Amélie Grassi hat Mini, Figaro, Class40, Imoca und Ultim gesegelt. Nun greift die Französin im America’s Cup an und plant bereits ihren Weg zur Vendée Globe.
Kategorie: News & Blogs
Blauwasseryachten: Diese fünf wollen ans Ende der Welt
Fünf Blauwasseryachten, fünf Konzepte: Boréal 56, Kraken 58, Pure 49, Stem 50 und Breehorn 55 zeigen ihre Stärken und Schwächen auf Langfahrt.
Australien ruft
13.10.2026; Vanuatu/Espiritu Santo/Luganville; Tag 4.518; 30.129 sm total
Der Countdown für die Abfahrt läuft. Inzwischen sind wir wieder nach Luganville umgezogen. Die letzten Tage in der Bucht waren zum Niederknien. Das graue Wetter der letzten Wochen ist vorbei. Auch das Meer ist inzwischen deutlich wärmer geworden. Fast knacken wir die 27 Grad. Badewetter.
Palikulo Bay – wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören.
Wrackschwimmen.
Zwei fette Wracks liegen in der Bucht.
Morgen klarieren wir in Luganville aus und tauschen die letzten Vatu auf dem Markt gegen Obst. Dann muss nur noch das Dinghy an Deck und ich koche uns Essen vor für die ersten zwei Tage auf See.
Das Schiff ist fertig. Alles ist aufgeräumt und gewienert für die strenge Biosecurity in Australien. Das Unterwasserschiff ist frei von Bewuchs. Allerdings haben wir einen Gecko an Bord. Der ist bei den Behörden unerwünscht. Aber der Kerl zeigt sich nicht. Vor etlichen Wochen als Baby zu uns gekommen, ist er inzwischen gewachsen und hat das typische Schnalzen gelernt. „Tck! Tck! Tck!“. Hoffentlich hält er seinen Schnabel, wenn die Offiziellen an Bord sind. Außerdem haben wir auch wieder einen unserer sechsbeinigen „Freunde“ gesichtet. Kakerlaken stehen auf der Abschiebeliste in Australien ganz oben. Wir müssten sowohl Gecko als auch Kakerlaken als ‚blinde Passagiere‘ deklarieren. Hüstel.
Vanuatu lockt zum Wiederkommen. Trotz zwei Monaten durchwachsenen Wetters. Auch die Versorgung ist recht eintönig: Frühlingszwiebeln mit Huhn. Huhn mit Pak Choi. Das wird ein Fest in Cairns Supermärkten.
Wir wären so weit – Australien, wir kommen!
Der Abfahrtstag scheint egal, es kommt jeden Tag fast das Gleiche dabei raus: 9 Tage/1 Stunde; 9 Tage/4 Stunden; 9 Tage/8 Stunden. Auch Windrichtung und Stärke sind variantenarm. 1.250 Meilen in neun Tagen – Schenkelklopfer!
Wir wären glücklich, wenn diese Vorhersage stimmen würde.
Jens Kroker ist Vize-Weltmeister: Silber nach Duell um Gold – Paralympics-Kriterien erfüllt

Jens Kroker hat bei den World Sailing Inclusion Championships in Portimão den zweiten Platz in der Hansa 303 belegt. In Portugal kam er dem polnischen Dauersieger sehr nahe. Der Erfolg geht einher mit gestiegenen Paralympics-Chancen für das Segeln.
Hafenkino: Segelyacht rammt Pier in Saint-Tropez

Was ist hier wohl passiert? Eine Segelyacht schlingert durch den Hafen von Saint-Tropez und kracht schließlich mehrfach gegen die Pier. Schon geifern die Kommentatoren: „Das Fall lösen, du Idiot!“ Solche Reflexe sind offenbar nicht abzustellen.
Garmin Round Denmark: Das Dänemark-Rennen für Langstrecken-Lover
255 Tage vor dem Start ins Garmin Round Denmark Race 2027 öffnen die Veranstalter am 19. Oktober ihr Meldeportal. Frühbuchern winken schöne Vorteile.
Rekordtief im Zürichsee: Segelyacht fliegt per Helikopter ins Winterlager
Die Pegelstände im Zürichsee liegen unter dem bisherigen Niedrigwasserrekord. Weil seine Segelyacht im flachen Wasser festzusitzen und zu kippen drohte, ließ ein 65-jähriger Eigner sein Boot mit einem Helikopter ausfliegen. Die Aktion kostete rund 2000 Franken zeigt, wie sehr der außergewöhnlich niedrige Wasserstand die Schifffahrt inzwischen beeinträchtigt.
Traumwind, packende Duelle und ein Seriensieger: Das war die Barcolana 58
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Seenot: Lagoon 42 trotz nachgerüsteter Notluke auf Tiefe
Eine Lagoon 42 lief im Indischen Ozean voll und ging verloren. Nach Darstellung des geretteten Eigners löste sich eine bereits nachgerüstete Notausstiegsluke. Was versagte, ist ungeklärt.
52 SUPER SERIES: Platoon gewinnt souverän – wie ein Umbau den Titel brachte

Harm Müller-Spreer (68) gewinnt mit seiner internationalen Platoon-Crew und Michael Müller zum zweiten Mal die 52 SUPER SERIES. Finalplatz drei reichte in der Rekord-Flotte von 16 Booten zu der 2027 ein weiteres deutsches Team stößt. Ein Umbau war der Schlüssel.
Cape 31 Gold Cup: Die Boom-Klasse feiert Gold-Cup-Premiere
Die Boom-Klasse Cape 31 steuert ihrer Gold-Cup-Premiere mit einer Rekordflotte von 28 Booten entgegen. Acht GER-Boote sind im Golf von Saint-Tropez dabei.





