Schon mal 19 Boote mit Mercury-Motor getestet?

Anmelden und durchstarten bei den Mercury Experience Days © Mercury
Continue reading Schon mal 19 Boote mit Mercury-Motor getestet? at float Magazin.

Anmelden und durchstarten bei den Mercury Experience Days © Mercury
Continue reading Schon mal 19 Boote mit Mercury-Motor getestet? at float Magazin.
21.Mai.25, Pazifik, Tag 4.008, 28.796 sm von HH
Als wir im Flautenloch ankommen, haben wir noch fünf Knoten Wind. Segeln nicht mehr möglich, wir werfen die Maschine an. Aber wohin? Auf das Ziel zuhalten? Oder besser südlich fahren, um den Winkel für zukünftige Winde zu verbessern?
Die verschiedenen Vor- und Nachteile werden auf neutralem Crew-Niveau diskutiert.
Wir entscheiden uns fürs draufhalten (Fehler???) Wir motoren Richtung Osten. Dank Abwesenheit von Wind und Welle schaffen wir fünf Knoten in der Stunde. Immerhin.
Nach genau 24 Stunden nimmt der Wind wieder zu. Neun, vielleicht zehn Knoten. Der kommt nun genau von vorne – 80 Grad. Zielkurs – 76 Grad.
Das kostet Speed. Atanga nickt sich tapfer vorwärts, aber die Geschwindigkeit sinkt auf 3,5 Knoten. Um mit so schlechter Leistung zum Endziel zu gelangen, reicht unser Diesel nicht.
Wider besseres Wissen versuchen wir zu Segeln. Zu wenig Druck. Die Segel stehen zwar, aber unser Wendewinkel beträgt 170 Grad. ![]()
Wir haben die Wahl: 5 Grad nach Norden zu segeln oder 175 Grad nach Süden. Mit zwei Knoten Vortrieb. Wir versuchen alle Tricks. Trinkwasser aus dem vorderen Tank ablassen – immerhin 350 Kilo – ist der einzige, den wir auslassen.
Die Diskussion über unsere Optionen hat das Crew-Level verlassen. Es ist eine Ehegatten-Diskussion daraus geworden. ![]()
1.) Doof nach Norden oder Süden segeln.
Dabei liegt das Schiff stabiler als beim Treiben. Allerdings ist es schwer zu ertragen, sich das auf dem Plotter zu betrachten ohne verrückt zu werden. „Noch 94 Tage bis zum Ziel“, ätzt die Anzeige.
2.) Auf der Stelle treiben und warten bis der Wind zurück kommt.
Das würden wir machen, wenn wir nach Westen segeln würden. Im Passatgürtel kommt er schon irgendwann, der Süd-Ostpassat.
Und genau der ist auch angesagt ab Samstag. Leider mit bis zu 26 Knoten.
In der Atanga-Welt macht segeln ‚hoch am Wind‘ bis genau 18 Knoten ‚true wind speed‘ Spaß. Alles darüber hält aufs Segel- und Menschenmaterial.
Bevor dieser Wind kommt, wollen wir eigentlich in der Hafenkneipe sitzen. Da wird aber unser Diesel nicht reichen.
3.) Maschine wieder an und weiter motoren
– bis mehr Wind kommt
– bis Diesel alle
Die gemeinschaftliche (!) Entscheidung fällt auf die dritte Option.
Der Jokel läuft. Tschüss, bis Morgen.
Tag 6: etmal 110 Meilen (heute nur 11 Stunden, wir haben die Uhren zurück gedreht, damit es nicht schon um 17:00 Uhr dunkel wird), davon 108 gut gemacht zum Ziel; 322 Meilen Rest; bereits gesegelt 584 Meilen.
Die Pantry serviert die zweite Rutsche Hühnersuppe – auf asiatisch getrimmt mit Oyster Sauce und Mais.
Dieses Blau – immer wieder schön.
24 Stunden motoren wir durch dieses ruhige Flautenwasser. Jetzt ist es wieder deutlich kappeliger.
Am 4. Juni 2025 startet vor Warnemünde ein neues Projekt für Inklusion im Segelsport. Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen segeln gemeinsam auf der legendären Volvo Ocean Race-Siegeryacht ILLBRUCK. Das Leuchtturmprojekt will zeigen, wie Inklusion im Segelsport gelebt werden kann.

Drei Tage nach dem folgenschweren Zusammenstoß des Segelschulschiffs Cuauhtémoc mit der Brooklyn Bridge in New York, bei dem zwei Kadetten im Alter von 20 und 23 Jahren ums Leben kamen, haben die Ermittler über ihre ersten Erkenntnisse informiert. Was passiert ist.

Bei der vergangenen Vendée Globe hatte Boris Herrmann noch eingeräumt, dass das Design seiner Malizia zu extrem gewesen sein mag. Nun ändert er die Strategie radikal. Welche Überlegungen dahinter stecken.
Revierupdate Ostsee 2025: Das sind die Neuigkeiten für Skipper in den Häfen entlang der Küste von Mecklenburg-Vorpommern.

Gruppenbild mit Fabrik: Mehr als zwei Dutzend Bootstester kamen nach Portugal © Brunswick Venture
Continue reading Klassentreffen für Europas Bootstester bei Brunswick at float Magazin.

Carsten hat sich einen Hexenschuss beim Contender-Segeln geholt, Stephan eine kapriziöse SRC-Prüfung bestanden. Außerdem gab es wieder eine vielbeachtete, tragische Havarie und dementsprechende Kommentare. Und Boris bekommt ein neues Schiff. Das und mehr in der neuen Episode.
Ein mexikanisches Segelschulschiff rammte am Samstagabend die Brooklyn Bridge in New York. Zwei Besatzungsmitglieder kamen bei dem Unfall ums Leben, 19 weitere wurden verletzt. Die Ursache ist noch unklar, Ermittlungen laufen. Welche Rolle spielte der Schlepper?
Verliert man als Einhandsegler automatisch seinen Versicherungsschutz wegen unseemännischen Verhaltens? Ein Experte klärt auf
Jani Vahto restauriert klassische Boote mit seinem Vater in Eigenregie. Ihre Arbeit teilt er mit großem Erfolg in den sozialen Netzwerken.
20.Mai.25, Pazifik, Tag 4.007, 28.686 sm von HH
Unser Wind hat sich in den letzten 24 Stunden gravierend geändert: aus 12 Knoten sind 14 geworden und aus 170 Grad 150.
Atanga zieht unbeirrt ostwärts. Schnurgerade aufs Ziel zu. Wir sind weiter arbeitslos und vertrödeln die Zeit.
Die Stunden der Nachtwache ziehen sich wie Kaugummi. Solange, bis ich in meiner Nachtwache aus Langerweile am Plotter auf unsere Kursline zoome, um zu sehen, wie groß die Schlenker sind, die wir segeln. Mich trifft im ersten Moment der Schlag. Ich sehe nur dunkelblau. Und dunkelblau bedeutet flach. Sechs Meilen vor uns lauert eine Untiefe. Die wird erst beim extremen Zoomen sichtbar. Fünfzehn Meter an der flachsten Stelle.
Kelso Bank, grade sechs Meilen breit. Mitten im Ozean. Versteckt unter Wasser, versteckt auf der Seekarte – nur zu entdecken beim extremen Zoomen. Mir ist es unheimlich darüber zu fahren. Wer weiß, was da lauert?
Das reicht für uns natürlich zum drüber Segeln.
Ich möchte das nicht. Um uns herum ist es 2500 bis 3000 Meter tief. Was für Wellen mag dieser Berg erzeugen? Ich luve hart an, um südlich an der Untiefe vorbei zu kommen. Keine Meile zu früh. Atanga schrappt mit zwei Meilen Abstand vorbei. Das Wasser wird zunehmend kabbelig. Wir wackeln von einer Seite zur anderen. Verschiede Strömungen geben Schub nach vorne oder bremsen uns aus.
Nach einer guten Stunde ist alles wieder normal.
Auf der Sonarkarte erkennt man den plötzlichen Anstieg noch besser. Der lila Strich ist Atangas Kurslinie.
In der letzten Stunde von Tag fünf wird der Wind jetzt schwächer und schwächer. Wir können noch knapp segeln. Eine dicke Wolkendecke baut sich vor uns auf. Leichter Nieselregen hat begonnen. Wir haben das Konvergenzband erreicht, was das Ende unseres Südwindes markiert.
Tag 6 wird dann wohl eine Änderung unseres Törns nach Osten einläuten.
Wir können unser Glück nicht fassen, die erste Hälfte so einfach geschafft zu haben (Tag ein wird als grober Unfug verbucht, Schwamm drüber [obwohl! – hätte so nicht sein müssen nach 18 Monaten Segelpause
]) .
Der Routenplaner hatte vor unserer Abfahrt ausgerechnet, dass wir 122 Wenden fahren müssen. Bislang waren es zwei Kreuzschläge. Glücksschweine.
Ende mit Wind am Ende von Tag fünf.
Tag 5: etmal 97 Meilen, davon 97 gut gemacht zum Ziel; 432 Meilen Rest; bereits gesegelt 474 Meilen.
Die Pantry serviert Kartoffelsalat mit paniertem Hühnchenfilet (‚ready to eat‘ aus dem Kühlregal – gar nicht schlecht, nur in der Pfanne noch kurz anwärmen)
Viel Sonne hatten wir noch nicht auf diesem Törn. Einen halben Tag. Den Rest der Zeit ist es grau und sogar regnerisch.