Stephan Bodens Kolumne: Warum gilt das Anlegemanöver als Endgegner? Teil 1.

Für erstaunlich viele Segler ist das Anlegen die größte Herausforderung eines Törns. Aber warum eigentlich?

Für erstaunlich viele Segler ist das Anlegen die größte Herausforderung eines Törns. Aber warum eigentlich?

Schon die 41 Meter lange Nomad VII ließ in Lorient selbst einen IMOCA winzig aussehen. Jetzt legt VPLP nach: 76 Meter Katamaran, zwei Flügelriggs und bis zu 40 Prozent weniger Treibstoffverbrauch. Nachhaltigkeit oder Größenwahn mit grünem Anstrich?

Er repariert seine Selbststeueranlage mit einem Besenstiel, fürchtet sich mehr vor Behörden als vor Stürmen und plant bereits die dritte Weltumsegelung. Yann Quenet, der Bretone mit dem 4,20-Meter-Boot Baluchon, wird immer mehr zum Kultsegler. Hinter seiner scheinbaren Naivität steckt allerdings weit mehr als ein liebenswerter Spleen.

Ein Video von einer Optimisten-Regatta sorgt für Staunen. An einer Bahnmarke drängen sich die Jüngsten so dicht, dass Regeln schließlich kaum noch eine Rolle spielen. Es sieht eher nach Autoscooter aus.

Brandy liegt mit deutlicher Schlagseite auf den Felsen. Ihr Rumpf hebt sich aus dem Wasser, der Kiel ist zwischen den Steinen verklemmt. Das Vorsegel hängt mittig gerissen am Vorstag. Wie kommt man in eine solch missliche Lage?

Peter Gibbons-Neff Jr. hat seinen neuen Mini-Foiler Resolve erstmals aus dem Wasser gehoben – und in den USA herrscht Begeisterung. Dabei fliegen französische Minis längst mit über 30 Knoten über den Atlantik. Allerdings zeigen Nicomatic, Brets und ihre Vorgänger auch, dass Geschwindigkeit allein noch keine Mini-Transat gewinnt. Eine Bestandsaufnahme des Foiling-Wahnsinns bei den Minis.

Sechs unerlaubte Satellitentelefonate mit ihrem Team an Land kosten die Norwegerin Marie Løvenskiold Kveseth 16 Tage. GGR-Chef Don McIntyre veröffentlicht die Verstöße. Vorausgegangen war ein Streit um Maras Social-Media-Kampagne.

Warum macht man so etwas? Was wie eine Mutprobe aussieht, hat einen besonderen Hintergrund. Es geht um ein sehr spezielles Langstreckenrennen in den Niederlanden – und um eine Tradition, bei der die Teilnehmer einiges auf sich nehmen müssen.

Die Seenotretter der KNRM haben vor Vlieland einem Segler mit seiner Etap 32 eindrucksvoll geholfen. Er war festgekommen und konnte sich trotz auflaufenden Wassers nicht mehr befreien. Zwei Passanten schlugen Alarm.

Jens Kroker hat bei den World Sailing Inclusion Championships in Portimão den zweiten Platz in der Hansa 303 belegt. In Portugal kam er dem polnischen Dauersieger sehr nahe. Der Erfolg geht einher mit gestiegenen Paralympics-Chancen für das Segeln.

Was ist hier wohl passiert? Eine Segelyacht schlingert durch den Hafen von Saint-Tropez und kracht schließlich mehrfach gegen die Pier. Schon geifern die Kommentatoren: „Das Fall lösen, du Idiot!“ Solche Reflexe sind offenbar nicht abzustellen.

Harm Müller-Spreer (68) gewinnt mit seiner internationalen Platoon-Crew und Michael Müller zum zweiten Mal die 52 SUPER SERIES. Finalplatz drei reichte in der Rekord-Flotte von 16 Booten zu der 2027 ein weiteres deutsches Team stößt. Ein Umbau war der Schlüssel.