Archiv der Kategorie: Skipper.ADAC

Am 10. und 11. Juli heißt es: Leinen los für die ElbeKids!

Hamburg: Zum Start der Sommerferien in Hamburg bekommen wieder bis zu 40 Mädchen und Jungen die Möglichkeit zum sammeln erster Segelerfahrungen.

ElbeKidsDSC_0399Kinder für den Segelsport zu begeistern ist auch in diesem Jahr das Ziel der Aktion ElbeKids. Bereits zum sechsten Mal lädt die hanseboot am 10. und 11. Juli 2014 zusammen mit dem Hamburger Abendblatt und dem Mühlenberger Segel-Club (MSC) 40 Mädchen und Jungen zum kostenlosen Schnuppersegeln in Optimistenjollen ein. Mit der Aktion möchten die drei Partner Kindern einen Einblick in den Wassersport ermöglichen, die durch ihre Familie keinen Zugang zum Segeln haben und aus finanziellen Gründen bisher keine Segelerfahrung sammeln konnten.

Bei den ElbeKids dreht sich an zwei Tagen alles um den Wassersport – Segel setzen, An- und Ablegen und Kurse halten. Rund zehn Segellehrer und Helfer vom MSC gestalten ein abwechslungsreiches Programm mit praktischen Übungen und spannenden Spielen mit und auf den Optimistenjollen. Nach einem Tag Theorie und Praxis an Land und im Wasser machen die kleinen Kapitäne am zweiten Tag einen Ausflug zum Mühlenberger Loch oder zur Elbinsel Schweinesand. Die Aktion ist Kindern vorbehalten, die zwischen acht und zwölf Jahren alt sind und noch nicht über Segelerfahrung verfügen.

Jetzt anmelden und am 10. und 11. Juli 2014 spielerisch erste Segelerfahrungen sammeln:

Die Teilnahme bei den „ElbeKids“ ist kostenlos. Es fallen lediglich 20 Euro pro Kind für die Verpflegung an den zwei Veranstaltungstagen an. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze (Freischwimmerzeugnis), bitte Kopie mitbringen. Die Registrierung ist ab sofort per E-Mail an [email protected] möglich, bis Dienstag, 8. Juli 2014, 15 Uhr. Da sich erfahrungsgemäß mehr Kinder zur Teilnahme anmelden als Plätze vorhanden sind, entscheidet das Los. Folgende Angaben sind für die Anmeldung erforderlich: Name und Geburtsdatum sowie Größe des Kindes, Name des Erziehungsberechtigten, Anschrift, Telefon, E-Mail.

ULTRAMARIN-Hafenfest mit Konzert, Partynacht und Frühschoppen

Kressbronn-Gohren: Das große Hafenfest mit Konzerten und Attraktionen findet am 5. und 6. Juli in der ULTRAMARIN-Marina in Kressbronn-Gohren statt.

PR-U-2013 06 30-Hafenfest Sonntag 088Den Auftakt des Hafenfestes macht am Samstag, 10.00 Uhr, die Regatta um den ULTRAMARIN-CUP. Parallel dazu dreht sich in der Marina alles um den Wassersport. Experten geben Tipps an Bord der Schiffe, im Hafenbecken werden Schnuppertauchkurse und „Stand Up Paddeling“ angeboten. Auf dem Testparcours an Land kann das sichere Rangieren mit Bootsanhänger geübt werden. Für die kleinen Festbesucher ist an beiden Festtagen ein Kinderland aufgebaut. Am Samstag, ab 15.00 Uhr, treten die Bodensee Shantymen auf. Ab 19.00 Uhr beginnt am Kranplatz, vor der Kulisse der im Hafen liegenden Boote, die Open Air-Partynacht mit Live-Musik. Die Fußballfans treffen sich im Showroom zum Public Viewing.

Hafenfest UltramarinDer Sonntag beginnt um 11.00 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppenkonzert des Musikverein Kressbronn. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen die Restaurants in der Marina oder die Mitglieder des Skivereins Kressbronn. Für Gäste die auf eigenem Kiel zum ULTRAMARIN-Hafenfest  anreisen möchten, hält der ADAC Marinaführer alle Informationen zum Ansteuern und für den Landgang bereit, auch zur Meichle + Mohr Marina.

Das Rahmenprogramm zum Fest in Kürze

Samstag, 5. Juli 2014

9.00 bis 18.00: Informationen in und um den Wassersport-Fachmarkt

10.00 Uhr: Start der Regatta um den ULTRAMARIN-CUP

14.00 Uhr: Kaffee und Kuchen

15.00 bis 17.00 Uhr: Konzert Bodensee Shantymen

19.00 bis 24.00 Uhr: Open Air Partynacht am Hafenkran

Sonntag, 6. Juli 2014

9.30 bis 16.00: Informationen in und um den Wassersport-Fachmarkt

11.00 Uhr: Frühschoppenkonzert Musikverein Kressbronn

16.00 Uhr: Festende

Der Eintritt zum Hafenfest ist kostenlos. Weitere Informationen zum Hafenfest auch unter www.ultramarin.com

 

Hoch am Wind beim 5. FriendSHiP-Cup

Oldenburg i.H.:  Mitsegler mit Begeisterung und besten Bedingungen auf dem Wasser

adac

„Immer schön hoch am Wind segeln“ – das hörten die Crewmitglieder an Bord der teilnehmenden Yachten beim 5. FriendSHiP-Cup der deutsch-dänischen Hafenkooperation BalticSailing am Sonntag, 29. Juni 2014 wohl am häufigsten. Dabei sah es morgens noch gar nicht nach einem verheißungsvollen Segeltag auf dem Wasser aus. Was mit Nieselregen und einem lauen Lüftchen begann, steigerte sich dann aber bis zum Start der wohl größten grenzüberschreitenden Regattaausfahrt zu einer geschlossenen, aber trockenen Wolkendecke und einer Windstärke von 3 bis 4. „Das war ein nahezu perfekter Segeltag, vor allem für alle Noch-Nichtsegler“, so Sandra Belka von der Geschäftsstelle BalticSailing, „die Faszination des Segelns machen doch gerade Wind und Wellen aus.“ In 10 deutschen und 5 dänischen Häfen trafen sich Teilnehmer und Bootseigner ab 10 Uhr in den jeweiligen Hafenmeistereien. Nach Steuermannbesprechung, Vorstellung der Skipper und Einteilung der Crews fiel zeitgleich um 11 Uhr der Startschuss für die insgesamt 76 seegehenden Yachten und 414 angereisten FriendSHiP-Cup-Teilnehmer. Auch das Wetter zeigte sich pünktlich von seiner besseren Seite und der Wind pustete in nahezu allen beteiligten BalicSailing-Partnerhäfen mit einer Windstärke von 3 bis 4. Entsprechend wurde der Regattakurs von mindestens 5 Seemeilen von den Verantwortlichen gesetzt und um 11 Uhr das Teilnehmerfeld gestartet. Draußen auf See frischte der Wind nochmals auf und blies in Böen mit Windstärke 5. Für die Profi-Segler des traditionellen Ostsee-Cups im Yachthafen Grömitz war dies anscheinend Grund genug, die Regatta nicht zu starten. Die Amateure des FriendSHiP-Cups zeigten dagegen Willen und Kraft und gingen mit 8 Schiffen auf See. Im Sportboothafen der Stadtwerke Neustadt begleiteten erneut zwei Traditionssegler das Regattafeld aus 21 gestarteten Schiffe und rund 60 Teilnehmern und boten ein besonders beeindruckendes Bild. Bei den Teilnehmern in der Marina Heiligenhafen, der Segler-Vereinigung Heiligenhafen und der Yachtwerft Heiligenhafen war der Sportsgeist vom Start an geweckt und dauerte unter sportlichen Wetterbedingungen bis zum Zieleinlauf an. Und im Kommunalhafen Großenbrode zeigten vor allem die „kleinen“ Mitsegler ihr Interesse am „großen“ Segelsport. Unterwegs bekamen die Teilnehmer allerhand Wissenswertes zum Segelsport, Fachbegriffe und Bordgeschichten live und aus erster Hand von den ambitionierten Yachtbesitzern vermittelt. Neuseglerin Maren aus Lübeck zeigte sich ein wenig verwundert ob der doch recht eigenwilligen Fachbegriffe wie dem „Lümmelbeschlag“. Skipper Sven aus der Marina Baltica in Travemünde brachte sogleich Licht ins Dunkle und enthüllte den „Lümmelbeschlag“ als bewegliche Verbindung zwischen Mast und Baum. Draußen auf See traf man sich im Regattafeld mit den Yachten der Böbs-Werft. Kopf-an-Kopf bzw. Bug-an-Bug wurde gesegelt und bis zur Zieleinfahrt gewetteifert. Mit einem gemütlichen Beisammensein und der Verleihung der Teilnahmeurkunden klangen die erlebnisreichen Segeltörns in Ostholstein und Lübeck ebenso wie auf Lolland und Falster am Nachmittag aus. Und auch im kommenden Jahr werden von BalticSailing mit aktiver Unterstützung der boot Düsseldorf erneut die Segel gesetzt und der 6. FriendSHiP-Cup wie immer am letzten Sonntag im Juni gestartet.

Weitere Informationen zum FriendSHiP-Cup und zu den Sportboothäfen der deutsch-dänischen Hafenkooperation sind auf der Internetseite www.balticsailing.de zu finden.

10 JAHRE HAMBURG UND DIE QUEEN MARY 2

Bootsbesitzer mitgemacht, Gänsehaut garantiert: Eine Schiffs-Eskorte empfängt im Rahmen der QUEEN MARY 2 FLAG PARADE die Königin der Meere und begleitet sie am Samstag, dem 19. Juli 2014 in die HafenCity. adac_2 Im Sommer 2004 kam die QUEEN MARY 2 zum ersten Mal nach Hamburg. Tausende Menschen am Ufer und hunderte Schiffe auf der Elbe empfingen den größten Ocean Liner der Welt in der Hansestadt. Das war die Geburtsstunde einer weltweit einmaligen Liebe zwischen einem Schiff und einer Stadt, die bis heute ihres Gleichen sucht. Auf den Tag genau zehn Jahre später kommt die QUEEN MARY 2 wieder nach Hamburg und Sie haben die einmalige Chance mit Ihrem Schiff bei einem der größten Spektakel auf der Elbe live dabei zu sein. Am Samstag, dem 19. Juli 2014 um 8.00 Uhr erwartet Hamburg die Königin der Meere auf Höhe der roten Tonne 130 querab dem Hotel Louis C. Jacob am Elbufer in Nienstedten, dem offiziellen Startpunkt der QUEEN MARY 2 FLAG PARADE. Die Route der rund eineinhalbstündigen Geleitfahrt reicht von hier bis zur HafenCity, wo die Königin der Meere dreht und am Hamburg Cruise Center anlegen wird. Unzählige Boote und Barkassen werden die QUEEN MARY 2 zu ihrem Liegeplatz begleiten, während an den Elbufern tausende Menschen den Ocean Liner mit Fahnen und Flaggen begrüßen. Eine Anmeldung für die Teilnahme an diesem außergewöhnlichen Gänsehaut-Erlebnis ist nicht erforderlich. Teilnehmer, die im Anschluss an die Parade in Hamburg festmachen wollen, können den City-Sporthafen Hamburg ansteuern. Dort stehen kostenpflichtige Liegeplätze für Gäste zur Verfügung. Darüber hinaus wird die QUEEN MARY 2 ihren Liegeplatz in der HafenCity gegen 21.20 Uhr wieder verlassen – dann beginnt die Sailaway-Show MILLE SALUTI HAMBURG mit beeindruckenden Feuerwerken entlang der Elbe. Genießen Sie auch dieses maritime Spektakel vom Wasser aus. Auf Höhe der Landungsbrücken wird das Cunard-Flaggschiff musikalisch verabschiedet, das Finale der Feierlichkeiten erfolgt wenig später am Hotel Louis C. Jacob. Dort verabschieden Gäste und Mitarbeiter von der legendären Lindenterrasse aus die QUEEN MARY 2 traditionell mit dem QM2 Salut, bevor sie sich auf den Weg über den Atlantik in Richtung New York macht. Weiterführende Informationen unter: http://www.qm2day.de/jubilaeum

Helgoland: Nordseewoche feiert 80. Geburtstag

Logo-Nordseewoche-4c-16x16cmZum 80. Jubiläum stand die Nordseewoche unter dem besonderen Schutz des Wettergottes: Er sendete reichlich Sonnenschein und meist sehr gute Winde Richtung Nord- und Ostsee. Insbesondere die Pantaenius Rund Skagen Wettfahrt bot mit dem “Goldenen Dreher”, einer Windrichtungsänderung just zu dem Zeitpunkt, als die meisten Yachten Jütlands berühmte Nordspitze rundeten, besonders gute Bedingungen. “Wir segelten auf Backbordbug mit ablandigen Wind nach Norden, und dann auf demselben Bug wieder mit ablandigen Wind nach Süden!” berichtete begeistert Kai Greten, Skipper der Oromocto, und Gesamtsieger nach berechneter Zeit: “Wir kommen 2015 wieder!”.
Damit das Segeln nicht zu einfach wird, streute Rasmus, seines Zeichens Gott der Winde, hier und da eine kleine Flaute und ein paar Winddreher ein. Doch auch darauf konnte in diesem Jahr perfekt reagiert werden: “So rund wie in diesem Jahr ist es selten gelaufen!”, Marcus Boehlich, Organisationsleiter der Nordseewoche, ist sehr zufrieden: “Dank der engen Abstimmung mit Meeno Schrader, dem Wetterprofi von Wetterwelt, konnte unser Wettfahrtleiter Stefan Lehnert auf die kleinen Windkapriolen so reagieren, dass die Teilnehmer immer rechtzeitig im Hafen waren, und auch den gesellschaftlichen Teil der Nordseewoche genießen konnten. Mein Dank gilt hier insbesondere der Unterstützung der boot Düsseldorf”.
Auch die Rückregatten in die Flussmündungen der Elbe, Weser und Jade konnten mit gutem Wind bis ins Ziel gesegelt werden.

Berühmt-berüchtigt ist das Rahmenprogramm der Nordseewoche. Auf Helgoland beginnt es mit der Welcome-Party für die Early-Bird Serie. In der ALEXSEAL-Lounge des boot Düsseldorf Race Village am Südhafen wurden die eintreffenden Segler herzlich empfangen. Oliver Fude, verantwortlich für das Landprogramm und Inhaber der Eventagentur TMI, stand höchstpersönlich bis morgens 2 Uhr hinter dem Grill: “Das tolle Feedback der Segler ist immer eine besondere Motivation für mich.”
Für das Rahmenprogramm am Sonnabend hatte sich Götz Jungmichel, Direktor der boot Düsseldorf, etwas besonderes ausgedacht. Zur boot Düsseldorf Party kündigte er persönlich auf der Bühne an: “Mein Jubiläumsgeschenk zur Nordseewoche: Die Live-Band “United Four”!” Die Rocker heizten den Seglern in der Nordseehalle kräftig ein, bis in die frühen Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert.
Die ausgelassene Stimmung blieb über die nächsten Tage erhalten: Auch am Sonntag viel es den Regattateilnehmern wieder schwer, die Capitell-Party zu verlassen.
Das ist echte Nordseewoche-Tradition – wie die Worte von Gerhard Ludwig Milau aus dem Magazin “Yacht” von 1935 zeigen: „Die grüne Wasserwelt der Nordsee mit Ihren blitzenden Wellen, auf denen die Pfingstsonne wie Silbergefieder leuchtet, viele, viele Segelyachten aller Klassen in rauschender Fahrt, bewimpelte Zielrichterboote, knatternde Flaggen, dazwischen Helgoland, die rote Wikingerburg des Nordmeeres, ebenfalls festlich bewimpelt – wem da das Herz nicht zu hüpfen beginnt, dem ist nicht zu helfen. Abends, wenn die Blinkfeuer und Leuchttürme über dem Meere aufglühen, und die dunklen Dampfer mit goldenen Bullaugen vorüberziehen, wird auf Helgoland gefeiert, dass es eine Lust ist.”

Norseewoche 2014

Rauschefahrt. Uijuijui kurz vor Skagen

Das Regattasegeln vor Helgoland ist von besonderer Qualität: Zur Nordseewoche werden nicht nur Dreicks-Wettfahrten gesegelt, vor allem bei den Wettfahrten rund um Helgoland wird auch Seemannschaft und Tidennavigation gefordert. Die Gesamtsieger der Nordseewoche beweisen so ein umfassendes seglerisches Können.

Der Gewinner des Nordsee-Cups (Pokal zur 75. Nordseewoche) ist der Vorjahresgewinner: Die GER 231 “Kamlade”, eine Platu 25, unter Skipper Gordon Nickel, Segler-Vereinigung Cuxhaven (SVC). Die Platu 25 “Kamlade” wird in der Regel auf Einheitsklassen-Regatten gesegelt. Das Segeln mit exakt gleichen Booten führt dazu, dass das Potenzial der Yachten unter den führenden Yachten optimal ausgenutzt wird. Denn Änderungen, bzw. Optimierungen im Trimm in einem Feld von gleichen Booten sind eindeutiger zu sehen, als unter verschieden großen Yachten, deren Platzierung erst nach dem Zieldurchgang berechnet wird. Zudem hat die “Kamlade” schon im Januar mit dem Training begonnen, und hatte seitdem – vor der Nordseewoche – bereits an mehren Regattaserien erfolgreich teilgenommen.

Den Wanderpreis des Family-Cruiser-Cup – ein Halbmodell einer Fahrtenyacht, gestiftet von der Fachzeitschrift „Segeln“ – gewinnt die First 35 GER 6951″Ile Flottante”, unter Skipper Udo Graf. Der „Family-Cruiser-Cup“ wird in gängigen Serienbooten bzw. vermessenen Einzelbauten ausgesegelt. Diese Wettfahrtserie hat zum 10. Mal stattgefunden. Seit 2004 werden mit dem Family-Cruiser-Cup speziell die ambitionierten Fahrtensegler und ihre Familien angesprochen, und können so mit ihrem Schiff an einer Seeregattaserie teilzunehmen. Eine erfahrene Regatta-Crew, entsprechende Spezialausrüstung und besondere Erfahrung sind nicht notwendig, der Spaß steht im Vordergrund. Im Prinzip müssen die Teilnehmer aber die gleichen Törns wie die Profis bewältigen. Es wird allerdings ohne Spinnaker oder Gennaker gesegelt. Die Wertung erfolgt nach einem vom Schiffstyp abhängigen, Yardstick ähnlichen System, wobei das jeweilige Handicap von der Wettfahrtleitung festlegt wird.

Die Preisverleihung für Pantaenius Skagen Rund, Nordseewoche Cup, die Rückregatten und den Family Cruiser Cup findet am Freitag, den 21. November 2014 den Räumen des Hafenclubs Hamburg – mit Elbblick – auf den Landungsbrücken statt.

Organisiert wird die Nordseewoche vom Verein Regattagemeinschaft Nordseewoche e.V., unter Unterstützung von 12 deutschen Segelvereinen. Die Nordseewoche ist die einzige, echte Hochseeregatta in Deutschland und größte deutsche Segelveranstaltung auf der Nordsee. Mehr Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Veranstaltung unter www.nordseewoche.org

2. Skippertreffen in Senheim an der Mosel

Auch in diesem Jahr lädt der “Moselhafen” vom 4.  bis zum 7. Juli 2014 zum Skippertreffen nach Senheim. 

Nach der erfolgreichen Primiere  im Vorjahr geht das Skippertreffen nun in die zweite Runde. Den Auftakt gibt es am Freitag, den 4. Juli um 18 Uhr, ab dann sind die Weinstände geöffnet, ab 20 Uhr startet das Unterhaltungsprogramm im Festzelt.

Nach dem großartigen Vorjahreserfolg gibt es eine Neuauflage des Skippertreffens

Nach dem großartigen Vorjahreserfolg gibt es eine Neuauflage des Skippertreffens

Die offizielle Begrüßung der Skipper erfolgt am Samstag, den 5. Juli um 11 Uhr durch den Ortsbürgermeister und die Weinkönigin Katrin.

Das 4-tägige Rahmen- und Unterhaltungsprogramm beinhaltet auch in diesem Jahr wieder das beliebte Traktoren-Oltimertreff, gekrönt wird dieses durch die Verlosung eines Kramer KA15, Bj. 1977.

Für Besucher des Hafenfestes ist an allen Tagen der Eintritt frei.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.moselhafen.de, das vollständige Programmheft steht zum Download bereit.

 

ADAC und BVWW stellen politischen Forderungskatalog vor

Berlin: Der ADAC hat jüngst gemeinsam mit dem Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW) der politischen Öffentlichkeit das gemeinsam erarbeitete Positionspapier „Handlungsbedarfe für die Sport- und Freizeitschifffahrt 2014“ vorgestellt. Das Positionspapier zeigt konkrete Vorschläge zur Förderung des Wassertourismus in Deutschland auf.

Bei dem für die laufende Legislaturperiode wichtigstem Projekt, der Erarbeitung des bereits im Koalitionsvertrag angekündigten Wassertourismuskonzeptes, wollen sich der ADAC und der BVWW für ein umfassendes Konzept einsetzen und klare und verbindliche Aussagen zu den Themen:

  • Erhalt & Ausbau der maritimen Infrastruktur
  • Optimierung Ausbildungs- & Führerscheinwesen
  • Entbürokratisierung (Vereinfachung Gesetze & Verordnungen)
  • Planungsgrundlagen (Studie ökonomische Bedeutung des Wassertourismus)

erwirken und damit die positive Entwicklung des Wassertourismus auch für die Zukunft sicherstellen.

Zum Positionspapier des ADAC und BVWW.

Schnelle Hilfe: Gelbe Engel arbeiten Hand in Hand nach Herzinfarkt auf See

Wolfram Henkel hatte Glück im Unglück. SeaHelp empfiehlt generell, den gelben Notfall-Aufkleber mit der wichtigen SeaHelp-Rufnummer gut sichtbar am Steuerstand anzubringen.

Wolfram Henkel hatte Glück im Unglück. SeaHelp empfiehlt generell, den gelben Notfall-Aufkleber mit der wichtigen SeaHelp-Rufnummer gut sichtbar am Steuerstand oder Kartentisch anzubringen.

Vor Medulin: Schwindelgefühl, starker Druck im Brustkorb, kalter Schweiß und Schmerzen im linken Arm. Es bedarf keiner medizinischen Grundausbildung, um festzustellen, dass hier ein Herzinfarkt vorliegt und höchste Eile geboten ist, einen Notarzt aufzusuchen. Dabei ist die Zeit der größte Gegner, wenige Minuten können oftmals schon über Leben und Tod entscheiden. Passiert einem so etwas in Deutschland oder Österreich, kann man relativ schnell mit der entsprechenden medizinischen Versorgung rechnen. In Kroatien, dazu noch auf einem Boot in der Adria ohne Kenntnisse der kroatischen Sprache verrinnt die Zeit oft schneller, als einem lieb ist. Genau das aber musste Wolfram Henkel aus Hohenahr erleben. Zum Glück hatte er noch die rettende Idee: SeaHelp, den nautischen Pannendienst um Hilfe zu bitten.

Zunächst aber die Chronologie der Ereignisse: Am 5. Mai 2014 wollte Wolfram Henkel mit seiner Bavaria 34 an einer Boje vor dem istrianischen Küstenstädtchen Medulin nur die Bora abwettern, als ihn das Schicksal ereilte. Zum Glück erinnerte er sich an eine SeaHelp-Anzeige in einem Hafenhandbuch und meldete sich um 18.35 Uhr in der SeaHelp-Einsatzzentrale in Punat auf der Insel Krk. Von jetzt an ging alles recht schnell: Die Einsatzzentrale informierte sofort den für die Region Istrien zuständigen Einsatzleiter Christian Manzinger, der schon 15 Minuten nach dem Anruf die noch an der Boje liegende Bavaria 34 erreichte und Wolfram Henkel sofort an Bord nahm. Parallel dazu hatte die SeaHelp-Einsatzzentrale bereits einen Notarzt informiert, der den Patienten in der Marina Pomer bereits übernahm, die medizinische Erstversorgung sicher stellte und ihn umgehend ins Krankenhaus Rijeka transportieren ließ. Dort angekommen ging es nach einer umfassenden Eingangsuntersuchung sofort weiter in den OP-Saal. Noch am gleichen Abend setzten ihm die fachkundigen Ärzte einen Stent ein.

Geht es nach Wolfram Henkel, möchte er seine Bavaria 34 schon ab August wieder nutzen.

Geht es nach Wolfram Henkel, möchte er seine Bavaria 34 schon ab August wieder nutzen.

Fünf Tage später, als er bereits wieder transportfähig war, wurde er zur Weiterbehandlung dank seiner ADAC-Plus-Mitgliedschaft heimatnah in das Krankenhaus Wetzlar nach Deutschland verlegt. Mittlerweile hat sich sein Zustand so weit verbessert, dass er bereits die mehrwöchige Reha antreten konnte. Ab August, so hofft er, wieder auf seiner Bavaria 34 die Adria in Istrien genießen zu können. Dann aber mit einem SeaHelp-Aufkleber am Kartentisch, falls das Hafenhandbuch einmal nicht so schnell zur Hand ist.

Eines steht für Wolfram Henkel fest: Ohne die schnelle, unkomplizierte Hilfe von SeaHelp, angefangen vom Transport mit dem Einsatzboot zum Hafen bis zur durch SeaHelp veranlassten Alarmierung des Notarztes wären der Herzinfarkt und seine Folgen wohl nicht so glimpflich verlaufen. Deshalb gilt sein Dank auch allen Helfern sowie den Ärzten im Krankenhaus in Rijeka, die einen guten Job gemacht haben. Dass er dank der ADAC-Plus-Mitgliedschaft schon so frühzeitig in ein heimatnahes, deutsches Krankenhaus verlegt wurde, hat die Genesung sicherlich noch einmal einfacher gemacht. Wolfram Henkel: „Nach meinen Erfahrungen kann ich allen Skippern in der Adria nur empfehlen, eine Mitgliedschaft bei SeaHelp und beim ADAC abzuschließen. Erst wenn wirklich einmal etwas passiert, merkt man, wie hilflos man ohne Sprachkenntnisse in einem fremden Land dasteht. Zumal, wenn einem der Infarkt auf dem Wasser ereilt.“

Seit einiger Zeit fahren auf SeaHelp-Einsatzbooten auch Notärzte mit, wenn es die Einsatzlage erfordert. In diesem Fall war es jedoch sinnvoller, den Patienten sofort mit dem Einsatzboot in die Marina Pomer zu bringen, da sich der Vorfall nahe der Küste ereignete.

Neu: Skipper die über die ADAC Yachtcharter-Suche ein Boot chartern, profitieren seit dieser Saison von einem kostenlosen CharterPass vom Stützpunktpartner SeaHelp. Mehr zum Thema SeaHelp findet man auf www.sea-help.eu.

Die erste kroatische Marina hat ihren 50. Geburtstag gefeiert

Jubiläum Marina PunatIm Tourismus gibt es Trends, es gibt Mode, und es gibt Geschichten die dauern. Die Marina Punat, Pionier des nautischen Tourismus auf der Insel Krk in Kroatien hat diesen Samstag, am letzten Tag des Monats Mai, ihren großen 50. Geburtstag auf die einzige mögliche Weise gefeiert, mit einem großen Fest zusammen mit ihren Gästen. Die Zeremonie begann mit Grußworten der Leiter der Marina Punat Gruppe, und der Abend voller Emotionen wurde in einer echt mediterranen nautischen Stimmung fortgesetzt.
Über acht hundert Gäste der Marina die hier ein zweites Zuhause gefunden haben, haben Ihre Erinnerungen und Gedanken auf die Jahre der Entwicklung der Marina von einem kleinen Hafen für ein Paar Schiffe zu einem echten nautischen Zentrum der Nordadria geteilt. Den treuesten Gästen mit über 35 Jahren Aufenthalt in der Marina wurden besondere Auszeichnungen verliehen, mit dem Dank ihren Enthusiasmus an Ihre Kinder und Enkelkinder übermittelt zu haben.

Fest Marin PunatDie Gäste wurden in Namen des Gastgebers von Herrn Dragutin Žic, Präsident der Versammlung der Marina Punat Gruppe und Herrn Krešimir Žic, Vorstandsvorsitzender der Marina Punat Gruppe begrüßt. Auf diese Weise haben sie symbolisch aufgezeigt,  was die Marina Punat kennzeichnet – fünfzig Jahre der Tradition und kontinuierliche Investitionen in den neuesten Technologien und Entwicklungen im Bereich des nautischen Tourismus, was eine Zukunft an der Spitze des weltweiten Angebotes sicherstellen sollte.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten fand auch die Preisverleihung der Jubiläumsregatta, 30. Croatia Cup, statt, diese dauerte vom 30. bis 31.05.

Gerade in diesem Jubiläumsjahr hat die Marina Punat 5 Goldenen Anker der Royal Yachting Association erhalten. Auch bei der Steuerradklassifizierung der ADAC Sportschifffahrt hat die Marina Punat jüngst Ihre “Bestnoten” bestätigen können, damit muss  man Vergleich mit den weltweit besten Marinas nicht scheuen.

PROLAHN e.V. lädt zum Skippertreffen nach Bad Ems

Vom 29. Mai bis zum 1. Juni sind alle eingeladen, die die Lahn mögen und denen der Erhalt der Bundeswasserstraße Lahn wichtig ist.  ”An der Lahn geht es mir gut” lautet das diesjährige Motto, ein buntes Rahmenprogramm rundet die vier erlebnisreichen Tage an der Lahn. 

Interessierte Skipper sollten sich sollten sich vor der Anreise entscheiden, ob Sie einen Liegeplatz im Yachthafen oder an der Bad Emser Uferpromenade wünschen. Für Boote Boote ab 10 Metern ist die Uferpromenade grundsätzlich besser geeignet. Ein Rahmenprogramm zu der Veranstaltung erhalten Sie auf den Seiten von PROLANH, dort steht auch ein Anmeldeformular und eine Sammelanmeldung für Clubs zur Verfügung.

Detailinformationen zum Yachthafen Bad Ems erhalten Skipper & Crew im ADAC Marinaführer.

Skipper, Törns und 1000 Informationen

Sicher auf Kurs mit dem ADAC Marinaführer

Sicher auf Kurs mit dem ADAC Marinaführer

Zum Auftakt der Saison können sich Freunde des Wassersports – ob Profi oder Einsteiger – zahlreiche nützliche Informationen beim ADAC abholen. Sein Marina-Portal bietet Skippern unter www.marinafuehrer.adac.de umfassende Auskünfte für einen sorgenfreien Törn mit Tipps aus der Praxis für die Praxis. 1 900 Marinas in Europa werden beschrieben. Die geprüften Marinas sind mit ADAC Steuerradklassifizierung dargestellt. Es gibt genaue Angaben für das Ansteuern und Informationen zur Ausstattung, zu Preisen und Rabatten. Skipper erfahren zudem immer Aktuelles aus der Wassersportwelt.

Im brandneuen ADAC-Revierführer, der Teil des Marinaportals ist, werden 20 See- und Binnenreviere ausgiebig vorgestellt. Gerade sind die Potsdamer und Brandenburger Havelseen, die Türkei und Griechenland hinzu gekommen. Im ADAC Revierführer erfahren Interessierte alles über die nautische Besonderheiten eines Reviers. Das betrifft die Einreise-, Sicherheits- und Zulassungsregelungen, Informationen zu Sportbootführerscheinen sowie wichtige Auskünfte zum Trailern oder Angebote zum Chartern von Yachten.

Neben dem bewährten Stützpunktnetz mit Partnermarinas in acht Ländern pflegt die ADAC-Sportschifffahrt Partnerschaften zu Ausrüstern, Pannendienstleistern und maritimen Veranstaltern. Skippern in Not wird vom Stützpunktpartner SeaHelp geholfen. Die Pannenhilfe wird an mehr als 30 Basen von Kroatien über Slowenien bis nach Italien und Spanien sowie entlang der deutschen Ostseeküste geleistet.

Die ADAC-Sportschifffahrt (www.adac.de/yachtcharter) unterstützt bei der Suche nach einer passenden Charteryacht. Weltweit können dort die Angebote von mehr als 7 000 Haus-, Segel- und Motorbooten an mehr als 400 Standorten verglichen und gebucht werden. Entlang der deutschen Ostsee ist seit neuestem für Charterkapitäne der „Pyro-Schein“ für Seenot-Signalmittel an Bord nicht mehr erforderlich.

Wer einmal selber mit dem Boot unterwegs sein möchte, hat jetzt viele Möglichkeiten reinzuschnuppern. Interessierte können in diesem Jahr kostenlos bei diversen Bootsevents des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft, der ADAC Sportschifffahrt und weiterer Unternehmen selbst das Steuer in die Hand nehmen. Seit der letzten Saison können erste Erfahrungen mit Sportbooten und kleinen Yachten mit einer Motorisierung unter 15 PS auch ohne Sportbootführerschein gesammelt werden.

FriendSHiP-Cup feiert seinen 5. Geburtstag

Heiligenhafen: Einer der Startorte für den FriendSHIP-Cup

Heiligenhafen: Einer der Startorte für den FriendSHIP-Cup

Auch im kleinen Jubiläums-Jahr 2014 steht der 5. FriendSHiP-Cup für Spaß und Wassersportfeeling im BalticSailing-Revier.

Bei dem vorsommerlichen Segelevent am 29. Juni sitzen Noch-Nichtsegler und erfahrene Skipper buchstäblich „in einem Boot“ und starten gemeinsam in deutschen und dänischen BalticSailing-Partnerhäfen pünktlich um 11.00 Uhr zu einer ebenso bunten wie faszinierenden Regatta-Ausfahrt. Hand in Hand die Segel hissen und gemeinsam auf den Planken stehen – wer dabei sein und die Ostseeküste vom Wasser aus erleben möchte, sollte sich schon jetzt den letzten Sonntag im Juni für einen Ausflug oder ein Wochenende an der Ostsee freihalten.

Oldenburg i.H., Mai 2014. Die steife Brise spüren und hautnah einen Einblick in Navigation, Wetterkunde, Manöver und Knotentechniken gewinnen – das können alle Segel-Neulinge kostenlos am 29. Juni beim FriendSHiP-Cup 2014, wenn deutsche und dänische BalticSailing-Partnerhäfen auf zahlreichen Booten entlang der Ostseeküste zum Mitsegeln einladen. Pünktlich und gleichzeitig um 11 Uhr fällt in allen teilnehmenden Häfen zeitgleich der Startschuss für die Crews, bestehend aus erfahrenen Skippern und Segel-Neulingen.

Vor den Teams liegen fünf Seemeilen, so dass den neugierigen Segel-Amateuren ausreichend Zeit bleibt, um Wissenswertes zum Wassersport, Fachbegriffe und Bordgeschichten aus erster Hand von den Bootseignern zu erfahren und vor allem, um gemeinsam die ersten Stunden auf dem Wasser zu erleben. BalticSailing setzt dabei mit engagierter Unstützung der boot Düsseldorf auf eine aktive Einführung in die Welt des Wassersports, auf erfahrene Skipper und das einzigartige Segelrevier Ostsee, um möglichst viele Noch-Nichtsegler für den Segelsport und die BalticSailing-Region zu begeistern.

In folgenden Häfen heißt es „Leinen los“:
Marina Heiligenhafen, Segler-Vereinigung Heiligenhafen, Yachtwerft Heiligenhafen, Kommunal- und Sportboothafen Großenbrode, Yachthafen Grömitz, Sportboothafen der Stadtwerke Neustadt, Kommunalhafen Niendorf, Böbs-Werft Yachthafen und Marina Baltica (beide Travemünde) sowie Nysted Havn, Rødbyhavn Bådelaug, Hestehoved Havn, Sakskøbing Havn und Rosnæs Bådelaug.

„Wir sind stolz, dass sich der FriendSHiP-Cup in den Veranstaltungskalendern an der Ostsee etabliert hat und freuen uns auch in diesem Jahr auf ein fröhliches und sportliches Miteinander an Bord“, so Sandra Belka von der Geschäftsstelle BalticSailing. Die Teilnahme an der Regatta-Ausfahrt ist kostenfrei. Die Anmeldung für alle interessierten Mitsegler erfolgt bei den Hafenmeistern der teilnehmenden Häfen, in der BalticSailing-Geschäftsstelle (Tel. 0 43 61/ 620 806) oder unter www.friendshipcup.de.