Kategorie: Skipper.ADAC

Nützliche Apps fürs Boot, die eigentlich nicht für Boote gedacht sind

Drei Apps fürs Boot, die den Törn-Alltag erleichtern.

Es müssen nicht immer die üblichen Verdächtigen, wie Navigations- und Wetter-Apps sein. Wir stellen drei Apps vor, die eigentlich gar nicht für Boote gedacht sind, dort aber sehr nützlich sein können. Für Eigner wie Charterer.

 

Splid App

splid app bord-apps

Eine der unbeliebtesten Aufgaben ist häufig das Führen und Pflegen der Bordkasse. Die App „Splid“ übernimmt genau diese Tätigkeit und rechnet sauber und übersichtlich die Ausgaben an Bord zusammen. Was ursprünglich für Wohngemeinschaften entwickelt wurde, bietet sich auch perfekt für den Charterurlaub mit mehreren Personen an. Vor dem Törn werden einfach alle Crewmitglieder eingetragen, danach gibt man einfach die Zahlungen, Einkäufe oder sonstige Ausgaben an. Am Ende lässt sich auf Knopfdruck eine Übersicht erstellen, entweder als PDF oder als Excel-Datei. Das spart viel Rechnerei. Ausgaben lassen sich auch variabel zuordnen. Kauft jemand beispielsweise nur für eine bestimmte Zahl an Personen ein, lässt sich das in der App ganz einfach zuordnen. Die Splid App ist kostenlos.

splid app bord-appsSplid: Übersichtliche Gesamtabrechnung als PDF oder Excel-Datei

 

Für Android

Für iOs

 

Walkie-Talkie Communication App

walkie talkie app bord-apps

 

Zugegeben, man kann an Bord auch miteinander reden. Auf großen Yachten oder im Hafen jedoch ist die App „Walkie-Talkie Communication“ durchaus nützlich, wenn es um Kommunikation geht. Im Prinzip verwandelt diese App das Smartphone in ein Walkie-Talkie. Damit kann kommuniziert werden, ohne Telefonkosten im Ausland zu verursachen. Zum miteinander reden muss einfach eine beliebige Frequenz eingestellt werden und schon können sich auch ganze Gruppe darüber unterhalten, Kommandos austauschen oder den Ablegetermin besprechen, wenn die Crew im Hafen verteilt ist. Walkie-Talkie Communication ist liebevoll und übersichtlich gestaltet, so dass jeder von Anfang an damit klar kommt. Witzig sind die typischen Walkie-Talkie-Geräusche (Pieptöne), die bei der Kommunikation eingeblendet werden. Die App ist kostenfrei. Gegen eine In-App Gebühr kann die Einblendung von Werbung abgeschaltet werden.

 

Für Android

Für iOs

 

Moovit App

moovit app bord-apps

Egal ob vom Liegeplatz zum nächsten Supermarkt, zur 20 Kilometer entfernten historischen Altstadt oder zum Bahnhof, um den Crewwechsel zu vollziehen – Bootssportler sind häufig auch auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen. Die Frage ist jedoch oft, wie man von A nach B und gegebenenfalls über C zurück nach A kommt. Vor allem im Ausland ist das Herausfinden von Bus-, Bahn- oder gar Fährverbindungen oftmals sehr mühsam. Apps der jeweiligen, regionalen Anbieter zu laden ist mühsam, dazu sind sie oft nicht auf Deutsch oder Englisch erhältlich, wenn es überhaupt welche gibt. Mit der App „Moovit“ hat man einen weltweiten Fahrplan immer zur Hand. Die Bedienung ist intuitiv: Am jeweiligen Standort einfach das gewünschte Ziel eingeben, schon sucht die App die besten Verbindungen raus – und zwar mit allen Verfügbaren Verkehrsmitteln. Zusätzlich gibt sie sehr präzise Anweisungen für den ÖPNV, damit die gewünschte Station auch nicht verpasst wird. Das einzige, was dieser App wohl noch fehlt, ist die Möglichkeit, auch Online-Tickets zu buchen. Ob das jemals kommen wird, ist zu bezweifeln – dafür ist die App aber kostenlos.

 

Für Android

Für iOs

 

Mehr über Apps für den Bordgebrauch gibt es in diesem Ratgeber-Artikel.

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Drohnen-Kapitäne aufgepasst: Neue EU-Verordnung.

Drohnen mit Onboard-Kamera erfreuen sich bei Bootsportlern seit Jahren großer Beliebtheit. Nie war es so einfach, Luftbilder seiner Segel- oder Motoryacht zu machen oder auch mal einfach nur das Boot von außen zu filmen oder fotografieren. Eine neue EU-Verordnung regelt die rechtlichen Voraussetzungen.

 Drohnen sind leicht zu bedienen, auch für absolute Fluganfänger geeignet und mittlerweile auch recht günstig zu bekommen. Die Anzahl der verkauften Drohnen stieg in der jüngeren Vergangenheit stetig an – Quadrokopter sind der Renner, nicht nur bei Bootssportlern. Gleichzeitig hat die EU in der Vergangenheit das Fliegen mit den UAS (Unmanned Aircraft System) immer weiter reguliert (siehe auch unseren Artikel dazu). Seit dem 1. Januar sind daher erhebliche Neuregelungen in Kraft getreten, von denen nun auch bisher nahezu ohne Vorgaben zu fliegende Systeme bis 250 Gramm betroffen sind. Hier die wichtigsten Neuerungen in Kürze. Auf der ADAC-Webseite finden Sie auch eine detaillierte FAQ-Liste.

Klassifizierungen der Drohnen

Ab 2021 hergestellte Drohnen werden nun in 5 Risikoklassen unterteilt: C0, C1, C2, C3 und C4. Diese Klassifizierungen richten sich nach dem Gewicht und nach verschiedenen Flugmodi. Für Bestandsdrohnen gilt eine Übergangsfrist bis 1.1. 2023. Das betrifft auch bis Ende 2020 produzierte Modelle, die noch auf dem Markt sind. Plant man also den Kauf einer neuen Drohne, sollte man auf die sichtbar angebrachte Klassifizierungszeichen achten, um das Fluggerät auch nach dem 1.1.2023 betreiben zu können.

Die einzelnen Klassen finden sich detailliert auf der Website des Luftfahrt-Bundesamtes.

 

Drohnen-Klassifizierungen-EUDrohnen-Klassifizierungen-EU

 

Anwendungsszenarien für Drohnen

Zusätzlich unterscheidet die EU-Verordnung auch drei verschiedene Anwendungsszenarien, aus denen sich weitere Folgen für den Betreiber der Drohne ergeben. Diese drei Szenarien nennen sich Open (offen), Specific (spezifisch) und Certified (zertifiziert).  Für den Skipper, der seine Yacht oder den Hafen mit einer handelsüblichen Drohne filmen möchte, gilt im Allgemeinen das Szenario Open. Die Richtlinie beschreibt dieses Szenario wie folgt: „Flüge mit geringem Risiko und für typische und alltägliche Anwendungsszenarien.“ Das bedeutet, dass man beim Flug folgendes beachten muss:

  • maximale Flughöhe: 120 Meter über Grund (Bisher 100 Meter)
  • Flug nur in Sichtweite (VLOS = Visual Line Of Sight).
    Ausnahme: Wenn der Kopter im Follow-Me-Modus fliegt, in maximal 50 Meter Entfernung zum Piloten oder es steht ein Beobachter neben dem Piloten, der Sichtkontakt zur Drohne hat und im ständigen Kontakt zum Piloten steht.
  • Nach Landesvorgabe § 43 Luftverkehrsgesetz – LuftVG ist eine Drohnen-Haftpflichtversicherung gesetzlich für alle Drohnen vorgeschrieben.

Zusätzlich gelten natürlich die bisherigen Flugverbote und – einschränkungen im Hinblick auf sogenannte No-Fly-Zones, über Menschansammlungen, Naturschutzgebieten und weitere Objekte, in deren Nähe nicht geflogen werden darf (z.B. Polizeistationen, Unfallorte etc..) , 1,5 Kilometer von Flugplätzen, 100 Meter Abstand zu Autobahnen, Bundeswasserstraßen , Bahnanlagen Oberleitungen, Kraftwerken etc.

In jedem Falle sollte man sich vor dem Start erkundigen, ob und wo man in der Nähe fliegen darf. Es gibt mittlerweile zahlreiche Apps (z.B. Map2Fly für Android und Apple), in denen man nachsehen kann, ob am aktuellen Standort geflogen werden darf. Zukünftig soll hierzu ein gemeinsames System unter dem Namen „GEO“ geschaffen werden, in das die jeweiligen Flugverbotszonen von den EU-Ländern eingepflegt werden und als App dem Anwender zur Verfügung gestellt werden. Im Idealfalle nutzt bereits dann die Steuerungs-App des jeweiligen Herstellers diese Daten.

 

 

Befähigungsnachweis

Jeder Pilot einer Drohne ist verpflichtet, in der Anwendungsklasse Open einen Online-Test durchzuführen und das nach erfolgreich abgelegter Prüfung erhaltene Zertifikat bei jedem Flug mitzuführen. Doch keine Angst: Der Test besteht aus 40 Multiple-Choice-Fragen und kann beliebig oft wiederholt werden – solange, bis man besteht.  Bevor man zum Test zugelassen wird, ist das dazugehörige Online-Training erforderlich. Hier geht`s direkt zum Test beim LBA.

Nach dem erfolgreich bestandenen Test bekommt man das Zertifikat als PDF per Email oder im Dashboard des LBA-Bereiches. Darin enthalten ist auch die ID-Nr. des Piloten.

 

 

LBA Fernpiloten TestDer Test ist denkbar einfach

Registrierungen für Piloten (UAS-Betreiber ID)

In der offenen Klasse müssen Drohnen nicht registriert werden. Neu indes ist jedoch die Regelung, dass der Pilot, also der Betreiber der Drohne, sich beim LBA registrieren muss und die dazugehörige Nummer, genannt e-ID, am Fluggerät anzubringen hat. Hat man gleich mehrere Drohnen und nutzt sie in der Anwendungsklasse „Open“, ist diese Nummer für alle Drohnen gleich. Neu ist, dass die Kennzeichnungspflicht nun auch für Drohnen unter 250 Gamm gelten, sofern sie eine Kamera an Bord haben.

Für die Registrierung benötigt man folgende Dokumente, Infos:

  • Ausweiskopie als Foto-Datei, z.b. jpeg.
  • Versicherungsnummer der Haftpflichtversicherung, sowie die Anschrift der Versicherung. Bitte beachten: Die meisten Haftpflichtversicherungen decken Drohnen nicht ab. Reine Drohnenversicherungen gibt es bereits für einstellige Euro-Beträge.

Nach erfolgter Registrierung dauert die Identifikationsprüfung eine Weile. Bis man die e-ID erhalten hat, kann man auch mit angebrachter Plakette mit den Angaben zum Betreiber (Name, Anschtift, etc) fliegen.

Um die Verwirrung, welche Nummer denn nun angebracht werden muss, etwas zu mildern: Die e-ID ist das Kennzeichen des Betreibers, also dem Besitzer der Drohne. Die Fernpiloten-ID ist die Identifikationsnummer des Piloten. Sollte man also mit der Drohne eines Bekannten fliegen, so bleibt die e-ID an der Drohne die gleiche.

Achtung! Diese Nummer bitte nicht mit der nach dem erfolgreich absolvierten Online-Lehrgang erhaltenen Fernpiloten-Nummer verwechseln. Am Gerät muss nur die UAS-Betreibernummer (e-ID) angebracht werden. 

 

drohne eu verordnungKennzeichnungspflicht

 

 

Was man vor Ort dabei haben muss

Aus diesen Regelungen ergibt sich, was ein Drohnen-Pilot bei jedem Flug mitführen muss, wenn Behörden kontrollieren kommen. Bei Zuwiderhandlungen, fehlender Registrierung oder bei nicht vorhandenem Befähigungsnachweis können die Strafen empfindlich hoch sein.

  • Nachweis einer Haftpflichtversicherung, in der Drohnenflüge abgedeckt sind.
  • A4 Ausdruck des Zertifikates über den bestandenen Online-Test. (QR Code muss lesbar sein)
  • Kennzeichnung der Drohne mit der e-ID des UAS-Betreibers.
  • Ab 1.1.2023 eine sichtbar angebrachte (wird von Hersteller-Seite gemacht) Klassifizierung des Drohnenmodells (C0 bis C4)

 

 

EU-Drohnenverordnung-Klasse-C0-mit-Kamera-Flyer

 

 

 

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SY Chulugi im Sudan angekommen.

Sie haben es geschafft: Joanna Barck, Marcel Dolega und Bordhund Nico sind nach 20 Tagen Überfahrt aus Cochin (Indien) im Port Sudan angekommen.

„Liebe Freunde“, so beginnt die Messenger-Sammelnachricht von Joanna Barck, die alle Follower in den sozialen Medien über ihre glückliche Ankunft nach 20 Tagen im Sudan informierte. Wir haben vor der Abreise auf diesem Kanal mit den beiden ein Video-Interview geführt.  Mitte Dezember ging es los, 20 Tage dauerte die Fahrt über das Arabische Meer, den berüchtigten Golf von Aden bis ins Rote Meer. Die SY Chulugi bleibt nur kurz im Sudan, um dort Diesel zu bunkern. Danach geht es weiter, rund 700 Seemeilen nach Suez, danach zum Ziel Kreta, was nochmal 500 Seemeilen durchs Mittelmeer bedeutet. Die aufregendste Strecke haben die Drei jedoch nun hinter sich. Vor allem, weil in dem zurückliegenden Seestück die Piraterie gefürchtet ist und es immer wieder zu Entführungen und Überfällen kommt.

Starkwind statt Piraten

Aber auch ohne Piratenkontakt war die Fahrt aufregend, wie Joanna in ihrer Nachricht erklärt: „Hinter uns liegen nonstop 2587 sm in 20 Tagen bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,6 kn. Alles in allem bisher eine gute Fahrt. Aufregend vor allem wegen der potenziellen Gefahr der Piraterie, aber ansonsten ruhig mit guten, wenn auch manchmal nervigen Schaukel-Winden von hinten. Allerdings bekamen wir mit dem Eintritt ins Rote Meer sofort was auf die Mütze: bis 48,9 kn zeigte der Windmesser, und so einige hohe Wellen kamen von hinten angerollt… haben uns jedoch nicht auf die Seite gelegt, dafür aber um den Schlaf gebracht. Wir konnten uns leider vor diesem Wetter nirgends verstecken und auch die Wettervorhersage zuvor sagte 33 kn in Böen.“

SY Chulugi Abfahrt in CochinAbfahrt in Cochin

 

An Land geht die Crew nach der Überfahrt in den Sudan nicht. Auch im Sudan hat die Corona-Pandemie ihre Auswirkungen auf die Drei, denn die Preise für die Agenten sind um ein Vielfaches in die Höhe geschnellt. Außerdem kam zunächst erst einmal ein Health-Inspector und maß die Temperatur der Crew, die mit 36,4 Grad jedoch eher zu niedrig war.

Wir wünschen Joanna, Marcel und Nico eine gute Weiterreise und sind bereits für ein Videointerview verabredet, wenn sie gesund und munter auf Kreta gelandet sind. Dank GPS-Handy kann man die Route der Yacht auf dem Blog verfolgen.

 

Die Route von Cochin bis SudanDie bisherige Route von Indien in den Sudan

 

 

 

 

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Wie sich Corona auf den Bootsmarkt auswirkt.

Kaum Gebrauchtboote

„Im März hatte ich zunächst ein wenig Panik und dachte, dass sich die Pandemie negativ auf die Verkäufe auswirken wird.“ Björn Eismann, Inhaber der Firma Premium Boating in Potsdam, wurde danach eines besseren belehrt: „Heute ist der Markt leergefegt und es kommen kaum Gebrauchtboote rein“, erzählt er.

So wie Björn Eismann geht es vielen Yachthändlern, egal ob es sich um neue oder gebrauchte Yachten handelt. Die Branche hat in Deutschland im Verlauf des Jahres viel höhere Umsätze erzielt, als man das bei Ausbruch der Pandemie im Frühjahr erwarten konnte.  Martin Dotti, Inhaber und Gründer der Verkaufsplattform boat24, auf deren Angebot auch die ADAC-Bootsbörse zurückgreift, bestätigt den Trend: „Bei uns drehen sich die gebrauchten Yachten sehr viel schneller als früher,  die gebrauchten Yachten und Boote kommen rein und gehen schnell wieder raus.“

Die hohe Zahl an Bootsregistrierungen in 2020 beim ADAC bestätigt den Trend zum Boot abseits von Verkäufen und Umsätzen. Es wurden so viele internationale Bootscheine ausgestellt wie kaum jemals zuvor.

 

MotorbootAuch ohne Messen sind Boote sehr gefragt

Urlaub in Deutschland, Urlaub auf dem Wasser

Der Grund liegt nahe: durch die corona-bedingte unsichere Reiselage, Reisebeschränkungen und Auflagen bei der Aus- und Einreise nach und von Deutschland suchen viele Menschen nach alternativen Möglichkeiten, ihren Urlaub in Deutschland zu verbringen. Produkte im Freizeitsektor verkaufen sich daher seit Monaten besser denn je, wie z.B. Fahrräder, Campingzubehör, Wohnmobile – und eben Boote. „Die Leute rufen hier an und suchen händeringend. Ist ein Boot da, gut ausgestattet, im guten Zustand und Ostseetauglich – ist es auch gleich wieder weg“, berichtet Björn Eismann. Da auch Charterangebote knapper sind als sonst, entscheiden sich Viele dann eben für den Kauf. Nicht nur trailerbare Boote sind gefragt, auch größere Yachten drehen sich schnell. „Einige Leute wollen auch investieren, weil sie glauben, dass ihr Geld in den kommenden Jahren wesentlich weniger wert sein wird,“ erklärt Eismann die Motivation vieler Interessenten und Käufer.

Aber nicht nur gebrauchte Yachten, auch Neuboote werden trotz ausfallender Messen fast überall gut verkauft. Zusätzlich zur derzeit hohen Nachfrage kommt noch die Ersparnis der Mehrwertsteuer von 3%, die viele Kunden bis Ende Dezember noch gern mitnehmen. Ansonsten werde aber recht wenig verhandelt, hört man von den Händlern. Der Preis spielt in einem Markt mit derzeit nur wenig Angeboten offenbar nicht die wichtigste Rolle. Anders scheint die Lage außerhalb Deutschland zu sein. Lothar Kloss, Yachthändler auf Mallorca, berichtete gegenüber dem ADAC zwar von sehr guten Verkäufen, aber gleichzeitig von hohen Rabatt-Erwartungen der Kunden, die „auf der Suche nach Corona-Schnäppchen sind.“

Die Branche hat derzeit offenbar Grund, sich über die guten Verkäufe zu freuen. Wie lange der Trend anhält, weiß jedoch niemand. „Man hat so ein bisschen die Befürchtung, dass das auch alles schnell wieder einbrechen kann, sobald diese Pandemie vorbei ist“, beschreibt Björn Eismann die Gefühlslage vieler Yachthändler. Irgendwann, so die Befürchtung, ist der Markt erst einmal gesättigt.

2021 jedoch, da sind sich fast alle einig, wird es erneut zu guten Umsätzen kommen, da im Sommer international noch keine große Entspannung erwartet werden kann und die Buchungslage im Inland für die Urlaubssaison sehr gut ist. Soll heißen: Die Leute machen Urlaub in Deutschland – und auf dem Wasser.

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Wegen Corona: boot Düsseldorf erst im April 2021

Seit Tagen gab es in der Branche immer wieder Gerüchte – nun wurde es von offizieller Seite bestätigt: Die größte Wassersportmesse der Welt „boot Düsseldorf“ wird in den April verschoben. Sie findet nun vom 17.-25. April 2021 statt.

„Zum momentanen Zeitpunkt können wir nicht sicher abschätzen, ob sich eine Messe im Januar 2021 umsetzen lässt. Dies liegt sowohl am aktuellen Infektionsgeschehen, der nach wie vor schwierigen Reisesituation und den bestehenden Vorgaben, wonach Messen derzeit nicht stattfinden können. In Abstimmung mit unserem boot Messerat und den Verbänden haben wir den neuen Termin im April mit Bedacht gewählt. Aufgrund zahlreicher Expertenaussagen gehen wir davon aus, dass sich die Lage mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die derzeitigen Maßnahmen in nahezu allen europäischen Ländern bis zum Frühjahr 2021 beruhigen wird. Mit dem CARAVAN SALON im September 2020 haben wir bereits gezeigt, dass erfolgreiche Messen unter größtmöglichem Schutz für alle Beteiligten auch in Corona-Zeiten stattfinden können“, erklärt Messechef Wolfram Diener in der Pressemitteilung die Entscheidung.

Den meisten Ausstellern sollte diese Entscheidung gelegen kommen, denn in den vergangenen Wochen herrschte teilweise Verunsicherung, ob die Messe wegen der Corona-Einschränkungen und teilweisen Shutdowns in verschiedenen Branchen überhaupt stattfinden kann. Nun ist den Ausstellern Planungssicherheit gegeben, alle Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit. Hersteller und Händler, die noch an der boot 2021 teilnehmen möchten, können sich boot Projekt-Team informieren und beraten lassen.

Die boot Düsseldorf ist die weltweit größte Wassersportmesse. Auf über 230.000 Quadratmetern präsentieren etwa 1,900 Aussteller aus über 70 Ländern Boote, Neuheiten, Ausrüstungen und Dienstleistungen rund um das Thema Wassersport. Ursprünglich war die 9-tägige Ausstellung in der Zeit vom 23.-31. Januar geplant.

 

 

 

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Video-Interview: Corona-Flucht aus Indien durchs Rote Meer.

Nach einem „Corona“-Jahr in Indien segeln die Langfahrer Joanna Barck und Marcel Dolega 3.300 Seemeilen nach Europa. Joanna und Marcel hatten wir bereits im vergangenen Frühjahr zur weltweiten Corona-Lage vor Ort im Videochat befragt. Seit nunmehr einem Jahr sitzen die beiden mit ihrer Koopmans 40 in Kochin, Indien fest. Eigentlich wollte das Paar, das bereits

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Bootstrailer-Training: erfolgreicher Auftakt.

Neue Seminarreihe vom Forum Sportschifffahrt Am 10.10.2020 fand in Grevenbroich ein Pilotseminar statt, in dem das sichere Fahren von Bootstrailern in einem eintägigen Praxistraining vermittelt wurde. Durchgeführt wurde das Training vom Forum Sportschifffahrt , einer Kooperation der drei Spitzenverbände ADAC, DSV und DMYV.  Bei schönstem Wetter konnten die Teilnehmer mit ihren eigenen Fahrzeugen und Trailern, sowie

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Corona. Die Lage vor Ort. Wassersportler berichten.

Die Corona-Fallzahlen nehmen fast überall in Europa wieder zu. Die Regelungen und Maßnahmen sind in den einzelnen Regionen äußerst unterschiedlich und ändern sich je nach Lage auch häufig. Das betrifft auch den Bootsport und viele Segler, Motorbootskipper und Wassersportler sind unsicher, wie es im Ausland derzeit aussieht. Wir haben per Videochat Segler im Mittelmeerraum befragt.

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33. NAUTILIA Gebrauchtbootmesse

Aprilia Marittima im Oktober 2020: Zum neuen gebrauchten Boot – ein Ausflug nach Italien zur Messe NAUTILIA in Aprilia Marittima Messetermin Samstag, 17. Oktober bis Montag, 19. Oktober 2020 und 23., 24. und 25. Oktober Wer statt einer teuren Neuanschaffung nach kostengünstigeren Alternativen sucht, der ist gut beraten, bei einem Besuch jenseits der Alpen den

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Wegen Corona: Bootsurlaub in Deutschland bereits jetzt planen

Lockdowns und Reisebeschränkungen führten im vergangenen Sommer zu einem wahren Ansturm auf die Reviere und Charterboote im Inland. Das dürfte kommende Saison ähnlich aussehen. „Wir haben leider für diesen Zeitraum kein Charterboot mehr frei“. Diese Aussage war im vergangenen Sommer keine Seltenheit, wenn Kurzentschlossene noch ein Boot suchten. Nicht nur wegen der Corona-Pandemie und den