Salty Brothers: Was 30.000 Seemeilen mit Freunden machen
Drei Freunde, eine Elan 434 und mehr als 30.000 Seemeilen: Die Salty Brothers erzählen von Südsee-Träumen, Bordkasse und der Rückreise durch das Rote Meer.
Drei Freunde, eine Elan 434 und mehr als 30.000 Seemeilen: Die Salty Brothers erzählen von Südsee-Träumen, Bordkasse und der Rückreise durch das Rote Meer.

Ein Anker, der bei Böen von sieben bis acht Beaufort nicht mehr hält, und ein Boot, das in Richtung gefährlicher Flachs treibt: In der Nacht zum 18. Oktober haben freiwillige Seenotretter von der Insel Poel einen Einhandsegler im Salzhaff bei Rerik aus einer gefährlichen Lage befreit.

Der 70-jährige Ire Pat Lawless hat seine Aufholjagd bei der Golden Globe Race wegen eines Riggschadens abgebrochen. Dabei war er zuletzt sportlich der einzige Herausforderer auf Augenhöhe zu dem führenden Franzosen Damien Guillou.
CONTEST 48 MIT PACIFIC UM DIE WELT

Moin Peter, hoffe du bist noch aktiv?!? Ich hab vor ca. 6 Jahren ein Pacific bei dir gekauft. Was soll ich sagen, vermutlich das best investierte Geld unserer gesamten Reise. Hat uns jedenfalls um die ganze Welt gebracht. Hierfür schon mal vielen Dank für deinen innovativen, visionären Geist.
Wir sind zurück im Mittelmeer und würden die Windsteuerung gerne veräußern.
Gibt es dafür einen Gebrauchtmarkt? Falls jemand Interesse hat meld dich einfach.
Dank dir und beste Grüße
Jürgen
Moin Jürgen,
das ist Honig für einen alten Kopf, der mit 79 immer noch nicht die Tür zum Notausgang gefunden hat …
Der Markt für gebrauchte Windpiloten ist heiss, Du wirst das System schnell verkaufen können über Kleinanzeigen oder andere Foren.
herzlich
Peter
ATLANTIK RUNDE UND ANKUNFT ZUHAUSE

Guten Tag lieber Peter Foerthmann, vielen Dank für den freundlichen Empfang in Eurer Wirkungsstätte. Es war sehr inspirierend, Euch persönlich kennen zu lernen und die Dynamik zu erleben, die Euch antreibt, wie der Wind die Segelnden. Endlich komme ich dazu, ein paar Fotos zu schicken, die für uns das Segeln mit dem Windpiloten ausmachen. Der Windpilot bedeutet für uns: Viel Meer, Augen frei zum Staunen, Hände frei zum Fotografieren. Ob windzerzaust, wie in Deinen Comics, im Squall, mit Containerschiff oder auf freier See, wir hatten die Chance und haben dies BoatLifeFeeling genossen, gemeinsam mit Blick nach vorn, auf unserer Dehler 31 über den Atlantik durch die Karibik und zurück zu segeln.
Silvia + Hendrik …by the winD (pilot)
PACIFIC ON SERVICE ON PETREL 32 FOR MANY DECADES

Good morning. Our Pacific system has been ravaged by the sun. After 35 years of superb helming our 10m steel boat.
Are you able to supply spare parts ?
regards
Ian and Trina
Please provide delivery adress and also some picts of your vessel as my electronic records started in 2000
with kind regards from Hamburg
Peter Foerthmann
WINDPILOT PACIFIC CROSS ATLANTIC ON FAST SAILING TRIMARAN 
Solo Sailing Trimaran Twilight across the Atlantic Ocean the winds are a bit off, this time and in the night I listen with some worries to the hard working electric autopilot an old but good working Autohelm 2000. a lot of work has been done to hang a Windpilot on Twilights stern and I decide to make some temporary solutions to get it to work.
and test the stories that a windpilot would not work wel on a multihull. all I can say now. i wish i had done this much earlier.
We named her „Giny“ its mesmerizing to watch her work and its quit.
A windpilot on a Ocean Sailing Trimaran is a great succes for Tentmaran Twilight.
We are Arie Baartman and Cheryl Hudson.
and our dog Camino
YT Video about installation of Windpilot Pacific
Windpilot Pacific sailing cross Atlantic
SV Twilight is for sale
Der YACHT-Fotowettbewerb 2026 ist zu Ende. Wir präsentieren die 25 besten Saisonbilder unserer Leser und gratulieren allen Gewinnern zu fantastischen Preisen.
Unter aufziehenden Gewitterwolken und auf achterlichen Wellen legt die Eleanor 38 Seemeilen zurück: Von Galaxidi nach Korinth segelt die Crew mit gerefften Tüchern die schnellste Etappe des Törns. Doch der eigentliche Höhepunkt folgt im Anschluss: Die Passage durch den Kanal von Korinth. Auf 3,4 Seemeilen schneidet sich der Seeweg durch bis zu 80 Meter hohe Felswände.
Die Biatel One Ton High Noon von 1978 ist ein Holz-IOR-Einzelbau. Was Käufer zum Refit, Preis und den Risiken wissen müssen
An dieser Stelle bringen wir ausgewählte Beiträge aus 100 Jahre alten Ausgaben der YACHT . In Ausgabe 33/1926 wird ein neuartiger Magnet-Fluidkompass beschrieben, dessen Rose durch ein damals neues Magnetsystem eine “sehr viel” stärkere Dämpfung aufweist.
18.10.2026; Pazifik / Coral Sea; Tag 4.523; 30.506 sm total
Der dritte Tag beginnt mit kontinuierlich zunehmendem Wind. Zu früh, wir sind noch nicht ganz fest auf den Beinen. Sobald ich unter Deck etwas mache, außer sinnentleerte Spiele auf dem Handy zu daddeln, wird mir übel. Achim hält sich wie immer gut, ist aber ebenfalls antriebslos.
Gegen Abend werden die Wellen höher. Der Wind kommt 10 Grad von hinten. Atanga geigt. Der Wind legt weiter zu. Wir reffen mehrmals die ausgebaumte Genua, halten trotzdem unsere Geschwindigkeit: 6 Knoten, 7 Knoten, 8 Knoten.
Der erste Squall
Wenig Tuch und trotzdem halten wir über viele Stunden einen 6er Schnitt
Um 23:00 Uhr geht der Tanz richtig los. Der Mond ist untergegangen, Sterneleuchten fehlt. Es ist stockdunkel. Atanga läuft aus dem Ruder, luvt hart an, das Vorsegel flattert. Ich sprinte ins Cockpit, korrigiere den Kurs. Alles ist in Ordnung. Ohne Windanzeiger fühlt sich das Rudergehen an, wie Autofahren im Dunkeln ohne Licht. Den Wind kann ich nur erraten. Den Hightech-Baumwollfäden hätten wir das Leuchten beibringen sollen.
Die Windstärke beträgt geschätzte 20 Knoten, gar nicht so arg. Die Wellen kann ich kaum ausmachen, höre aber ihr Rauschen und Gurgeln. Wir donnern die Wellenberge runter. 9 Knoten, 10 Knoten. Puh, muss nicht sein!
Atanga läuft erneut aus dem Ruder. Diesmal kann ich es nicht alleine beheben, die Windsteueranlage ist „ausgehebelt“. Achim krabbelt aus dem Bett, geht nach hinten, kuppelt die Anlage wieder ein, während ich das Schiff auf Kurs halte. Eine Stunde später das gleiche Spiel.
Um 2:30 Uhr gehe ich ins Bett. Viel Schlaf bekomme ich nicht. Alle ein, zwei Stunden spinnt unsere treue Herta und klingt sich aus. Wir haben die lebensverlängernde Regel, dass keiner das Cockpit verlassen darf, während der andere schläft. Also muss ich aufstehen, das Ruder übernehmen, während Achim nach hinten geht.
Im Morgengrauen sehen wir, was los ist. Solche Wellen sind neu für uns. So was haben wir noch nicht erlebt. Geschätzte vier Meter alle sieben Sekunden. Steile Biester. Der Wahnsinn. Atanga surft die Berge runter – 11,9 Knoten beträgt die Spitzengeschwindigkeit, die wir sehen.
Natürlich geigen wir beim Surf, es ist unbequem an Bord. Nicht beängstigend, aber sehr beeindruckend. Und anstrengend. Was vor allem nervt, ist die weiterhin aussteigende Windsteueranlage. Keiner von uns hat die Möglichkeit, etwas Schlaf nachholen. Die Fehler-Ursache dürfte an unserer hohen Geschwindigkeit liegen. Das Heck wird aufs Wasser gesogen. Die Badeplattform ist bereits untergetaucht. Wahrscheinlich bekommt das Pendelruder durch den unglücklichen Winkel zu viel Druck und mag nicht mehr. Das Ausklinken ist in den letzten Jahren durchaus schon mal vorgekommen, aber in Summe seltener als an diesem besonderen Wellen-Tag.

Wer mal versucht hat, Wellen zu fotografieren, weiß, dass das nicht geht. Ich hab es endlos versucht. Der beste Schnappschuss ist Achim gelungen mit der Welle, die mir über die Schulter guckt. Ich sitze mit dem Kopf in 2,5 Meter über der Wasserlinie.
Zum Ende von Tag drei haben sich die Brecher etwas beruhigt und dürften mit der Windy-Angabe von 3,30 Metern übereinstimmen. Der Wind ist ebenfalls schwächer geworden. Wir sind jetzt langsamer und Herta arbeitet wieder ohne Mullen und Knullen. Wir atmen auf und spielen Schnick-Schnack-Schnuck, wer als Erster eine Runde schlafen darf.
Tag 3
130 sm
862 sm Rest
Windstärke: 5, in Böen 6
Wellen: Vorsichtige Schätzungen vermuten 4 Meter plus
Essen: Nudeln mit Pesto – für mehr fehlt die Kraft
Position: 16°07,60 S / 160°47,5 E