Archiv der Kategorie: Skipper.ADAC

“Goldene Sportpyramide” für Jochen Schümann

Die „Goldene Sportpyramide“ geht in diesem Jahr an Jochen Schümann, Deutschlands erfolgreichsten Segler. Der gebürtige Berliner, der heute im Süden Münchens lebt, erhält Deutschlands wertvollste Sportauszeichnung am 16. Mai im Berliner Hotel Adlon Kempinski bei einer Benefiz-Gala für seine sportlichen wie beruflichen Leistungen und sein gesellschaftliches Engagement. Das Preisgeld von 25.000 Euro geht traditionell an ein vom Preisträger benanntes Projekt im Sport. Die Wahl zur „Goldenen Sportpyramide“ erfolgt durch die bisherigen Preisträger sowie den Sporthilfe-Stiftungsrat als unabhängiger Jury. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière wird die Laudatio auf Jochen Schümann halten. Die „Goldene Sportpyramide“ wird seit dem Jahr 2000 verliehen.

Gleichzeitig wird Schümann mit vier weiteren Sportpersönlichkeiten in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen, die künftig aus 80 Mitgliedern bestehen wird. Die weiteren Neuaufnahmen zur „Hall of Fame des deutschen Sports“ sind Dr. Karl August Willibald Gebhardt, der in Deutschland den Boden für die Olympische Bewegung bereitete, und Sir Ludwig Guttmann als weltweiter Begründer der Paralympics. Die beiden Fußball-Helden Sepp Maier und Gerd Müller, die vor 40 Jahren in München Weltmeister wurden, werden in Absprache mit dem FC Bayern ihre Aufnahme-Urkunden in München erhalten.

Unter den prominenten Gästen des Abends wird auch Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble sein, ebenso der neue Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann. Sir Guttmanns Tochter Eva Loeffler, Bürgermeisterin des Paralympischen Dorfes in London 2012, kommt aus England nach Berlin. Die sportlichen Ehrengäste der „Goldenen Sportpyramide“ sind wie immer die bisherigen Preisträger – in Berlin dabei sein werden Heiner Brand, Manfred Germar, Roland Matthes, Ingrid Mickler-Becker und Katarina Witt – sowie die „Hall of Fame“-Mitglieder Karin Büttner-Janz, Joachim Deckarm, Marika Kilius, Willi Holdorf, Helmut Recknagel und Renate Stecher.

Bei der 15. Verleihung der „Goldenen Sportpyramide“ wird Sternekoch Kolja Kleeberg kulinarisch und musikalisch aktiv. Moderator des Abends ist Matthias Killing (ProSiebenSat.1). Sponsor der Veranstaltung ist die Novomatic AG. Als Nationaler Förderer unterstützt Mercedes-Benz die Benefiz-Gala auch 2014 mit dem exklusiven Fahrservice.

Mehr über Jochen Schümann 

Jochen Schümann ist mit drei Olympiasiegen, zahlreichen Titeln bei Welt- und Europameisterschaften sowie zwei Siegen beim America’s Cup der erfolgreichste Segler Deutschlands. Olympia-Gold holte der Wassersportler vom Yachtclub Berlin-Grünau 1976 in der Einmannjolle Finn-Dinghy sowie 1988 und 1996 in der Soling-Klasse gemeinsam mit den Vorschotern Thomas Flach und Bernd Jäkel. Insgesamt sechsmal nahm der „Weltsegler des Jahres 1996“ an Olympischen Spielen teil, 2000 segelte Schümann dabei im Soling zu Silber. Bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften gewann er mehr als 30 Medaillen, darunter vier WM-Titel und zehn EM-Titel in drei verschiedenen Bootsklassen. Schümann war so nicht nur Aushängeschild der Segler in der DDR, sondern ab 1990 auch im vereinten Deutschland.

Seine Ausnahmestellung bewies Jochen Schümann ebenso nach dem Wechsel ins Hochseesegeln: 2003 und 2007 triumphierte er als Segler und Sportdirektor des Schweizer Teams Alinghi beim America’s Cup, der begehrtesten und ältesten Segeltrophäe der Welt. Schümann hat das Segeln in Deutschland ins Rampenlicht geführt und ist einer der Gründer, Gesellschafter und Mitglied im Aufsichtsrat des Sailing Team Germany, das als Nationalmannschaft den Hochleistungssport Segeln in Deutschland nach vorne bringen will. Er ist Mitglied im Verein Sportler für Organspende e.V.

Größte Erfolge:

3-facher Olympiasieger: 1976 im Finn-Dinghy, 1988 und 1996 im Soling
Olympische Silbermedaille 2000 im Soling
4-facher Weltmeister: 1992 und 1998 im Soling, 2001 und 2005 in der 5,5-m-Klasse
10-facher Europameister im Finn-Dinghy und Soling
Gewinner des America’s Cup 2003 und 2007 mit Team Alinghi

Auszeichnungen:

Bürgermedaille des Bezirkes Treptow-Köpenick von Berlin (2004)
Medienpreis Bild-Osgar (2004)
Persönlicher Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten (2003)
Aufnahme in die Sailing World Hall of Fame (2003)
Weltsegler des Jahres (1996)
Deutscher Segler des Jahres (1992, 1996, 2003, 2004)

FSR warnt vor Kürzungen bei den Wasserschutzpolizeien: Prävention gerät in Gefahr!

Mit großer Sorge betrachtet der Fachverband Seenot-Rettungsmittel e.V. (FSR) immer wieder aufkommende Bestrebungen von Landesregierungen, bei der Wasserschutzpolizei Kosten zu senken, indem beim Personal gespart wird. Ein aktuelles Alarmsignal kommt dabei aus Schleswig-Holstein, wo Medienberichten zufolge eine Arbeitsgruppe Einsparmöglichkeiten untersucht. Der Verband sieht Kürzungspläne sehr skeptisch, da weniger Personal zwangsläufig auch nur weniger Aufgaben erfüllen kann.

Die größte Befürchtung betrifft die Sicherheit auf See. Wenn gekürzt wird, trifft so etwas nach Erfahrungen des Verbandes in erster Linie nicht den regulären Einsatzdienst, sondern Bereiche, die nicht unmittelbar mit aktuellen Einsätzen verbunden sind. Der FSR sieht deshalb die wichtige Ausbildungs- und Präventionsarbeit der Wasserschutzpolizei in Gefahr.

Der FSR schätzt die Präventionsarbeit der Wasserschutzpolizei sehr. Eine Vielzahl von Aktionen und insbesondere die Veranstaltungsreihe der „Skippers Sicherheitstipps“, bei der Wasserschutzpolizisten in Vereinen die Wassersportlerinnen und –sportler direkt informieren, sind unverzichtbar. Das Konzept der „Skippers Sicherheitstipps“ ist seit Jahren ein Erfolgsmodell. Hier gibt die Wasserschutzpolizei fundierte Informationen mit unmittelbarem Praxisbezug – sachlich und neutral. Mit dieser Arbeit an der Basis wird ein wertvoller Beitrag zur guten Seemannschaft geleistet und die Sensibilität für das Thema gestärkt – es gibt nach Einschätzung des Verbandes kaum eine andere Institution, die dazu besser in der Lage wäre. Deshalb unterstützt der FSR die „Skippers Sicherheitstipps“ nach Kräften. Nach Auffassung des FSR ist die Präventionsarbeit derart wichtig, dass sie eher noch erweitert werden müsste, weil auf diese Weise Unglücke auf See vermieden werden können, bei denen Menschenleben in Gefahr kommen.

Im FSR haben sich 15 führende deutsche Unternehmen – Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln – zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser erteilt der FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, 50829 Köln, Telefon: 0221/595710 sowie unter www.fsr.de.com.

Schnupperangebot: Einsteigen, ablegen und Spaß haben

Bei den Bootsevents 2014 des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft haben die Besucher die Möglichkeit, den Bootssport im Rahmen kostenloser Testfahrten kennenzulernen, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen und sich den Wind so richtig um die Nase wehen zu lassen.

Ohne Führerschein in den Bootssport schnuppernMöglich macht dies die neue Führerscheinregelung. Boote bis 15 PS dürfen auf allen Bundeswasserstraßen in Deutschland (binnen- und seewärts) mit Ausnahme des Rheins ohne Führerschein gefahren werden. Eine Motorisierung, die viel Fahrspaß verspricht und echtes Bootsfeeling aufkommen lässt. 15 Boote stehen für die kostenlosen Testfahrten zur Verfügung. Boot fahren ist ganz leicht. Wie man es richtig macht, zeigen die Instruktoren vor Ort. Ein einmaliges Erlebnis gemeinsam mit Familie oder Freunden.

Unterstützt werden die Veranstaltungen von den örtlichen Regionalclubs des ADAC.
Ausbildungstechnische und Führerschein-Fragen beantworten kompetent die Mitarbeiter der ADAC Yachtschule Möhnesee (www.adac-yachtschule.de) .

Folgende Termine stehen bereits fest:

31. Mai/1. Juni 2014, Hafenfest Münster, www.ms-hafenfest.de

7./8. Juni 2014, Hafenfest Bergkamen, Marina Rünthe

20./21. September 2014, Maritime Woche in Bremen an der Weser

Weitere Termine und Informationen unter www.entdecke-wassersport.de

SeaHelp lädt alle ein: Schiffstaufe am 15. April in Stadthafen Punat

Das neue SeaHelp-Einsatzboot

Das neue SeaHelp-Einsatzboot

SeaHelp, der nautische Pannendienst, wächst weiter und damit auch die Anzahl der Einsatzboote in der SeaHelp-Flotte. Die damit verbundene feierliche Schiffstaufe am 15. April um 12.00 h im Stadthafen Punat (Insel Krk/Kroatien) möchten wir zum Anlass nehmen, alle SeaHelp-Mitglieder und diejenigen, die es noch werden wollen, herzlich einzuladen. Für kostenlose alkoholische und nicht alkoholische Getränke sowie kleine Snacks ist reichlich gesorgt und falls der Wettergott uns an diesem Tag nicht wohlgesonnen sein sollte, bietet ein Festzelt den nötigen Schutz.

Neben der Taufzeremonie warten auf Sie SeaHelp-Vorführungen, die die Leistungsfähigkeit der neuen Einsatzboote eindrucksvoll unter Beweis stellen werden sowie interessante Gesprächspartner aus den Bereichen Wassersport, Tourismus und Politik. Wer möchte, kann die neuen Einsatzboote an Bord von zwei gecharterten Katamaranen bei ihrer ersten offiziellen Ausfahrt in kroatischen Gewässern begleiten.

Allein schon für die neuen Einsatzboote lohnt sich der Besuch: Zwei 300-PS-Außenborder von Suzuki liefern selbst in Extremsituationen genügend Kraft, eine geschlossene Kabine schützt Einsatzkräfte und Ausrüstung vor den Einflüssen der Witterung und die Ausrüstung an Bord der neuen Technomarine-RIBs dürfte allen künftigen Anforderungen genügen. Mehr dazu finden Sie demnächst auch auf unserer SeaHelp-Homepage.

Außerdem präsentiert SeaHelp an diesem Tag bereits erste neue Vorteilspartner, die mit ganz besonderen Angeboten aufwarten. Lassen Sie sich überraschen. Im Vorfeld sei nur so viel verraten: Es lohnt sich! Alle Artikel und Dienstleistungen, die SeaHelp seinen Mitgliedern künftig zu Sonderkonditionen anbietet, wurden vorher auf Herz und Nieren getestet und werden direkt beim Anbieter oder einem von Anbieter beauftragten Verkäufer bezogen. Das heißt, die komplette Ermäßigung kommt zu einhundert Prozent den SeaHelp-Mitgliedern zu Gute. Wer diesen SeaHelp-Service nutzt, hat schnell die Jahresgebühr wieder eingespart. Auch bei der Jahresgebühr von SeaHelp kann gespart werden, als ADAC Mitglied sparen Skipper 10 %.

Für Besucher hat SeaHelp einen Anfahrtsplan vorbereitet.

Yachtcharter beim ADAC noch sicherer: SeaHelp Charterpass jetzt inklusive

Gute Nachrichten für Freizeitskipper: Ab sofort ist bei Buchung einer Segel- oder Motoryacht über das Online Portal der ADAC Sportschifffahrt der Charterpass des ADAC Kooperationspartners SeaHelp inklusive – ein zusätzlicher Naturalrabatt von bis zu 79€.

Gratis Charterpass für ADAC Skipper

Gratis Charterpass für ADAC Skipper

Mit der kostenlosen Zugabe des SeaHelp Charterpasses sind ADAC Skipper jetzt auch vor Ort mit den nötigen Sicherheitsreserven ausgestattet. Bei Buchung eines Chartertörns über die ADAC Yachtcharter-Suche (www.adac.de/yachtcharter) gibt es neben dem attraktiven Dauerrabatt auf den Listenpreis nun zusätzlich eine für den Chartertörn gültige SeaHelp Mitgliedschaft, diese beinhaltet folgende Leistungen:

  • kostenloses Abschleppen vom Havarieort bis zur nächsten Werkstatt oder Kran
  • kostenlose Ersatzteillieferung zum Havarieort (Teile werden berechnet)
  • Starthilfe
  • kostenloser Treibstoffservice (Treibstoff wird berechnet)
  • kostenloses Freimachen von Leinen im Propeller
  • kostenloses Freischleppen bei leichter Grundberührung
  • 24-Stunden Verletztentransport
  • Wetter- und Revierberatung
SeaHelp Einsatzboot in Venedig

SeaHelp Einsatzboot in Venedig

Die Leistungen von SeaHelp können im Einzugsgebiet der SeaHelp-Stützpunkte, derzeit insbesondere in den beliebten Yachtcharterrevieren an der italienischen und kroatischen Adria, in Süditalien, auf den Balearen und an der Deutschen Ostseeküste, in Anspruch genommen werden.  Die SeaHelp Mitgliedschaft im Rahmen des Charterpasses endet automatisch nach Ablauf des Chartertörns und ist kein Abonnement mit Folgekosten.

Das Online-Portal der ADAC Sportschifffahrt (www.adac.de/yachtcharter) unterstützt alle Freizeitskipper bei der Suche nach der passenden Charteryacht für den nächsten Törn. Weltweit können die Angebote von mehr als 7 000 Haus-, Segel- und Motorbooten an über 400 Standorten verschiedener Charterflotten auf dem Portal verglichen und gebucht werden. Durch die Darstellung der tagesaktuellen Belegung wird für den Kunden die tatsächliche Verfügbarkeit sichtbar. Bereits heute sind über 5000 Kundenbewertungen abrufbar.

Charteryacht in der Cala Pi, Mallorca

Charteryacht in der Cala Pi, Mallorca

Die ADAC Plattform bietet einen schnellen Marktüberblick und umfassende Preistransparenz. Gesucht werden kann beispielsweise nach dem Revier, Buchungszeitraum sowie der Dauer der Anmietung. Die Suchergebnisse können anschließend noch nach Preis, Ausrüstungsmerkmalen und Ausstattung detailliert abgefragt werden. In der Ergebnisliste werden nur tatsächlich buchbare Yachten dargestellt. Die Abwicklung der Buchungen wird von etablierten Yachtcharteragenturen übernommen.

Die ADAC Sportschifffahrt möchte mit dem Online-Portal gemeinsam mit dem Partner CharterCheck für mehr Markttransparenz sorgen und Wassersportlern die Törnplanung erleichtern. Neben dem kostenlosen Charterpass von SeaHelp erhalten ADAC Mitglieder bei der Buchung über die ADAC Yachtcharter-Suche weitere Sonderkonditionen und Vergünstigungen.

Weitere Informationen erhalten Skipper unter www.adac.de/yachtcharter

Erlass zur Saisoneröffnung: Sportboote ohne Pyro-Schein chartern

Laut einer Pressemitteilung der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH (EGOH) hat das schleswig-holsteinische Sozialministerium rechtzeitig zum Saisonstart mit einem Erlass Klarheit geschaffen.

Schleswig Holstein: Sportboote auch ohne Pyro-Schein charternBestimmte Sportboote und kleine Yachten können seit 2013 an Freizeitkapitäne ohne Sportbootführerschein vermietet werden. Unklar war jedoch, unter welchen Voraussetzungen dann der als „Pyro-Schein“ bekannte Nachweis für diese Gruppe der Freizeitkapitäne entfallen kann, wenn sie bestimmte Seenotraketen an Bord führen.
An Bord vieler Sportboote und Yachten von Charterunternehmen befinden sich Signalraketen für den Notfall, um wirksam auf sich aufmerksam machen zu können. Hierbei handelt es sich um pyrotechnische Gegenstände, auf die die Bestimmungen des Sprengstoffrechts anzuwenden sind. Eingestuft sind diese Signalmittel meist in die pyrotechnische Kategorie P2. Wer Signalmittel dieser Kategorie erwerben, lagern und verwenden will, muss eine spezielle Schulung bei einem anerkannten Lehrgangsträger besuchen. Mit bestandener Prüfung wird der Nachweis erbracht, dass man den fachkundigen Umgang mit den Signalmitteln beherrscht.

Vor 2013 war es gängige Praxis, den sogenannten „Pyro-Schein“ zusammen mit dem Sportboot-Führerschein zu erwerben. Die Anhebung der Freistellungsgrenze für Sportboot-Führerscheine auf Antriebsleistungen bis zu 15 PS hatte jedoch den Effekt, dass sich das Angebot an Lehrgängen für den Pyro-Schein stark reduzierte, während das Interesse an schwach motorisierten Charterbooten zunahm.

Unter Federführung des schleswig-holsteinischen Sozialministeriums wurde in enger Zusammenarbeit mit der Staatlichen Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord als zuständiger Aufsichtsbehörde und der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein ein Sicherheitskonzept entwickelt, das sowohl den sehr strengen Regelungen des Sprengstoffrechtes gerecht wird als auch den Bedürfnissen der Tourismusbranche und den Freizeitkapitänen rechtzeitig zum Saisonbeginn entspricht. Der Erlass spiegelt damit das Bemühen wider, bürokratischen Hemmnissen kreativ zu begegnen. Es ist zu erwarten, dass der derzeit für Schleswig-Holstein geltende Erlass auch bei den weiteren deutschen Küstenanrainern Anerkennung finden wird. Forderungen von Charterunternehmen und -kunden werden dabei die Entscheidungsfindung bei den zuständigen Behörden sicherlich forcieren.

Weitere Informationen zu Pyro- und Funkscheinen sowie zu Sportbootführerscheinen hält die ADAC Sportschifffahrt für Skipper bereit.

Besserer Schutz vor Stürmen in Kressbronn

Rechtzeitig zum Start der Wassersportsaison wurde die Hafeneinfahrt von ULTRAMARIN, die Meichle + Mohr Marina, am Kressbronner Bodenseeufer aufwendig umgestaltet und bietet damit besseren Schutz vor Stürmen. 

KRESSBRONN-GOHREN – Die Umgestaltung der Hafeneinfahrt zur Marina ULTRAMARIN am östlichen Bodenseeufer ist nahezu beendet. Bei den sechswöchigen Arbeiten ist vor allem die östliche Böschung verlängert worden. Dadurch soll der Hafen mit den dort liegenden 1.500 Segel- und Motorbooten noch sicherer vor Stürmen werden.

Immer wieder sorgten die gerade am östlichen Bodenseeufer besonders heftigen Stürme und Böen für „unruhiges Wasser“ im Hafen der Meichle und Mohr Marina ULTRAMARIN. Große Schäden gab es dabei nach Angaben von Ultramarin nicht, doch das muss so nicht sein. „Mit der Verlängerung der Böschung an der Hafeneinfahrt erhoffen wir uns eine bessere Sturmsicherung und eine Beruhigung im Hafen“, erklärt ULTRAMARIN-Geschäftsführer Clemens Meichle den Grund für die sechswöchigen Arbeiten. Rund 300.000 Euro lässt sich das Unternehmen die Sicherheit der Liegeplätze kosten. Eingesetzt wurde dafür schweres Gerät: Mit einer am Ausleger eines schweren Autokrans hängenden Vibrationsramme wurde eine hundert Meter lange Spundwand bis zu acht Meter in den Seeboden getrieben und stabil verankert. Aufgefüllt wurde die künstliche Verlängerung der östlichen Böschung mit Kies und Flussbausteinen. Insgesamt haben die Arbeiter 400 Tonnen dieser mit Lastwagen aus Österreich antransportierten Steine und 2.300 Tonnen Kies aus dem Tettnanger Wald verbaut. Ins Wasser gehoben wurden die Steine mit einem Bagger. Da die Marina zwischen Naturschutzgebiet und Bodenseeufer liegt, mussten die Bauarbeiten so umweltverträglich wie möglich erfolgen. Damit keine Öle und Schadstoffe in den Bodensee gelangen, wurden die Maschinen ständig überwacht.

„Dass das Projekt viel schneller als geplant abgeschlossen werden kann, verdanken wir dem recht milden Winter und dem niedrigen Wasserstand“, sagt Clemens Meichle. Die umgestaltete Hafeneinfahrt werde rechtzeitig zur Saisoneröffnung fertig. Dann kann auch die von vielen Besuchern als Aussichtspunkt auf den See, die Schweizer Berge und die Hafeneinfahrt genutzte Mole wieder betreten werden.

Weitere Informationen zur Meichle + Mohr Marina hier.

 

Sicher und günstig in die Saison: Rettungswesten-Wartungsaktion nutzen

Jetzt beim Wassersportvorteilspartner A.W. Niemeyer die Rettungsweste zum Mitgliederpreis warten lassen und sicher in die kommende Wassersportsaison starten. Zusätzlich profitieren Mitglieder von attraktiven Monatsangeboten.

Kein Schiffsbruch beim Schiffsbruch

Kein Schiffsbruch beim Schiffsbruch

Rettungswesten müssen in der Regel alle zwei Jahre gewartet werden. Dieses Intervall ist wichtig, denn nur eine voll funktionstüchtige Weste kann im Fall der Fälle Leben retten. Auch erhöht eine regelmäßige und fachgerechte Wartung die Lebensdauer der Weste.

Aus diesem Grund gewährt A.W. Niemeyer, der Spezialist für Yachtausrüstung und Bootszubehör in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ADAC Mitgliedern auch in dieser Saison wieder einen Dauerrabatt auf die Wartung Ihrer Rettungsweste. Clubmitglieder zahlen statt der üblichen 38 Euro nur noch 29 Euro. Der Service erfolgt in den zertifizierten, A.W. Niemeyer-Wartungsstationen, dort können fast alle gängigen Marken gewartet werden. Einfach die Weste in einer beliebigen A.W. Niemeyer-Filiale abgeben oder über den Versandhandel einschicken.  Die Westen werden dann folgenden Funktionstests und Wartungsarbeiten unterzogen:

  • Dichtigkeitstest des Auftriebskörpers
  • Funktionsprüfung der Aufblasautomatik und der Handauslösung
  • Wechseln der Auslösetablette
  • Erneuerung der Dichtungen
  • Funktionsprüfung des Mundventils
  • Prüfung von Nähten und Beschlägen
  • Kontrolle der CO2-Patrone
  • Erneuerung der FSR-Service-Plakette

Sie können Ihre Rettungsweste zur Wartung in jeder AWN-Filiale abgeben oder an folgende Adressen schicken:

A.W. NIEMEYER Dormagen
Hamburger Str. 1
41540 Dormagen

A.W. NIEMEYER Kiel
Flintbeker Str. 2
24113 Kiel

Als besonderes Extra profitieren ADAC Mitglieder ab sofort jeden Monat von speziellen Sonderangeboten:

Eigner die ihr Boot einem Frühjahrsputz unterwerfen möchten, profitieren im März von einer leistungsstarken und robusten Polier- und Schleifmaschine. Das Gerät eignet sich ideal zum Polieren von lackierten Oberflächen sowie zum Schleifen von Holz, Kunststoff und Metall. ADAC Mitglieder sparen knapp 20 % und zahlen 49,99 €.

Skipper die sich den Aktionsradius beim Landgang erweitern möchten, sollten im April auf das 20″-Elektro-E-Bike setzen. Clubmitglieder zahlen 799,- € und sparen damit 100,- € gegenüber dem regulären Angebot.

Im Mai können sich ADAC-Skipper kostengünstig eine Fernsicht verschaffen: Das robuste Marine Fernglas “Searanger II” von AWN genügt auch höchsten Ansprüchen. Es ist wasserdicht und durch seine Vollgummierung griff- und rutschfest der beleuchtete Kompass rundet die Leistungsmerkmale ab. Statt 139,99 € schlagen für die ADAC-Crew nur 109,99 € zu Buche.

Alle Monatsangebot gelten im Online-Shop und in den AWN-Filialen. Um den Rabatt zu erhalten, einfach das Stichwort “ADAC” im Gutschein-Code-Feld des Warenkorbes angeben. Beim Einkauf in den AWN-Filialen genügt es, die ADAC Mitgliedskarte vorzulegen.

Weitere, interessante Vorteile für ADAC Mitglieder und Bootsschein-Kunden finden sie auf den Wassersportseiten des ADAC.

Clan E-Bike Projekt in Italien: Mehr Flexibilität für Skipper beim Landgang

Landgänge bequem mit dem E-Bike meisternGute Nachrichten für Italien-Skipper: Das innovative Projekt „UNA PRESA IN GIRO“ baut derzeit ein dichtes Netz an E-Bike-Leihstationen in Italien auf, bei der Standortwahl setzt man dabei insbesondere auch auf die Yachthäfen und Marinas. 

Mit dem Projekt “Una Presa in Giro” liegen die Initiatoren voll im Trend des modernen Eco-Tourismus. Für Skipper & Crews eröffnen sich durch den Aufbau der E-Bike-Mietstationen g ganz neue Möglichkeiten und Aktionradien. Weitreichende Landgänge ins Landesinnere sind nun problemlos möglich, dabei stehen Umweltbewußtsein und Fitness genauso im Mittelpunkt wie Kultur und Erlebnis.

Der Italienreisende hat mit diesem Projekt nun die Möglichkeit mit eigenem PKW, der Bahn, dem Flugzeug oder mit dem Boot anzureisen und dann vor Ort, direkt am Hafen, hochwertige, deutsche E-Bikes auszuleihen und damit die nähere und weitere Umgebung umweltfreundlich und ohne Überanstrengung zu erfahren. Das Reisegepäck oder die Einkäufe können in den praktischen Fahrradtaschen verstaut werden und nach der Bike-Tour können die Pedelecs an der E-Bike-Station problemlos aufgeladen werden.

Die Radtouren können über ein Portal, den ITALMAPS, auf dem alle Radwege mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten digitalisiert sind, vom Nutzer ausgewählt und auf sein Smartphone o.ä. heruntergeladen werden.
Auf den jeweiligen Apps sind außer den üblichen Touristenattraktionen auch weniger bekannte Orte aufgezeigt, sodass der Urlauber eingeladen wird, die Region abseits des Massentourismus zu erkunden. Dafür dürfen Hinweise auf typische Lokale mit einheimischer Küche genauso wenig fehlen, wie die Hervorhebung idyllischer Städte mit ihren Ladengeschäften und kleinen Handwerksbetrieben, die regionale Produkte anbieten.

Das ökologische und innovative E-Bike-Projekt „UNA PRESA IN GIRO“ bietet dem Italienreisenden attraktive Urlaubsmöglichkeiten und eröffnet neue Perspektiven für den Italientourismus. Weitere Informationen zum Projekt hier.

Hoffnungsflotte für Kinder in Not sticht auch 2014 in See

sunshine4kids: Sozialpädagogisches Projekt für Kinder und Jugendliche in Not sticht unter der Schirmherrschaft der First Lady, Daniela Schadt, ins neue Jahr

„Leinen los“, heißt es bald für die “Hoffnungsflotte für Kinder in Not“, das gemeinnützige Großereignis von sunshine4Kids. Die aktuellen Meilensteine können sich sehen lassen: Eine neue Basis der sunshine4Kids-Therapieboote in Fehmarn – ein Segelereignis im Juli von Fehmarn bis Travemünde – und mit Daniela Schadt eine neue, herzlich willkommene Schirmherrin!

Mit der Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck dürfte das gemeinnützige Großereignis von sunshine4Kids e. V. einmal mehr öffentliches Interesse wecken. Die Hoffnungsflotte wurde für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen, die an Krebs erkrankt sind, einen Elternteil verloren haben oder in deren Familie ein todkrankes Geschwisterkind zu betreuen ist. „Diese Fluchten aus dem oft belastenden Alltag sind besonders wertvoll, um Kraft und Inspiration für eine hoffnungsvolle Zukunft zu sammeln“, so Daniela Schadt anlässlich ihrer Schirmherrschaft.

Im Juli von Fehmarn bis Travemünde auf großer Fahrt. Gaby Schäfer, Initiatorin des Vereins sunshine4Kids, freut sich über die prominente Unterstützung und auf ein erfolgreiches Jahr. Vom 18. Juli bis 27. Juli 2014 segelt die Hoffnungsflotte von Fehmarn bis Travemünde. Die neue Basis auf Fehmarn ist geografisch äußerst günstig gelegen und bietet mit fünf Yachthäfen ein optimales Revier für Segler – für den Verein und die sunshine4kids-Kinder die perfekte Insel.

Hoffnungsflotte sunshine4kids in den Niederlanden

„Zum 125. Jubiläum der Travemünder Woche wird unsere Hoffnungsflotte am 25. Juli in Travemünde einlaufen und dort am 26. Juli auf der großen Bühne unsere sunshine4kids-Show aufführen“, so Gaby Schäfer. Geplant ist, mit 100 Kindern und Jugendlichen auf 30 Schiffen zu starten. Für die jugendlichen Passagiere entstehen keinerlei Kosten. Finanziert wird das Projekt mit Hilfe der Unterstützung von Sponsoren und privaten Spenden, die auch weiterhin dringlich gesucht werden, für die Hoffnungsflotten werden auch Bootspatenschaften vergeben.

Kinder und Jugendliche zwischen 12 – 16 Jahre können mit an Bord kommen
Für die Aktion Lebensmut vom 06.06. – 10.06.2014 am Ijsselmeer und
die große Hoffnungsflotte vom 18.07. – 27.07.2014 an der Ostsee, können sich die Kinder/Jugendlichen/Eltern, Einrichtungen und Organisationen um eine kostenlose Teilnahme unter: sunshine4kids@web.de oder unter Telefon +49 160 7480539 , bewerben.

sunshine4kids e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, durch kostenlose Segelaktionen ihre Lebensfreude zurück zu geben und neue Perspektiven aufzuzeigen.
Zielgruppe:

Weitere Informationen für Sponsoren oder an der Teilnahme interesiierte Kinder, Eltern oder Institutionen unter: www.sunshine4kids.de

SeaHelp: Vortragsreihe zur EU-Deklaration

Die Pannenhelfer auf dem Wasser informieren nun auch in Deutschland

Seit dem EU-Beitritt Kroatiens gibt es für Bootseigner mit Liegeplätzen im beliebten Urlaubsland viele offene Fragen. Die Verunsicherung über die notwendigen Formalitäten, die aktuelle Rechtslage und die geltenden Übergangsfristen wächst. Das Wassersportmagazin SKIPPER und SeaHelp sorgen an drei Informationsabenden in Stuttgart, Nürnberg und München für Klarheit und entsprachen damit dem Wunsch vieler Wassersportfreunde, nach einer gut besuchten Vortragsreihe zu diesem drängenden Thema auch in Deutschland zu informieren. Denn eines ist klar: ”Deklarieren muss Jeder der vor dem 30.06.2013 in Kroatien eingereist ist und einen Dauerliegeplatz abgeschlossen hat “

SeaHelp Geschäftsführer informiert zur ZolldeklarationSeaHelp-Geschäftsführer Wolfgang Dauser, gibt jeweils ab 18 Uhr umfassend Auskunft zu den Neuerungen in Kroatien nach dem EU-Beitritt und steht während der rund zweieinhalbstündigen Veranstaltung für Fragen zur Verfügung.

Mittwoch, 12. März 2014 in Stuttgart

Sport-, Bildungs- und Dienstleistungszentrum GbR
Fritz-Walter-Weg 19
D-70372 Stuttgart
Raum 0.4

Donnerstag, 13. März 2014 in Nürnberg

1.MYC Nürnberg
Aischweg 40
90449 Nürnberg

Freitag, 14. März 2014 in München

Löwenbräukeller
Nymphenburger Straße 2 (am Stiglmaierplatz)
80335 München

Für die Teilnahme ist keine Mitgliedschaft bei SeaHelp Voraussetzung. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich, die formlose Anmeldung unter office@seahelp.eu ist jedoch obligatorisch.

Auch die ADAC Sportschifffahrt hatte bereits im Rahmen des Mittelmeerskipper-Treffens auf der f.re.e umfassend über die Modalitäten zur Zolldeklaration von Yachten in Kroatien informiert. Eine Beschreibung über das Procedere im Rahmen der Zolldeklaration finden Skipper hier.

Leinen los zur ersten Fun Sailing Week auf Mallorca

CharterCheck startet Vertrieb von Kojenplätzen für das Mittsommer-Event 2014

Sonnenuntergang vor EspalmadorEinen der beliebtesten Spots im Mittelmeer besegeln, in den schönsten Buchten vor Anker gehen und gemeinsam mit Gleichgesinnten unvergessliche Landgänge erleben. Aufgrund der starken Nachfrage nach einem Angebot für Kojencharter in einer „Fun-Regatta“, startet CharterCheck ab sofort und exklusiv die Vermittlung von Kojen bzw. Kabinen für die erste Fun Sailing Week. Die Flottille wird am 28. Juni 2014 für eine Woche ab Palma de Mallorca starten.

Die Fun-Sailing-Week richtet sich an sogenannte Middle-Ager, lifestyleorientierte Naturliebhaber, Individualisten mit Gemeinschaftssinn. Das Angebot orientiert sich gleichermaßen an ambitionierte, leidenschaftliche Segler wie auch an unerfahrene Neulinge, die die grenzenlose Freiheit an Bord einer luxuriösen Segelyacht genießen möchten. Es steht der Spaß und das Miteinander im Vordergrund, die Segelstrecken sind nicht zu lang gewählt, es soll genug Zeit auch zum Baden, Sonnen und für andere Aktivitäten zur Verfügung stehen.

Die Anzahl der Plätze ist für den ersten Törn auf 30 bis 40 Personen begrenzt.
Eine Serie von Funsailingweeks in weiteren Destinationen soll der Veranstaltung folgen, bei der Auswahl stehen die beliebtesten Hotspots im mediterranen Umfeld im Focus. Clubmitglieder des ADAC und ÖAMTC erhalten einen Sonderrabatt in Höhe von 5 %.

Weitere Informationen unter: www.funsailingweek.com oder telefonisch unter +49 89 8099070