Archiv der Kategorie: News & Blogs

Fujinon Techno-Stabi: handlich und wackelfrei

Fujinon Techostabi: <p>
	Fujinons Kompaktfernglas mit Bildstabilisator</p>

Die Ferngläser der Techno-Stabi-Reihe sind mit Bildstabilisatoren bestückt. Wir haben die Kompaktmodelle mit 12- und 16-facher Vergrößerung ausprobiert

Segler/in des Jahres: Endspurt der Abstimmung – EM- und WM-Helden an der Spitze

Die Publikumsabstimmung zum/zur Segler/in des Jahres hat sich zu einem Vierkampf entwickelt. Fünf Tage vor Ablauf der Wahl auf Sail24 und Segelreporter entfallen auf das Spitzenquartett rund 90 Prozent der Stimmen. Weiterlesen

WMRT: Wiedervereint auf einem Rumpf

Mit dem Ende der Ära der Mehrrümpfer im Matchracing setzt die World Match Racing Tour bei ihren 18 Regatten in 13 Ländern bis auf eine Ausnahme wieder ganz auf Einrümpfer. Dem aktuellen America’s-Cup-Trend folgend, ist zudem die Umwandlung einiger Matchrace-Flotten in foilende Monohulls geplant. Das gilt auch für den deutschen Klassiker: das Match Race Germany.

„Unsere harte Arbeit der letzten drei Jahre hat Früchte getragen, es kommt wieder zusammen, was zusammen und auf einen Rumpf gehört. Zusätzlich arbeiten wir konkret daran, unsere Flotte für die Zukunft in Richtung Foiling weiterzuentwickeln“, erklärt Match-Race-Germany-Sportdirektor Eberhard Magg, dessen Team das Matchracing auf einem Rumpf in den vergangenen drei Jahren mit der Match Race Super League vorangetrieben hat.

Eberhard Magg (links) und Harald Thierer freuen sich, dass der Duellsegelsport wieder voll auf Monohulls setzt. Foto: Nico Martinez

„Für das Match Race Germany bedeutet die Konzentration auf eine Tour Rückenwind. Es ist gut, dass die Konfusion mit zwei Ligen nun ein Ende hat und unsere Beharrlichkeit mit der Rückkehr auf Einrümpfer belohnt wird. Monohull ist wieder Trumpf“, freut sich Eberhard Magg, selbst ein versierter Matchracer, einst Mitbegründer des ersten deutschen America’s-Cup-Teams und Günder des nun bereits zum 23. Mal stattfindenden deutschen Duellsegel-Klassikers. „Wir verstehen uns als einer der wichtigsten europäischen Heimathäfen des internationalen Matchracings und haben die berechtigte Hoffnung auf ein extrem hochkarätiges Teilnehmerfeld in diesem Jahr.“ Maggs Partner, Event-Direktor und Sponsoring-Experte Harald Thierer, sagt: „Wir waren und bleiben stolz darauf, zu den europäischen Publikumsmagneten im Segelsport zu zählen. Wir haben großartige Partner – vom Global Player bis zum lokalen Bäcker. Unseren Kurs des Matchracings mit hohem Mehrwert und Entertainment-Charakter setzen wir fort. Das Match Race Germany bleibt Deutschlands wichtigste, historisch reiche und sehr attraktive Bühne für die Segelsport-Prominenz, New-Age-Senkrechtstarter und unsere starken Partner. Nach der Wiedervereinigung gilt das mehr denn je.“

Bei allen 18 Regatten der World Match Racing Tour in 2020 können die Starter Punkte für die Tour-Wertung und die Matchracee-Weltrangliste des Weltseglerverbandes World Sailing sammeln. Vier Regatten haben den Status „WC Event“, sind sogenannte WM-Veranstaltungen. Sie unterscheiden sich von „World Tour“-Regatten vor allem durch ein hohes Preisgeld von mindestens 75.000 US-Dollar und eine entsprechend höhere Punktdotierung. Dazu zählen der Congressional Cup (29. April bis 3. Mai), der Argo Gold Cup vor Bermuda (11. bis 16. Mai), der GKSS Cup Schweden vor Marstrand (1. bis 5. Juli) sowie das Tour-Finale zum Jahresende.

Unter den 14 Regatten mit „World Tour“-Status ist das Match Race Germany eines der bekanntesten und führend in den Bereichen Publikumsinteresse, Veranstaltungshistorie und Ausrichtungskonzept. Der deutsche Grand Prix wird traditionell über Pfingsten auf dem Bodensee vor Langenargen ausgetragen und erfreut sich regelmäßig hoher Besucherzahlen von 25.000 bis 30.000 Menschen im Regattadorf im Langenargener Gondelhafen.

Alle Regatten der World Match Racing Tour sind im Jubiläumsjahr offen für Männer-, Frauen- und Mixed-Teams. Mit Deadline am 1. Oktober, qualifizieren sich die besten zwölf Teams über die Position ihrer Steuerleute für das Finale der World Match Racing Tour, dessen Austragungsort im Frühjahr bekanntgegeben wird und das seine Teilnehmer mit einem Punktmultiplikator von 1,5 lockt. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Neustart der World Match Racing Tour mit einer starken Serie von Top-Veranstaltungen, darunter Gründungsmitglieder ebenso wie brandneue Events, ins neue Jahrzehnt gehen können“, erklärt James Pleasance, Geschäftsführer der World Match Racing Tour.

Sechs Skipper starten mit einer WMRT-Card in die Saison, die mit einem automatischen WM-Startrecht verbunden ist. Damit zählen die WM-Finalteilnehmer von 2019, Phil Robertson (Neuseeland) und Taylor Canfield (USA), zu den Saison-Favoriten. Ebenso wie die beiden nachfolgend platzierten Steuermänner der Tour-Wertung 2019, Nicklas Dackhammer (Schweden) und Ian Williams (Großbritannien). Dazu kommen mit dem zweimaligen Super-League-Sieger Eric Monnin (Schweiz) und Harry Price (Australien) die beiden nächstplatzierten Skipper der Matchracing-Weltrangliste 2019.

Events der World Match Racing Tour 2020

  • 1. The Ficker Cup, Long Beach CA, USA, 24.-26. April
  • 2. WC Event,The Congressional Cup, USA, 29. April – 3. Mai (WC Event)
  • 3. Porto Montenegro Match Race, Montenegro, 8.-10. Mai
  • 4. Argo Gold Cup, Bermuda, 11.-16. Mai (WC Event)
  • 5. Slovenia Match Race Cup, Slowenien, 14.-17. Mai
  • 6. NJK Open Spring Cup, Finnland, 22.-24. Mai
  • 7. Match Race Germany, Langenargen, 27. Mai – 1. Juni
  • 8. Świnoujście Match Race – Polish Match Tour, Polen, 18.-21. Juni
  • 9. GKSS Match Cup Sweden, Schweden, 1.-5. Juli (WC Event)
  • 10. Internationaux de France de Match Racing, Frankreich, 23.-26. Juli
  • 11. Baltic Match Race, Estland, 29. Juli – 1. August
  • 12. Aircalin Match Race, Neukaledonien, 8.-11. August
  • 13. Chicago Grand Slam, Chicago, USA, 14.-16. August
  • 14. Int. Match Race for the Detroit Cup, USA, 19.-23. August
  • 15. Oakcliff International, Oyster Bay, USA, 27.-31. August
  • 16. Thompson Cup, Oyster Bay, USA, 2.-5. September
  • 17. DBS Marina Bay Cup, Singapur, 17.-20. September
  • 18. WMRT Finale – TBA November/Dezember (WC Event)

Europas Yachten des Jahres 2020: Stimmen Sie ab! Teil 3

European Yacht of the Year: <p>
	Die Kandidaten in der Kategorie <strong>Luxury Cruiser</strong></p>

Die Kandidaten für Europas Yacht des Jahres 2020 stehen fest. Die Preisträger bestimmt eine internationale Jury. Wie lautet Ihr Favorit?

Papa – Nun lach doch mal

{Time:22:00:00}
{Date:20200105}
{Position:54°47.4405’N, 009°25.7622’E}
{Direction/Speed:-°/ -kn}
{Place:Flensburg}
{Target:Second Life}
{Temp Air/Pressure:3°C}
{TempWater:-°}
{Wind:VAR}
{Wave:0,0m
{Vimeo:}
{YouTube:}
{Photo:20200105}
{Title:Papa – Nun lach doch mal}

Die Heulsuse

Samstag war ein Misttag. Es fing eigentlich schon in der Nacht von Freitag auf Samstag an. Ich habe Blutkonserven bekommen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich vom Blutkonserven depressiv werden. Es war eigentlich egal was ich gemacht habe. Morgens habe ich mir die Decke über den Kopf gezogen. Die Schwestern sind mir auf den Senkel gegangen, obwohl die immer ganz lieb zu mir sind. Ich habe unter der Decke geweint. Alles war irgendwie negativ. Wenn ich rausgeschaut habe, hat es geregnet. Das Frühstück hat mir nicht gepasst, und ich hab die Bilder von meinen Kindern am Fenster gesehen, habe wieder geweint. Obwohl ich gar nicht wollte. Ich hatte das Gefühl, dass ich hier nie wieder raus komme. Zu mindestens nicht vertikal.

Irgendwann ist der Natalie gekommen. Hat mich gesehen und wusste natürlich sofort was los ist. Tiefste Depression. Am Boden zerstört. Es gibt wieder Probleme. Bei dem Spender sind Antikörper gefunden worden, auf irgendeinen Virus. Diesen Virus darf er nicht haben. Mit diesem Virus darf er nicht spenden. Die Antikörper heißen aber nicht unbedingt, dass er den Virus hat, sondern irgendwann eventuell mal hatte. Somit muss aber das Blut noch mal geprüft werden, ob er denn nun diesen Virus aktuell hat. Es fehlt also ein Häckchen auf einem Formular. Keine Freigabe zur Stammzellentransplantation von der DKMS.

Die Folge ist, dass ich die gesamte Behandlung wieder um mindestens eine Woche verschiebt. Ich bin jetzt ein Monat in der Aplasie, in der totalen Aplasie, meint ich habe 2% Immunsystem. Mir reichts. Ich bekomme auch keinen Urlaub mehr, weil sich der erste ZVK entzündet hat. Keiner hat Lust, dass sich das wiederholt mit dem zweiten, der an meinem Hals fest genäht ist. Es reicht.

Meine Theorie dass ich meine positive Energie verliere und so Heultage bekomme, wenn Ich Blutkonserven bekommen, teilt keiner mit mir. Nathalie nicht. Die Ärzte sowieso nicht. Und die Schwestern, den ich das erzähle lachen mich aus. Aber es ist eh nicht mein Tag. Nicht dieser Tag.

Natalie nimmt mich in den Arm und da kommen sie, die Niagara Fälle. Bei Nathalie geht das, da verliere ich den Restscham. Es wird Zeit, das etwas Positives passiert. Es wird Zeit, dass das jetzt mit der Transplantation losgeht. Am Nachmittag kommt Natalie noch einmal zu Besuch und bringt Maya mit. Maya guckt mich an und weiß natürlich auch sofort was los ist. Draußen zieht eine dunkle Wolke vorbei und es regnet wieder. Auch bei mir geht es wieder los und ich kann nichts dagegen tun. Ich kann mich nicht dagegen wehren. Ich weiß, dass es morgen wieder vorbei ist. Dann bin ich wieder positiv. Das ist einer dieser Tage ist, die im Krankenhaus einfach so sind. Zu mindest für mich.…


Mitsegeln auf der MARLIN!

Atlantiküberquerung West – Ost 2020. Sichere Dir Deinen Platz.

CREW 63 Cienfuegos Cuba – St. Martin 22.02.2020 – 17.03.2020
CREW 64 Atlantik Crossing Leg 1 St. Martin – Bermudas 11.04.2020 – 30.04.2020
CREW 65 Atlantik Crossing Leg 2 Bermudas – Azoren 09.05.2020 – 28.05.2020
CREW 66 Atlantik Crossing Leg 3 Azoren – Europa 01.08.20 – 20.08.2020

JOIN THE CREW

Wie man sieht, geht es in vier Schritten, die Engländer nennen das Legs, durch die karibische See von Kuba über Jamaika in die Dominikanische Republik und nach St. Martin. Für diesen sportlichen Törn über gut 1.000 Meilen mit Skipper Stefan, musst Du absolut seetauglich sein. Nix für Anfänger. Von dem Törn wirst Du dann noch Deinen Enkeln erzählen. Angekommen auf St. Martin, ist es schon eine Wonne Rene kennenzulernen. St. Martin: Ein guter Platz um Reparaturen durchzuführen, sich für den kommenden Törn zu verproviantieren. Hier ist das Zentrum der karibischen Yachtindustrie. Man kommt einfach von Europa mit dem Flieger nach St. Martin. Zu sehen gibt es auf St. Martin nicht so viel. Da ist man an einem Wochenende rum. Mit Rene als Führer ein echter Spass. Vor St. Martin zu den Bermudas sind es 850 Meilen. Wofür drei Wochen? Entweder man muss ein paar Tage auf günstigen Wind warten oder man kann eine Woche auf den Bermudas sein. Die Bermudianer sind extrem entspannt und ich habe selten eine Insel besucht, die es so in sich hat. Klima, Kultur, Land und Leute. Passt einfach. Sollte man einfach mal gewesen sein.

So. „Anker Auf.“ Endlich geht es los. Die Schapps sind voll, die Dieseltanks auch, mit zollfreiem Treibstoff. Auch wenn es eine Flaute erwischt, würden wir quasi mit der Strömung und unter Motor bis auf die Azoren kommen. 1.789 Meilen liegen vor uns. Der logische Weg. Erst einmal machen wir weiter Nord um günstige Winde aus West zu bekommen. Nach der ersten Nacht auf See, legt sich die Aufregung, die Transat Blase legt sich über unser Schiff. Weich drückt der Wind den Mast auf die Seite, lässt das Schiff krängen. Was für ein tolles Gefühl. Wer einmal dem Rausch einer Atlantiküberquerung verfallen ist, will es immer wieder. Es ist wie eine Droge. Ein Einrumpfboot ist das bessere Schiff für die Transat. Du vertraust dem Schiff, schon nach wenigen Stunden, nach der ersten Nacht auf See. Du merkst, wenn der Wind zu stark wird oder zu schwach ist an der Neigung des Mastes. Nicht zwei Rümpfe kämpfen gegen unterschiedliche Wellen und die Bewegungen sind abrupt, so wie bei den Katamaran Platzmonstern, die an den Ankerplätzen der Karibik in der Mehrzahl sind. Hier auf der West-Ost-Transat sind Schiffe unterwegs und Du bist dabei… Morgen geht es weiter… Wer mit will schreibt mir an [email protected]

50 Innovationen, die das Segeln für immer verändert haben

Seit vor mehreren Tausend Jahren die ersten Segelboote über die Meere schipperten, hat sich so einiges getan. Diese 50 Innovationen haben unsere Art zu segeln entscheidend geprägt: Weiterlesen

SailGP: China raus, Spanien rein – Kommen die 50-Knoten-Foiler auf die Ostsee?

Der SailGP ist in seiner zweiten Saison wieder einer der Höhepunkte des Segeljahres 2020. Nach der Aufstockung des Feldes um Dänemark und Ainslie folgt nun aber ein schmerzlicher Rückschlag. Weiterlesen

Grüne Zukunft für blaues Wasser

Gemeinsam für sauberes Wasser, für saubere Ozeane und für sauberen Wassersport: Das hat sich die weltweite Vereinigung „Sailors for the Sea“ auf die Fahnen geschrieben. 2007 haben sich engagierte Wassersportler zusammengeschlossen, um Segler und Bootsfahrer zusammenzuführen, auszubilden, zu inspirieren und zu aktivieren, um sich gemeinsam für saubere Ozeane einzusetzen. Bereits 2016 hatte diese Vereinigung 1,3 Millionen Mitglieder. Vier Punkte stehen an der Spitze der Agenda (https://www.sailorsforthesea.org/about-us) der Vereinigung mit Sitz in Newport (Rhode Island/USA) und Dependancen in Japan und Portugal: saubere Regatten, die Umwelt-Erziehung der Kinder, die Beobachtung des Zustandes der Ozeane sowie eine Anleitung für umweltfreundlichen Bootsbau. Im Regattabereich haben sich weltweit bereits weit über 1000 Veranstalter bei den „Sailors for the Sea“ angemeldet, darunter auch die Kieler Woche.

Insgesamt wurden 2019 fünf Regattaveranstaltungen mit einer Platinum Clean Auszeichnung gewürdigt, so viele wie nie zuvor. Auch die Kieler Woche gehört zu den Preisträgern. Insgesamt ist die Vereinigung „Sailors for the Sea“ sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Nie zuvor hätten sich Veranstalter derartig eingesetzt für die Nachhaltigkeit von Segelprogrammen, heißt es auf der Homepage der Organisation – ein Beweis dafür, dass Regattaveranstalter mehr Verantwortung für die Umwelt übernähmen und hochwertige Veranstaltungen für Teilnehmer anbieten wollten, denen nicht nur die Segelbedingungen, sondern auch der ökologische Zustand der Gewässer wichtig seien.

Die Kieler Woche 2018 noch als Gold-Regatta gewürdigt, erhielt nun die Platin-Zertifizierung. Die Begründung von „Sailors for the Sea“: In diesem Jahr lag ein besonderes Augenmerk der Veranstalter auf der Reduzierung von Plastikmüll. Zu diesem Zweck kamen in den örtlichen Häfen erstmals Meeresmülleimer, sogenannte Seabins, zum Einsatz. Anstelle von Kunststofftaschen wurden wiederverwendbare Segeltaschen aus Leinen angeboten, der Papierverbrauch wurde reduziert, es wurde auf kraftstoffsparendes Fahren zu Land und zu Wasser geachtet, im Veranstaltungsbereich wurden Frachträder eingesetzt, um den CO2-Ausstoß zu verringern, und die Segler wurden mit regionalen Produkten und vegetarischen Alternativen aus der Region versorgt. Zur Umsetzung dieses Programms hatten die Kieler-Woche-Organisatoren extra ein starkes „grünes“ Team eingesetzt.

Neben der Kieler Woche wurden folgende vier Regattaveranstaltungen mit dem Platinum Clean Award ausgezeichnet:

  • Vineyard Cup – Martha’s Vineyard, Rhode Island/USA; 12. bis 14. Juli
  • Irish Sailing Pathfinder Women bei der Helm-Regatta – National Yacht Club, Dublin/Irland; 16. bis 18. August
  • Rolex Big Boat Regatta – St. Francis Yacht Club, San Francisco/ USA; 13. bis 16. September
  • 49er- und Nacra-Weltmeisterschaften – Royal Akarana Yacht Club, Auckland/Neuseeland; 2. bis 8. Dezember

Weitere Informationen:
www.cleanregattas.org;
E-Mail: [email protected]

Aktive aus dem olympischen Bereich, aus den internationalen Klassen und aus dem Offshorebereich, neue und langjährige Partner sowie Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Organisationschef Dirk Ramhorst präsentieren auf der boot am Montag, den 20. Januar, weitere Highlights der Kieler Woche 2020.

Der Kiel-Treff findet ab 17 Uhr in der Halle 15 am Stand A24 statt.

Selbst segeln statt Komfort-Cruisen

Europas Yachten des Jahres 2020: Stimmen Sie ab! Teil 2

European Yacht of the Year: <p>
	Die Kandidaten in der Kategorie <strong>Performance-Cruiser</strong></p>

Die Kandidaten für Europas Yacht des Jahres 2020 stehen fest. Die Preisträger bestimmt eine internationale Jury. Wie lautet Ihr Favorit?

Tag 7 nach Gambier – mit Ankunft in Hao

So.,05.Jan.20, Pazifik, Tag 2043, 19.574 sm von HH
Ziemlich genau nach sieben Tagen erreichen wir Hao. Morgens um 8:00 Uhr stehen wir vor der Einfahrt. Ausnahmsweise mal ohne draußen noch auf und ab segeln zu müssen. Schwein gehabt. Der Pass ist freundlich und es kommt uns nur eine Strömung von 1,5 Knoten entgegen, keine stehende Welle, kein Alien-Wasser. Wieder Schwein gehabt. Dass der Pass in Hao anders kann, haben wir schon mit eigenen Augen gesehen. Die Geschichten sind legendär. Die letzte Nacht unserer Fahrt ist deutlich ruppiger als die Tage zuvor. Dafür sind wir zur Abwechslung mit sechs Knoten unterwegs. Als wir in der kleinen Darse – dem französischen Begriff für Mini-Hafen, im Deutschen gibt es gar keinen passenden Begriff dafür – festmachen, sind wir alleine. Keine anderen Segler weit und breit. Ein kleines Segelboot liegt an der Mooring. Es gehört William, den wir bereits vor einem halben Jahr hier getroffen haben. Aber das Boot ist unbewohnt. Zurück in Hao, es fühlt sich ein bisschen wie nach Hause kommen an.
– gesegelte Tagesmeilen: 101
– gesegelte Meilen gesamt: 621 – die direkte Strecke Tahiti/Hao beträgt 495 Seemeilen. Also gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass wir gegen die vorherrschende Windrichtung mussten.

So bringt man den verkreideten Rumpf auf Hochglanz

Gelcoat polieren: <p>
	So bringt man das Boot wieder auf Hochglanz</p>

Wenn der Rumpf nicht mehr glänzt, ist der Eigner gefordert. Doch selbst bei stumpfem, verwittertem Gelcoat ist die Yacht noch nicht verloren. Winterlager-Tipps