Archiv der Kategorie: News

Jantar 21: eine heiße Kiste im Test

Jantar 21: <p>
	Vor imposanter Kulisse: Die Jantar 21 auf dem Rursee</p>

Sie erinnert ein wenig an das erste eigene Auto: nicht zu teuer, gern schnell, nicht viel, aber ausreichend Platz. Der Gebrauchtboot-Test im PDF-Download

Wie kleine America’s-Cupper: Einrumpf-Foiling für alle

69F im Einsatz auf dem Gardasee: <p>
	69F im Einsatz auf dem Gardasee</p>

Olympiasieger Santi Lange ist mit von der Partie, die Argentinier Nahuel Wilson und Laureano Marquinez haben gezeichnet: der neue 69F und die Academy-Idee

Showdown der Liga-Junioren

Heute geht es mit dem freien Training auf dem Möhnesee für die Junioren los. Samstag und Sonntag, jeweils um 10 Uhr, geht es um die entscheidenden Punkte für den Titel in der DJSL. Nach drei Acts kann ein enges Rennen um die Junioren-Meisterschaft erwartet werden. Die Top-Fünf der Rangliste sind nur durch fünf Punkte getrennt.

Aktuell führt der Flensburger Segel-Club (12 Punkte) das Ranking mit einem Punkt vor dem Bodensee Yacht-Club Überlingen (13) an. Auf Rang drei folgt der Münchner Yacht-Club (15), und auch der Bayerischer Yacht-Club und der Lübecker Yacht-Club (jeweils 17 Punkte) haben noch gute Chancen, sich an die Spitze zu segeln. Der Lübecker Yacht-Club zeigte zuletzt die steilste Lernkurve und gewann das September-Event in Kiel. Es wird spannend, wenn die 26 Mannschaften in das Finale starten, die Veranstalter vom Yacht-Club Möhnesee hoffen für die Regattatage auf Goldene Oktobertage direkt an der Talsperre, um Teams, Begleitern und Fans einen gelungenen Saisonabschluss zu bieten. Rennverläufe und die Ergebnisse unter SAPsailing.com.

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Mini-Transat: Bogacki mit technischen(?) Problemen – Schwachwindzonen lauern schon

Beccharia segelt wie entfesselt, Jambou setzt deutliche Akzente und die lang auseinander gezogene Flotte könnte sich bald wieder näher kommen. Pechvogel des Tages: Morten Bogacki.  Weiterlesen

Seetang stoppt Titeljagd der „Struntje Light“

Die „Struntje Light“, die neben dem Ehepaar Schäfer mit einem Mix aus US-Profis und -Amateuren besetzt war, war mit einer Super-Serie in die WM gestartet. Gleich zu Beginn der Titelkämpfe wehte es mit 20 Knoten kräftig über den Regattakurs an der US-Westküste. Danach stellte sich eine Brise von 10 bis 12 Knoten ein. Und zur WM-Halbzeit lag das Team der „Struntje Light“ klar an der Spitze. Doch an Tag drei zerrann der große Punkte-Vorsprung, als die Mannschaft mit dem Kraut auf dem Kurs zu kämpfen hatte.

„Wir hatten etwas Pech mit dem Seetang. In einem Rennen mussten wir das Boot komplett stoppen und ins Wasser steigen, um den Tang zu entfernen. Solche Dinge passieren eben und man kann nichts dagegen tun! Aber wir sind Zweiter und das ist in Ordnung. Vince Brun und Drew Freides sind wirklich gute Jungs“, sagte Schäfer.

Die neuen Weltmeister hatten nicht nur das Glück, von Seetang verschont geblieben zu sein, sie legten bei ihrem Titellauf, den sie sich am Ende mit einem knappen Vorsprung von drei Punkten vor der „Struntje Light“ sicherten, auch einen perfekten Einstieg in die Klasse hin. Denn erst wenige Tage vor der WM hatten sie die Farr40 ins Wasser gebracht. „Es war auf dem gesamten Weg eine Lernerfahrung. Dies war der zehnte Tag, an dem wir das Boot gesegelt haben, und wir segeln gegen Jungs, die diese Boote seit über segeln Jahren segeln. Wir haben ein tolles Team zusammengestellt mit einigen der besten Segler – darunter Vince Brun und Eric Doyle. Wir haben uns auf die Grundlagen konzentriert und versucht, gute Starts hinzulegen und klug und sauber zu segeln“, sagte Drew Freides.

Ergebnisse

Handelsschiff mit Flügelsegeln: 30 Prozent Kraftstoffersparnis

Vier reffbare Flügelsegel sollen dabei helfen Kraftstoff und Emissionen zu sparen. © VPLP

Premieren-Offshore-EM mit kleinem Feld

Am 9. Oktober fiel der Startschuss in der italienischen Lagunenstadt. Danach führte der Kurs in das Adriatische Meer bis zur kroatischen Insel Susak, südöstlich der Halbinsel Istrien und von dort zur italienischen Hafenstadt Triest an der Grenze zu Slowenien. Die EM ist damit auch eingebettet in das Segel-Spektakel um die Barcolana.

Lisa Berger und Christian Kargl sind die Premieren-Europameister in der neuen Olympia-Disziplin Mixed Offshore Doublehanded. Foto: L30-KV

Rund 36 Stunden segelten die Crews auf den baugleichen Yachten, am Ende entschieden Minuten über den Sieg zugunsten der Österreicher gegenüber Belgien (Sophie Faguet/Jonas Gerckens) und Australien (Liz Wardley/Alberto Sonino) – weitere 17 Minuten zurück. Nach einem Start in Leichtwindbedingungen vor Venedig wurde gerade der Abschluss in der heftigen Bora zur Herausforderung. Auf dem ersten Teilabschnitt hatte sich die kleine Flotte in zwei Gruppen geteilt, doch keine der beiden Routen in Richtung Süden brachte entscheidende Vorteile, so dass die Flotte am südlichen Wendepunkt wieder geschlossen war – mit Ausnahme der Italiener, die mit technischen Problemen zu kämpfen hatten.

Bis zur Einfahrt in den Golf von Triest blieb es spannend in dem Rennen. Die Siegerehrung ist für Samstag um 11 Uhr in Triest angesetzt.

Am goldenen Österreich-Tag: Berger/Kargl gewinnen EM

Mixed-Offshore-Europameisterschaft 2019: <p>
	Mixed-Offshore-Europameisterschaft 2019: Lisa Berger und Christian Kargl gewinnen EM-Gold</p>

Lisa Berger und Christian Kargl haben die historisch erste Mixed-Offshore-Europameisterschaft gewonnen. Und das am Tag der österreichischen Ocean-Race-Taufe

Für Kurzentschlossene: Offene Tür bei Hutting

Hutting Yachts: <p>
	Auch aus der Luft beeindruckend: Die Werft am Kanal nach Makkum</p>

Am Samstag, den 12. Oktober lädt die renommierte Werft in Makkum zur Werftbesichtigung. Neben feinstem Aluminiumyachtbau warten spannende Vorträge

Foilen mit Jetski, und das elektrisch

Laser-Langfahrt: Rund Brexit-Island – „aufgehört, die Kenterungen zu zählen!“

Von Strand zu Strand, später von Einladung zu Einladung: ein britischer Segler heizt mit seinem Laser in zweieinhalb Monaten rund Großbritannien. Ein Abenteuer unter dem Motto: „Großes auf Kleinem leisten.“  Weiterlesen

Nachwuchs-Titelkämpfe vom Ammersee bis zur Ostsee

49er/49erFX: Noch vor der Deutschen Meisterschaft der Erwachsenen lieferten die Junioren vor Kiel eine Kostprobe ihres Können ab. Die Skiff-Klassen haben sich in Deutschland stark entwickelt. Nachdem die 49er für den Gewinn der letzten beiden deutschen Olympia-Medaillen gesorgt haben, drängt der Nachwuchs auf die schnellen Jollen. 27 Crews waren insgesamt auf dem Olympiarevier von 1972 am Start – inklusive starker Konkurrenz aus Skandinavien. Im Feld der Männer holten die Norweger zwei Medaillen: Tomas und Mads Mathisen gewannen Gold, Jostein Akrer/Jacob Undrum Bronze. Im Norwegen-Sandwich platzierten sich Paul Pietzcker/Linus von Oppen. In der gemischten Konkurrenz aus Frauen- und Männerteams im 49erFX setzten sich Inge-Marie Hofmann/Alisa Engelmann durch. Auf Platz zwei landeten die Dänen Frederik Fomsgaard Bruun/Mads Fuglbjerg, die die Heimmannschaft Maru Scheel/Freya Feilcke auf den Bronzeplatz verdrängten.

29er: Mit 57 Mannschaften an der Startlinie zeigten die 29er, welch hohes Potenzial bei den Skiffs in Deutschland im Unterbau der Olympiaklassen besteht. Auf dem Ammersee wussten Jonas Schupp/Moritz Hagenmeyer ihre Heimatkenntnisse voll auszuspielen. Nach zehn Wettfahrten sicherten sie sich die Siegertrophäe vor Moritz Dorau/Riko Rockenbauch und Finn Walter/Marcus Borlinghaus. Das Trio lieferte sich über die gesamte Meisterschaft einen engen Kampf, der erst in der letzten Wettfahrt entschieden wurde.

420er: Der Unterbau für den olympischen 470er bleibt die stärkste deutsche Jugend-Disziplin. Gleich 102 Mannschaften im 420er versammelten sich zur IDJM vor Warnemünde. Die Regatta war zudem erste Station der WM-/JEM-Ausscheidung. Der DTYC hatte die Ausrichtung der IDJM übernommen und brachte zehn Wettfahrten auf den Kurs. Mit Lilli Zellmer/Vincent Bahr, Julian Sensch/Philipp Hall und Theresa Steinlein/Lina Plettner auf den Podiumsplätzen zeigten die Mannschaften vom Binnenrevier, dass sie auch mit den Ostsee-Bedingungen bestens umgehen können.

Cadet: Eine tschechische Dominanz bestimmte das Geschehen bei der IDJM der Cadets vor Ribnitz-Damgarten. Eliska Vychova/Matyas Rocek und Lucie Halova/Matyas Pfeifer reisten aus dem Nachbarland an und belegten die beiden Top-Ränge. Auf Rang drei durften sich Martin Rothe/Aaron Rück als beste Deutsche feiern lassen. Insgesamt bewältigten die 27 Duos ein Mammutprogramm von zwölf Wettfahrten an den vier Meisterschaftstagen über den Tag der Deutschen Einheit.

O’pen Skiff: Die Favoriten haben sich durchgesetzt: Bei der IDJM der O’pen Skiff gewann Frederic Schüle vor Charlotte Finkemeyer und Malte Kreutzer die Goldmedaille. Der junge Lübecker hat in dieser Saison eine starke Entwicklung genommen und wandelt nach dem Abgang seiner Vereinskameraden nach der EM zur Travemünder Woche nahtlos in deren Fußspuren. Der Serie von sieben Schüle-Siegen in den elf Wettfahrten setzte Lokalmatadorin Charlotte Finkemeyer zwar drei erste Plätze entgegen, das Gesamtergebnis fiel aber letztlich deutlich aus.