Archiv der Kategorie: Skipper.ADAC

IBNV bezieht Stellung zu neuen Ufersperrzonen

Lindau/Wasserburg – Naturschutz und motorisierter Wassersport sind aus Sicht des IBMV (Internationaler Bodensee Motorboot Verband) kein Widerspruch: „Uns als Wassersportlern liegt besonders viel an der Umwelt und wir gehen verantwortungsvoll mit ihr um“, erklärt Verbandsvorstand Paul Minz, der sich über den gefundenen Kompromiss mit der Regierung von Schwaben freut. Dieser sieht zwar erweiterte Sperrzonen unter anderem in Uferbereichen von Wasserburg, den Lindauer Stadteilen Bad Schachen, Reutin und Zech vor, die eingeschränkten Ankerflächen seien aber vertretbar. Der IBMV habe im Schulterschluss mit dem Bodensee Seglerverband in den Verhandlungen auf ein ausgewogenes Ergebnis hingearbeitet und sieht nun die Interessen von Mensch und Natur gleichermaßen berücksichtigt.

Seedienst klärt Bootsführer über neue Ufer-Sperrzonen auf und mahnt, diese zu respektieren .

Seedienst klärt Bootsführer über neue Ufer-Sperrzonen auf und mahnt, diese zu respektieren. Foto: © IBNV

Bei der Umsetzung der neuen Regelungen setzt die  Regierung von Schwaben zunächst nicht auf Repressionen, sondern auf die freiwillige Einhaltung. „Wir nehmen sie jedenfalls sehr ernst und machen Bootsführer direkt auf dem Wasser darauf aufmerksam“, betont Paul Minz und verweist auf den aktiven Einsatz des IBMV-Seedienstes. Der Seedienst ist mit einem eigenen Boot unterwegs und klärt Skipper mit Flugblättern über die neuen Regelungen auf. Paul Minz: „Gemäß unserem Leitsatz ,Ordnung in Freiheit’ nehmen wir damit aktiv unsere Verantwortung für den Erhalt der einzigartigen Fauna und Flora an den Ufern des Bodensees wahr.“

Der IBNV vertritt als internationaler Verband die Interessen von rund 3600 motorisierten Bootsfahrern am Bodensee in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

PROLAHN e.V. negiert Gerüchte zur Schließung der Lahn

Unter holländischen Skippern geht zurzeit das Gerücht um, dass die Lahn geschlossen sei und nicht mehr befahren werden könne. Wen wundert es da, dass man in diesem Jahr auf der Lahn nur sehr wenige holländische Skipper trifft. PROLAHN e.V. äußert sich nun gemeinsam mit dem WSA zu diesen Gerüchten und stellt klar: Das Gerücht, die Lahn sei zugemacht, stimmt nicht!

Lahn

Entgegen vieler Gerüchte im benachbarten Ausland bleibt die Lahn weiter befahrbar.

Die Lahn ist und bleibt Bundeswasserstraße, verkündet PROLAHN in seiner Pressemeldung. Um deren durchgängige Befahrbarkeit kümmern sich die Frauen und Männer vom Wasserbau redlich. Die Schleuse Diez wird erneuert, aus diesem Grund kann man in diesem Jahr nur bis zur Oranierstadt Diez fahren – ab 2016 wieder bis Limburg und Runkel-Dehrn. Die Fahrrinne hat eine zugesicherte Wassertiefe von mindestens 160 cm. Auf ELWIS ist dazu eine Liste mit Fehltiefen veröffentlicht, diese Angaben beziehen sich auf ein absolutes Niedrigwasser der Lahn nach extrem langer Trockenzeit. Bei einem Normalpegel Kalkofen von derzeit 178-180 cm bleibt auch für große Schiffe in der Fahrrinne ausreichend Wasser unter dem Kiel. Das freundliche Schleusenpersonal freut sich auf jedes Schiff, das aus Holland, Belgien, Frankreich oder aus jedem anderen Land der Welt die Lahn und damit eines der schönsten Fahrtenreviere in Deutschland besucht.

Auch die an der die im ADAC Marinaführer beschrieben Häfen und Sportbootanlagen an der Lahn stehen Skippern weiter zur Verfügung.

25. Hanse Sail Rostock: Maritimes Fest mit Tiefgang und reichem Spektrum

Das Schiff mit dem größten Tiefgang während der 25. Hanse Sail ist das russische Vollschiff „Mir“ mit 6,60 Metern, dicht gefolgt von der polnischen „Dar Mlodziezy“, der„Sedov“ und der „Kruzenshtern“ (beide Russland). Die deutsche „Gorch Fock“ (5,35 m) und die norwegische „Christian Radich“ (4,90 m) gehen ebenso in eine beachtliche Tiefe wie die indische Bark „Tarangini“ (4,50 m), die als Marineschulschiff während der Hanse Sail im Marinestützpunkt „Hohe Düne“ liegt und hier an den Tagen des Offenen Stützpunktes Open-Ship anbietet. Die anderen sechs Windjammer machen in Warnemünde fest und bieten ein bestechendes und würdiges Bild anlässlich der 25., der „Silber-Sail“. Windjammer oder Tiefwassersegler sind die „Stars“ der Hafenfeste in aller Welt. Es sind die wuchtigsten Segler mit der größten Segelfläche und dem entsprechenden Tiefgang, der im Unterschied zu den sichtbaren Attributen nun wahrhaftig kein optischer Marketing-Trumpf ist. Willkommen zur 25. Hanse Sail heißt es vom 6. bis 9. August wieder in der Hansestadt Rostock. Überreiches Angebot an maritimen Bildern an vier Tagen Aber der „Tiefgang“ ist eine passende Metapher, um ein Fest zu würdigen, das vor einem Vierteljahrhundert faktisch aus dem Nichts organisiert wurde und heute in der internationalen „Champions League“ der Hafenfeste an der Tabellenspitze mitsegelt. Tiefgang steht auch für Gehalt, Tiefsinnigkeit und Substanz. Nun ist die Hanse Sail keine philosophische Veranstaltung, aber was rund eine Million Besucher hier an vier Tagen sehen, erleben und fühlen können, geht weit über ein „normales Volksfest“ im herkömmlichen Sinne hinaus. Es sind zunächst die Bilder von rund 240 Traditionsseglern, Museumsschiffen und Gastschiffen im Stadthafen, auf der Warnow, am Passagierkai und auf der Ostsee, die mitunter tiefe Emotionen in Kombination mit Gänsehaut erzeugen, die noch einmal eine Steigerung bei einem Mitsegeltörn erfahren. Rund eine halbe Million Besucher haben seit 1991 die Bordatmosphäre gesucht und erlebt. Open-Ship, auf der 25. Sail z.B. auf der „Nao Victoria“ oder auf der „Gorch Fock“, sind Kai nahe Möglichkeiten, sich ein maritimes Bild zu verschaffen. Besonderes Augenmerk bekommen sicher die historischen „Schwergewichte“ „Etoile du Roy“ (Frankreich), die Erfreuliche Bilanz im 25. Jahr des maritimen Festes Die Hanse Sail kann in ihrem Jubiläumsjahr eine erstaunliche Bilanz aufweisen. Rund 1.100 verschiedene Gastschiffe aus Europa, Asien, Nord- und Südamerika waren hier und haben rund 5.000 Mal Kurs auf Rostock und Warnemünde genommen. Angezogen von der Neugier auf den Osten, von der sprichwörtlichen Gastfreundschaft der Hansestädter und natürlich auch von der sehr guten Möglichkeit, durch Törns Geld, vor allem für den Erhalt der Schiffe aus dem letzten und auch vorletzten Jahrhundert, zu verdienen. Rostock ist seit 1991 zu einem ganz wichtigen „Heimathafen der Traditionsschiffe“ geworden. Nicht durch den tiefen Griff in die ohnehin recht schmale Stadttasche, sondern durch ein kontinuierliches und tiefgründiges Engagement für den Erhalt dieses besonderen maritimen kulturellen Erbes. Mehr als 500 Partner, so von der Deutschen Marine, aus Unternehmen, Verbänden und Vereinen sowie aus der wichtigen „Klasse der Ehrenamtlichen“, stehen dabei an der Seite der Sail-Organisatoren. Rund 50 Sponsoren begleiten auch die 25. Hanse Sail und springen ein, wenn „Not an Geld“ ist. So z.B. bei den Seglern mit dem außerordentlichen Tiefgang, die für ihre Manöver Lotsen, Schlepper und Festmacher brauchen. Firmen aus Rostock und darüber hinaus haben durch finanzielle Unterstützung „Patenschaften“ für die „Dar Mlodziezy“, die „Kruzenshtern“, die „Mir“, die „Gorch Fock“, aber auch für den Seenotkreuzer der DGzRS und die „Nao Victoria“ übernommen. Summa summarum zum Thema Tiefgang: Wer will, kann während der Hanse Sail tief in die maritime Geschichte oder in bewährte und praktizierte Technologien des Schiffbaus und des Segelns ebenso eindringen, wie in die Geschichte der Hanse Sail, die seit 1991 mehr als 20 Millionen Besucher hatte und bisher für einen Mehrumsatz von rund einer Milliarde Euro sorgte. Nicht alltägliche Erlebniswelten an der Kaikante und an Land Natürlich ist auch die 25. Hanse Sail nicht in erster Linie eine maritime Weiterbildungsveranstaltung, zumal vier Tage wirklich zu kurz sind. Sie ist ein Fest und auf einem Fest will das Volk, das reicht vom Regierungsvolk bis zum Volk der Kinder, Dinge erleben, die im Alltag so nicht vorkommen. Die haben zunächst in der Hansestadt mit dem Wasser, speziell mit der Warnow und hier mit Zuschauen, aber auch mit eigenen Aktivitäten zu tun. So vor allem im inzwischen gut etablierten Segelstadion, wo Trendsportarten ausprobiert werden können. Hingucker werden zwei Aktionen auf der Warnow in Höhe der Bummelmeile sein, wenn am Freitagabend eine Inszenierung mit der „Greif“ und weiteren Schiffen live und vom NDR auch für die „Daheimgebliebenen“ präsentiert wird. Eine Würdigung von 25 Jahren Wiedervereinigung wird dabei der Auftritt der Gruppe „Karat“ sein. Ein zweites schönes maritimes Bild wird am Sonntagabend die „Parade der Nationen“ auf der Warnow sein. Hoch hinaus gehen schließlich die beiden Sailor´s Feuerwerke am Samstagabend in Warnemünde und im Stadthafen. Die Gestaltung des Landprogramms der Hanse Sail im Stadthafen und in Warnemünde steht ganz im Zeichen Jahrhunderte alter Volksfest-Traditionen. Dazu gehören Speis und Trank, auch aus befreundeten Bundesländern, aus Polen und dem diesjährigen Partnerland Estland oder auch spektakuläre Fahrgeschäfte sowie Riesenräder für den reizvollen Blick von oben. Zum Volksfest Hanse Sail gehört traditionell Musik aller Genres wie Shantys, Folk, Rock und Pop. Klassisch wird es traditionell in der Halle 207 zum Hanse-Sail-Eröffnungskonzert am 5. August mit Musikern der „jungen norddeutschen philharmonie“. Es gibt weitere „stille Veranstaltungen“, wie Ausstellungen oder Konferenzen mit bundesweiter und internationaler Beteiligung. Und jedes Jahr gibt es etwas Neues: In diesem Jahr präsentieren sich erstmals die „Kapitäne der Landstraße“ mit ihren Lastern am Segelstadion im Stadthafen. Wenn von „Tiefgang auf dem Wasser“ die Rede ist, so scheint der Begriff bei dem lockerlustigen Volksfest nicht angebracht zu sein. Irrtum. Denn jeder einzelne Baustein an Land muss sicher und tiefgründig vorbereitet werden. Grundlage für die Hanse Sail ist in diesem Jahr ein neu erarbeitetes Sicherheitskonzept, das in aufwendiger Vorbereitung vom Sail-Büro, von Ämtern der Stadt und Sicherheitsexperten erstellt wurde: Für ein sicheres und entspanntes maritimes Fest auf dem Wasser und an Land. Wieder attraktive ADAC Mitgliedervorteile zur 25. Hanse Sail Für ADAC Mitglieder gibt es während der 25. Hanse Sail am 7., 8. und 9. August in der Zeit von 9.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr auf der Brigg “Roald Amundsen” Segeltörns zum Vorteilsangebot. Während der reguläre Törnpreis, inklusive Mittagsimbiss, einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen, pro Person 85,00 Euro beträgt, erhalten ADAC-Mitglieder 10% Rabatt und zahlen 76,50 Euro. Die Buchung (bitte ADAC-Mitgliedsnummer angeben) erfolgt direkt über das Schiffsbüro “Roald Amundsen”, www.sailtraining.de. Weitere Informationen zum Vorteilsangebot und zur Buchung erhalten Sie hier* Zur Webseite der Hanse Sail*

Marina-Portal jetzt mit Seekarten

Immer eine Handbreit Wasser unter unter dem Kiel ist nicht nur ein gängiger Spruch im maritimen Umfeld, sondern auch überlebensnotwendig für jeden Seefahrer.

Loano Navionics

Auch die Hafenbeschreibung der ADAC Stützpunktmarina in Fano bietet nun mit den Seekarten von Navionics noch mehr Informationstiefe.

Skipper die sich durch das etablierte ADAC Marina-Portal in ihren Wunschhafen lotsen lassen, können nun auch dort auf die elektronischen Seekarten von Navionics zugreifen. Auf dem Online-Portal vom ADAC können Nutzer neuerdings zwischen den Karten und Luftbildern von Google und den Sonar- bzw. Seekarten von Navionics wechseln. Damit stehen Skippern neben umfassenden Informationen zur Ansteuerung, Infrastruktur und Kontaktdaten bzw. Öffnungszeiten nun auch Hinweise auf die Wassertiefe und zu Seezeichen zur Verfügung.

Analog zur Nutzung von Kartenplottern und Navigationssoftware sind die über das Marina-Portal verfügbaren Online-Seekarten von Navionics zwar ausdrücklich nicht für Navigationszwecke zu nutzen, als Ergänzung zu den ohnehin an Bord befindlichen Navigationsmitteln oder auch zur Vorplanung eines Törns stellen sie jedoch einen erheblichen Mehrwert für Freizeitskipper dar.

Das Portal beschreibt derzeit gut 2200 Marinas und Sportbootanlagen in 21 Ländern und kann sowohl stationär wie auch mobil, zum Beispiel auf Smartphones und Tablet-PCs, genutzt werden. Detailkarten, Lagepläne, Touristeninformationen und Filme über die Marinas und Ausflugsziele in der Region sowie Vor-Ort-Webcams runden das Angebot ab.

 

Blogger Thomas Käsbohrer berichtet aus Griechenland

Die aktuellen Ereignisse in Griechenland lassen viele Segler in Sorge zurück. Wie geht es weiter? Ist mein Boot noch sicher im Hafen? Kann ich noch sorglos in Griechenland chartern? Was bedeuten die Beschrän­kungen im Zahlungsverkehr im Alltag? Fragen wie diese und die Presseberichterstattung über Engpässe und den unmittelbar bevorstehenden Austritt aus dem Euro – den GREXIT – legen den Schluss nahe, dass Griechenland am Abgrund steht. Überrascht von den Ergebnissen des Referendums am Sonntag ist Thomas Käsbohrer zurückgekehrt zu seinem Schiff LEVJE im Hafen von Agios Nikolaos auf Kreta, um von hier in seinem Blog MARE PIÙ zu berichten, was die Menschen in Griechenland heute bewegt, wie es ihnen in dieser Krise tatsächlich ergeht und was das alles für den Segler bedeuten mag, der sein Boot in einer griechischen Marina liegen hat.

Flagge Griechenland

Wie geht es meinem Boot in Griechenland? © millemari. UG

Das Referendum in Griechenland vom Wochenende, es hat unmittelbaren Einfluss auf das Leben der Menschen. Auf ihr Selbstverständnis, was Griechenland ist und wo es stehen soll in einem europäischen Zusammenhang. Eigentlich ging es um viel mehr und doch zugleich um nichts: Das viel mehr, um das es ging, ist: Wollen 10 Millionen Griechen weiter einen sehr schmerzhaften Weg innerhalb einer wirtschaft­lichen Gemeinschaft gehen, mit all den Verpflichtungen und, ja: „Verbindlichkeiten“, die zum Leben in einer Gemeinschaft gehören? Und das Nichts? Es ist die Frage „Wollen 10 Millionen Griechen stattdessen lieber einen ebenso schmerzhaften, aber etwas eigenstän­digeren Weg gehen?“ Die Antworten auf diese Fragen fallen so ganz anders und vielschichtiger aus, als man sie aus den Medien hierzulande kennt. Das Land, das so viele fast schon abgeschrieben haben – es hat viele Facetten. Ebenso viele, so möchte man meinen, wie Inseln in der Ägäis.

Auf den ersten Blick ist für den Griechenlandreisenden alles wie immer. Anders als erwartet ist die Maschine von München nach Heraklion fast ausgebucht. Im Flugzeug Lachen und Ausgelassenheit. Für die Men­schen im Flieger: endlich Ferien. Auf Kreta bietet sich folgendes Bild. Boote, die im Hafen dümpeln, Menschen, die ihren Kaffee in der Sonne genießen, das Warenangebot in Supermärkten und bei Händlern in gewohnter Fülle. Alles also nur Sensationsjournalismus westeuropäischer Medien? Mitnichten. Die Antwort dürfte ein klares „Jein“ sein. Noch ist aber kein Grund zur Stornierung des Griechenland-Törns in Sicht.

Man muss schon etwas genauer hinsehen und vor allem genauer hinhören, um die Auswirkungen der aktuellen Krise auf den Inseln zu erahnen. Und so sieht der aufmerksame Beobachter neben dem aufgrund seiner stabilen Umsätze zufriedenen Autovermieter in Heraklion und der aufrechten Garderobenfrau, die sogar das kleine Trinkgeld nicht annehmen darf, das man ihr anbietet, auch nachdenklich stimmende Bilder von leeren Restaurants. Wer mit den Menschen spricht, erfährt, welche konkreten Auswirkungen es auf das Alltagsleben hat, wenn der Bankautomat zwar 60 Euro täglich ausspuckt, aber viele Griechen gar keine Karte haben, um einen dieser Bankautomaten zu benutzen. Sie sind in Wahrheit oft auf eine kleine wöchentliche Abhebung angewiesen, die die Banken erlauben.

Auf den ersten Blick ist für den Griechenlandreisenden alles wie immer. © millemari. UG

Auf den ersten Blick ist für den Griechenlandreisenden alles wie immer. © millemari. UG

Und was bedeutet die Situation für den Segler auf eigenem Kiel oder an Bord einer Charteryacht? Man hört von Seglern, dass auf Bargeldzahlungen bis zu 10 Prozent Rabatt gegeben werden, während Taxifahrer eine Zahlung mit Kreditkarte ablehnen. Doch während neue Charterbuchungen einerseits drastisch zurück­gehen, bietet der Hafen in Agios Nikolaos Urlaubs­romantik und wie eh und je flanierende Sommer­frischler. Fern scheinen die Geschichten, die man in den Nachrichten hört von einem Staat im Zusammen­bruch, der weder die eigenen Landsleute bezahlen noch die zahlreichen Flüchtlinge versorgen kann, die täglich an die Küsten der Inseln gelangen. Noch ferner die Sorge, das Boot könnte im Hafen nicht mehr sicher sein, da es im Zuge einer bevorstehenden Staatspleite exorbitant besteuert oder schlimmer gar beschlagnahmt werden könnte.

Also gilt es, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen. Thomas Käsbohrer und MARE PIÙ gehen nachsehen. Wer sich als Segler und Liebhaber von Land und Leuten informieren möchte, dem sei der tägliche Klick auf www.marepiu.blogspot.de empfohlen. Denn die Geschichten von MARE PIÙ sind am Menschen ausgerichtet. Wenn ihr „Capitano“ LEVJE im Hafen zurück lässt, um mit Menschen zu sprechen, die üblicherweise in den Medien keine Stimme erhalten – Marinabetreiber, Fischer, Restaurantbesitzer oder kleine Geschäftsleute – entsteht ein komplexeres Bild eines Landes, das trotz seines spontanen Neins zu weiteren Sparmaßnahmen unbedingt an Europa festhalten möchte. Aus aktuellem Anlass berichtet MARE PIÙ täglich über die Ereignisse in Griechenland, die Auswirkungen auf die Menschen auf den Inseln und was dies alles für Segler bedeutet.

„Eigentlich leben wir seit fünf Jahren mit dem Gefühl, dass der Bankrott unserer Banken und unseres Staates jederzeit möglich ist“, sagt denn auch der Betreiber einer Marina auf Kreta und berichtet im selben Atemzug von erfreulich guten Buchungen fürs Winterhalbjahr. Die Realität, so scheint es, ist komplexer, als es manche Tageszeitung wahrhaben will.

Der Blog Mare Più. www.marepiu.blogspot.de

Eine Website über das Leben am Meer. Mit Geschichten vom und über das Meer. Und über die Menschen, die dort leben.

Einmal München Antalya bitte Cover (2)Thomas Käsbohrer: Nach 21 Jahren als Geschäfts­führer eines Verlages hat Thomas Käsbohrer seine Route geändert und ist mit seinem kleinen Boot unter­wegs durchs Mittelmeer. Der Blog MARE PIÙ folgt locker der Route, die Thomas Käsbohrer und sein Schiff LEVJE, eine Dehler 31, durch das Mittelmeer zurücklegen.

Das Buch: „Einmal München – Antalya, bitte.“ ist erschienen im Verlag millemari. – 1000 Meere. www.millemari.de

Aktuelle bootstouristische Informationen für Italien und Kroatien

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ADAC TourSet Italienische Adria, Golf von Venedig

Nachdem der ADAC bereits zu Beginn der Saison das TourSet “Mit dem Bootsanhänger durch Europa” herausgegeben hat, stehen ab sofort vier weitere bootstouristische Titel im bekannten TourSet-Format zur Verfügung.

Hierbei handelt es sich zum einen um Länderinformationen für Italien (TourSet BTI I10) und Kroatien (TourSet BTI HR 10), in denen relevante Daten, Fakten und Regeln für Skipper erläutert werden. Es wird z.B. detailliert beschrieben, welche Nachweise und Dokumente mitzunehmen sind, welche Ausrüstung erforderlich ist und welche Verkehrsvorschriften für Sportboote gelten.

 

Zusätzlich zu den allgemeinen Bestimmungen gibt der ADAC für die Reviere ‘Kroatische /slowenische Adriaküste’ (TourSet BTI HR 300) und ‘Italienische Adriaküste’ (TourSet BTI I 300) inklusive Golf von Tarent neu gestaltete Revierführer heraus.

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ADAC TourSet kroatische und slowenische Adria

Es werden die Reviere und ihre Teilreviere beschrieben, mithilfe der eingebundenen Karten finden Sie Häfen, Marinas und Bojenfelder mit Angabe der Kontaktdaten.
Anhand der Steuerräder der ADAC Marina-Klassifikation erkennen Sie auf einen Blick, wie umfassend das Leistungsspektrum der jeweiligen Marina ist. Die ADAC Stützpunkte, gekennzeichnet mit der Flagge der ADAC Sportschifffahrt, bieten Clubmitgliedern und Inhabern der Internationalen Registrierung des ADAC (IBS) Vorteile.

Neben Informationen zu WInd & Wetter sind die wichtigsten Notrufnummern im Revier aufgeführt.

Die gedruckten TourSets sind in den ADAC Geschäftsstellen erhältlich oder können per E-Mail [email protected] angefordert  werden.

Sicherheit auf See: Landesregierung in Schleswig-Holstein stoppt Prävention

Laut Information des Fachverband Seenot-Rettungsmittel e.V. plant die Landesregierung Schleswig-Holsteins die Einstellung der Präventionsarbeit zur Sicherheit auf See und sieht darin einen verantwortungslosen Tiefschlag. Künftig wird es durch die Wasserschutzpolizei keine “Skippers Sicherheitstipps” mehr geben.

Vorstand FSR

Der FSR-Vorstand kritisiert die Einstellung der „Skippers Sicherheitstipps“ in Schleswig-Holstein scharf: Jan-Ulrich Bernhardt (2. Vorsitzender von links), Michael Dibowski (Vorsitzender) und Holger Mügge (Kassenwart).

Mit Bestürzung und großer Sorge hat der Fachverband Seenot-Rettungsmittel e.V. (FSR) zur Kenntnis genommen, dass im Zuge der Umgliederung der Landespolizei Schleswig-Holstein sämtlichen Präventionsaktivitäten der Wasserschutzpolizei zum Bereich „Sicherheit auf See“ komplett eingestellt werden sollen.

„Auf Basis unserer Jahrzehnte langen Erfahrungen auf diesem Gebiet halten wir diese Entscheidung für grob fahrlässig, wenn nicht gar lebensgefährlich und somit unverantwortlich. Es ist ein Tiefschlag gegen alle, die sich um mehr Sicherheit auf dem Wasser bemühen“, kommentiert der FSR-Vorstand einmütig, zu dem Michael Dibowski (Vorsitzender), Jan-Ulrich-Bernhardt (2. Vorsitzender) und Holger Mügge (Finanzvorstand) zählen.

Diese Auffassung wurde jetzt jedem einzelnen Landtagsabgeordneten sowie dem Ministerpräsidenten und dem Innenminister per persönlichem Brief noch einmal klar gemacht.

Der FSR hat für seine Überzeugung gewichtige Argumente: Einerseits wird die Sicherheitsthematik im Unterricht zum Erwerb von Sportbootführerscheinen im Allgemeinen eher theoretisch gelehrt. Im praktischen Unterricht sind Übungen mit Rettungswesten etc. nicht verbindlich vorgesehen. „Ein Sicherheitsbewusstsein prägt sich bei Neueinsteigern in den Wassersport bei den Lehrgängen, die oft in Form von nur wenigen Wochenenden angeboten werden, nicht aus. Vereine, in denen kompetente Mitglieder Vereinskameraden schulen können, sind nicht die Regel“, so der FSR-Vorstand.

Andererseits können Gewässer und damit der Wassersport insbesondere durch Wetter aber auch durch Havarien hoch gefährlich werden. Verschärfend kommt hinzu, dass Opfer von Seenotfällen mit wachsendem Abstand von der Küste immer schlechter erreichbar werden. FSR-Vorsitzender Michael Dibowski: „Deshalb gilt: Je besser ausgebildet ein Wassersportler ist, desto höher sind seine Überlebenschancen im Seenot-Fall. Am Rande bemerkt: Rettungseinsätze für in Seenot geratene Personen sind in der Regel höchst aufwendig und damit ein erheblicher Kostenfaktor.“

„Deshalb sind die Schulungen der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein „Skippers Sicherheitstipps“ in Vereinen, auf Fachmessen, Hafenfesten etc. ein wertvolles Element zur Unfallverhütung auf See. Sie sind ein Beitrag dazu, womöglich Leben zu retten“, so Dibowski.

Diese Logik wurde in Schleswig-Holstein als erstes erkannt, Tausende von Wassersportlern wurden geschult. Die Aktion ist derart beispielhaft und einleuchtend, dass die Wasserschutzpolizeien der Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern das Konzept übernommen haben und dort ebenfalls „Skippers Sicherheitstipps“ anbieten und weiterhin anbieten werden. „Mit der Aufgabe der „Skippers Sicherheitstipps“ fällt Schleswig-Holstein auf einem weiteren Gebiet hinter die Standards der anderen Bundesländer zurück“, heißt es in dem Brief an die Abgeordneten.

Der FSR hat die Wasserschutzpolizei gern bei seiner Arbeit durch das zur Verfügung stellen von Technik unterstützt. Rettungswesten, Pyrotechnik etc. wurden kostenlos geliefert. Inhaltliche Vorgaben wurden der Wasserschutzpolizei dabei in keinem Fall gemacht. Herstellerneutralität spielt für die FSR-Mitglieder eine entscheidende Rolle. Denn nur dadurch und durch die Kompetenz und Autorität der Fachleute der Wasserschutzpolizei wurde die Aktion für Wassersportler glaubwürdig und nicht als Werbeveranstaltung angesehen. Für die FSR-Mitglieder ist es zweitrangig, welcher Rettungswesten-Typ angelegt wird, selbst wenn es sich nicht um Produkte unserer Mitglieder handelt – denn die Hauptsache ist, es wird überhaupt eine Rettungsweste getragen, sobald es die Situation erfordert.

Der FSR-Vorstand schrieb den Abgeordneten: „Nach unserer Einschätzung soll jetzt diese unbestreitbar sinnvolle Präventions-Aktion „Skippers Sicherheitstipps“ leichtfertig der finanziellen Situation des Landes geopfert werden. Wir fordern Sie auf, dieses Vorgehen zu überdenken und Ihrer Verantwortung als gewählte Volksvertreter nachzukommen.“

Im FSR haben sich 14 führende deutsche Unternehmen – Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln – zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser erteilt der FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, 50829 Köln, Telefon: 0221/595710 sowie unter www.fsr.de.com

Bootsevents 2015: Einsteigen, ablegen und Spaß haben!

So lautet auch in diesem Jahr wieder die Devise bei den Bootsevents der ADAC Sportschifffahrt, des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft und weiteren Unternehmen, nachdem 2014 an insgesamt sechs Eventtagen 1.649 Personen an 772 Testfahrten teilgenommen haben. Nun haben Interessierte nach der positiven Resonanz im letzten Jahr auch 2015 erneut die Möglichkeit die Faszination Wassersport im Rahmen kostenloser Probefahrten zu erleben. An drei Standorten mit jeweils 15 Booten können Sie das Ruder selbst in die Hand nehmen.

Boote mit bis zu 15 PS können ohne Führerschein auf allen Bundeswasserstraßen mit Ausnahme des Rheins gefahren werden. Tausende von Kilometern stehen interessierten Nachwuchsskippern damit auf Flüssen, Kanälen und an der Küste zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen, wie einfach der Einstieg in den Bootssport ist.

Die Veranstaltungstermine für die Bootsevents 2015 stehen bereits fest.

Hafenfest Münster, 06. – 7.06.2015
Genießen Sie die besondere Atmosphäre dieses Hafenfestes und nehmen Sie das Ruder einmal selbst in die Hand. Unsere Instruktoren an Bord zeigen Ihnen wie es geht. Boot fahren ist ganz leicht, wenn man es gleich richtig gezeigt und erklärt bekommt. Die Probefahrten finden am Samstag und Sonntag jeweils ab 11.00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist vor Ort im Informationszelt direkt am „Kornspeicher Coppenrath-Verlag“ möglich.

Rhein in Flammen in Koblenz, 08. – 09.09.2015
Die Besucher haben auf dem Koblenzer Sommerfest erstmalig die Gelegenheit den Bootssport im Rahmen kostenloser Probefahrten kennenzulernen. Lassen Sie sich den Wind um die Nase wehen und erleben Sie die Faszination Wassersport hautnah.
Die Probefahrten finden am Samstag und Sonntag jeweils ab 11.00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist vor Ort im Informationszelt direkt am Peter-Altmeier-Ufer, Höhe Königsbacher Biergarten am Deutschen Eck möglich.

Maritime Woche an der Weser in Bremen. 19. – 20.09.2015
Genießen Sie das außergewöhnliche Flair der Maritimen Woche mit ihren zahlreichen maritimen Angeboten. Nach einer Einweisung durch unsere Instruktoren kann das Abenteuer auf dem Wasser losgehen.
Die Probefahrten finden am Samstag und Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist vor Ort direkt an der Weserpromenade Schlachte, Anleger 4b, Höhen Bgm.-Smidt-Brücke möglich.

Sollten Sie Gefallen am Boot fahren gewonnen haben, empfehlen wir Ihnen den Besuch einer Einweisungsveranstaltung oder eines Kurses zu den Sportbootführerscheinen. Die Experten der ADAC Yachtschule Möhnesee (www.adac-yachtschule.de) beraten Sie vor Ort gerne zu den Möglichkeiten. Informationen dazu erhalten Sie auch bei der ADAC Sportschifffahrt unter www.adac.de/sportschifffahrt.

Weitere Informationen zum Bootssport und den kostenlosen Probefahrten erhalten Sie unter www.entdecke-wassersport.de

 

Vorsicht: falsche Prüfplaketten!

Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. warnt: Bislang unbekannte Täter ahmen Wartungs-Signets der FSR-Unternehmen nach.

Prüfplakette RettungswesteJe näher die Saison rückt, desto häufiger versuchen wieder Nepper von nicht zugelassenen Wartungsstationen für Rettungswesten aus dem FSR-Plakettensystem Kapital zu schlagen. Jüngst sind in den Niederlanden gehäuft falsche Prüfplaketten aufgetaucht, die nach Arbeiten an den Rettungswesten angebracht wurden und so den Eindruck erwecken sollen, dass eine Wartung nach den strengen Vorgaben der FSR-Mitgliedsunternehmen stattgefunden habe.

Auf den Plaketten steht üblicherweise die Code-Nummer der Wartungsstation oder eine Seriennummer der Plakette, die vom Hersteller zertifiziert wurde – bei den falschen Plaketten steht dort eine Fantasienummer. Der Name des Herstellers der Rettungsweste fehlt komplett. Die Plaketten sind in einer falschen „Jahresfarbe“ gedruckt und dort, wo mit einer Kerbe in dem kleinen TÜV-Signet ähnlichen Aufkleber der Zeitpunkt der nächsten Wartung markiert wird, ist lediglich ein kleines Loch zu finden.

FSR-Vorsitzender Michael Dibowski ist besorgt, dass Wassersportler auf die schwarzen Schafe unter den Wartungsstationen hereinfallen und sich so möglicherweise in Lebensgefahr begeben. „Seriöse Wartungsstationen erhalten echte Plaketten ja nicht ohne Grund. Die Mitarbeiter haben sich von den Herstellern intensiv schulen lassen und verfügen zu dem Knowhow auch über die Original-Ersatzteile sowie Spezialwerkzeuge. Wenn diese Voraussetzungen für die Arbeit an der persönlichen Schutzausrüstung außer Acht gelassen werden, kann es durchaus sein, dass sie im entscheidenden Moment nicht funktioniert.“

Die Befähigung zur Wartung erhalten die Stationen von den Unternehmen schwarz auf weiß testiert. Wassersportler sind aufgerufen, sich von den Wartungsstationen im Zweifelsfall dieses Zertifikat zeigen zu lassen. Listen von zugelassenen Wartungsstationen sind bei den

Herstellern der Rettungswesten abzurufen. Im konkreten Fall der falschen Prüfplaketten aus den Niederlanden prüft der FSR rechtliche Schritte.

Im FSR haben sich 14 führende deutsche Unternehmen – Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln – zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser erteilt der FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, 50829 Köln, Telefon: 0221/595710 sowie unter www.fsr.de.com

Bildunterschrift: So sehen die echten FSR-Plaketten aus: Auf dem runden Signet in Jahresfarbe – aktuell violett – stehen im Innenkreis unter dem Monats-Ring der Name des Herstellers sowie eine Code-Nummer für die Wartungsstation.

Bavaria Spain lädt zur In-Water-Boat-Show nach Palma

Mit dem nahenden Saisonstart beginnt traditionell auch wieder die Zeit der Hausmessen und In-Water-Boat-Shows – die diesjährige Freiluftauftaktveranstaltung gibt es noch vor Ostern in Palma de Mallorca.   Hausmesse Bavaria Spain Am 28. und 29. März 2015 können im Club de Mar in Plama de Mallorca jeweils von 10 bis 18 Uhr die aktuellen Segel- und Motoryachten aus der Bavaria-Flotte besichtigt werden, auch Probefahrten werden angeboten. Neben den neuen Yachten von Bavaria werden auf der Hausmesse auch eine Vielzahl von Gebrauchtbooten verschiedener Marken, Kategorien und Preisklassen ausgestellt. Bavaria FlaggenUm nicht nur den Informationsdurst der Messebesucher zu stillen, steht auch in diesem Jahr wieder ein Bewirtungszelt mit Grillspezialitäten und erfrischenden Kaltgetränken bereit. Der Eintritt zur Messe ist frei, weitere Informationen unter www.bavaria-spain.com oder telefonisch unter +34 9 71 40 18 83. Am 9. und 10. Mai 2015 zeigt die ULTRAMARIN BOATSHOW in Kressbronn-Gohren am Bodensee jeweils von 9.30 bis 18 Uhr die ULTRAMARIN Boatshow axopar Neuheiten der Wassersportsaison 2015. In der Maichle + Mohr Marina werden dabei wieder viele neue Segel- und Motoryachten zu sehen sein. Um das Angebot abzurunden, werden Charterunternehmen, Versicherungen sowie Hersteller von Segeltüchern und Bordelektronik Informationen und Beratung aus erster Hand bieten. Vorgestellt wird zudem die aktuelle Freizeitmode und Funktionsbekleidung. Der Eintritt ist frei. Aktuelle Informationen unter www.ultramarin.com.

Skipper und Camper fragen – Experten beantworten Ihre Fragen am Telefon

Wassersportexperten am Telefon

Wassersportexperten beraten Sie am Telefon

Von A wie Anhängelast über B wie Bootschein bis Z wie Zubehör – zum Start in die Wassersport- und Campingsaison beantworten ADAC Experten Ihre Fragen umfassend und kompetent.

Zu erreichen sind sie am 9. April von 10 bis 17 Uhr unter diesen Nummern:

  • Marinas und Reviere: 089 7676 4304
  • Bootsdokumente: 089 7676 4305
  • Camping- und Wohnmobilstellplätze: 089 7676 4301
  • Tipps zur Wohnmobilvermietung: 089 7676 4302
  • Caravan- und Wohnmobiltechnik: 089 7676 4303
  • Beratung zu Reisen: 089 7676 4306

Haben Sie die Experten am Telefon nicht erreicht? Dann schicken Sie eine Mail an: [email protected] oder [email protected]

Zu vielen unterschiedlichen Themen finden Sie hier auf dem Marinaportal und auf den Seiten der Campingwelt des ADAC nützliche Tipps und hilfreiche Infos für Ihren Urlaub.

 

Zum Saisonstart – Informationen rund um den Bootstrailer

SPS_21_TitelbildDie Vorbereitungen für den ersten Bootsurlaub in diesem Jahr sind für viele Skipper bereits voll im Gange.

Bootsbesitzer, die mit Ihrem Boot auf der Straße unterwegs sind, können sich im ADAC Marinaführer über die wichtigsten Bestimmungen und Besonderheiten beim Fahren mit einem Bootsanhänger in Deutschland und Europa informieren.

Im ADAC Marinaführer sind in den einzelnen Revieren unter der Rubrik “Trailern” detaillierte Informationen zu Tempolimits, Ausnahmegenehmigungen bei Überbreite und Verkehrsregeln aufgeführt.

Zur sicheren Verladung von Sportbooten stellt die Polizei Baden-Würtemberg eine ausführliche Broschüre zur Verfügung. Sportboote müssen so gesichert sein, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlichen Ausweichbewegungen nicht verrutschen oder herabfallen. Die aufgeführten Tipps zur sicheren Verladung behandeln neben der Wahl der geeigneten Zurrmittel auch die Verfahren der optimalen Sicherung der Boote.

Bei der Suche nach dem idealen Zugfahrzeug für Bootstrailer hilft der ADAC Zugwagentest 2014 weiter, in dem unterschiedliche Antriebsarten verglichen werden.

Detaillierte Informationen zu den Themen rund um den Trailer sind im neuen Faltblatt  “Mit dem Bootsanhänger durch Europa” enthalten, das auf Anfrage (Email: [email protected]) zugeschickt werden kann.