Kategorie: Windpilot

SV Tuvalu, Hans Geilinger ES


13.12.11 via SAILMAIL von SV Tuvalu, Dufour 40

Lieber Peter
Morgen sind wir dann in der Mitte des Atlantik. Und meine, unsere Bewunderung fuer Deinen Windpilot waechst immer noch tagelich. Seit ein paar Tagen steuert er uns souveraen uebr 4 Meter hohe Wellen. Bei normaler Fahrt von so um die 7 Knoten beschleunigt TUVALU dann ab und zu auf dem Wellenkamm, und kommt mit Spitzen bis zu 11 Knoten ins Gleiten. Unten vibrierts und schlingerts dann etwas, aber der WINPILOT meistert alles ohnen Probleme und ohne zu klagen. Definitiv die wichtigste Anschaffung die wir fuer die grosser Fahrt gemacht haben. Gratuliere!!!!

Mit lieben Gruessen
Hans

here is the link to SV Tuvalu

SV Nicu, Philip Latham UK

Dear Peter
Here are the photos of my Windpilot Pacific purchased in 1997
It has just returned from a 29,000ml trip including the Southern Ocean and functioned perfectly.There is a bit of wear in the Delrin joints and worm gear and the central stainless rod has developed a quite picturesque bend at its lower end.
Thank you for an excellent product.
Sincerely
Philip Latham

SV Tula, Mary Synge+Paul Kinzelmann

Seit den neunziger Jahren in der Cala Llampp / Puerto Andratx ansässig und mit meinem Boot dort unterwegs, bin ich im Vorhafen immer wieder an der Mooring der SV TULA vorbeigefahren. Bis ich eines Tages dann angehalten und Mary und Paul kennengelernt habe. Paul war mir aus seiner früheren Tätigkeit im YACHT SERVICE MALLORCA bereits bekannt.

Der aus dem Allgäu stammende Paul Kinzelmann segelte bereits mit 10 Jahren Jollen auf süddeutschen Gewässern.

1968, im Alter von 25 Jahren, segelte der gelernte Kaufmann, mit wechselnder Crew, seine motorlose Fähnrich 32, “TEJA”, von Travemünde über Südamerika nach New York.

Es folgte ein Jahr auf der “S.Y. ISABELL”, einer 90´Fife, in der Karibik im Charterbetrieb und ein Jahr auf der 62´ Rennjacht, “SORCERY”,in den USA.

Zurück in Europa machte er die Prüfung zum Sporthochseeschiffer, überführte mehrere Yachten aus Holland ins Mittelmeer und arbeite als Werbefotograph.

1977 gründete er in Palma de Mallorca den “Yacht Service Mallorca” und wurde bekannt als der “Service Mann” für Jongert Yachten. Neben der Beruflichen Herausforderung, galt es aber noch ein weiteres Ziel zu realisieren. Das, für ihn, ideale Fahrtenschiff sollte entstehen.
Nach Jahren der Planung konnte er 1982 sein selbst entworfenes und selbst gebautes Traumschiff,eine 42´Sloop mit dem Namen “TULA”, zu Wasserlassen.

Das war auch die Zeit als, die in Schottland geborene, Mary Synge in sein Leben trat. Der 28 jährigen Städteplanerin aus Großbritannien war das Segeln nicht fremd. Sie segelte auf Fireball-Dingies auf der Themse und war 1979 mit ihrer Zwillings- schwester Charlotte auf der 1916 gebauten “CORALETTA”,einer Gaffelgetakelten Yawl, einen Sommer lang durch die Ionischen Inseln gesegelt. Außer den beiden jungen Frauen gehörte zur Crew ein African Grey Papagei Namens “Polly”.
Es folgte nun, gemeinsam, der Ausbau der “TULA” und im Sommer 1985 die Jungfernfahrt von Mallorca aus in die Türkei und zurück.
Im Juni 1989, starteten die beiden dann ihre große Reise um die Welt, welche sie bis Neuseeland und Tasmanien führen sollte und welche im Juni 1995, mit der Rückkehr nach Mallorca, ihren Abschluß fand. Seither leben sie bei Andratx auf ihrer alten Finca “Es Roses”.
Außerdem, vertreiben sie Segel des australischen Segelmachers “Rolly Tasker” in Spanien und weltweit.
Mehr unter : www.VelasRollyTasker.es

Da es aber nach solch einem Lebenslauf nicht möglich sein kann ohne Schiff und nur noch an Land zu leben, sind die beiden jeden Sommer mehrere Monate mit Ihrer “TULA” auf den Balearen unterwegs.

So entstanden “Tula´s handy charts”.

TO – bekalmt von Seglern im Pazifik

Dies ist die Mail von SV KIRA VON CELLE, Beate und Detlev Schmandt aus New Zealand vom 30.11.2011

Lieber Peter,
wir haben zusammen mit Helmut von der SV LOP TO seit Monaten ein Wetter und Informationsnetz für die nördlichen Inseln und dann für den Sail nach NewZealand gemacht.

Es waren gut zwanzig Yachten beisammen, nur deutschsprachige. Wir haben sie gesehen in Fiji und jetzt wieder in Opua, dazu die, die aus Tonga kamen.

Es weht nicht ein einziger TO-Stander hier, NICHT EINER ! Wer wissen will, wieviele Yachten neu in den Pacific eingesegelt sind, erhält über TO Position Report keine relevanten Daten mehr.

Die Zeiten haben sich geändert, dramatisch geändert. Es ist vorbei mit dem TO, egal was die Herren machen werden. Selbst wenn die Wende käme, womit ja nun nicht einmal ansatzweise zu rechnen ist, was nützt das noch, TO ist einfach kein Thema mehr hier draussen.
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Bio #2 1966 – 1976 Sturm – Drang – Zwang

Von der Seefahrt mit eingekniffenem Schwanz wieder nach Haus zurückgekommen, galt das Gebot der Stunde, sich vorerst ein wenig leiser zu verhalten bei der Alten. Bei aller Freude meiner schlauen Mutter über die Heimkehr des verlorenen Sohnes, konnte sie sich hingegen nicht verkneifen, mir täglich meine berufliche Fehlentscheidung unter die Nase mir zu reiben und mit weisen Gesten ihr mütterlich erhabenes Besserwissen zu vermitteln. „Ich wußte, dass Dir die Seefahrt nicht gefallen würde!“ Das war der Standard Satz – und ich konnte nicht widersprechen, denn ich hatte die Steilvorlage selbst gegeben: ich war ja wieder nach Hause zurück gekommen!
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