Neuer Look

Liebe Leser, ihr werdet es bemerkt haben. Segelreporter sieht seit gestern anders aus. Nach 16 Jahren haben wir in einen neuen Look investiert. Es wurde langsam Zeit. Hoffentlich gefällt’s.

Liebe Leser, ihr werdet es bemerkt haben. Segelreporter sieht seit gestern anders aus. Nach 16 Jahren haben wir in einen neuen Look investiert. Es wurde langsam Zeit. Hoffentlich gefällt’s.

Heute hatten wir Clara Witthinrich, Oliver Schmidt-Rybandt und Felix Hauß zu Gast im Podcast. Mit ihnen sprechen wir über die durchaus erfolgreiche Offshore Double Handed WM, die vergangene Woche entlang der Côte d’Azur stattfand, und mit einem achten Platz im Gesamtergebnis endete.

Zur Internationalen Deutsche Meisterschaft der H-Boote auf dem Tegeler See gibt es jetzt den passenden Film. Er gewährt Einblicke in eine Klasse, die auf dem kleinen See zeitweise harten Sport zeigte und auch an Land ein großes Seglerfest feierte.

Wenn Geschichten mit „eigentlich“ beginnen, bedeutet es meistens, dass bei einer Reise irgendetwas schief gegangen ist. Das trifft auch bei der Geschichte rund um die Helios 11 zu, einem selbstgebauten Solarboot, mit den ein Finne gerade nach einer erfolgreichen Reise ein trauriges wie kurioses Ende gefunden hat.

Ein Segler flieht von seiner 33-Fuß-Yacht, als sie im dänischen Lillebælt in Brand gerät. Noch bevor die Rettungskräfte eintreffen, nimmt ein anderer Skipper den Mann auf. Das völlig ausgebrannte Boot sinkt wenig später zwischen Fænø und der Halbinsel Stenderup.

Gut, dass es beim Segeln genaue Regeln für die Vorfahrt an Bahnmarken gibt. Was passiert, wenn offenbar die Innenposition nicht genau geregelt ist, zeigt sich in diesem Video. Die Crews werden handgreiflich.

Boris Herrmann strickt zwar nach eigenen Angaben mit heißer Nadel an der ursprünglich nicht geplanten Route du Rhum-Teilnahme, doch sein Team scheint die Vorbereitung der neuen „Malizia 4“ so gut im Griff zu haben, dass er mit einem Promi-Team auf dem Klassiker-Traum Tuiga segeln konnte. Er schrammt knapp am Desaster vorbei.

Bugstrahlruder werden überbewertet, wenn man ein solches Manöver beherrscht. Das Arbeiten mit der Spring gehört zu den Klassikern der Seemannschaft. Selbst ein 13,65 Meter langer Plattboden lässt sich präzise auf engem Raum bewegen. Wer und was hinter diesem Botter-Video steckt.

Nach der Strandung einer zwölf Meter Segelyacht an der Nordwestküste Gran Canarias ist ein Streit zwischen den Behörden entbrannt. Bei unseren Recherchen stießen wir auf Indzien, dass die Yacht schon einmal in den weltweiten Nachrichten auftauchte.

Vor der Küste von Cannes nach war die Sensation nach 90 Seemeilen noch möglich. Clara Witthinrich und Oli Schmidt-Rybandt lagen im WM-Feld der 11 Sun Fast 30 auf Platz 5 knapp vor den Australiern, die am Ende Silber holten. Dann verliefen einige Stunden „so mittel“, wie sie sagen.

Der Vendée-Globe-Zweite Yoann Richomme ist 2028 Top-Favorit bei der Neuauflage. Weil er sich seglerisch in der 52 SuperSeries als Navigator fortbildet und siegt, aber auch weil er für seinen radikalen IMOCA-Neubau 8,5 Millionen Euro ausgeben darf. Zwei Kollegen sind dagegen trotz Neubauten wohl nicht bei der Route du Rhum dabei.

Nun ist es also Kiel geworden. Viele Menschen freuen sich, Olympiagegner argumentieren wie immer und nun kam auch noch eine Ost-West-Diskussion dazu. Die Frage, die sich vielen stallt: was bringen Olympische Spiele einer Region, einer Sportart oder einer Stadt? Nur Kosten oder auch Nutzen?