Archiv der Kategorie: Skipper.ADAC

Einladung zum ADAC Mittelmeerskipper-Treffen 2014

Logo f.re.e.Anlässlich der Reise- und Freizeitmesse f.re.e. lädt die ADAC Sportschifffahrt auch in diesem Jahr wieder zum ADAC Mittelmeerskipper-Treffen ein.  

Das langjährig etablierte Mittelmeerskipper-Treffen findet am Samstag, dem 22. Februar um 16.00 Uhr statt, Veranstaltungsort ist traditionell die Messe München, Raum B 61. Partnerland der diesjährigen f.re.e. ist Kroatien, diesem Themenfeld wird sich auch das Skippertreffen unter Moderation von Dr. Steffen Häbich, Leiter der ADAC Sportschifffahrt, widmen.

Auf dem Programm stehen 3 Referate zum Thema Wassertourismus in Kroatien:

Bojenfelder und Ankerplätze entlang der kroatischen Küste
Referent: Wolfgang Götzinger, Betreiber der Internetseite wasamma.at

Marinas an der italienischen und kroatischen Adriaküste
Referent: Axel Brinkmann, Redaktionsleiter ADAC Marinaführer

Kroatien: Übergangsregelung für die Zolldeklaration und Gebühren für Skipper 2014
Referent: Branimir Mader, Kroatische Handelkammer / HGK

Nach den Vorträgen gibt es jeweils ausreichend Möglichkeiten für Fragen und Diskussionen, eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. Das Veranstaltungsende wird voraussichtlich um 18 Uhr sein.

Die Messe München und die ADAC Sportschifffahrt freuen sich auf zahlreiche Beteiligung.

Boot 2014: Besucherzuwachs, Trends und Erlebnisprogramm

Die boot Düsseldorf hat der internationalen Boots- und Wassersportwirtschaft einen ordentlichen Schuss Optimismus beschert. Der Spaß am Wassersport scheint ungebrochen. Insgesamt 248 600 Besucher sorgten für zufriedene Aussteller. Zum Vergleich: 2013 kamen 226 300 Besucher nach Düsseldorf. Auf der weltgrößten Yacht- und Wassersportmesse unter Hallendächern stellten rund 1 600 Aussteller aus 60 Ländern Bootspremieren, neue Wassersportgeräte, Ausrüstungen und maritime Dienstleistungen vor.

Boot 2014

Boot 2014

Besonders beliebt waren die Erlebniswelten, die unter dem Motto „360° Wassersport erleben“ vor allem an den Wochenenden Jugendliche und junge Familien anlockten. Hier konnten die Besucher Wassersportarten wie Tauchen, Segeln, Paddeln oder Wakeboarden ausprobieren. Auch der ADAC war in der neuen boot Segelschule mit der ADAC Yachtschule Möhnesee vertreten. Die Erlebniswelt „Segelschule“ entpuppte sich als echter Hit. Fast 1 000 große und kleine Besucher wollten sich einen Probetörn auf dem Indoor-Pool in der Messehalle 14 nicht entgehen lassen und stellten sich geduldig an, um in die Optis und Jollen zu steigen.

Trend

Kleine trailerbare Motorboote mit Außenbordern erfreuten sich auch in diesem Jahr wachsender Beliebtheit. Ein Trend, der wohl der Führerscheinfreiheitsgrenze auf 15 PS zu verdanken ist. Bootsausrüster profitieren vom gut gefüllten Gebrauchtbootmarkt und auch der Chartermarkt berichtet von größeren Besucherzahlen als im Vorjahr.

Auch am ADAC Stand ließ sich ein ähnlicher Trend beobachten: Mieter von Booten und Yachten kamen mit konkreten Vorstellungen über Reviere und Bootstypen auf die Messe und holten gezielt Informationen ein, um ihren Törn optimal zu planen. Die deutschen Küsten- und Binnenreviere stehen nach wie vor ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Aber auch die Auslandsdestinationen rund um das Mittelmeer können sich hervorragend behaupten. Der ADAC Partner CharterCheck bietet einen solchen Überblick über den Chartermarkt an. Er bündelt in der ADAC Yachtcharter-Suche ein Angebot von weltweit mehr als 7 000 Hausbooten, Segel- und Motoryachten an über 400 Standorten. Die passenden Revierinformationen waren beim ADAC gleich aus einer Hand erhältlich.

ADAC Mitglieder Vorteile

Neben den bewährten Leistungen wie dem Internationalen Bootsschein (IBS) waren auch das im letzten Jahr online gegangene Portal, der ADAC Marinaführer, und die Angebote der ADAC Stützpunkt-Marinas u.a. dei Cesari und di Loano sehr gefragt. ADAC Mitglieder erhalten in den Marinas einen Rabatt von bis zu 50%. Und die Rabatt-Aktion läuft weiter! Angebotsdetails.

Verzollung von Booten und Yachten in Kroatien

Kroatien Verzollung von Yachten

 Die ADAC Sportschifffahrt beschreibt die derzeitige Praxis zur Verzollung von Booten und Yachten

Einhergehend mit dem EU-Beitritt Kroatiens ergibt sich für alle Eigner von Schiffen, die sich zum Zeitpunkt des Beitritts am 01.07.2013 in einem Zolllager, d.h. in einer kroatischen Marina, befanden, die Verpflichtung, bis zum 31.03.2014 eine Zolldeklaration in Kroatien durchzuführen. Erst damit wird das Boot für den freien Verkehr in der EU zugelassen.

Dieses Verfahren ist verpflichtend, unabhängig von der Größe und des Alters des Bootes und ob eine Zollabgabe fällig wird oder nicht.

Boote mit einer Länge von bis zu 12 Metern, die länger als 18 Monate in einer kroatischen Marina liegen, sind mit 1,7% zu verzollen. Boote über 12 Meter Länge sind vom Zoll befreit, wenn die Seetauglichkeitskategorie A lt. Registrierung oder CE-Zertifikat erfüllt wird.

Zur Abwicklung der Zolldeklaration werden folgende Unterlagen benötigt:

Original Bootsregistrierung:      

Die aktuelle gültige Registrierung muss im Original bereitgestellt werden, z.B. Internationaler Bootsschein IBS , Flaggenzertifikat usw.

Nachweis über die erstmalige Registrierung vor dem 01.07.2005:

Der Nachweis kann in Kopie bereitgestellt werden. Sie erhalten diesen Nachweis bei der Institution,  die die Bootsregistrierung vorgenommen hat. Eigner mit einem IBS des ADAC können den Registrierungsnachweis für ihr Boot unter Angabe der Bootsschein-Nr. bei [email protected] direkt anfordern.

Permit/Vignette:

Das Permit kann in Kopie bereitgestellt werden.

Kaufvertrag/Rechnung:

Der Kaufvertrag kann in Kopie bereitgestellt werden.

Aussage zum Zeitwert des Bootes:

Aussage des Eigners zum Zeitwert des Bootes muss im Original vorgelegt werden.

T2L-Formular:

Beantragung des T2L-Formulars bei einem deutschen Zollamt. Bei diesem Formular handelt es sich um ein Versandpapier, das den Gemeinschaftscharakter des ausgeführten Bootes bestätigt und nachträglich ausgestellt werden kann.

Bei Vorlage des T2L-Formulars wird in Kroatien keine Zollgebühr erhoben.

Bootsbilder:

Es werden Bilder von Bau-, Motornummern sowie Bilder mit Bootsnamen und Bootsregistrierung

benötigt. Diese werden mit den Unterlagen verglichen. Bitte prüfen Sie vorab, ob die korrekten Daten im IBS eingetragen sind. Ihr Boot hat keine Baunummer? Sie können selber eine Baunummer vergeben und diese am Heck anbringen.

Liegeplatzvertrag, Inventarliste:

Liegeplatzvertrag und Inventarliste können in Kopie bereitgestellt werden.

Reisepasskopie:

Bei Eignergemeinschaften werden die Kopien aller Eigner benötigt.

Die Zolldeklaration wird in Kroatien von verschiedenen Anbietern durchgeführt.

Es gibt zahlreiche kroatischen Speditionen, die die Unterlagen für die Zolldeklaration im Auftrag der Eigner beim kroatischen Zoll einreichen. Die Speditionen verlangen für diese Leistung zwischen 180 und 250 Euro. Eine Aufstellung der kroatischen Speditionen vom 31.07.2012 erhalten Sie bei der ADAC Sportschifffahrt. Hinweis: Einige der aufgelisteten Speditionen sind nicht mehr aktiv.

Darüberhinaus bietet SeaHelp (www.seahelp.eu) die Abwicklung der Zolldeklaration als Leistung an. Die Kosten hierfür betragen 480 Euro, zuzügl. Kosten für die Erstellung der Bootsbilder (falls erforderlich). Voraussetzung für die Inanspruchnahme dieser Leistung ist eine Mitgliedschaft bei SeaHelp. ADAC Mitglieder erhalten auf die angebotenen Mitgliedsarten einen Nachlass von 10%.

Ein weiterer Anbieter ist Maritim Consult (www.maritim-consult.com) in Rogoznica und Primosten, der die Zolldeklaration für die Bootseigner mit Liegeplatz in Dalmatien durchführt. Die Kosten für die Durchführung der Zolldeklaration liegen hier je nach Bootslänge zwischen 450 und 825 Euro.

Bitte erkundigen Sie sich bei dem Anbieter, der Ihre Zolldeklaration in Kroatien durchführt, welche Unterlagen beim jeweiligen Zollamt tatsächlich erforderlich sind. Es wurde uns hier von regionalen Unterschieden bei den Zollbehörden berichtet.

Griechenland erhebt Bootssteuer für Freizeitboote

Griechenland besteuert Yachten

Seit Jahresbeginn bittet die Athener Regierung Freizeitskipper zur Kasse

Nach dem jüngst Italien nach massiven Widerständen und Verunsicherungen aus der Branche die auch für Boote geltende Luxussteuer zurückgenommen hat, führt nun Griechenland eine ähnlich geartete Bootssteuer ein. Diese Gebühr “für Aufenthalt und Reisen von Sportschiffen und kleinen Booten in griechischen Gewässern” wird seit dem 01.01.2014 erhoben und ist für alle Sportschiffe unabhängig von ihrer Flagge zu bezahlen, sowohl für private Freizeitboote als auch für Charterboote.

Bis 12 Meter Länge wird die Steuer auf Jahresbasis (01.01 bis 31.12.) erhoben, für größere Yachten ist auch eine monatliche Zahlung möglich, bei jährlicher Zahlung wird dann ein Rabatt in Höhe von zwei Monatsbeiträgen gewährt. Für die Berechnung wird die Gesamtlänge des Bootes zugrunde gelegt.

Gebühren

7   bis   8 m Länge      200,00 Euro / Jahr

8   bis 10 m Länge      300,00 Euro / Jahr

10 bis 12 m Länge      400,00 Euro / Jahr

ab 12 m Länge            100 Euro pro Meter /Jahr bzw. 10 Euro pro Meter / Monat

Für in Griechenland stationierte und dort registrierte Charterboote gibt es einen Rabatt von 50%, Voraussetzung zur Gewährung dieser Ermäßigung ist jedoch eine ausschließliche Nutzung für Charterzwecke. Eigner, die einen Jahresliegeplatz in Griechenland haben, erhalten einen Rabatt in Höhe von 30 %. Laut Information aus Athen ist der Eigner- mit dem Charterbooterabatt kumulierbar.

Die Rechnung über die Steuer muss mit den Schiffspapieren mitgeführt werden und jederzeit vorgezeigt werden können. Sie bleibt auch bei einer Ausreise und erneuten Einreise gültig.

Wer die Bezahlung der Steuer nicht nachweisen kann, dem droht neben der Nachzahlung auch eine Strafe von 100% des Steuerbetrages.

boot: Vorträge zur Verzollung von Schiffen in Kroatien

SeaHelp lädt alle Eigner unabhängig von einer Mitgliedschaft zu Informationsvorträgen auf die boot nach Düsseldorf ein :

Was muss ich persönlich tun, um mit meinem Schiff in Kroatien nach dem 1. April 2014 alle gesetzlichen Normen nach dem EU-Beitritt zu erfüllen? Diese Frage beschäftigt offensichtlich mehr Eigner, als zunächst vermutet. Deshalb hat sich SeaHelp, der führende nautische Pannendienst, entschlossen, anlässlich der boot 2014 in Düsseldorf täglich von 10.30 h bis 11.30 h Sonderberatungen auf dem SeaHelp-Stand in Halle 11, Stand E 21 durchzuführen. Außerdem findet täglich von 16.00 h bis 17.00 h ein Vortrag an gleicher Stelle statt. Im Anschluss daran haben Interessenten die Möglichkeit, individuelle Fragen zur Verzollung ihres Schiffes zu stellen oder eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Teilnahme ist nicht an eine SeaHelp-Mitgliedschaft gebunden. „Offensichtlich wird die Notwendigkeit, den Zollstatus seines Schiffes zu überprüfen, bzw. an die neue Gesetzeslage anzupassen, von vielen Eignern unterschätzt“, weiß SeaHelp-Chef Wolfgang Dauser zu berichten. Für die Eigner könnte es dann kostspielig werden, schlimmstenfalls droht eine Nachzahlung der kroatischen Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 25 Prozent vom Zeitwert, eine doppelte Zollzahlung sowie eine saftige Strafe. Wolfgang Dauser weiter: „Aufgrund des Interesses der Eigner und der drängenden Fragen, die sie bewegen, haben wir uns spontan entschlossen, dem Themenbereich auf der boot 2014 unsere besondere Aufmerksamkeit zu widmen, um möglichst vielen Eignern die Chance zu geben, sich durch Vorträge und persönliche Beratungsgespräche zu informieren.“ Dabei kann Wolfgang Dauser schon mal aus dem viel zitierten „Nähkästchen“ plaudern, denn SeaHelp erledigt für seine Mitglieder auf Wunsch die notwendigen Zollformalitäten und hat bereits erste Schiffe erfolgreich um die Klippen der kroatischen Bürokratie manövriert. Um jedoch keine Zweifel aufkommen zu lassen, betont er ausdrücklich: „Bei den Informationsabenden sind alle Eigner herzlich willkommen, nicht nur SeaHelp-Mitglieder.“ In Österreich stieß die SeaHelp-Initiative, Vorträge zum Thema Verzollung in mehreren Landesteilen zu halten, bereits auf regen Zuspruch. Die Anzahl der Besucher übertraf die Erwartungen von SeaHelp um ein Vielfaches. Wer sich vorab bereits über das Thema Verzollung informieren möchte, kann schon einmal viele Fakten im Internet nachlesen. Auch die Experten der ADAC Sportschifffahrt informieren in Halle 14, Stand A 65 über die aktuellen Rahmenbedingungen zur Verzollung von Booten und Yachten in Kroatien. Darüber hinaus präsentiert der ADAC dort Themen wie die Bootsregistrierung (IBS), die ADAC Yachtcharter-Suche oder auch Revier- und Hafeninformationen. Ermäßigte Eintrittskarten für Clubmitglieder ADAC Mitglieder sparen beim Besuch der Messe. Im Vorverkauf erhalten Sie bei den teilnehmenden ADAC Geschäftsstellen oder im Online-Kartenverkauf die Tageskarten zum ermäßigten Preis von 13 Euro (statt 19 Euro) für Erwachsene und zum regulären Preis von 6 Euro für Kinder unter 14 Jahren. Unter dem Online Kartenvorverkauf können Sie die ermäßigten Karten online bestellen. Wichtig: An der Tageskasse der Messe sind die vergünstigten Eintrittskarten nicht erhältlich. Bereits ermäßigte Eintrittskarten für Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte, Zwei-Tages- und Familienkarten sind nicht über den ADAC Vorverkauf erhältlich. Alle Eintrittskarten beinhalten die Fahrt zur Messe und zurück mit Bussen, Bahnen und Zügen innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Mit dem ADAC-Postbus reisen Messebesucher bequem und güstig in die Messestadt Düsseldorf.

boot Düsseldorf 2014: Vom Wasser auf die Straße

Freiwilligen-Initiative bittet um ausgemusterte Wassersportbekleidung für Bedürftige

Wassersportler sind bei fast jedem Wetter draußen – durch ihre Funktionskleidung optimal vor Wind, Regen und Kälte geschützt. Es gibt aber auch Menschen, die bei jedem Wetter auf der Straße leben und keine ausreichend wärmende oder wasserabweisende Kleidung besitzen. Besonders jetzt im Winter sind sie auf Unterstützung angewiesen. Daher bittet die Initiative wasser-straße Besucher der boot 2014 in Düsseldorf um ausrangierte Wassersportbekleidung. Nicht mehr benötigte Jacken, Hosen oder Mützen können hier im zweiten Leben zum Wind- und Wetterschutz für Bedürftige werden.

Die boot stellt für den guten Zweck eine Fläche im Eingangsbereich Nord zur Verfügung (Stand EN01). Dort können Besucher vom 18. bis zum 26. Januar nicht mehr benötigte Wetterbekleidung abgeben. Diese wird durch den mobilen, deutschlandweit operierenden Persil-Service professionell gereinigt, und anschließend über die franziskanische Initiative vision:teilen an Obdachlose und Bedürftige gegeben.

Weitere Informationen zum Projekt und seinen Förderern:

www.wasser-strasse.org

www.facebook.com/wasserstrasse

Ermäßigte Eintrittskarten für Clubmitglieder

ADAC Mitglieder sparen beim Besuch der Messe. Im Vorverkauf erhalten Sie bei den teilnehmenden ADAC Geschäftsstellen oder im Online-Kartenverkauf die Tageskarten zum ermäßigten Preis von 13 Euro (statt 19 Euro) für Erwachsene und zum regulären Preis von 6 Euro für Kinder unter 14 Jahren. Unter dem Online Kartenvorverkauf können Sie die ermäßigten Karten online bestellen.

Wichtig: An der Tageskasse der Messe sind die vergünstigten Eintrittskarten nicht erhältlich.
 Bereits ermäßigte Eintrittskarten für Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte, Zwei-Tages- und Familienkarten sind nicht über den ADAC Vorverkauf erhältlich.Alle Eintrittskarten beinhalten die Fahrt zur Messe und zurück mit Bussen, Bahnen und Zügen innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR).

boot 2014: 360° Wassersport erleben

Die 45. Internationale Bootsausstellung Düsseldorf öffnet ihre Hallen von 18. Januar bis 26. Januar 2014 und präsentiert mit ca. 1.600 Ausstellern aus mehr als 50 Ländern viele Neuigkeiten, maritime Produkte und Dienstleistungen rund um den Wassersport. Es warten 18 Erlebnis- und Themenwelten auf Sie, von der Beach World bis zum Segel Center, darunter 5 Aktionszentren mit Indoor-Pools und künstlichen Fluss- und Bachläufen. Vor allem junge Menschen und Familien können aufregende Tage mit viel Spaß in den Hallen verbringen. Wakeboarden, Schnuppertauchen, Angelruten werfen, eine Tour im Kanu – alles ist möglich! Ein besonderes Highlight ist die neue boot Segelschule in Halle 14, die für Segelspaß unter Windmaschinen für kleine und große Leute sorgt, natürlich unter fachkundiger Anleitung. ADAC Stand Die ADAC Sportschifffahrt ist ebenfalls in Halle 14 Stand A65 vertreten und stellt neben zahlreichen Informationen zu Revieren, Sportbootführerscheinen, Gebrauchtbootkauf/-verkauf und Wassersport-Versicherungen auch die ADAC Yachtcharter-Suche und das neue ADAC Marina-Portal vor. Ermäßigte Eintrittskarten für Clubmitglieder ADAC Mitglieder sparen beim Besuch der Messe. Im Vorverkauf erhalten sie bei den teilnehmenden ADAC Geschäftsstellen oder im Online-Kartenverkauf die Tageskarten zum ermäßigten Preis von 13 Euro (statt 19 Euro) für Erwachsene und zum regulären Preis von 6 Euro für Kinder unter 14 Jahren. Unter dem Online Kartenvorverkauf können Sie die ermäßigten Karten online bestellen. Wichtig: An der Tageskasse der Messe sind die vergünstigten Eintrittskarten nicht erhältlich. Bereits ermäßigte Eintrittskarten für Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte, Zwei-Tages- und Familienkarten sind nicht über den ADAC Vorverkauf erhältlich.. Alle Eintrittskarten beinhalten die Fahrt zur Messe und zurück mit Bussen, Bahnen und Zügen innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Öffnungszeiten Die boot 2014 ist täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Messegelände Düsseldorf geöffnet.

Für Reparaturen geschlossen: Sporthafen Gelting-Mole

Der große Sporthafen in der Flensburger Förde saniert über den Winter zwei seiner Holzstege. Weil bis dahin Spundbeleuchtung und Molenbefeuerung abgeschaltet werden müssen, bleibt Gelting-Mole noch bis voraussichtlich Anfang April 2014 geschlossen. Bereits beendet sind die Arbeiten an der Spundwand. Sporthafen Gelting Mole Schon im Sommer dieses Jahres hat der Hafen einen neuen Travel-Lift bekommen. In Einzelteilen wurde er aus den USA nach Niesgrau verschifft. Dort lässt er jetzt  bis zu 15 Tonnen schwere und über vier Meter breite Yachten zu Wasser. Die Steuerung erfolgt millimetergenau per Fernbedienung.   Zur Marinabeschreibung des Sporthafen Gelting-Mole

Kroatien: Rekordsturm beschädigt Yachten

Mit Windgeschwindigkeiten von über 230 km/h wütete die Bora in den vergangenen Tagen an der kroatischen Adriaküste und sorgte für chaotische Verhältnisse. Auf der Brücke nach Krk wurde die bisher höchste Windmessung von 220 km/h überschritten. Auch in Dalmatien wurden Windgeschwindigkeiten von weit über 200 km/h gemessen. Der Rekordsturm verursachte Sperrungen von Autobahnen, Brücken und küstennahen Landstraßen und richtete erheblichen Schaden an.

Die Bora hat in den Marinas erhebliche Schäden verursacht.

Die Bora hat in den Marinas erhebliche Schäden verursacht.

SeaHelp, der europaweit agierende Pannendienst, betreut elf Stützpunkte in der Adriaregion und meldet, dass auch die Yachten in den Marinas in Mitleidenschaft gezogen wurden. Nach einer ersten Sichtung schätzt der Pannendienst, dass 50 % bis 60 % der Yachten in irgendeiner Form vom Sturm betroffen sind. Dabei sind es nicht immer gleich schwere Beschädigungen, sondern Kleinigkeiten, die schnell zu einem ausgewachsenen Schaden ausufern können. Erschwerend kommt hinzu, dass für die kommenden Tage weitere Stürme und anhaltender, starker Regen vorhergesagt sind. Da kann eine losgerissene Persenning schon mal einen massiven Wassereinbruch nach sich ziehen.

Yachtbetreuung im Winter

Viele Eigner haben zwar Vorsorge getroffen und ihre Yachten sorgfältig auf den Winter vorbereitet, doch gegen solch einen Sturm in Orkanstärke kann man sich kaum schützen. Wenn dann bereits zu Beginn der Sturmsaison Wasser in die Yacht eindringt, sind Schäden im Frühjahr vorprogrammiert.

Um solch unnötige Schäden zu vermeiden, bietet SeaHelp seinen Mitgliedern die SeaHelp-Yachtbetreuung an: Die Schiffe werden kontrolliert, eventuell entstandene Schäden sofort behoben und die Eigner informiert. Wer sich derzeit um den Zustand seines Schiffes sorgt, kann auch kurzfristig noch mit SeaHelp einen Vertrag über die Yachtbetreuung abschließen. SeaHelp-Mitarbeiter verschaffen sich dann sofort einen Eindruck vom Zustand des Schiffes und treffen alle notwendigen Maßnahmen, um weitere Schäden zu verhindern. Mehr über die Yachtbetreuung findet Sie auch auf www.sea-help.eu

boot 2014: Blauwasserseminar

Bei der Planung einer Langfahrt drehen sich die meisten Gedanken um das Schiff, die richtige Ausrüstung und die Technik: Rigg, Segel, Autopilot, Energiemanagement, Sicherheit, Navigation und und und. Zusätzlich rücken andere Themen in den Mittelpunkt. Etwa der Umgang mit Nachtwachen samt Schlafmanagement, die Kosten und das Leben unterwegs. Weltumsegelung Judith und Sönke Roever aus Hamburg haben eine solche Blauwasserreise bereits hinter sich. Im August 2010 sind sie nach dreieinhalb Jahren von ihrer Weltumsegelung zurückgekehrt. Seither kommen Sie jedes Jahr im Januar zur weltgrößten Yacht- und Wassersportmesse boot Düsseldorf, um in einem zweitägigen Seminar ihre Erfahrungen an all jene weiterzugeben, die die Leinen ebenfalls für längere Zeit lösen möchten. „Hinter uns liegen drei Ozeane und mehr als 35.000 Seemeilen. Da haben wir viel über das Langfahrtsegeln gelernt. Unser Ziel ist es, möglichst umfassend praktische und vor allem hilfreiche Informationen weiterzugeben. Dabei ist es egal, ob der eigene Törn eines Tages um die Welt oder nach Spanien führt. Die meisten Informationen helfen auch beim Segeln vor der Haustür“, sagt Sönke Roever. Programm Das Seminar findet am 18. und 19. Januar 2014, also am ersten Wochenende der boot statt. Abgedeckt werden alle Facetten des Langfahrtsegelns. Es bleibt natürlich noch Zeit für einen Bummel über die Messe. Am Samstag, den 19. Januar 2014 geht es um Schiff, Rigg, Medizin, Navigation, Crewmanagement und spezielle Ausrüstungsgegenstände, wie Windfahne, Schlauchboot, Autopilot oder Wassermacher. Am Sonntag werden die Themen Kommunikation, Sicherheit, Wetter, Proviantierung, Energiemanagement, Leben unterwegs und Kosten behandelt. Ein Highlight des Vortrags ist jedes Jahr das Auslösen einer Rettungsinsel. Neben den Roevers werden weitere hochkarätige Referenten kommen. Etwa der Autor und Fahrtensegler Jimmy Cornell. Der Navigator mit über 200.000 gesegelten Seemeilen auf drei Weltumseglungen sowie Reisen in Arktis und Antarktis berichtet über Törnplanung im Zeitalter elektronischer Seekarten. Außerdem steht Dipl.-Meteorologe Dr. Meeno Schrader auf dem Podium. Er ist Wetterrouter und -berater und wird die verschiedenen Aspekte des Blauwasserwetters beleuchten. Außerdem wird sich Sören Matthiesen dem Thema „Rigg“ widmen. Abgerundet wird die Vortragsreihe durch einen Vortrag von Dr. Fabian Steffen über das Thema „Medizin an Bord“. Eintrittspreise Seminar Die Teilnahme am 18. und 19. Januar kostet 155 Euro pro Person. Eine Begleitperson zahlt 95 Euro. Darin enthalten sind die Kosten für die Seminarunterlagen, ein Verzehrgutschein für beide Tage und die Eintrittskarten für die Messe (inklusive Folgetag – Montag, 20. Januar 2014). Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Diese erfolgt über www.boot.de Boot 2014

boot Düsseldorf: vom 18.-26. Januar 2014

Boot Düsseldorf: Messepreise
  • Tageskarte Erwachsene online VVK: 15 Euro
  • Tageskarte Erwachsene vor Ort: 19 Euro
  • Tageskarte Kinder (7-14 Jahre): 6 Euro
  • Halbtageskarte Erwachsene online: 10 Euro
ADAC Rabatt ADAC Mitglieder erhalten die Messetickets zum vergünstigten Preis. Erhältlich voraussichtlich ab Anfang Dezember unter www.adac.de/sportschifffahrt und in teilnehmenden ADAC Geschäftsstellen. Weiterführende Informationen zum boot-Blauwasserseminar sowie das vollständige Programm sind unter www.boot.de und auf der Website von Judith und Sönke Roever unter www.Hippopotamus.de verfügbar.

Sylt versus Hamburg: Spendenwettbewerb für neuen Seenotkreuzer

Es ist ein ungewöhnlicher Wettbewerb, der seit März dieses Jahres im hohen Norden ausgetragen wird: Hamburg und Sylt sind gegeneinander angetreten, den größten Betrag zur Anschaffung eines neuen Seenotkreuzers der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zusammenzutragen. Der Gewinner darf das Spezialschiff am 14. Dezember taufen. Und es bleibt spannend: Nur noch knapp 58.000 Euro liegt die Hansestadt (rund 672.000 Euro) im Wettbewerb „Reetdach gegen Reeperbahn!“ vor der Nordseeinsel (rund 614.000 Euro).

Dass die Marke von beeindruckenden 1,3 Mio. Euro überschritten wurde, liegt vor allem am „Seenotkreuzer-Abend“ vom Freitag, dem 25. Oktober. Bei der Spendenveranstaltung kamen fast 400 000 Euro für beide Seiten zusammen.

Für alle Sylt-Liebhaber heißt es jetzt, sich kräftig ins Zeug zu legen. Angesichts des relativ knappen Vorsprungs können sich auch die Hamburg-Freunde noch nicht zurücklehnen. Denn erst der Spenden-Endstand am 6. Dezember, dem Nikolaustag, mit dem weltweit an den Schutzpatron der Seefahrer erinnert wird, bringt die Entscheidung.

Hintergrund

Angesichts der Gefahren im Einsatz benötigen die Seenotretter stets zuverlässige und sichere Schiffe. Der neue Seenotkreuzer ist das vierte Schiff der 20-Meter-Klasse der DGzRS. Er ist auf der Fassmer-Werft an der Unterweser entstanden und befindet sich derzeit in der Erprobung. Wie alle Schiffe der DGzRS wurde er vollständig aus Aluminium gebaut und als Selbstaufrichter konstruiert.

Der neue Seenotkreuzer bei der Erprobung.

Der neue Seenotkreuzer bei der Erprobung.(Foto: DGzRS)

Ehrenamt als tragende Säule

180 fest angestellte und etwa 800 freiwillige Seenotretter sind mit 60 Rettungseinheiten der DGzRS an Nord- und Ostseeküste jederzeit einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. Sie fahren raus, wenn andere reinkommen. Freiwillig. Mehr als 2 000 Mal im Jahr. Seit Gründung der DGzRS im Jahr 1865 verdanken mehr als 80.000 Schiffbrüchige den Seenotrettern schnelle Hilfe.

Nach wie vor wird die gesamte Arbeit der DGzRS ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert. 85 Cent jedes gespendeten Euros gehen direkt in den Rettungsdienst. Schirmherr der Seenotretter ist der Bundespräsident, zahlreiche Prominente engagieren sich als ehrenamtliche „Botschafter“.

Helfen und spenden: so geht’s

  • Onlinespenden (www.reetdach-gegen-reeperbahn.de) verändern den Spendenstand in Echtzeit.
  • Überweisungen sind unter Angabe von „Aktion Sylt“ oder „Aktion Hamburg“ auf das Konto 107 2016 bei der Sparkasse Bremen (BLZ 290 501 01) möglich.
  • Von unterwegs ist die Hilfe per SMS mit dem Wort „Sylt“ oder „Hamburg“ an die Nummer 8 11 90 (5 Euro, Abrechnung via Handyrechnung) besonders schnell.

FSR warnt vor unberechtigter Nutzung von Notfrequenzen

Der Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) meldet, dass in Deutschland Sprechfunkgeräte mit Notrufkanälen auch dann verkauft werden, wenn der Kunde nicht das dafür notwendige Sprechfunkzeugnis SRC (Short Range Certificate) besitzt. Dabei kann die unberechtigte Nutzung der internationalen Notfrequenzen Kanal 16 und DSC Kanal 70 empfindliche Strafen nach sich ziehen.

Hintergrund

In Deutschland ist es gesetzlich geregelte Praxis, dass Funkgeräte mit Notruftasten bzw. Frequenzen von der Bundesnetzagentur für ein bestimmtes Schiff zugelassen werden. Der Antragssteller muss zuvor mit einem Funkzeugnis seine Berechtigung nachweisen.

Funkzeugnis SRC

Das beschränkt gültige Funkbetriebszeugnis, Short Range Certificate, ist weltweit auf allen Seegewässern gültig, aber auf 35 sm begrenzt.

Dennoch bieten Händler verstärkt Handfunkgeräte mit Notruftasten an, die keinem Schiff/ keiner Seefunkstelle zugeordnet werden. Grund dafür ist die wachsende Nachfrage durch Wassersportler wie Taucher, Paddler oder Surfer. Verkauf und Besitz der Funkgeräte sind zwar legal, die Nutzung der Notrufkanäle ohne SRC ist jedoch verboten.

Der FSR hat in zahlreichen Beratungsgesprächen und Testkäufen feststellen müssen, dass viele Händler nicht auf diesen Zusammenhang hinweisen. Verschwiegen wird auch, dass dem unberechtigt funkenden Wassersportler bei Missbrauch Strafanzeigen sowie Geldstrafen drohen.

Hinzu kommt, dass bei inflationärem Anwachsen der Anzahl solcher Geräte die Effektivität des gesamten Systems in Gefahr gerät: „Eine Nutzung der Notruffrequenzen durch unautorisierte Personen führt zu Verwirrung auf dem Wasser, was für alle eine erhöhte Gefahr darstellt“, warnt der FSR-Vorsitzende Michael Dibowski. Schon jetzt hätten die internationalen Seeretter mit einer extrem hohen Fehlalarmquote zu kämpfen und blickten mit Sorge auf den Verkauf von Notrufsendern an Hobbysportler. Die hohe Fehlalarmquote resultiert neben technischen Gründen auch aus dem arglosen Umgang unzureichend geschulter Wassersportler mit den Notrufgeräten. Die Kosten für einen durch Fehlalarm ausgelösten Rettungseinsatz trägt am Ende der Verursacher.

Nicht nur in Deutschland, sondern nahezu weltweit, ist die Nutzung der Notrufkanäle durch Einzelpersonen ohne Schiffsbezug verboten. Lediglich in den Hoheitsgewässern der USA und Kanada können die Geräte auch von Einzelpersonen verwendet werden. Aber auch dort wird der Missbrauch streng geahndet.

Funkzeugnis LRC

Das Long Range Certificate ist weltweit auf allen Seegewässern ohne Begrenzung gültig.

Der FSR rät allen Wassersportlern, ein Funkzeugnis abzulegen und sich nicht zum Kauf dieser Geräte verführen zu lassen. Einen Überblick über alle Sportbootführerscheine und Funkzeugnisse bietet die ADAC Sportschifffahrt auf www.adac.de/sbf

FSR

Im FSR haben sich 16 führende deutsche Unternehmen – Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln – zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser erteilt der FSR in Köln: www.fsr.de.com