler bleibt fest in italienischer Hand. Sowohl in der Altersklasse U13 als auch der U17 liegen die Südeuopäer vorn. Federico Quaranta (U17) und Manuel De Felice (U13) sind die beiden Spitzenreiter, die Italien mit doppeltem EM-Gold bescheren können. Die deutschen Segler spielen aktuell keine Rolle bei der Vergabe der Top-Plätze, liegen in beiden Altersklassen außerhalb der Top-Ten. IDM der J/70 Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft hat sich nach dem zweiten Tag ein deutsches Team an die Spitze gesetzt. Der Hamburger Michael Grau zog mit seiner stark besetzten Crew an dem Cypern-Team um Steuermann Sergei Dobrovolskii vorbei. „Was soll ich sagen? Man freut sich, wenn man vrn liegt. Wenn das Crew-Setup stimmt, dann läuft es“, so Grau, bei dem der australische Profi David Chapman für die Taktik sorgt. Und wie hoch sind jetzt die Titelambitionen? „Dazu gebe ich keine Prognose ab. Es kann in den nächsten Tagen noch viel passieren.“ Respektvoll blickt Michael Grau auf Platz drei, wo mit Johanna Meier (Warnemünde) die beste Frau im Feld das Ruder führt. „Wir sind sehr zufrieden und froh, dass wir so konstant durchgekommen sind. Die guten Starts waren die Basis“, sagt Meier, die im vergangenen Jahr bei der Women Champions League auf Platz drei gesegelt ist. In ihrem Team ist als Taktiker Theodor Bauer dabei, Junioren-Weltmeister im Laser von 2013, der seine olympischen Ambitionen vorerst auf Eis gelegt hat.
Spaß hatten die Formula-18-Katamarane bei Top-Bedingungen an ihrem ersten Tag zur Travemünder Woche. Fotos: segel-bilder.de
IDJM der Laser Radial: Mit den ersten Ausrutschern der Konkurrenz hat Favorit Julian Hoffmann die Spitze der Deutschen Jugendmeisterschaft der Laser Radial übernommen. Während der Elfte der aktuellen Youth Worlds beständig in den Top-Drei agiert und nur einen fünften Platz streichen muss, stehen bei den Verfolgern jeweils ein paar höhere Ziffern in der Liste. Mewes Wieduwild (Schwedeneck), der zur IDJM gemeinsam mit dem Lübecker Jesper Bahr und Landestrainer Manuel Voigt ein Appartement auf dem Priwall bewohnt, hat den Faden von Top-Resultaten mit vier Siegen in Folge zum Auftakt leicht verloren, kassierte in der Goldgruppe sogar einen zwölften Platz. Trotzdem bleibt er der ärgste Verfolger von Hoffmann, hat zur weiteren Konkurrenz schon ein paar Punkte Polster. Für Lokalmatador Jesper Bahr ist der Start in die IDJM gut gelaufen. Das Mitglied des Förderkaders „Team Lübeck“ lächelte von der Spitze. Bei „Traumbedingungen mit einer ab Mittag einsetzenden Seebrise um die 20 Knoten“, so Wettfahrtleiterin Tina Buch, hatte Bahr so seine Probleme. Rang 18 und 7. „Für mich als eher Leichtgewichtigeren ist das nicht so einfach gewesen. Hinzu kommt, dass der Wind gedreht hat, so dass ich im ersten Rennen das Feld von hinten aufrollen musste.“ Das zweite Rennen sei okay gewesen. Sein Ziel bleibt: „Ich will die U17-Wertung gewinnen.“ IDJM Laser 4.7 : Einen Führungswechsel gibt es auch in der Klasse der Laser-Einsteiger. Philipp Rathmann (Schwerin) zog zum Start der Goldgruppe am Kieler Josse Bonatz vorbei. Noch aber bleibt es eng, denn die beiden Führenden trennt nur ein Punkt. Auf Rang lauert Favorit Ole Schweckendiek (Kiel). IDJüM Teeny Zum Start in ihre Jüngstenmeisterschaft segelten die Teeny-Segler gleich zwei Wettfahrten, an deren Ende sich die Teams auch Schleswig-Holstein in eine hervorragende Position brachten. Die Plöner Mats Ole Krüss/Tobias Ridder führen das Feld vor Mathias Faasch/Simon Dorloff und Laura Müller/Hanna Lange (beide aus Malente Gremsmühlen) an. „Eine Top-Fünf-Platzierung ist schon angepeilt, aber die Führung kommt etwas überraschend“, erklärte Hauke Krüss, Vater vom Spitzenreiter-Steuermann Mats Ole. „Jetzt werden die Ambitionen wahrscheinlich steigen – in Richtung Medaillenplatz.“ Für die Führungscrew rückt aber auch schon die nächste Klasse in den Fokus. In einem Jahr wollen sie auf den 420er umsteigen. Neben den Meisterschaften sind auch drei weitere Klassen zu Ranglisten-Regatten bis zum Wochenende auf der Bahn. Bei den Kielzugvögeln, die schon ihren zweiten Tag segelten, haben Michael Hotho/Jochen Wiepking (Großenheidorn) die Spitze übernommen. Top bei den Formula 18, die gleich ein volles Programm mit vier Rennen zu ihrem Auftakt absolvierten, sind Martin Friedrichsen/Björn Wendel (Flensburg), und die O-Jollen-Wertung führt Harry Voss (Schaumburg-Lippe) an.

Praxis-Tipp: Fallen/Leinen tauschen oder in den Mast einziehen

Mitunter eine Herausforderung: der Leinentausch

Wer kennt das nicht? An Bord muss eine Leine ausgetauscht werden. Bei einer Schot ist das in der Regel einfach, weil sie nicht versteckt läuft. Muss hingegen Tauwerk getauscht werden, das durch den Mast führt oder unter dem Deck durchgeleitet wird, wird es komplizierter. Vor allem auch, wenn die Leine um irgendwelche Blöcke oder Rollen geführt wird.

Beim Leinentausch gibt es einige Varianten, das neue Tauwerk dorthin zu bekommen, wo das alte ist. Grundsätzlich werden dabei die alte und neue Leine verbunden. Am einfachsten geht das mit Tape.

Leinentausch mit Tape-Verbindung

Die Fixierung von Leinen aneinander mit Tape hat allerdings den Nachteil, dass die Verbindung deutlich dicker wird als der Leinendurchmesser und zudem unflexibler ist. Damit läuft die Leinenverbindung nicht gut um die Rollen herum.

Nicht ideal – eine Tape-Verbindung

Auch ist die Tape-Verbindung nicht die stabilste. Bei zunehmender Masthöhe haben die Leinen ein recht hohes Eigengewicht und die Tape-Verbindung kann sich beim Einfädeln durch den Mast lösen. Das ist mehr als ärgerlich, wenn die alte Leine im Mast verschwindet und die neue noch nicht drin ist… Ein sehr lästiges Unterfangen, das dann zu lösen.

Wenn alles geklappt hat, muss man das Tape noch wieder von der Leine sauber abbekommen. Gelegentlich ist auch das mühsam.

Leinentausch mit Takelgarn

Alternativ wird daher eine Verbindung durch Takelgarn genutzt. Beide Leinen werden aneinandergenäht. Das hält gut, ist flexibel und meist nicht deutlich dicker als die Leine.

Alternative: die Verbindung mit Takelgarn

Aber es ist immer lästig, bei jedem Leinenwechsel die Enden wieder aneinander zu nähen. Insbesondere, wenn man für das Winterlager die Fallen vom Mast oder Boot entfernen möchte und damit regelmäßig die Leinen ein- und ausfädelt. Wenn man dann auch noch eine Hilfsleine dafür braucht, hat man die Arbeit gleich zweimal.

Abhilfe schafft da eine simple, aber effektive Lösung.

Leinengarn mit Takling und Schlaufe

Wir haben bei uns an Bord an den Fallen und Leinen, die etwas kniffelig einzufädeln oder auszutauschen sind, ans Ende jeweils eine Schlaufe genäht. Diese wird durch einen einfachen Takling gesichert.

An diese Schlaufe kann zum Entfernen der Leine, z.B. im Winterlager, einfach eine dünne Hilfsleine angeknotet werden. Die Leinen sind schnell verbunden und können problemlos durch enge Stellen gezogen werden. Bevor es im Sommer wieder ins Wasser geht, läuft das ganze Retour.

Wenn wir neue Fallen einziehen müssen, bekommt das neue Fall ebenfalls eine Schlaufe mit Takling. Die neue und die alte Leine können dann über ein dünnes Stück Takelgarn direkt miteinander verbunden werden. Ausnahme: Die Fallen haben einen Augspleiß. Dann geht der Leinenwechsel nur über eine Hilfsleine.

Zwei Leinen wurden mit dem Schlaufen-Takling verbunden.

Das Verbinden der Schlaufen geht am besten mit gewachstem Takelgarn. Das ist etwas klebrig, sodass die Knoten gut halten. Wer Sorge hat, dass sich was löst, kann diese Verbindung mit einem Tape zusätzlich sichern. Wir verzichten darauf inzwischen.

Die eingenähten Schlaufen samt Takling sind insgesamt so klein, dass sie im Alltag nicht stören, wenn sie am Ende der Leine verbleiben. Durch den Takling ist zudem die Naht, der Knoten und auch das Leinenende sauber gesichert. Unsere letzten Fallen haben wir gerade alle ausgetauscht. Die Schlaufen waren noch immer dran und hielten den Leinenwechsel problemlos durch.

Tipp: Die Leinen beim Verbinden nicht zu eng zusammenknoten. Es kann sonst schwierig sein, die Verbindung zu lösen, ohne die Schlaufen kaputt zu machen. Daher besser etwas
Abstand lassen.

Bei den Schlaufen genug Abstand zum Tauende lassen.

Eine Schlaufe herstellen in 3 Schritten

1) Durch das Tauwerksende drei circa 1–2 Zentimeter lange Schlaufen nähen. Dabei je nach Leinenende mindestens einen Zentimeter Abstand zum Ende halten.

2) Schlaufe nah am Tampen verknoten.

3) Einfachen Takling um das Tauwerkende legen und dabei den Knoten der Schlaufe mit einwickeln. Fertig ist das Leinenende.

Wer möchte, kann die Farben passend zur Leine wählen, dann fällt das Ganze noch nicht mal auf und auf das Design an Bord wurde auch noch geachtet. 🙂

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Unter Deck der Najad 450 cc

Unter Deck ist es auf der Najad 450 dank eines cremefarbenen Himmels und der Rumpffenster trotz der vorherrschenden Holzfronten schön hell. Die Aufteilung ist klassisch: An Backbord die Pantry mit Durchgang zur Achterkabine mit separater Nasszelle, an Steuerbord die Navigations- und Technikecke. In der Mitte der Salon mit L-Bank an Backbord. Davor der Durchgang zum Vorschiff mit Nasszelle an backbord und Kleiderschrank an steuerbord und schließlich die Vorschiffskabine.

Wie es sich für eine Yacht dieser Größe gehört, findet die Crew hier überall Stehhöhe von mindestens 1,89 Meter in der Achterkabine bis hin zu 2,06 Meter in der Pantry – dank Stufe. Hier müssen potenzielle Eigner allerdings aufpassen, denn im Durchgang zur Achterkabine sitzt in 1,84 Meter Höhe die Kante zwischen Cockpitbank und Süll. Größere Köche könnten sich hier den Kopf stoßen. Aber die Kante ist gepolstert. Ansonsten lässt die Pantry mit Haltegriff vor dem Herd kaum einen Wunsch offen.

Die Navigationstisch gegenüber ist im 45-Grad-Winkel zur Mittschiffslinie ausgerichtet. Der Sitz bietet ausreichend Kopffreiheit, aber es ist dennoch möglich, sich bei Lage oder rauer See einigermaßen einzuklemmen. Dank der Größe finden auch Papierseekarten auf dem Tisch und im Fach darunter Platz. An der Wand ist genug Fläche für den Einbau elektronischer Navigationsinstrumente. Selbst für einen Bücherschrank ist gesorgt – nicht selbstverständlich.

Salon: Viel Kontraste durch dunkle Hölzer und helle Polste sowie Deckenflächen.
Navigation: Ungewohntes Bild: Der Kartentisch wurde in einem 45 Grad-Winkel eingebaut.
Vorschiff: V-Koje mit Ablageflächen und einem kleinen Schrank.
Pantry: Die Längspantry sitzt Backbord am Durchgang zur Achterschiff.
Achterschiff: Sehr geräumige Kabine mit Doppelkoje und viel Licht durch Fenster und Luken.
Naszelle: Beinahe wie Daheim. Vollwertige Nasszelle mit WC, Waschbecken und Duschkabine.
Trotz ihrer Ausrichtung auf das Fahrtensegeln steht der Segelspaß nicht hinten an.

Der Salon ist ein richtiges Wohnzimmer. Vier Fenster im Aufbau, zwei Rumpffenster und zwei Luken unter dem Baum lassen Licht und Luft herein. In vier Schränken ist ausreichend Stauraum, unter den Bänken sitzen – günstig mittschiffs positioniert – die Tanks. Der Tisch ist ausklappbar, er ermöglicht so einen ungehinderten Durchgang ins Vorschiff und bietet zugleich Platz für ein ausgedehntes Abendessen. Auf den Bänken rundum finden bis zu sechs Personen Platz.

Vor dem Mast beginnt der Eignerbereich. Die Nasszelle zwischen Salon und Vorschiff bietet eine separate Dusche und hinter einer Tür Platz für eine Waschmaschine. Die Stehhöhe liegt hier bei 1,97 Meter. Ein Luk oben erleichtert nicht nur die Lüftung, sondern lässt auch Licht herein. Gegenüber der Nasszelle befindet sich ein geräumiger Kleiderschrank mit Lüftung, der über ausreichend Höhe verfügt, um beispielsweise auch Ölzeug unterzubringen. 

Die Vorschiffskabine bietet mit einem Luk und zwei Rumpffenstern wieder viel Licht und Luft und mit 1,90 Metern auch noch eine anständige Stehhöhe. Für alles, was man täglich braucht, sind sechs Schränke, zwei Schapps und drei Ablagen vorgesehen. Unter der Doppelkoje befindet sich weiterer Stauraum, der natürlich nicht ganz so komfortabel zugänglich ist und sich daher eher für selten gebrauchtes oder für Dinge wie Reisetaschen empfiehlt.

Auch die Achterkabine verfügt über eine eigene Nasszelle, aber insgesamt über etwas weniger Stauraum, was sie als Gästekabine empfiehlt. Mit fünf Schränken und vier Ablagen ist der Stauraum aber immer noch großzügig bemessen. Vier Fenster und zwei Luken lassen Licht und Luft in die Achterkabine. Die Stehhöhe ist mit 1,89 Meter etwas niedriger als im Vorschiff, aber immer noch mehr als ausreichend. Die Doppelkoje ist mit einer Breite von 1,20 bis 1,60 Meter ebenfalls sehr komfortabel.

Das Mittelcockpitkonzept hat viele Vorteile: Sicherheit und Platz in der Achterkabine unter anderem. Ein weiteres Plus ist der große Maschinenraum, der dadurch unter dem Cockpit entsteht. So hat nicht nur der Motor im wahrsten Sinne des Wortes viel Luft, sondern so können auch Ladegeräte und andere Aggregate untergebracht werden und außerdem haben Eigner und Mechaniker ausreichend Platz für die Kontrolle und die Wartung.

Ant Arctic Lab: Sedlacek erneut zur Weltumseglung gestartet – erste massive Probleme!

Sedlacek, Ant Arctic Lab,
Was für ein Pech! Nach einer heftigen Nacht vor Irland gibt es Probleme an Bord seines Open 60 – ähnlich wie vor einem Jahr. Segelt Sedlacek trotzdem weiter? Weiterlesen

Shorthandsegeln: Schlaf entscheidet über Sieg oder Niederlage – Tipps von den Profis

Schlaf, Einhandsegeln, Schlafmanagement
Schlafmanagement für tatsächlich erholsame Ruhephasen ist eines der wichtigsten Elemente beim Hochsee-Regattasegeln. Vor allem Einhandsegler müssen für Langstrecken den „erholsamen Schlaf“ in „kleinen Dosen“ trainieren.  Weiterlesen

Bei der „Seekuh“ an Bord: Open Ship in Travemünde

Seekuh: <p>
	F&uuml;r f&uuml;nf Tage macht der zehn mal zw&ouml;lf Meter messende Katamaran an der Trave fest</p>

Bis zum 28. Juli lädt der Verein „One Earth – One Ocean“ ein, seinen Alu-Kat zu besichtigen, der Müll aus dem Meer fischt. Am Sonntag kann man selbst anpacken